Kiew Contract - Im Namen meines Vaters

von Caroline de Vries 
4,0 Sterne bei19 Bewertungen
Kiew Contract - Im Namen meines Vaters
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (15):
DominicsBücherWelts avatar

Spannender Politthriller, mit tollen Charakteren in einem sehr guten Stil. Freue mich auf mehr von der Autorin

Kritisch (3):
Purzel2204s avatar

Politisch interessant, jedoch langatmig!

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Kiew Contract - Im Namen meines Vaters"

Verrat, Verzeihen und die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt Über Kiew Contract Eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew wird für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein – des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss ... Erste Leserstimmen „Ein brisantes Thema – super aufgearbeitet und spannend“ „Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gerissen“ „Einmal angefangen lässt einen diese dramatische Geschichte um Vater und Tochter nicht mehr los“ Über die Autorin Caroline de Vries ist das Pseudonym der Journalistin Heike Janßen. 1963 in Friesland geboren, verbrachte Heike Janßen mehrere Jahre auf der Suche nach dem Sinn des Lebens in Frankreich und im südlichen Afrika. Ihre ersten Schreiberfahrungen sammelte sie dabei mit Vorläufern der heutigen Blogs: Tagebuchartige Briefe an Freunde über ihr Leben als Blondine an der Cote d’Azur und über Begegnungen mit Freiheitskämpfern und Söldnern in Namibia. Nach dem Studium der internationalen Politik und der Geburt ihrer Tochter Paula wohnt sie in Hamburg-Ottensen. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Nachrichtenredakteurin und als Trainerin für Journalisten in Deutschland, Afrika und Osteuropa. Ihr Hobby ist die Rettung der Welt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960871354
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:462 Seiten
Verlag:dp DIGITAL PUBLISHERS
Erscheinungsdatum:24.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    DominicsBücherWelts avatar
    DominicsBücherWeltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Politthriller, mit tollen Charakteren in einem sehr guten Stil. Freue mich auf mehr von der Autorin
    Spannender Politthriller mit einem interessanten Erzählstil


    Kiew Contract von der Journalistin Caroline de Vries ist ein hochspannender Politthriller für den man sich aber Zeit nehmen muss zu lesen.


    Die Protagonistin Katharina Eswetja, eine Hamburger Journalistin mit ukrainischen Wurzeln soll für eine Zeitung einen Reisebericht über die Ukrainische Hauptstadt schreiben. In Ihrem bisherigen Leben hat sie die Stadt gemieden, da Sie tief mit ihren eigenen Wurzeln und dem Leben ihres Vaters, einen berühmten Journalisten, verbunden ist. Kaum in der Stadt angekommen, muss Katharina feststellen, dass die Vergangenheit sie schneller einholt als ihr lieb ist und dass die Widersacher ihres Vaters auch vor der Tochter nicht halt machen. Dabei trifft Sie auf einen Staatsanwalt, der vorgibt Sie zu beschützen, jedoch muss Katharina schnell feststellen, dass die Frage nach Freund und Feind manchmal schwer zu beantworten ist. Dabei begegnet Sie auch dem Vater wieder und lernt zu verstehen, dass es Ideale gibt für die es sich lohnt zu kämpfen und Dinge aufs Spiel zu setzen um das Richtige zu tun...


    Meinung: Der Schreibstil von Caroline de Vries hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und man kommt meiner Meinung nach gut in das Buch rein. Schwierigkeiten haben mir aber die vielen Charaktere und ihre Geschichte gemacht. Die Autorin wechselt in der ersten Hälfte des Buches in jedem Kapitel den Protagonisten und teilweise auch zwischen den Zeiten. Am Anfang geht es um die Journalistin und ihre Reise in die Ukraine, dann begegnet Sie den Wiedersachern ihres Vaters und ab da wird auch die alte Geschichte des Vaters in Rückblicken erzählt. Hat man sich daran gewöhnt und kann man Perspektivwechsel und Namen gut unterscheiden wird man Kiew Contract schnell als fesselnden, hochaktuellen Politthriller für sich entdecken an dem es sich lohnt dranzubleiben.


    Fazit:  Ein spannender Erstling und ich würde mich freuen mehr von der Autorin zu lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle Thriller-Fans und solche die es werden wollen.

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    M
    maria61vor einem Jahr
    Verrat, Verzeihen und wofür es sich lohnt zu kämpfen

    Ein packender Thriller Verrat, Verzeihen und die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew wird für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein – des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss ... Caroline de Vries hat hier einen spannenden Krimi rund um die Ukraine und die verschiedenen Machtverhältnisse geschrieben. Hier merkt man, das die Autorin eine Journalistin ist, die für dieses Buch geschickt verschiedene Recherchen einsetzt. Die Geschichte läuft über verschiedene Erzählstränge und -zeiten zusammen. Es ist kein Krimi zum Nebenbei-Lesen. Mir hat der Schreibstil und die Spannung gut gefallen. Gerne mehr von dieser Autorin

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    S
    Svannyvor einem Jahr
    Spannend von den ersten Seiten an

    Inhaltsangabe: Verrat, Verzeihen und die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt Über Kiew Contract Eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew wird für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein – des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss ... Fazit: Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und es fiel mir schwer überhaupt mit dem lesen aufzuhören. Es war eine unglaublich spannende Verfolgungsjagd und ich kann dieses Buch einfach jedem empfehlen. Die Geschichte im Hintergrund mit den politischen Verschwörungen ist richtig gut eingebaut. Es wirkt nicht zu langweilig und ich dennoch informativ. Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich gut zurecht gekommen. Es ist sehr bildlich geschrieben und hat mich einfach in den Bann gezogen. Seit langem mal wieder ein spannender Thriller, der mich wirklich gepackt hat. Ihr lasst euch also etwas entgehen, wenn ihr dieses Buch nicht lest!

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    Purzel2204s avatar
    Purzel2204vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Politisch interessant, jedoch langatmig!
    Politik, wie wir sie uns nicht vorstellen können.


    Das Buch von Caroline de Vries beginnt mitten im Geschehen. Man wird im Prolog sofort in eine Mordszene gestürzt, was das Interesse des Lesers anfacht. Da allerdings auf den nächsten Seite viele Personen vorgestellt werden und man nicht weiß, wo die Reise hingeht, fand ich die ersten Kapitel dann doch schleppend und anstrengend, bei den vielen Personen den Überblick zu behalten. Die Geschichte behält durchweg ein konstantes Level an mittelmäßiger Spannung, wobei mir manche Szenen dann doch sehr utopisch vorkamen. Kurz vor Ende gab es noch einige Wendungen, die für den aufmerksamen Leser aber vorherzusehen waren.



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    H
    hamrettassvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller über dunkle Machenschaften der Mächtigen und Reichen.
    Spannung bis zum Schluss!

    Ein sehr guter Thriller, der sich mit Politik und Korruption beschäftigt. Die junge Journalistin Katharina wird in die Ukraine geschickt, um dort eine Reportage zu schreiben.
    Dabei stößt sie auf ihre Vergangenheit und auf einen Pfuhl aus Macht und Geld.
    Dies und die Verbindung zu Ihrem Vater bringen sie immer mehr in Probleme und die Schusslinie, bis sie die Vergangenheit, dann letztlich ganz einholt und sie auch mit sich selbst Kämpfe austragen muss.
    Der Thriller ist sehr gut geschrieben und bleibt von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich in der Welt der Korruption und Intrigen, sowie politischen Verstrickungen wohlfühlt.

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    Nadens avatar
    Nadenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Verwirrende Strory, wenig spannung und ein merkwürdiger Schreibstil.
    Verwirrend!

    Klappentext:
    Ein packender Thriller über Verrat, Verzeihen und die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt Eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew wird für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein - des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss ...

    Meine Meinung:
    Mir hat dieses Buch leider garnicht zugesagt, der Schreibstiel war etwas merkwürdig, mein Lesefluss ist dadurch sehr langsam geworden. Die Charaktere waren sehr blass beschrieben. Mit den Namen bin ich auch überhaupt nicht klar gekommen, bei manchen Namen habe ich sie auch überlesen oder sie anders "ausgesprochen". Alles in einem hatte ich mir da etwas anderes vorgestellt ich hatte gedacht es wäre etwas in der Art wie Dan Brown... Eventuell hatte ich auch falsche vorstellungen. Mir hat es leider nicht gefallen und ich habe es nach der hälfte abgebrochen.

    Fazit: Leider ein Flop kann es nicht empfehlen.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch bietet einen unausgegorenen Schreibstil, eine unglaubwürdige Story, blasse & auswechselbare Charaktere sowie klaffende Logiklöcher.
    für mich zu wenig Spannung und Logik

    Das Grundgerüst dieser Story klingt vielversprechend. Eine junge Reporterin ukrainischer Herkunft wird zu Recherchezwecken in ihr Heimatland zurückgeschickt und trifft auf einen Sumpf aus Korruption und dubiosen Machenschaften. Der Einband verspricht einen spannenden Politik- oder Spionagethriller, der vor allem aufgrund der politischen Lage in der Region eine aktuelle Brisanz haben könnte.

    Haben könnte? Leider ja, denn Kiew Contract ist in diesem Jahr das erste Buch, das ich nicht beende. Und das kommt bei mir relativ selten vor, da ich versuche selbst mittelmäßige Bücher immer zu beenden. Aber dieses Werk ist leider nicht nur schlecht geschrieben, sondern versinkt auch in Unlogik und Unglaubwürdigkeit.

    Wenig Stil 


    Ich habe ca. 55% des Buchs gelesen, wobei ich mich schon bis dahin durchkämpfen musste. Schuld daran ist zum einen der stark schwankende Schreibstil. Bei Erstlingswerken kommt das durchaus öfters vor. Hier fällt es negativ auf. Die Erzählungen wirken unausgereift, hölzern und zuweilen unrealistisch. Das gilt nicht nur für so manchen Dialog, sondern auch für Beschreibung.

    Oftmals hatte ich als Leser den Eindruck, als wäre der Autorin beim Schreiben noch etwas eingefallen, was der Logik zu Genüge eingefügt werden sollte und dann in einem Nebensatz erwähnt wird.

    Wenig Spannung 


    Zum anderen liegt es an der mangelnden Spannung. Diese wollte bisher überhaupt nicht aufkommen. Vielmehr "dümpelt" die Geschichte vor sich hin ohne, dass sonderlich viel passiert. Leider wird aber nicht nur die Handlung vernachlässigt, auch die Beschreibung der Umgebung bleibt blass. Gerade, wenn es um ein Land oder vielmehr um eine Stadt wie Kiew geht, die oft in den Medien auftaucht, von der der Leser möglicherweise wenig kennt, so erwarte ich deutlich mehr Beschreibung als dass Bortsch eine Rote-Beete-Suppe mit einem Klecks Sahne ist.

    Die Idee, mit Rückblenden die aktuell erzählte Geschichte voranzutreiben, ist sicherlich nicht verkehrt (wenn auch nicht neu), trägt aber auch nur bedingt dazu bei, dass Spannung aufkommt. Immerhin waren diese Passagen zum Teil deutlich knackiger, konnten aber das Leseniveau dieses Buchs nichts sonderlich heben.

    Wenig Charakter 


    Die Hauptprotagonistin hat einen ukrainischen Pass und lebt in Deutschland. Sowas soll es ja geben. Aber leider hat die Autorin das offenbar selbst vergessen, denn sie lässt die Hauptprotagonistin mehrfach im späteren Verlauf als Deutsche auftreten, so dass sie wie eine Deutsche und eben nicht als Ukrainerin behandelt wird.

    Damit hört die Charakterbeschreibung allerdings auf. Die Hauptperson bleibt so blass, dass sie durch jede x-beliebige Person austauschbar ist. Weder ihre Motivation noch ihr Innenleben wird dem Leser dargelegt, was ihre unlogischen und unverständlichen Handlungen nur noch verstärkt.

    Manchmal kam es mir so vor, als wüsste die Autorin nicht so recht, was sie für eine Person beschreiben möchte. Die, die einen Hass auf ihren Vater verspürt, der sie als Kind mit ihrer Mutter allein gelassen hat oder doch eher die neugierige Journalistin, die von inneren Zweifeln geplagt wird, weil sie die Vergangenheit bisher verdrängt hat.

    Wenig Logik 


    Leider gibt es in dem Buch einige unlogische Stellen. In einem Politthriller wirken sich diese doppelt unglücklich aus und verderben das Lesevergnügen. So macht sich die Autoren zum Beispiel über unlogische Filme lustig, in denen die Darsteller vollkommen unüberlegt Handlungen vollführen, nur um einen kurzen Augenblick später die Hauptprotagonistin eine Waffe an sich zu nehmen, als sie eine Leiche findet.

    Unlogische und unglaubwürdige Beschreibung gibt es in diesem Buch leider zu Hauf, so dass ich mich oftmals gefragt habe, warum die Protagonisten nun so handeln, wie sie es gerade tun.


    Fazit 


    Es ist das erste Buch in diesem Jahr, das ich nicht beendet habe. Damit dies passiert, muss schon einiges passieren. Und so wurde ich mit einem unausgegorenem Schreibstil, einer unglaubwürdigen Story, blassen und auswechselbaren Charakteren sowie klaffenden Logiklöchern konfrontiert, was mir jeglichen Lesespaß genommen hat. Ich kann beileibe für dieses Buch keine Empfehlung aussprechen, sondern rate vielmehr dazu, sich anderen Büchern zu widmen.


    Diese Rezi findet sich auch in "Franks Bücherwelt".

    Kommentare: 3
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    L
    leseratte_lovelybooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Packender Polit-Thriller, der einen mit einem Gefühl der Beklemmung zurücklässt!
    Packender Polit-Thriller, der einen mit einem Gefühl der Beklemmung zurücklässt!

    Die Hamburger Journalistin Katharina Iswestja reist in ihre Heimat, die Ukraine, zurück, um dort für ihre Zeitungschrift zu recherchieren. Sie ist die Tochter eines regimekritischen Journalisten, der in den 90ger Jahren in dem mysteriösen Todesfall der damaligen Präsidentschaftskandidatin ermittelte. Wegen dieser Ermittlungen geriet Katharinas gesamte Familie in Gefahr und sie flüchtete mit ihrer Mutter nach Deutschland. Den Kontakt zum Vater brachen Mutter und Tochter ab.
    Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Katharina geschrieben. So erlebt man das immer größer werdende Unbehagen, das Gefühl, beobachtet zu werden, hautnah mit Katharina mit.
    Anfangs ist es etwas schwierig, in die Geschichte hineinzufinden, da verschiedene Erzählstränge in verschiedenen Zeiten mal in Deuschland, mal in Kiew scheinbar unzusammenhängend nebeneinander stehen. Auch lernt man in den ersten Kapiteln unheimlich viele Personen kennen, deren Bedeutung sich aber erst im Laufe der Geschichte erschließt.
    Ich vergebe nicht die volle Punktezahl, da ich neben diesen Anfangsschwierigkeiten manchmal auch an der Naivität Katharinas verzweifelt bin. Dass sie ohne Vorstellung davon, in welche Intrigen ihr Vater damals verwickelt war, einfach so nach Kiew reist, lasse ich mir gerade noch eingehen. Aber dass sie nach ausrdücklicher Warnung auch noch mehrere Fehler macht, die sie überhaupt erst in Gefahr bringen, ließ mich nur noch den Kopf schütteln. So sucht sie - nachdem plötzlich (!) nach Jahrzehnten ihr Interesse an ihrem Vater wieder aufgeflammt ist - ohne Not die damalige Zeitung ihres Vaters auf und nach einem Tipp eines Kollegen auch einen angeblichen Lieblingsort ihres Vaters, der natürlich ideal für ein Verbrechen oder eine Entführung ist. Da will man Katharina nur noch schütteln!
    Davon abgesehen ein spannender Thriller, der einem einen Einblick in mafiöse Staatsstrukturen verschafft, die jeden, der zwischen die Räder gerät, untergehen lässt. Beklemmend!

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    mistellors avatar
    mistellorvor einem Jahr
    Leider viel zu lang

    "Der Kiew Contract: Im Namen meines Vaters" von Caroline de Vries ist der Versuch einen spannenden Thriller zu schreiben. Nur leider gelingt das nur streckenweise.
    Eine in der Ukraine geborene Journalistin, lebt nun in Deutschland und bekommt von ihrer Redaktion den Auftrag, eine Reportage über das Leben im modernen Kiew zu schreiben. Obwohl ihre Familie vor Jahren aus politischen Gründen die Ukraine verlassen hat, beschließt sie den Auftrag anzunehmen und stolpert natürlich in politische Machenschaften, verliebt sich unglücklich, gerät permanent in Lebensgefahr und schafft es trotzdem aus extremen Situationen heil herauszukommen.
    Wäre das Buch um ein Drittel kürzer, wäre es vermutlich spannend geworden, nur leider verliert sich die Autorin in zu viele Nebensächlichkeiten und Nebenschauplätze. Und sie verwendet zu viele Klischees.
    Ich habe Neues vermisst, mehr Innovatives.


    Denn die Autorin kann schreiben, hat eine gute Wortwahl und einen guten Sprachstil.

    Ihre Ideen sind an sich anspruchsvoll. Einen Roman über die politische Situation in der Ukraine zu schreiben, ist aus der geschichtliche Situation der Ukraine gerade in den letzten Jahren, per se sehr spannend und ansatzweise gelingt ihr das auch. Bis sie dann plötzlich wieder mit einer klischeehaften Liebesgeschichte kommt.

    Ach, wie schade,

    Mein Vorschlag : kürzen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Dann wird es ein superspannender Thriller.


    Das Buch erhält von mir 3 von 5 Punkten. 

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    F
    frenzelchen90vor 2 Jahren
    Geld regiert die Welt!

    Meine Meinung: Politik, Korruption und Einschüchterung von Journalisten spielen in diesem Buch eine sehr große Rolle. Man findet sich auch von der ersten Seite an direkt in der Geschichte und wird durch den spannenden Schreibstil der Autorin mitgerissen. Dabei wird das Leben in der Ukraine und die Macht der Oligarchen sehr detailliert und wahrheitsgetreu beschrieben. Die Spannung bleibt dabei bis zum Ende hoch und steigert sich immer wieder im Verlauf des Buches. Nur das Ende selbst kommt zu abrupt, obwohl davor alles ausführlich geschildert wird.

    Mein Fazit: Ein toller Thriller mit Leseempfehlung!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Leserunde zu einem packenden Thriller über Verrat, Verzeihen und die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt

    Liebe Thriller-Fans, 

    wir starten eine neue Leserunde zu einem ganz besonderen Thriller, in dem eine Recherchereise in die ukrainische Hauptstadt Kiew für die Hamburger Reporterin Katharina Iswestja zur tödlichen Falle wird. In ihrer alten osteuropäischen Heimat bricht die Vergangenheit des verhassten Vaters über ihr Leben herein – des Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat.

    Der Journalist Grigorij Iswestja hatte mit Recherchen gegen korrupte Politiker und Oligarchen seine Familie in Lebensgefahr gebracht. Doch Katharina lernt ihn zu verstehen: Es gibt Ideale, für die man alles auf Spiel setzen muss …

    Neugierig geworden? Dann macht mit! Wir verlosen 20 Freiexemplare des E-Books unter allen Bewerber/innen!

    Zur Autorin: Caroline de Vries ist das Pseudonym einer Hamburger Journalistin. 1963 in Friesland geboren, verbrachte sie mehrere Jahre in Frankreich und im südlichen Afrika. Ersten Schreiberfahrungen sammelte sie dabei mit den Vorläufern der heutigen Blogs: Tagebuchartige Briefe an Freunde über ihr Leben als Blondine an der Cote d’Azur und über Begegnungen mit Freiheitskämpfern und Söldnern in Namibia.

    Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
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