Carolyn Meyer Where the Broken Heart Still Beats: The Story of Cynthia Ann Parker [ WHERE THE BROKEN HEART STILL BEATS: THE STORY OF CYNTHIA ANN PARKER ] by Meyer, Carolyn (Author) Oct-15-1992 [ Paperback ]

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Inhaltsangabe zu „Where the Broken Heart Still Beats: The Story of Cynthia Ann Parker [ WHERE THE BROKEN HEART STILL BEATS: THE STORY OF CYNTHIA ANN PARKER ] by Meyer, Carolyn (Author) Oct-15-1992 [ Paperback ]“ von Carolyn Meyer

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    Where the Broken Heart Still Beats: The Story of Cynthia Ann Parker [ WHERE THE BROKEN HEART STILL BEATS: THE STORY OF CYNTHIA ANN PARKER ] by Meyer, Carolyn (Author) Oct-15-1992 [ Paperback ]
    Klusi

    Klusi

    03. October 2012 um 11:45

    Die Autorin erzählt in diesem Jugendbuch die Geschichte der Cynthia Ann Parker, die als Kind von Comanchen geraubt wurde und 25 Jahre bei den Indianern lebte. Ihr Mann war der große Krieger und Häuptling Peta Nocona, und sie hatten gemeinsam drei Kinder. Ihr ältester Sohn wird später als Quanah Parker bekannt, der letzte kämpferische Comanchenhäuptling. Das Heranwachsen ihrer Söhne und Quanahs Entwicklung zum Krieger hat Naduah, wie Cynthia Ann von den Comanchen genannt wurde, nicht mehr miterleben können, denn sie wurde, nach fast 25 Jahren beim indianischen Volk, von Texas Rangers gefangen genommen und zusammen mit ihrer kleinen Tochter Topsannah, gegen ihren Willen, zu ihren weißen Verwandten zurückgebracht. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Mann und ihren Söhnen gab ihr die Kraft und den Mut, weiterzuleben. Ihre Bitten, sie wieder zurück zu ihrer indianischen Familie zu lassen, wurden nicht erhört. Als ihre kleine Tochter an einem Fieber starb, verlor auch Cynthia Ann ihren Lebenswillen, denn ihr war sicher zu diesem Zeitpunkt klar, dass sie ihr indianisches Volk nie wieder sehen würde. Sie starb wenig später an gebrochenem Herzen. Die wenigen Fakten, die über Cynthia Ann Parker und ihr Leben bekannt sind, wurden von der Autorin in eine fesselnde und informative Geschichte integriert. Die Erzählung beginnt mit Naduahs Gefangennahme durch einen Trupp Texas Rangers und endet mit ihrem Tod. Ihre Zeit bei der Familie Parker wird aus zwei Blickwinkeln geschildert. Da sind einerseits ihre eigenen Erinnerungen und Gedanken. Sie kann nicht verstehen, wieso sie nun bei den Weißen leben soll, wo sie immer wieder auf Unverständnis, Misstrauen und Ablehnung stößt. Mehrere Fluchtversuche scheitern, und der Sezessionskrieg wird ihr als Argument genannt, dass es unter den gegebenen Umständen unmöglich sei, Kontakt zu ihrem Mann und den Söhnen aufzunehmen. Die Einzige, die ihr Verständnis entgegenbringt, ist ihre Cousine Lucy. Ihr vertraut sie Dinge an, die sie vor dem Rest der Familie geheim hält. Lucy macht sich Gedanken um Cynthia Ann und kann auch in gewisser Weise deren Sehnsucht nach ihrer indianischen Familie nachvollziehen. Ihre Eindrücke und Sorgen hält sie in einem Tagebuch fest. Carolyn Meyer zeigt in diesem beeindruckenden Roman Verständnis für beide Seiten. Nach Meinung der Familie Parker und der benachbarten Siedler hat Cynthia Ann Schlimmes bei den Indianern erlebt. Als sie in jungen Jahren verschleppt wurde, kamen dabei ihre Eltern ums Leben. Insofern ist es auch verständlich, dass die Parkers der Überzeugung waren, Cynthia gerettet zu haben. Andererseits hatte diese als Naduah bei den Comanchen ein völlig anderes Leben geführt, das es ihr unmöglich machte, sich bei den Weißen wieder einzugliedern geschweige denn wohlzufühlen. Die Diskrepanz war einfach zu groß. Lucys Schilderungen und Cynthia Anns Erinnerungen, an ihr Leben als Naduah, vermitteln einen starken Eindruck von Leben und Denken der damaligen Zeit.

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