Caroline Wallace Das Fundbüro der Wünsche

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Inhaltsangabe zu „Das Fundbüro der Wünsche“ von Caroline Wallace

Kopfkino: 'Die fabelhafte Welt der Amélie' trifft 'Hugo Cabret' Martha hat ihr ganzes Leben lang keinen Fuß aus dem Bahnhof von Liverpool gesetzt. Als Baby kam sie hier an – in einem Koffer. Aufgezogen wurde sie von der Leiterin des Fundbüros. Doch die Frau ist nicht gut zu ihr. Sie redete Martha ein, der Bahnhof würde einstürzen, sollte sie ihn jemals verlassen. Und so ist Lime Street Station – und all die besonderen Menschen, denen sie hier begegnet – Marthas ganze Welt: Cafébetreiberin Elisabeth, George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt und der Mann mit dem Koffer, der vielleicht den Beatles gehört hat. Bis eines Tages ein Brief das Fundbüro erreicht: Der Absender behauptet zu wissen, wer Martha wirklich ist. Und so macht Martha sich auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte, einer Geschichte voller Rätsel, aber auch voller Magie und Glück.Eine zauberhafte Geschichte mit einer außergewöhnlichen Heldin: Martha ist ein Findelkind mit der besonderen Gabe, die Geschichte von verlorenen Gegenständen zu ergründen. Nur ihre eigene Geschichte bleibt ihr verschlossen.

eine kleine, feine Geschichte, über das Verlieren und Finden

— dieFlo
dieFlo

Schöne, ruhige Geschichte über das Verloren gehen und Wiederfinden, aber zeitweise etwas langatmig

— Lrvtcb
Lrvtcb

Witzig

— 1611
1611

Interessant, aber es hat mich nicht erreicht, Anfang und Ende habe ich gelesen, vielleicht folgen irgendwann auch die restlichen 100 Seiten

— redkarin
redkarin

Runde Story, die aber eher zäh wirkt und mich bis zur letzten Seite nicht fesseln konnte.

— MelE
MelE

Die Hoffnung, dass mir das Buch gefällt, starb zuletzt.

— Dion
Dion

Erfrischende, lebhafte Geschichte über die junge Martha. Startet vielversprechend aber wird dann leider immer verwirrender...

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Eine süße Geschichte, über ein Findelkind und deren Weg ihre wahre Geschichte herauszufinden.

— CharlyM
CharlyM

Die Geschichte rund um das Findelkind Martha und ihre Freunde beginnt märchenhaft, endet aber wirr! Es war nicht ganz mein Fall...

— Nepomurks
Nepomurks

Mein erstes Highlight des Jahres und sicher ganz schwer zu toppen! Dieses Buch ist so weise und zauberhaft! LESEN!

— MissStrawberry
MissStrawberry

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Vom Ende an

Wow. Dieses Buch ist ungewöhnlich aber wirklich ein unglaublich gutes Buch. So wenig Worte vermögen eine solche Atmosphäre zu schaffen.Mega!

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  • Das Fundbüro der Wünsche

    Das Fundbüro der Wünsche
    laraundluca

    laraundluca

    08. March 2016 um 19:03

    Inhalt: Kopfkino: 'Die fabelhafte Welt der Amélie' trifft 'Hugo Cabret' Martha hat ihr ganzes Leben lang keinen Fuß aus dem Bahnhof von Liverpool gesetzt. Als Baby kam sie hier an – in einem Koffer. Aufgezogen wurde sie von der Leiterin des Fundbüros. Doch die Frau ist nicht gut zu ihr. Sie redete Martha ein, der Bahnhof würde einstürzen, sollte sie ihn jemals verlassen. Und so ist Lime Street Station – und all die besonderen Menschen, denen sie hier begegnet – Marthas ganze Welt: Cafébetreiberin Elisabeth, George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt und der Mann mit dem Koffer, der vielleicht den Beatles gehört hat. Bis eines Tages ein Brief das Fundbüro erreicht: Der Absender behauptet zu wissen, wer Martha wirklich ist. Und so macht Martha sich auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte, einer Geschichte voller Rätsel, aber auch voller Magie und Glück.Eine zauberhafte Geschichte mit einer außergewöhnlichen Heldin: Martha ist ein Findelkind mit der besonderen Gabe, die Geschichte von verlorenen Gegenständen zu ergründen. Nur ihre eigene Geschichte bleibt ihr verschlossen. Meine Meinung: Der Klapptext und vor allem das wunderschöne Cover haben mich direkt angesprochen und neugierig gemacht. Es hätte so schön werden können, aber leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Der Schreibstil war im Großen und Ganzen flüssig und am Anfang sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und hat mir auch Freude bereitet. Die ganz andere Sicht auf die Welt, die Martha hat, war einfach bezaubernd, magisch und hat mich verzaubert. Sie war süß, nett und gut. Aber keineswegs altersgerecht entwickelt und vollkommen weltfremd. Doch mit der Zeit nervte mich das naive, sehr kindliche Verhalten von Martha nur noch. Es war einfach zu viel des Guten. Ihr Verhalten - aber auch das der anderen Figuren - war für mich vor allem in der letzten Hälfte des Buches, nicht immer nachvollziehbar und einfach unrealistisch. Teilweise wurde es dann auch etwas langatmig und gar langweilig. Die Handlung war für mich auch nicht mehr ganz nachvollziehbar, recht verwirrend. Die Geschichte nahm einen anderen Verlauf, wie ich erwartet hatte. Mir hat auch der große Raum, der u.a die Beatles betraf, nicht sonderlich zu gesagt. Darauf lag für mich zu viel Augenmerk. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und hat viel Potential, das leider nicht ganz ausgeschöpft wurde. Fazit: Eine Geschichte, die zauberhaft begann, die aber das Potential leider nicht ausgeschöpft und mich nach der Hälfte des Buches leider verloren hat.  

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  • wunderbar poetisch geschrieben

    Das Fundbüro der Wünsche
    Aleena

    Aleena

    06. March 2016 um 09:59

    über Liverpool,den Beatles und ein Mädchen, die nicht weiß, wer sie ist.Ich mochte die Geschichte sehr und auch die Charaktere waren wunderbar verschoben liebenswert beschrieben. Martha ist eine wunderbare Hauptfigur in dieser Geschichte.Sie hat mein Herz erweicht,allen vorran liebt sie Bücher genau wie ich.

  • Das Fundbüro der Wünsche

    Das Fundbüro der Wünsche
    Kleine8310

    Kleine8310

    13. February 2016 um 23:53

    "Das Fundbüro der Wünsche" ist ein Roman der Autorin Caroline Wallace. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Martha Lost. Martha ist sechzehn Jahre alt und sie hat ihr gesamtes Leben im Bahnhof von Liverpool verbracht. Als Baby kam sie in einem Koffer in das dortige Fundbüro und wird, als sie niemand abholt, von der Inhaberin großgezogen. Dennoch hofft sie immer noch, dass eines Tages jemand kommen wird, um sie abzuholen.    Im Liverpooler Bahnhof lernt sie die verschiedensten Leute kennen, zum Beispiel George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt, Elisabeth, die Inhaberin des Cafe's neben dem Fundbüro und einen Mann, der einen Koffer fand, der vielleicht einem der Beatles gehört hat. Doch eines Tages ändert ein Brief für Martha alles, denn der Absender behauptet zun wissen, wer Martha wirklich ist. Und ab diesem Zeitpunkt macht sich die Protagonistin auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte und irgendwie auch nach sich selbst ... Die Geschichte ist aus der Sicht von Martha geschrieben und die Ich - Form in der sie erzählt wird, hat mir einen tollen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ermöglicht. Martha war mir gleich sympathisch und auch die anderen Charaktere hatten alle etwas besonderes. Doch was mir an Martha zu Beginn noch sehr sympathisch war, ihre Leichtgläubigkeit und leichte Naivität und ein sehr kindliches Verhalten, ging mir im Laufe der Geschichte leider manchmal auf die Nerven, besonders als die Passagen mit der ersten Liebe hinzukamen.    Der Schreibstil von Caroline Wallace hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und detailverliebt und sie schafft in der Geschichte eine ganz tolle Atmosphäre, die mich manches mal an "Die fabelhafte Welt der Amelie" erinnert hat. Leider ging mir die Protagonistin im Laufe der Geschichte mehr und mehr auf die Nerven und manches fand ich einfach nur albern und unglaubwürdig. Dann gab es aber auch wieder diese bezaubernden Passagen, wo ich sie einfach nur gern haben konnte. Die Nebencharaktere waren ebenfalls toll ausgearbeitet und bleiben einem definitiv im Gedächtnis. Das hat mir sehr gefallen.  Die Handlung ist gut durchdacht, aber die Passagen um die Beatles und Co, waren mir persönlich im Laufe der Geschichte zu sehr im Vordergrund. Mir haben die Geschehnisse um Martha da deutlich besser gefallen! Da es für mich viel positives, aber auch manches negative in dieser Geschichte gab, fällt mir eine Bewertung echt schwer. Ich habe mich dann entschieden 3,5 Rosen zu geben, die ich mit zwei zugedrückten Augen auf 4 aufrunde, da Teile der Geschichte einfach nur toll sind! Viel positives, aber auch weniger gute Passagen bescherten mir bei der Lektüre von"Das Fundbüro der Wünsche",  ein Auf und Ab der Gefühle. Da, für mich, aber das zauberhafte an dieser Geschichte etwas ganz Besonderes war, kann ich sie auf keinen Fall schlechter bewerten!

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  • Im Fundbüro der Wünsche keine Erfüllung gefunden....

    Das Fundbüro der Wünsche
    Dion

    Dion

    07. February 2016 um 20:20

    Martha wächst im Fundbüro des Liverpooler Bahnhofes unter der Fuchtel ihrer Ziehmutter auf, nachdem sie als Baby dort ausgesetzt worden ist. Die boshafte, bigotte Ziehmutter segnet, nun da Martha schon 16 ist, das Zeitliche. Nichtsdestotrotz ist Martha davon überzeugt, den Bahnhof nicht verlassen zu dürfen, dieser könnte zusammenbrechen, so sie ihn verlässt. Es kommen Freunde dazu, die Martha behüten und ihr die Welt erklären möchten, schaffen es jedoch nicht, das Mädchen (wohl, vorsichtig ausgedrückt, eher klein im Geiste) lässt sich von ihren diversen, offensichtlichen Fehlmeinungen nicht abbringen.  Es kommt natürlich auch noch der unvermeidliche "Mann ihres Lebens" ins Spiel, der jedoch (wie kann es anders sein) als Hochstapler entlarvt wird. Einzig die Frage, ob Martha wohl ihre leibliche Mutter finden würde, hielt mich bei Laune. Wie man sicher unschwer feststellt, hatte ich unüberwindbare Schwierigkeiten, mich mit der Protagonistin anzufreunden. Ich hab mich bemüht und es nicht geschafft. Martha ging mir von Anfang bis Ende auf die Nerven mit ihrer Art, sich wie eine Dreijährige zu gebärden und nicht im Geringsten zu versuchen, den Worten der Freunde Glauben zu schenken.  Ganz allgemein ist das Buch flüssig zu lesen, sieht man von den für den Verlauf absolut unnötigen Briefen des Liebhabers an seine Frau ab. Die Sprache ist in Ordnung, es gibt nach meiner ureigenen Meinung sicher Personen im Buch, die einen eigenen Roman verdient hätten, da ihr Leben wahrscheinlich für mich viel interessanter gewesen wäre als das jener 16-jährigen Pirouetten drehenden Halbwüchsigen....

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  • Der Liver-Bird

    Das Fundbüro der Wünsche
    tomatenjohnny91

    tomatenjohnny91

    02. February 2016 um 20:31

    Martha ist 16 und hat den Bahnhof von Liverpool noch nie verlassen. Sie leitet das Fundbüro ihrer Mutter und lebt Tag ein Tag aus mit ihren Freunden und Büchern als Liver Bird an der Lime Street Station. Doch eines Tages erreicht sie eine Nachricht, die ihr Leben verändern soll und Martha versucht endlich der Frage "Wer bin ich?" genauer auf den Grund zu gehen. Die Geschichte um Martha startet zauberhaft. Ich muss sofort an die fabelhafte Welt der Amelie denken und habe das Mädchen direkt in mein Herz geschlossen. Ich mag ihre Sicht auf die Welt und ihre Art, Menschen und Gegenstände zu beobachten und zu beschreiben. Auch ihre verrückten, noch kindlichen Charakterzüge gefallen mir gut. Das Buch hat etwas magisches und fesselndes. Doch dieses Gefühl ist leider nicht anhaltend.  Im weiteren Verlauf das Buches trifft Martha auf jede Menge unterschiedliche Menschen. Einige sind mir genauso sympathisch wie sie selbst - zum Beispiel George. Andere sind einfach nur nervig und irgendwie auch überflüssig - wie Max.  Allgemein verstehe ich die Geschichte um ihn, Mal Evans und die Beatles nicht ganz. Ich kann nicht nach vollziehen, warum sie so einen großen Teil der Geschichte einnehmen. Meiner Meinung nach wird der Zauber des Buches dadurch überschattet. Mit der Zeit wird die Geschichte immer langatmiger, wirrer und langweiliger. Dadurch wirkt Martha irgendwann wie ein kleines naives Mädchen, dass sich an der Nase herum führen lässt und keine eigene Meinung besitzt.  Ich hätte gerne mehr Abenteuer mit Martha und ihren Freunden erlebt, anstatt von den Beatles zu lesen.Schade um das zauberhafte und ungewöhnliche Leben des Mädchens, aus dem eine tolle Story hätte werden können...

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  • Erste Hälfte toll, zweite Hälfte schlecht, insgesamt: am Ende leider nicht ganz meins...

    Das Fundbüro der Wünsche
    Nepomurks

    Nepomurks

    25. January 2016 um 02:16

    „Das Fundbüro der Wünsche“ von Caroline Wallace ist eine fast märchenhafte Geschichte um ein junges Mädchen, das als vermeintliches Findelkind in einem Bahnhof aufwächst und sich nach dem Tod ihrer schrecklichen Ziehmutter auf die Suche nach ihrer Herkunft und ihrem realen Ich macht. Schauplatz ist hier durchgehend das Fundbüro des Bahnhofs in Liverpool, sowie später auch die nähere Umgebung dazu. Protagonisten sind zum einen Martha, das Findelkind und ihre Freunde aus eben dem besagten Bahnhof. Erzählt wird die Geschichte aus Martha's Perspektive. Martha wirkt, geprägt durch ihr stark auf den Bahnhof beschränktes Leben, durchweg etwas naiv, unbeholfen und lebt überwiegend in ihrer eigenen (teils magischen) Welt. Ihre Lebenserfahrungen zieht sie aus den Erzählungen im Bahnhof, wie auch aus verlorengegangenen und von ihr heimlich gesammelten Büchern. Hinzu kommt, dass Martha eine „Gabe“ besitzt: Bei Berührung verlorener Gegenstände sieht Martha die Geschichten und Hintergründe eben dieser Gegenstände. Ich muss ehrlich sagen, dass die Geschichte mich ein wenig zerrissen hat. Der Anfang und die Grundidee des Romans hatten viel Potential und klangen toll. Die erste Hälfte der Geschichte gefiel mir dann auch wirklich gut. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Die Figuren sind, bis auf wenige Ausnahmen, sehr sympathisch und gut durchdacht. Man kommt gut in die Geschichte hinein und fühlt mit den Figuren mit. Einzelne Szenen haben mich tief bewegt oder waren sehr bewegend. Soweit so gut. Aber.. Die zweite Hälfte des Buches hat mir persönlich leider gar nicht mehr zugesagt. Die Grundstimmung wandelte sich von „märchenhaft“ zu „unlogisch realistisch“ (so möchte ich es hier einmal nennen). Für meinen Geschmack schlichen sich ab etwa der Hälfte des Buches viel zu viele (und auch sehr unschöne) Logik-Fehler ein. Das Verhalten der Figuren war für ich häufig nicht mehr nachvollziehbar oder nicht akzeptabel, halt völlig unrealistisch. Meine Meinung hierzu: Wenn die Autorin schon die etwas "märchenhafte Ebene" verlässt, erwarte ich einfach logische Entwicklungen der Szenerien. Ich würde gerne Beispiele für meine Kritikpunkte geben.. Das wäre allerdings nicht ohne „Spoiler“ möglich. Vielleicht ein Versuch per Andeutung: Wenn es eine tief traumatisierte, über Jahrzehnte von der Außenwelt isolierte Person gäbe, würde eben diese Person NICHT von heute auf morgen alle bisherigen Verhaltensweisen (Angst, Stummheit, Isolation, Verwahrlosung, Scheu wie ein Tier, etc.) ablegen und wieder völlig „normal“ werden. Ganz nach dem Motto: Friede, Freude, Eierkuchen. Das sind Inhalte, die ich (wie bereits gesagt) weder akzeptabel für eine derartige Geschichte finde, noch gerne lesen mag.. Andere mögen diese / meine Ansichten nicht teilen. Insofern ist es wohl auch Geschmackssache, ob einem das Buch nun liegt oder nicht. Von mir gibt es (wegen der guten ersten Hälfte) 3 Sterne!  

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  • Das Fundbüro der Wünsche

    Das Fundbüro der Wünsche
    CharlyM

    CharlyM

    24. January 2016 um 12:40

    Inhalt: Martha hat ihr ganzes Leben im Bahnhof von Liverpool verbracht. Als Baby kam sie hier an - in einem Koffer. Sechzehn Jahre ist das her, und immer noch wartet Martha im Fundbüro darauf, dass endlich jemand kommt, um sie abzuholen. Der Bahnhof und all die besonderen Menschen, denen sie hier begegnet, sind Marthas ganze Welt: Cafébetreiberin Elisabeth, George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt, und der Mann mit dem Koffer, der vielleicht den Beatles gehört hat. Bis eines Tages ein Brief das Fundbüro erreicht: Der Absender behauptet zu wissen, wer Martha wirklich ist. Und so macht Martha sich auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte, einer Geschichte voller Rätsel, aber auch voller Magie und Glück. Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut, auch wenn mich der Titel eher auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Aber ich finde es hübsch und auch passend zum Inhalt. Das Mädchen ist wohl Martha, die auf vielen aufeinander gestapelten Koffern steht und einen Zweig wieder an den Baum steckt. Für mich macht das mehr Sinn, als wenn sie ihn abpflücken würde, da für mich der Baum ihre Geschichte, ihr Leben darstellt und da ihre Geschichte nicht vollständig ist und sie einen Teil in der Geschichte wiederfindet passt dieses Bild ganz gut. Schreibstil: Er ist leicht verständlich, an einigen Stellen beschreibt er jedoch einige Sachen mit richtiger Tiefe. Das kann ein Gefühl, ein Gegenstand oder eine Situation sein. Ich fand ihn schön. Er war angenehm zu lesen. Charakter: Martha ist ein weltfremdes Mädchen, die ihr ganzes Leben in einem Bahnhof verbracht hat. Deswegen darf man nicht erwarten, dass sie sonderlich viel über die Außenwelt weiß und mit Menschen, außer die ihr vertrauten, zurechtkommen und oft nicht weiß, wie sie sich zu benehmen hat. Das ist ganz normal. Elisabeth: Die mochte ich sofort, nicht nur weil sie den Namen einer meiner Lieblingscharaktere aus einem Manga/Anime trägt, sondern auch durch ihre liebevolle, fürsorgliche, aber auch für ihren Humor und durch ihren Mut. Was sich am Ende herausgestellt hat, hatte mich schon überrascht, aber ich fand, dass es eine gute Lösung war. William: Ich habe ihn wirklich bewundert. William ist ein Charakter der in seiner Vergangenheit schreckliches durchmachen musste, die Eltern früh verloren hat und sein Leben hauptsächlich in der Kanalisation verbracht hat. Ich finde, er ist wirklich tapfer, auch wenn er mir sehr leid tut, wenn ich daran denke, wie er all die Jahre in Einsamkeit verbringen musste, bevor Martha auf ihn Aufmerksam wurde und bevor sie, Elisabeth und George Harris zu ihm kamen und mit ihm immer gegessen haben. George Harris: Ein netter Charakter. Ein schüchterner Junge, der von der Mutter früh verlassen wurde und mit dem gewalttätigen Vater allein gelassen wurde. So wirklich habe ich keine Meinung zu ihm, außer das ich auch hier finde, dass er recht tapfer ist. Beim Zwischenfall mit Max, fand ich ihn sehr mutig. Max: Bei ihm bin ich eher zwiegespalten. Er hatte seine Momente, wo ich ihn mochte, doch in den meisten, fand ich ihn bloß schrecklich und nervtötend. Er ist genau diese Art Mann, die ich absolut nicht leiden kann, die denken, die Welt würde ihm gehören.Fazit: Ein gutes Buch, das mich gut unterhalten hat. Es war sehr niedlich und süß. Ich bereue es nicht es gekauft zu haben.

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  • Martha Lost und das Herz des Lime-Street-Bahnhofs

    Das Fundbüro der Wünsche
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    22. January 2016 um 12:52

    Martha Lost ist ein zauberhaftes 16-jähriges Mädchen, das bei der Leiterin des Fundbüros im Lime-Street-Bahnhof von Liverpool lebt. Sie selbst ist als Baby als Fundsache hier gelandet und „Mutter“ erzählt ihr seither, dass sie Martha nach der 90-Tages-Frist ausgelöst und behalten hat. Martha hofft noch immer, dass ihre leibliche Mutter sie abholen wird. Als „Mutter“ stirbt, will die Verwaltung Martha hinauswerfen, wenn sie nicht innerhalb von sechs Wochen ihre Sozialversicherungsnummer und eine Kopie der Geburtsurkunde vorweist. Also macht Martha sich auf ihre ganz eigene Weise auf die Suche nach ihrer Identität – und wird dabei von den Menschen, die ihre Welt sind, unterstützt: Elisabeth, die Café-Besitzerin, George, der immer eine römische Legionärsuniform trägt, William, der selbst verlorengegangen ist, Drac, dem Briefträgern und einigen anderen Personen, die ihr Leben kreuzen. Martha macht erstaunliche Entdeckungen … Wo soll ich anfangen, wie wunderbar, wie zauberhaft dieses Buch ist? Jede Seite davon habe ich geradezu inhaliert. Auf Anhieb hat mich Caroline Wallace in die kleine Welt von Martha Lost gezogen und ich wollte gar nicht mehr raus aus ihr. Diese Zeitreise in die 70er Jahre nach Liverpool habe ich ohne jede Einschränkung absolut genossen. Die Autorin schafft es, dass der Leser alles auch noch so absurde gern als gegeben nimmt und nicht in Frage stellt. Die Zeitungsartikel zwischendurch passen ebenso gut in die Story, wie die Plakate von Martha, mit der sie mit Anonymus in Kontakt tritt. Man möchte Martha so gern all die Liebe geben, die sie nie bekommen hatte, freut sich mit ihr über die kleinen und großen Wunder, die ihr begegnen und möchte Teil ihres Märchens sein. Die Geschichte ist aus Marthas Sicht in der Ich-Form geschrieben und spricht so den Leser direkt an, ganz ohne Umwege landet sie im Herzen. Dabei ist es ein Buch, das ganz viel im Gepäck hat. Themen wie Identitätsfindung, Missbrauch, Misshandlung, Betrug finden sich mit eingewoben in eine märchenhafte Bahnhofs-Geschichte. Trotzdem oder gerade deshalb ist dieses Buch großartig! Die Charaktere sind kunterbunt gemischt. Es gibt die neugierige Kiosk-Besitzerin, die liebenswerte Cafébetreiberin, den immer wachsamen römischen Legionär, den unsichtbaren George, den durchtriebenen Max, die hartherzige, bigotte Mutter. Ganz klar, wie man seine Sympathien verteilt. Aber das stört mich nicht – es darf, wenn alles passt, auch einmal ganz deutlich in Gut und Böse aufgeteilt werden. Marthas „Mutter“ hat sie mit der Behauptung, sie sei der Liver-Bird vom Lime-Street-Bahnhof und ihrem religiösen Wahn, quasi im Bahnhof eingeschlossen. Martha kennt die Welt außerhalb des Bahnhofs nur von Büchern. So kämpft sie jetzt nicht nur um ihre Identität, sondern auch um ein ganz normales Leben, das auch beinhaltet, den Bahnhof auch verlassen zu können. Martha hat eine ganz besondere Gabe, die ihr ermöglicht, die Geschichten der verlorenen Gegenstände zu sehen. Und Martha ist nicht dumm. Sie findet immer wieder einen Weg, ihr Schicksal zu meistern. Langsam, Schritt für Schritt, löst sich Martha von den unsichtbaren Fesseln, die „Mutter“ ihr all die Jahre angelegt hatte. Diese Entwicklung zu sehen, ist wunderbar, auch wenn Martha zunächst mal alles falsch macht und wieder ausgenutzt wird, nur von jemandem anderen. Doch genau das gehört zu Entwicklungen ja dazu. Wunderbar finde ich auch Marthas Lieblingskuchen: Zitronenstreußelkuchen. Was anderes könnte der Engel vom Lime-Street-Bahnhof auch gerne essen? Wenn man dann noch bedenkt, dass dies ein Debüt ist, fragt man sich, was danach wohl noch kommen wird. Ich jedenfalls habe eine neue Lieblingsautorin gefunden und bedanke mich hier ganz herzlich bei ihr für das wohl zauberhafteste Buch, das ich je gelesen habe! Fünf Sterne, ganz klar!

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  • Ein so zauberhaftes Buch oder das Glück liegt manchmal näher als man denkt

    Das Fundbüro der Wünsche
    Lagoona

    Lagoona

    Meine letzten 24 Stunden habe ich auf dem Bahnhof von Liverpool verbracht. Wie? Das glaubst Du mir nicht? Na dann pass mal auf: Gestern Abend startete ich mit dem Lesen dieses neuen Romanes. Nun, nicht einmal 24 Stunden später, blätterte ich soeben die letzte Seite des Buches um und bin: TRAURIG.... das es schon vorbei ist VERZAUBERT....von den Darstellern ERSTAUNT...über die so herzliche Art des Schreibens ENTZÜCKT...von einem neuen, ganz tollen Buch GLÜCKLICH....bei dieser Leserunde dabei sein zu dürfen Du verstehst nur Bahnhof? Na, dann ist ja alles gut, denn in 'Das Fundbüro der Wünsche' geht es tatsächlich um einen Bahnhof, um den Liverpooler Bahnhof. Im Prinzip spielt sich der komplette Roman fast ausschliesslich an diesem Ort ab. Worum geht es? Martha Lost ist die Prinzessin, das Herzchen und die kleine Ballerina des Bahnhofes. Ihr ganzes Leben verbringt sie dort und hat bislang nie auch nur einen einzigen Fuss vor die Tür des Bahnhofes gesetzt. Der Bahnhof würde einstürzen, würde sie es wagen. Jeden morgen schwingt sie sich in ihre Kleider und stolziert durch die Halle, manchmal nimmt sie sogar einen Koffer mit und mischt sich unter das Volk. Sie dreht ihre Pirouetten und grüßt freundlich jeden den sie kennt. Martha ist ein Findelkind. Sie wächst bei einer sehr strengen Dame auf, die von allen einfach nur MUTTER genannt wird. MUTTER ist leider ein wenig sehr gläubig und erschreckt oft Passanten im Bahnhof mit Weihwasser-Attacken um den Teufel zu vertreiben. Ansonsten sollte sie eigentlich das Fundbüro leiten, ruht sich aber lieber in ihrem Wohnzimmer, welches direkt über dem Fundbüro liegt, aus und lässt Martha für sich arbeiten. Ab und an erklärt Martha auch gerne mal wieder wie wenig sie wert ist, da sie als kleines Kind verloren gegangen ist und niemand sie haben wollte. So erklärt sich logischerweise auch Martha's Nachname: LOST, denn alle Findelkinder dieser Welt heissen natürlich LOST mit Nachnamen. Doch dann ändert sich alles, durch einen Schicksalsschlag oder, ich will es in diesem Falle mal ganz vorsichtig, eine göttliche Fügung nennen, gerät Marthas komplettes Leben in völliges Chaos. Plötzlich steht sie ganz alleine da und muss nun zusehen, wie sie ihr Leben hinbekommt. Aber Martha wäre nicht Martha, wenn sie nicht einfach weiterhin freundlich, lieb und nett und vielleicht auch ein wenig blauäugig durch's Leben ( oder besser durch den Bahnhof )  gehen würde. Martha tut einfach so, als sei nichts passiert und schliesst jeden morgen pünktlich und brav das Fundbüro auf, und abends wieder zu. Sie arbeitet sehr präzise und gewissenhaft.  Dann lernt sie nach und nach neue Freunde kennen, die genau wie sie, viel Zeit auf dem Bahnhof verbringen und macht sich keine Sorgen um nichts in der Welt. Eines Tages flattert ein Brief der Verwaltung des Fundbüros auf ihren Tisch und stellt Martha vor eine quasi unlösbare Aufgabe, die sie innerhalb weniger Wochen lösen muss. Was Martha bei diesem Abenteuer alles erlebt, das kannst Du nun ab sofort in 'Das Fundbüro der Wünsche' lesen. Hier noch eben mein Lieblingszitat: Seite 48 , Martha Lost "Wenn ein Buch verloren gegangen ist, dann ist das mindeste, was ich tun kann, es zu lesen.  Damit es sich nicht länger verloren fühlt" 🌺 Mein Fazit: Das ist wohl sonnenklar, definitv vergebe ich hier 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟 Müsste ich das Buch mit einem einzigen Wort beschreiben, dann wäre es: 💖  ZAUBERHAFT 💖 Mein Tipp: UNBEDINGT LESEN !!!

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  • Das Herz des Lime-Street-Bahnhofs

    Das Fundbüro der Wünsche
    Marapaya

    Marapaya

    17. January 2016 um 22:13

    Wie wäre ich wohl geworden, wenn ich mein ganzes junges Leben in einem Bahnhof hätte zubringen müssen? Gekettet an die riesige Verantwortung keinen Fuß vor den Bahnhof zu setzen, um nicht all die Menschen darin ins Unglück zu stürzen. Misshandelt und belogen von der einzigen Mutter, die ich kenne. Aufgewachsen in dem täglichen Bewusstsein von der leiblichen Mutter ausgesetzt worden zu sein. Arbeitend im Fundbüro mit einem besonderen Gespür für verlorene Dinge. Nun, aus mir wäre definitiv kein Sonnenschein wie Martha geworden, darauf würde ich meinen H... verwetten. Martha ist die liebenswerteste, durchgeknallteste, weltfremdeste und unvoreingenommeneste literarische Figur, die mir seit langem untergekommen ist. Ich finde sie herrlich und konnte seit der ersten Zeile nicht mehr von ihrer Seite weichen, mit dem deprimierenden Ergebnis, dass der Roman von Caroline Wallace innerhalb kürzester Zeit ausgelesen war und nun Martha nur noch in meinem Kopf herumgeistern kann. Zusammen mit einem Potpourri aus Beatlessongs, den Tanzschritten des Mashed Potato und einem Tage währenden Appetit auf Kuchen und Torten. Martha Lost kennt sich gut mit Fundsachen aus, weil sie selbst auch eine ist. Nur wenige Monate alt, legte man sie im Jahre 1960 vor dem Fundbüro im Lime-Street-Bahnhof von Liverpool ab und nachdem die festgesetzten 90 Tage verstrichen waren, reklamierte Mutter Martha für sich. Knapp 16 Jahre ist es nun her und die Zeit unter Mutters Schreckensherrschaft nimmt urplötzlich ein Ende. Das bringt allerdings neue Probleme mit sich, denn um ihr Zuhause und den Job im Fundbüro nicht zu verlieren, muss Martha unbedingt ihre Sozialversicherungsnummer und ihre Geburtsurkunde finden. Martha muss außerdem lernen, sich ohne Mutter zurecht zu finden und vor allem muss sie herausfinden, wer sie ist und wo sie herkommt. Unterstützt wird sie dabei von der lebenslustigen Cafébetreiberin Elisabeth, dem jungen römischen Legionär George und dem angelnden Schatten von Gleis 7. Aus den Takt gebracht wird Martha noch zusätzlich von dem Australier Max, der einen Koffer voller Beatleserinnerungen gewinnbringend vermarkten will und eine Schwäche für schöne Mädchen hat. Viel mehr mag man gar nicht Preis geben aus diesem wunderbaren Buch. Soll sich jeder selbst ein Bild von Martha machen und die Geschichte mit seinen eigenen Augen erlesen. Es ist vor allem auch die Art, wie Caroline Wallace Martha ihre Geschichte selbst erzählen lässt, erweitert um Zeitungsartikel und Briefe anderer Figuren. Marthas Perspektive ist durch die Umstände ihrer Herkunft und der schweren Kindheit unter einer kranken, religiös gestörten Frau wie aus der Zeit gefallen und hat sich einen eigenen Zauber bewahrt. Sie sieht ihre kleine beschränkte Welt völlig unvoreingenommen, urteilt und bewertet nicht nach den Maßstäben der Gesellschaft, sondern nur nach ihrem eigenen Gefühl. Sie findet in den ganz kleinen Dingen des Alltags ihre Freude und wird darin von den meisten Menschen des Bahnhofs unterstützt. Es ist eine kleine, liebevolle Welt. Ein Mikrokosmos in dem man aufeinander aufpasst und, so gut es geht, für einander einsteht. Der eigentliche Zauber aber gelangt in den Roman, weil Martha die besondere Gabe hat, die Geschichte hinter den verloren gegangenen Dingen des Bahnhofs zu sehen, wenn sie diese berührt. Sie ist eine Finderin. Das Fundbüro des Bahnhofs hat die beste Rückgabequote aller Filialen. Vielleicht funktioniert die Geschichte auch nur, weil sie im Jahre 1976 spielt und uns heute, 50 Jahre später, nicht so schnell auffällt, dass die Figuren im Buch auch alle aus ihrer Zeit gefallen sind. Elisabeth, die den Mashed Potato tanzt und dazu selbstgeschneiderte Tanzkleider der 60er trägt. George, der als römischer Legionär Schulklassen führt und stolz diese Uniform seines ersten Jobs trägt. William, der seinen Schmutz wie eine schützende Mauer um sich hält und der Trauer über das abrupte Ende seiner behüteten Kindheit im Zaum zu halten versucht. Verlorene Figuren, die durch Martha zueinander finden und ihr den Rücken stärken. Ich bin beeindruckt von diesem Debüt und empfehle das Fundbüro der Wünsche allen, die sich in unserer hochtechnisierten, digital-vernetzten Welt nach ein bisschen Magie mit dem Duft von Zitronenstreuselkuchen sehnen.

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  • Zauberhaft ...

    Das Fundbüro der Wünsche
    nellsche

    nellsche

    15. January 2016 um 20:17

    Martha Lost ist ein Findelkind. Sie lebt seit 16 Jahren im Lime-Street-Bahnhof Liverpool und betreibt mit Mutter zusammen das Fundbüro. Mutter erzählt ihr immer, dass sie in einem Koffer mit dem Zug nach Liverpool kam. Da sich jedoch innerhalb von neunzig Tagen keiner gemeldet habe, entschloss Mutter sich, Martha bei sich aufzunehmen. Martha hat den Bahnhof noch nie verlassen. Ihr wurde gesagt, dass der Bahnhof aufhört zu existieren, wenn sie ihn verlässt. Sie sei wie die Liver Birds, die das Royal Liver Building bewachen. Doch sie fühlt sich nicht unwohl im Bahnhof, ganz im Gegenteil, denn sie hat ihre liebe Freundin Elisabeth, die das Café neben dem Fundbüro betreibt. Sie läuft Pirouetten drehend durch die Bahnhofshalle und erfreut sich und viele Reisende damit. Doch dann erhält sie einen Hinweis: Mutter lügt. Martha will also herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie wirklich nach Liverpool in den Bahnhof kam. Dabei hat sie die Unterstützung von Elisabeth, George und William. Ich bin sofort in die Geschichte von Martha eingetaucht. Ich fand es anfangs zwar merkwürdig, dass sie den Bahnhof noch nie verlassen hatte, es passte aber zu der Geschichte. Martha ist ein liebenswürdiges sechzehnjährige Mädchen, das ein wenig naiv und weltfremd ist. Zauberhaft fand ich ihre Gabe, durch berühren eines Gegenstandes zu erfahren, wie dieser verloren gegangen ist. Ihre Freundin Elisabeth, die das Café neben dem Fundbüro betreibt, ist sehr sympathisch beschrieben. Sie hatte ein bisschen die Rolle der Beschützerin von Martha, insbesondere dann, wenn Mutter sie schlug oder sonstwie gemein zu ihr war. George ist ebenfalls eine sehr sympathische Figur. Anfangs skurril, weil er täglich in einer Legionärsuniform in den Bahnhof kommt. Doch warum das so ist, bekommen Martha und Elisabeth bald raus und finden in ihm einen lieben Freund. Und dann ist da noch William. Martha entdeckt ihn in der Kanalisation des Bahnhofs und beginnt sich ihm anzunähern. Er birgt ein schlimmes Schicksal, doch auch hier wirkt Marthas offene Art Wunder und William kommt immer weiter aus sich heraus. Um ihre wahre Identität herauszufinden, hängt Martha Plakate mit ihren Fragen im Bahnhof auf. Die Antworten darauf bekommt sie von jemandem, der allerdings anonym bleibt. Doch diese Person scheint wirklich zu wissen, wer Martha wirklich ist und wo sie her kommt. Unterstützung auf ihrer Reise zu sich selbst hat sie dabei von ihren Freunden. Dabei entdeckt sie auch die Welt außerhalb des Bahnhofs. Insgesamt ein schöner Roman, wenn man sich drauf einlässt, verzaubert zu werden. Ideal für entspannte verträumte Lesestunden.

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  • Märchenhaft anmutende Erzählung mit frischen Ideen und liebenswerten Figuren

    Das Fundbüro der Wünsche
    Girdie

    Girdie

    02. January 2016 um 21:08

    Die 16-jährige Martha Lost lebt seit sie zurück denken kann im Bahnhof Lime Street in Liverpool. Caroline Wallace erzählt ihre ungewöhnliche, fiktive Geschichte in ihrem Debütroman „Das Fundbüro der Wünsche“. Martha weiß, dass sie als Baby in einem Koffer im Fundbüro des Bahnhofs gelandet ist, dass von ihrer Pflegemutter geführt wird und in dem sie seit langer Zeit bereits tatkräftig mithilft. Ihre Pflegemutter hat ihr erzählt, dass sie den Bahnhof nicht verlassen soll, denn sie sei wie einer der „Liver Birds“ der Stadt, die mit Ketten auf den Türmen eines Versicherungsgebäudes befestigt sind und einer Legende nach den Untergang von Liverpool bedeuten, sollten sie sich eines Tages befreien können. Ein Foto dieser kupfernen Vögel findet der interessierte Leser auf der Innenseite der vorderen Klappbroschur. Laut ihrer Pflegemutter würde der Weggang von Martha zum Einsturz des Bahnhofs führen. Die Arbeit im Fundbüro macht ihr Spaß, denn sie begegnet dort vielen freundlichen Gesichtern in ihrer Umgebung. So gibt es George, der in seiner Uniform eines römischen Legionärs jeden Nachmittag mit dem gleichen Zug eintrifft, Elisabeth aus dem Café nebenan und Jenny vom Kiosk am Bahnhofsausgang sowie Stanley, der den Bahnsteig sauber hält. Doch auf die dringendste und wichtigste Frage ihres Lebens hat Martha bisher keine Antwort erhalten. Zu gerne möchte sie wissen, wer sie wirklich ist, wer ihre leiblichen Eltern sind. Das herauszufinden ist nicht einfach, wenn man den Bahnhof nicht verlassen kann. Eines Tages erhält sie anonym ein Buch mit dem Hinweis, dass ihre Mutter in Bezug auf ihre Herkunft lügt. Gemeinsam mit ihren Freunden sucht sie nach einem Weg, Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Die Geschichte ist im Jahr 1976 angesiedelt, in einer Zeit in der die Elterngeneration teilweise noch den 2. Weltkrieg bewusst miterlebt hat. Auch im Buch ist ein Vertreter dieser Generation zu finden, der den Leser zu einer interessanten Information über Liverpool führt. Die englische Stadt ist mir hauptsächlich als Geburtsstadt der Beatles bekannt. Carolin Wallace baut neben der Geschichte von Martha noch einen zweiten Erzählstrang auf, in dem es um einen aufgefundenen Koffer eines engen Vertrauten der Band aus Liverpool geht. Dieser Koffer existierte tatsächlich und er passt vom Thema natürlich hervorragend zum Buch und bringt Abwechslung in den Roman. Weitere Auflockerungen erreicht die Autorin dadurch, dass sie hin und wieder kleine Zeitungsreportagen einfügt und die Briefe eines anonymen Schreibers, der Stellung nimmt zu Marthas Fragen, jeweils durch eine andere Schriftart hervorgehoben. Warum der Briefschreiber erst so spät in das nicht immer ganz einfache Leben der Erzählerin eingegriffen hat, war mir leider nicht ganz klar. Mit der Figur der Martha bringt die Autorin auch etwas Mystik in ihre Geschichte. Die Protagonistin erzählt ihren Part in der Ich-Form. Sie selbst glaubt fest an ihre Fähigkeit, dass sie sich mit aufgefundenen Dingen verbinden kann, indem sie mir ihren Fingern darüber reibt. Auf diese Weise entsteht ein Kino in ihrem Kopf mit Szenen die ihr zeigen wie der Gegenstand verloren gegangen ist. Marthas Pflegemutter bildet zu der kleinen heilen Welt von Martha einen gewaltigen Gegenpart, denn ihre vielen Regeln und Verbote begleiten ihre Erziehung und Martha hat ein Alter erreicht, in dem sie beginnt alles zu hinterfragen. Ihre Auflehnung ist unumgänglich. Doch trotz des eingeengten Lebens mit ständiger Angst vor Bestrafung, in dass die Autorin Martha hineingeschrieben hat, bringt die Geschichte jede Menge Charme, die Bedeutung von Freundschaft und den Mut zu Veränderungen mit sich. „Das Fundbüro der Wünsche“ ist eine märchenhaft anmutende Erzählung mit frischen Ideen und vielen liebenswerten, teils skurrilen Figuren, dem ich gerne eine Leseempfehlung gebe

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  • Ein Fundbüro der etwas anderen Art...

    Das Fundbüro der Wünsche
    _Buchliebhaberin_

    _Buchliebhaberin_

    26. December 2015 um 18:28

    Seit 16 Jahren lebt und arbeitet Martha im Fundbüro des Bahnhofs von Liverpool. Sie hat ihr ganzes Leben dort verbracht, seit sie als Findelkind – in einem Koffer – dort abgegeben wurde. Sechzehn Jahre lang hat Martha diese Geschichte geglaubt. Bis sie eines Tages einen Brief erhält, der ihre jetzige Welt gehörig ins Wanken bringt. Der anonyme Absender behauptet nämlich zu wissen, wer Martha wirklich ist. Zusammen mit Elisabeth, der netten Café-Besitzerin von nebenan, George, dem römischen Legionär und William, dem verschrobenen Streuner, macht sie sich auf die Suche nach ihrer wahren Identität; eine Geschichte die einige Überraschungen mit sich bringt. Es hätte so schön werden können! Das Buch klang ein wenig nach „Die fabelhafte Welt der Amelié“. Es klang nach einzigartigen Charakteren, Verwicklungen, aber auch viel Gefühl; eben eine schöne und zuckersüße Geschichte für zwischendurch. Was habe ich bekommen? Einzigartige Charaktere? Das Wort seltsam trifft es wohl eher... Verwicklungen? Ja, die gab es durchaus. Wenn auch nicht äußerst überraschende. Viel Gefühl? Jein. Ich bin ganz ehrlich: Es war nicht so wie ich mir das vorgestellt habe; nicht so leicht und tralalala wie ich – ehrlich gesagt – gehofft hatte. Ernstere Themen, Identitätsfindung, Misshandlungen. Und das bei diesem märchen- und mädchenhaften Cover... Fangen wir doch mal mit den Charakteren an, denn die sind – wie soll ich es am besten sagen – nicht gerade die absoluten Sympathie-Träger, finde ich. Da ist einmal Martha. Die süße, kleine, liebe Martha. Diese drei Worte beschreiben sie eigentlich schon zu hundert Prozent. Denn mehr war da nicht. Sie ist die überall beliebte, absolut nette und zuvorkommende, immer nur Gerechtigkeit im Sinn habende, in Kleidchen Pirouetten drehende Martha, die absolut NICHTS über die Welt außerhalb des Bahnhofs kennt. Denn sie hat, durch die kranke Indoktrinierung ihrer Mutter, die wahnwitzige Vorstellung, dass der Bahnhof, sobald sie sich nur einen Schritt davon wegbewegt, zusammenbrechen und alle Menschen unter sich begraben würde. Wahnvorstellungen? Martha doch nicht! (Ich meine, sie denkt auch, dass der Teufel zusammen mit den Ratten im Keller wohnt, aber das nur mal so am Rande...) Ja, jetzt werden die ersten bestimmt rufen: „Aber das denkt sie doch nur, weil ihre Mutter ihr das so eingeflößt hat!“ Also, erstens: Wie krank ist die Mutter? Zweitens: Im Ernst, wie krank ist die Mutter? Die gehört in die Klapse! Und drittens: Wieso glaubt Martha das alles? Sein wir doch mal ehrlich: Ich hab meinen Eltern als ich kleiner war auch nicht alles geglaubt was sie mir erzählt haben. Und auch wenn Martha nicht allzu viel Kontakt mit anderen Personen hat, haben ihr doch noch eine Menge sagen können, dass ihre Mutter gehörig einen an der Waffel hat, und sie ja nichts von dem glauben soll, was die ihr so erzählt. Und was macht Martha? Lässt sich weiterhin die Ohren mit so einem Müll vollsülzen, lässt sich demütigen, mies behandeln, und erträgt das alles nur mit einem Lächeln und einem müden Schulterzucken, von wegen „Ich kenne es ja nicht anders von ihr?“. Warum wehrt sie sich nicht? Als ob sie sich nicht gegen eine alte klapprige Frau behaupten könnte? WO sind die starken Frauen nur hin? Mir ist schon klar, dass das Buch in einer anderen Zeit spielt - 1970 – klar, damals war es anders als heute. Aber wieso konnte sich Martha nicht mal eine Scheibe von Elisabeth abschneiden, die mit ihrer toughen und unabhängigen Art, selbstständig und ziemlich erfolgreich ein Café leitet? Sie hat sich nichts sagen lassen; sie ließ sich nicht so einfach unterdrücken! Vielleicht reagiere ich auch über, aber ich kann so eine verweichlichtes Verhalten echt nicht ab! Sowas macht mich einfach immer wütend!! Genauso wie Marthas permanent dümmliche (man kann es einfach nicht anders ausdrücken!) und naive Art, was Max anging. Max, bei dem man schon 10 Kilometer gegen den Wind riecht, dass bei dem was faul ist. Und ALLE haben ihr gesagt, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen soll. ALLE!!! AAAARGH... Wie mich so etwas nervt! Martha denkt aber natürlich nur an das gute im Menschen, sie hat ja schließlich NIE böse Gedanken und selbst als Max sie (Achtung: Spoiler!) vergewaltigen wollte, hat sie am Ende trotzdem (!!!) Mitleid mit ihm, weil es Max dann ja sooooo mies ging (Spoiler Ende). Ganz Ehrlich: Der Arsch hat es echt nicht anders verdient gehabt :D. Ich fand es auch echt zum Haare raufen, wie Martha immer wieder die Augen vor der Tatsache verschloss, dass George einfach bis über beide Ohren in sie verknallt war! Okay, klar, der Kerl hat auch definitiv nicht alle Schweinchen im Rennen (Warum legt er nie seine Legionärs-Uniform an? Schläft er in dem Ding? :D), aber wer hat das in diesem Buch schon? William ist auch noch so eine Nummer für sich. Ich fand ihn ehrlich gesagt nur total seltsam, vor allem sein verwirrendes Gerede über den Tod seiner Eltern hab ich bis zum Ende nicht ganz verstanden. Ich hab mich auch ein ganz klein wenig vor ihm gegruselt (und vor seiner Erscheinung geekelt) und konnte irgendwie gar nicht verstehen, warum Martha ihn und sein Auftreten am Bahnhof so faszinierend fand... Und was ich mich auch mehrmals gefragt habe: Wie wusste William einfach über ALLES immer so gut und so schnell Bescheid? Das wird mir echt auf ewig ein Rätsel bleiben... Die einzige die bei mir hundertprozentig punkten konnte war Elisabeth – naja und George, weil der so liebevoll schusselig war :D. Ich fand Elisabeths starkes Auftreten auf wiederholte Weise echt beneidenswert. Ich wäre in manchen Situationen auch echt gerne so schlagfertig wie sie :D. Dadurch, dass mich Martha eigentlich permanent mit ihrer Art genervt hat, konnte die Geschichte an sich mich leider auch nichts so wirklich mitreißen. Die Sache mit dem Koffer und die Suche nach der verschwundenen Urne fand ich ganz nett, war aber für mich nur bedingt spannend und eher nur Nebensache. Interessanter fand ich zu erfahren, wer denn jetzt der anonyme Absender der Briefe ist und wie Marthas Mutter damit zusammenhängt. Die Auflösung dazu fand ich wirklich schön. Ich hatte zwar schon länger eine leise Vermutung im Hinterkopf, die sich dann bewahrheitete, aber im Großen und Ganzen hat mir der Schluss der Geschichte gut gefallen und mich etwas versöhnlicher gestimmt. Fazit: Anders als erwartet. Nicht so tralalala und eher mit ernsteren Hintergedanken. Martha hat mich mich mit ihrer Art in den Wahnsinn getrieben und auch die anderen Charaktere konnten, außer Elisabeth und George, nicht punkten. Insgesamt ganz nett, aber leider leider nicht mehr.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Einfach magisch

    Das Fundbüro der Wünsche
    dieDoreen

    dieDoreen

    27. November 2015 um 20:35

    Martha Lost landete als Findelkind im Liverpooler Bahnhof und hat diesen seitdem niemals verlassen. Sie leidet unter der tyrannischen Mutter und arbeitet im Fundbüro. Eines Tages erhält sie ein mysteriöses Buch mit einer ganz persönlichen Widmung, welche ihr mehr über ihre Eltern erzählt."Das Fundbüro der Wünsche" war ein außergewöhnliches Buch mit einer sehr liebenswerten Protagonistin. Martha ist mutig, hilfbereit und etwas skurril. Mit einem großen Herzen und ihrer eigene ganz besonderen Art hat sie mich schnell für sich gewonnen. Es war wundervoll zu lesen wie sie die Welt sieht und entdeckt. Martha macht alles anders und hat eine ganz eigene Sicht auf die Dinge, dabei bleibt sich selbst stets treu.Der Schreibstil ist sehr leicht und poetisch und schon die kleinen Sprüche welche die jeweiligen Kapitel einleiten haben mein Herz höher schlagen lassen. Die ganze Geschichte war einfach nur bezaubernd und hat mich an Filme wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Hugo Cabret" erinnert. Entzückender Humor trifft auf eine Story voller Liebe und Hoffnung.  Mein Fazit: Von diesem zauberhaften Buch muss man sich einfach mitreißen lassen. "Das Fundbüro der Wünsche" entführt den Leser in eine wunderschöne Welt mit einer außergewöhnlichen Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst. Gerade in der kalten Jahreszeit lädt diese magische Geschichte zum Träumen ein und erinnert dabei ein kleines bisschen an ein modernes Märchen.

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