Carrie Ryan The Forest of Hands and Teeth

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Inhaltsangabe zu „The Forest of Hands and Teeth“ von Carrie Ryan

Marys Leben besteht auf einfachen Wahrheiten: Die Schwesternschaft weiß es immer am besten. Die Wächter werden das Dorf schützen und ihm dienen. Und die Ungeweihten werden niemals nachgeben. Und: man muss immer den Zaun beachten, der das Dorf von dem Wald der Hände und Zähne trennt und die Bewohner vor den Ungeweihten schützt... Doch dann erfährt Mary Dinge, von denen sie lieber nie gehört hätte, und ihre Wahrheiten werden erschüttert. Marys vorher so klar geordnete Welt gerät aus den Fugen... (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.2010')
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  • Rezension zu "The Forest of Hands and Teeth" von Carrie Ryan

    The Forest of Hands and Teeth
    Kiara

    Kiara

    20. September 2011 um 19:45

    Inhalt: Mary lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einem Dorf, das von einem großen, undurchdringlichen Wald umgeben ist – dem Wald der tausend Augen (Forest of Hands and Teeth). Dieser Wald wird von Ungeweihten (Zombies) bevölkert, die nur ein einziges Verlangen haben: Menschenfleisch Um sich vor diesen Kreaturen zu schützen, wird das komplette Dorf von einem hohen Zaun umspannt. Niemand weiß, ob es weitere Überlebende innerhalb oder außerhalb des Waldes gibt oder ob der Wald überhaupt jemals endet. Um die Zukunft der Menschen im Dorf zu sichern, läuft das Leben dort nach strikten Regeln ab. Für junge Mädchen wie Mary gibt es dabei nur zwei Möglichkeiten, zwischen denen sie wählen kann: Heiraten und Kinder kriegen um so das Fortbestehen der Menschheit zu sichern oder der Schwesternschaft beitreten, den eigentlichen Führern des Dorfes und Hüter der Geheimnisse. Als Marys Mutter dem Zaun zu nahe kommt, von einem Ungeweihten gebissen wird und anschließend selbst zu einem mutiert, gibt Marys Bruder ihr die Schuld an diesem Unglück, verstößt sie und schickt sie zur Schwesternschaft. Dort kommt sie Geheimnissen auf die Spur, die sie an ihrem bisherigen Leben zweifeln lassen und in ihr die Hoffnung wecken, dass es doch etwas außerhalb des Waldes der tausend Augen gibt. Als das Dorf schließlich eines Tages von den Ungeweihten überrannt wird, muss Mary einige schwerwiegende Entscheidungen treffen... Eindruck: Wow – war das erste, das ich nach Beenden des Buches gedacht habe! Und das zweite: Gibt es eine Fortsetzung und wenn ja, wann??? Aber alles der Reihe nach: Im Buch wird direkt von Beginn an eine sehr düstere und geheimnisvolle Stimmung aufgebaut: Ein Dorf mitten im Wald, umgeben von Zäunen, an denen Tag und Nacht die Ungeweihten rütteln, knurren, kratzen. Die Bewohner sind also von einer permanenten, unheimlichen Geräuschkulisse umgeben, niemals sicher, werden ständig daran erinnert, was außerhalb der Zäune lauert: Echt unheimlich! Und Carrie Ryan gelingt es diese düstere, fast klaustrophobisch anmutende Stimmung durchgehend aufrechtzuerhalten! Erster Pluspunkt! Im Zentrum der Handlung steht Mary, ein junges Mädchen, das nicht akzeptieren kann, dass dieses Dorf ihre einzige Zukunft ist. Ein Mädchen, das mehr erwartet von ihrem Leben und das vom Ozean träumt, von dem ihre Mutter ihr erzählt hat, als sie noch klein war. Ihre Gefühle, ihre Hoffnungen und Ängste werden sehr eindringlich beschrieben, so dass es mir leicht fiel ihre Entscheidungen nachzuvollziehen und mit ihr mitzufühlen. Zweiter Pluspunkt! Dazu gesellt sich nun noch eine verstrickte Liebesgeschichte: Mary fühlt sich schon länger zu Travis hingezogen, der sie jedoch nicht beachtet und sich stattdessen mit ihrer besten Freundin verlobt. Stattdessen ist Travis Bruder in Mary verliebt, die diese Gefühle jedoch nicht erwidert. Diese Konstellation schafft natürlich einiges an Konfliktpotential. Dritter Pluspunkt! Als Mary in die Schwesternschaft aufgenommen wird, wird es zunehmend mysteriöser. Man merkt sehr schnell, dass die Schwestern Geheimnisse haben und mehr über die Vergangenheit wissen, als sie den Dorfbewohnern verraten. Als dann auch noch das Dorf von den Ungeweihten überrannt wird und Mary und ihre Freunde fliehen müssen, wird es richtig spannend! Vierter Pluspunkt! Fazit: „The Forest of Hands and Teeth“ (Der Wald der tausend Augen) ist ein von Anfang bis Ende überzeugendes Buch: Es ist zugleich spannend und einfühlsam geschrieben, unglaublich gruselig und bietet zudem eine schöne Liebesgeschichte.

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  • Rezension zu "The Forest of Hands and Teeth (advance reader's copy)" von Carrie Ryan

    The Forest of Hands and Teeth
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    23. August 2011 um 10:42

    „How unfair our life is. How useless it is to try to exist when surrounded by nothing but death.” In Marys Welt gibt es klare Regeln: befolge die Gebote der Schwesternschaft, vertraue auf Gott, heirate und kriege Kinder. Und nähere dich nie zu sehr dem Zaun, der das ganze Dorf umläuft und dich vor dem Wald beschützt. Denn darin warten die Ungeweihten, die Zombies. Woher sie kamen, weiß heute niemand mehr, doch die Schwesternschaft und die Beschützer wachen schon seit Generationen über das Dorf und verhindern das Eindringen der Zombies. Mary, die vom Leben immer mehr erwartet hat, als für ewig in ihrem Dorf zu bleiben und heile Welt zu spielen, muss sich nach dem Tod ihrer Eltern mit ihrem Schicksal abfinden. Entweder heiratet sie, oder sie muss sich der Schwesternschaft anschließen. Und zusehen, wie Travis, der Junge den sie liebt, eine andere heiratet. Doch dann stößt sie auf ein unglaubliches Geheimnis der Schwesternschaft, welches alles verändern kann. Aber bevor sie jemandem davon erzählen kann, geschieht das Unfassbare: die Zombies brechen durch und Mary und ihre Freunde müssen sich in den gefährlichen Wald flüchten... ______________ Puh, das war wahrlich kein Zuckerschlecken. Schon gleich zu Beginn wurde mir klar, dass es sich hier um alles andere als ein "feel-good" Buch handelt. Die Thematik ist düster und deprimierend, ständig lauert die tödliche Gefahr hinter dem Zaun. Marys Schicksal ist sehr bedrückend, fast schon aussichtslos, so dass ich mich oft regelrecht unwohl beim Lesen gefühlt habe und das Buch oft deprimiert zugeklappt habe. Was daran liegen mag, dass es kaum Hoffnung auf ein besseres Leben gibt. Ich konnte Marys drängenden Wunsch nach Mehr, nach einem Leben jenseits des Waldes und der endlosen Flut der Zombies absolut verstehen. Denn welchen Sinn soll das Leben schließlich haben, wenn man jeden Tag am selben Platz eingesperrt ist und keine Aussicht auf Besserung besteht? Wenn es einfach nur darum geht, zu überleben, statt tatsächlich zu leben. Selbst die Liebesgeschichte zwischen Mary und Travis bringt eher nur Schmerz und Leid mit sich als Hoffnung und ein wenig Aufheiterung. Denn Travis ist ihrer besten Freundin Cass versprochen. Und in ihrer Gesellschaft zählt dieser Schwur mehr als alles andere, denn die Zahl der Menschen ist gering und jeder Einwohner ist angehalten, früh zu heiraten und Kinder zu kriegen. Liebe ist dabei irrelevant, es zählt nur die gegenseitige Verbundenheit, um das Überleben der Menschen zu sichern. So bleibt Mary nur die Wahl, entweder Travis Bruder Harry zu heiraten, den sie nicht liebt, oder sich als Unverheiratete der Schwesternschaft und ihren strengen Regeln zu unterwerfen. Mary will nicht akzeptieren, dass das alles ist, was ihr das Leben zu bieten hat. Gibt es irgendwo da draußen nicht vielleicht doch noch etwas anderes als den unendlichen Wald und Zombies? Gibt es den riesigen Ozean tatsächlich, von dem ihr ihre Mutter immer erzählt hat? Als Mary in den Räumen der Schwesternschaft auf Gabrielle trifft, welche versteckt gehalten wird, wächst in ihr die Hoffnung. Denn Gabrielle ist keine von ihnen, sie kommt von außerhalb, von jenseits des Zauns. Gibt es also doch noch Menschen da draußen, andere Dörfer, die nicht von Zombies überrannt wurden? Obwohl sich die Geschichte stellenweise etwas hingezogen hat, hing ich doch gebannt an den Seiten, weil mich die Frage gequält hat, ob Mary, Travis und den anderen die Flucht vor den Zombies gelingt. Langsame, ruhige Szenen wechseln sich dabei ab mit nervenaufreibender Dramatik. So richtig "verschnaufen" konnte man bei dem Buch nicht. Was ich ein bisschen schade fand, ist dass man wie auch Mary und der Rest der Menschheit im Dunkeln tappt was die Ursachen für die Zombieapokalypse betrifft. Was die Wiederkehr, das Auftauchen der ersten Zombies vor so langer Zeit hervorgerufen hat, das bleibt unklar, nicht einmal kleine Hinweise werden eingestreut. Trotzdem fand ich das Buch sehr gelungen. Die Charaktere wirken alle glaubhaft und besonders in Mary konnte ich mich problemlos hineinversetzen. Ihre Gefühle erschienen mir sehr authentisch und sind mir richtig nahegegangen, weshalb mir das Lesen aber auch nicht besonders leicht fiel, denn auch ich konnte den Eindruck nicht loswerden, dass dieses Leben sinnlos ist. Nicht umsonst spielt Mary mehr als einmal mit dem Gedanken, einfach aufzugeben und sich infizieren zu lassen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, es existieren aber noch 2 Folgebände, in denen jeweils ein anderer Charakter die Hauptrolle spielt. Wer das Buch lesen will, der sollte sich darauf einstellen, dass die Geschichte nicht leicht zu lesen wird. Menschen sterben, egal ob Freunde oder Verwandte und Hoffnung auf ein besseres Leben gibt es kaum. Das Buch ist düster und beklemmend, aber auch absolut fesselnd.

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  • Rezension zu "The Forest of Hands and Teeth" von Carrie Ryan

    The Forest of Hands and Teeth
    Sineous

    Sineous

    10. April 2011 um 19:43

    Jahrzenhnte nach der ersten "Rückkehr", dem Wiederauferstehen der infizierten Toten als fleischhungrige Zombies, lebt Mary in einem umzäunten Dorf mitten im Wald im Nirgendwo. Das Dorf wird gut behütet, doch sie träumt von einem Leben außerhalb der Dorfmauern, einem Leben das nicht ständig von Tod umringt ist und von dem endlosen Ozean, von dem ihre Mutter einst erzählte. Als sie plötzlich Waise wird, nimmt man sie in die 'Schwesternschaft' auf, den Orden der Frauen, die das Sagen über das Dorf haben. Mary beginnt die Wahrheit hinter der Fassade zu erblicken und forscht nach den Ursprüngen der Dorfgeschichte. Auch öffnet sie sich langsam für Travis, der bereits ihrer besten Freundin anvertraut ist. Gerade dann wird ihr Dorf von den lebenden Toten überfallen und fast alle werden getötet oder infiziert. Zusammen mit wenigen Freunden schafft sie es, sich in die verbotenen Wälder zu flüchten, doch dort erwartet sie das Unbekannte. Ein erbarmungslos blutiges, angstgetriebenes Buch, das einem den Schleier von den Augen hebt. Hier finden sich keine Heldenprosen wie in anderen Jugendbüchern, auch ist der Kampf ums Überleben keinesfalls ein Kinderspiel und wird idealisiert dargestellt. Das hier ist bitterer Ernst und jede Hoffnung wird scheinbar früher oder später ausgelöscht. Dennoch ist "The Forest of Hands and Teeth" von einer unbeschreiblich zarten Poesie durchwebt, die das Leben und Träume als etwas Besonderes hervorzuheben vermag.

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  • Rezension zu "The Forest of Hands and Teeth (advance reader's copy)" von Carrie Ryan

    The Forest of Hands and Teeth
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2011 um 20:38

    Spannend, nervenzerreibend und fesselnd wie ein Kino-Film. Mary's Geschichte packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Mary lebt in einem kleinen Dorf, eingeschlossen von den Ungeweihten, den Zombies. Die Schwesternschaft prophezeit, dass sie die einzigen Überlebenden sind, doch Mary träumt seit jeher von dem Ozean und glaubt, dass es dort keine Infizierten gibt. Als ihr Dorf überrant wird bleibt ihnen keine andere Wahl als den verbotenen Pfaden zu folgen, die durch den Wald der Tausend Augen führen (der deutsche Titel ist etwas unpassend, da die Ungeweihten blind sind). Eine Gruppe aus sieben Überlebenden und einem Hund kämpft von nun an ums weitere Überleben und gegen die Verzweiflung. Es scheint nirgendwo sicher zu sein. Und vielleicht sind sie wirklich die einzigen Überlebenden auf der ganzen Welt. Wirklich nichts für schwache Nerven, ich hab mich ordentlich gegruselt. Gegen Ende wollte ich das Buch vor Frustration durchs Zimmer schmeißen - warum darf ich nicht verraten, sonst gibt es wieder böse Kommentare. Jedenfalls überlege ich noch, ob ich die Fortsetzungen lesen werde, das Ende spricht für mich eher dagegen. Zu viele lieb gewonnene Charaktäre haben nicht überlebt. (Ich habe nicht gesagt, wer stirbt... ;) ) Das perfekte Buch für alle Fans von Zombie-Filmen á la Resident Evil. Es gibt in etwa genauso viel bzw wenig Happy End.

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