Carson Ellis

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Wazn Teez?, Zuhause und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Carson Ellis

Wazn Teez?

Wazn Teez?

 (8)
Erschienen am 13.01.2017
Zuhause

Zuhause

 (1)
Erschienen am 27.01.2016
Wildwood: Roman (Heyne fliegt)

Wildwood: Roman (Heyne fliegt)

 (0)
Erschienen am 11.05.2012

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Brigitte_Wallingers avatar

Rezension zu "Wazn Teez?" von Carson Ellis

Geniales Bilderbuch für Kids von 4 bis 8
Brigitte_Wallingervor einem Monat

Wazn Teez? ist bezaubernd, wunderbar, total gelungen – ja, Leute, ich bin sowas von begeistert: Die klaren, in Naturtönen gehaltenen Illustrationen sind wunderschön, die Geschichte toll, und nach dem Lesen gibt’s noch jede Menge lustigen Gesprächsstoff mit den Kids.

Zum Inhalt:  Im Frühling sprießt ein grünes Pflänzchen aus dem Boden und viele vorbeikommende Insekten fragen sich: „Wazn teez?“ (Das heißt natürlich: „Was ist das denn?“) Erste Antwort: „Mi nanüt.“

Was? Du sprichst kein Insektisch? Kein Problem! Deine Kinder werden Dir alles perfekt übersetzen, und dabei gibt’s viel zu lachen! Man kommt natürlich auch als Erwachsene(r) in diese Fantasiesprache rein: „an Plumpse“ = eine Pflanze/Blume, „an Sprossel“ = eine Leiter, usw. Die Übersetzung der wüsten Beschimpfung der Spinne, die die Pflanze samt darauf errichteter Festung in Beschlag nimmt, ist dabei sicher ein Highlight (im Original: „SCHROXXLER! TITTI SCHROXXLER!“). Keine Sorge, schon auf dem nächsten Bild löst ein großer Vogel dieses Problem ;-). Als es schließlich Herbst wird, ziehen sich die Insekten zurück, Blume und Festung verfallen, Schnee bedeckt das Land, bis dann im Frühling…

Meine Kinder und ich hatten große Freude an den bezaubernden Bildern und unglaublichen Spaß beim Entziffern der Insektensprache. Auch danach haben wir noch weitergelacht und selbst Wörter in Insektensprache erfunden. (Ich werde wohl nie mehr eine Leiter sehen und nicht „an Sprossel“ denken!)

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mintundmalves avatar

Rezension zu "Wazn Teez?" von Carson Ellis

Was ist denn das?
mintundmalvevor 2 Jahren

Oder besser: "Wazn Teez?", fragen die neugierigen Libellen im zweiten Bilderbuch der amerikanischen Illustratorin Carson Ellis. Und damit versinken wir in einer Fantasiewelt mit ganz eigener Kunstsprache.

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EmmyLs avatar

Rezension zu "Wazn Teez?" von Carson Ellis

Fantasievolle Illustrationen originell interpretiert durch kreative „Insektensprache“
EmmyLvor 2 Jahren

Aus der Erde schiebt sich ein zarter grüner Spross. Zwei Insekten betrachten ihn neugierig von allen Seiten. Der Spross wächst, bekommt Blätter, wird von immer mehr Insekten beäugt und schließlich auch bekrabbelt. Es dauert nicht lange, da bauen die verschiedensten Käfer Baumhäuser zwischen den grünen Blättern der Pflanze. Spinne und Vogel stören den harmonischen Frieden nur kurzzeitig. Schließlich entfaltet sich eine wunderschöne große Blüte und gibt das Geheimnis um die Pflanze Preis.

In der Geschichte wird die Zeitspanne eines ganzen Jahres umfasst. Von Frühling bis Frühling ist der Lebenszyklus einer Blume sehr detailliert dargestellt. Im Frühling ist alles karg, bis sich das erste Grün entfaltet. Eine große bunte Blüte lockt im Sommer viele Insekten an. Im Herbst verwelkt die Blüte, die gesamte Pflanze fällt in sich zusammen und die Samen fallen aus. Eine weiße Schneedecke versteckt die Pflanzen im Winter auch die Insekten haben sich zurück gezogen. Es folgt der Frühling mit vielen frischen Sprossen. Der Samen ist aufgegangen und ein Käfer rätselt: „Wazn teez?“

In diesem Buch sprechen die Bilder für sich. Einen richtigen erzählenden Text gibt es nicht. Die Käfer unterhalten sich in ihrer eigenen Käfersprache. Ähnlich den Sprechblasen eines Comics, werden den kleinen Protagonisten ihre Worte mit Strichen zugeordnet. Beim ersten Lesen machen die Silben, Worte und Sätze der Käfer nur wenig Sinn. Beschäftigt man sich etwas genauer mit dem Buch, liest wiederholt aufmerksam, vergleicht die Sätze mit den Bildern so ist eine übersetzende Interpretation möglich. Bei all den interessanten Silbenkombinationen lässt sich „Wazn teez?“ noch am einfachsten mit „Was ist denn das?“ übersetzen. Bei „Ba baa!“ für „Hallo!“ haben wir schon etwas länger gebraucht. Das geniale Spiel mit Sprache und Buchstaben zwingt den neugierigen Leser wiederholt im Buch zu schmökern, zu forschen und zu rätseln. Der sparsame Text ist kreativ in die Illustrationen integriert.

Je eine Doppelseite beinhaltet eine Szene und immer den gleichen Blickwinkel aus der Käferperspektive. So liegt in der linken unteren Ecke immer der gleiche abgesägte Baumstamm neben zwei grauen Steinen. Der untere Bildrand besteht immer aus einem braunen Streifen. Dieser symbolisiert die Erde, welche zur Bühne der krabbelnden Protagonisten wird. Alle Krabbeltiere sind vermenschlicht mit Mützen, Schuhen und Accessoires dargestellt. Sie gehen aufrecht auf zwei Füßen, besitzen eine ausgeprägte Gestik und Mimik. Die natürlichen Farben, das lebhafte Insektenleben sowie der pflanzliche Lebenszyklus im jahreszeitlichen Wandel machen die Illustrationen Seite für Seite zu einem Erlebnis für kleine Entdecker.

Wie das Wachstum der Pflanze, benötigt auch die Entdeckung dieses Buches viel Zeit. Es wird nie langweilig, sondern kann oft zur Hand genommen werden. Für die Seiten wurde ein etwas stärkeres Papier verwendet. Vorschulkinder können selbständig blättern und die Geschichte für sich erschließen. Die Bilder sind beruhigend. Sie rücken das langsame Wachstum und die Veränderungen in das Zentrum der Aufmerksamkeit.

Auf dem dunklen Cover sind zwei im Mondschein zu sehen, welche einen frischen grünen Spross betrachten.

Das Buch eignet sich wegen der großen überschaubaren Illustrationen auch für den Vortrag vor einer Kindergruppe. Es ist perfekt für den Einsatz im Unterricht, um über jahreszeitlichen Wandel, Wachstum, Insekten, Natur und Umweltschutz zu sprechen. Ich habe das Buch im Kindergarten vorgelesen. Nach kurzer, anfänglicher Irritation haben sich die Kinder sofort auf die Insektensprache eingelassen. Im Anschluss sind wir zum Insektenbeobachten auf eine Frühlingswiese gegangen. Die Kinder 4-6 Jahre haben sehr geduldig Insekten gesucht, beobachtet und gelauscht. Als große „Kenner“ der Insektensprache, haben sie jeglichem Getier lustige Worte angedichtet. Am schönsten waren dabei die frei erfundenen neuen Wortschöpfungen.

In der 5. Klasse fand das Buch Fächerübergreifend in Deutsch, Biologie und Kunst Verwendung. Im Kunstunterricht entstanden sehr schöne Bilder zur Frühlingswiese in Verbindung mit dem Aquarell „Das große Rasenstück“ von Albrecht Dürer. Im Deutschunterricht haben wir das Thema Geheimsprachen und frei erfundene Sprachen erörtert. Das Buch stellt sehr einfach eine frei erfundene Sprache vor. Ein schwierigeres Beispiel war u.a. die Sprache der Orks aus Tolkiens „Herr der Ringe“.

Dieses Werk ist für jeden Bücherschrank eine Bereicherung und sehr zu empfehlen.

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