Carsten Fehse Feeder 4 - Metro (Schrei der Angst 4)

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Feeder 4 - Metro (Schrei der Angst 4)“ von Carsten Fehse

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gutes Actionhörspiel

    Feeder 4 - Metro (Schrei der Angst 4)
    sabisteb

    sabisteb

    10. August 2013 um 18:31

    Noch immer jagen Miguel del Canto und Oberst Soboljev den Feeder bzw. Organisation. Sie haben von der Hure Maria, die sie mir ihrem in einem Kinderheim lebenden Sohn erpressen, erfahren, dass die Organisation N ihren Unterschlupf in verlassenen U-Bahn-Tunnels der St. Petersburger Metro eingerichtet hat. Miguel, Soboljev und die Spezialeinheit der Omoh begeben sich in den vergessenen Metrotunnel, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Doris Debrochet wurde nach ihrem Einbruch im Eis von den Nenzen gefunden und erfährt mehr von Phillip Schwarz Vergangenheit.   Dieser vierte Teil der Hörbuchreihe schließt nahtlos an Teil 3 an. Ein Quereinstieg ist daher nicht empfehlenswert. In dieser Folge werden prinzipiell zwei verschiedene Handlungszweige Erzählt. Zum einen die Jagd auf die Mafiaorganisation N durch Omoh und Miguel del Canto und Doris Rettung. Der Handlungsstrang um Miguel ist klassische Polizei Action. Sondereinheit, rein in den Tunnel, Schießerei und Showdown. Doris Rettung hingegen hat einen faden Nachgeschmack. Man erfährt zwar mehr über die Vergangenheit des Feeders, aber hier wird leider die klassische Mitleidschiene gefahren. Schwere Kindheit, Vater hat ihn als Kinder schon verlassen, dann erfährt das Kind doch wer es ist, und so weiter und so fort. Er war kein böses Ungeheuer, nein seine Herkunft, seine Gene, seine schwere Kindheit sind schuld daran, dass er gefoltert und getötet hat, das hinterlässt einen schalen Nachgeschmack, zu abgeschmackt ist dieses Klischee, zu viel Rechtfertigung und der Versuch aus einem Monster wieder einen Menschen zu machen.   Ein wenig Ärgerlich ist erneut, dass die Rollen der Russen nicht mit echten Russen besetzt wurden, sondern erneut von klassischen deutschen Sprechern, die tun, als wenn sie Russen wären, die Deutsch sprechen. Ich kenne wohl zu viele deutsch Sprechende Russen und deren Akzent ist anders, das klingt für mich durchweg gewollt und unecht. Ist es so schwer Deutsch-Russen aufzutreiben, die man diese Rollen sprechen lässt? Wäre das nicht mal eine Marktlücke? Ja, das ist ein übliches Problem auch bei BBC Hörspielen, mit grauen hören ich da die Passagen, in denen Engländer Deutsche mimen und dabei „Deutsch“ sprechen, leider in einer Art, die teilweise nicht mal ich verstehe.   Insgesamt ein gutes Actionhörspiel, aber der Zusammenhang zwischen Doris und Miguels Erzählstrang ist vollkommen in den Hintergrund gerückt. Das ist irgendwie unschön.

    Mehr