Die Banner von Haven

von Carrie Vaughn 
4,0 Sterne bei28 Bewertungen
Die Banner von Haven
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Neue Kurzmeinungen

ClaudisGedankenwelts avatar

eine gute Geschichte, mehr Krimi als Dystopie. Deshalb hat mir ein bischen was gefehlt, aber ich würde gern mehr lesen aus Haven.....

FleurDeVies avatar

Eine gelungene Geschichte, leider ohne Herz und Seele

Alle 28 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Banner von Haven"

Haven, eine Stadt an der Küste: Nach einer Reihe von apokalyptischen Stürmen ist hier eine neue Zivilisation entstanden. Die Menschen, nun in kleinen Gemeinschaften organisiert, erhalten symbolische Banner, mit denen sie sich das Privileg für Nachwuchs verdienen können. Enid ist eine junge Ermittlerin, die Zuwiderhandlungen gegen die herrschenden Regeln aufdeckt. Eines Tages soll sie in einem rätselhaften Todesfall ermitteln und muss sich bald selbst fragen, für was sie in dieser neuen Welt wirklich stehen will.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783038800088
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Arctis Verlag
Erscheinungsdatum:09.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Carlosias avatar
    Carlosiavor 4 Monaten
    Eine sehr interessante Welt.

    Cover
    Dieses Cover zeigt nicht viel sagt aber ein wenig über den Inhalt des Buches. Mir gefällt das Cover recht gut und ich finde es weckt das Interesse.

    Thematik
    In dem Buch geht es um eine Zukunft die möglich sein kann. In dieser Zukunft leben die Menschen weiter, aber mit sehr wenigen Gerätschaften aus der Vergangenheit. Alles ist genau ausgerechnet und es gibt nichts wichtigeres als sich an die Regeln zu halten.

    Charaktere
    Enid ist in einer Welt groß geworden in der man immer wieder Angst hat vor dem nächsten Sturm. Sie ist eine der die für die Regeln zuständig ist und darauf achtet das sie nicht gebrochen werden.

    Handlungsort
    Die ganze Handlung spielt an einer Küstenregion die sehr gut beschrieben worden ist. Man kann sich diese daher wirklich gut vorstellen.

    Umsetzung
    Die Geschichte ist wirklich sehr gut wieder gegeben und die Idee ist fast perfekt erklärt. Doch mir ist nicht alles wirklich logisch erschienen bzw. ich habe es nicht verstanden. Mir hat jedoch sehr gefallen wie die Personen gehandelt haben, weil es einfach gepasst hat.

    Fazit
    Insgesamt finde ich das Buch gut und es hat eine sehr interessante Zukunftsvision die hoffentlich nicht zutreffen wird.

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    aly53s avatar
    aly53vor 5 Monaten
    Ein Kriminalroman der zwar erst in Fahrt kommen muss, aber sehr gut ausgearbeitet und spannend ist

    Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut , das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Inhalt klang mehr als gut.
    An dieser Stelle gilt mein Dank dem Arctis Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

    In die Handlung kam ich sofort sehr gut rein. Im Fokus steht dabei Enid. Eine junge Frau , die sich der Gerechtigkeit verschrieben hat und als Ermittlerin tätig ist. Enid ist gut in dem was sie tut und wie sie es tut. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Enid ist sehr authentisch. Mal ist sie sanft und ruhig , aber sie kann auch aufbrausend und wütend sein. Man erfährt hierbei auch ihre Perspektive, was sie sehr greifbar macht. Zu Beginn brauchte ich etwas um mit ihr warm zu werden. Denn es gab eine Unnahbarkeit, die ich nicht sofort überbrücken konnte.
    Auch die anderen Charaktere sind sehr schön in Szene gesetzt und gut ausgearbeitet.

    Die Welt hat sich nach den großen Stürmen verändert und es gibt nun eine neue Ordnung. Ich hab mich lange gefragt , was es mit den Bannern auf sich hat. Nach und nach erfährt man mehr darüber und kann es auch nachvollziehen. Man taucht dabei immer abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart ein. Man trifft dabei auch auf eine junge Enid , was mir wirklich gut gefallen hat.
    In der Vergangenheit hat mir besonders Dak sehr gut gefallen. Er hatte etwas sehr faszinierendes an sich und ich folgte begierig, welche Geheimnisse er wohl mit sich herumtträgt und was es schlussendlich wirklich mit seiner Person auf sich hat. Er war für mich so etwas, wie das sprichwörtliche Feuer im Geschehen, so das man einfach nicht davon loskam.

    Als ein Todesfall geschieht, ist Enid vollkommen gefordert und auch als Leser ist man mehr als neugierig, was es damit auf sich hat.
    Nach einiger Zeit zieht auch das Tempo unmerklich an und man hängt gebannt an den Zeilen.
    Der Schreibstil der Autorin ist fließend und einnehmend. Er verführte mich dazu , das Buch in einem Rutsch zu lesen.
    Die Atmosphäre ist zwar sehr ruhig und etwas gewöhnungsbedürftig. Aber er verfügt auch über einen großen Sog, dem man einfach erlegen ist.
    Der Autorin gelingt es verschiedene Aspekte einzuweben mit denen ich nicht gerechnet habe.
    Es war für mich keine emotionale Achterbahnfahrt. Dennoch habe ich mit Enid mitgefiebert. Ihre Impulsivität und ihre Kraft gespürt.
    Die Entwicklung des Ganzen war spürbar und zeigte dabei die unterschiedlichsten Dinge auf.

    Der Abschluss des Ganzen hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn er vollkommen anders war , als erwartet.
    Schlussendlich ein dystopischer Roman , der Krimielemente mit sich bringt und dabei eine Welt aufzeigt , die durchaus erschreckend und in seiner Form gar nicht mal so unvorstellbar wirkt.

    Fazit:
    Mit “Die Banner von Haven” entführt uns die Autorin in eine dystopische Welt , die erschreckend und gar nicht mal so unvorstellbar wirkt.
    Ein Kriminalroman der zwar erst in Fahrt kommen muss, aber sehr gut ausgearbeitet und spannend ist.
    Gut platzierte Wendungen runden das Ganze sehr schön ab.

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    Dystopia-Bookworlds avatar
    Dystopia-Bookworldvor 5 Monaten
    Ich habe mir mehr erhofft...

    Nachdem ich so lange auf das Exemplar "Die Banner von Haven" gewartet habe, war ich etwas überrascht über die Handlungen des Buches. Ich kann nicht genau sagen, was ich erwartet habe, aber mit einer klassischen Dystopie habe ich schon gerechnet. Klassische Dystopie im Sinne von Enid, die Ermittlerin, erkennt die falschen Regeln der Regierung und stürzt diese. Jedoch war die Geschichte ein Krimi im dystopischen Stil. Bis auf den Neuaufbau der Orte und Neuorganisierung der Führung hat es nicht viel von einer Dystopie.

    In der Geschichte geht es um die Ermittlerin Enid, die die Regeln und Ordnung der Region bewahren, die Verstöße aufdecken und die Bürger disziplinieren soll. Dazu hat sie die Macht über ein Haushalt, in dem Menschen sich zusammen getan haben, oder auch über ein ganzes Dorf eine Bannersperre auszusprechen.

    In der Küstenregion ist es nicht erlaubt ein Kind zu gebären ohne Erlaubnis der Regierung. Es muss erst gewährleistet sein, dass der Zusammenschluss des Haushaltes hart genug gearbeitet hat, um einen weiteren Mitbewohner ernähren zu können. Sollten sie es geschafft haben, erhalten sie ein rotes Banner und damit die Erlaubnis ein Kind zu bekommen.

    Aus diesem Grund werden Ermittler im ganzen Land gefürchtet. Sie decken jedes noch so kleines Vergehen auf. Auch wenn ein Feld bestellt wird, das eigentlich für dieses Jahr ruhen sollte. Es dient zum Schutz der Erde und somit auch den Menschen. Ist ein Feld zu sehr bewirtschaftet worden, trägt es bald keine Früchte mehr und ist nutzlos.

    Als Enid mit ihrem Partner und alten Freund Thomas in einen Nachbarort gerufen werden, muss sie ihren ersten Todesfall untersuchen. Doch sie hat nicht damit gerechnet mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden, denn ihre ehemalige Jugendliebe Daks ist ein Teil des Falls.

    Nun beginnt ein Kapitelwechsel zwischen dem aktuellen Mordfall und ihrem Abenteuer mit Daks unterwegs durch die Küstenregion. Ich persönlich mag diesen Wechsel der Zeiten nicht. Immer wenn es gerade in einem Kapitel spannend wird, wird man durch den Sprung in die Vergangenheit rausgezerrt und muss sich die Liebeleien der Jugendlichen durchlesen. Dabei gibt es kaum ein Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten. Mir kommt es eher wie ein Lückenfüller vor.

    Es war schon interessant wie ein Ermittler ohne jeglichen technischen Schnickschnack ein Mordfall aufklärt, allerdings hat sich die Geschichte gezogen und war recht trocken formuliert. Nachdem ich mich auf eine spannende Dystopie gefreut habe, wurde ich wegen einem weniger dramatischen Krimi enttäuscht. Die Banner von Haven hatten so viel Potenzial für eine aufregende klassische Dystopie, doch leider wurde diese nicht genutzt. Klar, es ist mal was anderes, aber auch einen dystopischen Krimi hätte man etwas aufbauschen können um die Leser zu fesseln.

    Allem in allem will ich die Geschichte nicht schlecht reden, nur leider hat sie meinen Geschmack definitiv nicht getroffen. Vielleicht sollte jemand das Buch lesen, der auch gerne mal Krimis verschlingt.

     

    Mich hat die Geschichte bedauernder weise nicht überzeugt, deswegen erhält "Die Banner von Haven" nur 2 von 5 Sternen!


    mehr auf www.dystopia-bookworld.com

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    melanie_reicherts avatar
    melanie_reichertvor 5 Monaten
    Emotional, spannend und teilweise überraschend

    Mit „Die Banner von Haven“ legt uns die Autorin eine spannende Ermittlungs-Story mit dystopischem Setting vor, die mich stellenweise in ihren Bann ziehen konnte. Interessante Charaktere treffen auf eine Ermittlung, die mehr neue Fragen aufwirft, als sie beantwortet.

    Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht der Protagonistin Enid. Wir begleiten sie dabei gleich auf zwei Wegen, denn immer im Wechsel bekomme wir ein Kapitel aus der Gegenwart erzählt und dann wieder eins aus der Vergangenheit. Das hat den Vorteil, dass wir zum einen Enids Motive und Motivation verstehen, zum anderen aber auch die dystopische Welt ein Stück nähergebracht bekommen, denn die Gegenwarts-Passagen sind recht auf die Investigation beschränkt, während wir es in der Vergangenheit mehr um das Entdecken der Welt geht. Den Schreibstil der Autorin würde ich eher als locker-flockig beschreiben, die Seiten fliegen nur so dahin, wobei ich sagen muss, dass es dann auch wieder Abschnitte gibt, die sehr poetisch und teilweise sogar melancholisch anmuten.

    Enid hat mir als Protagonstin insgesamt gut gefallen, komplett sympathisch ist sie mir im Verlauf der Story leider nicht geworden, obwohl wir uns Kapitel für Kapitel ein solideres Bild machen konnten, warum sie letztlich zu dem geworden ist, was sie nun ist. Sie ist starkt, geht ihren Weg und hält an ihren Prinzipien fest. Dann ist sie aber auch wieder sehr hart, engstirnig, ungeduldig und emotional (sie wird von einer Art unbändiger Wut getrieben). Das macht sie natürlich menschlich, man kann sich mit identifizieren. Allerdings konnte ich nicht komplett ergründen, woher beispielsweise ihre Wut auf die Menschen kommt. Das ist schade, weil es die Geschichte für mich nicht ganz rund macht und Fragen offen lässt.

    Die Nebencharaktere waren wirklich überaus gelungen. Jeder hat solide seine Rolle gespielt, hat Sympathien geweckt, wenn er es sollte, oder sich eben auch in das Bildnis des Bösewichts eingefügt, wenn es notwendig war. Insgesamt war das Charakterdesign dieses Romans durchdacht und die Autorin führt den Leser langsam an die vielen Namen heran, die einem im Verlauf der Geshichte begegnen. Dafür möchte ich ein Lob aussprechen.

    Die Spannung war eigentlich durchgängig vorhanden, bis auf einige Passagen im mittleren Gegenwarts-Teil. Hier hätte man die Geschichte vielleicht etwas dynamischer gestalten müssen, wobei sie insgesamt durch die Zeitwechsel sehr dynamisch war. Beide Handlungsstränge haben wunderbar ineinander gegriffen und die Spannung beim Lesen immens gesteigert. Auch die Investigation an sich war interessant zu verfolgen. Ich habe mich stellenweise dabei ertappt, wie ich selbst ermittelt habe und raten wollte, wer nun was getan hat.

    Mein eigentlicher Kritikpunkt – wenn man ihn denn so nennen möchte – geht dahin, dass ich mir eigentlich eine Dystopie erhofft hatte, aber einen Krimi mit dystopischem Setting erhalten habe. Das ist erst mal nichts Negatives, denn die Welt, die die Autorin hier beschreibt, hat mich zum Nachdenken angeregt und mich schon von der ersten Seit an abgeholt. Trotzdem wurden meine Erwartungen eben nicht gänzlich erfüllt. Wer Krimis mag, bei denen die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht, liegt bei diesem Buch genau richtig. Spannend, emotional und überraschend.

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    Line1984s avatar
    Line1984vor 6 Monaten
    Spannende und faszinierende Dystopie!

    Dieses Buch hatte es mir sofort angetan, das Cover finde ich wundervoll, es ist ausdrucksstark und ein toller Hingucker. Doch auch der Klappentext konnte mich überzeugen.
    Ich habe auf eine spannende Dystopie gehofft und ich wurde nicht enttäuscht.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Ich kam ohne Probleme in die Story rein. Der Schreibstil der ist außergewöhnlich und etwas besonderes. Ich finde ihren Stil sehr einnehmend und fesselnd.
    Bereits nach wenigen Zeilen war ich völlig in der Story versunken. Ich vergaß alles andere um mich herum, für mich gab es nur noch dieses besondere Buch.

    Die Grundidee des Buches fand ich überaus faszinierend.
    Die Autorin schaffte es das ganze realistisch und authentisch umzusetzen. Es war für mich so als wäre ich ein Teil der Story, das ganze fand ich vorstellbar und erschreckend.
    Die hier erschaffene Welt war düster und faszinierend gleichermaßen.
    Ich sog jedes noch so kleine Detail in mich auf und bekam nicht genug.

    Die Charaktere hier sind authentisch und voller Leben gezeichnet wurden.
    Durch den Erzählstil konnte ich mich noch besser in Enid hineinversetzten.
    Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr viel besser nachvollziehen.

    Die Handlung an sich war fesselnd und spannend. Dennoch würde ich dieses Buch als Dystopie der leisen Töne beschreiben.
    Das tut der Spannung aber keinen Abbruch denn dieses Buch ist spannend und fesselnd bis zum Schluss. Zwar bleiben zum Ende hin noch einige Fragen offen doch das störte mich persönlich nicht denn so hat die eigene Fantasie sehr viel Spielraum.

    Ich bin von diesem Buch sehr begeistert und kann es euch deshalb nur ans Herz legen.
    Klare Empfehlung!

    Fazit:
    Mit "Die Banner von Haven" ist der Autorin eine fesselnde und faszinierende Dystopie gelungen die mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 6 Monaten
    Viele offene Fragen

    Meine Meinung
    Ich finde dieses Cover wirklich wunderschön aufgemacht und vor allem passend zur Geschichte. Die Banner, die dort vorkommen, haben einen großen Stellenwert in der Welt und es ist Ziel jeder Familie einen solchen zu bekommen.

    Enid wächst in einer Welt auf, die von fürchterlichen Stürmen heimgesucht wird. Bereits als junges Mädchen, musste sie erfahren was es heißt, in einem solchen Sturm gefangen zu sein und ist deshalb zu einer starken und mutigen Frau herangewachsen. 
    Meiner Meinung nach konnte man sie jedoch eher schlecht einschätzen und ich war von ihrem Handeln meist etwas überrascht. Sie geht die Dinge anders an, als ich es tun würde, was ich teilweiße sehr interessant fand. In ihrem Beruf als Ermittlerin ist sie wirklich gut und er passt einfach perfekt zu ihr.

    Durch den Klappentext hatte ich eine gut durchdachte Dystopie erwartet, wurde hier aber etwas enttäuscht. Wir befinden uns zwar in der Zukunft der Welt, die auch dystopisch angehaucht ist, jedoch erfährt man niemals was eigentlich passiert ist, das die Welt so anders ist. Ich fand das unglaublich schade und dachte erst ich hätte den ersten Band der Geschichte verpasst. Das Gefühl zog sich leider durch das komplette Buch, wir haben Rückblicke in Enids Kindheit und vor allem ist dort die Rede von einer Tante, die noch in der "normalen" Welt gelebt hat. Meines Erachtens hätte man das auch einfach weg lassen können, denn so bleiben viele ungelöste Fragen.
    Der letzte Abschnitt des Buches hat es noch mal etwas rausgerissen, dennoch bin ich unschlüssig über die Bewertung des Buches.

    Autorin
    Carrie Vaughn wurde 1973 in Kalifornien geboren. Sie ist Autorin der New-York-Times-Bestsellerserie »Midnight Hour« und zahlreicher Science-Fiction- und Fantasy-Romane. Ihre Geschichten waren für den Hugo Award nominiert und sind u.a. in George R.R. Martins Wild-Cards-Serie erschienen. Sie lebt heute in Boulder, Colorado.

    Einzelbewertungen
    Cover 5/5
    Protagonisten 3/5
    Spannung 2/5
    Schreibstil 3/5
    Ende 2/5

    Fazit
    Ein interessantes Buch, doch mich lässt es mit vielen Fragen zurück. Ich habe dem Buch deswegen einen neutralen Sterne-Wert gegeben

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    BookW0nderlands avatar
    BookW0nderlandvor 7 Monaten
    Ein Krimi mit dystopischem Setting

    Zwischendurch mag ich Dystopien immer ganz gerne und obwohl mich die letzte sehr enttäuscht hat, wollte ich mich direkt an die nächste wagen.
    Nach zerstörerischen Stürmen existiert die Welt, wie wie sie kennen nicht mehr. Enid lebt in dieser neuen Welt, die nun Haven genannt wird. Dort dürfen nur die Haushalte Nachwuchs bekommen, die sich ein Banner verdient haben und jeder der dagegen verstößt wird von den Ermittlern überprüft. Enid ist eine solche Ermittlerin und soll jetzt sogar einen rätselhaften Todesfall aufklären. Sie lebt zusammen mit ihrem Partner und einem anderen Paar in einem Haushalt.
    Enid war die Protagonistin und zu einem großen Teil ging es mehr um sie, als um den Mordfall. Man erfährt durch Rückblenden was sie alles erlebt hat und auch wie sie die Welt sieht und auch mal gesehen hat. Obwohl sie im Mittelpunkt stand, blieb sie sehr blass und ich konnte keinen wirklichen Zugang zu ihr finden. Man hat zwar so vieles über sie erfahren, aber es reichte einfach nicht.
    Die Idee dieser Dystopie fand ich wirklich interessant. Es gab keine Invasion durch Aliens oder Kriege, die alles zerstört haben oder eine riesige Naturkatastrophe. Natürlich gab es Stürme, die vieles zerstört haben, aber eigentlich waren die Menschen selbst an dem Ende Schuld, dadurch wirkte das, was man hier gelesen hat, sehr real. Es könnte eine realistische Zukunft sein und man hofft, dass sie so nicht irgendwann aussieht.
    Insgesamt war 'Die Banner von Haven' aber eigentlich mehr ein Krimi mit dystopischem Setting, als wirklich eine Dystopie. Ich habe somit natürlich was komplett anderes erwartet und musste mich erst zurechtfinden. Der Anfang dümpelte noch vor sich hin, aber in der Mitte kam dann doch noch etwas Spannung auf, die dann zum Ende hin aber auch wieder nachlies.
    Ich wurde von dem Buch nicht so überzeugt, wie ich es gehofft hatte, was wahrscheinlich auch ein wenig an den falschen Erwartungen meinerseits lag. Zum großen Teil lag es aber auch daran, dass mich die Geschichte und die Protaginistin insgesamt einfach nicht so packen konnten.

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor 7 Monaten
    Ein Schicksal, ein Krimi, eine Dystopie

    Inhalt 

    In der Welt "danach" müssen sich die Menschen das Leben wieder neu aufbauen. Von unserer hochtechnisierten Welt sind nur ein paar kostbare Ressourcen übrig - man musste sich um andere Dinge als den technologischen Fortschritt kümmern - ums blanke Überleben.

    Enid ist eine der Töchter der stark dezimierten Gesellschaft, Großstädte, Flugzeuge und Fernseher kennt sie nur aus den Erzählungen ihrer verstorbenen Tante.
    Sie lebt
    in einem Haushalt zusammen mit ihrem Partner und einem befreundeten Paar und arbeitet als Ermittlerin   - das Äquivalent zur Polizei im "Danach".

    Ein ungeklärter Todesfall führt sie und ihren Partner Tomas in die Nachbarstadt Pasadan, wo Enid nicht nur auf viele Ungereimtheiten und verstockte Bewohner trifft, sondern auch auf ihre eigene Vergangenheit. 

    Beurteilung 

    Dieses Buch zu beurteilen ist richtig schwierig. Ich habe schon viele Dystopien gelesen, doch diese ist, wie soll ich sagen, anders. Keine Riesenkatastrophe, kein atomarer Krieg, kein Weltuntergangsszenario - nein, langsam und schleichend kam hier das Ende, die Menschen haben sich einfach selbst zerstört und wurden dann nach und nach von den Konsequenzen und Mutter Natur eingeholt.

    Ein extrem beängstigendes, weil irgendwie so zeitpunktloses und realistisches Szenario, das man erst bemerkt, wenn man schon mittendrin ist. Wo stehen wir gerade? Denkt man sich beim Lesen des Romans. Sind wir schon auf halben Weg in die Welt, die Carrie Vaughn hier beschreibt? Und wie schlimm wäre das eigentlich wirklich?

    Man darf sich aber keine falschen Vorstellungen machen: Die Hintergründe werden über einen sehr langen Zeitraum eigentlich nur angedeutet - man weiß, irgendetwas muss geschehen sein, aber es wird nie genauer beschrieben. Man wird vor die vollendeten Tatsachen gestellt. Am herausstechendsten ist wohl, dass es weit weniger Menschen gibt als vorher, das die Fortpflanzung stark kontrolliert wird und Technik nur noch rudimentär vorhanden.

    Die Menschen sind, wie vor dem Zeitalter der Industrialisierung, wieder weitestgehend auf sich gestellt in kleineren Gemeinschaften, wo man früher eine Stunde mit dem Auto brauchte, ist man heute einen Tag oder länger zu Fuß unterwegs. 

    Eindringlich beschreibt Carrie Vaughn, wie die ersten Nachkommen nach dem Wendepunkt aufwachsen - es gibt noch wenige Menschen, die sich an unsere jetztige Zeit erinnern, aber sie selbst kennen die Welt nicht mehr.

    Im Vordergrund handelt es sich bei "die Banner von Haven" eigentlich um einen Krimi - ist eigentilch auch mal eine andere Idee, eine Dystopie zu schreiben, auch wenn neben dem Mord, den Enid aufklären soll, die Lebensgeschichte von Enid eine große Rolle spielt, die sehr einfühlsam und intensiv erzählt wird. 

    Und während dem Lesen merkt man, wie man als Leser in diese Welt hineingezogen wird, sich das Leben in so einer Umwelt vorstellt und merkt, wie lebendig diese Umwelt um den Leser selbst wird. Ein typischer Fall einer sehr ruhigen Geschichte, ohne special effects und großes Brimborium, die einen aber um so mehr in ihren Bann zieht.

    Für diese Einzig- und Andersartigkeit bekommt "die Banner von Haven" von mir eindeutig 5 Sterne.

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    nellsches avatar
    nellschevor 8 Monaten
    Die Banner von Haven

    Die Welt von heute existiert nicht mehr und liegt durch Epidemien und Stürme in weiter Vergangenheit. In der neuen Zeit leben die Menschen in Haushalten zusammen. Für diese Gemeinschaften ist genauestens vorgegeben, wie viel sie anbauen, ernten und erwirtschaften dürfen. Und auch die Geburten sind geregelt. Erst wenn ein Haushalt sich einen Banner verdient hat, dürfen sie ein Kind bekommen. Die Ermittler, zu denen auch Enid gehört, müssen Zuwiderhandlungen und Verbrechen aufklären und Strafen verhängen. Und Enid muss nun mit einem Kollegen einen Todesfall aufklären.

    Der Einstieg in die Geschichte gelang mir gut. Der Schreibstil war leicht verständlich und ließ sich zügig lesen.
    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen Enids Gegenwart mit ihrer Tätigkeit als Ermittlerin, zum anderen ihre Vergangenheit und Jugend, in der sie mit ihrem Freund Dak auf Wanderschaft ging. Dank der Überschriften konnte ich die Zeitsprünge problemlos zuordnen und verstehen.
    Der Todesfall und die dazugehörigen Ermittlungen von Enid fand ich interessant und hier kam Spannung auf. Die Art, wie die Ermittlungen vorgenommen und Puzzleteile gesammelt wurden, erinnerte mich an früher, als noch keine technischen Hilfsmittel zur Verfügung standen. Das fand ich sehr gelungen und lesenswert.
    In den Kapiteln mit den Rückblicken begleitet der Leser Enid und ihren Freund Dak bei ihrer Wanderschaft. Dadurch erfährt man viel über die unterschiedlichen Gemeinschaften und lernt Enid besser kennen. Allerdings empfand ich diese Abschnitte manchmal sehr langatmig. Aber ich dachte mir, dass das bestimmt einen Grund hat. Dieser hat sich mir nach Beendigung des Buches allerdings nicht wirklich erschlossen, so dass ich der Meinung bin, dass diese Abschnitte auch hätten kürzer gehalten werden können.
    Sehr interessant fand ich die Vision, wie unsere Welt in Zukunft aussehen könnte und wohin unser heutiges Verhalten führen kann. Ich fand es erschreckend, dass in der neuen Welt alles vorgegeben wird, insbesondere wer ein Kind bekommen darf und dass man sich dieses Privileg verdienen muss.
    Für meinen Geschmack gab es allerdings zu wenig Einblicke in das neue Leben, insbesondere zu der Frage, wie man sich einen Banner verdienen konnte. Die Banner waren ein zentrales Thema, denn sie kommen in dem Titel des Buches vor und kreisten über jedem Haushalt und jeder Person. Daher hätte ich mir da einfach detaillierte Hintergrundinformationen gewünscht.
    Die Charaktere wurden insgesamt gut dargestellt. Allerdings blieb Enid als Hauptprotagonistin sehr blass, so dass ich mit ihr nicht warm wurde und keine richtige Beziehung zu ihr aufbauen konnte.

    Ich empfand dieses Buch als ruhige Dystopie mit einem interessanten Kriminalfall. Dennoch konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, so dass ich 3 von 5 Sternen vergebe. 

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 8 Monaten
    Interessant

    Enid fühlt sich in ihrer Gemeinschaft in Haven recht wohl. Sie hat sich ein gutes Leben aufgebaut, hat einen interessanten Job als Ermittlerin und bestimmt könnte sie bald ein Banner erhalten, welches ihr auch das Kinderkriegen erlaubt. Die Ermittlungen zu einem Todesfall in einer benachbarten Gemeinschaft konfrontiert sie mit ihrer Vergangenheit. Der Schreibstil liest sich ganz wunderbar, leicht und flüssig. Die Idee der Gemeinschaften in Haven und das Erarbeiten der Banner fand ich sehr interessant. Enid hat mir, mit ihrer ehrlichen Art und Wissbegier, als Protagonistin sehr gut gefallen. Auch die anderen Figuren wurden sehr facettenreich beschrieben. Die Geschichte ist sehr spannend, sowohl das Setting als auch die Ermittlungen im Todesfall. Das Ende der Story hätte ich so nicht vermutet.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NetzwerkAgenturBookmarks avatar

    ... wenn ein Banner entscheidet, ob du schwanger werden, Kinder bekommen und eine Familie gründen darfst.

    Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde mit einem aktuellen Titel aus dem Arctis Verlag.
    Wir suchen interessierte Leser, die gerne »Die Banner von Haven»  von Carrie Vaughn in einer gemeinsamen Leserunde lesen möchten.


    Haven, eine Stadt an der Küste: Nach einer Reihe von apokalyptischen Stürmen ist hier eine neue Zivilisation entstanden. Die Menschen, nun in kleinen Gemeinschaften organisiert, erhalten symbolische Banner, mit denen sie sich das Privileg für Nachwuchs verdienen können. Enid ist eine junge Ermittlerin, die Zuwiderhandlungen gegen die herrschenden Regeln aufdeckt. Eines Tages soll sie in einem rätselhaften Todesfall ermitteln und muss sich bald selbst fragen, für was sie in dieser neuen Welt wirklich stehen will.



    Carrie Vaughn wurde 1973 in Kalifornien geboren. Sie ist Autorin der New-York-Times-Bestsellerserie »Midnight Hour« und zahlreicher Science-Fiction- und Fantasy-Romane. Ihre Geschichten waren für den Hugo Award nominiert und sind u.a. in George R.R. Martins Wild-Cards-Serie erschienen. Sie lebt heute in Boulder, Colorado.

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    Pressestimmen

    »Carrie Vaughns Blick ist außergewöhnlich, nachdenklich und kommt zur rechten Zeit.«
    Publishers Weekly

    »Ein wunderbar durchdachter, eindringlicher Roman.«
    Kirkus

    »Der spannende Innenblick auf mögliches Zukunftsszenario – ideal für Genre-Crossover-Fans.«
    Booklist

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

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    CherryblossomBooksvor 4 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch.
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