Carrie Ryan The Forest - Wald der tausend Augen

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Inhaltsangabe zu „The Forest - Wald der tausend Augen“ von Carrie Ryan

Ein Mystery-Thriller der Extraklasse In Marys Welt sind die Regeln einfach: Die Schwesternschaft hat immer recht. Die Wächter schützen und dienen. Und hinter dem Zaun, der das Dorf umgibt, liegt die Heimat der Ungeweihten - das Nichts. Niemals darf diese Grenze überschritten werden. Doch Mary träumt von einer anderen Welt, einer anderen Zukunft. Als das Dorf überrannt wird, bleibt ihr nur die Flucht in den verbotenen Wald der tausend Augen. Damit hat die Jagd auf sie begonnen, denn hier regieren die Ungeweihten. Sie sind viele. Mary aber ist allein …

Ein tolles Buch.Ich habe angefangen und konnte nicht mehr aufhören.So muss lesen für mich sein.

— Angelinchen
Angelinchen

Sehr angenehmer Schreibstil und fesselnd von der ersten Seite an!

— _desdemona_
_desdemona_

Genau die richtige Mischung aus Spannung, Horror und Liebe. Dabei aber nicht zu kitschig.

— perkunosa
perkunosa

Offenes Ende

— Booksforfantasy
Booksforfantasy

Fesselnd, dramatisch und eine gute Portion Grusel! Wenngleich nicht super blutrünstig, trotzdem nichts für schwache Nerven!

— Sabine1986
Sabine1986

Als Horror-Film würde dieses Buch sicher gut funktionieren aber zum lesen ist es nicht so gut.

— Jaccinda
Jaccinda

Sehr spannendes Buch, aber das Ende hat mir nicht gefallen. Denoch fünf Sterne.

— sweetcupcake14
sweetcupcake14

Ein richtig spannendes Buch! Ich habe jede Seite genossen.

— BlueKarou
BlueKarou

Sehr spannend, gruselig & traurig! Es fesselt von der ersten Seite an und man kann nicht mehr aufhören zu lesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider nur sehr mittelmäßig

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

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  • Nichts neues, dennoch gut umgesetzt

    The Forest - Wald der tausend Augen
    _desdemona_

    _desdemona_

    13. June 2016 um 20:05

    Meinung: Ein letztes überlebendes Dorf umgeben von nach Menschenfleisch dürstenden Zombies und mittendrin eine Protagonistin die sich nach Freiheit sehnt. So oder so ähnlich könnte man die Grundstory von "The Forest" beschreiben. Das ist eigentlich nichts neues oder innovatives aber die Autorin setzt dies so gut um, dass es sich anfühlt als würde man diese Idee zum ersten mal sehen. Allgemein ist der Schreibstil der Autorin herausragend gut. Das Buch lies sich so flüssig lesen, dass ich es in nur 3 Tagen beenden konnte. Jedoch wirkt es an einigen Stellen so als würde Carrie Ryan den Ort der Geschichte immer so dehnen oder verkleinern wie sie es eben gerade braucht. Der Hauptcharakter Mary scheint viele Leute hier verärgert zu haben, ich jedoch finde ihn eigentlich ganz angenehm. Sie ist getrieben von ihrem Traum das Meer zu erreichen und ist dadurch in vielen Momenten sehr selbstsüchtig. Diesen Aspekt finde ich persönlich sehr erfrischend da sie dadurch nicht wie die typische Bilderbuchheldin wirkt. Die Liebesgeschichte, die einen Großteil des Buchs einnimmt, fand ich sehr ermüdend. Hierbei handelt es sich (wiedermal) um eine dieser ätzenden Dreiecksbeziehungen. Ein bisschen mehr Spannung und Herzklopfen hätte nicht geschadet. Das Buch läuft etwas schwer fällig an, wobei ich diesem Teil der Story auch ziemlich unterhaltsam fand, da man so besser in die Welt eintauchen konnte und auch Marys Gewissenskonflikte nachvollziehen kann. Im Mittelteil wird dem Leser dann eine sehr spannende und treibende Flucht durch den Wald geboten. Das Ende kam dann jedoch viel zu schnell und hätte eindeutig besser ausgebaut werden können. Was geschah zum Beispiel mit Jed? Oder mit denen die im Wald zurück blieben? Im Allgemeinen hält die Autorin die Spannung auf einem konstant guten Level und sorgt dafür das man "The Forest" nicht mehr aus der Hand legen kann. Für alle Fans des Übernatürlichen sehr zu empfehlen!

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  • The Forest - Carrie Ryan

    The Forest - Wald der tausend Augen
    SonnenBlume

    SonnenBlume

    14. September 2015 um 09:44

    Seit ihrer Geburt lebt Mary im gleichen Dorf. Es ist von einem Maschendrahtzaun umgeben, um die Bewohner vor den Ungeweihten zu schützen. Wird man von den lebenden Toten gebissen, verwandelt man sich selbst in einen. Ehen stehen im Dorf ganz im Zeichen des Erhalts der Menschen, es geht nicht etwa um Liebe oder Gefühle. Als Marys Mutter sich bei den Ungeweihten ansteckt, weil sie zu nahe zum Zaun heranging, wird sie von ihrem Bruder, dem einzig noch verbliebenen Familienmitglied verstoßen. Sie muss der Schwesternschaft beitreten und ihr Leben Gott und Gebeten widmen. Irgendwann wirbt aber doch ein junger Mann um sie uns sie ist fast schon gezwungen, ihn zu heiraten. Glücklich ist sie jedoch nicht, als ihr Dorf dann aber von Ungeweihten überflutet wird, die die Zäune durchbrochen haben, steht für sie fest: Nur die Flucht in den Wald der tausend Augen kann sie retten. Erwartet hatte ich mich mehr von diesem Buch. Ich brauchte sehr lange, bis ich mich in der Geschichte zurecht fand und die Verbindungen zwischen den Figuren herstellen und ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Es war mühsam, wie Mary sich verhielt, ich fand ihre Intentionen waren teilweise zu wenig beschrieben. Dieses Mädchen ist unglaublich neugierig und riskiert ihr Leben, wie alt sie wohl ist? Leider wird das nicht erwähnt, es hätte mich jedoch sehr interessiert, vielleicht hätte ich ihre Gedanken dann besser nachvollziehen können. Mir ist nicht ganz klar, warum alle Menschen im Dorf die Ansagen der Schwesternschaft einfach so hinnehmen. Der Mensch ist doch von Grund auf ein Wesen, das vieles zu hinterfragen versucht, wieso hat das nicht schon jemand vor Mary gemacht? Stattdessen lassen sich die Bewohner von den Schwestern unterdrücken. Alles in allem fand ich das Buch nicht sehr stimmig und brauchte für die 400 Seiten verhältnismäßig lange. Ob ich mir den zweiten Teil besorgen und ihn lesen werde, bin ich mir nicht sicher.

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  • Phuuuu

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Bashy

    Bashy

    18. June 2015 um 18:49

    Ersteinmal bin ich froh durch zu sein.
    Auch wenn die ganze Zeit die Rede von den Ungeweihten ist ist ziemlich schnell klar worum es sich in Wirklichkeit handelt.
    Es hätte länger sein können, besonders das Ende.
    Insgesamt ist es aber rund.

    Ich mag nur nicht das was die Ungeweihten sind und hoffte bis zum Schluss das es sich um was anderes handelt.

  • Überzeugende Gefühle

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Litis

    Litis

    29. May 2015 um 23:22

    Das Cover Das Cover zeigt ein Mädchen, das durch Zweige hindurch auf den Betrachter oder eher auf etwas hinter dem Betrachter blickt. Das Mädchen, vermutlich Mary, befindet sich offensichtlich in einem Wald, dem "Wald der tausend Augen", um den es unter anderem in diesem Buch geht. Das Cover zeigt nicht viel, außer dem Gesicht und den Zweigen, aber es spiegelt dennoch sehr gut die Geschichte wieder. Die Story Die Welt wurde überrannt von lebenden Toten - den Ungeweihten, wie sie sie nennen. Nichts ist mehr wie früher. Ein kleines Dorf, umrahmt von einem Wald und nur durch einen Maschendrahtzaun von den Untoten getrennt, hat sich das Leben erhalten und versucht, eben jenes weiterzuführen. Angeführt durch die herrische Hand einer gottesfürchtigen Schwesternschaft gibt es klare Regeln und Grenzen. Doch eine Jugendliche will nicht glauben, dass das Dorf alles ist, was auf dieser Welt noch existiert. Sie hat die Hoffnung, dass da draußen, außerhalb der Zäune, noch mehr ist. Der Leser wird in diesem Buch nicht nur mit einer Zombie-Geschichte konfrontiert, sondern auch mit einer rebellischen Jugendlichen, die sich von all den anderen Überlebenden unterscheidet, weil sie nicht an das eingeschränkte Leben, eingesperrt zwischen Zombies und Zäunen, glaubt. Wer in diesem Roman nach Gemetzel und Blutvergießen sucht, wird enttäuscht. Tod und Verderben sind hier gepaart mit tiefgreifenden Gefühlen und Gedanken und machen diesen Endzeit-Roman zu etwas Besonderem. Die Autorin versteht es prima, sämtliche Gefühle schmerzlich authentisch zu transportieren. Die Charaktere Mary ist nicht wie die anderen. Sie kann sich nicht vorstellen, in ihrem Dorf alt zu werden und zu sterben, ohne jemals außerhalb der Zäune gewesen zu sein, ohne jemals das Meer gesehen zu haben, von dem ihr ihre Mutter immer erzählt hat. Sie hegt verbotene Gedanken und sehnt sich danach, außerhalb des Dorfes nach ihrem Schicksal zu suchen. Mary ist eine emotionale, aber auch selbstbewusste junge Frau, die ihre Ziele klar vor Augen hat und darin auf einem schmalen Grad zur Selbstbezogenheit wandert. Sie ist unsterblich verliebt, aber ihre Liebe steht unter einem ungünstigen Stern, da sie bereits von einem anderem Mann erwählt wurde. Entweder lässt sie sich auf eine Ehe mit diesem Mann ein oder sie schließt sich der Schwesternschaft des Dorfes an. Gerade, als sie sich mit ihrem Schicksal arrangiert hat, wird ihr Dorf von den Ungeweihten überrannt. Ihre große Liebe Travis ist von nun mit ihr und weiteren Dorfbewohnern auf der Flucht. Bis zum Schluss fällt es ihr schwer, sich zwischen der Liebe und dem Meer zu entscheiden. Zu stark ist ihr Drang nach Freiheit, die sie längst, nun ohne die Fesseln des Dorfes, hat. Der Schreibstil Das Buch ist aus der Perspektive von Mary geschrieben. Die Sätze sind zumeist verschachtelt, aber gut zu verstehen. Die Autorin hat eine detaillierte bildliche Schreibweise, die es dem Leser erleichtert, sich die Umgebung und die Geschehnisse besser vorzustellen. Das schafft Nähe zum Inhalt. Das Ende Die Entwicklungen zum Ende sind erschütternd und mir standen die Tränen in den Augen. Man hat die ganze Zeit über mit Mary mitgefühlt und ihre Entwicklung beobachtet, hat sich gewünscht, dass alles sich zum Guten wendet. Aber eigentlich wusste man, tief in sich verborgen, dass es zwischen all dem Tod und der Verderbnis kein wirkliches Happy End geben kann. Denn die Ungeweihten sterben nicht... Fazit Ein erschütterndes Endzeit-Szenario, nicht allein nur wegen den Untoten, die stetig umherwandeln, sondern auch wegen der unglaublich tiefgreifenden Entwicklung der Hauptprotagonistin und den schmerzlichen Gefühlen, denen man als Leser ausgesetzt ist und die man kaum in Worte fassen kann.

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  • Nichts Neues, aber gut umgesetzt und packend erzählt.

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Sabine1986

    Sabine1986

    29. December 2014 um 08:59

    Der Schreibstil liest sich flüssig. Die Sätze sind klar formuliert und es ist einfach zu lesen. Ein gutes Buch für zwischendurch. Das Cover finde ich persönlich schön gemacht, wenngleich die Ungeweihten mehr im Vordergrund sein sollten. Das Cover von Heyne passt weniger zur Geschichte. Die Geschichte an sich ist fesselnd erzählt, wenngleich mir der Einstieg etwas schwer fiel. Aber ist man einmal in die Geschichte hineingekommen, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Spannung hält sich fast konstant auf einem guten Level. Es ist kein typisches Jugendbuch, da durchaus im Laufe der Handlung mehrere Leute sterben, die Gruppe getrennt wird und die Schilderungen der Zombies nicht viel der Fantasie überlässt. Alles in allem ist ein lesenswertes Buch, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, die das Genre und die Thematik mögen.

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  • The Forest

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Damagequeen

    Damagequeen

    25. September 2014 um 13:30

    The Forest...uff harter Tobak aber ein für mich sehr gelungenes Werk. Das Cover finde ich sehr schön aber nach dem Lesen nicht hundert Prozent passend. Der Wald sollte düsterer und geheimnisvoller wirken. Vielleicht sollten die Zombies mehr im Vordergrund zu sehen sein. Aber egal das ist Geschmackssache. ;)  Mir war Carry Ryan vorher überhaupt kein Begriff aber der nächste Band liegt nun schon bereit. VoM Anfang bis Ende mit kleinen Schwächen zwischendrin ein recht spannendes Werk, mit einigen Wendungen und einem für mich unfassbaren offenen Ende.  Ich bin verwirrt da die anderen Bände ja auch diese Idee/Geschichte weiterführen aber trotzdem nichts miteinander zu tun haben. Daher war ich wirklich geschockt und geflasht zugleich das The Forest einfach zu Ende war. (schreiiiiiii) Die Hauptprotagonisten sind alle sehr starke Persönlichkeiten, die jeder auf seine Art und Weise, mit der Umgebung und den Geschehen mehr oder auch weniger gut klar kommen. Mary ist die Hauptprotagonistin die von Ihrer Mum immer Geschichten von vergangen Zeiten und dem Meer erzählt bekommt. Sie sehnt sich nach dieser Freiheit, nach dem Meer und nach den ungeahnten Möglichkeiten die auf Sie warten.  Eine spannende und auch sehr beängstigende Reise beginnt für die überlebenden Protagonisten, nachdem das Dorf komplett von den Zombies eingenommen wurde und nur noch die Flucht übrig bleibt. Der Schreibstil ist fließend und leicht verständlich. Eine sehr angenehme Sprache. Es handelt sich um ein Jugendbuch ab 14 Jahre aber genauso super für Erwachsene geeignet. Spannung ab Seite 1 und in meinen Augen ein absolut lohnenswertes Buch. Ich bin sehr auf die anderen beiden Bücher gespannt.  Die Idee der infizierten Zombies, die lebenden Untoten ist natürlich absolut nicht neu. Aber ich finde die Autorin hat sich eine schöne Geschichte drum herum ausgedacht und daraus eine sehr spannende  neue Geschichte geformt. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die Abschnitte also sie das erste Dorf verlassen mussten. Diese Passagen sind mir leider etwas lang geworden. Dafür hätte das Ende wirklich etwas länger und dafür ausführlicher geschrieben werden können. Es kommt wirklich selten vor das ich mir Wünsche aus einem Einzelband würde eine Reihe werden, aber in diesem Fall ist es "leider" so. Das Ende hat mich mit offenem Mund Dasitzen lassen. Ich konnte das Ende nicht so richtig fassen da es wirklich sooo offen endet. Das ist gar nicht nett. ;) Fazit Spannend ab der 1. Seite. Empfehlenswert.

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  • Mal was anderes

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Dark_Princess

    Dark_Princess

    29. July 2014 um 16:30

    Ich persönlich finde das Buch super. Es ist mal etwas anderes was man sonst so an Fantasy zu lesen hat. Am Anfang scheint es langweilig zu sein aber ab der Mitte hat es mich gefesselt. 

  • „Packend, Unheimlich, Romantisch“ Leider Nein. Leider gar nicht.

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Felan

    Felan

    17. July 2014 um 19:01

    Ein Dorf irgendwo im Nirgendwo, regiert und kontrolliert von einer Schwesternschaft. Ein Zaun, der es vor den Gefahren des Waldes schützt, denn dort wartet eine Horde von Zombies auf ihren Snack… „Packend, Unheimlich, Romantisch“ Leider Nein. Leider gar nicht. – In diesem Fall dann sogar eher dreimal Nein. Als ich das Buch aus dem Regal zog flammte vor meinem inneren Auge der Film „the Village“ auf. Ein nicht gerade besonders guter Film, aber ich erinnere mich, dass ich damals die Idee, welche dahinter steckte, gar nicht so schlecht fand, aber dass das Buch noch schlechter werden würde als der Film konnte ich ja nicht ahnen. Richtig anzufangen scheint die Story erst in der Mitte des Buches. Bis dahin lernt der Leser aber viel über die Gebräuche und Sitten des Dorfes. Schlussendlich ist er dann bestens darüber informiert wie wichtig Hochzeitsriten sind, aber woher sie ihre Nahrung nehmen…Keinen Schimmer! Gewiss, es hat was, sich in die Welt der Charaktere einzufinden und sie kennen zu lernen. Aber spannend ist es leider nicht und irgendwie auch ein bisschen unsinnig. Schließlich fällt dann der Zaun und alle Fragen bleiben irgendwie offen. Spannung danach?! Leider nicht vorhanden. Die von mir erhoffte „zombieapokalyptische“ Stimmung bleibt leider auch aus. Kommen wir mal zu dem Punkt, der mir am negativsten aufgefallen ist. Das Grauen hat einen Namen: Mary. Am Anfang gefiel mir der Gedanke, dass die Protagonistin des Buches „Mary“ die Sehnsucht nach dem Meer verspürt und es ihr sehnlichster Wunsch ist, dieses einmal in ihrem Leben zu sehen. Leider ist dieser Wunsch auch schon das einzige, was ich an Mary sympathisch finde. Die Liebesgeschichte ist überhaupt nicht überzeugend. Es wird mal wieder auf die allseits beliebte 3Ecksnummer gesetzt und Travis und Henry scheinen sich meiner Meinung nach auch echt viel Mühe mit Mary zu geben, aber diese ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass ich mir die Frage stelle, wie „doof“ man sein muss, um so einer Person überhaupt nachzujagen. In Marys Welt scheint vor allem nur Platz für Mary zu sein. Mit ihrem Travis, welchen sie ja eigentlich so sehr liebt, ist die Gute nie zufrieden. Ich kann in keinster Art und Weise irgendein Gefühl von Zuneigung beim Lesen verspüren. Dass in Marys Welt nur Platz für Mary ist, merkt man auch daran, dass sie die anderen wegen ihrer Launen immer wieder in absolut unnötige Gefahren bringt. Es entstanden Dramen und Komplikationen, die so unnötig und an den Haaren herbeigezogen sind, dass man darüber nur die Augen verdrehen kann. Am Ende war ich so weit, dass ich mir gewünscht habe, Mary würde ihre Hand durch den Zaun strecken und einer der Zombies würde sie dann beißen, aber da dies hier der Auftakt zu einer Trilogie zu sein scheint, ist das leider nicht passiert… Schade. Fazit: Ich verleihe eine Leseratte. Diese widme ich vor allem der Buchverpackung und demjenigen, der die Inhaltsangabe geschrieben hat. Letztere klang nämlich eigentlich recht spannend.

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  • Düster und deprimierend

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    14. June 2014 um 08:11

    Ich hatte dieses Buch schon recht lange auf meinem SuB und habe es nun endlich gelesen um am Ende festzustellen, dass es ruhig noch länger hätte auf mich warten können. Inhalt: Ein Mystery-Thriller der Extraklasse In Marys Welt sind die Regeln einfach: Die Schwesternschaft hat immer recht. Die Wächter schützen und dienen. Und hinter dem Zaun, der das Dorf umgibt, liegt die Heimat der Ungeweihten - das Nichts. Niemals darf diese Grenze überschritten werden. Doch Mary träumt von einer anderen Welt, einer anderen Zukunft. Als das Dorf überrannt wird, bleibt ihr nur die Flucht in den verbotenen Wald der tausend Augen. Damit hat die Jagd auf sie begonnen, denn hier regieren die Ungeweihten. Sie sind viele. Mary aber ist allein … Meine Meinung: Ganz ehrlich - unter "einem Mystery-Thriller der Extraklasse" habe ich mir etwas völlig anderes vorgestellt. In diesem Buch ist derart viel mysteriös, dass es undurchdacht wirkt und den Leser derart verwirrt, dass der Lesespass darunter leidet. Der Schreibstil ist okay, wenn auch viel zu blumig. Die Autorin ergeht sich in unendlichen Detailbeschreibungen der Gefühlswelt der einzelnen Charaktere, dass es alles viel zu umständlich und langatmig wirkt. Ein wenig mehr Präzision täte gut. Die Charaktere waren mit weitgehend unsympathisch, ich bin absolut nicht mit ihnen warm geworden. Das lag vor allem daran, dass sie ständig die Richtung gewechselt haben. Kein Charakter hat sich entwickelt, Die Meinungen wechselten ständig und waren dadurch unglaubwürdig. Am wenigsten hat mir die Protagonistin gefallen. Sie war größtenteils völlig ich-bezogen, konnte sich nie entscheiden und war einfach nur nervtötend. Die Atmosphäre war durchgehend düster, drückend und hat mich als Leser ständig heruntergezogen. Es gibt diverse Punkte, die Fragen aufwerfen, aber nicht geklärt werden, so dass ich recht ratlos das Buch beendet habe. Was genau hat die Schwesternschaft verborgen? Was ist mir Jed und den anderen passiert? Wie genau kam es zur Wandlung? Wie viele Jahre sind seit der Wandlung vergangen? Und so weiter und so fort. Die ganze Story plätschert vor sich hin, der Spannungsbogen fehlt fast völlig. Es gibt endlose Wiederholungen - entweder diverser Szenen, Gedankengänge oder Dialogen. Ich weiß nicht, warum man 200 Seiten braucht um einige Charaktere durch den Wald laufen zu lassen, in denen dann kaum etwas passiert ... Meines Erachtens war der Autorin selbst nicht ganz klar, wo sie eigentlich hin wollte. Fazit: Alles in allem kein empfehlenswertes Buch. Zu unglaubwürdig, zu wenig durchdacht, zu wenig Spannung, zu viele Seiten, die nichts aussagen. 2 gutgemeinte Sterne, mehr ist leider nicht drin.

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  • Wettlauf durch den Zombiewald; wirst du es schaffen?

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Frl-Jette-Babette

    Frl-Jette-Babette

    26. February 2014 um 11:17

    Inhalt: Ein kleines Dorf, regiert von einer unerbittlichen „Schwesternschaft”, mitten im Wald. Darum herum meterhohe Zäune, die ständig gewartet und bewacht werden müssen. Denn die Welt draußen wird von Zombies beherrscht, die immer auf der Suche nach Menschenfleisch sind. Und wer von ihnen gebissen wird, wird selbst zum Zombie ... Als das Dorf von Zombies überrannt wird, kann Mary fliehen. Zusammen unter anderem mit dem Mann, den sie liebt – und mit ihrer besten Freundin, die mit diesem Mann verlobt ist. Meine Meinung: Das Buch ist echt spannend! Mein 1. Buch mit Zombies. Und ich hätte nie gedacht das es mir so gefällt. Es hat eigentlich alles drinne was ein gutes Buch haben muss. Eine spannende Story. Erregung und Nervenitzel. Ein Geheimniss, Eine Liebe. Es ist wirklich gut geschrieben mit den Zombies und man kann bei der Geschichte richtig gut mitzittern, bangen und hoffen. Ich könnte vieles schreiben, was ich daran gut finde, will aber halt nix vorwegnehmen . Ich finde die Idee zumindest gut durchdacht. Es ist leicht und flüssig geschrieben da es ja auch ein Jugendroman ist. Fazit: Lesen!! Nervenkitzel und Angst garantiert und das Thema Liebe bleibt auch nicht aus.

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  • Rezension: Der Wald der tausend Augen

    The Forest - Wald der tausend Augen
    Hanny3660

    Hanny3660

    27. October 2013 um 10:45

    Titel: Der Wald der tausend Augen Autor: Carrie Ryan Verlag: Heyne Genre: Thriller Seiten: 400 Einband: Taschenbuch Preis: 8,99 € Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares danke ich dem Heyne Verlag ! Buch Als ich das Cover das erste mal sah, dachte ich an einen Horrorfilm. Englandtour Station 3 Autor Carrie Ryan wurde in Greenville, South Carolina, geboren. Nach einem Jurastudium arbeitete sie als Staatsanwältin, bevor sie ihre eigene Anwaltpraxis gründete. In ihrer Freizeit schreibt sie und hat jetzt ihr viel beachtetes Debüt "The Forest - Wald der tausend Augen" veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Freund und zwei fetten Katzen in Charlotte, North Carolina. (Kurzvita von Heyne) Inhalt Klappentext: Wenn Mary träumt, dann von dem großen salzigen Meer, von dem ihre Mutter immer sprach. Denn nur wer einmal das Meer gesehen hat, weiß, was wahre Freiheit ist. Doch das Meer, die Freiheit oder andere Menschen gibt es nicht - nicht für Mary, die nach dem Tod der Eltern der strengen Schwesternschaft des Dorfes dienen muss, und auch nicht für die wenigen übrigen Dorfbewohner. Sie alle sind die letzten Überlebenden einer Katastrophe und nur ein hoher Zaun schützt sie vor den Ungeweihten, deren Zuhause der undurchdringliche alles umgebende Wald ist. Als Unfassbare passiert und der Zaun bricht, stürmen die Ungeweihten das Dorf. Inmitten des Chaos gelingt Mary und ihren Freunden die Flucht, und die so heiß ersehnte Freiheit scheint plötzlich zum Greifen nahe. Doch zwischen Mary und dem Meer liegt der gefährliche Wald, und so beginnt für die letzten Menschen auf Erden der Kampf ums Überleben ... Meine Meinung Mein erstes Buch mit Zombies und es hat mich gewundert das es mir doch recht gut gefallen hat. Ich habe mir das Buch in Zuge meiner ersten Lesenacht zur Brust genommen, aber leider war der Anfang zwar Spannent und Interessant aber leider etwas sehr zäh. Der Schreibstil von Carrie Ryan ist flüssig und angenehm. Es gibt auch recht viel Spannung, doch die Spannungkurve sieht aus wie der Sinus-Graph, Rauf und Runter, Rauf und Runter. Da zu kommen noch die Stimmungsschwankungen von Mary, der Protagonistin. Sie kann sich nie entscheiden oder sich großartig zu etwas durchringen, wenn sie was tut dann nur aus dem Affekt heraus. Das ist recht schade da sie hätte das haben können was sie immer gewollt hatte, das Meer und Travis. Ich finde schade das sehr viele Fragen unbeantwortet bleiben. Was gut ist das die Idee beinhaltet das die Menscheit Generationen gegen die Zombies / Ungeweihten überstanden haben, aber wieder in ein recht "primitives" Leben zurück sind. Fazit Das Buch hat mich nicht vor Angst schlottern lassen, aber es ist an manchen Stellen sehr Traurig und Herzzerreißend.

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  • Gute Unterhaltung mit wenigen Makeln

    The Forest - Wald der tausend Augen
    ScarletsWalk

    ScarletsWalk

    12. June 2013 um 18:36

    Ich muss gestehen, ich war etwas skeptisch, als ich das Buch in die Hand nahm. Zombies sind sonst nicht so meins, obwohl ich jetzt gar nicht mehr sagen könnte, woran das liegt. Insofern hat mich dieses Buch positiv überrascht. Die Geschichte ist spannend und gut durchdacht, die Charaktere bleiben sich treu und agieren glaubhaft in der Umgebung, die Frau Ryan konstruiert hat. Für den Leser ist das manchmal ein bisschen frustrierend, weil das Dorf, in dem Mary lebt, streng gläubig ist und nicht über seinen Tellerrand schaut. Und obwohl Mary das gerne tun würde, tut sie sich natürlich schwer damit, entgegen allem zu handeln, was sie von klein auf gelernt hat. Aber sie ist jemand, der seine Träume nicht aus den Augen verliert - was gleichzeitig auch einer der kleinen Makel ist. Mary ist so versteift auf ihren Traum vom Meer, dass sie dafür eine Menge riskiert - auch Menschenleben. Und nicht immer geht alles gut. Insofern kann man ihre Zielstrebigkeit wohl als Stärke und Schwäche gleichermaßen bezeichnen. Außerdem fehlten mir besonders am Anfang Dialoge. Vieles wird nur erzählt, Marys Gedanken stehen im Mittelpunkt. Ich lese dagegen sehr gerne Dialoge und da haben sie mir gefehlt. Aber es wird im Laufe des Buches besser und ist auch eher eine subjektive Einschätzung. Und zu guter Letzt das Ende. Es kommt sehr überraschend, vieles bleibt ungeklärt. Ich hab gesehen, dass es noch mehr Bücher von der Autorin gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigen, und hoffe, dass da noch ein paar Fragen geklärt werden. Alles in allem ist das Buch aber ein echter Pageturner und erfrischend anders. Entgegen meiner Befürchtungen hatte ich Spaß daran, in die Zombie-Welt einzutauchen (und war froh, dass keiner glitzerte oder eigentlich doch total lieb und begehrenswert ist). Leseempfehlung von meiner Seite!

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  • Dystophie vom Feinsten

    The Forest - Wald der tausend Augen
    evilein

    evilein

    04. June 2013 um 23:36

    Viel besser als ich erwartet habe. Das Leben von Mary läuft nach strengen Regeln ab. Das Dorf in dem sie lebt ist von einem Zaum umgeben, man kann es nicht verlassen, denn im Wald hinter dem Zaun lebt eine Art Zombies, deren Biss dazu führt das man selbst einer wird. Mary will das Meer sehen, von dem ihre Mutter erzählt hat, die genau wie ihr Vater den Infizierten zum Opfer gefallen ist und sie verfolgt ihr Ziel beharrlich, obwohl sie immer mehr in Schwierigkeiten gerät.Auch wenn die Welt eine andere ist, als die, die wir kennen , handelt und denk Mary wie ein typisches junges Mädchen, lehnt sich gegen alles auf, verliebt sich unsterblich und rennt mit dem Kopf durch die Wand. Das Buch ist sehr spannend, die Schilderung so eindrucksvoll, das ich wirklich drin war in der Geschichte. Das Ende war nicht so das, was ich mir für Mary gewünscht hatte , aber dennoch - super

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  • Sehr spannende Zombie Dystopie

    The Forest - Wald der tausend Augen
    leseratte69

    leseratte69

    19. April 2013 um 19:56

    Mary lebt in einem Dorf, inmitten vom Wald der tausend Augen. Das Dorf ist eingezäunt und gut bewacht. Dahinter lauern die Ungeweihten, infizierte, wiederauferstandene Zombies, die nach Menschenfleisch gieren. An diese hat Mary schon ihren Vater und ihre Mutter verloren. Mary missfällt es, dass für sie bestimmte Schicksal anzunehmen, und den Bruder des Mannes zu heiraten den sie eigentlich liebt. Aber sollte sie dieses nicht tun, bleibt ihr nur die Möglichkeit, für immer der Schwesternschaft beizutreten und den Rest ihres Lebens im Kloster zu verbringen. Wo sie seit dem Tod ihrer Mutter bereits lebt. Doch Mary hält nicht viel von der Schwesternschaft. Sie weiß, dass diese etwas wichtiges vor den Dorfbewohner verheimlicht. Bevor sich Mary aber entscheiden kann, wird das Dorf von den Ungeweihten überrannt. Ihr gelingt es mit einigen Freunden zu fliehen, unter diesen sich auch Traver, ihre große Liebe befindet Tatsächlich gelingt es ihnen zu entkommen. Aber wohin sollen sie gehen? Gibt es dort draußen wirklich andere Dörfer, oder sogar das Meer, wie es Marys Mutter immer behauptet hat? Finden sie noch andere Überlebende, oder laufen sie den Ungeweihten direkt in die Arm?. Meine Meinung Nach langen hin und her, habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen. Denn die Kritiken sind ziemlich gespalten und das hat mich immer davon abgehalten, es anzufangen. Zum Glück habe ich mich durchgerungen, und kann nur sagen das ich froh darüber bin. Hatte ich dieses Buch nicht gelesen, wäre mir eine der besten Dystopien bzw. Zombiebücher durch die Lappen gegangen. Das Buch war von Anfang an spannend geschrieben,  leicht und flüssig zu lesen und die Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ein tolles Buch was ich nur jedem empfehlen kann. Ich werde sofort Teil 2 lesen. Teil drei gibt es leider Momentan nur als E-Book bzw. die erste Auflage ist nirgends zu bekommen.

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  • Rezension zu "The Forest - Wald der tausend Augen" von Carrie Ryan

    The Forest - Wald der tausend Augen
    BlueNa

    BlueNa

    28. February 2013 um 21:37

    Waldesruh… aber nicht lange! . Mary erwartet mehr vom Leben, als das kleine, von der Außenwelt abgeschottete Dorf, in dem sie von Geburt an lebt, ihr bieten kann. Marys Mutter hat ihr oft vom Meer erzählt und dies ist auch Marys größter Wunsch: Sie möchte das Meer sehen! Doch ein hoher Zaun schließt die Bewohner des Dorfes ein, denn was da draußen vor dem Zaun lauert, sind Horden von Ungeweihten. Seit sich ein Großteil der Erdenbevölkerung in Ungeweihte verwandelt hat, ist viel Zeit vergangen und es ist in Vergessenheit geraten, wie und warum diese Katastrophe passiert ist. Das Dorf wird von der Schwesternschaft regiert und nach dem Tod von Marys Mutter, wird sie von der Schwesternschaft im Münster aufgenommen. Dort kommt sie Geheimnissen auf die Spur, die die Schwestern vor den Dorfbewohnern verbergen und bald kann sie nichts mehr halten, nicht einmal die Liebe… . Der Klappentext verspricht spannende, dystopische Unterhaltung und ich wurde sogar noch positiv überrascht! Gleich zu Beginn hat Mary mit dem Schicksalsschlag, dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen, doch dieser bringt alles erst ins Rollen und durch die Verkettung verschiedener Umstände, findet sich Mary auf dem Weg in die Freiheit wieder und vielleicht auf dem Weg zum Meer. Das abgeschottete Dorf und die Schwesternschaft haben mich ein wenig an den Film „The Village“ erinnert, aber dann lief es doch in eine ganz andere Richtung. Auch die Liebe fehlt natürlich nicht, es ist schließlich ein Jugendbuch. Mary hat es sogar mit zwei gutaussehenden jungen Männern zu tun und ist wirklich interessant, wie sich alles im Laufe der Geschichte entwickelt. . Die dichte Atmosphäre in diesem Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen. Sie wird durch den toll und flüssig zu lesenden Schreibstil implementiert. Sehr bildhaft und auch emotional mitreißend erzählt die Autorin Marys Geschichte um das abgeschottete Dorf, verbotene Pfade in den Wald und Horden an Ungeweihten, die alle in Angst und Schrecken versetzen. Die Ungeweihten sind Untote, die wieder aufgestanden sind, nachdem der Tod sie ereilt hat und sie gieren nach frischem Menschenfleisch. Bei all der Bildhaftigkeit wird es aber nie eklig, das Blut spritzt auch nicht literweise, sondern die Horrorelemente sind sehr gemäßigt und keiner muss Angst haben, dass sich ihm der Magen umdreht. Einem Jugendbuch eben angemessen. . Die Charaktere konnten mich Großteils überzeugen. Mary war mir wirklich gleich sympathisch und ich konnte schnell eine feste Bindung zur Hauptprotagonistin aufbauen, so dass es mir absolut nicht schwer viel mit ihr mitzufiebern und alle Wege mit ihr zu beschreiten. Die Nebenfiguren, wie die beiden Brüder, die zu Marys Liebesdreieck gehören oder aber auch ihr Bruder und ihre beste Freundin bleiben neben ihr ziemlich blass. Natürlich sind sie da und sie sind auch wichtig für die Geschichte, und doch nicht so sehr, als das ich mich mit ihnen identifizieren hätte können. Vor allem auf Marys Bruder hatte ich am Anfang eine Wut, er hat seine Schwester nämlich ziemlich unfair behandelt und auch die beiden Brüder waren nicht das Gelbe vom Ei! . Die Gestaltung des Schutzumschlags gefällt mir super gut und das Cover war es auch, welches mich gelockt hat, das Buch zu kaufen! Es ist sehr düster in dunklem Grün gehalten, nebelverhangene Bäume und verschwommene Gestalten im Hintergrund erzeugen schon beim Hinschauen einen leichten Grusel. Im rechten vorderen Bereich sieht man ein junges Mädchen, das Mary darstellen könnte. . Fazit: „The Forest – Wald der tausend Augen“ von Carrie Ryan hat mich von Anfang an gepackt und ich hatte diese Jugenddystopie, die in der Zukunft angesiedelt ist, in Rekordtempo verschlungen. Ich konnte es kaum aushalten, das Buch zu schließen, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Mary weitergeht und bin unendlich froh, dass der zweite Teil der Trilogie seit September 2012 auch auf Deutsch erhältlich ist! Gebt dem Buch eine Chance, es lohnt sich!

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