Caroline Vermalle Als das Leben überraschend zu Besuch kam

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Inhaltsangabe zu „Als das Leben überraschend zu Besuch kam“ von Caroline Vermalle

Eines Morgens wacht die dreiundsiebzigjährige Jacqueline auf und weiß: So kann es nicht weitergehen! Sie packt ihre Koffer und steht Stunden später vor dem Häuschen mit den blauen Fensterläden, in dem ihre Kusine Nane auf einer kleinen bretonischen Insel lebt. In Nanes gemütlicher Küche gesteht Jacqueline ihrer Kusine, warum sie ihren Ehemann Marcel ohne ein Wort verlassen hat, und vertraut Nane schließlich den Traum an, der ihre Sehnsucht seit Jugendtagen immer wieder beflügelt hat und den sie nun endlich leben will.

Aus der Sicht eines Schmetterlings eine so berührende Geschichte zu erzählen ist fantastisch! Es ruft nach mehr von dieser Autorin zu lesen!

— PetraWagner
PetraWagner

Wunderbarer Schreibstil, sehr berührend! Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an!

— Jens1904
Jens1904

Wundervoll und einfühlsam.

— Pooly
Pooly

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  • Als das Leben überraschend zu Besuch kam

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    PetraWagner

    PetraWagner

    28. September 2015 um 21:43

    Aus der Sicht eines Schmetterlings eine so berührende Geschichte zu erzählen ist fantastisch! Es ruft nach mehr von dieser Autorin zu lesen!

  • Für ein neues Leben ist es nie zu spät

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Anakin

    Anakin

    19. January 2015 um 14:35

    Als ich das Buch in der Hand hielt und den Titel las, wusste ich, dass es mir gefallen wird (nicht nur vom Cover). Anfangs etwas verwirrend, weil die Handlung von einem Schmetterling und den Winden erzählt wird, fühlt man sich schnell in den Bann gezogen, denn in diesem Buch geht es um die tiefgründige und faszinierende Lebensgeschichte der 73-jährigen Jacqueline, die eines Tages beschließt, ihr bisheriges Leben (nebst Ehemann Marcel) hinter sich zu lassen. Kurzentschlossen reist sie zu ihrer Cousine Nane, die in einem kleinen Haus auf der französischen Insel Ile d`Yeu lebt. Dort bewohnt sie das bescheidene aber reizvolle Gartenhäuschen und wird nebenbei von Schmetterlingen, Libellen, von Zephyr dem Westwind u.a. beobachtet, die, wie anfangs erwähnt, die Geschichte erzählen. Seit über Jahrzehnte haben jedoch die beiden alten Damen nichts voneinander gehört, doch trotz anfänglicher Schwierigkeiten kommen sich beide mit der Zeit wieder näher, denn jede von ihnen hat so ihre Geheimnisse. Parallel dazu erfährt man aber auch, wie Marcel auf diesen Abschied reagiert und sich dabei einen Lebenstraum erfüllt. Fazit: Dies ist schon das zweite Buch der Autorin, das mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichten regen zum Nachdenken an und entführen dich während des Lesens in die französischen Bretagne mit all ihren mediterranen Düfte und Erlebnissen. Minuspunkte gibt's allerdings dafür, dass man in der Mitte des Buches mal das Gefühl hat, es dreht sich im Kreis und es passiert nichts Spannendes mehr. Minuspunkt auch, da das Buch an manchen Stellen etwas für Verwirrung sorgt. Da bricht manch einer ab. Doch Durchlesen lohnt sich, da erst im Epilog die Geschichte ihre Faszination entfaltet!!!!

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  • Ich habe aufgegeben...

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Schuemel

    Schuemel

    02. February 2014 um 10:54

    Es ist nicht so, dass mich die Geschichte an sich nicht angesprochen hätte. Und zu gerne hätte ich erfahren, wie sie am Ende ausgeht. Aber ich bin nicht damit zurecht gekommen, dass und wie aus Sicht der Schmetterlinge erzählt wird. Auch die Winde haben für mein Verständnis eine zu große Rolle eingenommen. Der Widerwille siegte über die Neugierde, sodass ich das Buch nach der Hälfte dann doch weggelegt habe.

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  • Zauberhaft geschrieben

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    25. August 2013 um 15:31

    Was geschieht, wenn man mit 73 Jahren merkt, dass man sein Leben nicht so gelebt hat, wie man es eigentlich wollte? Nach über 50 Jahren eintöniger Ehe mit Marcel bricht Jacqueline aus und reist zu ihrer 80-jährigen Cousine Nane, mit der sie seit ihrer Hochzeit keinen Kontakt mehr hatte. Nane lebt in einem einsamen Haus auf einer bretonischen Insel. Dort wird Jacqueline im Gartenhaus einquartiert und es beginnt eine besondere Art von Vergangenheitsbewältigung. Die Geschichte wird einfühlsam und mit einer gewissen Wehmut erzählt, die jeden Leser berührt. Dazu kommen verspielte Perspektivwechsel und charmante Wendungen gegen Ende der Geschichte. Obwohl es auf den ersten Blick ein reiner Frauenroman zu sein scheint, trifft das Fazit wohl auf jeden Menschen zu: Es ist nie zu spät, die Ärmel hochzukrempeln und ein neues Leben zu beginnen, indem man zu sich selbst findet. Ein Buch, wie geschaffen für den Sommer, auch wenn es im Herbst des Lebens spielt.

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  • Einfühlsam von schön - von vorn bis hinten

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Pooly

    Pooly

    20. May 2013 um 11:45

    Dieses Buch war wie erwartet sehr still; ein wundervoller Schreibstil kleidet eine sanfte und einfach schöne Geschichte über eine Frau, die alles hinter sich lässt - ihren Mann, ihr Haus, ihr Leben - um von vorn anzufangen. Denn dafür ist es nie zu spät.  Hierbei lesen wir die Geschichte doch nicht aus der direkten Sicht von Jacqueline, sondern - so seltsam es auch klingen mag - aus der Sicht eines Schmetterlings. Der spricht mit anderen Schmetterlingen, die von fern her kommen und Dinge aus Afrika und aus dem Ort berichten, aus dem Jacqueline kommt. Und er spricht mit den Winden, die ihm Geschichten von fernen Orten erzählen und langsam - nach und nach - das Geheimnis aufdecken, das hinter dem Leben liegt, das die alte Frau nie hatte führen können.  So begleiten wir Jacqueline auf ihrer Reise, in der es nicht nur einmal ein Zweifeln an allem gibt. Was tut man, wenn ein Leben hinter einem liegt, das man nie hatte leben wollen? Wenn die ganze Zeit ein anderes, viel besseres Leben vor den eigenen Augen lag und doch vorbei zog und man selbst nie glücklich sein konnte? Und vor allem: Was kann man in diesem Alter noch tun, um es zu ändern? Was auf den ersten Blick eventuell etwas eintönig und vorhersehbar wirkt, hat für mich beim Lesen doch öfter als erwartet für Überraschungen gesorgt und nicht nur einmal hing ich gebannt an den Zeilen, in der Hoffnung, endlich hinter Jacquelines Geheimnis zu kommen - und selbst darüber nachdenkend, welche Wege noch möglich wären, um am Ende doch noch glücklich zu werden. Aber wir begleiten beim Lesen nicht nur die Frau, sondern auch den Mann, den sie verlassen hat, und der sich in einer halsbrecherischen Reise aufmacht, um seine Geliebte zurückzugewinnen; und dabei selbst über die ein oder andere Erkenntnis über sich selbst oder das Leben stolpert. Wunderbar und leicht geschrieben, hier und da witzig, an anderen Stellen wieder sehr sehr traurig und bedrückend. Besonders das Ende kam unglaublich überraschend und vollkommen anders, als ich erwartet hatte, es vorhersehen zu können. Das hinterließ einen recht melancholischen Nachgeschmack, den ich noch immer spüre, wenn ich an das Buch denke, und der es in meinem Kopf zu etwas Besonderem macht. Es gibt definitiv nichts, das ich daran aussetzen könnte.  Ich weiß, dass dies nicht die Art von Buch ist, die ich normalerweise lese und ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich es bewerten soll. Da ich am Ende aber wirklich nichts zum Kritisieren finde und auch nach einiger Zeit noch finde, dass es ein kleiner Schatz in meinem Regal ist, bekommt das Buch am Ende doch 5 von 5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2013 um 12:16

    "... fand ich zahlreiche Spuren einer Sehnsucht, die er mir immer verschwiegen hat, und eines niemals verwirklichten Traums." Von Fiktion zur Wirklichkeit, von Träumen zu deren Verwirklichung - das ist der Kern der süßen, saftigen Frucht, die dieses Büchlein ist. Verlockend im Aroma ("liebliche" Sprache, pittoreskes Setting in der Bretagne, originelle Erzählung), doch mit besagtem bitteren, unverzehrbaren Kern, um den kaum ein Mensch herum kommt. Die Essenz ist nicht neu, ist aber in dem Roman innovativ verpackt und liest sich gefühlvoll. Einzig mit der Idee, die Erzählung aus Sicht eines Schmetterlings, dem wiederum von Winden (Honi soit qui mal y pense) Neuigkeiten zugetragen wurden, zu präsentieren, fand ich zunächst etwas infantil und störend. Ein Schmetterling schafft in der Beschreibung menschlicher Empfindungen NATURgemäß eine Distanz, da die kleinen Flattergesellen selbst symbolisch stellvertretend wenig Glaubwürdigkeit vermitteln. Das Abschlusskapitel (das kann ich an dieser Stelle nicht verraten)enthielt dann jedoch eine Erklärung für dieses Stilmittel und stimmte mich versöhnlich. Kein "großer" Roman, aber eine wirklich nette, unterhaltsame Urlaubslektüre, der man gedanklich noch ein Weilchen verbunden bleibt oder ein tiefgründiges Mitbringsel für liebe Menschen. (T)

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    -sabine-

    -sabine-

    02. February 2013 um 09:53

    Jacqueline ist 73 Jahre alt und schon viele Jahre mit Marcel verheiratet. Auf einmal wird ihr klar, dass dies nicht alles gewesen sein kann und verlässt völlig ungeplant ihren Ehemann. Zunächst lässt sie sich durch das Land treiben, landet dann bei ihrer Cousine Nana auf der Insel Ile d'Yeu. Hier denkt sie viel nach und lernt einiges über sich und das Leben. Aber auch Marcel sitzt nicht untätig herum… Eine schöne Geschichte, ruhig und besinnlich erzählt, mit einer Leichtigkeit, die mir trotz des ernsten Themas immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Jacqueline ist mir durchaus sympathisch, wenn auch ein Frau, die ich manchmal schütteln möchte, dass sie aus ihrer Lethargie erwacht. Nana ist das genaue Gegenteil – trägt das Herz auf den Lippen und lebt das Leben, wie es ihr gefällt. Am anderen Ende des Landes macht sich der verlassene Ehemann Marcel auf, seine Frau zurückzugewinnen: dies jedoch auf eine sehr eigene und mutige Art und Weise. Ein ungewöhnlicher Roman, der mich berührt hat, vielleicht auch durch die ausgefallene Erzählweise: es ist ein kleiner Schmetterling, der Jacqueline begleitet und sich von seinen Freunden, den Winden, weitertragen lässt, um nichts zu verpassen. Ein wunderschönes, außergewöhnliches Buch!

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Mausezahn

    Mausezahn

    25. January 2013 um 16:07

    Ich vergeb mal noch keinen Stern, ich glaube es war der falsche Zeitpunkt für ein schönes Buch.

  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    libri

    libri

    31. October 2012 um 08:39

    Ein wunderbares Buch mit einem sehr überraschenden Ende ! Damit hätte ich wirklich nicht gerrechnet. Das Schmetterlinge und insekten die Geschichte erzählen fand ich als Idee etwas seltsam, aber in der Umsetzung doch gut gelungen. Ich freu mich schon auf mehr Geschchten von Caroline Vermalle :)

  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    17. October 2012 um 17:41

    Zum Buch -------------- Hallo, ich bin Jacqueline und bin 73. Ihr denkt, da ist das Leben schon gelaufen? Ehrlich, das dachte ich auch, bis zu dem Tag an meinem Geburtstag wo ich nicht nur mein Häuschen, sondern auch meinen Eheman verlassen und das nach über 50 Jahren Ehe. Wie sagt man so schön? "Es ist nie zu spät!" Oder doch? Ich mein, was soll ich schon noch mit 73 machen, erwarten, neues Entdecken? Erst wusste ich nicht mal wohin ich soll, doch dann wusste ich es, ich werde meine Cousine besuchen, die ich über 50 Jahre nicht mehr gesehen habe! Obwohl wir einmal wie Schwestern waren. Ich hab nicht mal eine Nachricht für meinen Mann da gelassen, ich bin einfach auf und davon, in der Hoffnung endlich das zu finden, was ich immer schon vermisst habe, immer hinter her getrauert hab. Werde ich das Glück finden? . Erster Satz: ---------------- .......Über das Leben der Menschen wusste ich wenig. . . Meine Meinung --------------------- Titel und Cover: Was den Titel angeht ist er sicher speziell, aber irgendwie konnte ich mich jetzt bis zum Schluss nicht anfreunden damit obwohl er sicher nicht schlecht passt. Vor allem das mit dem "Besuch" find ich unpassend denn eigentlich tritt das neu in das Leben von Jeaqueline ein und sollte ja auch bleiben und nicht nur schnell rein schauen und wieder verschwinden... Dafür gefällt mir das Cover umsobesser, da würde ich gleich einziehen wollen wenn es dieses Haus dann gäbe... einfach herrlich und die Farben sind einfach schön, nicht nur weils lila ist sondern einfach weil alles so stimmig wirkt, harmonisch... . Schreibstil: Die Autorin hat die Geschichte in einem Erzähl-Stil geschrieben. Und zwar aus der Sicht eines Schmetterlings. Jep, sehr speziell und dennoch schön. Denn hier kann auch der Wund sprechen, auch wenn es eben nur die Schmetterlinge verstehen. Ich musste mich zwar erst etwas dran gewöhnen weils an sich ja nicht so ins Genre passt aber bald schon fand ich die Idee schön und es irritierte mich gar nicht mehr. Frau Vermalle hat einen wirklich schönen Schreibstil, manchmal schon fast poetisch und manchmal recht philosophisch... und so bildlich. . Geschichte: Ja, die ist wirklich interessant denn wer traut sich schon mit 73 Jahren sein Leben neu zu beginnen? Das fällt manchen jüngeren Jahrgängen ja schon schwer!! Also ich kann Jeaqueline nur bewundern und ich dachte oft so... nur ein kleines Stück von dem Mut was diese Dame aufbring und ich würde Berge versetzen gg Ich sehe diese alte, zierliche und doch noch schüchterne Dame vor mir, deren Augen aber voller Neugierde und Tatentrang strahlen. Sie möchte man einfach gerne kennen lernen, fragen was sie sich dabei gedacht hat so was zu machen. Aber so einfach scheint es ihr dann eben doch nicht zu gelingen Neu anzufangen denn sie sucht ihre Cousine auf von der sie sich Rat erhofft und vielleicht auch Hilf, aber was sie alles mit ihrem weg gehen auslöst hätte sie nicht im Traum gedacht, denn in ihrem alten zu Hause schmiedet der verlassene Ehemann ein Plan um seine Frau zurück zu bekommen. Auch her versucht vergangen und schon fast vergessene Träume in die Tat um zu setzen, nicht unbedingt damit er sagen kann ich habs getan, sondern um seine Frau zu beeindrucken... . Ob die beiden Alten dies wirklich schaffen... das lasst euch von den Schmetterlingen erzählen... . Personen: 4 Personen prägen die Geschichte... . Jeaqueline, 73, enttäuscht vom Leben, der Liebe und sich selber. Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen und steigt aus so einem traurigen Dasein aus um ein neues Leben zu finden. . Marcel, ihr verlassener Ehemann, der erst dann rausfindet was er eigentlich mal hätte werden wollen als er schon alt und zudem jetzt auch noch verlassen wurde. Der über sich hinauswächst im Kampf um seine Frau und das Leben das er verloren hat. . Nane, die fast 80 jährige Cousine, Witwe, etwas verschroben und doch so herzlich. Und vor allem Anlaufstelle für Gestrandete, Aussteiger und Ratsuchende. Auch sie seh ich förlich vor mir, unangepasst, direkt wenns sein muss aber auch schweigsam. . Und dann noch die Haushälterin von Nane, die 35 jährige Arminda... . Ein wirklich allesamt liebevoller Haufen Menschen! . FAZIT: Ein schönes Buch über das Leben, das Glück und die Wünsche und Träume und vor allem darüber das es nie zu spät ist sie zu verwirklichen. Und doch denke ich ist es kein Buch für jeden, alleine schon weil das Buch aus der Sicht eines Schmetterlings geschrieben ist, des mag manchen etwas seltsam oder gar überflüssig vor kommen. Aber ich denke das ist ein Teil welcher den Charme ausmacht welcher dieses Buch inne hat.

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    DieKirsche

    DieKirsche

    11. June 2012 um 20:51

    Diese Geschichte über einen Neuanfang so spät im Leben hat mich interessiert, da ich mir als junger Mensch kaum vorstellen kann, wie es ist mit über siebzig Jahren festzustellen, dass das Leben, welches man gelebt hat, nicht das war, das man sich gewünscht hat, obwohl es nach außen immer den Schein hatte. In sehr ruhigem Tempo wird über die Sicht eines Schmetterlings, der von den Winden Informationen aus allen Teilen der Welt erhält, erzählt, wie Jacqueline versucht ihr Leben neu zu ordnen und einen neuen Sinn für sich zu definieren. Immer wieder stößt man hierbei auf Rätsel und Geheimnisse, die erst zum Ende hin geklärt werden. Dies veranlasst einen zusammen mit dem tollen Schreibstil dazu, weiter zu lesen. Gleichzeitig bleiben einem diese Menschen, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und dies mehr oder minder still für sich tun ein wenig fremd. Ich konnte mich erst gegen Ende der Geschichte wirklich in sie hineindenken, so dass es anfangs für mich eher darum ging, mehr über die Personen zu erfahren, die mir leider wirklich lange fremd blieben. Die Geschichte an sich und die Grundidee die ihr inne wohnt ist aber wirklich schön und absolut lesenswert. In diesem Büchlein kann man viel über Glück und Trauer und Leben lesen. In einer gelungenen Mischung werden die verschiedenen Facetten des Lebens beleuchtet und durch das vergleichsweise kurze Leben eines Schmetterlings symbolisiert. Durch seine Tiefgründigkeit wird dieses Buch zu einer kleinen Besonderheit. Nicht alles erschließt sich dem Leser von selbst, sondern er wird durchaus zum Nachdenken angeregt. FAZIT: Dieses Buch ist sicher Geschmackssache. Mich konnte es erst durch sein hervorhebenswertes Ende begeistern. Für LeserInnen, die gerne ruhige Literatur mit Fragen über das Leben lesen empfehlenswert. Alles in allem aber eine Geschichte, für die man sich Zeit nehmen sollte und muss. WERTUNG: 3 Punkte Ein Buch, das nicht jeden begeistern wird, aber dennoch lesenswert ist, wenn man ruhige Geschichten über das Leben mag.

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Klusi

    Klusi

    20. May 2012 um 21:06

    Jacqueline Le Gall ist 73 Jahre alt, als sie, völlig ohne Vorankündigung, ihren Mann verlässt. Sie sucht ihre Cousine Nane auf, die auf der bretonischen Insel Yeu ein malerisches kleines Haus bewohnt. Die beiden, völlig verschiedenen, alten Damen, Nane ist 80, haben sich seit fünfzig Jahren nicht mehr gesehen. Bei gemeinsamen Ausflügen auf der Insel und behutsamen Gesprächen kommen sie sich wieder näher, und Jacqueline verrät ihrer Cousine nicht nur ein gut gehütetes Geheimnis, sondern offenbart ihr auch ihren Jugendtraum. Während dieser Zeit fasst Marcel, Jacquelines verlassener Ehemann, einen gewagten Entschluss, um den erlittenen Verlust zu verarbeiten und seine Niedergeschlagenheit zu vertreiben. Der Erzählstil dieses Romans ist außergewöhnlich, denn die Geschichte von Jacqueline wird aus der Sicht eines Schmetterlings erzählt, der im Garten von Nanes Villa „Jolie Fleur“ lebt. Von den Winden, die über die Insel streifen und von vorbeiziehenden anderen Schmetterlingen erfährt der Edelfalter vieles aus der Welt, die Jacqueline zurückgelassen hat. Diese Sicht- und Erzählweise verleiht dem Buch etwas Märchenhaft-Geheimnisvolles. Es sind die leisen Töne, die in diesem Roman vorherrschen. Die Schilderungen des Gartens, der Insel und der französischen Lebensart sind stimmungsvoll und aufmerksam, von zarter Poesie. Langsam, sehr langsam, löst sich in dieser schönen, malerischen Umgebung die starre Fassade, hinter der sich der Mensch Jacqueline verborgen hat. Nur sehr zögernd gibt die alte Dame ihre Deckung auf und offenbart der Cousine ihre geheimen Gedanken und längst vergangene Erlebnisse. Je mehr man über Jacqueline erfährt, umso besser kann man ihr Handeln verstehen. Aber auch Marcel begleitet man ein gutes Stück weit auf seinem Weg und gewinnt Einblick in seine Hoffnungen und die Erwartungen an das Leben. Es gibt Passagen in der Geschichte, die mich melancholisch gestimmt haben, ganz besonders am Ende, aber letztendlich ist es ein Roman, der Mut macht und zeigt, dass es nie zu spät ist, seine Träume zu verwirklichen. Zusätzlich möchte ich anmerken, dass schon das Cover ein kleines Schmuckstück ist. Die Oberfläche hat einen zarten Schimmer, der die Atmosphäre des abgebildeten Gartens, mit dem malerischen Haus am Meer, noch unterstreicht. Auch das Vorsatzpapier ist wunderschön. Alles passt perfekt, ist bis ins kleinste Detail liebevoll ausgestattet.

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    sternthaler75

    sternthaler75

    20. May 2012 um 17:16

    Es sind die Kleinigkeiten, die mich erfreuen. Und diesmal ist dieses Buch genau diese Kleinigkeit. Man sagt, einen alten Baum versetzt man nicht mehr. Eigentlich... In diesem Fall ist Jacqueline der alte Baum. Sie ist 73 Jahre alt, seit langer Zeit mit Marcel verheiratet. Doch auf einmal wird ihr klar, dass das jetzt ein Ende haben muss. Kurzentschlossen packt sie ihre Koffer und verschwindet, ohne ihrem Marcel etwas davon zu sagen. Ihr Ziel ist eine kleine Insel, auf der Ihre Cousine Nane lebt. Und so beginnt eine kleine Geschichte, erzählt von stillen Beobachtern. Meine Meinung Kennen Sie diese Namen? Apeliotes, Zephyr und Skiron? Nein? Es sind die Winde, die diese Geschichte erzählen. Oder vielleicht Maniola jurtina? Auch nicht? Es ist ein Schmetterling, das große Ochsenauge. Er ist erst zwei Tage alt, aber gemeinsam mit den Winden erzählt und begleitet er die Geschichte um Jacqueline und lässt sich vom Wind weitertragen, um nichts zu verpassen. Es ist, wie ich finde, eine schöne Geschichte, die mit einer entspannenden Leichtigkeit erzählt wird, dass ich gerne mit dem Wind und dem Schmetterling mitgeflogen wäre. Im Wechsel wird mal von Jacqueline, und mal von Marcel berichtet. Und während sie in der Vergangenheit stöbert und nicht so genau weiß, was sie finden oder erwarten soll, macht Marcel sich auf den Weg, um seine Frau zu beeindrucken. Dazu will er jedoch nicht einfach den Zug nehmen, sondern er hat sich in den Kopf gesetzt, zu ihr zu schwimmen, bis zu dieser kleinen Insel, in der Hoffnung, sie dort auch anzutreffen. Das ganze wird auf eine angenehme Art erzählt, und wie ich finde, in einem recht poetischen Stil, ohne sonderlich hochtrabend zu klingen. Die verschiedenen Charaktere sind wundervoll, und auch das Drumherum wird sehr bildhaft dargestellt, sodass es für mein Kopfkino ein leichtes war, mir das Ganze bildlich darzustellen. Unterm Strich Ein kleiner Schatz, der von der Liebe erzählt, getragen vom Wind, leicht wie die Flügel des Schmetterlings. Für den einen vielleicht Kitsch, für mich Poesie,

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    Lene1277

    Lene1277

    20. May 2012 um 09:56

    Dieses kleine Buch mit seiner ungewöhnlichen Geschichte hat mich sehr gerührt. Caroline Vermalle schreibt mit viel Gefühl und lässt den Leser durch ihre Beschreibungen eintauchen in die bezaubernde Welt der französischen Insel Ile d'Yeu. Die Hauptfigur Jacqueline, eine dreinundsiebzigjährige Dame, verlässt nach langen Jahren ihren Ehemann Marcel und flüchtet zu ihrer Kusine Nane auf die Ile d'Yeu, obwohl sich die beiden Damen Jahrzehnte nicht gesehen haben. Dort angekommen wird sie von Nane in ihrem Gartenhaus einquartiert und lebt fortan mit Nane, Arminda ihrer Haushälterin und deren Sohn Matthis auf dem Anwesen. Nach und nach erfährt der Leser mehr über Jacqueline, ihre Beweggründe und auch ihrem Geheimnis, was sie über Jahre mit sich herumgetragen hat. Es geht um die Aufarbeitung von Dingen, die Jahrzehnte zurück liegen und darum, irgendwann abschließen zu können. Zu akzeptieren und neu anzufangen. Und um die Erkenntnis, dass man nicht auf den idealen Zeitpunkt warten sollte, denn diesen gibt es kaum: "...Aber wir haben Angst und sollten doch keine haben. Wir sagen uns, dass uns genug Zeit bleibt und das wir alles später machen, wenn die Umstände günstiger sind. Aber es gibt keine idealen Umstände..." Dies alles erzählt aus dem Blickwinkel von Menschen, die (fast) ihr ganzes Leben schon gelebt haben. Mich als Leser stimmt das ein oder andere Erzählte sehr nachdenklich und unwillkürlich fängt man selbst an zu überlegen, ob es da nicht Dinge gibt, die man vielleicht langsam mal umsetzen sollte. Was, wenn ich mal nach Jahren zurück blicke und denke, hätte man dies oder das doch getan? Wer garantiert, dass man im Alter noch den Mut aufbringt, das Leben noch mal zu ändern? Nicht jeder wird so stark und mutig sein wie Jacqueline hier in dem Buch - oder Marcel. Eine weitere Besonderheit von dem Buch ist die Art und Weise des Erzählens - man erfährt von den Ereignissen aus der Sicht eines Schmetterlings und aus der Sicht der Winde, die die Geschichten verbreiten. Dies irritiert anfangs ein wenig, passt aber letztlich wunderbar in dieses Buch. Abschließend kann ich sagen, dass ich das Lesen des Buchs sehr genossen habe. Die Autorin hat es geschafft, mich während des Lesens komplett nach Frankreich zu entführen - es war fast so, als würde man das Meer riechen, den Wind spüren und das Klappern des Geschirrs in Nane's Küche. Mir persönlich gefallen solche Geschichten, kann mir aber vorstellen, dass dies nicht unbedingt jedermanns Sache ist.

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  • Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" von Caroline Vermalle

    Als das Leben überraschend zu Besuch kam
    mandarinpeach

    mandarinpeach

    14. May 2012 um 17:23

    Jaqueline ist 73 Jahre alt, als sie eines Tages ganz einfach beschließt, ihren Ehemann Marcel zu verlassen. Mit dem Zug fährt sie 1000km zu ihrer Cousine Nane, die sie seit vielen Generationen nicht mehr gesehen hat. Auf l’île d’Yeu, weit weg von ihrem alten Leben, möchte sie einen Neuanfang wagen. Nane nimmt sie sofort bei sich auf und gibt ihr die Zeit, die sie braucht, um endlich das Geheimnis zu überwinden, das sie beinahe ihr ganzes Leben lang gehütet hat, ohne jemanden davon zu erzählen. Aber auch Marcel ist nicht untätig. Er kann sich mit dem Fortgehen seiner Ehefrau nicht abfinden und möchte ihr folgen. Doch nicht einfach mit dem Zug, Auto oder Flugzeug: Marcel will mit seinen 76 Jahren die 1000km bis zur Insel schwimmen, um so zu beweisen, dass er kein Versager ist und seiner Frau zu imponieren. Die Geschichte von Jaqueline ist wunderschön und traurig zugleich. Anfangs kam ich ein wenig schlecht in das Geschehen hinein, das legte sich jedoch nach den ersten Kapiteln. Schön finde ich übrigens, dass diese sich auf wenige Seiten beschränken. Ich lese gern Bücher mit kurzen Kapiteln, weil ich dadurch das Gefühl habe, schneller voranzukommen. Aber sie erzählen nicht nur Jaqueclines Geschichte, sondern auch die von ihrem Ehemann Marcel, dem Nachbarn Paul, der Cousine Nane und deren Haushaltshilfe. Alle Charaktere bringen eine gewisse Wärme mit sich und diesen besonderen Flair, durch den man sie einfach gern haben muss. Und nicht nur das: Jeder von ihnen trägt ein Geheimnis in sich. Natürlich werden diese Geheimnisse nach und nach aufgedeckt und ich fieberte schon ein wenig mit, obwohl einige auch schnell durchschaut waren. Ein Punkt, an dem ich ich etwas gestört habe, war der, dass die Geschichte zum Großteil von einem Schmetterling erzählt wird, der das Geschehen entweder selbst beobachtet oder aber Details von seinen Insekten- und Windfreunden erhält. Einerseits ist die Idee zwar süß und romantisch, andererseits doch etwas befremdlich und so richtig warm wurde ich damit leider nicht. Auch der Prolog war ziemlich verwirrend, bis ehr zusammen mit dem Epilog einen Sinn ergab. _Als das Leben überraschend zu Besuch kam_ ist ein berührendes Buch über das Leben einer in die Tage gekommenen Frau, die viele Chancen in ihrem Leben nicht ergriffen hat und genau das nun nachholen möchte. Neben einigen Stellen zum Schmunzeln gab es viele sehr ergreifende Stellen, die mir das ein oder andere Tränchen ins Auge getrieben haben. Insgesamt wirklich schön zu lesen – vor allem im Sommer, der auf der französischen Insel ebenfalls herrscht, in die ich mich beim Lesen ein klein wenig verliebt habe.

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