Carsten Peter

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Vulkane, iPhone-Fotografie und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Carsten Peter

Carsten PeterVulkane
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Vulkane
Vulkane
 (2)
Erschienen am 01.10.2013
Carsten PeteriPhone-Fotografie
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iPhone-Fotografie
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Erschienen am 01.04.2012
Carsten Peter100% Abenteuer: Vulkane
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100% Abenteuer: Vulkane
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Erschienen am 19.06.2015
Carsten PeterAlpendämonen
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Alpendämonen
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Erschienen am 17.09.2012
Carsten PeterExtreme Planet: Carsten Peter's Wild Adventures in Volcanoes, Caves, Canyons, Deserts, and Ice!
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Extreme Planet: Carsten Peter's Wild Adventures in Volcanoes, Caves, Canyons, Deserts, and Ice!
Carsten PeterGleitschirmfliegen. Vom Anfänger zum Profi
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Gleitschirmfliegen. Vom Anfänger zum Profi
Gleitschirmfliegen. Vom Anfänger zum Profi
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Erschienen am 01.06.1996
Carsten PeterGleitschirm total
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Gleitschirm total

Neue Rezensionen zu Carsten Peter

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Vulkane" von Carsten Peter

"Dieses Buch ist persönlicher Ausdruck einer glühenden Obsession, die mich zu Extremen treibt."
R_Mantheyvor 3 Jahren

Im Angesicht der in diesem Bildband veröffentlichten Fotografien von Vulkanausbrüchen und ihren Folgen fragt man sich schon, ob Carsten Peter und seine Mitstreiter nicht doch von einer gewissen Todessehnsucht angetrieben werden. Er widmet dieses Buch dann auch drei Tornadojägern, die bei ihrer merkwürdigen Tätigkeit 2013 starben. Und wahrscheinlich hätte es auch den Autor erwischt, wenn er nicht an diesem Buch gearbeitet hätte, denn eigentlich wollte er mit den Dreien unterwegs sein.

Peter zeigt in diesem Buch 20 Vulkankrater, durch Vulkanausbrüche entstandene Höhlen und die nähere Umgebung der Vulkane. Auf manchen Bildern speit die Erde gerade Lava und Gestein aus, während im Vordergrund Menschen herumkraxeln. Das wirkt alles nicht nur ein wenig verrückt und surrealistisch. Es ist es auch. Aber andererseits verdanken wir solch obsessiven Menschen wie Carsten Peter eine gewisse Vorstellung davon, was in der Nähe von Vulkanen geschieht und wie es dort aussieht. Dass es irgendwie außerirdisch wirkt, gibt uns einen Hinweis darauf, dass man sich dort besser nicht aufhalten sollte.

Fotos und Text bieten einen Eindruck von diesen unwirtlichen Flecken auf der Erde und sie zeigen auch ein wenig von den Naturkräften, die einst viel heftiger auf der Erde wüteten und die nicht beherrschbar sind. Die wundervolle Ästhetik einiger der Fotografien steht dabei in einem sonderbaren Kontrast zur Lebensfeindlichkeit der Motive.

Einen wissenschaftlichen Anspruch besitzt dieser Band nicht. Es geht in der Hauptsache um das vorwiegend bildliche Dokumentieren von Expeditionen zu den 20 in ihm beschriebenen Vulkanen und um Informationen über sie.

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M

Rezension zu "Vulkane" von Carsten Peter

Bildliche Eindrücke von der Urkraft der Vulkane
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

„Ich war 15, als ich das erste Mal an seinem Gipfel stand. Der Ätna war nicht aktiv, aber ich schaute in die Voragine Grande, einen jäh und tief abfallenden Krater, und war gebannt von dem schroffen Fenster zur Unterwelt“.

 

Eine Szene, die, wie Carsten Peters schreibt, in ihm eine „lebenslange Sehnsucht nach Vulkanen“ ausgelöst hat. Er kann von diesen Boten der Urkräfte mitsamt ihrem „unterirdischen Adernetz“ nicht lassen. Und das ist, für den Betrachter dieses Bildbandes, durchaus ein Gewinn.

 

Von Hawai über Yellowstone hin zu den kleinen Antillen, von Island über, natürlich, Italien und den Ätna zum Kongo hin, weiter nach Indonesien bis in die Antarktis stellt Peters 20 Vulkane in Bild und Text ausführlich vor Augen, von der „vermeintlichen“ Stille in karger, Lava zerstörter Landschaft über nachts glühende Krater im Schwefeldampf bis hin zu dichten, schwarzen, bedrohlichen Aschewolken, rotglühenden Lavaströmen und feuerwerksähnlichen, gewaltigen Eruptionen finden sich im Buch fotografische Eindrücke aus allen Ecken der Welt, von Vulkanen in allen Stadien und Foren ihrer Existenz.

 

Teils doppelseitig führt Peter ebenso die Folgen von massiven Vulkan-Ausbrüchen vor Augen. Bilder, bei denen alles von feinem Staub bedeckt ist und sich, als Luftaufnahme dargestellt, wie eine Landschaft von grauschwarzer Wüste betrachten lässt.

 

Tosendes Meer, glühende Lavaströme, verdampfendes Wasser und aufsteigende Asche, manchen der Bilder gelingt es, die Urgewalt der Natur und der Elemente in einem fassbar darzustellen und damit aufzuzeigen, wie klein der Mensch vor dieser Macht der Elemente ist (und wie wenig wirklich kontrollierbar gerade Vulkane sind).

 

Besonders deutlich wird dies u.a. in der Darstellung der Danakil Wüste, dem „Höllenloch der Schöpfung“, dem Nahaufnahmen des Dallol als „Küche des Teufels“ diesem Namen alle Ehre machen.

 

Neben die beeindruckenden Bilder treten in diesem Bildband ausführliche und erläuternde Texte über das Wesen der Vulkane, über geschichtliche Ereignisse und das alltägliche Leben der Menschen in den entsprechenden Regionen.

 

Ein überzeugender und nachhaltig beeindruckender Bildband über die raue Kraft und zerstörerische Gewalt der Natur in Form der Vulkane.

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HeikeGs avatar

Rezension zu "iPhone-Fotografie" von Carsten Peter

Rezension zu "iPhone-Fotografie" von Carsten Peter
HeikeGvor 6 Jahren

"Perfektion langweilt mich." (Richard Koci Hernandez)
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Nun hat es das iPhone geschafft. Es ist die meistgenutzte Kamera vor all den Nikons und Canons bei "flickr", einer großen Fotosharing-Website. Warum? Flexibilität in jeglicher Richtung ist wohl das entscheidende Kriterium. Zur globalen Erfolgsgeschichte tragen zudem auch eine Vielzahl von Foto-Apps bei, mit denen sich Aufnahmen bearbeiten, verschönern, verfremden und verschicken lassen. Das Angebot ist überwältigend. Wer nach einer Fotografie-App sucht ohne deren Namen zu kennen, wird kaum fündig werden. Hunderte Applikationen stehen zum Download zur Verfügung. Für nahezu jeden Anwendungsfall gibt es ein eigenes Programm. Wer will kann sich eine App, die extra für das Fotografieren von UFOs programmiert wurde, herunterladen. Oder eine, die angeblich Haustiere zum Lächeln bringt. Aber vielleicht ist auch eine gewisse Übersättigung an einer zu perfekten Digitalwelt zu spüren, "in der inzwischen alles machbar scheint, in einer Qualität, die Realität mit Fälschung und Fiktion verschwimmen lässt", vermutet Carsten Peter, einer der Autoren dieses Kreativbuchs.
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Doch nicht nur Privatleute, auch viele Profis und Künstler fotografieren mittlerweile mit dem iPhone und experimentieren mit verschiedenen Apps, die sich an anspruchsvolle Fotografen richten und mit denen sich - etwas Geschick vorausgesetzt - beeindruckende Ergebnisse erzielen lassen. Damon Winter, ein Fotograf der New York Times und Pulitzer-Preisträger, hat mit einer auf dem iPhone aufgenommenen Bilderserie sogar den dritten Platz bei der Wahl zur Fotoserie des Jahres des Donald W. Reynolds Instituts für Journalismus gewonnen. Er ist in diesem Band gemeinsam mit drei anderen Fotografen und dem bereits erwähnten National Geographic-Fotografen Carsten Peter vertreten. Alle fünf Profis bekennen sich dahingehend, der Faszination eines Smartphones erlegen zu sein. Entstanden ist ein ganz persönliches Buch, das über den Einfluss des iPhones auf den professionellen Journalismus berichtet und gleichzeitig Amateuren und interessierten Laien professionelle Anregungen bietet. Zu jeder Aufnahme sind die entsprechenden Apps verzeichnet und am Schluss werden auf einer Seite Tipps und Tricks gegeben.
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"iPhone-Fotografie" offenbart die reichhaltige Ausdrucksmöglichkeit, die mit einem Handy-"Schnappschuss" gelingen kann. Jeder Fotograf erhält sein eigenes Kapitel. So kann man zum Beispiel beeindruckende Bilder aus China von Michael Christopher Brown bewundern: Spannungsfeld und intensiv-satte Gefangennahme von Kulturgegensätzen par excellence. Sein Motto: "Ich liebe es, dass man mit dem iPhone den gewohnten fotografischen Denkprozess über Bord wirft und sich einfach auf das Motiv konzentriert."
Als facettenreich und unglaublich intim stellen sich die Fotos von Damon Winter dar, die er während eines sechstägigen Aufenthaltes bei in Afghanistan stationierten amerikanischen GIs machte. Bilder von in ihren Schlafsäcken zusammengerollten, sich spaßig balgenden Soldaten oder aber deren zum Lüften über einem Zaun hängenden Socken zeigen auf den ersten Blick kaum etwas von der Angst, dass jeden Moment das Leben vorbei sein kann. Dennoch ist sie unterschwellig spürbar. "Durch das iPhone wurde ich auf Details aufmerksam gemacht, die ich sonst übersehen hätte.", stellt Damon Winter fest.
Fragil, zart und zerbrechlich wirkt die nur schemenhaft aufgenommene Ballerina von Richard Koci Hernandez. Geradezu mystisch das Gesicht seiner Tochter hinter Zweigen auf einem anderen Foto. Der zerkratzte Vordergrund trägt noch einmal zur Magie seiner Schnappschüsse bei: Bilder, die gerade durch die nicht zur Schau gestellte Kunstfertigkeit brillieren. "Das Leben ist nicht perfekt", so Hernandez. "Die Fotografie ist nicht perfekt. Keine Szene, die in der Realität verankert ist, ist perfekt. Es ist der Mensch, der perfekt sein will. Ich liebe es rau, ich liebe den Charme von Fehlern, sie machen ein Bild glaubwürdig."
Carlein van der Beeks Fotografien schauen hingegen wie Gemälde der modernen Malerei aus. Sie wachsen förmlich über die Bereiche der Fotografie hinaus. Dichtes, flüssiges Schwarz, "das man fast schmecken kann", liegt auf der Vielzahl ihrer komplex strukturierten Kunstwerke, als die man sie getrost bezeichnen kann. Die niederländische Künstlerin denkt in Bildern: "Ich mag es nicht, wenn man mich auf meiner Kamera anruft. Es ist meine Kamera, nicht mein Telefon."
Und last but not least Carsten Peter, der eigentlich für seine Fotografie in Extemregionen bekannt ist. Seine im Buch abgebildeten "amateurhaften Freizeitfotos" zeugen allerdings deutlich von seinem professionellen Auge. Sei es die bröckelnde Fassade eines ehemals herrschaftlichen Kurhotels in Österreich oder die wild übereinander geworfenen Teile von Schaufensterpuppen, entstanden sind Aufnahmen mit einem bezaubernden Flair. "Über die iPhone-Fotografie verlasse ich die ausgetreten Pfade des reinen Dokumentierens in fast spielerischer Weise - eine wohltuende fotografische Entspannung.", so Peter.
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Fazit: "iPhone-Fotografie" inspiriert und vermittelt vor allem eins: Spaß am Fotografieren. Denn nicht die farbgewaltige Perfektion steht bei der Wirkung eines Fotos im Vordergrund, sondern "wichtig ist der ausschlaggebende Moment, eine starke Komposition und ein unwiderstehliches Licht", wie es Richard Koci Hernandez treffend formuliert.

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