Carrie Ryan Das Meer der tausend Seelen

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Inhaltsangabe zu „Das Meer der tausend Seelen“ von Carrie Ryan

Stephen King meets Suzanne Collins - das große All-Age-Thriller-Ereignis: Wenn Mary träumt, dann von dem großen salzigen Meer, von dem ihre Mutter immer sprach. Denn nur wer einmal das Meer gesehen hat, weiß, was wahre Freiheit ist. Doch das Meer, die Freiheit oder andere Menschen gibt es nicht - nicht für Mary, die nach dem Tod der Eltern der strengen Schwesternschaft des Dorfes dienen muss, und auch nicht für die wenigen übrigen Dorfbewohner. Sie alle sind die letzten Überlebenden einer Katastrophe, und nur ein hoher Zaun schützt sie vor den Ungeweihten, deren Zuhause der undurchdringliche, alles umgebende Wald ist. Als das Unfassbare passiert und der Zaun bricht, stürmen die Ungeweihten das Dorf. Inmitten des Chaos gelingt Mary und ihren Freunden die Flucht, und die so heiß ersehnte Freiheit scheint plötzlich zum Greifen nahe. Doch zwischen Mary und dem Meer liegt der gefährliche Wald, und so beginnt für die letzten Menschen auf Erden der Kampf ums Überleben ...

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  • es kommt nicht ganz ran.......

    Das Meer der tausend Seelen
    evilein

    evilein

    29. June 2013 um 00:42

    ....... an Carry Ryans  "Der Wald der tausend Augen" kommt der zweite Teil für mich nicht ganz heran, aber er ist immer noch so fesselnd, das ich ihn in drei Tagen durchgelesen habe. Schade - wirklich schade, das es Teil 3 nicht in Buchform gibt. Das Meer der tausend Seelen beginnt ein paar Jahre später dort, wo Band 1 aufgehört hat . Mary, die in Band 1 unter allen erdenklichen Mühen zum Meer gelangte, lebt nun dort, hat eine Tochter, Gabry, die sich gerade rettungslos verliebt hat. Als sie mit ein paar ihrer Freunde in der Nacht über die Schutzzäune klettert und sie dort überfallen werden, gelingt es ihr , ungesehen zu fliehen. Etwas viel Selbstzweifel eines Teenagers, sie kann sich zu nichts recht entscheiden - man bibbert mit , möchte schubsen, sie anbrüllen "nun mach doch" , " dann sag es doch" - aber sie reagiert - naja - eben wie ein Teenager , während der Leser vor Spannung bald platzt - gut getroffen und spannend. Band 3 als Buch   ~~~ BITTE~~~~~

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  • Spannende Fortsetzung, tolle Dystopie

    Das Meer der tausend Seelen
    leseratte69

    leseratte69

    22. April 2013 um 14:38

    Die junge Gabrielle lebt mit ihrer Mutter Mary in Vista. Sie hat das Dorf noch nie verlassen, denn das gehört zu den Gesetzten in Vista, dass man nie die Grenzen überschreiten soll. Denn dahinter lauern die Murdos. Bei ihnen handelt es sich um lebende Tote, die nach Menschenfleisch gieren und den Drang haben alle zu infizieren. Vista ist eine der wenigen sicheren Orte , die es noch gibt. Doch eines Abends beschließt Gabry mit ihren Freunden, die Grenze zu überschreiten und sie werden von den Untoten angegriffen. Einige ihrer Freunde werden infiziert, darunter auch ihr Freund Catcher. Einige werden von der Miliz festgenommen, aber Gaby kann fliehen. Doch sie kann nicht damit leben, dass sie ihren Freund einfach dort im Stich gelassen hat, und beschließt sich auf die Suche nach ihm zu machen. Gabrielle begibt sich dabei in große Gefahr. Denn dort draußen lauern die Murdos und gieren nach neuen Opfern. Meine Meinung Ein grandioser zweiter Teil der Triologie von Carrie Ryan. Im Mittelpunkt steht die Tochter von Mary, die uns als Protagonistin aus Teil eins bekannt ist. Gabrielle ist einem auch sehr schnell ans Herz gewachsen. Das Buch ist wieder genauso spannend wie der erste Teil. Es ist leicht zu lesen und enthält einen großen Suchtfaktor. Leider gibt es den dritten Teil nur als E-Book. Was ich sehr schade finde, denn ich würde liebend gerne den Abschluss der Triologie lese. Aber ich besitze keinen E-Book Reader, und habe somit ein großes Problem.

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  • Zweifle an der Sterne Licht…

    Das Meer der tausend Seelen
    BlueNa

    BlueNa

    06. April 2013 um 00:02

    …aber zweifle niemals an dir selbst! Gabrys Leben gerät in nur einer einzigen Nacht aus den Fugen, in der sie sich von Catcher überreden lässt, mit ihm und einigen anderen Jugendlichen den Zaun zu übersteigen, der ihnen und der Stadt Vista die Mudo vom Leib hält, die stöhnend und seelenlos durch die Welt streifen. Sie kennen nichts außer ihrem Hunger nach Blut und dem Drang anzustecken. Alles beginnt wie ein großer Spaß als Gabry, Catcher, Cira und die anderen den verfallenen Vergnügungspark erkunden. Niemand sieht den Breaker kommen, der ihr aller Leben für immer verändern wird: Catcher wird verletzt, Cira später von der Miliz gefangen genommen und nur Gabry kann unbeschadet entkommen. Als sie Elias in der verbotenen Zone vor der Stadt, in der sie nach Catcher sucht, kennen lernt und ihre Mutter beschließt zurück in den Wald der tausend Augen zu gehen, beginnt auch Gabry an ihrem Leben und ihren Überzeugungen zu zweifeln… Ich konnte es kaum erwarten weiterzulesen, nachdem ich Band 1 „The Forest - Wald der tausend Augen“ beendet hatte. Auch im zweiten Teil „Das Meer der tausend Seelen“ nimmt Carrie Ryan uns wieder mit in die Welt nach der Rückkehr. Die Menschen sterben nicht mehr einfach, sondern kehren als Zombies wieder. Vista ist eine der wenigen verbliebenen Städte in denen die Menschen fast sorglos leben können, wenn sie die wichtigste Regel beachten und niemals den Zaun überqueren, der die Stadt vor den Zombies, den Mudo, abschirmt. Die Jugendlichen kennen die Bedrohung also nur aus dem Schulunterricht und denken, die Regeln sind dazu gedacht, um gebrochen zu werden. Dass es tödlich enden kann, ist ihnen gar nicht so bewusst und sie werden natürlich eines Besseren belehrt. Genauso wie in Band eins verschlägt es die Protagonisten in den Wald der tausend Augen, auf das vergessene, umzäunte Wegesystem und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ebenso wie in Band 1 gibt es eine Dreiecksbeziehung, was ich diesmal als ein wenig störend empfunden habe. Wer so etwas aber gerne liest, wird hier seine reine Freude haben! Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Klare Worte umfangen uns, in denen aber die Poesie zu spüren ist. Die Sätze sind nicht zu kurz, wie es oft in Jugendbüchern der Fall ist, sondern sind ganz normal und somit wunderbar zu lesen. Es dauert diesmal eine Weile, bis wirklich Spannung aufkommt, obwohl der Beginn der Geschichte schon sehr dramatisch ist. Doch ich war noch nicht nah genug dran an den Personen, als dass ich wirklich mit ihnen fühlen konnte. Das änderte glücklicherweise im Laufe des ersten Drittels. Gabry ist die Ich-Erzählerin und man folgt ihr durch die Geschichte. Auch dieses Mal tummeln sich zwar viele Zombies im Wald, doch alles ist wieder so gehalten, dass auch jüngere Leser und zart besaitete Gemüter ohne Bedenken zu diesem Buch greifen können. Die Protagonisten sind fast alle neu und man hat zuerst den Eindruck, eine ganz andere Geschichte zu lesen, doch bald erfährt man, dass Gabrys Mutter Mary ist, die in Band 1 dem Wald der tausend Augen entkommen ist und am Strand von Vista angespült wurde. Sie lebt nun mit Gabry zusammen im Leuchtturm und beschützt den Strand. Gabrielle, ihre Tochter, ist ein ängstliches Mädchen und macht sich dauernd Vorwürfe, nicht so stark zu sein, wie ihre Mutter. Doch dann zwingen sie die Umstände über sich hinaus zu wachsen. Catcher ist der junge Mann, dem Gabry ihr Herz geschenkt hat, doch eine Verletzung ändert alles für sie. Elias ist auf der Suche nach jemandem und versteckt sich in der verbotenen Zone vor der Stadt. Er ist geheimnisvoll und anders, so dass sich Gaby schnell zu ihm hingezogen fühlt. Cira, ihre beste Freundin, bleibt die ganze Zeit sehr blass, obwohl sie im Wald dabei ist. Da die Trilogie im Heyne Verlag als Taschenbuch neu aufgelegt wurde, passt der zweite Band nun leider nicht zu meiner Hardcover Ausgabe von „The Forest – Wald der tausend Augen“. Das finde ich nicht so schlimm, nur ist das Cover des Taschenbuchs so furchtbar nichtssagend mit diesem knapp bekleideten Mädchen, das im Meer liegt. Man käme nie dahinter, dass es sich hier um eine sehr gelungene, dystopische Jugendbuchtrilogie handelt, und man hier Zombies serviert bekommt und keine seichte Urlaubslovestory. Fazit: „Das Meer der tausend Seelen“ von Carie Ryan fällt ein wenig hinter Band 1 „The Forest – Wald der tausend Augen“ zurück, hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen, da es einige unvorhergesehene Enthüllungen gab. Ich möchte euch diese Reihe auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn ihr gerne Endzeit- und Zombieromane wie z.B. „Lost Land“ von Jonathan Maberry lest! Nun freue ich mich auf den Abschlussband „Die Stadt der tausend Schatten“, der bisher leider nur als ebook erschienen ist.

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  • Rezension zu "Das Meer der tausend Seelen" von Carrie Ryan

    Das Meer der tausend Seelen
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    24. September 2012 um 17:21

    Teil einer Reihe: Ja 1. Wald der tausend Augen (2011) (zu meiner Rezi) 2. Das Meer der tausend Seelen 3. Die Stadt der tausend Schatten (März 2013 ) Kurzbeschreibung: Die junge Gabry lebt mit ihrer Mutter Mary in Vista, einer der wenigen geschützten Zonen des Protektorats. Für die Bewohner von Vista gibt es nur eine Regel: Verlasse niemals die schützenden Mauern der Stadt! Denn draußen warten die Mudo, deren unstillbarer Hunger tödlich ist. Als Gabry, ihre große Liebe Catcher und seine Schwester Cira eines Abends dieses Gebot missachten, kommt es zur Katastrophe ... Meinung: Lange habe ich auf den 2. Band eines meiner Lieblingsbücher gewartet. Ich kann mich an Marys Geschichte noch genau erinnern. Mary spielt auch hier eine Rolle. Sie ist die Mutter von Gabry, der Protagonstin. Bevor man dieses Buch liest verwirrt einen der Klappentext vom 3. Band und ich bin froh, endlich zu wissen, wer Annah ist und was sie mit dem Ganzen zu tun hat. Zum Schluss haben Annah, Mary und Gabry eine Verbindung und darüber bin ich sehr froh, denn ich dachte, in dieser Trilogie gehe es einfach nur um verschiedene Menschen, die nicht miteinander verbunden sind. Das nur vorab. Über den Inhalt möchte ich jetzt schreiben. Gabry lebt in Vista, in einer sicheren Stadt. Sicher vor den Mudo und Breakern und darüber ist sie froh. Sie möchte diese Stadt nie verlassen, denn sie bevorzugt die Sicherheit. Aber als eines Nachts sie und ihre Freunde über den Zaun klettern um zu dem Vergnügungspark zu gehen passiert das Unglaubliche. Ein Breaker taucht auf, bringt Tod und den Infekt zu den Freunden. Gabry kann wegrennen, aber die anderen werden von den Miliz gefangen genommen und werden nun bestraft. Nur Catcher ist in der Stadt außerhalb verschwunden und Gabry muss ihn finden. Bleiben wir gleich bei der Handlung. Diese war spannungsgeladen, temporeich und lies einem kaum Luft zum Durchatmen. Gleich am Anfang passiert sehr viel: die Nacht im Park, der Angriff, die Wahrheit über Mary und Gabry, das Kennenlernen mit Elias und auch im weiteren Verlauf der Geschichte kommen Geheimnisse ans Licht, schreckliche und großartige Entdeckungen werden gemacht und schließlich kommt der Tag, an dem Spoiler Gabry mit ihren Freunden fliehen muss Ende Langweilig wurde es nie, die Spannung blieb von Anfang bis Ende auf einem recht hohen Level und verleitet zum Lesen, obwohl man eigentlich andere Sachen machen sollte. So habe ich den ganzen Samstag Abend damit verbracht, das komplette Buch zu lesen. _>>Gabrielle.>So ist das Leben.>Man trifft die Wahl, entweder man lebt es oder man lebt es nicht.<< S.383 Wir werden immer überleben. Es gibt immer Hoffnung. S. 398_ Die Charactere fand ich sehr authentisch. Gabry liebt die Sicherheit, was in solch einer Welt wohl jeder nachvollziehen kann. Man kann aber auch Cira, Gabrys beste Freundin, verstehen, warum sie aus einer solchen Welt ausbrechen möchte. Gabry zeigt Parallelen mit Mary, beide brechen als Kinder auf und werden auf ihrer Reise erwachsener. Die Nebenpersonen machen übrigens einen Großteil der Handlung aus. Wären sie nicht, würde sich weder das Buch noch Gabry weiter entwickeln. Insgesamt waren sie gut ausgearbeitet, waren symphatisch, hatten aber auch ihre Macken und wirken völlig echt. Übrigens genau wie die Welt in der Gabry lebt. Umzingelt von Mudo und Breakern, eingezäunt in Dörfern. Einzig der Alltag der Menschen kam zu kurz. Mich hätte interessiert, wie die Menschen leben, ohne Strom, Wasser. Auch über den Anfang der Infizierung ist nichts bekannt. Darüber wünsche ich mir Informationen im 3. Band, wobei ich wenig Hoffnung habe. Man kann Das Meer der tausend Seelen problemlos lesen, ohne Band 1 zu kennen. Jedoch empfehle ich Wald der tausend Augen trotzdem vorher zu lesen. Es sind nur kurze Sätze, aber sie bedeuten unheimlich viel. Sonst wüsste ich nie von wem Gabrielle, Gabry, ihren Namen hat und hätte darüber nicht schmunzeln können, denn Spoiler, für die, die Band 1 nicht kennen Gabrielle war damals der Anfang vom Ende für Marys Dorf. Ende Außerdem wird in Band 2 erklärt, was nach Marys Flucht aus dem Dorf passierte und das war sehr interessant. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Angenehm, flüssig und einen Hauch poetisch. Detailreich werden Personen und Orte, Gefühle und Gedanken beschrieben. Dabei ist es nie langweilig, fesselnd trifft besser. Die Geschichte ist aus Gabrys Perspektive geschrieben und somit können wir uns ihr "ihre" Welt und sie besser hineinversetzen. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und macht wieder Lust auf den nächsten Band, den ich definitiv lesen werde. Fazit: Grandiose Handlung, authentische Charactere und ein toller Schreibstil machen dieses Buch absolut empfehlenswert. Mir fehlten jedoch ein wenig Hintrgrundinfos rund um das Alltagsleben. Es war genauso gut wie sein Vorgänger und erhält die gleiche Wertung.

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  • Rezension zu "Das Meer der tausend Seelen" von Carrie Ryan

    Das Meer der tausend Seelen
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    21. September 2012 um 07:01

    Zitat: "Das Leben besteht aus Risiken. Man nimmt die Vergangenheit zur Kenntnis, schaut aber nach vorn. Leben bedeutet, Fehler zu riskieren, aber zu glauben, dass wir alle Vergebung verdient haben." (S. 382) Inhalt: Gabry wächst in Vista auf, einem vor den menschenfressenden Mundo geschütztem Bereich. Außerhalb der Barriere befindet sich ein alter Vergnügungspark. Gemeinsam mit Freunden ihrer Freundin Cira und dessen Bruder Catcher wagt sie sich nach draußen. Ein Breaker überfällt die Jugendlichen. Zwei sterben und drei Infizierte können später in Gewahrsam genommen werden. Zwei andere Infizierte können fliehen. Gabry kann sich nach Hause schleichen, ehe die Miliz den Vorfall bemerkt. So entkommt sie dem Urteil des Rates, worauf die inhaftierte Cira darauf besteht, dass Gabry Catcher ausfindig macht. Noch während sie Pläne schmiedet, erfährt sie von ihrer Mutter, dass sie im Wald aufgefunden wurde und nicht ihre leibliche Tochter ist. Gabry macht sich übers Meer auf, die Barriere zu umgehen und landet zwischen zahlreichen Mundo. Ein Junge namens Elias rettet sie und zeigt ihr den Weg zu Catcher, der noch nicht wiedergekehrt ist. Auf dem Heimweg rettet Elias sie erneut. Aber was hat er nur zu verbergen? Meinung: "Das Meer der tausend Seelen" ist Band 2 der Serie, doch auch wer - wie ich - den "Wald der tausend Augen" nicht gelesen hat, findet problemlos in die Geschichte hinein, da es sich bei der Hauptprotagonistin um die "nächste Generation" handelt. Bereits nach den ersten Seiten war ich von der Geschichte gefesselt. Auf so wenigen Seiten passierte bereits so viel, dass ich mich fragte, was denn noch kommen würde. Ich befürchtete einen stetigen Abfall dieser so früh aufgebauten Spannung, die sich aber überraschender- und erfreulicherweise beinahe konstant durch das ganze Buch halten konnte. Dies ist vielleicht nicht unbedingt der Hauptprotagonistin Gabry selbst zu verdanken, sondern den Nebencharakteren, von denen jeder einzelne für überraschende Wendungen oder schockierende Handlungen sorgte, durch die Gabry sich aber immer weiterentwickelt. Sie wird durch zahlreiche Schicksalsschläge von der ängstlichen, pflichtbewussten und loyalen Tochter zu einer starken Frau, die weiß, was sie will und sich nicht von Ängsten hindern lässt, ihre Ziele zu verfolgen. Sie überwindet viele Hindernisse und kämpft mehr als einmal gegen den starken Drang an, sich einfach wieder dem Strom der anderen anzuschließen. Die "romantischen" Gefühle spielen in dem Buch eine große Rolle, sind aber definitiv nichts für diejenigen,, die auf "Kuss und große Liebe" hoffen. Denn schon kurz nach Gabrys allerersten romantischen Emotionen und dem ersten Kuss mit Catcher wird dieser infiziert, was einem Todesurteil gleich kommt. Auch der fremde Junge Elias erweckt etwas in ihr und sie schämt sich für ihre Gefühle ihm gegenüber, für ihre "Untreue". Doch das alles ist nur die Spitze eines Eisbergs voller Verstrickungen in der Vergangenheit, neuer Wendungen, die mich nur laut aufschreien ließen und all meine "Pläne" zunichte machten und mich mit den Protagonisten bangen ließen. Durch die gewählte Ich-Erzählform im Präsens fühlt sich der Leser sehr nah an Gabry und weiß nie, was ihn bzw. die Protagonistin als nächstes erwartet. Frau Ryans flüssiger Schreibstil fesselt zusätzlich und katapultiert den Leser auch nach einer kurzen Pause innerhalb weniger Sätze wieder mitten ins Geschehen. Der Grundtonus des Buches ist etwas stumpf und düster, was perfekt zu der Situation passt und die wenigen romantischen Szenen umso wichtiger und imposanter erscheinen lässt. Das Ende ist (vorerst) zufriedenstellend, jedoch bleiben "Aufgaben" und Versprechen offen, die mich zum Lesen des nächsten Bandes zwingen. Urteil: "Das Meer der tausend Seelen" hat mich mehr als positiv überrascht. Die so unvorhersehbaren Wendungen helfen locker über kürzere Durststrecken hinweg, die man aber durchaus auch als Verschnaufpause ansehen könnte. Gabrys Geschichte konnte mich so überzeugen, dass ich an dieser Stelle gute 4 Bücher vergebe. Es ist eine Empfehlung für Fans Untoter und ihrem Hunger auf Menschen, die vor Überraschungen und unerwarteten Wendungen nicht zurückschrecken und nicht allzusehr auf ein Happy End für alle Charaktere pochen.

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