Carrie La Seur Denn wir waren Schwestern

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 0 Leser
  • 27 Rezensionen
(5)
(11)
(13)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Denn wir waren Schwestern“ von Carrie La Seur

Ein Anruf und Almas Leben in Seattle gerät aus den Fugen: Ihre Schwester Vicky ist tot, erfroren in einer klirrend kalten Januarnacht. Alma muss zurück zu ihrer Familie nach Montana, an den Ort, dem sie vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat, das ist sie Vicky schuldig. Früher waren die Berge, die urwüchsigen Wälder und weitläufigen Täler ihre Heimat, jetzt lösen der eiserne Griff des Winters und die abweisende Art der Menschen Beklommenheit in ihr aus. Und während die Erinnerungen an ihr früheres Leben, an ihre Schwester und an schmerzhafte Erlebnisse wieder ans Licht drängen, erscheinen auch die Umstände von Vickys Tod zunehmend rätselhaft und werfen immer mehr Fragen auf …

Ein gelungener Debütroman. Die Geschichte begeistert, ist traurig, aber auch kraftvoll und lebensbejahend.

— Elfenblume
Elfenblume

Unterhaltender und bewegender Debütroman - lesenswert!

— Los_Angeles
Los_Angeles

Liebesgeschichte und Kriminalroman - da hat sich die Autorin zu viel auf einmal vorgenommen ...

— frenx1
frenx1

Spannende und berührende Geschichte, in der man mit der Vergangenheit konfrontiert wird.

— abetterway
abetterway

Eigentlich eine spannende Geschichte, doch zwischendrin manchmal etwas zäh

— Josefine_
Josefine_

Ein Mix aus Familiengeheimnis und Krimihandlung: Die tote Schwester - war es ein Unfall oder Mord?

— Arizona
Arizona

Schade, hat mich nicht umgehauen. Entweder ist die Übersetzung katastrophal oder die Autorin hatte zwischendrin keinen Biss mehr..

— Ay73
Ay73

Großartiger Roman, bildhaft und poetisch erzählt, emotional berührend

— PMelittaM
PMelittaM

Langatmiges, etwas vorhersehbares Familienporträt in Montana.

— Glanzleistung
Glanzleistung

Sehr vorhersehbar und ein bisschen langweilig..

— monana88
monana88

Stöbern in Romane

Der Vater, der vom Himmel fiel

Ein "Glücksgriff" in Buchform: Witzig, geistreich, einfach.nur.zum.Brüllen.komisch - und so wahr ;) 5 Sterne reichen hier nicht aus ;))

SigiLovesBooks

Underground Railroad

Eine tolle Heldin, die trotz aller Widrigkeiten nie aufgibt und immer wieder aufsteht, auch wenn es das Schicksal nicht gut mit ihr meint.

Thala

Swing Time

Eine sehr lange, gemächliche Erzählung, der streckenweise der Rote Faden abhanden zu kommen scheint. Interessanter Schmöker.

kalligraphin

Vintage

Überraschend gute und spannende Unterhaltung für jeden Blues- und Rock'n'Roll-Fan und alle die es noch werden wollen!

katzenminze

Die Geschichte der getrennten Wege

Fesselnd und langatmig, mal begeisterte mich der Roman, mal las ich quer. Ein gemischtes Leseerlebnis.

sunlight

Wie der Wind und das Meer

Liebesgeschichte, die auch einen Teil der deutschen Geschichte wiederspiegelt - mir fehlten die Emotionen

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Weites wildes Land... Montana

    Denn wir waren Schwestern
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    04. December 2015 um 15:20

    "ist es das, wonach du gesucht hast?" fragt Chance. "Ich habe nach gar nichts gesucht." Almas Stimme ist jetzt so leise, dass sie nicht genau weiß, ob er sie hören kann, und auch nicht, ob sie das überhaupt will. "Ich bin einfach fortgegangen." ************************************************************************* Alma dachte sie hat Montana und das wilde raue Leben in ihrem Heimatort hinter sich gelassen. Zu viele Erinnerungen, zu viele Geheimnisse. Doch dann wir ihre kleine Schwester Vicky tot aufgefunden und Alma kehrt nach Hause zurück. Und sie muss sich nicht nur mit dem Tod, sondern auch mit der dunklen Vergangenheit auseinander setzen... ************************************************************************* Eine schöne, sehr kurzweilige Geschichte über Alma und ihre Familie. Die dunklen Familiengeheimnisse, das Leben auf der Farm, das Rätsel um Vickys Tod... all die menschlichen Abgründe, sind spannend und interessant geschrieben. Die Worte sind schmucklos und einprägsam. Ein toller Schreibstil, der mich gleich für sich eingenommen hat. Alma ist eine wunderbar schnörkellose, unromantische Heldin. Gefangen in ihrer eigenen Verschlossenheit. Sie ist klug und loyal. Sie schützt ihre zerrüttete Familie. Das Leben in Montana und das Leben der Menschen dort wird schön und klar beschrieben. Fast zum Greifen nahe. Ein kurzweiliges, interessantes Buch, das mir einige schöne Stunde beschert hat.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Denn wir waren Schwestern" von Carrie La Seur

    Denn wir waren Schwestern
    Kendra

    Kendra

    Hallo :-)

    Auf meinem Blog verlose ich nicht nur das o.g. Buch , sondern auch noch zwei weitere Bücher, ebenso wie einen 10 Euro Amazon Gutschein.
    Mitmachen lohnt sich also :-)  Freue mich über jede Teilnahme.

    Teilnahmebedingungen bitte auf meinem Blog nachlesen! :

    http://traumfantasiewelten.blogspot.de/2015/09/gewinnspiel.html

    Liebe Grüße Kendra

    • 5
  • Zusatzaufgabe und Buchverlosung zum Lesesommer 2015 - Woche 6

    Das Mädchen, das nach den Sternen greift
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die sechste Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 6. Woche hat der Insel Verlag auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen!  Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus: "Das Mädchen, das nach den Sternen greift" von Pep Bras "Ein englischer Sommer" von Gabriele Diechler (hier läuft gerade eine Leserunde) "Dieser eine Sommer" von CJ Hauser (auch hier gibt es eine Leserunde) "In jenen hellen Nächten" von Roy Jacobsen (zur Leserunde) "Cottage mit Kater" von Hermien Stellmacher (Facebook-Seite zum Buch) Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier!  Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage:  Bei so vielen neuen Insel Büchern, die es diese Woche zu entdecken gibt, interessiert uns natürlich, welches Buch aus dem Insel Verlag euch in letzter Zeit so richtig begeistert hat. Nennt uns doch Titel und Autor und warum ihr das Buch so toll findet. Wer möchte, postet ein Foto von diesem Buch bei Instagram, Twitter oder bei Facebook mit dem Hashtag #LBLesesommer und verlinkt den Insel Verlag. Für diese Aufgabe gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte, wer zusätzlich ein Foto bei Instagram/Twitter/Facebook postet und hier im Thema den Post verlinkt, erhält insgesamt 300 Punkte!  Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen!  Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.

    Mehr
    • 261
  • Leserunde zu "Denn wir waren Schwestern" von Carrie La Seur

    Denn wir waren Schwestern
    aba

    aba

    "Die Kälte einer Januarnacht in Montana kennt deine Schwächen, sie spricht mit deinen Ängsten. Sie lauert dir auf und ringt dich nieder." Wenn ihr eine Frau auf der Suche nach ihrer Vergangenheit begleiten möchtet, wenn ihr eine geheimnisvolle aber auch herzerwärmende Geschichte lesen wollt, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen. Carrie La Seurs Debütroman "Denn wir waren Schwestern" erzählt eine bewegende, faszinierende und gefühlvolle Geschichte, für die die überwältigende und mystische Landschaft Montanas mit ihren rauen Wintern und drückenden Sommertagen als Kulisse dient. Zum Inhalt Ein Anruf und Almas Leben in Seattle gerät aus den Fugen: Ihre Schwester Vicky ist tot, erfroren in einer klirrend kalten Januarnacht. Alma muss zurück zu ihrer Familie nach Montana, an den Ort, dem sie vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat, das ist sie Vicky schuldig. Früher waren die Berge, die urwüchsigen Wälder und weitläufigen Täler ihre Heimat, jetzt lösen der eiserne Griff des Winters und die abweisende Art der Menschen Beklommenheit in ihr aus. Und während die Erinnerungen an ihr früheres Leben, an ihre Schwester und an schmerzhafte Erlebnisse wieder ans Licht drängen, erscheinen auch die Umstände von Vickys Tod zunehmend rätselhaft und werfen immer mehr Fragen auf … "Denn wir waren Schwestern" erzählt von einer jungen Frau, die sich auf die Suche macht, nach ihren Wurzeln, nach sich selbst – und nach dem Mörder ihrer Schwester: der Kälte trotzend, getragen vom Geist indianischer Mythen und der Kraft der mächtigen Landschaft Montanas. Und nicht zuletzt von der Liebe zu einem Ort, den man Heimat nennt. Hier geht's zur Leseprobe Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Denn wir waren Schwestern" unter allen, die dieses berührende Buch von Carrie La Seur im Rahmen einer Leserunde gemeinsam lesen und sich darüber austauschen möchten. Wer sich bewerben möchte, antwortet bitte bis zum 11. Januar unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" auf folgende Frage: Die Rückkehr nach Montana nach langer Zeit bedeutet für Alma, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Gibt es einen Ort, der für euch sehr wichtig ist, und an dem ihr sehr lange nicht mehr wart? Habt ihr das Bedürfnis, diesen Ort bald wieder zu besuchen? Auf eure Antworten bin ich gespannt! Zur Autorin Carrie La Seur stammt aus Billings, Montana. Nach einem Jurastudium an der Yale University kehrte sie nach Montana zurück und gründete eine Umweltorganisation, die sie seitdem leitet. Sie publizierte Artikel, Diskussionsschriften und Gesetzesrezensionen u. a. in Grist, Harvard Law & Policy Review und Mother Jones. "Denn wir waren Schwestern" ist ihr erster Roman. Ich wünsche euch viel Glück, und bitte vergesst nicht: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.

    Mehr
    • 478
  • Carrie La Seur - Denn wir waren Schwestern

    Denn wir waren Schwestern
    Los_Angeles

    Los_Angeles

    11. March 2015 um 19:16

    „Denn wir waren Schwestern“ ist der Debütroman von Carrie La Seur. Ein Debütroman, der es in sich hat. Der den Leser zu packen weiss. Die Geschichte einer Familie, die zerrütteter kaum sein könnte, den Schein nach aussen aber zu wahren versucht. Alma ist in Billings, Montana, aufgewachsen, hat den Ort aber verlassen, als sie erwachsen wurde und ist nach Seattle, Washington, gezogen. Seither ist sie nur selten zurück gekommen und hat seit fünf Jahren kaum noch Kontakt mit ihrer Familie, welche in Billings geblieben ist. Gerade als Alma einen ihrer wichtigsten Fälle als Anwältin bearbeiten muss, kommt die schockierende Nachricht aus Billings – ihre Schwester, Vicky, ist tot. Erfroren. Zumindest geht die Polizei anfänglich davon aus. Natürlich reist Alma sofort nach Billings und versucht dort herauszufinden, was passiert ist und was in den letzten Jahren vor sich ging. Dabei stösst sie auf viel Unerwartetes und wenig Erfreuliches. Alma will wissen, was genau passiert ist und wieso ihre Schwester, mitten in der Nacht, alleine unterwegs war und erfrieren konnte. Warum hat Vicky ihre kleine Tochter alleine zu Hause gelassen? Warum hat niemand aus der Familie auf die Hilferufe der Tochter reagiert? Alma lässt nicht locker mit ihren Fragen und wird dabei von dem hiesigen Polizisten Ray und ihrem Exfreund Chance unterstützt. Dabei erfährt sie Schreckliches und Unfassbares. Kann sich die heile Welt, welche Alma aus ihrer Kindheit kennt, in all den Jahren wirklich so verändert haben? Denn wir waren Schwestern begleitet Alma auf ihrer Suche nach der Wahrheit. Dabei erfährt der Leser nicht nur was sich in den letzten Jahren in Billings zugetragen hat, sondern auch einiges von Almas Kindheit selbst. Sie schwelgt oft in Gedanken an früher und lässt die schöne, unbeschwerte Zeit aber auch die harten Schicksalsschläge, die sie und ihre Schwester schon als Kinder hinnehmen mussten, Revue passieren. Kapitel für Kapitel, Seite um Seite schliesst sich so das Puzzle für den Leser, welcher mehr als einmal durch die unerwartete Handlung unterhalten aber auch gefühlsmässig gefordert wird. Denn wir waren Schwestern ist ein toller Roman, welcher den Leser mehr als einmal zu täuschen weiss und gekonnt aufzeigt, dass auch in noch so abgelegenen Gegenden das Verbrechen zuschlägt und der Schein trügen kann. Der Leser muss sich allerdings am Anfang in Geduld üben. Obschon der Anfang durch viele Wirrungen und Szenen-, sowie Perspektivenwechseln für Abwechslung sorgt, zieht er sich doch teilweise sehr in die Länge. Diese Phase ist allerdings nur von kurzer Dauer und der Leser wird vor allem in den letzten Kapiteln für sämtliche zuvor aufgekommene Langatmigkeit entschädigt, mit einem Schluss, der wohl kaum einer vorhergesehen hat. Der Erzähler führt den Leser an der Seite von Alma durch das Buch und beschreibt stets nüchtern und sachlich die Umgebung sowie die aktuelle Stimmung der Charaktere. Diese eher monotone Erzählerstimme ist wohl auch der Grund dafür, dass der Anfang eher schleppend voran geht.   Insgesamt ist Carrie La Seur ein toller Debütroman gelungen, welcher sowohl unterhaltend als auch bewegend ist. Diverse unerwartete Ereignisse, Wendungen und Familientragödien fesseln den Leser  ans Buch und lassen diesen nicht mehr los. Dieser Roman lässt garantiert niemanden kalt!   ---Meine Punkte--- Ich gebe dem Buch 4 Punkte, da es ein sehr spannendes und interessantes Buch ist, welches einige Überraschungen für den Leser bereit hält. Einzig für den teilweise etwas langen Einstieg ziehe ich dem Buch einen Punkt ab. Lesenswert ist es aber allemal!

    Mehr
  • Denn wir waren Schwestern

    Denn wir waren Schwestern
    cLooch

    cLooch

    26. February 2015 um 20:12

    Denn wir waren Schwestern von Carrie la Seur erschienen bei insel Taschenbuch zum Preis von 9,99 Alma ist eine erfolgreiche, in Seattle lebende, Rechtsanwältin. Sie hat es aus der Kleinstadt Billings, Montana, zu den ganz Großen geschafft. Nur ihre Schwester Vicky, die eine kleine Tochter namens Brittany hat, war nicht von Glück gesegnet. Eines Morgens wird sie tot auf der Straße aufgefunden. War es Mord? Alma macht sich sofort auf den Weg in ihre Heimat, um zu erfahren was mit Vicky passiert ist, ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und sich um Brittany zu kümmern. Eine Geschichte zweier Schwestern, die verschiedener nicht sein könnten und dennoch ähnlich sind. Beginnt man diesen Roman zu lesen, wird man gleich in die Handlung hineingeworfen. Es geht in schnellem Tempo vorwärts. Alles scheint auf einmal zu geschehen. So schnell, dass man noch gar keinen wirklichen Einblick bekommt hat. Die Personen werden nach und nach in die Geschichte miteinbezogen, bis es sich zu einem Ganzen fügt. Es ist nicht nur ein Buch über die Aufklärung eines Verbrechens, sondern auch über die Vergangenheitsbewältigung, mit der sich Alma auseinander setzen muss. Die Protagonistin scheint überfordert mit der Situation um den Tod ihrer jüngeren Schwester und ihre emotionale Seite wird leider viel zu selten detailliert dargestellt. In Anbetracht der Umstände leider enttäuschend. Nach und nach kommt man hinter Almas Vergangenheit, auch zu ihrer damaligen Liebe Chance. Tragisches Ereignisse, die sie bis ins jetzt verfolgen und die sie durch Verdrängung noch nicht verarbeitet hat kommen in dieser schweren Situation wieder ans Licht. „Aber ihr seid doch Schwestern. Man liebt immer seine Schwester.“ Brittany zu Alma, Seite 133 Das rasante Tempo, welches am Anfang von Carrie la Suer vorgelegt wird, kann sie leider nicht halten. Die Handlungsstränge werden in die Länge gezogen. Die Rückblicke in die Vergangenheit der Familie sind interessant und so kann man sich besser mit Alma identifizieren. Auch wenn man unbedingt wissen möchte, was mit Vicky geschehen ist und in welchen schlimmen Kreisen sie sich zuletzt herumgetrieben hat, so verliert man zwischendurch das Interesse. Da ist zwar die alte Liebe von Alma und Chance, die wieder entfacht; die Beziehung zu ihrem Freund und die Sorge um Brittany, die dem Buch noch etwas Leben einhaucht, dennoch verliert es zum Ende hin immer mehr an Reiz, was sich auch auf die Handlung auswirkt. Carrie la Suer ist ein ganz passabler Roman gelungen, der durch den flüssigen Schreibstil überzeugen kann. Die Handlung und die leider nicht vorhandene Tiefe zu den Charakteren konnten mich nicht ganz überzeugen. Dennoch hat mich das Ende mehr als überrascht und man wird sicher in nächster Zukunft noch einiges von der Autorin lesen.

    Mehr
  • Denn wir waren Schwestern

    Denn wir waren Schwestern
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    23. February 2015 um 12:35

    Alma ist erfolgreich als Anwältin, lebt mit einem reichen Mann zusammen und hat ihr Leben im Griff. Bis sie einen Anruf von einem Polizisten aus Billings bekommt, dem Ort, in dem sie aufgewachsen ist. Ihre Schwester Vicky ist tot aufgefunden worden und ihre Nichte Brittany hat beim Anblick ihrer toten Mutter aufgehört zu sprechen. Wieder einmal hat Alma das Gefühl, dass sie diejenige ist, die als Retterin der Familie auf den Plan treten muss. Zu dem Zeitpunkt ahnt sie nicht, welche Leichen in ihrer Familie tatsächlich begraben liegen. "Als die Räder der Rollbahn aufsetzen, gibt das eigenartige Gefühl der Rückkehr auf heimischen Boden Alma Halt. Sie atmet tief aus und fragt sich, wann sie angefangen hat, die Luft anzuhalten. Es ist alles lange her. Hier sind ihre Toten begraben, eine weitere kommt bald hinzu, hier leben ihre Verwandten, ihre Geister halten Wache, und man kennt sie, sie ist zu Hause." "Denn wir waren Schwestern" beginnt ziemlich rasant. Der Leser bekommt einen ersten Eindruck darüber, wie kaputt Vickys Leben ist. Zwischen Drogen und Alkohol fristet sie ihr Dasein, den Blick auf ihre Sucht und nicht mehr auf ihr Kind gerichtet, dass zwischen Junkies und Abenteuersüchtigen aufwächst und lernt für sich selbst zu sorgen. Bei den anderen Familienmitgliedern bekommen Vicky und Brittany nur wenig Rückhalt. Schwarzes Schaf bleibt schwarzes Schaf und der Eindruck, dass Vicky ihre Situation selbst verschuldet hat, löst nach einiger Zeit auch kein Mitleid mehr bei ihren Mitmenschen aus. Alma ist genau das Gegenteil. Doch auch von ihr haben sich die Verwandten abgewendet. Neid führt dazu, dass man sich von ihr abgrenzt. Ihre Welt ist so viel anders, als die der zurückgebliebenen Familienmitgliedern, die in ihrem kleinen Örtchen eine ganz andere Lebensweise haben als Alma. "Sie spricht die Worte aus: Nur durch die Gnade Gottes stehe ich hier. Sie hat sie sich schon viele Male vorgesprochen, als Talisman gegen Überheblichkeit und jedes Mal hat sie dabei an Vicky gedacht, ihr anderes Selbst, das eine bittere, süchtige Hemmungslosigkeit ausgelebt hat, die Kehrseite von Almas zwanghafter Arbeitsmoral und ihrer verbissener Selbstkontrolle." Alma und Vicky waren sich einmal sehr nah. So eng, dass sie das Gefühl hatten eins zu sein. Doch dann ist Alma weggegangen und Vicky sind Dinge geschehen, die ich hier nicht ansprechen werde, denn die muss der Leser im gut entworfenen Spannungsbogen des Romans selbst finden. Almas Reise zur Beerdigung ihrer Schwester ist nicht nur heimkehren, sondern auch sich selbst finden. Mit ihren Wurzeln konfrontiert werden und ihren eigenen Frieden mit Dingen und Personen schließen, die sie selbst in eine dunkle Ecke ihres Lebens abgestellt und dort ignoriert hat, von denen sie nun aber eingeholt wird. " 'Die Heimat lässt einen doch nie los, nicht wahr? Egal, wie weit man weggeht. Wenn eine Familie so weit zurückreicht wie Ihre und meine, dann ist dieses Land wie die eigene Mutter. Mein Freund Ed weiter oben an der Straße sagt, er weiß nicht, ob das ein Fluch ist oder ein Segen.' " Die Schreibe von Autorin Carrie La Seur ist klar und flüssig. "Denn wir waren Schwestern" ist ihr Debüt und recht gut gelungen. Der Einstige in diesen gut inszenierten Roman ist spannend und rasant, danach verliert sich die Autorin so ein kleines bisschen, was sich auf die Handlung auswirkt. Ich hab den Roman ganz gern gelesen, doch ein Kritikpunkt sind für mich die Emotionen der Protagonisten. Die sind ein bisschen flach, vielleicht abgestumpft durch die Fehde innerhalb der Familie und Erlebnisse, die zum Bruch geführt haben. Dennoch hätten Handlung und Charaktere besser auf mich wirken können, wenn Carrie La Seur etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre.

    Mehr
  • Ein Mix aus Familiengeschichte und Krimi

    Denn wir waren Schwestern
    Arizona

    Arizona

    Solange die Geister der Vergangenheit nicht ruhen... Alma, eine erfolgreiche Anwältin lebt mit ihrem Freund Jean-Marc, ebenfalls Anwalt, in Seattle (an der nördlichen Westküste der USA). Der Job bestimmt ihr Leben. Doch dann kommt ein überraschender Anruf, ihre Schwester Vicky wurde tot in Billings, Montana aufgefunden. Alma reist für eine Woche in ihre alte Heimat und kümmert sich dort um die 11jährige Tochter ihrer Schwester, Brittany. Die Ermittlungen zum Mordfall laufen, ihre Schwester Vicky war gestürzt und in einer kalten Nacht erfroren. Sie war betrunken, die Frage ist: war es ein Unfall oder gar ein Mord? Alma muss sich um die Beerdigung kümmern, sie trifft ihren Bruder Pete, ihren Onkel Walt und seine Frau Helen, ihre Grandma, und sogar ihre alte Jugendliebe Chance. Damals sind ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nach der Schule wurde ihr alles zu eng in ihrem Heimatdorf und sie verließ Billings, und damit auch ihren damaligen Freund Chance. Nun prasseln die alten Gefühle wieder auf sie ein. Die Landschaft Montanas mit seiner Natur und den Bergen bildet einen schönen Rahmen, jedoch hat das Landleben auf der alten Farm auch seine Tücken. Der Schreibstil der Autorin in ihrem Debüt hat mir gut gefallen, manchmal war er etwas überladen von Bildern, aber so kamen die Gefühle gut zum Ausdruck. Für mich war es nicht zu kitschig, obwohl ich da empfindlich bin. Zweimal kratzte es recht nah an meiner diesbezüglichen Schmerzgrenze entlang, aber das konnte ich noch verzeihen. Durch die Krimihandlung blieb für mich immer eine gewisse Spannung im Buch. Ansonsten mag ich aber auch langsam erzählte Familiengeschichten ganz gern. Daher passte es für mich, dass nicht allzu viel passierte. Besonders gut gefiel mir das Thema Gegensatz Stadt- und Landleben, die zwiespältigen Gefühle gegenüber der alten Heimat und der Familie, sowie das Thema die alte Jugendliebe wieder zutreffen. Den Titel des amerikanischen Originals "The Home Place" finde ich daher recht passend. Die Autorin lebt übrigens selbst in Billings, daher konnte sie das Leben dort mit all seinen Facetten natürlich recht authentisch schildern. Ohne zuviel vorweg nehmen zu wollen, ich fand Almas Entwicklung nachvollziehbar. Sie hat durch die Rückkehr und durch das Aufleben ihrer alten Gefühle gemerkt, welche Werte ihr im Leben wichtig sind. Für mich zwar keine vollen 4 Sterne, aber für ein Debüt doch gut genug.

    Mehr
    • 2
    Miamou

    Miamou

    22. February 2015 um 17:55
  • Liebesgeschichte und Kriminalroman - zu viel auf einmal ...

    Denn wir waren Schwestern
    frenx1

    frenx1

    14. February 2015 um 17:40

    Alma wird mit einem Schlag aus ihrem erfolgreichen Leben in Seattle gerissen. Ihre Schwester Vicky ist tot. Kontakt hatte sie zu ihr kaum noch, denn im Gegensatz zu Alma war ihre Schwester alles andere als erfolgreich im Leben. Kurzentschlossen reist Alma an den Ort ihrer Kindheit zurück und taucht ein in das Familiengeflecht, dem sie so gerne entkommen war und muss erkennen, dass nur noch wenig so ist, wie es damals war, als sie Montana verlassen hat. War es Mord? Oder war es ein Unfall, der Vicky zum Verhängnis wurde? Die Autorin Carrie La Seur lässt die Leser lange Zeit im Unklaren darüber, sodass man zunächst einmal die Familie und alte Freunde von Alma kennen lernt. Da Alma eigentlich so gut wie nichts weiß, kann man als Leser nur manchmal detektivisch mitfiebern. in erster Linie reist man mit Alma zurück in die Vergangenheit. Die Figuren, allen voran Alma, bleiben recht kühl – man kann sich nur schwerlich in sie hineinversetzen, sondern spürt, dass man eine nüchterne Rechtsanwältin vor sich hat. Da “Denn wir waren Schwestern” aber eine Mischung aus Liebesgeschichte und Kriminalroman ist, fehlt es an Sympathie-Elementen, die einem Alma “schmackhaft” machen könnten. Der Schluss – sowohl der der Liebesgeschichte als auch der des Kriminalromans – hat mich nicht wirklich überzeugt. Das Ganze wirkt zu konstruiert, es geht alles viel zu schnell. Während sich Alma anfangs ständig Gedanken über irgendetwas macht, passiert das da, wo man es erwarten würde, kaum noch. Während der Anfang des Buches doch etwas zu ausladend ist, wird zum Schluss hin deutlich zu viel Fahrt aufgenommen.

    Mehr
  • Denn wir waren Schwestern

    Denn wir waren Schwestern
    jackdeck

    jackdeck

    Alma lebt in Seattle, eine Tages bekommt sie einen Anruf, ihre jüngere Schwester Vicky ist tot. Für Alma ein schwerer Gang, sie hatte zwar viel Jahre keine Kontakt mehr zu ihr, doch sie reist zurück in ihre Heimat, in die Provinz. Schnell wird ihr klar dass, Vickys Leben nicht ganz gerade lief, was ließ sie vom Wege abkommen, wie kam sie ums Leben. Alma erfolgreiche Anwältin beginnt in ihrer Heimat nachzuforschen und entdeckt viele dunkle Geheimnisse.  War es doch Mord und warum ist Vicky mitten in der Nacht unterwegs gewesen. Es ist eine Vergangenheitsbewältigung mit Rückblenden auf die Kindheit und Jugend. Almas und Vickys Eltern starben beim Autounfall, Seitdem trug Vicky eine Prothese am Bein. Die alte Farm ist schon ziemlich Heruntergekommen und Vicky vermietete sie an zwielichtige Drogendealer. Anfangs fand ich gut ins Buch hinein, die Handlung fand ich gut aufgebaut, doch dann ging mir Beim Lesen irgendwie die Puste aus.  Ich konnte mich nicht mehr richtig fesseln lassen von der Handlung, ich hatte das Gefühl der Autorin ist beim Schreiben auch irgendwie der Elan verloren gegangen. Schade eigentlich, den vom schreibst und der Wortwahl hat es mir gut gefallen, nur die gewisse Prise Esprit und Spannung die ein gutes Buch ausmacht, hat mir gefehlt.

    Mehr
    • 2
  • eine leicht melancholische Familientragödie....von Thriller keine Spur...

    Denn wir waren Schwestern
    Kendra

    Kendra

    10. February 2015 um 15:22

    „Denn wir waren Schwestern“ von Carrie La Seur ähnelt eher einem melancholischen Familiendrama, als einem Thriller/Krimi. Wir bekommen hier einige wehmütige Erinnerungen an die Vergangenheit vorgesetzt. Hierbei rückt schon fast der eigentliche Mittelpunkt (der Tod der Schwester) in den Hintergrund. Und bald schon ist nicht mehr die Frage am wichtigsten, ob sie ermordet wurde, oder ob es sich doch nur um einen unglückseligen Unfall handelte, sondern wir beschäftigen uns größtenteils mit Alma, der lebenden Schwester (bzw das verlorene Schaaf, das wieder zurück in ihre Heimat nach Montana kehrt) . Und dieser Aspekt hat mich leicht gestört, ebenso die etwas einschläfernde Erzählungen, rund um die Farm, der Schönheit der Landschaft und den alten Begebenheiten.....Von Spannung war auf weiter Strecke nichts zu finden (anscheinend hatte sich diese, bei den manchmal hochtrabenden Landschaftsbeschreibungen in Luft aufgelöst…) Am Ende wurde es zwar noch recht interessant, aber dennoch hielt sich auch dort die erhoffte Aufregung, bzw Dramatik in Grenzen. Alles beginnt damit, dass Alma eine schlechte Nachricht erhält…ihre Schwester Vicky ist gestorben. Alma nimmt sich trotz ihrem stressigen Berufsalltag frei , um zurück nach Montana zu reisen und alles Nötige zu veranlassen. Während dessen sieht sie nicht nur ihren Bruder, ihren Onkel , ihre Tante und die nun Mutterlose Nichte Brittany wieder, sondern sie trifft auch auf ihre Jugendliebe Chance. Bald schon erkennen beide, dass sie nie so ganz über die damalige plötzliche Trennung hinweg gekommen sind. Außerdem gibt es einige potentielle Kandidaten aus dem fragwürdigen Umfeld ihrer Schwester, die evtl mit deren Ableben zu tun haben könnten….War es etwa ihr Mitbewohner? Oder der skrupellose Immobilienhai, der unbedingt die Grundstücke der Einwohner erhalten möchte? Bald schon erkennt Alma: Zitat Seite 342: „Das Böse existiert überall, auch an Orten großer Schönheit.“ Bereits das Buchcover kommt sehr unaufgeregt herüber, auch so die Handlung. Leicht melancholisch erzählt das Buch eine mehr oder weniger „bewegende“ Familiengeschichte, die ihre ganz eigenen Dramen beinhaltet. Die sehr kleine und leicht aneinander gepresste Schriftart bzw Größe hat mich im Gegensatz dazu kaum gestört. Ein Buch dass ganz nett zu lesen ist, jedoch keine Begeisterungsstürme in mir hervorrief, genauso wenig wie Nervenkitzel oder Spannung.

    Mehr
  • Die Geschichte zweier Schwestern

    Denn wir waren Schwestern
    Leela

    Leela

    09. February 2015 um 04:31

    Als Alma erfährt, dass ihre Schwester gestorben ist, wird sie dazu gezwungen, in ihren Heimatort zurückzukehren. Vicky ist anscheinend erfroren und war immer die problematischere Schwester - Alma will nun herausfinden, wie es zu Vickys Tod kommen konnte und muss außerdem für deren kleine Tochter sorgen. Eine Reise zurück in die eigene Vergangenheit beginnt... Von der Beschreibung auf dem Buchrücken ausgehend könnte es sich bei diesem Buch um eine Art Krimi handeln, allerdings wird solch eine Beschreibung dem Buch nicht ganz gerecht. "Denn wir waren Schwestern" ist ein ruhigeres Buch, das von den Beziehungen der Charaktere zueinander lebt und weniger von Mysterien, die aufgedeckt werden (die es aber gibt). Charaktere und die Beschreibung der Umgebung wissen durchaus zu gefallen, auch wenn manche Personen trotzdem noch etwas blass bleiben, was wohl dem geringen Seitenumfang des Buches geschuldet ist. Es ist allerdings interessant, etwas über die Beziehung der beiden Schwestern zu erfahren, auch wenn sich manche Abschnitte stark ziehen und fast belanglos wirken. Zumindest zur Mitte des Buches hin, die viel Raum zur Beschreibung des Alltags Almas einnahm, hat mir etwas die Spannung gefehlt. Die etwas sperrige Sprache trug leider ihr übriges dazu bei. Die Geschichte der beiden unterschiedlichen Schwestern hat mir allerdings Spaß gemacht und auch sonst ist "Denn wir waren Schwestern" ein schön durchdachtes, ruhiges Buch, das man mal gelesen haben kann - besonders wenn man dramatische Schicksale mag.

    Mehr
  • Denn wir waren Schwestern

    Denn wir waren Schwestern
    abetterway

    abetterway

    08. February 2015 um 20:22

    Inhalt: "Ein Anruf und Almas Leben in Seattle gerät aus den Fugen: Ihre Schwester Vicky ist tot, erfroren in einer klirrend kalten Januarnacht. Alma muss zurück zu ihrer Familie nach Montana, an den Ort, dem sie vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat, das ist sie Vicky schuldig. Früher waren die Berge, die urwüchsigen Wälder und weitläufigen Täler ihre Heimat, jetzt lösen der eiserne Griff des Winters und die abweisende Art der Menschen Beklommenheit in ihr aus. Und während die Erinnerungen an ihr früheres Leben, an ihre Schwester und an schmerzhafte Erlebnisse wieder ans Licht drängen, erscheinen auch die Umstände von Vickys Tod zunehmend rätselhaft und werfen immer mehr Fragen auf" Meinung: Mir gefiel der SChreibstil, ich brauchte zwar bis ich in die Geschichte hineingefunden hatte, aber musste ich das Buch in einem durch lesen. Der anfängliche Perspektivenwechsel gab Einblick in beide Welten der Schwestern, dass wie ich fand am Schluss der Geschichte sehr wichtig war. Die Charaktere waren gut beschreiben könnten aber etwas tiefer gehen. Alma stürzt sich in das Abenteuer und versucht herauszufinden ob es Mord war oder nicht. Sie etdeckt am Ende auf ein richtiges Familiendrama und findet aber auch endlich ihre richtige Liebe. Sie hatte den Mut sich der Vergangenheit zu stellen und ein neues Leben zu beginnen. Das Cover finde ich passend zur Handlung. Die Schrift war zwar kleiner als bei anderen Büchern aber noch angenehm lesbar. Fazit: Spannend geschriebenes Buch, dass mich wirklich berührt hat. Da so mancher mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat.

    Mehr
  • Und plötzlich musst du an den Ort zurück, an dem so viele Erinnerungen auf dich warten.

    Denn wir waren Schwestern
    Josefine_

    Josefine_

    07. February 2015 um 21:57

    Alma führt ein Leben, als erfolgreiche Anwältin in Seattle. An einem Tag im Januar bekommt sie einen Anruf, dass ihre Schwester Vicky tot aufgefunden wurde und Alma muss zurück in ihre Heimat. Dort erwartet sie eine Geschichte aus Lügen und Geheimnissen, die ein ganz unerwartetes Ende nimmt. Eine spannende Geschichte, doch zwischendrin habe ich sie als etwas langatmig empfunden. Am Ende konnte ich das Buch dann aber kaum wieder aus der Hand legen, weil es wieder so spannend wurde. Die Autorin hat die Gefühle der Hauptperson sehr schön geschildert und man konnte richtig mitfühlen. Wer also auf der Suche nach einem Buch mit einer packenden Handlung ist, ist bei "Denn wir waren Schwestern" genau richtig.    

    Mehr
  • Wie lang doch 350 Seiten sein können…

    Denn wir waren Schwestern
    Lenneth88

    Lenneth88

    03. February 2015 um 13:02

    Alma erhält in Seattle einen Anruf aus Montana, mit dem ihr Leben aus den Fugen gerät: Ihre Schwester Vicky wurde tot und erfroren aufgefunden. Alma macht sich sofort auf dem Weg nach Montana, den Heimatort ihrer Familie und auch ihrer. Vickys Tod wird von Geheimnissen und Intrigen überschattet, und so muss Alma sich den Geistern der Vergangenheit stellen… Schreibstil und Cover: Der Schreibstil konnte mich persönlich nicht unbedingt überzeugen. Es werden hin und wieder seltsame Phrasen und Wörter benutzt, welche dann auch noch wiederholt werden. Einen guten Lesefluss hatte ich leider nicht, was aber wohl eher dem Inhalt des Buches geschuldet ist. Die Story wird von einem allwissenden Erzähler in der Gegenwartsform erzählt. Das Cover gefällt mir gut, es wirkt sehr antiquiert und fröhlich, und doch konnte ich schon einen melancholischen Unterton spüren. Dennoch fand ich es nicht passend, weil die Story meiner Meinung in eine ganz andere Richtung verläuft. Charaktere: Die Charaktere waren mir leider zu oberflächlich, es wurde zwar auch daran gekratzt, jedoch kamen Emotionen und Wesenszüge der Agierenden nie wirklich bei mir an. Ich konnte mich einfach in Niemanden ernsthaft hineinversetzen. Für mich besaßen die Personen einfach nicht genug Seele und Herzblut, um sie als interessant und realistisch zu betrachten. Meine Meinung: Alles in allem, bin ich sehr enttäuscht. Dadurch, dass schon die Charaktere mich nicht überzeugen konnten und unnahbar blieben, fiel es mir schwerer mich von der Geschichte mitreißen zu lassen. Diese tat dann leider ihr Übriges… Die Geschichte an sich, zog sich endlos in die Länge, ohne Spannung, ohne Höhen, ohne auch nur annähernd mitfiebern zu können. Das Buch las sich einfach nur fad. Ständig wiederholen sich die Geschehnisse in derselben Reihenfolge: Alma denkt über Ihre Beziehung zu ihrer Schwester nach, Alma kümmert sich um Ihre Nichte und Oma, Alma ermittelt auf eigene Faust beim Tod ihrer Schwester, Alma redet mit ihrem Bruder, Alma ist bei den Murphys, dann ermittelt sie wieder und befragt Tatverdächtige, dann teilt sie einige neue Erkenntnisse einem Polizisten mit, dann erkundigt sie sich kurz was in ihrer Anwaltskanzlei los ist, zwischendurch spricht sie wieder mit ihrem Bruder und zwischen all diesen Aktionen sitzt sie elendig lang in Autos. Es kam mir vor wie eine Endlosschleife. Auch der Begriff Kriminalroman wäre passender als Familiendrama. Viele Ereignisse sowie das Ende, welches sich in den letzten 50 Seiten mit einem Showdown auflösen sollte, waren für mich leider schon vorhersehbar. Dafür wurden viele Sachen gar nicht richtig aufgeklärt, wie zum Beispiel der Umstand, wie die Eltern beim Autounfall ums Leben kamen, und warum Vicky eine Beinprothese trug. Auch das Verhältnis der Eltern zu ihren Kindern wird nicht aufgezeigt. Leider reicht es nicht für mehr als 2 von 5 Sternen, und die vergebe ich auch nur, weil man aus der Story, seinen eigenen Weg zu finden und sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, mehr hätte machen können als diese sinnlose Papier- und Zeitverschwendung.

    Mehr
  • weitere