Carsten Steenbergen , T. S. Orgel Steamtown - Die Fabrik

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Inhaltsangabe zu „Steamtown - Die Fabrik“ von Carsten Steenbergen

Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden – oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.

Außergewöhnliche und faszinierende Charaktere in einer spannenden Rahmenhandlung! 4.5 Sterne von mir - gerne mehr davon!

— Aleshanee

Hat mich leider nicht mitgerissen.

— MrsFoxx

Ein toller Steampunk Roman aus dem Hause des Papierverzierer Verlages

— dia78

Super spannend und mal eine ganz andere Art von Fantasy

— MissSweety86

spannend, lustig und mitreißend

— Anneja

Düster direkt und einfach nur gut

— bk68165

Erfrischend anders:)

— Hutmacherin

Spannender Steampunk-Krimi

— Originaldibbler

Schon alleine durch einen Untoten Cyborg einfach mal etwas anderes.

— StMoonlight

komplexe, spannende Geschichte, die nicht nur durch den eigenen steampunk-Hintergrund, sondern auch durch die Charaktere überzeugen konnte

— annlu

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  • Düster, herb und mit kantigem Humor auf Mörderjagd!

    Steamtown - Die Fabrik

    Aleshanee

    11. June 2017 um 07:26

    Auf das Buch war ich richtig neugierig, weil ich schon die Fantasyreihe der Autorenbrüder T. S. Orgel über die Blausteinkriege kennen- und lieben gelernt habe. Der Ausflug ins Steampunk Genre war ein großer Anreiz, den in dem Bereich hab ich noch viel zu wenig gelesen.Den Anfang empfand ich ehrlich gesagt etwas schleppend - aber vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Die Vorstellung zwei der Protagonisten zog sich irgendwie, obwohl ich dann festgestellt hatte, dass es gar nicht so viele Seiten waren, aber es war auch nötig, um ihr Verhalten im Verlauf zu verstehen. Die große Schrift im Buch ist super - dafür waren die Zeilenabstände sehr eng, das erste Mal, das mir sowas auffällt. Das war zuerst etwas anstrengend, aber ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt.So, jetzt hab ich ein bisschen gemeckert, aber ich fand das Buch wirklich toll! Als ich nach dem etwas plätschernden Einstieg in die Geschichte reingekommen bin, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Die drei Hauptcharaktere sind in ihrer eigenwilligen Art so toll beschrieben und mir auch ans Herz gewachsen, auch wenn sie jetzt keine wirklichen Sympathieträger sind.Agent Eric von Valen ist noch am "nettesten". Ein junger Agent des Ministeriums, der seinen ersten Mordfall zu klären hat. Natürlich ist er noch unerfahren und unsicher in seinem Tun, aber entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Er gibt sich immer korrekt, aber er hat tief in seiner Erinnerung ein Geheimnis vergraben, dasPater Siberius Grand - ein Mann der Kirche, aber ein gefallener Mann. Warum - darauf möchte ich hier nicht eingehen, das müsst ihr selbst herausfinden! Aber ich fand ihn einfach herrlich! Entgegen der Vorstellung eines "Gottesmannes" wirkt er vom Aussehen her eher wie ein Schläger und ist auch mit seinen knapp über 50 Jahren noch top in Form. Er sagt was er denkt und ist dabei auch mit seiner Wortwahl nicht zimperlich und handelt sich damit regelmäßig Ärger ein. Mit seinem Auftreten schafft er sich seinen "Platz" und seinen Respekt, hat aber auch eine vortreffliche sarkastische Ader.Der dritte im Bunde, der den Mordfall aufklären soll ist der Forensiker Mister Ferret. Er kommt sehr unscheinbar und unauffällig daher, ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit einem gleichgültigen, trockenen Humor, der im Zusammenspiel mit Siberius Grand äußerst amüsant ist! Mister Ferret hat einige verborgene Talente, die das Team aus einigen bösen Überraschungen retten wird.Man merkt recht schnell, dass der Mord prekäre, politische Bedeutung hat und es hier einiges zu vertuschen gilt. Doch die drei lassen sich nicht unterkriegen und jeder auf seine ArtDer Schreibstil ist erfrischend locker, teilweise flapsig gerade in den Dialogen und beim wörtlichen Schlagabtausch, was die doch recht düstere Atmosphäre zu einem unterhaltsamen Schauspiel macht; aber dabei nicht den Ernst der Lage außer Acht lässt. Bei den Männern geht es nunmal in einem etwas raueren Ton zu und Handgreiflichkeiten und Brutalität sind öfters vonnöten. Denn es ist gefährlich im fiktiven Steamtown und der viktorianische Einschlag wird sehr schön mit den typischen Elementen aus dem Genre verbunden: Plasmalichter, Ikonographen, Aetheromanten und viele kleine Details - dazu Ausflüge in die von Unrat überschwemmte Kanalisation und das düstere Sanatorium.Und! Die Geschichte kommt wunderbar ohne den unnötigen Zusatz einer Romanze aus!Die Handlung entwickelt sich dabei mit einem guten Tempo und die Spannung wird auch immer wieder angetrieben. Die Zusammenhänge formen sich langsam zu einem Bild, lassen aber noch genug Spielraum zum Rätselraten - vor allem auch durch überraschende Wendungen.Der Epilog hält dann auch noch einen bösen Zug bereit, wodurch sich noch Stoff für eine Fortsetzung ergeben würde. Ich würd mich jedenfalls darüber freuen!Fazit: 4.5 Sterne gerne aufgerundet! © AleshaneeWeltenwanderer

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  • Mysteriöse Ereignisse in Steamtown

    Steamtown - Die Fabrik

    MrsFoxx

    18. November 2016 um 09:00

    Inhalt:Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.Das Autorenteam um Carsten Steenbergen und Tom & Stephan Orgel werfen ihre Leser gleich mitten rein in die Geschichte. Man wird Zeuge des Mordes und blickt sich erst mal in der nicht so tollen Gegend Steamtowns um. Nach und nach lernt man die Hauptdarsteller des Buches kennen: Eric van Valen, den jungen sympathischen aber unerfahrenen Agenten des Ministeriums; Pater Grand, der mir mit seiner verschrobenen Art zu keiner Zeit auch nur ein bisschen ans Herz wachsen konnte; Und Mister Ferret, den Wiedergänger, der unerlaubterweise doch etwas wie eine eigene Persönlichkeit zu haben scheint. Außerdem gibt es noch allerhand Steampunkt-Getier, das meiner Meinung nach leider erst viel zu spät erklärt wird.An und für sich ließ sich „Steamtown – Die Fabrik“ recht flüssig lesen, doch leider zog sich das bei mir etwas. Was möglicherweise an den gefühlt ewig dauernden Kapiteln gelegen hat, oder auch an den für mich manchmal deplatzierten sarkastischen Dialogen. Da viele Begriffe und Kreaturen erst spät im Zusammenhang einen Sinn machten, konnte ich mich mit dem Buch leider lange nicht anfreunden. Erst im letzten Drittel hat dann auch bei mir die Spannung zugelegt, was den Gesamteindruck glücklicherweise doch noch verbessert hat.Fazit: Ich fühlte mich was Kreaturen und manche Begriffe betroffen hat, lange im ungewissen gelassen. Außerdem fand ich lange Zeit keinen richtigen Zugang zur Geschichte und den Darstellern. Daher gibt’s von mir leider keine Leseempfehlung.

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    • 8
  • Machenschaften

    Steamtown - Die Fabrik

    dia78

    12. November 2016 um 22:57

    Der Roman "Steamtown - die Fabrik" erschien 2015 im Papierverzierer Verlag. Als Autoren für das Werk verantwortlich sind der Autor Carten Steenbergen und die Gebrüder Tom und Stephan Orgel, welche unter dem gemeinsamen Pseudonym T.S. Orgel ihre Bücher verfassen. Dies ist das erste Werk der drei Autoren, welches sie gemeinsam verfassten.Es ist sehr schwierig, etwas über den Inhalt des Buches zu schreiben ohne irgendwie in irgendeine Richtung zu spoilern. Aber kurz gesagt: Es wird eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden. Sofort wird zur Aufklärung ein dreier Team eingesetzt, welches aus Pater Siberius Grand, Mister Ferret und Eric van Valen besteht. Diese drei versuchen sofort die Spur aufzunehmen, welche sie auch in den Untergrund führt.Der Roman startet gleich von 0 auf 100 und mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit bewegen wir uns schließlich durch das Buch. Immer wieder können wir neue Gestalten und Wesen entdecken, welche auch sehr bösartig sein können.Immer wieder stoßen unsere Hauptprotagonisten auf helfende aber auch auf gefährliche Lebewesen. Oft kann man ihnen nur durch Glück entkommen.Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit unserem lieben Pater, aber durch seinen trockenen Humor und seinen Sarkasmus ist er mir sehr schnell ans Herz gewachsen.Eric kömpft sich tapfer als Hauptaufklärer des Mordfalles durch das Buch und hat auch schon mal seine liebe Not mit diversen Mitkämpfern und Wesen des Untergrundes.Dem Autorenteam ist ein atemberaubender, rasanter und toll geschriebenes Steampunkabenteuer gelungen, welches ausgezeichnet zum Lesen funktioniert. Durch die Dialoge und zeitweise sehr schwarzhumorige Sicht der handelnden Personen wurde es zu einer kurzweiligen, extrem spannenden Leseunterhaltung.Wer Steampunk liebt oder auch einmal in dieses Genre hineinschnuppern möchte, ist mit diesem Buch ausgezeichnet bedient. Lesen Sie es und begleiten Sie unsere Helden durch dieses Abenteuer.5 Sterne und 100%ige Kaufempfehlung.

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  • Steamtown - die Fabrik

    Steamtown - Die Fabrik

    MissSweety86

    17. October 2016 um 19:48

    Inhalt :Auf den Stufen der Baker Hall von Steamtown liegt eine bestialische zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Etheromanten Siberius Grand und den seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden - oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Alpträumen. Alpträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert. Meinung : Steamtown ist mal etwas ganz anderes an Fantasy. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen und habe mich sofort gut unterhalten gefühlt. Es bleibt spannend bis zum Schluss und man fiebert mit den drei Protagonisten mit. Zwischen Plasmierten und Menschen entfacht ein harter Kampf auf Leben und Tod. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und das Buch liest sich sehr gut durch. Für alle die mal etwas anderes im Fantasybereich lesen möchten kann ich das Buch nur empfehlen.Fazit : "Steamtown - die Fabrik " von Carsten Steenbergen ist im Papierverzierer Verlag erschienen. Hat 424 Seiten und kostet als Taschenbuch 14,95€ und als ebook 5,99€.

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  • Der Tod ist nicht immer das Ende

    Steamtown - Die Fabrik

    Anneja

    13. October 2016 um 17:27

    Vorab möchte ich mich bei Carsten Steenbergen und T.S. Orgel sowie dem papierverzierer Verlag für das Leseexemplar bedanken.Das Genre Steampunk war mir bis zu diesem Buch eigentlich völlig unbekannt. Doch bei der Lesung der Kurzbeschreibung und Leseprobe fand ich sofort Interesse an dieser doch sehr ungewöhnlichen Thematik.Es gibt nix schöneres als so gut in ein unbekanntes Gebiet vorzustoßen. Eine leichte zu lesende und doch fesselnde Geschichte bekommt nicht jeder hin. Die ersten 100 Seiten waren innerhalb kürzester Zeit verschlungen und hinterließen einen sehr spannenden Film im Kopf. Denn so gut wie alles was im Buch erzählte wurde, konnte ich mir, zumindest auf meine Weise, sehr gut vorstellen. Egal ob Wiedergänger oder Meduse, jedes Wesen konnte ich einem Bild zuweisen. Und doch hätte es mich sehr interessiert wie die Autoren jene Wesen sehen. Bildnisse am Ende des Buches wären sehr aufschlussreich gewesen und hätten zumindest meine Neugier gut versorgt. Was mich jedoch ansprach war das Gefühl im London zur Zeit Sherlock Holmes´ zu sein. Denn Droschken und die Untergliederung der Stadt mit dem Armenviertel erinnerte mich doch sehr an die englische Stadt und Whitechapel. Dies allerdings im positiven Sinne da ich ein großer Sherlock Holmes -Fan bin.Die Persönlichkeiten im Buch sind weit gestaffelt und reichen von Polizisten, Politikern, kuriosen Ärzten über Tunnler (im Tunnel lebende Menschen) und Wiedergänger( tote Menschen welche modifiziert wurden und erneut leben). Auch die Seite der Monster und Schreckenswesen ist gut gefüllt und hinterließ bei mir einen kalten Schauer wenn ich an einem Gullideckel vorbei ging, denn das Grauen kommt aus der Dunkelheit, der Dunkelheit der Abwasserkanäle. Mr. Eric van Valen kann ich nicht so recht zu ordnen. Er fiel mir keineswegs negativ auf aber auch nicht sonderlich positiv. Die wenigen Informationen zu seiner Person ließen ihn für mich als "Langweiler" einstufen. Er gehörte für mich einfach mit zur Geschichte und passte da auch sehr gut rein.  Viel mehr interessierte ich mich für Mr. Ferret und Mr. Grand. Beiden hatten für mich unvergleichbare Charaktere, die man trotz Alkohol, Drogen oder der Tatsache das sie eigentlich schon tot sind, noch mehr mochte.Die später dazu stoßende Nichte von Pater Grand konnte erste im Laufe der Geschichte mein Vertrauen gewinnen, war dann allerdings herzlich willkommen. Die Gabe, das im Buch, oftmals beschriebene Plasma zu beeinflussen, fand ich sehr  spannend umschrieben. Wie sie, genau wie ihr Onkel, dazu kam wurde nur teilweise beschrieben. Ich bin begeistert, einfach nur begeistert. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen eines für mich völlig fremden Gebiets. Und kann Steampunk-Anfängern, wie mir, dieses Buch nur empfehlen. Tolle Charaktere und eine mehr als spannende Geschichte hinter ließen bei mir einen positiven Eindruck. Ich hoffe es kommt eine Fortsetzung da das Ende doch sehr offen klang.Traut euch in eine Zeit, in der es noch keine Autos gab aber hochtechnitisierte Cyborgs bereits normal sind. 

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  • Düster direkt und einfach nur gut

    Steamtown - Die Fabrik

    bk68165

    13. October 2016 um 15:27

    Agent Eric van Halen, der Pater Siberius Grand und Mister Ferret werden mit einem Auftrag vom Ministerium seiner Majestät beauftragt. Sie sollen den bestialischen Mord an einem Bürger der Stadt Steamtown aufklären. Wie sich schnell herausstellt, geht es dem Ministerium nicht unbedingt darum den Schuldigen zu finden oder einen Schuldigen, damit die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigt wird. Und auch wenn jeder der 3 Hauptcharaktere so seine eigenen Probleme mit sich rumschleppt, wollen die 3 den tatsächlichen Mörder finden und wenn es sein muss auch auf eigene Faust. So kommt es, dass die 3 auch im Untergrund der Stadt ermitteln werden. Dabei stoßen sie auf mehr wie erwartet. Voller Einsatz von Hab und Gut wird hier gefordert. Und nicht nur das. Es kommt auch zu schweren Kämpfen mit Opfern. Zum Glück erhält unser Team immer wieder Unterstützung und kann somit zur Lösung des Falls kommen. Auch wenn die eigentlich Leiche nicht das einzigste Opfer des Täters bleiben wird. Und die 3 werden in einen Strudel in der Unterwelt gezogen, der ihr Leben komplett verändern wird. Die Atmosphäre in diesem Buch ist sehr düster. Man hat sofort ein angenehm ungutes Gefühl in der Bauchgegend und kann das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen. Die Sprache in diesem Buch ist sehr direkt und deutlich. Die Geschehnisse sind hart und teilweise auch brutal. Aber ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Es ist einfach mal was anderes. Die Story ist wirklich gut und auch sehr gut umgesetzt. Bei den 3 Hauptcharakteren wird jeder einen Liebling für sich entdecken. Also auf nach Steamtown. Ich hinterlasse hier gerne 5 Sterne! 

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  • Leserunde zu "Steamtown - Die Fabrik" von Carsten Steenbergen

    Steamtown - Die Fabrik

    Papierverzierer_Verlag

    Hallo zusammen, liebe Rezensentinnen und Rezensenten, liebe Bücherfreunde und Leseratten,Liebe Buchfreunde mit der besonderen Vorliebe für Krimis im Steampunk-Gewand, wir wollen dich begeistern mit einem besonderen Krimi im Steampunk-Outfit und Gewand. Sowohl inhaltlich wie auch äußerlich spielt das 19. Jahrhundert eine besondere Rolle. Mr. Ferrett  und Agent Eric von Valen begleiten dich durch dieses Abenteuer. Ein in sich abgeschlossener Einzelband bietet dir vor allem eines : spannende Lesestunden. Wenn ihr noch dazu eine Prise von schwarzem Humor mögt, seid ihr bei uns genau an der richtigen Adresse. Ein Amazonrezensent meint: "Ich bin so froh, dass ich diesen vorzüglichen Steampunk Krimi entdeckt habe.Großartige und Vielschichtige Story mit Verwicklungen, Ränkespiele, Verschwörungen, interessante Charaktere und viel Action.Es muss nicht immer London sein. Steamtown ist ein fantastischer Schauplatz.Dampf und Technik vervollständigen die einzigartige Atmosphäre." STEAMTOWN - DIE FABRIK möchte dich als Vorableser gewinnen. Wir stellen 20 E-Books zur Verfügung im Gewinnfall. Klappentext: Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden - oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.Carsten Steenbergen und T.S. Orgel  werden euch auch aktiv in der Leserunde begleiten und steht nur allzu gern für Fragen zur Verfügung. Beantwortet bitte nur folgende Frage: Was wisst ihr bereits über Steampunk und wo veröffentlicht ihr eure Rezensionen? Informationen über unsere Autoren findet ihr unter: http://papierverzierer.de/steamtown---die-fabrik.htmlViel Erfolg wünscht euch der Papierverzierer Verlag P.S.: Falls ihr Blogger seid, meldet euch bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Newsletter VerlagFolgt uns auch auf den Netzwerkseiten - zum Beispiel auf facebook, twitter und google+!

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  • Rezension zu 'Steamtown-die Fabrik' von Carsten Steenbergen

    Steamtown - Die Fabrik

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2016 um 21:45

    STEAMTOWN - DIE FABRIK vonCarsten SteenbergenDer Inhalt: Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden – oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.Meine Meinung zu dem Buch:Ich bin überwältigt. Das Buch hat mir enorm gut gefallen! Es kommen von wissenschaftlichen Experimenten und Unfällen über Untote und Morde bis hin zu mutierten Wesen. Alles in allem eine unheimliche, spannende atmosphare, die während des Lesens auf kommt und zum mitfiebern ein lädt.Doch von Anfang an. Die Protagonisten Mr. Ferret, Eric Van Vaalen und Pater Siberius Grand sind allesammt geniale, humorvolle und auch ein wenig mysteriöse Charaktere, die mit ihren individuellen Eigenschaften den Mordfall, sowie die zahlreichen Kämpfe gegen Ungeheuer und besondere Vorkommnisse überstehen. Mich haben sie gefesselt und auch unterhalten und ich habe sie relativ schnell in mein Herz geschlossen. Ich konnte mich nämlich mit ihnem ziemlich schnell selber identifizieren, obwohl sie doch alle grundverschieden sind. Trotztem konnte ich ihre Gedankengänge und Taten nachvollziehen und auch die Portion Sarkasmus, die in der Geschichte sehr gänglich war, hat mir sehr gut gefallen und hat die Protagonisten ein Stück weit auch ausgemacht.Der Plot war mal was ganz anderes, als das, was ich normalerweise lese. Nichtsdestotrotz war die Geschichte spannend, innovativ und etwas unheimlich. Jedes der acht Kapitel endete mit einem Kampf, was nicht ganz so meinem Geschmack entspricht, allerdings durch das Staemsetting ganz schnell  wieder wett wurde. Generell ist so skurille Wissenschaft durch das Buch ganz plötzlich total interessant geworden. Geschrieben ist das ganze schön flüssig und fesselnd. Der Schreibstil war sehr charakteristisch. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben. Eine absolute Empfehlung!

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  • Alles, was eine spannende Story braucht

    Steamtown - Die Fabrik

    Hutmacherin

    04. October 2016 um 11:30

    In Steamtown findet man alles, was eine spannende Story braucht: Mutierte Kreaturen, fremdartige Wissenschaft, Untote, vernebelte Seitengassen, Geheimnisse, interessante Personen und natürlich Mordfälle, welche aufgedeckt werden müssen. So begeben sich Agent Eric Van Valen, Pater Siberius Grand und der "Wiedergänger" Mr. Ferret- eine Art durch maschinelle Konstruktion und Plasma wieder zum Leben erweckter Toter - auf die Spuren eines brutalen Mordanschlages. Das führt die drei tief in die Kanalisation, wo sie gegen die gefährlichsten und grausamsten Ungeheuer zu kämpfen haben. In jedem der acht Kapitel gibt es einen spannenden Kampf, was die Aufmerksamkeit beim Lesen natürlich perfekt auf Trab hält, zudem werden immer mehr Geheimnisse über die handelnden Personen ins Licht gerückt. Das macht die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch in gewisser Art und Weise schaurig und geheimnisvoll. Dazu die einfach nur coole, erfrischend andere Steam-Kulisse voller dampfender Gerätschaften, ausgeklügelter Erfindungen und schicken Kostümen im viktorianischen Stil. Alles passt perfekt zusammen. Steamtown ist in jedem Kapitel wieder für Überraschungen zu haben - mal entdeckt man ein fremdartiges Ungeheuer hier, dann eine Gruppe von im Untergrund lebenden Menschen dort, von welcher sich später auch die Nichte des Paters, genannt Whiggs, zu den Ermittlungsarbeiten dazu gesellt. Und über der ganzen Geschichte schwebt die Wissenschaft der Plasmaforschung, welche nicht nur Fortschritt, sondern auch sehr grausame Dinge zutage führen kann... Fazit: „Steamtown-die Fabrik“ ist eine spannende Geschichte voller Überraschungen und Besonderheiten – genau so, wie es sein sollte.

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  • Steamtown

    Steamtown - Die Fabrik

    Blacksally

    26. September 2016 um 13:20

    Wer mir kennt, weiß ich liebe Steampunk und genau das sagt dieses Cover und natürlich auch schon der Titel aus. Ein guter Grund für mich zu diesem Ebook zu greifen. Bzw. bei einem Gewinnspiel dafür mitzumachen. Und siehe da, ich habs gewonnen und durfte bei einer Leserunde mitmachen :)In diesem Buch gibt es gleich mehrere Protagonisten, die ich alle auf ihre weiße ins Herz geschlossen habe:Mr. Ferret: Bei ihm handelt es sich um einen sogenannten Wiedergänger. Er ist eigentlich schon seit ca. 50 Jahren tot, doch dank einiger Modifikationen kann er weiter leben, und das mit ein paar Boni, die ich sehr spannend fand. So ist er zum Beispiel viel kräftiger als ein Mensch, er kann Pfeile verschießen und ist an sich viel robuster. Auch seinen Sinn für Humor fand ich einfach super. Er hat sehr gut in die Geschichte gepasst und sie aufgepeppt.Eric van Valen ist unser Polizist, der den Fall der Morde lösen muss. Er ist sehr engagiert und voll bei der Sache. Er möchte seinen Job gut machen und geht dafür an seine Grenzen. Auf mich hat er sehr sympathisch gewirkt und ich finde er hat genau den richtigen Job für sich gefunden.Pater Siberius Grand war mir Anfangs doch etwas suspekt, ich musste mich mit dieser Figur erst ein wenig einig werden, aber im Laufe der Geschichte hat man gemerkt das ihm seine Kollegen doch am Herzen liegen und er ein guter Freund sein kann. Er hat spezielle Fähigkeiten, die während der Geschichte sehr hilfreich sein können.Der Schreibstil des Buches war nicht schlecht, jedoch sind mir einige Passagen doch etwas zu lang vorgekommen und das Buch hat sich dicker angefühlt als es eigentlich ist. Trotzdem war sie schön durchdacht, die Personen waren schön ausgearbeitet und das Umfeld der Steampunkgeschichte war sehr bildlich beschrieben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen konnte.Ein wenig hat mir das Viktorianische gefehlt, das in anderen Geschichten dieses Genres doch etwas mehr raus kommt.  Das ist jedoch zu verschmerzen, denn im großen und ganzen war die Geschichte sehr gut aufgebaut.Der Autor:Der Mönchengladbacher Autor Carsten Steenbergen wurde 1973 in Düsseldorf geboren. Nach dem Abitur absolvierte er das Studium zum Diplomverwaltungsfachwirt und arbeitet nun als Softwarebetreuer und Programmierer in Neuss. Seine Begeisterung für Literatur begann bereits als jugendlicher Vielleser. Tolkiens Herr der Ringe brachte ihn früh zur Phantastik, insbesondere der Fantasy, aber auch das Interesse an Altertum und Geschichtlichem ist seither ungebrochen. Kriminalgeschichten gehören ebenfalls zu seiner Leidenschaft und entfachten den unbändigen Drang, selbst spannende Abenteuer zu verfassen. Neben dem Broterwerb schreibt er Hörspiele bzw. Hörbücher und Romane aus der großen Bandbreite des phantastischen Genre sowie Krimi und Thriller.Carsten Steenbergen wurde in 2008, 2009 und 2010 für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. In 2012 nominiert für den Kurd-Laßwitz-Preis „Beste Erzählung“.Mein Fazit:Ein tolles Buch. Wenn man Steampunk mag, dann sollte man diese Geschichte nicht verpassen. Aber vorsicht, es handelt sich hier um eine Reihe ;)

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  • Spannender Steampunk-Krimi

    Steamtown - Die Fabrik

    Originaldibbler

    18. September 2016 um 02:15

    Steamtown -Die Fabrik erschien ursprünglich als Online-Fortsetzungsroman. Das merkt man dem Buch aber nicht an. Doch worum geht es?In einem Steampunk-Setting ermitteln der Agent Eric van Valen, der Aetheromant Siberius Grand und der Forensiker Mister Ferret in einem Mordfall. Schnell wird offensichtlich, dass es nicht nur um einen einzelnen Mord geht, sondern dass in der Stadt viele seltsame Dinge passieren, die alle irgendwie zusammenhängen. Doch es geht nicht nur um die aktuellen Ereignisse, sondern auch um die Vergangenheit der drei sehr unterschiedlichen Protagonisten.Ich habe das Buch bewusst nicht einen Steampunk-Roman, sondern einen Krimi in einem Steampunk-Setting genannt. Das Setting ist durchaus in sich stimmig und viele Elemente des Settings spielen auch in die Geschichte hinein. Trotzdem stellen die Autoren das Setting zu keinem Zeitpunkt in den Vordergrund.Im Vordergrund stehen viel mehr der Krimnalfall und die Protagonisten. Die Krimihandlung ist spannend und läuft nicht auf das Ende heraus, dass ich ab Mitte des Romans erwartet habe. Die größte Stärke des Buchs sind aber die drei wirklich interessanten Protagonisten und ihre am Anfang nicht absehbaren Hintergrundgeschichten.Fazit:Steamtown - Die Fabrik ist ein spannender Krimi für alle, die ungewöhnliche und auch ein wenig phantastische Settings mögen.

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  • Willkommen in Steamtown

    Steamtown - Die Fabrik

    junia

    17. September 2016 um 09:46

    Wie kam ich zu diesem Buch? Durch eine Leserunde bei Lovelybooks wurde ich auf das Buch aufmerksam. Das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat. Wie finde ich Cover und Titel? Auf den ersten Blick ist das Cover nicht wirklich aufsehenerregend, beim genaueren Betrachten und vor allem nach dem Lesen des Buches wird es aber sowas von passend. Um was geht’s? Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in Steamtown. Ein Mordfall ist zu lösen. Dafür abberufen werden ein junger Agent, ein Pater mit fragwürdiger Vergangenheit und ein Held aus Messing. Die Story ist logisch (wenn man mal davon ausgeht, dass es die beschriebenen Elemente gibt), spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen. Wie ist es geschrieben? Der Schreibstil ist locker-flockig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist teilweise sehr gewählt. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Ja doch, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ein - wie erwartet - subtiler bis herzerfrischender, gerne auch mal beißend ironischer Humor rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack.Es macht einfach Spaß zu Lesen. Wer spielt mit? Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Nur wenige Bücher hatte ich so schnell durch, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Wie steht es mit der Fehlerquote? Das Buch war meines Erachtens sehr gut lektoriert (drei Fehler habe ich gefunden, war aber zu gebannt von der Story, um sie notieren zu können) und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen. Mein Fazit? Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autoren sein, das ich lese.

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  • Plasmastarker Steampunkroman

    Steamtown - Die Fabrik

    StMoonlight

    15. September 2016 um 15:11

    Im ersten Kapitel lernen wir Pater Grand kennen. Auch wenn er einen religiösen Touch hat, so scheint er doch alles andere als nach diesen Werten zu leben. Einem guten Tröpfchen ist er nicht abgeneigt. Wie sich schnell herausstellt hat der Mann nicht nur Freunde, eher im Gegenteil und damit ist der Leser auch schon mitten im Geschehen. Das Abenteuer beginnt. Die Aktionen der Protagonisten sind wirklich sehr gut beschrieben, inklusive der Gerüche.  Das war schon fast, als würde ich direkt mitkämpfen – und die „aromatischen Düfte“ einatmen. Viele Fragen ergeben sich je weiter man fortschreitet. Sie bringen den Leser dazu schnell weiter zu lesen, um die Antworten zu finden. Die Gruppe der Protagonisten gefällt mir gut. Sie sind eine tolle Mischung aus Freund und Feind gleichermaßen. Auch der teils derbe Humor gefällt mir sehr gut. Es gibt sogar einen untoten Cyborg. Das ist wirklich mal eine ganz neue Idee. Mr. Ferret, so sein Namen, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Er wirkt mit jeder Seite die ich über ihn lese vertrauter, fast wie ein Freund. – Ich mag es, wenn Protagonisten genau diese Wirkung bei mir auslesen, denn das macht die Geschichte viel spannender und emotionaler. Richtig toll finde ich die bildliche Beschreibung wie z.B.: „ […] Begleitet von einem saugenden Geräusch löste sich das schwarze Auge aus der Höhle und fiel mit dumpfen Pochen auf den Boden.“ Herrlich! :D Und auch Lebensweisheiten gab es die eine oder andere. Besonders toll gefällt mir diese: „Ich habe die Feststellung gemacht, dass immer dann, wenn jemand im Brustton der Überzeugung verkündet, dass etwas unmöglich sei, etwas passiert, das schnell und mit angemessener Komik klarstellt, dass das, was unmöglich schien, soeben eingetroffen ist.“ Das Ende fand ich ein klein wenig verwirrend, aber durchaus in Ordnung. (Mich stört hier nicht das „DAS“, sondern das „WIE“.) Was in jedem Fall sicher scheint: Hier haben sich die Autoren ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen gelassen … Die Geschichte schreit förmlich nach einer Fortsetzung. ~°~ Fazit ~°~ Schon alleine durch den untoten Cyborg einfach mal etwas anderes. Im Gegensatz zu vielen anderen Zum Wörterbuch hinzufügen spielt dieser nicht in einer versnobten Oberschicht, sondern eher in der Unterschicht. Vielleicht macht u.a. dieses mir die Charaktere so synaptisch. Auch wenn das Ende nicht ganz so ist, wie ich mir gewünscht hätte, so ist die Geschichte durchaus Spannend.

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  • Eine Stadt der besonderen Art

    Steamtown - Die Fabrik

    Iria

    14. September 2016 um 15:30

    Steamtown ist tatsächlich der erste Krimi überhaupt, den ich je gelesen habe. Es ist absolut nicht mein Genre, aber ich liebe Steampunk also führte kein Weg an diesem Buch vorbei. Ich habe diese Entscheidung auch absolut nicht bereut. Steamtown glänzt mit außergewöhnlichen Charakteren, einer ordentlichen Portion Humor und Sarkasmus und natürlich dem Reiz des Dampfes. Das Autorengespann hat eine wunderbare Welt auf die Beine gestellt, in der man gänzlich versinken kann. Auch ohne tiefgründiges Wissen über Steampunk kann man dieser Geschichte folgen und seine Freude daran haben. Es ist daher nicht nur für Fans dieses Genre zu empfehlen. Die Fabrik trumpft auch mit vielen überraschenden Wendungen, die den Leser stellenweiße atemlos zurücklassen. Ich kann jedem, der auf gute Unterhaltung steht, dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Ein wahrer Glücksgriff!

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  • Besondere Agenten des Ministeriums im Einsatz

    Steamtown - Die Fabrik

    annlu

    11. September 2016 um 22:22

    „Man verlangt von Ihnen nichts weiter, als dass Sie den Mörder finden. Den Schuldigen – oder zumindest irgendjemanden, der schuldig genug aussieht. Wir brauchen einen Täter, der noch vor Ende der Woche am Galgen baumelt, damit das Volk zufrieden gestellt ist.“ Als die Leiche eines höheren Angestellten der Steamtown Power Transmission aufgefunden wird, bekommt der Ministerialbeamte für Innere Angelegenheiten Erik Van Valen den Auftrag, den Mord zu klären. Ihm an die Seite werden der Wiedergänger Mr Ferret und Pater Siberius Grand gestellt – zwei äußerst ungewöhnliche Agenten. Die Ermittlungen führen die drei nicht nur in die verseuchte Kanalisation und ins Asylum der Stadt, sondern auch in ihre Vergangenheit. Die Geschichte beginnt gleich schon komplexer, als ich es angenommen hatte. Sie ist auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die zwar immer wieder zusammengeführt werden, aber sehr unterschiedliche Personen und Ereignisse einführen. Die steampunk Elemente sind hier etwas anderes, als ich sie aus anderen Geschichten kenne. So scheint Steamtown nicht auf eine – zwar durch technische Errungenschaften veränderte – historische Kulisse aufzubauen, sondern es bildet eine eigene Mischung. Neben Waffen, Fahrzeugen und einigen kleineren Geräten, spielen hier auch Plasmodien – unter bestimmten Umständen sichtbare Energie – eine Rolle. Das Team besteht aus unterschiedlichen Charakteren. Während Erik ein junger Agent ist und manchmal noch recht naiv erscheint, haben seine beiden Mitstreiter eine geheinnisvollere Vergangenheit. Grand, der für einen Pater sehr oft flucht und sich in zwielichtigen Gegenden herumtreibt, weist die Fähigkeit auf, die Plasmodien zu sehen und sie lesen zu können. Aber besonders Mr Ferret als Wiedergänger stellt eine Besonderheit dar. Während er erst noch als Mensch erscheint, wird langsam klar, was es mit ihm auf sich hat. Eigentlich ist er bereits tot und wird über Plasma und eine besondere Mechanik am Leben gehalten. So wie in anderen Aspekten der Besonderheiten dieser Welt und auch die Fähigkeiten Grands betreffend, werden diese nicht ausführlich und in einem Stück beschrieben, sondern lassen sich über Andeutungen und kürzere Erklärungen ableiten, sodass ein gutes Stück der Beschreibungen, der Fantasie des Lesers überlassen bleibt. Im Laufe der Geschichte übernimmt auch Grands Nichte eine zunehmend größere Rolle. Zu Beginn des Buches habe ich etwas gebraucht, um mich in Steamtown zurecht zu finden. Einige der Szenen – besonders solche, bei denen es sich um Kampfszenen mit, vom Plasma veränderten, Mutanten ging - konnte ich weniger abgewinnen und sie zogen sich für mich in die Länge. Die Ermittlungsarbeit fand ich hingegen interessanter. Die Geschichte nahm immer wieder Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen hätte. Die Lösung des Falls war damit genau wie die Handlung komplexer, als gedacht. Mit jeder neuen Fährte war ich gespannter auf die Lösung. Fazit: Das Buch hat es mir nicht gleich vom Anfang an angetan. Dennoch hatte die eher düstere Atmosphäre etwas an sich, das mich immer weiterlesen ließ und so fand ich mich in der Lage wieder, dass ich immer mehr mit der Geschichte mitleben konnte und gespannt auf das Ende war.

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