Amanda lebt jetzt schon einige Zeit im eigentlich beschaulichen Ravenwood Cove und hat sich wunderbar in die Dorfgemeinschaft eingelebt. Sie trifft sich mit ihren Freundinnen und hat vereinzelte Dates mit dem sexy Detective James Landon. An ihr altes Leben in Los Angeles denkt sie kaum noch. Eigentlich könnte alles so perfekt sein.
Doch dann stolpert sie mitten in einem Schneesturm über die Leiche eines Mannes, der schon Monate vermisst wird.
Der Fall stellt nicht nur die Polizei vor ein Rätsel, auch Amandas eigene Ermittlungen geraten immer wieder ins Stocken.
Als sie dann von unvorhergesehener Seite DEN ultimativen Tipp erhält, ist es schon fast zu spät.
Ich war ja beim letzten Band schon sehr zwiegespalten, und muss leider sagen, dass sich die Tendenz fortsetzt. Ich war mehrfach drauf und dran, das Buch abzubrechen.
Ich mag Bücher mit cleveren, taffen Frauen, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen, aber mal ehrlich, gibt es etwas, was Amanda Graham nicht kann? Sie macht sich Gedanken darum, wen welcher Ladenbesitzer einstellen sollte (sollte das nicht deren Job sein?) wer wo welchen Laden aufmachen oder erweitern könnte (sollte das nicht im Zweifel die Gemeindeverwaltung machen? Sie löst im Handumdrehen alle örtlichen Krisen mit einem Lächeln im Gesicht (selbst die, die sie so gar nichts angehen).
Und die Mordfälle... sind wir doch mal ehrlich, Detective James Landon ist nur als Hinweisgeber und Love-Interest in der Story.
Sie ist ein paar Monate in Ravenswood Cove und schon jetzt die heimliche Queen der Gegend. Nee, sorry, das ist nicht meins.
Und dann der Krimifall? Was das überhaupt einer? Ich habe weder die Tat selbst noch das Motiv wirklich verstanden. Irgendwie hat ja jeder mit jedem irgendwas gemacht und am Ende war jemand tot und jemand hat was geklaut?!
Schade, eigentlich hatte die Reihe am Anfang durchaus Potential, aber für mich wirkt es mittlerweile zu bemüht. Für mich endet die Reise nach Oregon an dieser Stelle!