Carsten Gansel Internationales Uwe-Johnson-Forum. Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Internationales Uwe-Johnson-Forum. Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte“ von Carsten Gansel

Die Schriftenreihe bleibt auch mit Band 9 dem Ziel treu, das schriftstellerische Werk Uwe Johnsons und seine Briefwechsel erkenntniskritisch und interpretatorisch-hermeneutisch auszuloten. Im Sinne eines "Forums" finden auch eigenwillige Näherungen an Johnsons Texte Aufnahme, denn sie halten Diskussionen um den Autor wie die Literatur in Gang. Neben analytischen und deskriptiven "Lesehilfen" zu den bekannten Romanen von Uwe Johnson geht es um rezeptionsgeschichtliche, komparatistische und sprachkritische Untersuchungen, die das vielschichtige Ouvre in neue Kontexte stellen. Dabei wird auch eine Verbindung zu den literarischen Texten der jüngsten Autorengeneration hergestellt, zu zeigen sind parallele oder kontrastive poetologische Auffassungen, Erzählmuster und Darstellungstechniken. Der neunte Band des "Internationalen Uwe-Johnson-Forums" erscheint in einem doppelten Gedenkjahr: 2004 wäre der Autor 70 Jahre alt geworden, im Jahre 2004 ist auch zurück zu blicken auf den 20. Todestag. Uwe Johnsons Texte haben in den letzten Jahrzehnten an Historizität gewonnen, ohne jedoch ihre Aktualität und ihren Wert als literarisch-ideengeschichtliche Quellen zu verlieren. Die vierteilige Verfilmung nach "Jahrestage" gibt ein Beispiel dafür, wie sich das geschriebene Wort in ein audiovisuelles Medium transformieren lässt. Dass sich an solchen Projekten auch Kritik entzündet, ist erklärlich. Gleichwohl wird jede Generation von Lesern (und Philologen) an Johnsons Prosa und deren künstlerischen Adaptionen ihre ästhetische Messlatte legen. Wertungen sind nur zeitbedingt gültig, und es bedarf immer wieder erneuter Lektüreprozesse. Eine solche Offenheit gehört zu den Grundprinzipien philologischen Arbeitens und gil Aus dem Inhalt: Norbert Mecklenburg: Nachbarschaften mit Unterschieden. Interkulturelles als soziographisches Erzählen in Uwe Johnsons "Jahrestagen" - Barbara Scheuermann: "Halt dir grade, Mensch!" Uwe Johnson: Fremdbilder und Selbstbild. Die Kesten-Affäre und ihre Folgen - Rainer Paasch-Beeck: "In Anklam aber empfängt mich die Hölle". 139 versiegelte Todesfälle in den "Jahrestagen" - Jurij Sacharow: Uwe Johnson in der ehemaligen Sowjetunion - kritische Bilanz einer Rezeptionsgeschichte - Carsten Gansel: Von Kindheit, Pop und Faserland - Junge deutsche Autoren und Uwe Johnson zwischen Nähe und Distanz - Birgit Dahlke: Die beteiligte Chronistin - Annett Gröschners Wahlverwandtschaft mit Uwe Johnson - Oliver Fritsch: Von der Gewilltheit des Zuhörers. Zur Rolle des Lesers in Thorsten Krämers "Neue Musik aus Japan" und Uwe Johnsons "Zwei Ansichten" - Sieglinde Geisel: "Fremd in der Fremde". Uwe Johnson und Christoph Brumme - zwei Autoren, die vieles trennt und die vieles verbindet - Jana Hensel: Das Land, in dem ich war. Zur Konstruktion von Kindheit in Texten junger ostdeutscher Autoren nach 1989 - Tobias Hülswitt: Das alte Rom in seinen Provinzen. Die junge deutsche Literatur kam aus dem Westen, im Osten herrschte verschüchterte Stille - Peter Kauffold: Von der Pflicht, wieder neu zu entdecken. Festrede des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern - Walter Hinck: Erinnerungen haften an den Landschaften. Laudatio auf Jürgen Becker - Jürgen Becker: Das Vergangene wieder vergegenwärtigen. Dankesrede - Martin Wiebel: Annäherung durch Entfernung. Laudatio auf Christoph Busch und Peter Steinbach

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