Carsten Klook Letzte Nächte in Boohemia

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Inhaltsangabe zu „Letzte Nächte in Boohemia“ von Carsten Klook

Im Schattenreich des Staates Underground wimmelt es von merkwürdigen Figuren, die sich durchschlagen. Manche haben Jobs in zwielichtigen Bereichen, die für den Normalbürger an Wahnwitz grenzen, andere handeln eindeutig kriminell. Ganz andere laborieren sich durch die Arbeitslosigkeit und schlagen die Zeit tot, deren verlängerter Arm sie selbst sind. Auch gibt es solche, denen die Zeit ein Schnippchen geschlagen hat, die an ihrer psychischen Defomiertheit zugrundegegangen sind und sich haben ausmustern lassen: Down shifting ins Nichts? Allen gemeinsam ist, dass sie sich als Dissidenten begreifen, wenngleich nicht im direkten Sinne, eher in einer genervten Abwehrhaltung gegenüber jeder Form des Agierens in jedwedem politischen Bereich, im vollen Bewusstsein über die Unmöglichkeit, unpolitisch zu sein. Manchmal treffen diese Personen aufeinander, erzählen sich ihre Geschichten. Dass Leute zusammenstehen oder -liegen und sich gegenseitig etwas erzählen, ist ein recht altes Motiv, das es nicht erst seit Filmen wie »Smoke« oder dem Roman »Generation X« gibt. Meist aber gehen diese Figuren unbehelligt ihrer Wege. Oder räumen ab, um und verschwinden … ein schwarz-bunter Reigen von prekären Charakteren. Die Tage glanzvollen Rausches sind jedenfalls vor bei, man kauert zusammen und hält durch, so gut es eben geht. Die Boheme ist zum Prekariat verkommen. Manche tauchen ab wie Kröten. In deren schwarzen Augen spiegelt sich die Zukunft. Wie die Augen der Wahrsager in ihren Glaskugeln. Die sehen in erster Linie auch nur sich selbst. Und verlangen Geld dafür. Was bei Schriftsatzstellern natürlich ganz anders ist … Die Geschichten verschränken sich ineinander minimal und ergeben ein dunkles Panorama einer Gesellschaft im Spähkapitalismus.

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