Carsten Sebastian Henn Blut & Barolo

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Inhaltsangabe zu „Blut & Barolo“ von Carsten Sebastian Henn

Seit Jahrhunderten schon stehen die Pharaonenhunde vor dem Turiner Grabtuch im Duomo di San Giovanni Wache, eine ehrenvolle Aufgabe. Der unerfahrene Amadeus hat seinen Dienst gerade erst angetreten, da wird das Tuch geraubt. Nun wird er von seiner stolzen Sippe verstoßen. Zum Glück helfen ihm die beiden liebenswerten Schnüffler Niccolò und Giacomo, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Giacomo gibt sich auf seine alten Tage zwar gerne einmal dem Barolo hin, aber auf seine hervorragende Nase ist noch immer Verlass: Im Schlosspark von Stupinigi nimmt er die Witterung des legendären Grabtuchs auf. Doch wer steckt hinter dem Raub? Für die cleveren Vierbeiner beginnt eine wilde Jagd.

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Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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    Blut & Barolo

    Ellinett

    14. April 2014 um 17:27

    Leider war das Buch nicht mein Fall. Da ich mich weder mit Hunden, Weinen oder Italien auskenne, konnte ich zwar einiges Neues lernen, aber trotzdem kam die Geschichte nicht richtig in Schwung und hat mich wenig mitgerissen. Auch die Darstellung aus Hundesicht erscheint zwar hin und wieder ganz lustig, nervt aber auch nach einiger Zeit zusehends.

  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    kleineroteHexe

    27. November 2012 um 08:00

    "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn konnte mich dann leider doch nicht so ganz überzeugen. Was aber vielleicht auch nur daran liegt, dass ich den ersten Teil nicht kenne. Mitten im Winter wird das Turiner Grabtuch gestohlen, welches der junge Pharaonenhund Amadeus bewachen sollte. Der alte Trüffelhund Giacomo findet es zufällig im Schloßpark von Stupiningi. Und da geht der Ärger erst richtig los. Isabella (das "Frauchen" von Giacomo und seinen Freunden, dem Windspiel Niccolo und der Spanielhündin Canini) ruft die Polizei, landet aber selber als angebliche Diebin im Gefängnis. Giacomo flüchtet mit dem Grabtuch und Niccolo und Canini landen bei Mario, Isabellas Chef. Amadeus, von seiner Meute verstoßen, versucht mit Hilfe der Bulldogge Tomaso und Giacomo das Grabtuch zu finden. Niccolo reißt aus und versucht, Isabella zu finden und zu befreien. Irgendwann laufen alle Handlungen zu einem Strang zusammen. Meine Meinung: Carsten Sebastians Henns Schreibstil gefällt mir eigentlich recht gut. Er beschreibt die Umgebung und seine Figuren sehr genau, man kann sich alles gut vorstellen. Auch der Humor kommt meiner Meinung nach nicht zu kurz - was mir bei Büchern immer besonders gut gefällt. Am besten hat mir eigentlich der Hund gefallen, der sich wie eine Katze benimmt :-) Trotz allem bin ich ich nicht so ganz vom Buch überzeugt, und ich kann nicht mal erklären, woran es liegt. Die Geschichte ist gut, und ich würde das Buch auch weiterempfehlen. Keine Ahnung, wieso ich dem Buch nicht mehr Sterne geben kann. Ich würde es mal als nette Lektüre für Zwischendurch bezeichnen.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    monja1995

    30. April 2012 um 23:47

    Mal ein anderer Krimi Isabell wird mit ihren Hunden auf Schloß Stupinigi beordert, um nach Wölfen Ausschau zu halten, die sich in der Gegend herumtreiben sollten. Ihre Hunde, der Trüffelhund Giacomo, das Windspiel Niccolo und die Spanielhündin Canini sind mit von der Partie. In einem Schwenk erfährt der Leser, dass der Paharaonenhund Amadeus nach dem Tod seines Großvaters nun zu Wächter des Turiner Grabtuches erwählt wurde. Wärend der Zeremonie der Hunde, stürmen plötzlich ganze Menschenmassen in den Turiner Duomo di San Giovanni. Isabella hat auf dem Schloß das Fernsehgerät laufen und erfährt, dass das Gradtuch entwendet wurde. Kurz darauf stürmt Giacomo mit einem in Plastik gewickelten Paket ins Schloß und kann sich nicht mehr beruhigen. Nachdem Niccolo das Plastik von dem Paket gerissen hatte, entdeckt Isabella, dass es sich beim Inhalt um das gestohlende Grabtuch handelt und verständigt die Polizei. Als diese mit Blausicht anrückt, ergreift Giacomo mit dem Tuch die Flucht in Richtung Wald. Von da ab gibt es sehr viele Irrungen und Verwirrungen in der Hunde- und auch Menschenwelt. Isabell landet im Gefängnis, ihren Hunden wird klar, dass sie das Tuch holen müssen um sie zu befreien. Dass Hunde in einem Krimi die Hauptrollen spielen, las ich jetzt zu ersten Mal. Allerdings stört mich die etwas arge Vermenschlichung der Tiere untereinander. Auch das Machtgefüge innerhalb der Tiere erinnert mich irgendwie an den Ablauf in einem großen Unternehmen, in dem es einen Chef und viele Mitarbeiter gibt. Diese Darstellung fand ich persönlich sehr übertrieben und es lenkte auch etwas vom Kern der Sache, nämlich der Suche nach dem Grabtuch ab. Stellenweise werden die Geschehnisse sehr in die Länge gezogen, so dass man als Leser in Versuchung gerät, ein paar Seiten zu überblättern. Im Großen und Ganzen aber trotzdem ein gelungener Roman, der in einem Stil geschrieben ist, der sicher vielen Lesern zusagt, die gerne leichte Lektüre lesen. Es fällt mir schwer, dieses Buch als Krimi zu bezeichnen. Eher ist es das Zusammenleben vieler Hunde in den Straßen von Turin und das Grabtuch, dessen Raub und das Wiederauffinden ja die Hauptsache sein sollte, wird eher als nette Beigabe behandelt.

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  • Der Wein zum Buch

    In Vino Veritas

    cshenn

    Hallo, zusammen,
    in meinen Krimis geht es fast immer um Wein. Mich würde interessieren, was ihr eigentlich beim Bücherlesen trinkt? Wein aus einem passenden Land - also einen Italiener bei einem Buch über Italien? Oder passend zum Genre, zum Beispiel Tee bei einem klassischen Krimi?
    Beste Grüße!
    Carsten

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    tigerbea

    01. December 2011 um 13:22

    Zwei Hunde auf der Jagd nach dem gestohlenen Turiner Grabtuch, da muß man erstmal drauf kommen.

    Es ist ein sehr schön geschriebener Hundekrimi, in denen die Hunde untereinander sprechen.

    Die Handlung ist ein wenig verworren, aber nicht undurchschaubar.

    Ich mag es sehr!

  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:22

    Feine Spürnasen Mit „Blut & Barolo“ hat der Autor einen feinen Leckerbissen an Krimi vorgelegt. In Turin wird das berühmte Grabtuch Christi gestohlen und die Haupthelden, pardon, Haupthunde schlittern mitten hinein in diese Geschichte um Trüffel, Rotwein und Schokolade. Zum Glück ist dem Buch ein Stadtplan von Turin angefügt, der die Orientierung für Ortsunkundige erleichtert. Da ich kein ausgesprochener Hundekenner bin, hätte ich mir vielleicht noch ein paar Bilder/Zeichnungen von den hauptsächlich vertretenen Hunderassen gewünscht (aber es gibt ja das Internet). Der Schreibstil von Ch. S. Henn ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich würde es als filigran bezeichnen: manche Bücher kommen über einen wie ein Wasserfall, man wird von ihnen mitgerissen und wundert sich hinterher, wie schnell alles vorbei ist. Henn schreibt anders: wie ein feingliedriges aber stabiles Kunstwerk kommt das Buch daher, will entdeckt und erobert werden, weckt die Neugierde, weiter voran zu kommen. Ein wunderschönes Gefühl, Satz für Satz zu genießen und die Handlung zu erschließen. Trotzdem mag diesen Stil vielleicht nicht jeder (aber man kann es ja nicht allen Recht machen). Alles in allem ein Buch, dass eine sehr gute Beurteilung wirklich verdient hat.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    dieSUSI

    01. March 2011 um 09:27

    Nach langer langer Zeit habe ich es auch endlich geschafft und bin durch. Leider muss ich sagen, dass es absolut nichts für mich war. Wirklich schade, denn die Voraussetzungen waren gut: Gute Leseprobe, eine spannend klingende Geschichte und scheinbar liebenswürdige Charaktere. Alles in Allem ein Etwas anderer Krimi, der viel verspricht...........und es leider nicht hält. Dieser kleine und süße Trüffelhund mit dem scheinbar unstillbarem Appetit ging mir nach kurzer Zeit sehr auf die Nerven. Waren anfangs seine ständigen Vergleichen mit diversen Lebensmitteln noch witzig und neu, war es bald genug und ich wollte es nicht mehr lesen. Kann er denn sonst an nichts denken? Ebenso kam ich in die Geschichte nicht rein und bekam keinen Bezug zu den Charackteren. leider blieb auch die Spannung auf der Strecke. Positiv muss ich allerdings erwähnen, dass mir der Schreibstil des Autors gut gefallen hat. Schöne Sprache, schöne Beschreibungen. Kurzum: Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich sehr ungern ein Buch abbreche, aber da mir beim Lesen langweilig war und mich das Ende kaum interessierte, habe ich untypischerweise sehr lang gebraucht

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    liebelein

    24. January 2010 um 18:50

    Blut & Barolo – der Titel des Buches von Carsten Sebastian Henn verspricht einerseits ein kriminalistisches Abenteuer und andererseits italienisches Flair, in welchem dieser 2.Band des Autors spielt. Die Hauptdarsteller und "Ermittler" in diesem "tierischen" Krimi sind jedoch nicht die Menschen sondern Hunde. Insbesondere der Trüffelhund Giacomo mit seinen Freunden, dem Windspiel Niccolo und dem Spanielhündin Canini spielen hier die Hauptrolle. Dabei geht es um das aus dem Duomo gestohlene Turiner Grabtuch, dass auf Umwegen Giacomo in die "Schnauze" fällt. Seine Besitzerin Isabella wird verdächtigt, in den Raub verwickelt zu sein und flugs verhaftet und eingesperrt. Giacomo hat den "alten Lappen" jedoch erstmal gut verbuddelt und damit fangen die Schwierigkeiten erst an. Denn auch Amadeus, der Pharaonenhund aus dem Duomo, will so schnell wie möglich das Grabtuch wieder zurück beschaffen, wurde er doch als eigentlicher Wächter dieses Tuches von seiner eigenen Hundesippe schmerzlich verstoßen, weil er seiner Aufgabe nicht gewachsen war. Eine Suche nach dem heiligen Tuch aus verschiedenen Richtungen beginnt,und es stellt sich die Frage, wer an diesem raub die Schuld trägt. Doch es ist absehbar, dass diese Suche sich nicht einfach gestaltet und sich nicht nur einige Hunde im Weg stehen, sondern auch ein paar menschliche Gestalten Probleme mit sich bringen. So entwickeln die Vierbeiner eigene Ideen, untermalt von ihren persönlichen Zielen und sehr menschlichen Eigenschaften, die oftmals kollidieren... Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Ein Krimi, aus der Sicht von Hunden erzählt, ist vielleicht auch noch schwieriger umzusetzen. Die Hunde selbst haben mir sehr gut gefallen, vor allem der alternde knurrige Giacomo mit seiner Vorliebe für guten Wein und schmackhaftes Essen. Doch der Wechsel der Sichtweise zwischen vielen Hunden und Orten hat die Geschichte meines Erachtens doch etwas im Ablauf getrübt. Die Spannung konnte nicht durchgängig erzeugt werden und es fesselte mich nicht so sehr, dass ich das Buch auch gut aus der Hand legen konnte. Die eigentliche Sache, d.h. die Suche oder die Wiederbeschaffung des Grabtuches nach Turin erschien doch etwas den verschiedenen Charakteren und Schicksalen der in Turin lebenden Hunde untergeordnet. Auch die Auflösung des Falls, warum das Tuch letztendlich gestohlen wurde, hat mich nicht begeistert. Daher: Die Idee ist gut, der Autor bemüht sich auch diese liebevoll beschrieben umzusetzen. Doch die Handlung ist mir zuwenig spannungsgeladen und teils mit Längen versehen. Es ist eine ebenso amüsante wie schicksalhafte "tierische" Geschichte, aber weniger für Nervenkitzel im Genre Krimi. Daher passt diese Kategorie leider letztendlich nicht wirklich. Doch ein paar Worte zum Äußeren: Cover und Einband gefallen mir sehr gut und sind sehr schön gestaltet. Ich denke, es bietet schon einen gewissen Blickfang.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    Albel_Nox

    02. December 2009 um 00:26

    Als Hundebesitzer war ich besonders gespannt auf dieses Buch, denn qualitativ hochwertige und dabei nicht lächerliche Hundekrimis gibt es ja nicht gerade wie Sand am Meer. Die Leseprobe enttäuschte mich jedoch ein wenig, denn die Handlung des Buches hob sich darin kaum von einem gewöhnlichen Krimi ab und zudem zog sich alles auch noch so dahin, dass ich mich letztendlich leicht langweilte. Dass ich den Vorgänger zu diesem Buch nicht kenne, trug leider sein Übriges dazu bei, dass ich anfangs große Schwierigkeiten hatte, in dieses Buch hineinzukommen und nicht wirklich einen Anreiz gefunden habe, um weiterzulesen. Jetzt kann ich jedoch sagen, dass es gut war, das Buch nicht zur Seite zu legen und ein neues anzufangen, denn nach anfänglichen Schwierigkeiten stellte sich "Blut und Barolo" als wirklich spaßig heraus. Aber erst zum Inhalt: Isabella (Mensch) reist in die Gegend von Turin, um dort nach einem Wolfrudel zu forschen, das dort gesichtet wurde. Mit von der Partie sind Giacomo, Niccolo und Canini (Hunde), ein paar nicht ganz gewöhnliche Tiere: Vor allem Giacomo fällt durch seine ausgeprägte Liebe zu Trüffeln und Wein auf und liegt gelegentlich auch mal sternhagelvoll in der Gegend herum. Als das angebliche Leichtentuch Jesu aus einer Turiner Kirche gestohlen wird, wird Isabella fälschlicherweise deswegen verhaftet und die Hunde müssen sich nciht nur durch die Stadt schlagen, sondern auch noch zusehen, dass sie Isabellas Unschuld beweisen. Sie sind allerdings nicht nur die einzigen, die auf der Suche sind: Ein Hund namens Amedeus braucht es, um seinen guten Namen widerherzustellen und auch ein paar zwielichtigere Gestalten haben ihre Hand im Spiel. Carsten Henns Schreibstil gefällt mir leider nur eingeschränkt: Einerseits mag ich es, dass er nicht zu anspruchslos schreibt, andererseits ist die Erzählweise aber zu kindlich für einen Krimi und die Anspielungen auf irgendwelche Delikatessen wirken teilweise übertrieben. dadurch zieht sich das Buch anfangs ein wenig dahin, aber sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, stört es dann doch nicht mehr. Was mir nicht besonders gefiel ist die Tatsache, dass dieses Buch als Krimi keine wirklich gute Figur macht: Der Raub des Tuches scheint einfach nciht wichtig genug für die Handlung zu sein und zudem wirkt vieles drumherum sehr konstruiert (besonders am Ende). Was dagegen klasse ist, sind die verschiedenen Charaktere, die Henn sich ausgedacht hat: Wenn man Hunde mag, wird es z.B. scherfallen, Giacomo nicht zu mögen, und andere Charaktere bringen einen guten Schuss Humor in die Geschichte. Originell ist dieses Buch auf jeden Fall, kann jedoch als Krimi nicht überzeugen. Wer aber Hunde mag und eine spannende, spaßige Abenteuergeschichte mit einigen, skurrilen Elementen lesen will, ist hier richtig.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2009 um 17:19

    Zum Inhalt: In seinem neuen Roman lässt Henn wieder Giacomo und das Windspiel Niccolo in Action treten. Diesmal ist das Turiner Grabtuch verschwunden und keiner kann es finden bis die beiden sich der Sache annehmen ohne zu ahnen in welche Gefahr sie sich selbst begeben…. Meine Meinung zum Buch: Die Leseprobe schien mich überzeugt zu haben keine Frage aber den richtigen Durchblick oder eher Weitblick habe ich leider nicht erringen können. Weniger störend fand ich die italienischen Namen, spielt das ganze doch in Italien und habe ich selber doch mal italienisch gelernt. Was ich ein wenig schade fand ist das der kriminalistische Teil ein wenig in den Hintergrund gerückt wurde während der Autor sich auf viele „Nebenschauplätze“ verlor. Das machte es bisweilen schwer den Überblick zu behalten. Was ich besonders schön fand war die wieder einmal liebevolle Umsetzung und Beschreibung der Hundefiguren. Mit akribischer Detailtreue und Liebe an der Sache hat der Autor die Hunde zu wirklich liebenswerten Charakteren sein Buches gemacht. Leider ist das aber auch schon der Pluspunkt an dem Buch. Die Story beginnt gut , der Autor schafft es auch noch den Leser zu reizen, zu fesseln , für seine Story zu interessieren aber dann hat man als Leser den Eindruck das dem Autor so Stück für Stück die kreativen Ideen ausgehen ( vielleicht deswegen die vielen Nebenschauplätze?). Eine durchgehende klar gegliederte Geschichte wäre auch den Charakteren ( menschlich wie tierisch) mehr entgegen gekommen. Statt dessen driftet das Ende so sehr ins unrealistische ab das man sich als Leser wirklich fragen muss was debn Autor zu einem so ungewöhnlichen Ende getrieben haben muss. Fazit: Der erste Teil von Carsten Sebastian Henn war um Längen besser, die Charaktere sind wie immer brilliant aber ob das reicht? Mir hat es nicht gereicht! Trotzdem bin ich bereit dem Autor noch eine Chance zu geben sollte ein dritter Roman dieser Art von ihm erscheinen.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    Gracey_V

    12. October 2009 um 21:28

    Mittlerweile habe ich auch den Vorgänger dieses Buches "Tod und Trüffel" gelesen und muss sagen, dass ich das erste Buch sogar noch ein wenig besser finde, als "Blut und Barolo". Vor allem sind mir nun einige Dinge aus dem zweiten Buch etwas klarer und ich habe einiges mehr über das Verhältnis von Giacomo und Nicolo erfahren können - zwei wirklich liebenswerten Hunden und Hauptcharakteren. "Blut und Barolo" setzt ein wenig nach den Ereignissen in "Tod und Trüffel" an und spielt in Turin. Dort wird Amadeus, dem Wächter des vermeintlichen Grabtuches Jesu, dieses unter der Nase weggestohlen und so muss Amadeus sich auf die Suche danach machen, gerät dabei an allerhand Feinde und Verbündete. Durch Zufall gelangt jedoch Giacomo in den Besitz des Tuches und muss schon kurz darauf fliehen, als sein Frauchen von einigen Männern, die das Tuch ebenfalls haben wollen, überfallen wird. Leider sind nicht nur die hinter Giacomo her und als Isabella auch noch verhaftet wird, sind es ziemlich übel für Henns zwei Helden aus... Die Idee, Hunde zu den Hauptpersonen eines Krimis zu machen, gefällt mir wirklich gut, denn so etwas sieht man ja nicht allzu oft. Gewöhnungsbedürftig ist es aber, dass sich die Hunde kaum von Menschen unterscheiden und fast genauso denken. Die Art, wie Carsten Henn sie beschreibt, gefällt mir aber trotzdem und wirkt vor allem nicht langweilig. Ich habe Giacomo und Niccolo im Laufe des Buches sogar richtig lieb gewonnen und auch Henns erstes Buch trug noch einiges dazu bei. Vor allem Henns Schreibstil ist aber gelungen: er ist sehr bildhaft und da vieles aus Giacomos Sicht erzählt wird, bekommt man beinahe selbst Lust auf etwas Gutes zu essen und einen gemütlichen Schlafplatz. Eigentlich würde ich dieses Buch aber weniger als Krimi, sondern als Abenteuer bezeichnen: Henn räumt nämlich dem Raub des Tuches keinen so großen Platz ein, wie man es sich für einen Krimi wünschen könnte; stattdessen spielen allerhand Abenteuer der beiden Hunde eine Rolle und natürlich auch Themen wie Freundschaft etc. Schlechter macht dies das Buch aber auf keinen Fall und so kann ich mich Fitzek auf dem Cover des Buches nur anschließen: Hundeliebhaber werden dieses Buch lieben und auch Freunde Italiens kommen dank Henns bildreichen Beschreibungen voll auf ihre Kosten.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    blinkiblue

    14. September 2009 um 15:42

    Fremde Welten Das Buch von Carsten S. Henn: „Blut & Barolo“ ist nach Tod und Trüffel bereits der zweite Hundekrimi aus dem Piemont, für mich war es allerdings der erste und wahrscheinlich auch letzte: Die vierbeinigen Spürnasen Niccolò (das Windspiel) und Giacomo (die Trüffelnase) sind zwar sympathisch und der Anfang der Geschichte auch spannend und amüsant geschrieben, aber je länger man liest, desto unrealistischer wird die Handlung. Es finden sich zwar auch interessante Aspekte bezüglich Tieren und Glauben, aber andere Themen, wie die „perfekte Verbindung“ mit Gedankenlesen zwischen Mensch und Hund sind für mich wirklich zu weit hergeholt. Auch das furiose Finale mit dem Zusammentreiben der potentiellen Täter mit Hunden, Dachshunden (die an die Lemuren aus Madagascar erinnern) und Wölfen, sowie einer „Dolmetscherin“ hat meinen Geschmack leider nicht treffen können. Drei Sterne gibt es für die Idee, den angenehm fließenden Schreibstil und die sympathischen Spürnasen – eine Empfehlung für das Buch kann ich allerdings nur ausgesprochenen Hundefreunden geben.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    Leela

    12. September 2009 um 22:23

    --Gelungene Fortsetzung zu "Tod und Trüffel"-- "Blut und Barolo" schließt lose an den Vorgänger der Reihe, "Tod und Trüffel" an, kann aber auch als eigenständiges Buch gelesen werden, wenn man sich nicht daran stört, ein wenig Hintergrundwissen über die Charaktere nicht zu haben. Die Handlung des Buches ist aber auch ohne dieses problemlos zu verstehen. Isabella zieht mit ihren Hunden in ein Schloß nahe Turin, um ein dort gesichtetes Wolfrudel zu beobachten. Während eines Spaziergangs durch den Wald entdeckt der alte Trüffelhund Giacomo ein merkwürdiges Tuch in einem Baumstamm, nimmt es mit und schon hat Isabella die Polizei am Hals und muss beweisen, dass sie das Tuch nicht gestohlen hat. Denn bei diesem handelt es sich mitnichten um ein altes Tischtuch, sondern um das angebliche Leichentuch Jesu, das aus einer Kirche entwendet wurde. Giacomo und Niccolo machen sich auf die Suche nach den Dieben und merken bald, dass sie nicht die einzigen sind, die am Grabtuch interessiert sind, machen allerlei merkwürdige Bekanntschaften und müssen auch noch in einem Mordfall recherchieren. Nachdem ich von “Tod und Trüffel” relativ begeistert war, habe ich von der Fortsetzung natürlich einiges erwartet. Teilweise konnte “Blut und Barolo” meine Erwartungen auch erfüllen, allerdings fehlt mir manchmal die Originalität des ersten Buches. Natürlich wird so eine Fortsetzung es immer schwer haben, denn Carsten Henn hat mit seinem Erstling um die Hunde Giacomo und Niccolo ein wirklich innovatives Buch geschrieben, das ich bis dato in keiner ähnlichen Form gelesen hatte. Jetzt kennt man das natürlich alles schon. Davon abgesehen schafft Henn es perfekt, an sein vorheriges Buch anzuknüpfen: Seine Hauptcharaktere wirken so interessant und sympathisch wie zuvor, man erfährt einiges mehr über die beiden und im Laufe der Handlung kommen weitere, absolut gelungene Charaktere dazu (sowohl Tiere, als auch Menschen). Henns Schreibstil ist mal wieder äußerst bildreich und erzeugt eine tolle Atmosphäre in diesem Buch, sein fein eingestreuter Humor ist wieder perfekt gelungen und seine Protagonisten muss man einfach liebgewinnen, selbst, wenn man normalerweise nicht viel mit Hunden am Hut an. Ich würde dieses Buch jedoch eher als einen Abenteuer-Roman bezeichnen, als als wirklichen Krimi. Wie auch im Vorgänger spielt der Kriminalfall eine eher untergeordnete Rolle und wer etwas anderes erwartet, könnte möglicherweise etwas enttäuscht werden. Dies ist eher eine ungewöhnliche (und dabei wirklich gut geschriebene) Geschichte über Abenteuer und Freundschaft, die vor allem von ihren überzeugend beschriebenen Charakteren und deren Geschichte lebt. Etwas Krimi gibt es zum Schluss dann allerdings doch noch. Wer also Wert auf gut beschriebene, ungewöhnliche Charaktere, einen guten Schreibstil und eine spannende Geschichte mit ein wenig Humor legt, wird mit diesem Buch kaum etwas falsch machen können. Wer einen Krimi nach Art von Christie, Klönne oder meinetwegen Dahl sucht und nicht offen für Neues ist, bleibt vielleicht besser bei diesen.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    LilStar

    09. September 2009 um 23:07

    Eigentlich hört sich die Geschichte ja recht gut an. Spannend, ja. Und eigentlich ist das Buch auch recht angenehm geschrieben. Allerdings habe ich das Buch trotzdem nach ca. einem drittel abgebrochen. Warum? Ich konnte mich einfach nicht daran gewöhnen, dass das Buch die Geschichte aus der Sicht der Vierbeiner erzählt wurde. Die ganze Zeit hatte ich immer Menschen im Kopf und konnte mich einfach nicht an die Vorstellung gewöhnen, dass Hunde die Hauptprotagonisten in diesem Krimi waren. Und das war einfach nervig und so machte mir die Lektüre keinen Spaß. Die Vermenschlichung der Vierbeiner ist dem Autor so gut gelungen, dass es für mich einfach schon störend war. Schade, aber man kann ja nicht alles mögen.

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  • Rezension zu "Blut & Barolo" von Carsten Sebastian Henn

    Blut & Barolo

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2009 um 16:44

    Konnte mich nicht fesseln.. Als großer Fan von Tierromanen habe ich mich auch an dieses Genre mal rangewagt - aber leider konnte mich dieses Exemplar nicht überzeugen. 1. Konnte mich der Schreibstil des Autoren nicht wirklich fesseln, auch die vermeintlich spannenden Momente kamen bei mir nicht als solche an :( 2. Mag ich die Thematik des Buches nicht, das Turiner Grabtuch wurde gestoheln und recht oft wird einem der religiöse Hintergrund aufgezwungen, für jeden Interessierten aber bestimmt tolle Nebeninfo - nur eben nicht für mich^^ 3. Mag ich die Vermenschlichung von Tieren nicht, so wie hier die beiden Hunde die Detektivarbeiten aus zwei verschiedenen Richtungen übernehmen.. Im Übrigen sprach mich auch das Cover schon nicht an, der linke Hund ist zwar meiner Meinung nach gut getroffen zum Charakter, aber der recht impliziert mir leider keinen guten Trüffelhund sondern eher eine Flohquaste :D Trotzdem vielen Dank für das Buch zum Probelesen, der mich meiner üblichen Genres wieder gefestigt hat ^^ Und zu guter Letzt: Für jeden Krimi-Fan ist dieses Buch sicherlich eine tolle Geschichte, eben mal aus tierischer Sicht- warum nicht :) °°Dum spiro, spero°°

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