Carrie Mac

 3.8 Sterne bei 14 Bewertungen

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Carrie Mac100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren
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100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren
Carrie MacErwischt
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Erwischt
Erwischt
 (3)
Erschienen am 12.02.2009
Carrie MacStorm
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Storm
Storm
 (1)
Erschienen am 30.09.2009
Carrie MacRetribution: Triskelia Series #2 by Carrie Mac (2008-05-06)
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Retribution: Triskelia Series #2 by Carrie Mac (2008-05-06)
Carrie MacThe Droughtlanders : Triskelia Book 1
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The Droughtlanders : Triskelia Book 1
The Droughtlanders : Triskelia Book 1
 (1)
Erschienen am 01.01.2006
Carrie MacCharmed
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Charmed
Charmed
 (0)
Erschienen am 01.09.2006
Carrie MacJacked
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Jacked
Jacked
 (0)
Erschienen am 01.10.2009
Carrie MacPain & Wastings
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Pain & Wastings
Pain & Wastings
 (0)
Erschienen am 01.03.2008

Neue Rezensionen zu Carrie Mac

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Leseeule96s avatar

Rezension zu "100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren" von Carrie Mac

Fing sehr vielversprechend an, hat dann aber leider nach gelassen! :(
Leseeule96vor 6 Monaten

Maeve leidet an einer schweren Angststörung. Die kleinsten Dinge sind für sie eine große Herausforderung. Als ihre Mutter beschließt, für ein halbes Jahr nach Haiti zu gehen um dort zu arbeiten und mit ihrem Freund zusammen zu sein, schickt sie Maeve nach Kanada, zu ihrem Vater, dessen neuer Frau und ihren Halbgeschwistern. Für Maeve bricht alles zusammen und die Angst übermann sie immer wieder. Aber in diesem Sommer lernt sie auch Salix kennen und verliebt sich.

Ich habe das Buch gemeinsam mit der lieben Dani von daniiwho gelesen und hatte relativ hohe Erwartungen, da es sich um ein sehr sensibles Thema handelt. 
Zu Beginn hat mich das Buch auch echt berührt und zum weinen gebracht. Maeve’s Ängste sind so realistisch beschrieben worden, sodass ich mich gut hineinversetzen konnte, zumal ich selber auch meine Erfahrungen mit Panikattacken habe. 

Aber leider hat das Buch sehr stark nach gelassen.
Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte einfach nur noch vor sich hin plätschert, ohne einem roten Faden zu folgen. Dementsprechend kam auch ihre Krankheit nicht mehr so authentisch rüber wie am Anfang. 
Ich hätte mir gewünscht, dass da noch viel mehr auf das Thema Angststörung und Panikattacken eingegangen wird. 

Außerdem hat Maeve dann Salix kennengelernt und sich verliebt. Salix war ein sehr sympathisches Mädchen und ist liebevoll mit Maeve umgegangen, aber dieses „sobald du dich verliebst, geht’s bergauf“ - Feeling hat mich sehr gestört, weil es nun einmal nicht so einfach ist. 

Gut gefallen hat mir vor allem Owen, einer von Maeve’s kleinen Halbbrüdern. In seinem jungen Alter ist er schon so schlau und einfühlsam. Einen tollen Charakter hat die Autorin hier erschaffen.


Fazit:  Das Buch ging wirklich vielversprechend los und hat mich sehr berühren können. Ich habe auf eine realistische und authentische Geschichte zum Thema Angststörung und Panikattacken gehofft, aber leider sind diese immer mehr in den Hintergrund gerutscht und es wurden immer mehr andere Dinge wichtiger. Deswegen kann ich dem Buch leider „nur“ eine mittelmäßige Bewertung geben.  

Trotzdem fand ich es nicht schlecht, die Geschichte war auch sehr süß, nur unter dem Aspekt, dass es mehr um Maeve’s Krankheiten hätte gehen müssen, hat mich das Buch nach der Hälfte ein bisschen enttäuscht. 

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haensbaenss avatar

Rezension zu "100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren" von Carrie Mac

Angststörungen gewürzt mit einer Prise LGBT!
haensbaensvor 9 Monaten

Originalrezension: queerbuch.wordpress.com

Kurzbeschreibung Inhalt

Maeve ist 16 und leidet unter Angststörungen, wie etwa 3 % der Bevölkerung. Ihr Coming Out hat sie schon längst hinter sich. Da ihre Mutter für sechs Monate mit ihrem neuen Freund nach Haiti geht, verbringt Maeve diese Zeit bei ihrem Vater, seiner Frau und ihren beiden sechsjährigen Halbbrüdern. Sie kennt Fakten über die Anzahl an Todesopfern durch Unfälle, Krankheiten, menschliches Versagen und malt sich ununterbrochen alle schrecklichen Möglichkeiten aus, die in diesem oder jenem Fall eintreffen können. Wie wahrscheinlich diese tatsächlich sind, spielt für sie keine Rolle. Schon auf den ersten Seiten begegnet sie der Geige spielenden Salix, dies es doch tatsächlich schafft, sie abzulenken. Die Begegnungen häufen sich, doch nebenbei muss Maeve noch mit einem alkoholkranken Vater, einer hochschwangeren Stiefmutter und zwei kleinen Brüdern zurechtkommen, die ihr kaum Zeit für ihre Ängste lassen…

Meine Meinung

Wer ein spannendes Jugendbuch sucht, das tiefe Einblicke in ein Leben mit Angststörungen gibt, wird hier nicht fündig werden; denn dieses Buch ist ruhig. Es gibt keinen großen Spannungsbogen, vielmehr fühlt es sich an wie ein Abschnitt mitten aus Maeves Leben gegriffen. Und genau das macht es so authentisch. Im ersten Teil der Geschichte erfährt man viel über Maeves Umgang mit ihren Angststörungen, sie wirft mit Zahlen und Fakten um sich und therapiert sich selbst mit Zeichnen, wenn es besonders schlimm wird. Ihr unzuverlässiger Vater, der früher mal Mitglied einer bekannten Band war, ist da keine große Hilfe. Trotzdem, und das gefällt mir so an der Geschichte, wird ihr Vater dadurch nicht zum »Bösen«, denn jeder Mensch ist facettenreich und dadurch niemals nur in »Gut« oder »Böse« zu kategorisieren. Ihre Stiefmutter Claire ist großartig, sieht Maeve genauso als Teil der Familie, auch wenn sie nicht ihre leibliche Tochter ist. Die kleinen Brüder Corbin und Owen geben der Geschichte den nötigen Humor und machen sie lebendig. Denn obwohl Angststörungen ein ernstes Thema sind, musste ich beim Lesen wirklich oft schmunzeln.

Die Sorgen und Unsicherheiten, die bei der ersten Liebe entstehen, intensivieren sich in dieser Geschichte besonders. Wozu sich auf einen anderen Menschen einlassen, wenn die Zeit sowieso begrenzt ist? Wozu sich erklären, wenn die andere Person einen sowieso nicht versteht? Oder sterben könnte? Doch da wir alle nicht perfekt sind, schreckt Maeves ab und zu etwas seltsames Verhalten Salix nicht ab. Und wenn man schon diese aufregenden Schmetterlinge im Bauch fühlt, wie könnte man sich ihnen überhaupt entziehen? Und möglicherweise können diese Gefühle auch etwas Gutes bewirken und ein kleines bisschen Kraft spenden…

Ich finde, dieser Jugendroman war schon lange überfällig. Eine Geschichte, in der man mal einen anderen Aspekt des Lebens kennen lernt, so wie in vielen anderen guten Jugendbüchern, die sich gerade auf dem Markt tummeln. Mit dem kleinen, fast unbedeutenden Zusatz, dass Maeves Gegenpart ein Mädchen ist, und dass das völlig normal ist.

Fazit

100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren dreht sich um den Umgang mit Angststörungen, um besonderen Familienzusammenhalt, das Über-sich-Hinauswachsen und die erste große Liebe, die vielleicht flüchtig sein mag, aber doch unvergleichlich bleibt. Es ist ein ruhiges Buch über das Leben und darüber, dass es möglich ist, Großes zu schaffen, wenn man es wirklich will. Und darüber, dass nichts perfekt ist, aber diese Unvollkommenheit unser Leben bestimmt und es wunderschön macht.


Humor: ●●●○○
Anspruch: ●●○○○
Spannung: ●○○○○
Liebe: ●●●●○
Erotik: ●●○○○
Originalität: ●●●●○

Meine Wertung: 4/5 Sterne

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Bibilottas avatar

Rezension zu "100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren" von Carrie Mac

eine Geschichte die mich berührte und nachdenklich stimmte
Bibilottavor 9 Monaten

Auf diesen Jugendroman war ich sehr gespannt – zumal mich das Cover wieder mal auf Anhieb schon faszinierte. Ich fand es so mädchenhaft, verspielt und romantisch – da musste ich mich einfach auf die Geschichte einlassen.

Doch so locker, verspielt und verträumt wie es sich auch anhand des Covers gestaltet – so anspruchsvoll und ernst ging es dann doch irgendwie zur Sache. Maeve, die schon seit Jahren unter zwanghaften Ängsten leidet. Sie sehnt sich so sehr danach, dass diese endlich aufhören – aber das geht nicht so einfach.
Man kann es sich kaum vorstellen – aber Maeve denkt immer an das Schlimmste – und das macht es ihr natürlich besonders schwer. Als dann auch noch ihre Mutter für ein halbes Jahr nach Haiti geht und Maeve zu ihrem Vater geschickt wird – fängt die Katastrophe erst so richtig an.

Ständig ist sie um Sorge  – und malt sich das Schlimmste aus – gerade was ihren Vater, seine neue Lebensgefährtin und die Zwillinge angeht.

Alles gestaltet sich hier sehr fliessend und einfach – so dass man, auch wenn man mit Angstzuständen noch nichts zu tun hatte – hier einen tollen, einsichtigen und verständlichen Einblick erhält. Auf diese Art und Weise kann man Maeve´s Verhalten auch sehr gut nachvollziehen und verstehen – was mir sehr wichtig war.

Die große, langersehnte Wende kam dann, als Maeve auf Salix trifft – eine faszinierende Straßenmusikerin, die im Vergleich zur ihr überhaupt keine Ängste hat.
Und genau die Mischung macht diese Geschichte dann letztendlich aus …
Die Themen wie Angstzustände, Selbstfindung und Familie liegen hier schwer im Mittelpunkt und wurden hier wundervoll umgesetzt und zur Geltung gebracht.

Der Schreibstil war sehr locker und leicht – und die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Leider nehmen die Kapitelüberschriften schon sehr viel von der Geschichte vorab weg … das hätte ich schöner gefunden, wenn sich das was anders gestaltet hätte. Aber ok.
Im ersten Drittel des Buches setzt man sehr viel mit Maeve´s Gedankengänge auseinander –was sich gerade auch im ersten Teil des Buches ein bisschen lang zog – da hätte ich mir zu Beginn ein bisschen mehr Aktion gewünscht. Das aber störte den Lesefluss jetzt nicht.
Wer hier auf eine rasante und spannende Entwicklung hofft – den muss ich was bremsen. Diese kommt nur sehr langsam – und nach und nach – aber das machte es aus, dass es sehr realistisch und glaubwürdig rüberkam.

Nicht nur die Handlung war sehr realistisch und nachvollziehbar – auch die Charaktere waren sehr bodenständig, greifbar und man hatte das Gefühl, dass sich alles in der Nachbarschaft hätte abspielen können. Das gefiel mir sehr gut … da nichts überzogen und unglaubwürdig rüber kam.
Sehr nachdenklich und berührt ging ich aus der Geschichte raus – und es wirkte noch einige Zeit nach.

Fazit

„100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren“ von Carrie Mac hat mich emotional sehr berührt und auch nachdenklich gestimmt. Auf lockere, fliessende Art und Weise wurde ich durch den Schreibstil gepackt und mitgezogen. Sehr glaubwürdig kamen die Handlung und die Charaktere rüber – so dass dem Lesespaß nichts im Wege stand.

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