Carsten Peter Vulkane

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Inhaltsangabe zu „Vulkane“ von Carsten Peter

Vulkanausbrüche faszinieren die Menschen seit je. Selbst heute in unserer technisch hochgerüsteten Zeit können Menschen einer Eruption wenig entgegensetzen. Lediglich ist man heute manchmal früher gewarnt – auch dank wissenschaftlicher Expeditionen, die versuchen, Vulkanen ihre Geheimnisse zu entlocken. Der NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotograf Carsten Peter hat sein Leben den Vulkanen gewidmet. Er war dabei, als 2001 plötzlich der Ätna explodierte. Er zeltete eine Woche lang im Krater des Nyiragongo im Kongo, angekleidet mit einem Schutzanzug, ohne den er die Hitze nicht überlebt hätte. In der Antarktis begleitete Peter eine biologische Expedition auf der Suche nach Bakterien aus dem Erdinneren. Das Buch ist in seiner Vielfalt einmalig, die Bilder sind spektakulär. Authentischer können Berichte von den heißesten Flecken der Erde nicht sein.

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  • "Dieses Buch ist persönlicher Ausdruck einer glühenden Obsession, die mich zu Extremen treibt."

    Vulkane
    R_Manthey

    R_Manthey

    30. July 2015 um 11:56

    Im Angesicht der in diesem Bildband veröffentlichten Fotografien von Vulkanausbrüchen und ihren Folgen fragt man sich schon, ob Carsten Peter und seine Mitstreiter nicht doch von einer gewissen Todessehnsucht angetrieben werden. Er widmet dieses Buch dann auch drei Tornadojägern, die bei ihrer merkwürdigen Tätigkeit 2013 starben. Und wahrscheinlich hätte es auch den Autor erwischt, wenn er nicht an diesem Buch gearbeitet hätte, denn eigentlich wollte er mit den Dreien unterwegs sein. Peter zeigt in diesem Buch 20 Vulkankrater, durch Vulkanausbrüche entstandene Höhlen und die nähere Umgebung der Vulkane. Auf manchen Bildern speit die Erde gerade Lava und Gestein aus, während im Vordergrund Menschen herumkraxeln. Das wirkt alles nicht nur ein wenig verrückt und surrealistisch. Es ist es auch. Aber andererseits verdanken wir solch obsessiven Menschen wie Carsten Peter eine gewisse Vorstellung davon, was in der Nähe von Vulkanen geschieht und wie es dort aussieht. Dass es irgendwie außerirdisch wirkt, gibt uns einen Hinweis darauf, dass man sich dort besser nicht aufhalten sollte. Fotos und Text bieten einen Eindruck von diesen unwirtlichen Flecken auf der Erde und sie zeigen auch ein wenig von den Naturkräften, die einst viel heftiger auf der Erde wüteten und die nicht beherrschbar sind. Die wundervolle Ästhetik einiger der Fotografien steht dabei in einem sonderbaren Kontrast zur Lebensfeindlichkeit der Motive. Einen wissenschaftlichen Anspruch besitzt dieser Band nicht. Es geht in der Hauptsache um das vorwiegend bildliche Dokumentieren von Expeditionen zu den 20 in ihm beschriebenen Vulkanen und um Informationen über sie.

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  • Bildliche Eindrücke von der Urkraft der Vulkane

    Vulkane
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    25. October 2013 um 14:39

      „Ich war 15, als ich das erste Mal an seinem Gipfel stand. Der Ätna war nicht aktiv, aber ich schaute in die Voragine Grande, einen jäh und tief abfallenden Krater, und war gebannt von dem schroffen Fenster zur Unterwelt“.   Eine Szene, die, wie Carsten Peters schreibt, in ihm eine „lebenslange Sehnsucht nach Vulkanen“ ausgelöst hat. Er kann von diesen Boten der Urkräfte mitsamt ihrem „unterirdischen Adernetz“ nicht lassen. Und das ist, für den Betrachter dieses Bildbandes, durchaus ein Gewinn.   Von Hawai über Yellowstone hin zu den kleinen Antillen, von Island über, natürlich, Italien und den Ätna zum Kongo hin, weiter nach Indonesien bis in die Antarktis stellt Peters 20 Vulkane in Bild und Text ausführlich vor Augen, von der „vermeintlichen“ Stille in karger, Lava zerstörter Landschaft über nachts glühende Krater im Schwefeldampf bis hin zu dichten, schwarzen, bedrohlichen Aschewolken, rotglühenden Lavaströmen und feuerwerksähnlichen, gewaltigen Eruptionen finden sich im Buch fotografische Eindrücke aus allen Ecken der Welt, von Vulkanen in allen Stadien und Foren ihrer Existenz.   Teils doppelseitig führt Peter ebenso die Folgen von massiven Vulkan-Ausbrüchen vor Augen. Bilder, bei denen alles von feinem Staub bedeckt ist und sich, als Luftaufnahme dargestellt, wie eine Landschaft von grauschwarzer Wüste betrachten lässt.   Tosendes Meer, glühende Lavaströme, verdampfendes Wasser und aufsteigende Asche, manchen der Bilder gelingt es, die Urgewalt der Natur und der Elemente in einem fassbar darzustellen und damit aufzuzeigen, wie klein der Mensch vor dieser Macht der Elemente ist (und wie wenig wirklich kontrollierbar gerade Vulkane sind).   Besonders deutlich wird dies u.a. in der Darstellung der Danakil Wüste, dem „Höllenloch der Schöpfung“, dem Nahaufnahmen des Dallol als „Küche des Teufels“ diesem Namen alle Ehre machen.   Neben die beeindruckenden Bilder treten in diesem Bildband ausführliche und erläuternde Texte über das Wesen der Vulkane, über geschichtliche Ereignisse und das alltägliche Leben der Menschen in den entsprechenden Regionen.   Ein überzeugender und nachhaltig beeindruckender Bildband über die raue Kraft und zerstörerische Gewalt der Natur in Form der Vulkane.

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