Carsten Sebastian Henn

 4 Sterne bei 486 Bewertungen
Autor von Birne sucht Helene, Blut & Barolo und weiteren Büchern.
Carsten Sebastian Henn

Lebenslauf von Carsten Sebastian Henn

Der Kölner Autor Carsten Sebastian Henn (*1973) gilt als „Deutschlands König des kulinarischen Krimis“ (WDR). Seine Reihe um den Ahrtaler Koch und Meisterdetektiv Julius Eichendorff hat bereits über 150.000 Exemplare verkauft, und erscheint auch in Hörbuchform gelesen vom Entertainer und Kabarettisten Jürgen von der Lippe. Sein Piemont-Roman „Tod & Trüffel“ stand mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. 1998 gewann er den Jack-Gonski-Preises für SlamPoetry. 2005 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Hürth. Seine Geschichte „Mord im Kühlschrank“ war in der Kategorie Kurzprosa für die wichtigste deutsche Auszeichnung im Bereich Kriminalliteratur, den Friedrich-Glauser-Preis, nominiert. Aber nicht nur durch seine literarischen Werke, sondern auch durch seine Sachbücher zum Thema Wein hat Carsten Sebastian Henn sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Er ist zudem ständiger Mitarbeiter des internationalen Weinmagazins „Vinum“ und Redaktionsmitglied des „Gault Millau WeinGuide“. 2009 gründete Carsten Sebastian Henn, der in Australien während seines Studiums auch Weinbauseminare belegte, die „Deutsche Wein-Entdeckungs-Gesellschaft“ und keltert seitdem gemeinsam mit den besten Winzern Deutschlands streng limitierte Spitzenweine. 2010 kaufte er mit Freunden einen Steilst-Weinberg an der Mosel der brach zu fallen drohte – und weiß seitdem was der Ausspruch „im Schweiße seines Angesichts“ bedeutet. Er ist Mitglied in der 'Fédération Internationale des Journalistes et Ecrivains des Vins et Spiritueux' (FIJEV).

Neue Bücher

Birne sucht Helene

Erscheint am 05.08.2019 als Taschenbuch bei Piper.

TOD & TRÜFFEL

Erscheint am 05.08.2019 als Taschenbuch bei Piper.

Vino Diavolo

Erscheint am 22.08.2019 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

In Vino Veritas

Erscheint am 22.08.2019 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Carsten Sebastian Henn

Sortieren:
Buchformat:
Birne sucht Helene

Birne sucht Helene

 (56)
Erschienen am 12.08.2010
Tod & Trüffel

Tod & Trüffel

 (42)
Erschienen am 11.03.2009
Blut & Barolo

Blut & Barolo

 (44)
Erschienen am 07.12.2010
Das Apfelblütenfest

Das Apfelblütenfest

 (32)
Erschienen am 03.04.2017
Nomen est Omen

Nomen est Omen

 (28)
Erschienen am 18.10.2012
In Vino Veritas

In Vino Veritas

 (27)
Erschienen am 05.05.2011
Die letzte Reifung

Die letzte Reifung

 (29)
Erschienen am 16.04.2012
Der letzte Aufguss

Der letzte Aufguss

 (24)
Erschienen am 15.10.2013

Interview mit Carsten Sebastian Henn

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ehrlich gesagt schreibe ich, seit ich schreiben kann. Schon in der Grundschule fing es an, da habe ich in der 4. Klasse selbst eine Schülerzeitung auf einer Schreibmaschine getippt, Scherenlayout gemacht, alles fotokopiert und geheftet. Und bevor ich schreiben konnte, habe ich mir Liedertexte ausgedacht und auswendig gelernt. Der Spaß an der Sprache war irgendwie immer da. Naja, und später hat sich das dann zu Romanen „ausgewachsen“. Mein erstes Buch war „Julia, angeklickt“, erschienen im Wunderlich-Verlag (Rowohlt-Gruppe). Soweit ich weiß der erste deutsche Roman, der sich mit dem Thema Internet-Liebe befasst hat. Ich war damals Mitglied eines Kölner Autorenstammtischs und eine freie Lektorin fragte an, ob jemand einen erotischen Roman hätte, da sie eine neue Reihe starten würde. Ich hatte keinen – aber direkt die Idee für einen. Zufall, Glück oder Schicksal, was auch immer, hat also Pate gestanden. Und ich weiß noch, dass ich eigentlich gar nicht zu dem Treffen gehen wollte, bei dem die Lektorin damals auftauchte…

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich liebe humoristische Bücher und ich liebe es mich in völlig andere Welten entführen zu lassen, so dass Terry Pratchett, Douglas Adams, Matt Ruff und besonders P. G. Wodehouse zu meinen Lieblingsautoren zählen. William Goldmans „Die Brauprinzessin“ ist natürlich eines der größten Bücher aller Zeiten. Von Sprachmagier Patrick Süskind habe ich alles gelesen Ob mich einer davon inspiriert hat, ist schwer zu sagen. Aber gute Literatur inspiriert ja immer.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Man bekommt mit der Zeit einen Blick dafür. So wie der Friseur direkt sieht, wie er eine Frisur schneiden kann, und der Koch weiß, wie viel Salz er noch zugeben muss, ist mir klar, wie ich eine Geschichte entwickeln muss. Über das ganze Jahr hinweg sammle ich kleine Ideen, die ich später dann in Kurzkrimis oder Romanen verwende. Manchmal sind auch Nachrichten Auslöser für eine Romanidee. Man muss den Kopf einfach auf Empfang schalten, dann kommen die Anregungen automatisch rein. Ich habe mittlerweile etliche Ideen für neue Romane, die ich unbedingt schreiben möchte. Es fehlt nur leider die Zeit, sie alle gleichzeitig zu schreiben. Und mehr Köpfe zum Denken wären fürs Parallel-Schreiben auch praktisch.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Seit Jahren führe ich eine Homepage mit regelmäßigen News und über den Kontaktbutton bekomme ich viele Mails. Außerdem mache ich bis zu 50 Lesungen im Jahr, ich twittere und facebooke – und nun bin ich auch auf lovelybooks.

Wann und was liest Du selbst?

Jederzeit und alles. Natürlich viel von meinen Lieblingsautoren, Bücher mit kulinarischen Themen – Belletristik wie Sachbücher, Krimis - bei englischsprachigen AutorInnen sehr gerne im Original. Gerade habe ich die Biografie von Mark Oliver Everett, alias E von den Eels gelesen. Und jetzt werde ich endlich T.H. Whites Klassiker „Der König auf Camelot“ durchschmökern – das plane ich nämlich schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten.

Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Ein wenig wie bei der Geburt meines ersten Kind. Nur dass das Buch nicht gestrullert hat.

Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass Stifte einfach verschwinden. Ich weiß nicht wohin und wer sie holt, ob es ein Fluch ist der nur mich betrifft oder ob meine Katzen ihre Ernährung umgestellt haben, aber sie verschwinden. Es ist mir ein Rätsel.

Neue Rezensionen zu Carsten Sebastian Henn

Neu
V

Rezension zu "Der letzte Caffè" von Carsten Sebastian Henn

Kulinarischer Krimi in der Kaffee-Stadt Trieste
Verena_Breuervor 22 Tagen


Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Henkersmahlzeit" von Carsten Sebastian Henn

Ganz gern gehört!
Wedmavor 4 Monaten

Dieses Hörbuch ist eine Ansammlung von Kurzkrimis. Gelesen von Jürgen von der Lippe – ein Hörgenuss.

Klappentext übertreibt zwar ein wenig, aber im Kern beschreibt er das Ganze ganz gut: „Für die meisten Menschen sind gutes Essen und köstlicher Wein reiner Genuss - Carsten Sebastian Henn kommt dabei allerdings immer gleich auf mörderische Gedanken. In 25 Kurzkrimi-Gängen zeigt Deutschlands "König des kulinarischen Krimis", wie gut sich bei - und mit - Speis und Trank morden lässt. In seinen Geschichten werden die krummen Geschäfte der fränkischen Glühweinmafia aufgedeckt, endet eine Suche nach dem perfekten Sauerkraut tödlich und beharken sich zwei Köche bis aufs Blut im mörderischen Wettstreit um das beste ostwestfälische Pfannkuchen-Rezept. Und auch die erotischen Reize der Spitzenküche kommen nicht zu kurz...“

So mancher Krimi war sehr kurz, aber sie alle haben eine gute Pointe, und oft zauberten sie auch einen Schmunzler auf die Lippen oder gar einen Auflacher. Gekonnt wie talentiert geschrieben, keiner gleicht dem anderen vom Thema oder den Figuren her, so machen die Kurzkrimis auch Spaß.

Jürgen von der Lippe hat wieder großartig gelesen, wie auch die Reihe um den Sternekoch Julius Eichendorf. Einen Kurzkrimi mit ihm und seinem Oberkellner FX gibt es hier übrigens auch, ein nettes Wiedersehen.

Dieses Hörbuch habe ich ganz gern gehört. War leider zu schnell zu Ende. Es war für mich auch Abschied auf optimistischer Note von C.S. Henn. Hoffe, es findet sich bald eine andere gute Reihe.

Kommentieren0
33
Teilen

Rezension zu "Der letzte Whisky" von Carsten Sebastian Henn

Nebenbei kann man es hören. Muss aber nicht wirklich.
Wedmavor 4 Monaten

Nachdem mir die Folge mit Bietigheim, die in London spielt und den Tee im Vordergrund hat, nicht so wirklich zugesagt hat, wollte ich der Serie noch eine Chance geben.

Klappentext beschreibt den Anfang gang gut: „Nach dem Fund einer Moorleiche mutmaßt man auf der kleinen schottischen Insel Islay, dass sie wohl schon Jahrhunderte dort gelegen haben wird. Doch dann wird ein Handy bei ihr entdeckt. Der Tote ist Hamish Macallan, Eigentümer der besten Whiskybar Edinburghs, und war seit sechs Wochen nicht mehr gesehen worden - nichts Ungewöhnliches für den Mann mit einer Leidenschaft für das einsame Lachsfischen.
Professor Dr. Dr. Adalbert Bietigheim, seines Zeichens einziger Inhaber eines Lehrstuhls für Kulinaristik in Deutschland, wird von dem Manager einer Whiskydestillerie, auf dessen Land der Tote gefunden wurde, zu Hilfe gerufen, um den Mord aufzuklären. Doch über Islay liegt ein dichter Nebel des Schweigens, und die Bewohner der kleinen Dörfer misstrauen dem Deutschen mit der perfekt sitzenden Seidenfliege...“

Also so wirklich begeistern konnte ich mich für diese Folge auch nicht. Bietigheim ist schon eine nervige Figur. Seine pseudo-oberschlauen Sprüche und die gezierten Manieren, seine Art insg., wirken unnatürlich, aufgesetzt. Das gilt auch für seine rechte Hand Pete. Er ist zwar von der derberen Sorte, aber dieses Aufgesetzte haftet ihm auch an. Insg. sind die Figuren so angelegt, dass man sich kaum mit einer identifizieren und mit ihr zusammendurch die Geschichte gehen kann.

Die Handlung ist schon reichlich abenteuerlich. Es gibt auch weitere Morde, aber das Ganze wirkt wieder zu konstruiert und herzlich wenig spannend. So wirklich Spaß machen tut es wohl kaum. Auch weil die Infoversorgung, z.B. was so alles zur Whisky-Herstellung gehört, wie für antizipiert minderbemittelte Leser erfolgt.

Der Autor liest selbst. Was auch kein Gewinn ist. Dass man das eigene Werk so bescheiden darbieten kann…  Klar vergibt er so mancher Figur auch andere Stimme, aber insg. wirkt es einfach nicht.

Fazit: Nebenbei kann man es hören. Muss aber nicht wirklich.

Kommentieren0
22
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Fragefreitag mit Carsten Sebastian Henn 

Ein Blick in die Sterne verführt leicht zu romantischen Gedanken. Astronom Marc Heller ist hier aber nüchtern eingestellt. Ein zufälliges Treffen mit seiner Jugendliebe Anne ändert das, denn hier tut sich plötzlich eine besondere Aufgabe auf: Ein Mann für Anne muss her. 

Ob das gut geht, erfahrt ihr in Carsten Sebastian Henns neuestem Roman "Eine Prise Sterne", den wir euch zum heutigen Fragefreitag präsentieren. Stellt dem Autor eure Fragen rund um Liebe, Sterne und das große Glück und gewinnt mit etwas Glück eines von 5 Exemplaren von "Eine Prise Sterne"

Mehr zum Inhalt
Hinauf zu den Sternen – davon träumte der Astronom Marc Heller schon seit der Kindheit. Nun, da ihm die Leitung des Paranal-Observatoriums in Chile zugesagt wird, kommt er seinem Traum ein Stück näher. Ausgelassen feiert er mit Freunden in Köln und trifft dort zufällig Anne, seine große Jugendliebe, wieder. Aber ihr ist nicht nach Feiern zumute, wurde sie doch gerade sitzen gelassen. Dabei ist es ihr größter Wunsch, eine Liebe zu finden, die bleibt – für immer. Und weil er Anne glücklich wissen will, fasst Marc einen Plan. Erstens: Den perfekten Mann für sie finden. Zweitens: Es wie Schicksal aussehen zu lassen, denn daran glaubt die junge Sommelière. Drittens: Anne soll nie erfahren, dass er dahintersteckt. Mit naturwissenschaftlichem Eifer macht sich Marc ans Werk, vergisst dabei aber, dass die Liebe unberechenbar ist. Und dass manches vielleicht doch vorherbestimmt ist ...

>>Hier geht's zur Leseprobe!

Mehr zum Autor
Carsten Sebastian Henn, geboren 1973 in Köln, arbeitet als Schriftsteller, Weinjournalist und Restaurantkritiker. Er ist Chefredakteur des Vinum WeinGuides. In St. Aldegund an der Mosel besitzt er einen Steilstweinberg mit alten Rieslingreben, den er selbst bewirtschaftet. Wenn er einmal nicht seiner Leidenschaft fürs Kochen nachgeht, ist er auf der Suche nach neuen Gaumenfreuden.

Gemeinsam mit Pendo verlosen wir 5 Exemplare von "Eine Prise Sterne" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!

Wir freuen uns, dass Carsten Sebastian Henn Zeit gefunden hat und wünschen euch und natürlich dem Autor ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten!

Auf der Suche nach dem perfekten Mann? 12 Fragen bringen dich dem Traumprinzen ein Stück näher und mit etwas Glück kannst du eines von 10 signierten Büchern von "Eine Prise Sterne" gewinnen - Alle Infos dazu findest du hier. 

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Buchverlosungen
B
Letzter Beitrag von  Buchverrueggtvor einem Jahr
https://www.lovelybooks.de/autor/Carsten-Sebastian-Henn/Eine-Prise-Sterne-1448940040-w/rezension/1518898507/ Anbei auch meine Rezi. Ich fand das Buch ganz gut, habe viel lachen müssen wegen Marc der etwas schräg daher kommt. Leider flacht es um Ende hin etwas ab. Dafür hat auch mich das Ende überrascht.
Zur Buchverlosung
Hallo, zusammen, in meinen Krimis geht es fast immer um Wein. Mich würde interessieren, was ihr eigentlich beim Bücherlesen trinkt? Wein aus einem passenden Land - also einen Italiener bei einem Buch über Italien? Oder passend zum Genre, zum Beispiel Tee bei einem klassischen Krimi? Beste Grüße! Carsten
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Carsten Sebastian Henn im Netz:

Community-Statistik

in 459 Bibliotheken

auf 51 Wunschlisten

von 8 Lesern aktuell gelesen

von 7 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks