Quendel

von Caroline Ronnefeldt 
4,1 Sterne bei21 Bewertungen
Quendel
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Eines meiner Highlights!

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Schauerliche Fairytale-Fantasy. Supergenial!

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Inhaltsangabe zu "Quendel"

Die Quendel sind ein gutmütiges Volk, das sich abends am Kaminfeuer schauerliche Geschichten erzählt und für gewöhnlich nie etwas Ungeplantes tut. Doch als der selbst ernannte Kartograf Bullrich Schattenbart eines Nachts nicht nach Hause kommt, brechen seine besorgten Nachbarn auf, um ihn zu suchen – angetrieben von einem schrecklichen Verdacht: Kann es sein, dass sich der verwegene Eigenbrötler in die Nähe des Waldes Finster gewagt hat? Noch ahnt keiner, was diese Nacht so anders macht als alle anderen. Ein seltsam leuchtender Nebel öffnet die Grenzen zu einer fremden, bedrohlichen Welt. Wer die Zeichen zu lesen versteht, weiß, dass lang vergessene, uralte und grausame Kräfte zu neuem Leben erwachen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764170776
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:16.02.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Buchgespenstvor einem Monat
    Kurzmeinung: Schauerliche Fairytale-Fantasy. Supergenial!
    Ein düsteres Märchen

    Bullrich Schattenbart hat sein ganzes Leben den Karten und der Kartographie gewidmet. Von seiner Erforschung des Waldes Finster kehrt er aber nicht zurück. Seine Nachbarn sind besorgt und brechen zu einer Suchaktion auf. Der alte Pfiffer befürchtet, dass Bullrich unwissentlich uralte, grausame Kräfte geweckt hat und treibt zur Eile. Doch während die Quendel noch suchen, treffen die ersten unheimlichen Ausläufer der vergessenen Mächte das Dorf und versetzen die Quendel in Angst und Schrecken.

    Ein düsteres, unwiderstehliches Märchen, das einen nicht wieder loslässt. Mit den Quendeln wird das „Kleine Volk“ in einer neuen Geschichte zum Leben erweckt. In einigen Zügen erinnert es an die Hobbits, doch sind sie weit davon entfernt einfach eine Kopie eines bekannten Motives zu sein. Komplexe Charaktere erwarten den Leser mit einem Abenteuer, das voller Originalität und unheimlicher Magie steckt. Märchen- und Sagenelemente werden hier angedeutet, doch zu einer völlig neuen Geschichte verwoben, die jedwede Spekulation unmöglich macht.

    Überraschenderweise scheint es sich hierbei um einen ersten Band zu handeln, was mich einerseits etwas enttäuscht aber dann wieder begeistert hat. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! Die Geschichte hat sich noch lange nicht erschöpft!

    Ich konnte leider nicht mit allen Hauptcharakteren warm werden. Das hat die Lektüre manchmal etwas anstrengend gemacht. Vom feigen Bitterling, dem besten Freund Bullrichs, bis zur dominanten, selbstgerechten Hortensia, Bullrichs Nachbarin und ihren Klatschschwestern, musste ich mich manchmal zum Weiterlesen überwinden. Mit dem alten Pfiffer, Bullrich und anderen Quendeln kam aber wieder Schwung in die Sache, sodass Durststrecken zu überstehen waren.

    Fazit: Ein großartiger Märchenroman, düster, magisch und originell! Für alle Leser von Fantasy ein wahrer Lesegenuss!

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    Jasmin_Garbois avatar
    Jasmin_Garboivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eines meiner Highlights!
    Ein Abenteuer durchs der Finster

    Rezension
    >>,,Quendel“ geschrieben von Caroline Ronnefeldt aus dem Ueberreuter Verlag.<<
    Ist über all erhältlich als Print und Ebook.

    Klappentext:
    Die Quendel sind ein gutmütiges Volk, das sich abends am Kaminfeuer schauerliche Geschichten erzählt und für gewöhnlich nie etwas Ungeplantes tut. Doch als der selbst ernannte Kartograf Bullrich Schattenbart eines Nachts nicht nach Hause kommt, brechen seine besorgten Nachbarn auf, um ihn zu suchen – angetrieben von einem schrecklichen Verdacht: Kann es sein, dass sich der verwegene Eigenbrötler in die Nähe des Waldes Finster gewagt hat? Noch ahnt keiner, was diese Nacht so anders macht als alle anderen. Ein seltsam leuchtender Nebel öffnet die Grenzen zu einer fremden, bedrohlichen Welt. Wer die Zeichen zu lesen versteht, weiß, dass lang vergessene, uralte und grausame Kräfte zu neuem Leben erwachen

    Inhalt:
    Es beginnt alles damit den Protagonisten Quendel Bullrich kennenzulernen und die Erklärung rund um die Welt der Quendel . ( Die Quendel sind ein Volk)
    Nach einem kurzen Einblick geht es jedoch direkt mit dem Abenteuer los, dass sich rund um Bullrich und einigen anderen Protagonisten dreht.“
    Das Buch macht auf den ersten Blick einen märchenhaften Eindruck, welches gerade zum Ende hin, immer schauriger wird. Es hält sich an Original Märchen von früher die nicht harmlos waren.
    Es ist eine unterhaltsame Abenteuergeschichte mit einem Setting , welches mit dem Auenland aus Tolkins „Herr der Ringe“ vergleichbar ist.

    Charaktere:
    Bullrich Schattenbart ist einer der Hauptprotagonisten in dieser Geschichte.Durch seine zurückgezogene Art und die Liebe zu seinen gezeichneten Karten und Neffen Karlmann, kriegt man gleich eine Verbindung zu ihm.Ich finde es mutig ,dass er aus alten Gewohnheiten ausbricht und neue Wege sucht.
    Zwentibold Bitterling ist der Vetter von Bullrich und das ganze Gegenteil von ihm, gesprächig, sozial engagiert. Das macht einen freundlichen Eindruck und trägt sehr viel zur Unterhaltung mit dazu bei.
    Hortensia Samtfuß-Krempling ist aus feiner Gesellschaft. Sie wirkt kühl und distanziert , was sich im Laufe der Geschichte jedoch noch ändert.
    Es gibt noch einige wichtige Charaktere wie Karlmann, Hulda, Beda, Odilio, Pirmin, Eichenhase, Blodi diese werden ausführlich beschrieben und verleihen der Story zusätzlich Tiefe.
    Nebencharaktere sind alle anderen aus der Welt der Quendel.

    Setting:
    Die Kulisse im Buch ist sehr farbenfroh.Die Natur, die Tiere und das Essen kann man sich bildlich Vorstellen.Die Handlung spielt sich an verschieden Orten in der Welt der Quendel ab ,welche man gut erklärt bekommt und auf der Landkarte nachvollziehen kann.

    Schreibstil:
    Die Autorin hat eine sehr detailreiche und vornehme Art zu schreiben, was jedoch zu der altmodischen Sprachweise der Geschichte passt.
    Die Kapitel fangen immer mit einem Zitat eines Gedichtes an, was ich wirklich schön fand.
    Die Handlung wird aus der Sicht von mehreren Protagonisten erzählt.

    Cover/Titel :
    Das Cover und der Titel sind sehr fantasievoll und zeigen den Quendell Bullrich der sich im der Finster sich verirrt.

    Persönliche Meinung :
    Voller Neugier habe ich das Buch angefangen und wurde nicht enttäuscht.Diese Geschichte hat mir viel Freude gemacht mit der witzigen Art ,der altmodischen Sprache und der ganzen Welt der Quendel. Die Autorin ist ein großes Talent in meinem Augen. Die Liebe zum Detail liest man raus. Ich hatte dauernd das Auenland mit den Hobbits im Kopf. Alles war eine unterhaltsame Zeit, ich wollte wirklich wissen was passiert ist. Am Ende hab ich gedacht: „Nein, dass soll das Ende sein?“ Ich hoffe,dass es einen zweiten Teil geben wird. Es sind noch so viele offene Fragen vorhanden, welche einfach noch geklärt werden müssen. Das Buch an sich wirkt auch wie der Beginn von vielen Ereignissen.

    Fazit:
    Wer auf eine ausführliche, witzige, schauerhafte Fantasygeschichte steht mit der Liebe zum Detail,sollte „Quendel“ lesen.

    Zum Schluss mein Lieblingsgedicht aus dem Buch:
    >>Uhu!Schuhu! <<, tönt es näher,Kauz und Kiebitz und der Häher,Sind sie alle wach geblieben?Sind das Mönche durchs Gesträuche?Lange Beine,dicke Bäuche! Und die Wurzeln,wie die Schlangen,Winden sich aus Fels und Sande,Strecken wunderliche Bande, Uns zu schrecken,uns zu fangen.
    Johann Wolfgang von Goethe

    Vielen Dank für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares und ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit.
    5🐉🐉🐉🐉🐉 von 5 Drachen

    Jassy

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    AvaMairinKants avatar
    AvaMairinKantvor 4 Monaten
    Meisterlich

    QUENDEL hat mich zutiefst berührt, mir Angst gemacht und mir ebenso eine tiefe Liebe für die Welt des Hügellands und seiner Bewohner beigebracht. Quendel lesen bereicherte mich. Caroline Ronnefeldt besitzt eine außergewöhnlich magische Sprache, die meine Fantasie zum übersprudeln bringt und so reizvoll und eindrücklich zu schildern vermag, was in solch einer Intensität zuvor nur Tolkien vermochte. Die Geschichte um Bullrich Schattenbart und seinen liebenswerten und facettenreichen Nachbarn ist zweifelsfrei ein Meisterwerk, das unbedingt gelesen werden muss aber definitiv einen Leser benötigt, der sich voll und ganz die Zeit für die Geschichte nimmt. Denn sie kann nicht halbherzig erzählt werden.

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    Ameliens avatar
    Amelienvor 5 Monaten
    Ein unfreiwilliges Abenteuer...

    Ein unfreiwilliges Abenteuer...


    Zitat:
    "An einem Tag, an welchem man Außergewöhnliches und Bedeutsames plant, erweist es sich meist als günstig, die Beantwortung neugieriger Fragen auf einen Zeitpunkt zu verschieben, an dem man bereits alles erledigt hat und sich inmitten einer Runde erwartungsvoller Zuhörer verwegen zwinkernd in den Lehnstuhl schmiegt." (Seite 17)

    Der Eigenbrötler Bullrich Schattenbart ist ein selbsternannter Kartograph und als er sich eines Tages auf den Weg macht den Wald Finster zu kartographieren, verschwindet er spurlos. Seine Freunde machen sich auf die Suche nach ihm. Das Abenteuer beginnt...
    Das Quendel Volk erinnert hierbei stark an die Hobbits. Die Quendel sind friedliebend, rauchen gerne Pfeife und leben im grünen Hügelland in der Nähe von gruseligen Wald Finster.
    Die Charaktere sind ein wenig verschroben mit sehr eigenwilligen Namen, alles in diesem Buch wirkt ein wenig altmodisch. Der Schreibstil ist dabei sehr gewöhnungsbedürftig. Mit Wörtern die teilweise nicht mehr geläufig sind z.B. : "fürbass". Leider fand ich diesen auf alt getrimmten Stil, teilweise zu gekünstelt, langatmig und zäh, zudem hat er das Lesen ziemlich erschwert. Nach wenigen Seiten fehlte mir manchmal die Konzentration und ich musste ganze Abschnitte erneut lesen, wodurch ich ziemlich lange gebraucht habe das Buch zu beenden. An dieser Stelle, für dieses Buch braucht man Zeit und einen klaren Kopf, man muss sich hier völlig auf die Geschichte einlassen. Eigentlich mag ich anspruchsvollere Schreibstile, aber nicht wenn es zu gewollt wirkt. Über einige Sätze ist man förmlich gestolpert, sodass sich das Buch nicht flüssig lesen lässt. Was ich letztlich sehr schade finde, denn der Plot war durchaus spannend und die Liebe zum Detail unverkennbar.
    Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet, verschroben, kauzig, liebenswürdig, hilfsbereit. Besonders der eigensinnige und distanzierte Fendel ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Detailverliebtheit und die düstere Atmosphäre hat mir besonders gut gefallen, hier hat es die Autorin sehr gut verstanden den Leser in die Geschichte einzufangen. Leider waren manche Kapitel ein wenig zu sehr in die Länge gezogen und es wurde zu viel in Nebenschauplätzen verweilt, was wiederum die Spannung genommen hat.
    Ab der Mitte gefiel mir die Geschichte aber richtig gut, die Spannung wurde förmlich greifbar, hier wurde auch die Richtung des Buches sichtbar. Eine Mischung aus feinster Grusel- Fantasy- Kost.

    Randnotiz: Die Haptik des Buches fand ich sehr schön, dicke griffige Seiten und ein bezauberndes Cover.

    Fazit: Da die Sprache mich teilweise aus der Geschichte gerissen hat, das Buch mir aber dennoch gut gefiel, möchte ich hier drei Sterne verteilen.
    ***

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Kunst mit der Sprache, Sprache als Kunst.
    Besondere Sprache im Buch

    Meine Meinung zum  Jugendbuch: 

    Quendel


    Aufmerksamkeit:

    Wie stets gibt es diesen Punkt auf meinem Blog zu entdecken :).

    Inhalt in meinen Worten:

    Der Kartenmacher Bullrich ist auf einmal abends nach einem Streifzug nicht mehr nach Hause gekommen und schnell ist klar, hier ist etwas passiert, warum sich seine Nachbarn und Dorfmitbewohner auf den Weg machen um den selbsternannten Kartenmacher zu suchen. Das dies aber mit schrecklichen Folgen folgen wird, damit rechnete niemand.

    Eigentlich ist das Volk nämlich eher ein zu Hause Volk, so wie der kleine Hobbit, der auch lieber zu Hause bleiben wollte und dann doch eine weite Reise unternommen hatte.

    Wird Quendel wieder auftauchen und was hat es mit diesem Finster Wald auf sich?

    Dies und anderes erfahrt ihr im Buch.


    Wie ich das gelesene empfand:

    Dieses Buch fordert Zeit, es fordert vor allem Durchhaltevermögen und dazu noch eine bisschen Fantasie. Jedoch Fantasie die der Kopf dank der Sprache erst einmal finden muss.

    Wer den kleinen Hobbit oder die alten Bücher von Herr der Ringe gelesen hat, weiß sofort welche Sprache ihn hier erwartet. Dunkel, rauchig, versteckt und betörend. Zugleich ist aber auch genau das mein Knackpunkt gewesen, ich konnte nicht lange im Buch verweilen, weil dann bei mir ganz andere Gedanken im Kopf umher waberten als das es das Buch und der Inhalt war. Leider. Denn ich freute mich sehr auf diese Geschichte.

    Obwohl ich wirklich sagen muss, das ich es toll finde, wie die Autorin mit der Sprache spielt, gestaltet und ihre Geschichte entwickeln lässt, konnte mich das Buch nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Schade, denn ich wollte mit Bullrich weiter reisen, erfahren was das Geheimnis von Finster und dem Volk ist. Ich wollte gemeinsam auf Abenteuerreise gehen, doch zu oft entwischte mir die Geschichte und ich hatte das Gefühl nicht wirklich etwas aufnehmen zu können.

    Woran das liegt, das weiß ich nicht, entweder weil ich zu ruhelos an diese Geschichte heran getreten bin, oder weil mir einfach auch die Sprache zu fremd geblieben ist, so wie die Ausführungen der Sätze teilweise zu lange war?

    Jedoch hat das Buch viele Vorteile, die man selten in Jugendbüchern so antrifft. Die Sprache, die Entwicklungen, die Gestalten und die Umgebung, es ist einfach Fantasie der gehobeneren Klasse, und nicht jedem liegt so ein Werk, und doch sollte man es kennenlernen, und ich denke ich gebe Quendel gerne noch einmal irgendwann die Chance, die das Buch verdient hat, nur im Hier und Jetzt war es nicht das Buch mit dem ich gut umgehen konnte, es war mir verschlossen, fast wie ein Buch mit sieben Siegeln und ich schaffte es nicht, sechs von sieben zu öffnen, was ich sehr schade finde, denn ich glaube, diese Geschichte ist gerade deswegen genial, weil ich mich darauf einlassen und auch mitreißen lassen hätte müssen.


    Fazit:

    Dieses Buch braucht Zeit, es braucht einen offenen Leser, der mit jedem Wort und jedem Buchstaben auf die Reise geht um sich selbst zu entdecken und die Geschichte genüsslich zu verdauen. Es braucht die komplette Aufmerksamkeit, die man ihm, wenn man gerade in einer stressigen Zeit ist, vielleicht nicht so geben kann, wie es das Buch verdient hat. Dieses Buch ist aber auch für Leser die erst das Lesen begonnen haben, oder sich mit der Deutschen Sprache noch nicht so gut auseinander gesetzt haben, nicht ganz das erste Buch was ich empfehlen würde, es ist für Leser die gerne und viel lesen, die sich in der Sprache verlieren können, ohne das sie davon rauscht und die es lieben am Kamin zu sitzen, eine warme Tasse Kakao an ihrer Seite zu haben und einfach zu Bullrich hinabtauchen.


    Bewertung:

    Ihr merkt, ich hab das Buch wahr genommen, ich gab ihm jedoch nicht die Zeit, die es forderte, ich war irgendwann überfordert, weil ich meine Gedanken nicht beim Buch lassen konnte, sondern gerade immer wieder andere Gedanken im Kopf hatte, als das sie zur Geschichte passten.

    Jedoch bewundere ich Autoren, die mit der Sprache spielen können, sich hinsetzen können und eine Welt erschaffen, die nicht jeder Autor erschaffen kann, die es lieben sich mit Dingen auseinander zu setzen und dem Leser Botschaften mitteilen möchte, selbst wenn diese versteckt werden.

    Deswegen kann ich dem Buch vier Sterne geben. Warum vier?

    Die Sprache im Buch ist einfach besonders und selten findet man das noch so in Büchern. Die Ideen Gedanken der Autorin fand ich super. Obwohl ich und das Buch keine Freunde wurden und ich leider nicht am Ende angekommen bin, so bin ich dennoch begeistert was die Autorin auf die Beine stellte, und genau deswegen gibt es die vier Sterne (aber ich bin ehrlich, es sind eher 3,5 Sterne, aber abrunden kommt in diesem Fall nicht in Frage, weil dafür merke ich das Herzblut der Autorin zu sehr)

    Deswegen gibt es vier Sterne.

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 6 Monaten
    Quendel

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Quendel“ von Caroline Ronnefeldt lesen.

    Bevor ich in die Rezension starte möchte ich dem Ueberreuter Verlag ein großes Kompliment für die wertige und optisch sehr gelungene Buchausgabe aussprechen. „Quendel“ ist ein ausgesprochen schönes Buch, dass ich trotz Umfang und Gewicht gerne in die Hand genommen habe.

    Die Inhaltsangabe mit der Beschreibung der Quendel hat mich von Anfang an die Hobbits bei Tolkien erinnert und so war ich auf ein neues Universum mit einem sympathischen Völkchen und jeder Menge fantastischer Überraschungen und Abenteuer gespannt.

    Die Quendel sind ein friedliches Volk, das im Hügelland sein gemütliches und geselliges Leben schätzt und es am liebsten hat, wenn die Dinge ihren geordneten und gewohnten Gang gehen.

    Bullrich Schattenbart gilt bei seinen Nachbarn und Freunden als etwas wunderlicher Knabe und Eigenbrötler. Seine Leidenschaft für das Kartografieren der Landschaft des Hügellandes löst bei den anderen Quendeln eher Befremden und verwundert hochgezogene Augenbrauen als Verständnis oder gar Begeisterung hervor.

    Eines Tages fasst Bullrich den waghalsigen Plan den Finster, einen düsteren Wald am Rande des Hügellandes, zu erkunden. Düstere und schauerliche Geschichten ranken sich um den finsteren Wald und kein Quendel, der noch bei Verstand ist, wagt sich freiwillig dort hinein.

    Als Bullrich bis zum Abend nicht nach Hause zurückkehrt ist, machen sich besorgte Freunde und Nachbarn auf die Suche nach ihm und schnell macht sich Entsetzen breit, als sich die Hinweise verdichten, wohin es den Eigenbrötler verschlagen hat. Allen Vorhalten zum Trotz machen sich die besorgten Freunde auf die Suche nach Bullrich und keiner ahnt, dass die vor ihnen liegende Nacht alles verändern wird.

    Wie schon eingangs geschrieben, musste ich bei dem ersten Blick auf den Buchinhalt sofort an die Hobbits von Tolkien denken und die ersten Leseeindrücke bestätigten durchaus gewisse Parallelen, wobei die Quendel keineswegs eine Kopie der Hobbits darstellen. Diese Ähnlichkeit habe ich als recht charmant empfunden und mich daher nicht daran gestört.

    Mit der Geschichte an sich hatte ich etwas zu kämpfen. Der Schreibstil kommt sehr detailreich und etwas weitschweifig daher, was mir als Leser eine hohe Konzentration abverlangt. Außerdem hatte der Erzählstil etwas Schwerfälliges an sich und hat sich für mein persönliches Empfinden mitunter zu sehr in Nebensächlichkeiten verzettelt. So hatten vielen Passagen der Geschichte etwas Langatmiges an sich und man hatte das Gefühl beim Lesen nicht wirklich vom Fleck zu kommen.
    Mich haben diese Faktoren in der Zusammenschau ziemlich auf Distanz gehalten und so habe ich das Buch größtenteils nur unwillig und mit dem Gefühl mich überwinden zu müssen zur Hand genommen.

    In der Buchmitte kommt es Schwung in die Handlung und so habe ich diese Kapitel mit am liebsten gelesen.

    Gut gefallen hat mir am Buch die Atmosphäre, die die Autorin kreiert hat. Die Handlung besticht mit einer gänsehauterzeugenden Stimmung aus Düsternis, einem Gefühl der Beklemmung, ständig drohender oder sich langsam anschleichender Gefahr und einem hohen Gruselfaktor. Mehr als ein Mal bin ich beim oder nach dem Lesen zu abendlicher Stunde vor den dunklen Schatten in der Wohnung zurückgeschreckt oder wurde bei plötzlichen Geräuschen zusammengefahren.

    Am Ende des Buches hat mich ein Ende erwartet, was viele Fragen offen lässt und damit wohl den Weg für einen oder mehrere Folgebände bereitet. Mich hat dieser Abschluss leider eher frustriert als gespannt auf eine Fortsetzung zurückgelassen.

    Von mir gibt es für das gruslige Lesevergnügen 3 Bewertungssterne!

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    puppetgirls avatar
    puppetgirlvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: schaurigschöne Geschichte mit Sagen und Legenden
    Kleine Quendel, aber große Sagen und Legenden

    Im Buch „Quendel“ von Caroline Ronnefeldt beginnt alles mit Bullrich Schattenbart. Denn dieser Quendel ist Kartograph. Er erkundet die ganze Umgebung im Hügelland und zeichnet so genau, wie es geht die Karten. Doch gibt es da im Hügelland eben einen Ort, den er noch nicht untersucht hat. Und zwar den Finster. Dies ist ein dunkler Wald und kein vernünftiger Quendel würde dort hinein gehen, denn einige sind dort schon verschwunden. Aber Bullrich hat es sich zur Aufgabe gemacht den Finster, der bisher nur mit einigen zackigen Linien beschrieben ist, die für die Bäume stehen, eben genauer zu zeichnen. Was wo ist und welche besonderen Stellen es in diesem unheimlichen Wald gibt. Und so macht er sich auf eine gefährliche Reise. Als er am Abend nicht zu Hause auftaucht, machen sich sein Vetter, seine Nachbarin und sein Neffe Sorgen. Mit Hilfe eines alten Quendels gehen sie auf die Suche nach Bullrich. Doch in dieser Nacht ist nichts mehr so, wie es die Quendel gewohnt sind. Der Nebel ist so dicht und so hell, wie nie zuvor und dann gibt es da so ein Glitzern in eben diesem. Was ist das? Es sieht aus wie kleine Kristalle und irgendwie fühlen sich die Quendel angezogen. Irgendwann beginnt der alte Quendel Pfiffer zu reden. Er weiß, dass die Legenden nicht nur Legenden sind, sondern das da viel mehr dahinter steckt. So begeben sich die vier Quendel auf eine sehr schaurige und spannende Suche nach ihrem Freund.


    Es gibt noch einen zweiten Handlungsstrang, der sich um eine Familie dreht mit drei Kindern und einem Hund. Auch diese erleben in dieser Nacht keine schöne Zeit, denn auch sie erleben die Grauen, die der Nebel verbirgt. Wie das alles zusammen hängt und was dort alles so passiert im Hügelland, wird auf sehr detaillierte und schöne Weise beschrieben. Das erste Drittel des Buches zieht sich ein wenig, da die Arbeit von Bullrich beschrieben wird und wie er in den Wald gehen möchte, aber dann nimmt das Buch an Fahrt auf und man beginnt sich mit den Charakteren zu gruseln, denn die Nacht birgt viele Gefahren und ist dunkler, als dunkel. Am Ende war ich traurig, dass das Buch zu Ende war und hoffe doch sehr, dass es eine Fortsetzung gibt, denn es war schaurig schön und kann doch so nicht einfach zu Ende sein, da muss es doch noch Infos für den Leser geben!


    Eine Besonderheit muss ich zu dem Buch noch erwähnen. Die Gestaltung selbst. Das Cover ist schon wunderschön gestaltet. Wenn man es in der Hand hält, kann man über das Buch streichen und spürt Unebenheiten. Die Seiten sind sehr dick und sehr gut verarbeitet. Klar macht es das Buch für die Fahrt mit der Bahn etwas unhandlich, aber die Verarbeitung macht dieses Buch doch nochmal zu etwas Besonderem. Ein wirklich schönes Stück für das Bücherregal!


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    ManuelaBes avatar
    ManuelaBevor 6 Monaten
    Opulent und weitschweifig

    Quendel ist ein Fantasyroman der Autorin Caroline Ronnefeldt und sie nimmt die Leser mit zu den Quendel. Ein Volk das mich beim lesen stark an die Hobbits erinnerte und das am Rande des Waldes Finster lebt. Finster wird von den Quendel nicht betreten da man von dort nicht zurückkehrt. Als der Kartograph Bullrich Schattenbart beschließt die weißen Flecken auf seiner Karte zu schließen beginnt das Abenteuer.


    Nicht nur Bullrich Schattenbart gerät in Gefahr, auch seine Nachbarn die ihn suchen gehen.



    Der Schreibstil der Autorin ist weitschweifig und blumig, die Geschichte geht langsam voran und vieles wird ausführlich geschildert. Nichts für Leser die eine straffere Handlungsfolge bevorzugen. Für diese ist der eher gemächliche Fortgang quälend zu lesen. Wer sich, wie ich selber auch, auf eine märchenhafte Welt mit kleinen netten Wesen einlässt bekommt Unterhaltung auf hohem Niveau, das dem Erbe Tolkiens folgt. Wer Bücher wie Der kleine Hobbit mag wird mit Quendel nichts falsch machen. Leider endet die Geschichte offen und ruft nach einer Fortsetzung, darüber ist aber noch keine Information zu finden. So hoffe ich das es in der Zukunft mit den Quendel weiter geht und würde mich dann auch wieder in diese märchenhafte Welt entführen lassen.



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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 6 Monaten
    Finster-Fein

    Klappentext:

    Die Quendel sind ein gutmütiges Volk, das sich abends am Kaminfeuer schauerliche Geschichten erzählt und für gewöhnlich nie etwas Ungeplantes tut. Doch als der selbst ernannte Kartograf Bullrich Schattenbart eines Nachts nicht nach Hause kommt, brechen seine besorgten Nachbarn auf, um ihn zu suchen – angetrieben von einem schrecklichen Verdacht: Kann es sein, dass sich der verwegene Eigenbrötler in die Nähe des Waldes Finster gewagt hat? Noch ahnt keiner, was diese Nacht so anders macht als alle anderen. Ein seltsam leuchtender Nebel öffnet die Grenzen zu einer fremden, bedrohlichen Welt. Wer die Zeichen zu lesen versteht, weiß, dass lang vergessene, uralte und grausame Kräfte zu neuem Leben erwachen …


    Leseeindruck :

    Mit "Quendel" von Autorin Caroline Ronnefeldt liegt dem jugendlichen Leser (Lesealterempfehlung von 14 bis 17 Jahren) eine fantasievolle Geschichte vor, die Lust auf weitere Bände machen. Da das Ende ziemlich unbeendet wirkt, keimt die Hoffnung in uns auf, dass es bald weitergehen wird. Schon die ersten Seiten zogen mich und meinen Sohn (14 Jahre) in den Bann, nachdem schon das Cover uns mehr als begeistert hat. Die Gescichte spielt sich komplett innerhalb eines Tages im Tagesablauf diesen gutmütigen Völkchen ab. Schon die Szenerie des Waldes Finster sorgt für Gruselstimmung und Atmosphäre. Auch die Figuren sind wundervoll lebhaft beschrieben. Der Schreibstil wirkt fast schon hypnotisierend, so sinkt man tief in diesen ein. Uns hat dieses Buch wunderbar gefallen, so dass wir gerne 5 Sterne vergeben mögen.

    @ esposa1969

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    mesus avatar
    mesuvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: quendelige, märchenhaft spannende Geschichte
    Das Eintauchen in die wundersame Welt der Quendel lohnt sich

    Das Buch läd sofort zum Lesen ein, denn es hat ein wunderschönes Cover und ist sehr liebevoll gestaltet mit Ornamenten und dickem Papier- sehr wertig. Die Geschichte handelt von dem Volk der Quendel, (die den Hobbits ähneln) und man sollte sich auf die langsame Erzählweise einlassen, denn es lohnt sich.

    Das geruhsame Leben desa kleinen Volkes findet ein jähes Ende, als plötzlich Bullerich der Quendel verschwindet. Ausgerechnet im Finster, dem Wald der sehr mysteriös ist und vor dem sich alle fürchten. Einige seiner Freunde machen sich auf die Suche nach ihm, und was sie dabei erleben ist äußerst gefährlich und erschreckend, und nicht für alle nimmt dies ein gutes Ende....

    Die Autorin Caroline Ronnefeld nimmt sich viel Zeit für ihre Geschichte und die Spannung steigt gemächlich aber stetig und  man wird immer mehr gefesselt von dieser Erzählung. Das Ende ist überraschend und lässt auf jeden Fall noch auf eine Fortsetzung hoffen, denn die Geschichte ist für mich so noch nicht zu Ende erzählt. 

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