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Hallorin

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe Lesefreunde,

willkommen zur Juli-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat" (zugehöriges Plauder- und Infothema hier)

Im Juli lesen wir "Das Herz ist ein einsamer Jäger" von Carson McCullers.

Wir beginnen am 01. Juli 2014, aber späteres Einsteigen ist natürlich möglich.

Wikipedia sagt:
"Das Herz ist ein einsamer Jäger ist ein Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin Carson McCullers. Das Buch erschien im Mai 1940 bei Houghton Mifflin in Boston unter dem Titel The Heart Is a Lonely Hunter. McCullers begann 1937 mit den Arbeiten an ihrem Debütroman und schloss ihn 1939 ab. Zunächst hieß das Buch The Mute (zu Deutsch: Der Stumme), bei der Veröffentlichung 1940 wurde es aber in The Heart Is a Lonely Hunter umbenannt. McCullers Werk genoss große Aufmerksamkeit und war lange Zeit auf den Bestsellerlisten des Jahres 1940 vertreten."

Wie immer meine üblichen Bitten:

1. Setzt bei Beiträge in Leseabschnitten immer den Spoiler-Haken, schließlich will keiner schon vorher wissen, wer der Mörder ist ;)

2. Bitte postet Beiträge in die bestehenden Kategorien, es macht Leserunden unübersichtlich, wenn Texte nur unter "Alle Beiträge" stehen. Man kann das auch nachträglich reineditieren, wenn man es vergessen hat ;)

Autor: Carson McCullers
Buch: Das Herz ist ein einsamer Jäger

Celina96

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Da hüpfe ich doch gleich mal in den Lostopf ;) :)

Hikari

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@Celina96

Da hast Du aber etwas falsch verstanden/ gelesen. Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, das ist eine "private" Leserunde. Hier schließen sich Klassiker-Freunde und auch Neuensteiger des Genres zusammen um gemeinsam das Buch zu lesen. Mitmachen darf natürlich jeder, der sich das Buch besorgt/leiht/kauft :)

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HarIequin

vor 3 Jahren

Fazit & Rezensionen
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Rezension werde ich nicht schreiben, deshalb nur kurz: Sprachlich hats mir gefallen, war leicht zu lesen. Inhaltlich fand ich es jetzt nicht so überragend. Die Charaktere wurden nüchtern und sachlich beschrieben, was ganz nett war, aber mehr auch nicht. Das Problem der Schwarzen in den Südstaaten kam mir auch zu wenig raus, gerade dadurch, dass z.B. Mick und Jake auch diese ganzen Probleme hatten wurde das irgendwie in den Hintergrund gedrängt (à la: alle hatten halt Problemen). Auch wars mir zu Allgemein gehalten und ich hätte gerne mehr über das Thema erfahren, weil ich davon kaum weiß. So war es halt irgendwie eine Geschichte über Unterdrückung, wie man sie bei jeder Rasse/Ethik finden könnte.

LibriHolly

vor 3 Jahren

1. Teil: Kapitel 1 - 3
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Schaffe es leider erst jetzt hier etwas zu posten, aber zuerst hatte ich Probleme beim Kauf des Buches (2-mal war das Exemplar vom Großhändler fleckig, vermutlich ein Fabrikationsfehler) und dann lieben Überraschungsbesuch im Haus, aber nun ist wieder Ruhe eingekehrt und ich habe Zeit.
Und Zeit und Ruhe finde ich braucht man auch um dieses Buch zu lesen. Dieses Buch hat für mich so eine tieftraurige aber auch wundervolle Prosa. Diese ganzen einsamen Menschen, auf der Suche nach einem kleinen Stückchen Glück, in einer Zeit, in der Glück rar ist. Da wäre zunächst der Taubstumme Singer, der lieber seine gesamten Ersparnisse für den etwas zurückgebliebenen Antonapoulos ausgibt, um nur nicht alleine zurückbleiben zu müssen. Dann Biff Brannon, der sich in seiner Ehe einsam fühlt, Jack Blount, der sich aus lauter Verzweiflung betrinkt und schließlich Mick, die "MOTSART" liebt und von einem Klavier träumt. Und allein schon Sätze wie die folgenden lohne die Lektüre: "Es gab Musik, die so privat war, dass man sie in einem Haus voller Leute unmöglich singen konnte. Komisch übrigens, wie einsam man in einem so vollen Haus sein konnte." (Ende erster Leseabschnitt)

Für mich hat Elke Heidenreich ganz recht, wenn sie über das Buch sagt: "Es gibt Bücher, die liest man und die konsumiert man, wie man Brötchen isst, und dann ist man satt, und es ist weg. Und es gibt Bücher, ja, wie z.B. Carson Mc Cullers "Das Herz ist ein einsamer Jäger". So ein Buch liest man mit fünfzehn, mit dreißig, mit fünfzig, und man liest es jedes Mal anders, und dieses Buch begleitet einen durch das Leben:"

LibriHolly

vor 3 Jahren

1. Teil: Kapitel 1 - 3
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@Ein LovelyBooks-Nutzer

Schwierige Frage, aber ich denke doch schon zumindest, wenn ich von mir ausgehe. Bei mir war der "Willi" wie meine Mutter dies scherzhaft nannte doch sehr oft zu Gast.
Der von Dir zitierte Satz blieb bei mir auch sofort hängen. Bisher wirklich ein tolles Buch und ich bin froh, dass ich es nun lese.

LibriHolly

vor 3 Jahren

1. Teil: Kapitel 1 - 3
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@Apfelgruen

Sie ist ein Mädchen "von etwa zwölf Jahren" steht bei meiner Ausgabe (es handelt sich um die oben abgebildete) auf S. 31.

LibriHolly

vor 3 Jahren

1. Teil: Kapitel 1 - 3
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HarIequin schreibt:
Die Stelle mit "Motsart" fand ich gut :D

Ich auch! :-)

LibriHolly

vor 3 Jahren

1. Teil: Kapitel 4 - 6
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Alle scheinen Singers Gegenwart zu suchen, schütten ihr Herz bei ihm aus, doch wen hat er? Er braucht Antonapoulos unverständliches Gesicht um zu reden, warum auch immer?!?

...und Jake entpuppt sich in diesem Kapitel als kleiner verkannter Revolutionär, Marxist und Kommunist.

Einer der beeindruckendsten Sätze für mich in diesem Teil:
"Für jeden Bissen, den wir essen, für jeden Faden, den wir am Leib haben, quält sich jemand bis aufs Blut - und alle tun so, als wüssten sie's nicht."

EineBuchliebhaberin

vor 3 Jahren

Fazit & Rezensionen
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Ich habe diese Runde auch mitgelesen, allerdings eher im Hintergrund, da ich die meiste Zeit im Urlaub war und dort leider nur selten Internet hatte. Ich muss sagen, mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Es wurde hier unter anderem kritisiert, dass der Unterdrückung der afroamerikanischen Bevölkerung zu wenig Raum gegeben würde bzw diese sogar untertrieben wurde. Ich habe darüber nachgedacht und kann dem nicht zustimmen, denn im Zentrum geht es meiner Meing nach um die fünf Menschen, um ihre Gedanken dazu und ich denke vor allem die Gespräche zwischen Blount und Copeland zum Thema Unterdrückung und Ausbeutung etc zum Ende des Romans sind sehr aufschlussreich, wenn durchaus allgemein. Für mich hat aber eben dieses Allgemeine etwas sehr Zeitloses an sich, da man es nun mal auf so vieles auch in unserer heutigen Gesellschaft beziehen kann., aber eben auch auf die damalige Situation. Eine etwas detailliertere Meinung findet ihr in einer Rezension auf meinem Blog: http://einebuchliebhaberin.blogspot.de/2014/08/rezension-das-herz-ist-ein-einsamer.html?m=1

Ich bin wieder einmal sehr froh darüber, an der Leserunde teilgenommen zu haben! Viele Grüße! :)

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