Carsten Sebastian Henn Gran Reserva

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Inhaltsangabe zu „Gran Reserva“ von Carsten Sebastian Henn

Max hat genug von seinem Job als Modefotograf und reist nach La Rioja, in die Heimat seiner geliebten Rotweine. Im Weingut Faustino zeigt ihm die charmante Cristina den Betrieb, doch im Weinkeller stoßen die beiden auf eine Leiche. Max will die Polizei rufen, doch Cristina hält ihn davon ab: Der spanische Monarch wird zu einem Besuch erwartet, da können sie keinen Skandal gebrauchen. Max lässt sich überreden, die Leiche verschwinden zu lassen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten ...

Netter Krimi in Verbindung mit der reinen Lehre über spanischen Rotwein - lecker *g*

— kingofmusic
kingofmusic

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  • Krimi mit vielen Hintergrundinformationen über Weinanbau in Rioja

    Gran Reserva
    kingofmusic

    kingofmusic

    12. September 2016 um 14:55

    Als ich das Cover dieses Buches in einem Katalog sah und ich die dazugehörige Inhaltsangabe gelesen hatte, war klar dass dieses Buch verhaftet wird – verbindet es doch gleich mehrere meiner Interessen miteinander. Und so bin ich die letzten Wochen literarisch (mal wieder) nach Spanien gereist, um den Kölner Werbefotografen Max auf seiner Reise zu sich selbst und nach Rioja zu begleiten. Carsten Sebastian Henn ist passionierter Weinkenner und Autor mehrerer kulinarischer Krimis, die ich mir jetzt (nach Lektüre seines „Gran Reserva“) garantiert mit wohlwollendem Genuss (und mindestens einer Flasche Wein *lol*) ebenso zu Gemüte führen werde *g* Krimikenner werden sich vermutlich bei dem Plot die Haare raufen und spätestens wenn das Mordmotiv aufgeklärt wird den Kopf schütteln, aber hey: muss ein Krimi immer mit „intelligenten“ (sofern es sie überhaupt jemals gibt) Gründen für einen Mord glänzen? Nein. Wenn es die „Rahmenhandlung“ erlaubt und es zum „Rest“ des Buches passt, können die Beweggründe für solch eine Tat meinetwegen auch hanebüchen und restlos übertrieben sein. Die von Carsten Sebastian Henn geschaffenen Figuren und deren (ich geb´s ja zu) teils zum Kopfschütteln animierenden Handlungen sind weit davon entfernt so gut ausgearbeitet zu sein, wie das in anderen Krimis der Fall ist, aber auch hier sage ich: es hat mich bei diesem Buch nicht die Bohne gestört. Ich habe mich trotzdem köstlich amüsiert, habe gelacht, den Atem angehalten, hätte den ein oder anderen persönlich gerne mal die Meinung gegeigt und vor allem: ich hätte gerne die leckeren (Rot)-Weine probiert, die hier massenweise vorgestellt werden. „Gran Reserva“ hat jetzt keine Chance auf die ewige Bestenliste von mir zu kommen, allerdings werde ich bestimmt noch ein weiteres Mal darauf zurück greifen – und wenn es nur darum geht, die vermittelten Kenntnisse über Weinanbau oder die verschiedenen Jahrgänge des Gran Reservas aufzufrischen oder nachzulesen *g*. So, ich geh jetzt ein Gläschen spanischen Rotwein trinken. In diesem Sinne: PROST – bis zum nächsten Mal.

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  • Eine süffige, mordsmäßig, spannende Liebesgeschichte

    Gran Reserva
    Leseloewin76

    Leseloewin76

    24. May 2014 um 23:08

    Max, ein renommierter Modefotograf hat die Glitzer und Glamour Welt satt. Auch privat scheint er sein Glück noch nicht gefunden zu haben. Also verlässt er seine Heimatstadt Köln, um in Spanien vielleicht ein neues freieres Leben zu beginnen. Er besucht einen alten Freund in La Rioja. Dort besichtigt er das Weingut Faustino. Eine junge Frau namens Cristina, die Max auf Anhieb fasziniert, führt ihn durch das Weingut. Dabei treffen sie nicht nur auf grandiose Weine, sondern auch auf einen grandios toten Mann im Weinkeller. C.S.Henn ist es mal wieder gelungen aus Mord, Liebe, Wein und einer guten Portion Humor eine großartige Geschichte zu zaubern, die einen fesselt bis zum Schluss und mich sogar so sehr, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Ein wirklich schönes Buch bei dem man nicht möchte das es endet. Es ist ein eher romantischer Krimi, also mal was anderes und gerade das finde ich besonders schön. Wie bei allen Büchern von C.S.Henn, erfährt man viel über das Land und lernt eine Menge über Wein, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Man sollte sich aber einen Faustino Gran Reserva bereitstellen, denn der Autor schafft es, wie immer, das man unglaublich Lust darauf bekommt diesen Wein in echt zu schmecken. Ein tolles Buch, das einen ins schöne, warme Spanien entführt, zum Weintrinken verleitet und dabei noch superspannend und romantisch ist!

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  • Rezension zu "Gran Reserva: Ein Wein-Krimi" von Carsten Sebastian Henn

    Gran Reserva
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    03. December 2012 um 23:45

    Der gutaussehende, international bekannte und erfolgreiche Modefotograf Max Rehme ist seines bisherigen Lebens, welches aus Reisen, Models und seinem sündhaft teuren Apartment im Kölner Rheinauhafen besteht überdrüssig und beschließt mehr als nur eine Auszeit zu nehmen. Er macht sich auf zu seinem Freund Juan Gil de Zámora, einem alten Studienkollegen, der als Maler in der Nähe von La Rioja, dem bekanntesten Weinanbaugebiet Spaniens, lebt. Max besucht das bekannte Weingut Faustino, welches ihm die charmante Cristina zeigt und erklärt. Während der Führung durch den Weinkeller stoßen die beiden auf eine Leiche. Schnell kann Cristina Max davon überzeugen, auf keinen Fall die Polizei zu rufen und ihr bei der Beseitigung des Toten zu helfen, da sich für die kommenden Tage hoher königlicher Besuch zum Firmenjubiläum angesagt hat und das Weingut sich nicht in der Yellow Press wiederfinden soll. Nachdem Max Cristina zurück zum Weingut gefahren hat, verschwindet diese einfach und er glaubt sie niemals wiederzusehen. Doch die Ereignisse überschlagen sich, Max gerät unter Verdacht und bald schon gibt es wieder eine Leiche, die Max geradezu vor die Füße fällt. Nimmt man eine Flasche Faustino I. in die Hand, so unterscheidet sich diese von allen anderen bekannten Weinflaschen. Die Flasche ist aus grünem, satiniertem Glas und von einem goldenen Netz umgeben. Der Buchumschlag von „Gran Reserva“ zeigt das Etikett des Faustino I. in etwas abgewandelter Form, jedoch ist auch hier ein geprägtes, goldenes Netz sicht- und fühlbar abgebildet. Das Wein Carsten Henns Steckenpferd ist, ist hinlänglich seit den Julius Eichendorff Krimis bekannt. Auch in seinem neuesten Buch widmet er sich wieder mit Liebe und Hingabe diesem Thema, ohne das Genre Krimi dabei aus den Augen zu verlieren. Draußen herrscht zwar derzeit die kalte Jahreszeit, mittels des Buches verschlägt es den Leser in kürzester Zeit in das trockene, warme Gebiet von La Rioja. Wieder erfährt man vieles über Trauben, Lagerung und Weinanbau und wieder schafft es Carsten Henn dem Leser nicht den Oberlehrer zu mimen sondern leise in die Geheimnisse des Weinanbaus einzuweihen. Ein Mord, Politik und Liebe sind starke Motive für einen Krimi und Carsten Henn weiß diese auf amüsante, spannende und lesenswerte Art und Weise miteinander zu verknüpfen. Glaubt der Leser auf der richtigen Fährte zu sein, blättert er auf die nächste Seite und wird eines besseren belehrt. Ein facettenreicher Spannungsbogen lässt das Buch äußerst kurzweilig erscheinen, welches mit amüsanten Kleinigkeiten gespickt ist. Ohne Zweifel zieht es den Leser in seinen Bann. Carsten Henn überlässt nichts dem Zufall und auch kleinste Details haben ihren Sinn und ihre Berechtigung. Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Fan von Carsten Henns Büchern und Geschichten bin. Sein lockerer Schreibstil, Humor und seine perfide Art mich immer wieder hinters Licht zu führen, begeistern mich. Die Struktur seiner Charakteren, der Aufbau der Geschichte und auch sein Anspruch dem Leser nebenbei ein Wissen zu den verschiedensten Themen näher zu bringen, zeichnen seine Bücher aus. Dem rückseitigen Klappentext „Eine gelungene Cuvée für Krimi- und Weinliebhaber“, ist meines Erachtens nichts hinzuzufügen. Leseempfehlung? Selbstverständlich! Für wen? Wie bereits genannt, für „Krimi- und Weinliebhaber“. Empfohlene Trinktemperatur? Jahreszeitenunabhängig, aber in Verbindung mit einer gemütlichen Leseecke und einem guten Glas Rotwein.

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