Caroline O'Donoghue

 3,9 Sterne bei 290 Bewertungen

Lebenslauf

Caroline O’Donoghue ist Journalistin und Autorin. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht, schreibt u.a. für den Irish Independent, Glamour und Buzzfeed und hat eine feste Kolumne im Irish Examiner. Als Gastgeberin des Podcasts »Sentimental Garbage« spricht sie mit anderen Autor*innen über Unterhaltungsliteratur.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Sache mit Rachel (ISBN: 9783462003857)

Die Sache mit Rachel

 (111)
Neu erschienen am 04.07.2024 als Gebundenes Buch bei Kiepenheuer & Witsch.

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Neue Rezensionen zu Caroline O'Donoghue

Cover des Buches Die Sache mit Rachel (ISBN: 9783462003857)
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Rezension zu "Die Sache mit Rachel" von Caroline O'Donoghue

Über Freundschaft, die Suche nach sich selbst und den Rausch der ersten Beziehungen
Booklove91vor 7 Stunden

Meine Meinung und Inhalt




Als die junge Studentin Rachel während ihres Nebenjobs im Buchladen auf James trifft, ist es Freundschaft auf den ersten Blick. Der temperamentvolle James lädt Rachel sofort ein, seine Mitbewohnerin zu werden. Um wiederum Rachels angebeteten Literaturprofessor Dr. Fred Byrne näherzukommen und ihn zu verführen, organisieren James und Rachel eine Lesung im Buchladen, die sich am Ende ganz anders entwickelt als gedacht. Denn Fred Byrne verfolgt seine eigenen Interessen. 


Und so verstricken sich die Leben dieser drei Menschen vor dem Hintergrund der Finanzkrise in Cork immer rasanter ineinander.




Die Geschichte von Rachel wird in mehreren Zeitebenen in der Ich-Form erzählt, mal als junge Studentin und dann gute zehn Jahre später als verheiratete Frau. Ich habe es geliebt in das Leben der Charaktere abzutauchen, an ihrem Leben teilzuhaben und an einer andere Kultur und deren Veränderungen teilzuhaben.  Nach und nach lernt man mehr über Rachel und James kennen, so entsteht ein authentisches Porträt - nicht nur einer besonderen Freundschaft - sondern auch über die gesamte Millenial-Generation in Irland, in den frühen 2010er Jahren, mit allen Höhen und Tiefen, mit all ihren Herausforderungen im Dating, der Jobsuche und der Selbstfindung ebenso wie Queerness, Umgang mit den in Irland verbotenen Abtreibungen und vielem mehr. Der Schreibstil von der Autorin Caroline O’Donoghue macht Spaß, ist lebendig, frisch und steckt voller Humor.




 Das Ende war überraschend aufgrund der Entwicklung der Protagonisten.


Caroline O’Donoghue ist Journalistin und Autorin. Sie hat mehrere Romane veröffentlicht, schreibt u.a. für den Irish Independent, Glamour und Buzzfeed und hat eine feste Kolumne im Irish Examiner. Als Gastgeberin des Podcasts »Sentimental Garbage« spricht sie mit anderen Autor*innen über Unterhaltungsliteratur.



Cover des Buches Die Sache mit Rachel (ISBN: 9783462003857)
M

Rezension zu "Die Sache mit Rachel" von Caroline O'Donoghue

Lässt sich super lesen, hat mich dennoch nicht vollkommen überzeugt
meggie3vor 18 Stunden

Rachel ist Anfang 20, studiert in Cork und arbeitet in einem Buchladen. Dort lernt sie James kennen, der zu ihrem besten Freund wird. Sie ziehen zusammen in ein etwas heruntergekommenes Haus, werden (langsam) erwachsen, verlieben sich und müssen mit der Rezession, den begrenzten Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt in Cork und sich selbst umgehen lernen. 

Spannend wurde der Roman für mich immer dann, wenn er sich etwas tiefergehender mit gesellschaftlichen Themen in Irland befasst hat. Die Teile des Romans, die mich in den Bann gezogen haben, waren insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Abtreibungsverbot, den Auswirkungen der Rezession und den begrenzten beruflichen Perspektiven.

Aufgrund des flüssigen Schreibstils habe ich keinerlei Anlaufzeit gebraucht, um in das Buch hineinzufinden. Auch wenn ich die Naivität, die Rachel an den Tag legt, zum Teil mit ihrem zu Beginn jungen Alter erklären kann, nutzte sich diese Erklärung für mich mit der Zeit ab. Ich muss in Romanen nicht jeden Handlungsschritt der Protagonist:innen verstehen können, aber in „Die Sache mit Rachel“ ist es mir doch zu häufig nicht gelungen, nachvollziehen zu können, weshalb Rachel agiert wie sie agiert. Gleichzeitig hat mir immer wieder die Tiefe der Charaktere gefehlt und vielleicht auch eine Weiterentwicklung von Rachel.

Einen Kritikpunkt habe ich aber auch noch am (ansonsten guten) Schreibstil: die zum Teil vulgäre Sprache, die ich in Romanen eigentlich nicht lesen mag. Zumal ich sie gegen Ende des Buches auch inhaltlich unpassend fand. 

Mein Fazit: „Die Sache mit Rachel“ ist ein gut geschriebener Roman, der mich inhaltlich leider nicht völlig überzeugen konnte. Unterhaltsam, aber viel mehr für mich leider nicht, obwohl das Potenzial sicher da ist. 

Cover des Buches Die Sache mit Rachel (ISBN: 9783462003857)
Welpemaxs avatar

Rezension zu "Die Sache mit Rachel" von Caroline O'Donoghue

Gute Ideen verpuffen leider
Welpemaxvor 2 Tagen

Die Autorin hat viele Ideen, kann gut schreiben, aber konnte die verschiedenen Ideen nicht in eine stringente Story verpacken. Da war zum einen der historische Hintergrund, da war ganz viel Drama, Vorurteile, Klischees, Feminismus und einige Aspekte davon waren interessant und habe ich interessiert verfolgt, aber für mich verliert sich die Story am Ende hinter allen Themen ein bisschen und man bleibt etwas ratlos und unbefriedigt zurück. Am Ende kann es passieren, dass man zwar eine gut geschriebene und konstruierte Geschichte gelesen hat, aber etwas teilnahmslos das Ende liest und feststellt, dass zu keinem Charakter eine Bindung entstanden ist. Da ist viel Potenzial verschenkt worden und viele gute Ideen verpufft worden meiner Meinung nach.

Gespräche aus der Community

Als die junge Studentin Rachel den temperamentvollen James kennenlernt, hilft er ihr dabei, dem von ihr angebeteten Literaturprofessor Dr. Fred Byrne näher zu kommen. Doch ihr Vorhaben verläuft nicht so wie geplant und schon bald verstricken sich die Leben dieser drei Menschen immer weiter miteinander.

Entdecke den neuen außergewöhnlichen Roman von Caroline O’Donoghue über Freundschaft, die ersten Beziehungen und darüber, wie wir sein und wie wir 
lieben wollen.

725 BeiträgeVerlosung beendet
LinaLinas avatar
Letzter Beitrag von  LinaLinavor 4 Stunden

Ich hatte echt keine Ahnung, wo das Ende jetzt hinführen wird, finde es aber echt gut gelöst!

Dass Rachel sich so verändert hat, weil sie sich ohne James endlich selbst finden konnte, und trotzdem wieder mit Carey zusammenkommt, hat mich erst irritiert aber ich finde dieses Happy End gerade für Carey echt schön!
Auch das Zusammenkommen mit Deenie macht mich sehr glücklich, wobei mir das doch etwas zu gewollt vor kam. Ich hätte eher gedacht, dass Rachel sich bei Deenie nochmal melden wird. Trotzdem schön für beide, dass sie endlich mit der „Sache mit Rachel“ abschließen konnten.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Das einzige, was mich jetzt noch irritiert, ist die Zeitgestaltung des Romans. Der ganze Abschnitt von ca. 300 Seiten sind nur 1 Jahr??? Und dann dieser krasse Zeitraffer mit Rachels Leben in London? Man hätte auch das Ende etwas mehr ausformulieren können. Oder die Zeit mit James hätte länger sein können.

Märchenhaft, spannend, übersinnlich und herzerwärmend: Seid ihr bereit in magische Welten abzutauchen? Dann seid ihr im #teammagic genau richtig!

Zum Start unseres neuen Jugendbuchclubs #youngadultreads widmen wir uns am Wochenende vom 09. - 11. Juli "All Our Hidden Gifts 1 - Die Macht der Karten" und "Disney – Twisted Tales: Elsas Suche". Euch erwarten düstere Mächte, faszinierende Welten, gefährliche Reisen und natürlich jede Menge Austausch mit anderen Leser*innen!

381 Beiträge
Emkeysevens avatar
Letzter Beitrag von  Emkeysevenvor 3 Jahren

Ewigkeiten nach Ende der Leserunde hab ich es endlich geschafft, die Karte zu malen, wie ich wollte :) In Lila, Rot und Gold wie Maeves Lochkarten :)

Die Karte heißt "The Reader" und zeigt eine lesende Person mit einem Bücherregal im Hintergrund. Wenn es eine Tarotkarte gibt, die zu mir passt, dann diese :)

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