Carrie La Seur

 3.6 Sterne bei 33 Bewertungen
Autorin von Denn wir waren Schwestern, The Home Place und weiteren Büchern.
Carrie La Seur

Lebenslauf von Carrie La Seur

Carrie La Seur wurde in Billings (Montana) geboren und studierte Jura an der Yale University. Sie leitet eine selbstgegründete Umweltorganisation und publizierte Artikel, Diskussionsschriften und Gesetzesrezensionen in verschiedenen Fachzeitschriften. Denn wir waren Schwestern ist ihr erster Roman.

Alle Bücher von Carrie La Seur

Denn wir waren Schwestern

Denn wir waren Schwestern

 (33)
Erschienen am 10.01.2015
The Home Place

The Home Place

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Erschienen am 30.03.2015
The Home Place

The Home Place

 (0)
Erschienen am 29.07.2014

Neue Rezensionen zu Carrie La Seur

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Lesemaus85s avatar

Rezension zu "Denn wir waren Schwestern" von Carrie La Seur

Weites wildes Land... Montana
Lesemaus85vor 3 Jahren

"ist es das, wonach du gesucht hast?" fragt Chance. "Ich habe nach gar nichts gesucht." Almas Stimme ist jetzt so leise, dass sie nicht genau weiß, ob er sie hören kann, und auch nicht, ob sie das überhaupt will. "Ich bin einfach fortgegangen."

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Alma dachte sie hat Montana und das wilde raue Leben in ihrem Heimatort hinter sich gelassen. Zu viele Erinnerungen, zu viele Geheimnisse.

Doch dann wir ihre kleine Schwester Vicky tot aufgefunden und Alma kehrt nach Hause zurück. Und sie muss sich nicht nur mit dem Tod, sondern auch mit der dunklen Vergangenheit auseinander setzen...

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Eine schöne, sehr kurzweilige Geschichte über Alma und ihre Familie. Die dunklen Familiengeheimnisse, das Leben auf der Farm, das Rätsel um Vickys Tod... all die menschlichen Abgründe, sind spannend und interessant geschrieben.

Die Worte sind schmucklos und einprägsam. Ein toller Schreibstil, der mich gleich für sich eingenommen hat.

Alma ist eine wunderbar schnörkellose, unromantische Heldin. Gefangen in ihrer eigenen Verschlossenheit. Sie ist klug und loyal. Sie schützt ihre zerrüttete Familie.

Das Leben in Montana und das Leben der Menschen dort wird schön und klar beschrieben. Fast zum Greifen nahe.

Ein kurzweiliges, interessantes Buch, das mir einige schöne Stunde beschert hat.

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Los_Angeless avatar

Rezension zu "Denn wir waren Schwestern" von Carrie La Seur

Carrie La Seur - Denn wir waren Schwestern
Los_Angelesvor 4 Jahren

„Denn wir waren Schwestern“ ist der Debütroman von Carrie La Seur. Ein Debütroman, der es in sich hat. Der den Leser zu packen weiss. Die Geschichte einer Familie, die zerrütteter kaum sein könnte, den Schein nach aussen aber zu wahren versucht.
Alma ist in Billings, Montana, aufgewachsen, hat den Ort aber verlassen, als sie erwachsen wurde und ist nach Seattle, Washington, gezogen. Seither ist sie nur selten zurück gekommen und hat seit fünf Jahren kaum noch Kontakt mit ihrer Familie, welche in Billings geblieben ist. Gerade als Alma einen ihrer wichtigsten Fälle als Anwältin bearbeiten muss, kommt die schockierende Nachricht aus Billings – ihre Schwester, Vicky, ist tot. Erfroren. Zumindest geht die Polizei anfänglich davon aus. Natürlich reist Alma sofort nach Billings und versucht dort herauszufinden, was passiert ist und was in den letzten Jahren vor sich ging. Dabei stösst sie auf viel Unerwartetes und wenig Erfreuliches.

Alma will wissen, was genau passiert ist und wieso ihre Schwester, mitten in der Nacht, alleine unterwegs war und erfrieren konnte. Warum hat Vicky ihre kleine Tochter alleine zu Hause gelassen? Warum hat niemand aus der Familie auf die Hilferufe der Tochter reagiert? Alma lässt nicht locker mit ihren Fragen und wird dabei von dem hiesigen Polizisten Ray und ihrem Exfreund Chance unterstützt. Dabei erfährt sie Schreckliches und Unfassbares. Kann sich die heile Welt, welche Alma aus ihrer Kindheit kennt, in all den Jahren wirklich so verändert haben?

Denn wir waren Schwestern begleitet Alma auf ihrer Suche nach der Wahrheit. Dabei erfährt der Leser nicht nur was sich in den letzten Jahren in Billings zugetragen hat, sondern auch einiges von Almas Kindheit selbst. Sie schwelgt oft in Gedanken an früher und lässt die schöne, unbeschwerte Zeit aber auch die harten Schicksalsschläge, die sie und ihre Schwester schon als Kinder hinnehmen mussten, Revue passieren. Kapitel für Kapitel, Seite um Seite schliesst sich so das Puzzle für den Leser, welcher mehr als einmal durch die unerwartete Handlung unterhalten aber auch gefühlsmässig gefordert wird.

Denn wir waren Schwestern ist ein toller Roman, welcher den Leser mehr als einmal zu täuschen weiss und gekonnt aufzeigt, dass auch in noch so abgelegenen Gegenden das Verbrechen zuschlägt und der Schein trügen kann.

Der Leser muss sich allerdings am Anfang in Geduld üben. Obschon der Anfang durch viele Wirrungen und Szenen-, sowie Perspektivenwechseln für Abwechslung sorgt, zieht er sich doch teilweise sehr in die Länge. Diese Phase ist allerdings nur von kurzer Dauer und der Leser wird vor allem in den letzten Kapiteln für sämtliche zuvor aufgekommene Langatmigkeit entschädigt, mit einem Schluss, der wohl kaum einer vorhergesehen hat.

Der Erzähler führt den Leser an der Seite von Alma durch das Buch und beschreibt stets nüchtern und sachlich die Umgebung sowie die aktuelle Stimmung der Charaktere. Diese eher monotone Erzählerstimme ist wohl auch der Grund dafür, dass der Anfang eher schleppend voran geht.

 

Insgesamt ist Carrie La Seur ein toller Debütroman gelungen, welcher sowohl unterhaltend als auch bewegend ist. Diverse unerwartete Ereignisse, Wendungen und Familientragödien fesseln den Leser  ans Buch und lassen diesen nicht mehr los. Dieser Roman lässt garantiert niemanden kalt!

 

---Meine Punkte---

Ich gebe dem Buch 4 Punkte, da es ein sehr spannendes und interessantes Buch ist, welches einige Überraschungen für den Leser bereit hält. Einzig für den teilweise etwas langen Einstieg ziehe ich dem Buch einen Punkt ab. Lesenswert ist es aber allemal!

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cLoochs avatar

Rezension zu "Denn wir waren Schwestern" von Carrie La Seur

Denn wir waren Schwestern
cLoochvor 4 Jahren

Denn wir waren Schwestern von Carrie la Seur

erschienen bei insel Taschenbuch zum Preis von 9,99


Alma ist eine erfolgreiche, in Seattle lebende, Rechtsanwältin. Sie hat es aus der Kleinstadt Billings, Montana, zu den ganz Großen geschafft. Nur ihre Schwester Vicky, die eine kleine Tochter namens Brittany hat, war nicht von Glück gesegnet. Eines Morgens wird sie tot auf der Straße aufgefunden. War es Mord?
Alma macht sich sofort auf den Weg in ihre Heimat, um zu erfahren was mit Vicky passiert ist, ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und sich um Brittany zu kümmern.
Eine Geschichte zweier Schwestern, die verschiedener nicht sein könnten und dennoch ähnlich sind.


Beginnt man diesen Roman zu lesen, wird man gleich in die Handlung hineingeworfen. Es geht in schnellem Tempo vorwärts. Alles scheint auf einmal zu geschehen.
So schnell, dass man noch gar keinen wirklichen Einblick bekommt hat. Die Personen werden nach und nach in die Geschichte miteinbezogen, bis es sich zu einem Ganzen fügt.

Es ist nicht nur ein Buch über die Aufklärung eines Verbrechens, sondern auch über die Vergangenheitsbewältigung, mit der sich Alma auseinander setzen muss.
Die Protagonistin scheint überfordert mit der Situation um den Tod ihrer jüngeren Schwester und ihre emotionale Seite wird leider viel zu selten detailliert dargestellt. In Anbetracht der Umstände leider enttäuschend.

Nach und nach kommt man hinter Almas Vergangenheit, auch zu ihrer damaligen Liebe Chance. Tragisches Ereignisse, die sie bis ins jetzt verfolgen und die sie durch Verdrängung noch nicht verarbeitet hat kommen in dieser schweren Situation wieder ans Licht.

Aber ihr seid doch Schwestern. Man liebt immer seine Schwester.“
Brittany zu Alma, Seite 133


Das rasante Tempo, welches am Anfang von Carrie la Suer vorgelegt wird, kann sie leider nicht halten. Die Handlungsstränge werden in die Länge gezogen. Die Rückblicke in die Vergangenheit der Familie sind interessant und so kann man sich besser mit Alma identifizieren. Auch wenn man unbedingt wissen möchte, was mit Vicky geschehen ist und in welchen schlimmen Kreisen sie sich zuletzt herumgetrieben hat, so verliert man zwischendurch das Interesse.

Da ist zwar die alte Liebe von Alma und Chance, die wieder entfacht; die Beziehung zu ihrem Freund und die Sorge um Brittany, die dem Buch noch etwas Leben einhaucht, dennoch verliert es zum Ende hin immer mehr an Reiz, was sich auch auf die Handlung auswirkt.

Carrie la Suer ist ein ganz passabler Roman gelungen, der durch den flüssigen Schreibstil überzeugen kann. Die Handlung und die leider nicht vorhandene Tiefe zu den Charakteren konnten mich nicht ganz überzeugen.
Dennoch hat mich das Ende mehr als überrascht und man wird sicher in nächster Zukunft noch einiges von der Autorin lesen.

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Gespräche aus der Community

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Kendras avatar

Hallo :-)

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abas avatar

"Die Kälte einer Januarnacht in Montana kennt deine Schwächen, sie spricht mit deinen Ängsten. Sie lauert dir auf und ringt dich nieder."

Wenn ihr eine Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit begleiten möchtet, wenn ihr eine geheimnisvolle aber auch herzerwärmende Geschichte lesen wollt, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen.
Carrie La Seurs Debütroman "Denn wir waren Schwestern" erzählt eine bewegende, faszinierende und gefühlvolle Geschichte, für die die überwältigende und mystische Landschaft Montanas mit ihren rauen Wintern und drückenden Sommertagen als Kulisse dient.

Zum Inhalt
Ein Anruf und Almas Leben in Seattle gerät aus den Fugen: Ihre Schwester Vicky ist tot, erfroren in einer klirrend kalten Januarnacht. Alma muss zurück zu ihrer Familie nach Montana, an den Ort, dem sie vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat, das ist sie Vicky schuldig. Früher waren die Berge, die urwüchsigen Wälder und weitläufigen Täler ihre Heimat, jetzt lösen der eiserne Griff des Winters und die abweisende Art der Menschen Beklommenheit in ihr aus. Und während die Erinnerungen an ihr früheres Leben, an ihre Schwester und an schmerzhafte Erlebnisse wieder ans Licht drängen, erscheinen auch die Umstände von Vickys Tod zunehmend rätselhaft und werfen immer mehr Fragen auf …
"Denn wir waren Schwestern" erzählt von einer jungen Frau, die sich auf die Suche macht, nach ihren Wurzeln, nach sich selbst – und nach dem Mörder ihrer Schwester: der Kälte trotzend, getragen vom Geist indianischer Mythen und der Kraft der mächtigen Landschaft Montanas. Und nicht zuletzt von der Liebe zu einem Ort, den man Heimat nennt.


Hier geht's zur Leseprobe

Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Denn wir waren Schwestern" unter allen, die dieses berührende Buch von Carrie La Seur im Rahmen einer Leserunde gemeinsam lesen und sich darüber austauschen möchten.

Wer sich bewerben möchte, antwortet bitte bis zum 11. Januar unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" auf folgende Frage:

Die Rückkehr nach Montana nach langer Zeit bedeutet für Alma, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Gibt es einen Ort, der für euch sehr wichtig ist, und an dem ihr sehr lange nicht mehr wart? Habt ihr das Bedürfnis, diesen Ort bald wieder zu besuchen?


Auf eure Antworten bin ich gespannt!

Zur Autorin
Carrie La Seur stammt aus Billings, Montana. Nach einem Jurastudium an der Yale University kehrte sie nach Montana zurück und gründete eine Umweltorganisation, die sie seitdem leitet. Sie publizierte Artikel, Diskussionsschriften und Gesetzesrezensionen u. a. in Grist, Harvard Law & Policy Review und Mother Jones. "Denn wir waren Schwestern" ist ihr erster Roman.

Ich wünsche euch viel Glück, und bitte vergesst nicht:

Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Carrie La Seur im Netz:

Community-Statistik

in 50 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

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