Carsten Sebastian Henn Der letzte Aufguss

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Aufguss“ von Carsten Sebastian Henn

Der Lehrstuhl für Kulinaristik in Cambridge steht unter einem schlechten Stern. Eingelegt in teuersten weißen Darjeelingtee findet man die Leichen zweier Professoren. Ein Fall für Feinschmecker Adalbert Bietigheim: Steckt womöglich sein alter Widersacher Professor Töler hinter den Morden? Was hat es mit der rätselhaften »sechsten Schale« auf sich, und was will der legendäre Teemeister Musō Kokushi plötzlich in England?

Ich liebe London und Krimi's, aber leider war es mir zu viel Lehrbuch....Schade......

— Mellabella
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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2015

    Lesesommer
    Daniliesing

    Daniliesing

    Im letzten Jahr hat uns der Lesesommer mit euch so viel Spaß gemacht, dass wir auch 2015 passend zu den Sommerferien wieder durchstarten. Die sommerlichen Temperaturen sind schon da, deshalb wollen wir nun auch schnell mit unserem LovelyBooks Lesesommer beginnen. Ihr dürft euch dieses Mal wieder auf spannende Aufgaben & zusätzliche Specials freuen. Auf unserer Aktionsseite stellen wir euch außerdem tolle Lesetipps für den Sommer vor und ihr findet dort zusätzlich jede Woche eine Verlosung, bei der ihr weitere Punkte sammeln könnt. Selbstverständlich sind auch all jene herzlich willkommen, die im letzten Jahr noch nicht dabei waren. Erneut möchten wir mit euch 10 Wochen lang über fesselnde Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch im Laufe des Lesesommers verschiedene Aufgaben stellen, die ihr bis zum 13. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt. Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Zusätzlich zu diesen Aufgaben, gibt es jede Woche ein Verlosungsspecial, an dem ihr eine Woche lang teilnehmen und so weitere Punkte sammeln könnt. Schaut dazu am besten immer am Montag auf unserer Aktionsseite zum Lesesommer vorbei, wenn dort das neue Special vorgestellt wird. Bitte beachtet, dass ihr hier immer nur eine Woche lang - von Montag bis Sonntag - teilnehmen & so Punkte sammeln könnt! Wer bis zum Ende des Lesesommers am 13. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt eine literarische Wochenendreise nach Lissabon (Anreise und 2x Übernachtung inkl. Frühstück). Außerdem gibt es für die Plätze 2-5 je ein schönes Buchpaket mit neuem Lesestoff. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern 5 weitere Buchpakete, egal wie viele Punkte man sammeln konnte. Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema an und stellt euch gerne ein bisschen vor. Wer noch überlegt, ob er mitmachen möchte, der kann gern auch später noch einsteigen! Wenn ihr über Twitter, Instagram und/oder Facebook über den Lesesommer berichtet, darüber plaudert oder Fotos teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag #LBlesesommer verwendet! Wir freuen uns auf viele sommerliche Buchtipps, sonnige Lesestunden - egal ob im Urlaub am Strand oder daheim auf dem Balkon - und natürlich aufs Lesen wundervoller Bücher! P.S.: Alle Blogger unter euch dürfen sehr gern die Grafik, die ihr hier oben im Thema findet, in ihrem Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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  • Tee Allerlei

    Der letzte Aufguss
    walli007

    walli007

    06. June 2015 um 09:27

    Als Gastprofessor erhält Dr. Dr. Adalbert Bietigheim einen Ruf an die ehrwürdige Universität in Cambridge. So recht weiß er nicht, ob er sich darüber freuen soll oder ob er es eher mit der Angst zu tun bekommt, denn seine beiden Vorgänger wurden ermordet. In erster Linie jedoch ist seine Neugier geweckt und sein Wille das Rätsel um die Toten zu lösen. Nebenbei wird er natürlich noch ein paar Lektionen über die Teekultur erteilen. Doch zunächst einmal möchte er sich in der neuen Umgebung heimisch fühlen. Ausgerecht das wird ihm durch verleumderische Presseveröffentlichungen schwerer gemacht als erhofft. Diesen Schreiberling wird der Professor zwingen, die Dinge gerade zu rücken. Mit erhellenden fast schon erleuchtenden Weisheiten den Tee betreffend, doch auch mit ganz irdischen Dingen erfreut dieser kulinarische Krimi seine Leser. Interessant, zu lesen, was es mit den unterschiedlichen Teesorten auf sich hat, welche Wirkung sie erzielen und was in Wahrheit gar kein Tee ist. Aufbauend auf diesen kleinen aber feinen Weisheiten kann der Leser dem urigen Prof. Dr. Dr. Bietigheim durch das englische Uni-Idyll folgen, unter dessen Oberfläche die Idylle schnell Risse bekommt. Wer hat da mit wem geforscht? Wer hat Neider? Wer ist Neider? Bietigheim sitzt zwischen allen Stühlen, doch sein analytisches Gehirn arbeitet fleißig und präsentiert so manchen Geistesblitz. Kumpel und Bodyguard des Professors Pit Kossitzke ist dann mehr fürs Handfeste zuständig. Und so erlebt der Professor seine Rückkehr nach Cambridge als aufregendes Abenteuer, das seinen Spürsinn auf die rechte Weise beschäftigt. Ein Krimi, der einlädt, Urlaub zu machen. Man möchte die alte Universitätsstadt besuchen und auf des Professors Spuren wandeln. Gut vorstellbar, sich beim Lesen dieses unterhaltsamen Büchleins, mit einem der „Punts“ über die Cam staken zu lassen, allerdings nicht unbedingt während des häufig erwähnten sich auf verschiedenste Arten ergießenden Regens. 3,5 Sterne

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  • Mörderischer Tee

    Der letzte Aufguss
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    01. July 2014 um 16:41

    Ein Hamburger Professor wird nach Cambridge beordert um dort Kulenaristik zu lehren. Was er nicht weiß das seine beiden Vorgänger ermordet wurden. Und zwar mit Tee. Beide Leichen wurden in einem Boot mit Tee gefüllt gefunden. Damit er nicht das dritte Opfer wird ermittelt Bietigheim auf eigene Faust und stößt prompt auf eine weitere Leiche. Wird es seine letzte sein? Die Geschichte klingt ganz witzig. Tee als Mordwaffe, das gab es bis jetzt noch nicht. Jedenfalls nicht in den Büchern die ich gelesen habe. Die einzelnen Kapitel sind nach Teesorten benannt und so ganz nebenbei bekommt auch noch erklärt wie man den jeweiligen Tee aufzubrühen hat. Ist vielleicht für Teeanfänger interessant und für Kaffeetrinker langweilig. Leider wird durch solche Aktionen das Buch auch in die Länge gezogen. Nicht desto trotz war die Geschichte gut und wäre 5 Sterne wert gewesen, wenn ja wenn, da nicht der hölzerne Stil des Autors wäre. Ich hatte schon so meine Probleme bei der Eichdorff Reihe und habe irgendwann aufgegeben diese zu lesen. Ich finde den Stil oft einfach zu langatmig.Hinzukommt das die beiden Hauptcharaktere auch nicht gerade Sympathieträger sind. Ein Professor der glaubt über den Dingen zu stehen. Seine Mitmenschen echt wie den letzten Dreck behandelt und so gar besser kochen kann als ein Sternekoch. Seinen Freund, einen Taxi fahrenden Rocker, der auch nicht gerade viel Grips zu haben scheint,putzt er immer wieder runter. Und dieser lässt sich das auch noch gefallen. Und eine Widersacher wie er im Buche steht gibt es natürlich auch. Erst zum Ende des Buches löst sich der langatmige Stil etwas auf. Mein Fazit: Die Story gut, der Stil mir persönlich zu langatmig und die Charaktere nervig. 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Der letzte Aufguss" von Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Aufguss
    SharonBaker

    SharonBaker

    25. February 2013 um 21:04

    Professor Dr. Dr. Adalbert Bietigheim kehrt nach Cambridge zurück. Aber nur für ein Semester, denn er vertritt seine zwei ermordeten Vorgänger. Viele halten ihn für verrückt oder todesmutig, aber Bietigheim kann doch zu Cambridge nicht nein sagen. Erst recht nicht, wenn es um Tee geht. Denn die zwei Toten wurden in teuersten Darjeelingtee eingelegt gefunden und zwar in einem Kahn auf der Cam. Nicht nur das es eine Ehre ist den Lehrstuhl für Kulinaristik zu leiten, nein auch seine Spürsinn ist geweckt. Bietigheim beginnt zu ermittelt. Unterstützung ist auch schon auf dem Weg und die wird er auch brauchen. Es passiert noch viel mehr, denn Adalbert Bietigheim ist auf einer heißen Spur. Was wird er entdecken? Und was macht Teemeister Muso Kokushi in Cambridge? Was hat es mit der „Sechsten Schale“ auf sich? Aber das wichtigste wird Bietigheim auch zu seinen Tee kommen? Was habe ich mich gut amüsiert, denn mit Professor Dr. Dr. Adalbert Bietigheim ist dem Autor eine originelle Figur gelungen. Seine hochnäsige und belehrende Art ist einfach köstlich zu lesen und man freut sich innerlich, wenn ihn auch mal ein Missgeschick passiert. Aber auch die anderen Figuren wie Pit oder Rena sind gut gelungen und totale Gegensätze zum Professor. Dadurch wirkt alles noch viel intensiver und wir erleben somit die Geschichte auch aus anderer Sicht. Gewürzt wird das ganze noch mit Benno, dem Foxterrier schlecht hin und dieser wirbelt auch noch mal alles durcheinander. Die Geschichte an sich ist mit einem ungewöhnlichen Fall bespickt und sehr interessant erzählt, aber was vor allen im Vordergrund steht ist der Humor. Das Buch macht einfach Spaß, da können noch so viele Todesfälle passieren. Natürlich erfahren wir viel über Tee und allem was dazu gehört und für mich als Teetrinker war es sehr interessant. Einiges war mir gut bekannt und anderes wieder neu. Toll wie es in die Geschichte mit eingebunden wurde, auch wenn ich sagen muss, das Leser die lieber nix davon wissen wollen, mit dem Buch nicht gut beraten sind. Denn die Kulinarische Seite ist recht groß, aber genau mein Ding. Ich lese nämlich unheimlich gern kulinarische Krimis und wurde hier gut unterhalten. Also ich bin gern wieder mit dabei, wenn Adalbert Bietigheim seinen nächsten kulinarischen Fall in Angriff nimmt und das Ende versprach ja schon eine kleine Richtung.

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  • Rezension zu "Der letzte Aufguss" von Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Aufguss
    sab-mz

    sab-mz

    20. November 2012 um 10:32

    Prof Dr.Dr. Adalbert Bietigheim, Professor für Kulinaristik und Hanseat ist Gastprofessor in Cambridge, da seine beiden Vorgänger als Leiche eingelegt in Tee aufgefunden wurden. Er wäre nicht Adalbert Bietigheim, wenn er nicht auf die Suche nach den Todesursachen und dem Serienmörder gehen würde. Ist es überhaupt ein Serienmörder? In diesem Krimi, der wieder einmal mit viel Sachverstand zum Thema Tee, mit Ortskenntnis in Cambridge und vor allem mit einem großen Einfühlungsvermögen in die handelnden Personen, von Carsten Sebastian Henn geschrieben wurde, wird die Krimihandlung verbunden mit einer guten Portion Lehrstunde zum Thema Tee und einer großen Prise subtilem Humor. Das Buch musste ich einfach schnell lesen, es ist sehr spannend geschrieben und macht nach dem Vorgänger "Die letzte Reifung" Lust auf das nächste Buch mit Prof. Bietigheim und seinem ständigen Begleiter dem Terrier Benno von Saber. Es fehlen auch nicht die gelegentlichen Hinweise auf Julius von Eichendorff, der dem Leser vielleicht aus den Ahrtal - Krimis des Autors bekannt ist. Am Ende des Buches auch wieder einige Rezepte, die im Buch vorkommen, auch dies eine schöne Tradition bei den Büchern des Autors. Das Buch ist meine Empfehlung für Krimi - Liebhaber, die auch etwas übrig haben für Tee oder kulinarische Genüsse im allgemeinen.

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  • Rezension zu "Der letzte Aufguss" von Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Aufguss
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    09. November 2012 um 02:11

    „Wie unglaublich beruhigend guter Tee doch wirkte, wie er einem von innen den Bauch warm streichelte, wie er einem sagte: Alles ist gut, mach dir keine Sorgen, du bist in Sicherheit. Kein anderes Getränk der Welt vermochte dies.“ Ganz genau. Seit meinem Schüleraustausch nach England ist auch für mich a nice cup of tea das Allheilmittel, wenn es mir nicht gut geht. Tote aufwecken kann jedoch auch der englische Tee nicht, nicht einmal, wenn man die Leichen in ihn einlegt. Die beiden Professoren, die in Cambridge in bestem Darjeeling gefunden werden, sind jedenfalls dauerhaft tot. Ihr Nachfolger ist der Hamburger Prof. Dr. Dr. Adalbert Bietigheim, der nun für ein halbes Jahr den Fachbereich Kulinaristik am Cambridger St. John´s College leiten soll. Allerdings konzentriert sich Adalbert Bietigheim weniger auf seine Professorenstelle, sondern eher auf die Aufklärung des Falles. Es ist ja nicht der erste, mit dem er es zu tun bekommt. Unterstützt wird er vom Taxifahrer Pit, der ungeahnte Qualitäten zeigt. Das kulinarische Fachwissen Bietingheims ist bei der Ermittlung gefragt, denn eine Spur führt zur einzigen Teeplantage Englands und zum Matcha-Tee. Das flüssig geschriebene Buch endet in bester Agatha-Christie-Tradition, aber mit einer neuen Variante. Der Protagonist, Prof. Dr. Dr. Adalbert Bietigheim (der zweite Doktortitel ist ihm äußerst wichtig!), hat es mir besonders angetan. Einfach herrlich, wie er über Andere lästert und dabei exakt das gleiche Verhalten zeigt, das er an ihnen kritisiert. Dieses Buch sollte mit einer schönen Tasse Tee genossen werden, denn der Tee spielt die Hauptrolle in diesem humorvollen Krimi. Ganz nebenbei lernt man sehr viel über Tee-Sorten und die perfekte Zubereitung. Sogar einen Anhang mit Rezepten und einer kleinen Teekunde gibt es. Die britische Atmosphäre ist sehr gut getroffen; das Buch ist genau das Richtige für Anglophile wie mich. Dies ist die ideale Lektüre für einen verregneten Herbsttag.

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  • Rezension zu "Der letzte Aufguss" von Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Aufguss
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    03. November 2012 um 09:11

    Der hanseatische Professor Dr. Dr. Adalbert Bietigheim wird zum neuen Leiter des Institutes Kulinaristik am altehrwürdigen Cambridge-College in England ernannt. Eine schöne Aufgabe, wären da nicht zwei tote Professoren, seine Vorgänger, welche binnen 6 Monaten auf recht unnatürliche Art und Weise das Zeitliche segnen mussten. Sie wurden tot, eingelegt in teuersten „White Darjeeling“ Tee in typisch englischen Stechkähnen aufgefunden. Treibt ein irrer Serienkiller sein Unwesen und steht Bietigheim jetzt auch auf seiner Abschussliste? Rasante Tage beginnen für den distinguierten Professor, vollgepackt mit Geheimnissen, „reizenden Kollegen“, sehr viel Tee und einer gehörigen Portion Humor. Sie mögen keinen Tee? Egal, nach dem Lesen dieses Kriminalromans werden sie ihn lieben und nie wieder einen gewöhnlichen Teebeutel akzeptieren und wissen, wann die falsche Temperatur und das falsche Wasser verwendet wurde. „Der letzte Aufguss“ ist eine amüsante Nachhilfestunde in Sachen Wirkungsweisen, Geschmack und Historie des Aufgussgetränkes. Sie werden ein Experte und auf jeder Party mit ihrem Wissen glänzen und beeindrucken können. Sie wollten keine Nachhilfestunde sondern einen richtigen Krimi? Prima, hier erhalten sie einen kurzweiligen, spannenden und sehr humorvollen Kriminalroman der den Betrachter in ein Labyrinth von Informationen führt und ihn permanent miträtseln lässt. Versuchen sie dem Täter auf die Spur zu kommen. Ich wünsche viel Glück! Angefixt durch seine „Eichendorff“-Krimis war es mir eine Freude mich in den „letzten Aufguss“ zu stürzen. Natürlich bewaffnete ich mich mit einem Stift um mir Notizen zu machen und was hat es mir gebracht? Einen angenagten Bleistift, zerraufte Haare und schlaflose Nächte in denen ich über den Täter rätselte. Habe ich den Täter enttarnt? Sagen wir so, ich war auf einem verdammt guten Weg. Carsten Henn ist für mich einer der Meister der vielen losen Fäden, der weiß wie er diese zum Schluss zu einem wunderbaren, logischen Bild verwebt. Ob Miträtsel-, Kulinarischer- oder begeisterter Krimi-Leser, hier ist für jeden etwas dabei. Ich mag Henns Schreibstil, seinen Humor und auch dass er mich immer wieder hinter das Licht zu führen weiß. Wobei ich mittlerweile dazu neige ihm meine Botox Behandlungen in Rechnung zu stellen, da er die Lach- und Denkfalten in meinem Gesicht zu fördern weiß. Leseempfehlung? Un-ein-ge-schränkt. Für wen? Für Leser von verdammt guten, humorvollen, kurzweiligen, fintenreichen Krimis.

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  • Rezension zu "Der letzte Aufguss" von Carsten Sebastian Henn

    Der letzte Aufguss
    begevau

    begevau

    16. October 2012 um 10:27

    Da ist er nun endlich - der zweite Fall des Kulinaristik-Professors Adalbert Bietigheim. Nach "Die letzte Reifung", den mörderischen Umtrieben im französischen Käseparadies, darf Bietgheim, eingefleischter Hamburger (wenn auch vor allem wegen des "göttlichen" Hanseaten-Blaubluts Hildegard von Trömmsen), ein Semester Gastprofessor für Kulinaristik in Cambridge sein. Länger würde er eine Trennung von Hamburg nicht aushalten. Dumm nur, dass seine beiden Vorgänger ermordet wurden - um dann (und zum Glück danach) in kostbarem weißen Tee mariniert zuwerden. Ein Schicksal das nun auch ihm droht? Mithilfe seines Freundes Pit, seines Hundes Benno von Saber und einiger Studenten macht er sich aus Gründen des Selbstschutzes daran den Fall zu lösen. Das Buch ist köstlich zu lesen, hat geschmackvollen Witz, lahmt aber im Abgang ein wenig. Es werden viele Beteiligte an den Morden vorgestellt und so kommt ein Panoptikum von mehr oder weniger skurilen Persönlcihkeiten zusammen, das wunderbar in die alte Universitätsstadt passt. Der eigentliche Kriminalfall wird eher beliebig a la carte wie bei Agatha Christie gelöst. Wir setzen alle Beteiligten zusammen und einer davon ist dann der Mörder. Es hätte jeder sein können, dass es dann … war ist nicht unbegründet, aber auch nicht sonderlich naheliegend. Alles in Allem: Es macht Spaß das Buch zu lesen und wer eine gemütliche Kamin-Lektüre sucht wird mit diesem Buch glücklich sein.

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