Caroline Sieling , Viktor Vosko Das Fetisch-Experiment

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Inhaltsangabe zu „Das Fetisch-Experiment“ von Caroline Sieling

Bei dem Begriff Fetisch denken Sie an Dominas, Lack & Leder und Fesselspiele? An schmutzige Hausfrauenfantasien? Fetisch ist viel mehr. Fetisch ist anders. Eine bizarre Welt, die nur wenige wirklich kennen. Zwei Journalisten tauchen ein in diese Welt. In einem extremen Selbstversuch kreieren sie die 18-jährige Schülerin Tina, die in einschlägigen Internetforen zunächst ihre getragene Unterwäsche und andere harmlose Dienstleistungen anbietet. Doch die Wünsche der Kunden werden immer ausgefallener und skurriler. Ein Manager, der Urin trinkt. Ein Lehrling, der in die Hoden getreten werden möchte. Ein Architekt, dessen Fetisch es ist, Geld zu verschenken. Oder ein Banker, der als Sklave seiner Herrin dienen will. Wer sind diese Menschen, die bereit sind, viel Geld für ihre heimlichen Begierden auszugeben? Welche Fetische leben sie im Verborgenen aus? Folgen Sie den beiden Journalisten, die physische und psychische Grenzen überschreiten, um in eine Welt einzutauchen, die fasziniert und schockiert zugleich.

Ein interessantes Experiment und Thema

— mydanni
mydanni

Für mich auf der einen Seite ein interessantes Buch, auf der anderen Seite aber auch ganz schön abstoßend.

— Julia2610
Julia2610

Gute objektive und unzensierte Darstellung eines Fetischexperiments

— Schnuck59
Schnuck59

Interessanter Einblick in die Szene, aber schocken konnte es mich letztendlich nicht!

— Diana182
Diana182

Humorvoller und neutraler Schreibstil zu einem ansonsten eher "Tabuthema". Sehr interessant gestaltet!

— Jenny1900
Jenny1900

Für mich als Unerfahrener in diesem Bereich war es auf jeden Fall das lesen Wert. Ein Buch mit dem man dem Alltag mal anders entfliehen kann

— stilles_wasser
stilles_wasser

Gar keine schlechte Lektüre, die zeitweise sowohl abschreckend als auch anregend auf mich wirkte...

— JohannGeher
JohannGeher

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  • Leserunde zu "Das Fetisch-Experiment " von Caroline Sieling

    Das Fetisch-Experiment
    Ueberreuter_Sachbuch_Verlag

    Ueberreuter_Sachbuch_Verlag

    Unzensiert! Diesmal möchten wir euch zu einer besonders brisanten Leserunde einladen! Dazu verlosen wir 10 Bücher von „Das Fetisch-Experiment. Undercover in der Szene“ von Viktor Vosko und Caroline Sieling (Pseudonyme) an neugierige LeserInnen mit starken Nerven. Über das Buch Bei dem Begriff Fetisch denken Sie an Dominas, Lack & Leder und Fesselspiele? An schmutzige Hausfrauenfantasien? Fetisch ist viel mehr. Fetisch ist anders. Eine bizarre Welt, die nur wenige wirklich kennen.Zwei Journalisten tauchen ein in diese Welt. In einem extremen Selbstversuch kreieren sie die 18-jährige Schülerin Tina, die in einschlägigen Internetforen zunächst ihre getragene Unterwäsche und andere harmlose Dienstleistungen anbietet. Doch die Wünsche der Kunden werden immer ausgefallener und skurriler.Ein Manager, der Urin trinkt. Ein Lehrling, der in die Hoden getreten werden möchte. Ein Architekt, dessen Fetisch es ist, Geld zu verschenken. Oder ein Banker, der als Sklave seiner Herrin dienen will.Wer sind diese Menschen, die bereit sind, viel Geld für ihre heimlichen Begierden auszugeben? Welche Fetische leben sie im Verborgenen aus? Folgen Sie den beiden Journalisten, die physische und psychische Grenzen überschreiten, um in eine Welt einzutauchen, die fasziniert und schockiert zugleich. Mehr Informationen zum Buch und den Autoren findet ihr unter: www.ueberreuter-sachbuch.atLeseprobe „Das Fetisch-Experiment“ Bewerbt euch jetzt für die Teilnahme an der Leserunde! Gesucht werden 10 LeserInnen, die über das Buch und die Erfahrungen der beiden Autoren diskutieren und Rezensionen schreiben wollen. Und wie könnt ihr an der Verlosung teilnehmen? Ganz einfach: Teilt uns mit, warum ihr das Buch lesen wollt!

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  • Außergewöhnliches Experiment

    Das Fetisch-Experiment
    JoJansen

    JoJansen

    12. August 2016 um 17:33

    Am Anfang steht eine Schnapsidee: Als Victor erfährt, dass seine WG-Mitbewohnerin mit dem Verkauf ihrer getragenen Höschen viel Geld verdient, sieht er darin einen doppelten Ausweg aus seiner chronischen Geldknappheit: Sofort Bares und später ein Buch über das "Experiment" schreiben und verkaufen. Caroline, eine Freundin aus seiner work-and-travel-Zeit, ist schnell ebenso begeistert und sorgt als "Tina" für die nötige Authentizität der Höschen und Söckchen. Ein halbes Jahr lang fühlen sich die Beiden wie investigative Journalisten, mischen sie doch undercover die Fetischszene auf. Schnell stellen sie allerdings fest, dass es gar nicht so einfach ist, die sich selbst auferlegten Grenzen einzuhalten. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Einerseits fand ich es faszinierend, unzensierte Einblicke in die Welt der Fetischisten zu bekommen. Da ist zum Beispiel der Bankberater, der unter seinem seriösen Anzug Damentangas trägt und sich in seiner Freizeit gern ins Gesicht pinkeln lässt. Klingt das lächerlich oder bemitleidenswert? Immerhin hat sich niemand ausgesucht, mit einem Natursektfetisch oder dem Drang, verschwitzte Füße abzulecken, durchs Leben zu gehen. Fetischisten geben viel Geld aus, um an das Objekt ihrer Begierde zu gelangen. Sind Caroline und Victor schlechte Menschen, weil sie vom Zwang ihrer Kunden profitieren und richtig gut leben können? Oder tun sie den Fetischisten Gutes, indem sie ihre Neigung befriedigen? Schwere Fragen, die sich wohl nicht eindeutig beantworten lassen. Zumindest widerspricht fast alles, was sich in der Fetischszene abspielt dem, was uns schon als Kindern beigebracht wurde. Vielleicht ist der Fetisch genau deshalb immer noch ein Tabuthema, das schnell in die Schmuddelecke geschoben wird. Und, ganz ehrlich, manche Anfragen, die Caroline a la Tina bekam, fand ich wirklich ekelig. Aber der Mann mit dem Putzfetisch könnte ruhig jeden Freitag bei mir vorbeikommen, das Haus putzen und mich dafür bezahlen. Insgesamt liest sich das tagebuchartig aufgebaute Werk sehr gut. Man wächst mit Caroline und Victor in das Thema hinein, lernt Fetischisten auch als Menschen kennen, die eben nur ein wenig anders ticken. Ein wenig Hintergrundinformation liefern die Autoren auch. Beispielsweise zum Thema Fußfetisch und Natursektfetisch. Hier hätte ich mir noch mehr Fakten gewünscht. Wie hoch mag wohl der Anteil der verschiedenen Fetischisten an der Bevölkerung sein? Sind Fetischisten wirklich fast ausschließlich Männer? Das will mir nicht so ganz einleuchten. Vielleicht trauen sich die Frauen nur (noch) nicht? Und falls es doch stimmt, warum haben nur Männer einen Fetisch? Wie sehr sich Fetischisten und alle, die damit zu tun haben, verstecken müssen, zeigt die Tatsache, dass alle Namen im Buch geändert wurden, auch die der Autoren. Wir erfahren nicht einmal, in welcher Stadt das Experiment lief, und auch die Berufe und Hintergrundinformationen der Kunden wurden verfremdet. Carolines Freund, mit dem sie zusammenlebt, weiß bis zum Ende des Buches nichts von ihrem Doppelleben, ihre Freundinnen ebenfalls. Und eine traurige Erkenntnis am Rande: Die meisten Fetischisten leben ihre Neigung heimlich aus, ohne dass die Partnerin oder Ehefrau etwas davon weiß. Ein Leben lang Versteck spielen? Oder wird Fetischismus irgendwann ebenso akzeptiert werden wie Homo- oder Transsexualität? Outet sich demnächst ein Bürgermeister als "Gold-Duscher"? Wir werden sehen ... Meine Meinung zum Thema hat sich mit diesem Buch jedenfalls etwas verschoben: Soll jeder glücklich sein, wie er mag, so lange er anderen keinen Schaden zufügt. Der Einband des Buches ist etwas Besonderes. Er ist beschichtet und fühlt sich samtig-gummiartig an, was sehr gut zum Thema passt. Leider lässt sich aber der Kurztext auf dem Buchrücken kaum lesen, da die schwarze Schrift mit dem dunkelweinroten Untergrund zu verschmelzen scheint. Fazit: 4**** und Empfehlung für alle, die sich nicht scheuen, einen offenen Einblick in das Thema Fetischismus zu bekommen.

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  • ~*~ Experiment ~*~

    Das Fetisch-Experiment
    mydanni

    mydanni

    07. August 2016 um 19:01

    Bewertung Über dieses Buch bin auf Lovelybooks gestolpert. Ich bin eigentlich kein Fan vom Leben als Fetischist, doch die Kurzbeschreibung hörte sich wahnsinnig spannend an, dass ich es einfach lesen musste. Wer mit diesem Bereich nichts zu tun hat, wer begibt sich auf ein Selbstexperiment? Ich würde es nicht tun.Caroline und Viktor starten dieses Experiment und ich bin der Meinung, Caroline ist die Person, die wirklich über sich hinaus wachsen muss. Ihr glaubt gar nicht, was für ein Fetisch man haben kann. Sei es Slips von Frauen zu kaufen, über Socken, einer Frau Geld in die Hand drücken und wieder gehen oder sich erniedrigen lassen. Es ist wirklich alles dabei. Ich selber bin auch überrascht, was alles zum Fetisch gehört.Hier geht es nicht um eine tolle Geschichte, wo der man den devoten teil übernimmt, sondern eher um eine Reportage in der aufgezeigt wird, wie die Welt im Fetisch wirklich ist. Ich fand es auf der einen Seite wahnsinnig spannend, auf der anderen Seite sehe ich mich in dieser Welt gar nicht. Ich bin eben nur ein normales Mädchen :)Wer gerne über den Bereich Fetisch mehr erfahren will, der sollte sich das Buch echt zu legen. Es ist spannend geschrieben, man lernt viel über die Welt kennen, was man noch nicht wusste und man denkt wirklich mal darüber nach, ob es ein Segen oder ein Fluch ist fetisch veranlagt zu sein.Fazit Ich fand das Buch sehr interessant, doch ab und an kam es mir etwas unwirklich vor, daher ziehe ich einen Stern ab. Im Gesamten ist das Buch wirklich interessant und man wird überrascht sein in wie vielen Bereichen man ein Fetisch haben kann. Empfehlenswert ist das Buch auf jeden FallLiebe Grüße Danni 

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  • Das Fetisch-Experiment

    Das Fetisch-Experiment
    Julia2610

    Julia2610

    03. August 2016 um 21:16

    Ich bin offen für die unterschiedlichsten Bücher – so auch für dieses. „Das Fetisch-Experiment“ klingt definitiv nicht nach Langeweile, sondern scheint vielleicht interessante Inhalte zu bieten. Es geht darum, dass zwei Freunde sich durch Höschen-Verkauf Geld dazu verdienen. Die wenigsten wollen jedoch ein Höschen, sondern haben ganz andere Vorlieben, die es gegen Geld, zu erfüllen gilt. Ich möchte hier keine Beispiele vorweg nehmen, da man sich als Leser selbst ein Bild davon machen sollte, muss aber dazu sagen, dass ich nicht wusste was es da alles so gibt, was Menschen toll finden, wo sich andere jedoch ekeln. Das Buch ist aus der Sicht einer Frau und eines Mannes geschrieben. Das finde ich gut, denn so sieht man beide Seiten und erfährt etwas über die jeweiligen Gedanken. Tina, die immer mit den Herren zu tun hat, schildert ziemlich objektiv wie die Treffen so abgelaufen sind. An einigen Stellen habe ich mich wirklich sehr geekelt und musste das Buch kurz bei Seite legen. Ich wusste wirklich nicht, was es da alles so für Fetische gibt, die einige Menschen toll finden, aber andere eher abstoßend finden. Es ist ein Buch, das auf der einen Seite interessant ist, einfach um mal zu lesen was es in der Fetisch-Welt so alles gibt. Auf der anderen Seite ist es aber auch nichts für schwache Nerven, da es an einigen Stellen schon grenzwertig ist. 

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  • Jedem das seine

    Das Fetisch-Experiment
    Schnuck59

    Schnuck59

    25. July 2016 um 12:32

    In „Das Fetischexperiment“ starten zwei Journalisten ein einmaliges Experiment und tauchen undercover in diese faszinierende und zugleich schockierende Szene ein. Beide Autoren haben ein Studium der Medien- bzw. Kommunikationswirtschaft absolviert und arbeiten in der Medienbranche. Aufgrund der hautnahen und brisanten Recherche schreiben sie unter den Pseudonymen Carolone Sieling & Viktor Vosko.Zusammen starten sie ihren Höschenverkauf „ Tinahäschen97“, setzten ihre Geschäftsidee um und lernen nach einer Planerweiterung die „dunkle Seite“ der sexuellen Vorlieben kennen. Viktor organisiert die Aufträge, verhandelt übers Internet mit den Kunden und sorgt für Schutz. „Caroline trifft die Kunden, gibt ihre Dienstleistung ab und sammelt Infos. Bei diesem eher speziellen Thema bleibt der Schreibstil sachlich und informativ. Er ist auf seine Weise aber auch interessant und unterhaltsam. In der Innenklappe wird der Begriff Fetischismus durch einen Brockhauseintrag erklärt. In 3 Teilen geht es um feuchte Höschen und süße Söckchen, Fingerspiele und goldener Saft, Zöglinge und Zofen. In Informationsteilen zu Fußfetisch und Natursekt findet man Wissenswertes und interessante Hintergrundinformationen. Die unterschiedlichen Sessions in diesem zeitlich begrenzten Projekt werden in Tagebuchform beschrieben. Es gibt Einschübe aus der Perspektive von Caroline und Viktor und Auszüge aus dem Emailverkehr mit Kunden. Es wird deutlich, dass Fetisch mehr ist als Dominas, Lack & Leder oder Fesselspiele. Man bekommt einen Blick auf die Menschen und auf deren heimliche Begierden. Mir gab dieses Buch einen objektiv dargestellten Einblick in eine mir fremde Welt. 

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  • Der nette Höschensammler aus der Nachbarschaft

    Das Fetisch-Experiment
    Diana182

    Diana182

    19. July 2016 um 17:09

    Von außen wirkt das Buch wie eine geheime rote Akte. Hier wurde ein Experiment durchgeführt, welches brisante Details zutage fördern könnte. Da ich ja ein sehr neugieriger Mensch bin, ließ ich mich da natürlich direkt locken. Hier geht es um verschiedene Fetische und ihre „Besitzer“. Da ich ja gerne mal was Neues dazu lerne, musste ich dieses Buch natürlich lesen! Und dann auch noch unzensiert – was will der neugierige Leser mehr! Meine Meinung:Das Buch ist wirklich recht interessant. Zwei Studenten, die sich das Leben etwas angenehmer gestalten wollen, spielen mit den sexuellen Gelüsten ihrer Mitmenschen. Hier wird alles ausprobiert, was man zu Geld machen kann – 6 Monate lang. Und wie hier schnell klar wird, gibt es anscheinend für alles einen Markt- auch für gebauchte Hygieneartikel. Doch wer steckt hinter solchen Gelüsten? Dem gehen die beiden „Undercover Ermittler“ direkt auf die Spur und merken recht schnell, dass im Internet eine andere Sprache herrscht.  Aber auch Männer (es sind überwiegend Männer, die einem sonderbaren Hobby nachgehen), die eigentlich recht nett und normal wirken, gehen seltsamen Leidenschaften nach. So wird recht deutlich, dass selbst der seriöseste Bankberater gerne mal einen getragenen Frauenslip trägt. Der weibliche Part des Duos „Tina“ trifft sich für Interviews auch mal direkt mit dem „Kunden“ und übergibt ganz nebenbei Slip, Strümpfe und was das Herz sonst noch so begehrt. Am Ende werden potentiellen Nachahmern noch hilfreiche Tipps gegeben, wie sie ebenfalls mit getragenen Höschen das „Taschengeld“ aufbessern können. Mein Fazit:Bei einer „unzensierten“ Geschichte über ein Fetisch Experiment hätte ich irgendwie mehr skandalöses Material vermutet.Das Buch war zwar interessant zu verfolgen, geschockt hat es mich aber eher weniger. Ist man heutzutage schon zu abgebrüht? Wem empfehle ich dieses Buch? Schwer zu sagen! Ich kenne jetzt niemandem, dem ich das Buch weiter geben würde mit dem Worten: „Das musst du unbedingt gelesen heben!“ Wenn man selbst ins „Höschengeschäft“ einsteigen möchte, kann man sich hier sicherlich ein paar hilfreiche Tipps abschauen. Obwohl ich es ein wenig fragwürdig finde, zu empfehlen, sich direkt mit dem „Kunden“ zu treffen! Man weiß schließlich nie, mit wem man da wirklich schreibt und der nette Axtmörder von nebenan wird das sicherlich nicht in der Kontaktmail erwähnen….

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  • Das Fetisch Experment

    Das Fetisch-Experiment
    Pixibuch

    Pixibuch

    17. July 2016 um 12:13

    Ein Buch mit einem dezenten weinroten Cover. Die Schrift darauf ist grellrot und schwarz. Einfach, minimalistisch, schön. Auf der ersten Seite ist eine Warnung angebracht für all die Leser, denen der Inhalt zu suspekt ist. Das Inhaltsverzeichnis ist ebenfalls in schwarz-rot gehalten und total übersichtlich. Auf 187 wird und der Fetischmus nähergebracht und teilweise auch in psychologischer Weise erklärt. Die beiden Autoren Sieling/Vosko wurden durch Zufall auf die Recherche zu diesem Thema aufmerksam. Da eine junge Frau in der WG des Viktor Vosko immer sehr viel Geld zur Verfügung hatte und dies mit den Wünschen der Fetischisten verdiente, wollten Vosko und Sieling untercover in Erscheinung treten. Es wurde als erstes ein ein Internetprofil erstellt und dann ging es los. Was mit dem Verkauf von getragenen Höschen begann, endete mit dominanten Spielen. Caroline Sieling traf sich mit den verschiedenen Männern. Sie tat alles. Vom Verkauf getragener Höschen, die sie in Toiletten von Warenhäusern vor dem Kunden auszog,bis hin zum Urinieren in den Mund des Fetischisten. Sie schreckte auch vor Dominaspielen mit Peitschen und Knebeln nicht zurück. Da sie dies alles Undercover für ein Buch tat, mußte sie ihre Tätigkeiten vor ihrem Partner und den Freunden Geheimhalten. Viktor Vosko erledigte die schriftlichen Arbeiten, verhandelte mit den Kunden und war aber immer in  Carolines Nähe, wenn sie sich auf den Weg zur Arbeit machte. Jedenfalls konnte man mit diesen Nummern gutes Geld verdienen. Caroline traf sich mit Anwälten, Architekten und Firmenbossen, die ihre Lust im Alltag nicht ausleben konnten und durften, da sie teilweise Familien mit Frau und Kindern hátten. Hier wird genau und detailliert zu den einzelnen Praktiken Stellung genommen. In gut eingeteilten Abschnitten erfährt der Leser so manche Dinge. Für mich war das Buch sehr interessant. Hier wurden diese Techniken nicht sexistisch wiedergegeben, sondern mit sagen wir mal wissenschaftlich/psyhologischem Hintergrund. Mich haben die Praktiken beim Lesen abgeschreckt, ich habe mich teilweise davor geekelt. Hut ab vor der Autorin, die dies alle mit sich hat machen lassen. Aber sie sagt selbst, dass dies ein gefährtlicher Grat ist, bei dem man leicht abrutschen kann. Interessant, einmal davon zu lesen, aber auch nicht mehr. Deswegen kann ich hierfür nur 4 Punkte vergeben. Obgleich inhaltlich und covermäßig alles in Ordnung war.

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  • Interessant und schockierend zugleich!^^

    Das Fetisch-Experiment
    Jenny1900

    Jenny1900

    15. July 2016 um 19:24

    Klappentext: Bei dem Begriff Fetisch denken Sie an Dominas, Lack & Leder und Fesselspiele? An schmutzige Hausfrauenfantasien? Fetisch ist viel mehr. Fetisch ist anders. Eine bizarre Welt, die nur wenige wirklich kennen. Zwei Journalisten tauchen ein in diese Welt. In einem extremen Selbstversuch kreieren sie die 18-jährige Schülerin Tina, die in einschlägigen Internetforen zunächst ihre getragene Unterwäsche und andere harmlose Dienstleistungen anbietet. Doch die Wünsche der Kunden werden immer ausgefallener und skurriler. Ein Manager, der Urin trinkt. Ein Lehrling, der in die Hoden getreten werden möchte. Ein Architekt, dessen Fetisch es ist, Geld zu verschenken. Oder ein Banker, der als Sklave seiner Herrin dienen will. Wer sind diese Menschen, die bereit sind, viel Geld für ihre heimlichen Begierden auszugeben? Welche Fetische leben sie im Verborgenen aus? Folgen Sie den beiden Journalisten, die physische und psychische Grenzen überschreiten, um in eine Welt einzutauchen, die fasziniert und schockiert zugleich. Meine Meinung: Ein sehr spezielles Thema über das kaum geredet wird und wenn, dann meist hinter vorgehaltener Hand. Dieser Roman erzählt schonungslos offen über die unterschiedlichsten Fetische. Die Autoren gingen nicht nur soweit in der Szene zu recherchieren, sondern sie verschrieben sich dem Projekt quasi mit Haut und Haar. Der Autor Viktor Vosko organisierte für seine Recherchepartnerin Caroline Siehling nach und nach Treffen mit verschiedenen Menschen die Fetische bereits ausleben oder dies das erste Mal tun möchten. Immer tiefer und tiefer tauchten die beiden in diese Welt ein. Es war faszinierend zu sehen (bzw. natürlich zu Lesen ;)) wie schnell aus einer ganz normaler „unbescholtener“ jungen Frau eine Domina in Lack Leder verwandeln kann. Die humorvolle aber trotzdem ernste Art in der die beiden von ihren Erfahrungen mit dieser Welt berichten war mir von Anfang an sympathisch und die Seiten flogen nur so dahin. Es wird immer wieder aus den unterschiedlichen Perspektiven des Autorenpaars erzählt und man erhält eine gute Einsicht in deren Gedanken und Gefühle. Trotzdem war der Ton des Buches selten bewertend sondern sehr objektiv gehalten.Des öfteren saß ich da und konnte kaum glauben was ich da laß. Das meiste kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur aus diesen Pseudofernsehserien die Nachmittags so laufen... für mich schwer vorstellbar das manche Menschen an diesen Dingen tatsächlich gefallen finden. Doch wie man ja weiß Geschmäcker sind verschieden und über diese lässt sich nicht streiten^^ Ein interessanter aber auch teilweise (wie der Klappentext schon verspricht) schockierender Einblick in eine mir bis dato völlig unbekannte Welt. Auf weitere Bücher über unterschiedliche Themen der beiden Autoren und ihrem sympathischen humorvollen Schreibstil würde ich mich sehr freuen. Cover: Das weinrote Cover mit der schwarzen Beschriftung und dem fetten Unzensiert „Stempel“ darauf weckte durch diese „enthüllungsroman-versprechende“ Aufmachung sofort meine Neugier. Allerdings lässt sich die schwarze Schrift auf der Printausgabe etwas schwer lesen. Hier fände ich es besser wenn auf eine ticken hellere Farbe zurückgegriffen worden wäre. Ansonsten fand ich es sehr passend! Fazit: In einem sehr sympathischen und humorvollen Schreibstil wird die Welt der Fetische und deren „Anhänger“ erläutert. Faszinierend gut geschrieben, sodass ich es nur weiter empfehlen kann. Mal was ganz was anderes^^

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  • humorvoll und informativ

    Das Fetisch-Experiment
    SaintGermain

    SaintGermain

    10. July 2016 um 20:43

    Bei dem Begriff Fetisch denken Sie an Dominas, Lack & Leder und Fesselspiele? An schmutzige Hausfrauenfantasien? Fetisch ist viel mehr. Fetisch ist anders. Eine bizarre Welt, die nur wenige wirklich kennen. Zwei Journalisten tauchen ein in diese Welt. In einem extremen Selbstversuch kreieren sie die 18-jährige Schülerin Tina, die in einschlägigen Internetforen zunächst ihre getragene Unterwäsche und andere harmlose Dienstleistungen anbietet. Doch die Wünsche der Kunden werden immer ausgefallener und skurriler. Ein Manager, der Urin trinkt. Ein Lehrling, der in die Hoden getreten werden möchte. Ein Architekt, dessen Fetisch es ist, Geld zu verschenken. Oder ein Banker, der als Sklave seiner Herrin dienen will. Wer sind diese Menschen, die bereit sind, viel Geld für ihre heimlichen Begierden auszugeben? Welche Fetische leben sie im Verborgenen aus? Folgen Sie den beiden Journalisten, die physische und psychische Grenzen überschreiten, um in eine Welt einzutauchen, die fasziniert und schockiert zugleich. Sehr informatives Buch über ein Experiment, das 2 "Journalisten" anstellen, um mehr über Fetische zu erfahren. Ich konnte das Buch an einem Tag lesen, da es informativ, spannend und humorvoll geschrieben war. Beide Autoren verstehen ihr Handwerk. Was mir allerdings aufgefallen ist: - Die Schrift auf dem Buchrücken (schwarz auf bordeauxrot) ist sehr schwer zu lesen. - Viktor wirkt auch im Buch oft neugierig und schreibt er würde auch gerne mal so etwas machen, amer es melden sich eigentlich nur Männer für Fetische und schließlich will keine Frau getragene Boxershorts von einem Mann (so wie es viele Männer von Tina alias Caroline) wollen - und gerade damit begann ja die Geschichte - mit getragenen Höschen Geld zu verdienen. Obwohl ich selbst keinem Fetisch anhänge, könnte ich mir vorstellen, dass sicher auch Viktor seine getragenen Shorts oder Slips verkaufen hätte können - schließlich gibt es auch homosexuelle Männer. Keine Frage, Viktor ist definitiv nicht schwul, aber schließlich war auch Caroline keine Domina und unter den gleichen Regeln - Anfassen verboten - doch sicher auch für Viktor durchzuführen, um sich sein Geld zu "verdienen". - Leider wurden nur einige Fetische weitreichend behandelt, einige kurz im Epilog, manche - die mir noch eingefallen wären - gar nicht. Nichtsdestotrotz: Humorvolles, informatives Buch über Fetische - absolut nicht abwertend und absolut lesenswert.

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    • 3
  • Mal was anderes....

    Das Fetisch-Experiment
    stilles_wasser

    stilles_wasser

    11. March 2016 um 20:33

    Mir wurde diese Buch von bekannten empfohlen. Ehrlich gesagt habe ich in diesem Bereich (Fetisch) nicht sehr viel Erfahrung oder vorlieben. Doch die Geschichte hat mich mitgerissen. Es zieht einem richtig in die einzelnen Szenen hinein, wodurch ich im nu mit dem Buch fertig war. Es hat viel Informatives zum Thema Fetisch. Als unerfahrerner bekommt man somit ganz neue Einblicke in das Ganze. Ich kann es also nur weiter empfehlen! Ich fand es absolut genial.

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  • Schmutzige Liebe

    Das Fetisch-Experiment
    JohannGeher

    JohannGeher

    16. February 2016 um 13:17

    Ein Werk, auf das ich eher zufällig gestoßen bin. In Kombination mit dem Thema Fetisch (zu dem ich zugegeben keinen großen Bezug habe) war für mich vor allem der Ort der Handlung ausschlaggebend - Wien. In gekonnter Detektivmanier taucht ein junges Reporter-Pärchen in die Welt der dunklen Erotik ein und findet sichtlich Gefallen daran, ohne jedoch ihren Fokus aus den Augen zu verlieren: ihr ganz persönliches Fetisch-Experiment!

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