Carsten Sebastian Henn

 4 Sterne bei 566 Bewertungen
Autor von Birne sucht Helene, Der Gin des Lebens und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carsten Sebastian Henn (©)

Lebenslauf von Carsten Sebastian Henn

Der Kölner Autor Carsten Sebastian Henn (*1973) gilt als „Deutschlands König des kulinarischen Krimis“ (WDR). Seine Reihe um den Ahrtaler Koch und Meisterdetektiv Julius Eichendorff hat bereits über 150.000 Exemplare verkauft, und erscheint auch in Hörbuchform gelesen vom Entertainer und Kabarettisten Jürgen von der Lippe. Sein Piemont-Roman „Tod & Trüffel“ stand mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. 1998 gewann er den Jack-Gonski-Preises für SlamPoetry. 2005 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Hürth. Seine Geschichte „Mord im Kühlschrank“ war in der Kategorie Kurzprosa für die wichtigste deutsche Auszeichnung im Bereich Kriminalliteratur, den Friedrich-Glauser-Preis, nominiert. Aber nicht nur durch seine literarischen Werke, sondern auch durch seine Sachbücher zum Thema Wein hat Carsten Sebastian Henn sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Er ist zudem ständiger Mitarbeiter des internationalen Weinmagazins „Vinum“ und Redaktionsmitglied des „Gault Millau WeinGuide“. 2009 gründete Carsten Sebastian Henn, der in Australien während seines Studiums auch Weinbauseminare belegte, die „Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft“ und keltert seitdem gemeinsam mit den besten Winzern Deutschlands streng limitierte Spitzenweine. 2010 kaufte er mit Freunden einen Steilst-Weinberg an der Mosel der brach zu fallen drohte – und weiß seitdem was der Ausspruch „im Schweiße seines Angesichts“ bedeutet. Er ist Mitglied in der 'Fédération Internationale des Journalistes et Ecrivains des Vins et Spiritueux' (FIJEV).

Neue Bücher

111 mal lecker Essen in Köln

Neu erschienen am 30.06.2020 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Vino Furioso

Neu erschienen am 19.06.2020 als Hörbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Carsten Sebastian Henn

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Buchformat:
Cover des Buches Birne sucht Helene (ISBN: 9783471350362)

Birne sucht Helene

 (57)
Erschienen am 12.08.2010
Cover des Buches Der Gin des Lebens (ISBN: 9783832183974)

Der Gin des Lebens

 (47)
Erschienen am 10.03.2020
Cover des Buches Tod & Trüffel (ISBN: 9783548280752)

Tod & Trüffel

 (42)
Erschienen am 11.03.2009
Cover des Buches Blut & Barolo (ISBN: 9783548282749)

Blut & Barolo

 (44)
Erschienen am 07.12.2010
Cover des Buches Nomen est Omen (ISBN: 9783863581923)

Nomen est Omen

 (31)
Erschienen am 18.10.2012
Cover des Buches Das Apfelblütenfest (ISBN: 9783492310949)

Das Apfelblütenfest

 (34)
Erschienen am 03.04.2017
Cover des Buches In Vino Veritas (ISBN: 9783453435704)

In Vino Veritas

 (30)
Erschienen am 05.05.2011
Cover des Buches Die letzte Reifung (ISBN: 9783492274692)

Die letzte Reifung

 (30)
Erschienen am 16.04.2012

Interview mit Carsten Sebastian Henn

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ehrlich gesagt schreibe ich, seit ich schreiben kann. Schon in der Grundschule fing es an, da habe ich in der 4. Klasse selbst eine Schülerzeitung auf einer Schreibmaschine getippt, Scherenlayout gemacht, alles fotokopiert und geheftet. Und bevor ich schreiben konnte, habe ich mir Liedertexte ausgedacht und auswendig gelernt. Der Spaß an der Sprache war irgendwie immer da. Naja, und später hat sich das dann zu Romanen „ausgewachsen“. Mein erstes Buch war „Julia, angeklickt“, erschienen im Wunderlich-Verlag (Rowohlt-Gruppe). Soweit ich weiß der erste deutsche Roman, der sich mit dem Thema Internet-Liebe befasst hat. Ich war damals Mitglied eines Kölner Autorenstammtischs und eine freie Lektorin fragte an, ob jemand einen erotischen Roman hätte, da sie eine neue Reihe starten würde. Ich hatte keinen – aber direkt die Idee für einen. Zufall, Glück oder Schicksal, was auch immer, hat also Pate gestanden. Und ich weiß noch, dass ich eigentlich gar nicht zu dem Treffen gehen wollte, bei dem die Lektorin damals auftauchte…

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich liebe humoristische Bücher und ich liebe es mich in völlig andere Welten entführen zu lassen, so dass Terry Pratchett, Douglas Adams, Matt Ruff und besonders P. G. Wodehouse zu meinen Lieblingsautoren zählen. William Goldmans „Die Brauprinzessin“ ist natürlich eines der größten Bücher aller Zeiten. Von Sprachmagier Patrick Süskind habe ich alles gelesen Ob mich einer davon inspiriert hat, ist schwer zu sagen. Aber gute Literatur inspiriert ja immer.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Man bekommt mit der Zeit einen Blick dafür. So wie der Friseur direkt sieht, wie er eine Frisur schneiden kann, und der Koch weiß, wie viel Salz er noch zugeben muss, ist mir klar, wie ich eine Geschichte entwickeln muss. Über das ganze Jahr hinweg sammle ich kleine Ideen, die ich später dann in Kurzkrimis oder Romanen verwende. Manchmal sind auch Nachrichten Auslöser für eine Romanidee. Man muss den Kopf einfach auf Empfang schalten, dann kommen die Anregungen automatisch rein. Ich habe mittlerweile etliche Ideen für neue Romane, die ich unbedingt schreiben möchte. Es fehlt nur leider die Zeit, sie alle gleichzeitig zu schreiben. Und mehr Köpfe zum Denken wären fürs Parallel-Schreiben auch praktisch.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Seit Jahren führe ich eine Homepage mit regelmäßigen News und über den Kontaktbutton bekomme ich viele Mails. Außerdem mache ich bis zu 50 Lesungen im Jahr, ich twittere und facebooke – und nun bin ich auch auf lovelybooks.

Wann und was liest Du selbst?

Jederzeit und alles. Natürlich viel von meinen Lieblingsautoren, Bücher mit kulinarischen Themen – Belletristik wie Sachbücher, Krimis - bei englischsprachigen AutorInnen sehr gerne im Original. Gerade habe ich die Biografie von Mark Oliver Everett, alias E von den Eels gelesen. Und jetzt werde ich endlich T.H. Whites Klassiker „Der König auf Camelot“ durchschmökern – das plane ich nämlich schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten.

Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Ein wenig wie bei der Geburt meines ersten Kind. Nur dass das Buch nicht gestrullert hat.

Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass Stifte einfach verschwinden. Ich weiß nicht wohin und wer sie holt, ob es ein Fluch ist der nur mich betrifft oder ob meine Katzen ihre Ernährung umgestellt haben, aber sie verschwinden. Es ist mir ein Rätsel.

Neue Rezensionen zu Carsten Sebastian Henn

Neu
B

Rezension zu "Der Gin des Lebens" von Carsten Sebastian Henn

Der Gin des Lebens
BirPetvor 8 Tagen

Der Gin des Lebens von Carsten Sebastian Henn erschien im März 2020 im Dumont-Verlag.


Der Autor nimmt uns mit nach Plymouth, ein Örtchen in Südengland. Im Garten des kleinen Bed & Breakfast von Cathy Callaghan wird an einem frühen Morgen die Leiche eines in Plymouth bekannten Obdachlosen gefunden. Nahezu gleichzeitig macht Bene Lerchenfeld in Deutschland seiner langjährigen Freundin einen Heiratsantrag und kassiert ein ‘Nein’, als wäre das Unglück damit noch nicht komplett für seinen Tag landet er samt seinem Oldtimer auch noch im Rhein. Frustriert nimmt er die Flasche alten Gin zur Hand, welche sein Vater ihm vererbt hat und bis zu diesem Tag im Regal seiner Autowerkstatt verstaubte. Er glaubt es sei der richtige Zeitpunkt sich mit diesem Gin die Kante zu geben und alles zu vergessen. Doch alles kommt anders, denn mit dem ersten Schluck des selbst hergestellten Gins seines verstorbenen Vaters ist Bene klar: er hält eine wahre Goldgrube in den Händen. Leider hat der Vater keine Rezeptur hinterlassen, er findet lediglich den Hinweis auf ein Bed & Breakfast in Plymouth. Kurzentschlossen macht er sich auf den Weg dorthin, landet bei Cathy, die mit dem Toten aus dem Garten beschäftigt ist und ebenfalls eine Verbindung zu Gin hat. Bene stürzt kopfüber in ein Abenteuer voller Geheimnisse, skurriler Figuren, die Vergangenheit seines Vaters, gutem Gin und mysteriösen Verbindungen.


Krimi, Gin und Lesesessel...diese Kombination ist absolut vielversprechend. Wie das Cover und der Titel verraten ist in diesem Krimi des Autors Gin das zentrale Thema und um dieses Getränk herum hat er eine tolle Geschichte geschrieben. Aufgrund des Genres mangelt es nicht an Leichen und Verbrechen. Bene und Cathy eint die Geschichte ihrer Väter, deren Affinität zu Gin, eine geheime Rezeptur des besten Gins überhaupt und noch vieles mehr im Verlauf der Story. 

Die Gestaltung des Buches hat mir sehr gefallen, das Cover passt perfekt. Die Innenseiten des Buchumschlages sind mit Karten der Ortschaft bedruckt und die einzelnen Handlungsorte markiert. Dies ist eine tolle Idee, denn der Autor beschreibt Plymouth so urig, bildhaft und genau, dass ich große Lust habe dort mal vorbei zu schauen und ein paar Tage zu verbringen, gut wenn dann direkt eine Karte zur Hand ist. Sollte ich also dann mal in Plymouth landen, folgen Fotos von meiner persönlichen Suche nach dem Gin des Lebens. Auch innen ist es sehr interessant aufgebaut, der Roman an sich ist auf weißem Papier gedruckt, auf grauem Papier sind zusätzliche Infos zu Gin, welche immer wieder an passender Stelle eingefügt sind. Wer sich dadurch im Lesefluss gestört fühlt, kann diese erstmal auslassen und der Geschichte folgen auf den anschließend weißen Blättern. Die Infos sind jedoch nicht nur einfach Einschübe des Autors, zu den einzelnen Botanicals, also den Zutaten eines Gins oder Rezepte, sondern auch Auszüge aus "Gin - Alles was du wissen musst" von Archibald Callaghan”, dem Buch von Cathy’s Vater.


Die Geschichte und die einzelnen Erzählstränge sind interessant, durch die sehr liebenswerten Charaktere des Romans, allen voran Bene und Cathy lebt das Buch. Ich konnte mir alles sehr bildstark vorstellen, hatte jeweils Stimmen im Ohr und meine Nase war voller Gerüche. Die Gäste des Bed & Breakfast sind schrullige, liebreizende, exzentrische Figuren, so unterschiedlich in Alter, Art und Weise, haben alle ein riesiges Herz und sind sehr gut ausgearbeitet. Im Gesamten ist der Roman einfach zu lesen, ich brauchte jedoch  meine Lesebrille, weil die Textgröße doch sehr klein ist und das lag nicht an zu viel Gin während des Lesens. 


Carsten Sebastian Henn hat mich mit Der Gin des Lebens gut unterhalten, die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und ich war traurig, dass es vermutlich kein Wiedersehen geben wird mit diesen kreativen Köpfen und liebenswerten Personen. Ein gemütlicher Krimi mit viel Herz, Humor, ganz viel Liebe fürs Detail und viel wissenswerte Einzelheiten rund um Gin. Gute Unterhalten plus Erweiterung des Allgemeinwissens.

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Rezension zu "Der Gin des Lebens" von Carsten Sebastian Henn

Metaphern zum Gruseln
Gwhynwhyfarvor 17 Tagen

Der erste Satz: «Wahrscheinlich dachten Cathy Callaghans Nachbarn, dass sie ihren kleinen Garten hasste.»




Ein Krimi, der mich als solcher enttäuscht hat. Erstens ist der Roman kein Krimi, zweitens entpuppt sich die Story letztendlich als unglaubwürdig und konstruiert und drittens ist mir persönlich die Geschichte ein wenig schwülstig, aber Letztes ist Geschmack. Was man über die Herstellung von Gin erfährt, ist interessant, drum habe ich auch bis zum Ende durchgehalten.




Er: Benes Beziehung ist gerade den Bach heruntergegangen und er entsinnt sich an die Flasche Gin, die sein Vater ihm als Jugendlicher schenkte, die er aufbewahren möge. Kurz darauf war der Vater bei einem Autounfall verstorben. Ein Vater, der nie Zeit hatte, der entweder in seiner Autowerkstatt stand oder seinem Hobby nachging, der Ginherstellung. Bene öffnet die Flasche und er kann es kaum glauben – das Getränk entpuppt sich als grandiose Kreation! Freunde aus der Ginszene bestätigen das. Mit diesem Rezept könnte man reich werden! Leider findet Bene keine Aufzeichnungen dazu und er entschließt sich nach Plymouth ins Callaghans Bed & Breakfast zu fahren, da sein Vater oft dorthin fuhr, um Neues für seine Ginentwicklung zu entdecken.




Sie: Das Callaghans Bed & Breakfast gehört Cathy, die an einer Formel des Gins des Lebens tüftelt. Sie weiß, ihr Vater hatte solch einen Gin kreiert: das Ginrezept für den perfekten Genuss! Doch leider war ihr Vater verstorben und mit ihm seine Rezeptur. In Ihrem Garten findet sich eines Morgens eine Leiche. Ein Obdachloser wurde ermordet. Ich dachte, das sei der Aufhänger der Ermittlung. Weit gefehlt. Die Polizei hat ein paar Fragen, bleibt misstrauisch, aber Cathy juckt es nicht weiter. Und damit verläuft die Sache mehr oder weniger im Sande (auch wenn sie nebenbei am Ende aufgeklärt wird). Bene, nun im Bed & Breakfast angekommen, verliebt sich in Cathy und die beiden sind nun gemeinsam auf Entdeckungsreise nach dem Gin des Lebens. Nach einem Achtel des Buchs ahnt man, wie die Geschichte ausgeht. Ja, leider ist es auch so. 




«Er sah aus wie zwei Kaffee, drei Eier mit Speck und ein Topf Birchermüsli zum Frühstück.»




Im letzten Drittel kommen kriminelle Dinge ins Spiel, aber ich will nicht spoilern. – Eben kein Krimi. Es hätte an dieser Stelle noch spannend werden können, wenn die Geschichte nicht abstrus wäre. Wer hier einen netten Cosykrimi zum Mitraten erwartet, wird enttäuscht. Ein Regiokrimi? Hier fehlte mir das Händchen für Sprache, Bilder, die entstehen, wenn man in einen Ort vordringt, ihn aufblättert. Es gibt ein paar Landschaftsbeschreibungen, die aber nicht sichtbar werden in meinem Kopf. Wo bleibt das Englische? Man isst English Breakfast und ständig duftende Scones mit clottet Cream und Erdbeermarmelade. Sämtliche Figuren bleiben flach, haben keine hervorstechende Persönlichkeit. Als Leserwissen werden die Toten aus dem Off eingefügt, die verstorbenen Väter berichten – Einschübe, die für mich keinen Sinn ergaben, die auch für die Geschichte nicht zielführend sind. Pilcherland, Gin, Lovestory, Scones mit clottet Cream, das macht keinen Krimi aus, auch wenn es am Ende kriminell wird. Literarisch konnte der Roman mich nicht packen. Hier fehlt mir eine eindringliche Sprache und der sorgsame Umgang damit. So manche Metapher ließ mich hochschrecken. Dreimal den Satz lesen, ein Kopfschütteln und weiter – kriminelle Auslegung von Sprache. Letztendlich habe ich mich gefragt, was die Message an den Leser war. 




Wer einfach eine nette, abstruse Geschichte zur Ginherstellung lesen mag, mit viel Herz ausgepolstert, dem könnte das Buch gefallen. Die Geschichte des Gins, seine Herstellung, das Zufügen von Geschmacksträgern, sogenannte «Botanicals» und am Ende ein paar Ginrezepte werten den Roman wieder auf. Die Informationsseiten sind in hellgrauer Färbung in die Geschichte eingebunden. – Aber ein Sachbuch über Gin wäre die Alternative, denn Krimifreunde werden wahrscheinlich enttäuscht sein.




Carsten Sebastian Henn ist Kulinariker durch und durch. Er besitzt einen Weinberg an der Mosel, hält Hühner und Bienen, studierte Weinbau, ist ausgebildeter Barista und einer der renommiertesten Restaurantkritiker Deutschlands.


https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/der-gin-des-lebens-von-carsten.html

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Rezension zu "Der Gin des Lebens" von Carsten Sebastian Henn

"Ich brauchte doch das Geld"
R_Mantheyvor einem Monat

Benoit Lerchenfelds Leben ist in einer Sackgasse angekommen. Seine marode Autowerkstatt wirft eigentlich nichts ab, Annika hat gerade mit ihm Schluss gemacht, und obendrein hat er dem Navi folgend auch noch seine Karre im Rhein versenkt. Da bleibt nur noch der Alkohol. Den findet Bene in einer alten Flasche, die ihm einst sein Vater vermacht hatte. Sie enthält Gin, einen ziemlich guten Gin. Vielleicht ist das ja sein Erbstück, mit dem er endlich zu Geld kommen kann. Doch dazu braucht er erst einmal ein nachvollziehbares Herstellungsverfahren. Wo hatte sein Vater das her?

Seine Spurensuche führt ihn nach Plymouth ins Bed & Breakfast von Cathy, wo man gerade eine Leiche im Vorgarten fand. Angesichts dieses traurigen Umstandes weiß man wenigstens, dass man einen Krimi liest. Allerdings entwickelt sich die Geschichte dann erst einmal eine lange Zeit in eine andere Richtung. Auch Cathy sucht nach dem Rezept für den Gin ihres Vaters. Zwischenzeitlich hatte sie ihre Suche schon aufgegeben. Nun aber, als Bene bei ihr auftaucht, beginnen beide gemeinsam nach den Zutaten zu suchen.

Dabei kommen so langsam Ereignisse aus der Vergangenheit ans Licht, die die beiden verbinden. Und schließlich kulminiert alles zu einem dramatischem Höhepunkt, der viele versteckte Wahrheiten zutage fördert und nach Konsequenzen schreit.

Dass man einen Krimi liest merkt man fast bis zu Ende kaum. Vergnüglich ist das Buch aber dennoch, nur eben auf eine ganz eigene Weise. Den Krimiteil liefert dann das letzte Drittel. Und wer etwas über Gin lernen will, kommt voll auf seine Kosten.

Ein intelligent geschriebener und sehr unterhaltsamer Kriminalroman der etwas anderen Art.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Eine Prise Sterne
Fragefreitag mit Carsten Sebastian Henn 

Ein Blick in die Sterne verführt leicht zu romantischen Gedanken. Astronom Marc Heller ist hier aber nüchtern eingestellt. Ein zufälliges Treffen mit seiner Jugendliebe Anne ändert das, denn hier tut sich plötzlich eine besondere Aufgabe auf: Ein Mann für Anne muss her. 

Ob das gut geht, erfahrt ihr in Carsten Sebastian Henns neuestem Roman "Eine Prise Sterne", den wir euch zum heutigen Fragefreitag präsentieren. Stellt dem Autor eure Fragen rund um Liebe, Sterne und das große Glück und gewinnt mit etwas Glück eines von 5 Exemplaren von "Eine Prise Sterne"

Mehr zum Inhalt
Hinauf zu den Sternen – davon träumte der Astronom Marc Heller schon seit der Kindheit. Nun, da ihm die Leitung des Paranal-Observatoriums in Chile zugesagt wird, kommt er seinem Traum ein Stück näher. Ausgelassen feiert er mit Freunden in Köln und trifft dort zufällig Anne, seine große Jugendliebe, wieder. Aber ihr ist nicht nach Feiern zumute, wurde sie doch gerade sitzen gelassen. Dabei ist es ihr größter Wunsch, eine Liebe zu finden, die bleibt – für immer. Und weil er Anne glücklich wissen will, fasst Marc einen Plan. Erstens: Den perfekten Mann für sie finden. Zweitens: Es wie Schicksal aussehen zu lassen, denn daran glaubt die junge Sommelière. Drittens: Anne soll nie erfahren, dass er dahintersteckt. Mit naturwissenschaftlichem Eifer macht sich Marc ans Werk, vergisst dabei aber, dass die Liebe unberechenbar ist. Und dass manches vielleicht doch vorherbestimmt ist ...

>>Hier geht's zur Leseprobe!

Mehr zum Autor
Carsten Sebastian Henn, geboren 1973 in Köln, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker. Er ist Chefredakteur des Vinum WeinGuides. In St. Aldegund an der Mosel besitzt er einen Steilstweinberg mit alten Rieslingreben, den er selbst bewirtschaftet. Wenn er einmal nicht seiner Leidenschaft fürs Kochen nachgeht, ist er auf der Suche nach neuen Gaumenfreuden.

Gemeinsam mit Pendo verlosen wir 5 Exemplare von "Eine Prise Sterne" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!

Wir freuen uns, dass Carsten Sebastian Henn Zeit gefunden hat und wünschen euch und natürlich dem Autor ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten!

Auf der Suche nach dem perfekten Mann? 12 Fragen bringen dich dem Traumprinzen ein Stück näher und mit etwas Glück kannst du eines von 10 signierten Büchern von "Eine Prise Sterne" gewinnen - Alle Infos dazu findest du hier. 

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Buchverlosungen
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Letzter Beitrag von  Buchverrueggtvor 3 Jahren
https://www.lovelybooks.de/autor/Carsten-Sebastian-Henn/Eine-Prise-Sterne-1448940040-w/rezension/1518898507/ Anbei auch meine Rezi. Ich fand das Buch ganz gut, habe viel lachen müssen wegen Marc der etwas schräg daher kommt. Leider flacht es um Ende hin etwas ab. Dafür hat auch mich das Ende überrascht.
Hallo, zusammen, in meinen Krimis geht es fast immer um Wein. Mich würde interessieren, was ihr eigentlich beim Bücherlesen trinkt? Wein aus einem passenden Land - also einen Italiener bei einem Buch über Italien? Oder passend zum Genre, zum Beispiel Tee bei einem klassischen Krimi? Beste Grüße! Carsten
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