Carsten Stroud Niceville

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Inhaltsangabe zu „Niceville“ von Carsten Stroud

»›Niceville‹ und ›Die Rückkehr‹ von Carsten Stroud: irrsinnig gutes Mystery/Crime/Horror-Epos. Hat mich umgehauen. Sowas haben Sie noch nie gelesen. Faulkner gekreuzt mit Steve King.« Stephen King Niceville, eine Kleinstadt im Süden der USA: idyllisch, altmodisch und noch immer fest in den Händen der Gründerfamilien. Hier lässt es sich leben. Aber irgendetwas läuft schief in Niceville. An einem Sommertag verschwindet der kleine Rainey Teague. Zehn Tage später wird er gefunden – in einer alten Gruft. Er liegt im Koma. Nick Kavanaugh, der Ermittler, steht vor einem Rätsel. Merle Zane und Charlie Danziger überfallen eine Bank und machen sich mit 2,5 Millionen Dollar aus dem Staub. Nach einer Meinungsverschiedenheit knallen sie sich gegenseitig ab. Beide überleben schwerverletzt. Niceville findet keine Ruhe mehr und wird zu einem Ort ohne Gnade. Während eines infernalischen Wochenendes überschlagen sich die Ereignisse. Liegt ein Fluch über der Gegend? Geht er von einem mit schwarzem Wasser gefüllten Loch in dem Felsen oberhalb der Stadt aus? Man sagt, etwas lebt darin. Doch was soll das sein? Niceville-Trilogie: Band 1: Niceville Band 2: Die Rückkehr Band 3: Der Aufbruch

Ich hab es nicht mal bis zur Hälfte geschafft. Viel zu langatmig und zusammenhanglos. Schade.

— Knusperflocke

Anfangs etwas verworren, Mischung aus Mystery, Horror und amerikanischem Thriller, sehr gut gemacht!

— Bücherwurm

Klasse Thriller mit Mysteryeinfluss, bei dem am Ende nicht klar ist was es war bzw. ist. Teil 2 und 3 werden definitiv folgen.

— AnjaSc

toller Thriller, wenig Mystery, null Horror

— CreepyCreaturesReviews

Carsten Stroud hat den Mystery-Thriller entstaubt. Erfrischend :-)

— guybrush

Zog sich leider ein wenig.

— Der-Lesefuchs

eraserhead mit kettensäge.... schwarzes kammerspiel in drei bänden....

— Pashtun Valley Leader Commander

Macht leider einen unfertigen Eindruck, braucht zu lange, um in die Gänge zu kommen - und ist dann auch schon zu Ende.

— celynn

Eigentlich dachte ich ja Thriller wären nichts für mich, dieses Buch hat meine Meinung geändert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Super gut geschriebene Spanneung auf hohem Niveau

— Bri

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Sie zu strafen und zu richten

Spannender Thriller mit interessantem Plot und überraschendem Ende. Leider jedoch mit ein paar zwischenzeitlichen Längen...

mareike91

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Primitiv. Protas agieren wie unbedarfte Teenager, konstruierte, unglaubwürdige Handlung, dürftige Sprache. Paar gute Ideen, aber insg flach.

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  • Themen
  • Band 1 der Trilogie

    Niceville

    Bücherwurm

    03. April 2017 um 02:11

    Dieser Niceville- Band ist der Start zu einem Leseerlebnis der besonderen Art. Carsten Stroud schildert Vorgänge in einer typischen amerikanischen Kleinstadt, die seltsamer, grausamer und mysteriöser nicht sein könnten.In den ersten Kapiteln schimmerte der subtile Horror schon kräftig durch, seltsam anmutend, wie Leute in dieser Kleinstadt verschwinden. Dann schwenkte die Erzählung immer wieder zu unterschiedlichen Leuten und Schauplätzen, dass ich auf den ersten hundert Seiten dachte, es handele sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten. Aber, der Kreis schließt sich. Und auch hier wieder ein genialer Streich: Die Zeiten verschwimmen.Was passiert, wenn im normalen Tagesablauf seltsame Dinge passieren? Man versucht sie mittels Logik zu verstehen. Man erklärt, wissenschaftlich und seriös. Und genau dies passiert in Niceville: Für alles findet man Erklärungen, anderes verschweigt man. Und so wird dieser Horrorroman zum amerikanischen Thriller!Gesucht: Ein Täter!War ich anfangs verwirrt, so packte mich diese sehr dichte und doch komplexe Geschichte immer mehr. Dazu ein hervorragender Humor des Autors, der sich nicht nur in urkomischen Szenen, sondern auch in einem genialen Wortwitz wiederfindet, ich kann diesen ersten Band der Trilogie bislang ohne Einschränkung empfehlen!Ich persönlich habe keinen Spaß an tumbem Horror, der so unwahrscheinlich ist, dass es nicht schockt, ich mag sehr diesen Gänsehaut treibenden, Alptraum bescherenden Horror, der mehr so subtil und leise um die Ecke kommt. Und diese Verbindung mit rationalem Denken, mit Menschen, die wohl instinktiv merken, was abläuft, es aber nicht wahr haben wollen, das hat mich begeistert.Band zwei und drei sind schon besorgt und werden in Kürze gelesen.

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  • toller Thriller, wenig Mystery, null Horror

    Niceville

    CreepyCreaturesReviews

    03. February 2016 um 11:14

    es ist immer gefährlich, wenn Verlage versuchen in ihren Klappentexten möglichst viele Genres anzupreisen um möglichst viele Fans zu erreichen. Dieses Buch ist dem leider auch erlegen. Es wird als eine Mischung von Thriller, Mystery und Horror beschrieben - in Wirklichkeit ist es ein spannender Polizei-Thriller mit einem Hauch Mystery und keiner Spur von Horror. Das Buch beginnt mit einem bis ins Detail geplanten Geldraub in dessen Verlauf eine Reihe Polizisten geradezu hingerichtet werden. Das frapierende daran: der Schütze ist dekorierter Polizei Scharfschütze. Gleichzeitig ist der Romane ein Art Familiensaga, werden doch die Gründerfamilien der Stadt Niceville bis ins letzte Jahrtausend hinein zurückverfolgt. Außerdem ist es die Geschichte des kleinen Rainey, der verschwindet und in in einem versiegelten Mausloleum wieder auftaucht und dann im Koma liegt. Stroud ist großer Fan seines eigenen Landes, findet nur Amerikanische Autos toll und ist ein eben ein typischer Ami, der nie über den Tellerrand geblickt hat. Wäre der Polizei-Thriller nicht so spannend und mitreißend, würde ich dem Buch zwei Punkte geben, denn Stroud will einfach zu viel. Fängt zu viel an und verstrickt sich in einer unüberschaubren Masse an Protagonisten, Handlungsstränge und Nebengeschichten. Mystery kommt an vier Stellen im Buch vor - sonst überhaupt nicht. Stroud hat es drauf den Leser zu fesseln, hat sich mit dem Thriller-Teil wirklich was spannendes und neuartiges einfallen lassen. Der ganze Rest passt halbwegs da rein, da dieser Rest aber aus Andeutungen besteht wird man nicht wirklich schlau draus. Was Stroud wirklich will ist mir auch am Ende des zweiten Teils noch nicht klar geworden. Ich überlege ernsthaft den dritten Teil noch zu lesen - ich warte die ganze Zeit auf Auflösungen, Erklärungen und Entwicklungen, aber die kommen sehr langsam.

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  • Rezension zu "Niceville: Roman" von Carsten Stroud

    Niceville

    Steffi153

    Das tut mir jetzt wirklich Leid, das zu schreiben und eigentlich mache ich das auch nicht...aber ich werde mit dem Buch leider so garnicht warm :( Ich musste nach ca. 200 Ebook-Seiten abbrechen. Ich muss mich richtig zum Lesen zwingen, weil ich es einfach nicht schaffe, in die Geschichte einzusteigen. Die Handlungsstränge haben kaum etwas miteinander zu tun, die Handlung selbst verstehe ich nicht, es sind mir viel zu viele Charaktere, die zwar langsam im Entferntesten zueinander finden, aber ich komme da einfach nicht mit, mir ist das zu verworren und einfach zu viel und Spannung kommt bisher auch nicht auf...

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    • 2
  • genial!

    Niceville

    Gimagemelli

    11. May 2014 um 07:35

    Das hat mir super gut gefallen obwohl ich am Anfang mit den vielen Namen etwas überfordert war ;))
    Aber ich finde es genial, da ist ordentlich Action Krimi Thriller und Mystic drin! Eine super Mischung und gut geschrieben und total überraschend.
    Ich will auf jeden Fall wissen wie es weitergeht.

  • Rezension zu "Niceville" von Carsten Stroud

    Niceville

    MarkusVoll

    Das Buch hat mich sehr stark an "In einer kleinen Stadt" von Stephen King erinnert. Der Schreibstil ist sehr gelungen, die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und das Buch sehr spannend, so daß man es kaum weglegen kann. Das ganze soll als Trilogie geplant sein und so bin ich schon mehr als gespannt wie das ganz weiter geht.

    • 2

    Arun

    07. May 2014 um 14:29
  • matt ruff auf angeldust oder dieses buch kommt langsam aber gewaltig

    Niceville

    Pashtun Valley Leader Commander

    ein nichtssagender kladdentext, ein umschlag in unglaublich hässlichem gelb und ein foto dass alle stereotypen erfüllt....  ein wenig wie ein nissan cherry, so hässlich das es schon wieder etwas hat.. einer dieser mistigen montage, schneematsch, zwei grad ein kleines bisschen sonne, kein wetter um draussen zu sitzen... also ab in eine kette (nicht in haber geführt). graue wannen und berge von mängelexemplaren..... richtige mängelexemplare, richtige  remittenden, nicht diese dinger, die nach mordernem antiquariat riechen oder st...... den leser erwartet eine beschauliche kleinstadt in den südstaaten... der idealentwurf einer kleinstadt in den südstaaten.... eigentlch lles ganz propper.. es gibt einen marxistischen antiquar (aus vermont zugezogen) einen libanesischen trödler (ihr geld... meine erfahrung und dann: mein geld und ihre erfahrung ;-) eine katholische grundschule und anz viel gran ole south.... ein wenig hat man das gefühl, hier kennt sich jemand aus in der weiten welt der krimnalliteratur...... es wird abgekupfert, karrikiert, versatzstücke miteinander verwoben... ein wenig wie bei "tote tragen keine karos".... kenne ich, habe ich gelesen..... diese idylle wird gestört, ein schüler kommt nicht nach und innerhalb vn minuten läuft der ganze apparat an.... clever gemacht, gut gemacht lernen wir hier hier doch einen teil des "personals" von der netten seite kennen... ein jahr später im buch.... wird eine polizeiliche hochgeschwndigkeitsverfolgungsjagd mit hilfe einer barret 50 zusammengeschossen.... die täter streiten sich um die beute..... ein mysteriöseer spiegel taucht auf, wir lernen bewährungshelfer ihre klienten und die dunklen seiten dieser schneekugel namens niceville kennen..... der autor gibt richtig druck auf den kessel uns teilt diesen grossen schwer zu fassenden kuchen auf viele kurze kaptel auf, richitige miniaturen/literarische skizzen, die in sich geschlossen sind und nach deren lektüre wir wieder einen menschen weniger aus dem buch mögen..... es erinnerte mich ein wenig an den frühen paul auster. steinchen für steinchen wird erst ein pralles lebendiges bild einer aufstrebenden kleinstadt in der ersten dekade des neuen jahrtausend gezeichnet. nur um ihr dann den spiegel vorzuhalten....... und es kommt immer anders als man denkt.......

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    • 2

    Arun

    03. March 2014 um 15:53
  • Vor dem Spiel ist nach dem Spiel -- Niceville - Carsten Stroud

    Niceville

    thursdaynext

    Beautifulfriday proudly presents: die erste Gemeinschaftsrezi von Bellami & Thursdaynext Vor dem Spiel ist nach dem Spiel Besuch in Nettstadt: "In den Horrorfilmen ist der Typ, der in den Keller geht, um nach den Sicherungen zu sehen, immer der Erste, der umgebracht wird. " " Aber wir sind nicht in einer Horrorgeschichte" "Aber vielleicht in einer Gespenstergeschichte" Genau ! Carsten Stroud spielt mit dem Leser das Spiel " Niceville ", ein Spiel, das den Leser in zwei Welten zieht. Niceville ist eine Stadt im Süden Amerikas. Villen mit prachtvollen Gärten künden von den alten Zeiten und machen das beschauliche Leben in dieser Kleinstadt auf altmodische Weise gemütlich. Es gibt vier alteingesessene Gründerfamilien, deren Nachkommen noch heute in Niceville wohnen. Die Vergangenheit lebt, ist spürbar ... lauert. Und da ist das heutige Niceville mit harten Kerlen, sehr üblen Typen und starken, schönen Frauen. Das Spiel ist nach dem Ende des ersten Teils nicht zu Ende gespielt. Was bleibt ist ein sehr gutes Gefühl, man ist "angefixt", will mehr und das sofort. Die einzelnen Stationen dieses Spiels, und eine Andeutung was passieren wird, ergeben sich aus den kleinen Kapitelüberschriften: " Rainey Teague kommt nicht nach Hause" oder "Cokers Schicht endet dramatisch" .... Herrlich diese kleinen appetitanregenden Anspielungen... Mit "Niceville" hat Carsten Stroud, in den USA schon länger bekannt, seinen ersten Roman in Deutschland veröffentlicht. Wie er es Tony Bock, einer seiner Figuren, so schön in den Mund legt: " Man bekam nie eine zweite Chance, einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen." Mit dem Anfang dieser Trilogie hat Carsten Stroud bei uns "voll ins Schwarze" getroffen. Bullseye ! Nicht nur, dass er knapp, präzise und dabei aber lebhaft und anschaulich schreibt. Er versteht sein Handwerk und würzt kräftig mit Humor. Nicht schlecht, wenn man im Genre Mystery/Horrothriller unterwegs ist. Beispiel gefällig ? Welcher US - amerikanische Präsident ist bei dieser Bildbeschreibung gemeint? : "Der Präsident reckte das Kinn, er kniff die Augen zusammen und lächelte schmallippig wie ein Revolverheld. Und dabei starrte er in eine unbestimmte Ferne, als sähe er dort die sonnenbeschienenen grünen Auen zu denen er die Seinen führen würde. " Stroud ist ein Weber, der viele Fäden in der Hand hält. Lose Anfänge, die sich dann zugunsten anderer Geschichten im Nichts verlieren, etliche Stränge werden aufgegriffen und fesseln. Das sollte man geduldig schätzen und genießen können. Das fertige Produkt wird hier nicht verkauft. Eben dies machte für uns den Reiz aus. Man muss sich darin verlieren können. Eines steht für uns fest: Der Autor kann schreiben. Aus lauter kleinen Handlungsschnipseln, die ein großes Ganzes ergeben, erzeugt er Neugier und Grauen. Subtiler, als der Meister des Genres, Stephen King, benutzt er weniger die emotionale Psychoschiene. Seine Stärke ist das Indifferente, Unterschwellige, wobei die Brutalität nie zu kurz kommt. Diese allerdings stammt eher aus der realen menschlichen Welt. Geprägt von Gier und Dummheit. Selten haben derart kurze prägnante Beschreibungen unser Kopfkino so auf Touren gebracht.... "Niceville", knallhart, bitterböse, rabenschwarz und mysteriös ist definitiv ein grandios umgesetzter Pageturner. "Niceville" zieht nicht nur das Böse magisch an! "Niceville" zieht auch den Leser auf mysteriöse Weise in seinen Bann! Die Gier ist groß!! Und da passt noch ein dem Buch entnommenes Zitat: "Ihr Geld und unsere Erfahrung werden zu unserem Geld und ihrer Erfahrung." Nur zu wahr Mr. Stroud! Wir kaufen Band 2 und erwarten eine positive Leseerfahrung.

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    • 2
  • Vor dem Spiel ist nach dem Spiel - Niceville

    Niceville

    Bellami

    15. October 2013 um 14:44

    Beautifulfriday proudly presents: die erste Gemeinschaftsrezi von Bellami & Thursdaynext Vor dem Spiel ist nach dem Spiel Besuch in Nettstadt: "In den Horrorfilmen ist der Typ, der in den Keller geht, um nach den Sicherungen zu sehen, immer der Erste, der umgebracht wird. " " Aber wir sind nicht in einer Horrorgeschichte" "Aber vielleicht in einer Gespenstergeschichte" Genau ! Carsten Stroud spielt mit dem Leser das Spiel " Niceville ", ein Spiel, das den Leser in zwei Welten zieht. Niceville ist eine Stadt im Süden Amerikas. Villen mit prachtvollen Gärten künden von den alten Zeiten und machen das beschauliche Leben in dieser Kleinstadt auf altmodische Weise gemütlich. Es gibt vier alteingesessene Gründerfamilien, deren Nachkommen noch heute in Niceville wohnen. Die Vergangenheit lebt, ist spürbar ... lauert. Und da ist das heutige Niceville mit harten Kerlen, sehr üblen Typen und starken, schönen Frauen. Das Spiel ist nach dem Ende des ersten Teils nicht zu Ende gespielt. Was bleibt ist ein sehr gutes Gefühl, man ist "angefixt", will mehr und das sofort. Die einzelnen Stationen dieses Spiels, und eine Andeutung was passieren wird, ergeben sich aus den kleinen Kapitelüberschriften: " Rainey Teague kommt nicht nach Hause" oder "Cokers Schicht endet dramatisch" .... Herrlich diese kleinen appetitanregenden Anspielungen... Mit "Niceville" hat Carsten Stroud, in den USA schon länger bekannt, seinen ersten Roman in Deutschland veröffentlicht. Wie er es Tony Bock, einer seiner Figuren, so schön in den Mund legt: " Man bekam nie eine zweite Chance, einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen." Mit dem Anfang dieser Trilogie hat Carsten Stroud bei uns "voll ins Schwarze" getroffen. Bullseye ! Nicht nur, dass er knapp, präzise und dabei aber lebhaft und anschaulich schreibt. Er versteht sein Handwerk und würzt kräftig mit Humor. Nicht schlecht, wenn man im Genre Mystery/Horrothriller unterwegs ist. Beispiel gefällig ? Welcher US - amerikanische Präsident ist bei dieser Bildbeschreibung gemeint? : "Der Präsident reckte das Kinn, er kniff die Augen zusammen und lächelte schmallippig wie ein Revolverheld. Und dabei starrte er in eine unbestimmte Ferne, als sähe er dort die sonnenbeschienenen grünen Auen zu denen er die Seinen führen würde. " Stroud ist ein Weber, der viele Fäden in der Hand hält. Lose Anfänge, die sich dann zugunsten anderer Geschichten im Nichts verlieren, etliche Stränge werden aufgegriffen und fesseln. Das sollte man geduldig schätzen und genießen können. Das fertige Produkt wird hier nicht verkauft. Eben dies machte für uns den Reiz aus. Man muss sich darin verlieren können. Eines steht für uns fest: Der Autor kann schreiben. Aus lauter kleinen Handlungsschnipseln, die ein großes Ganzes ergeben, erzeugt er Neugier und Grauen. Subtiler, als der Meister des Genres, Stephen King, benutzt er weniger die emotionale Psychoschiene. Seine Stärke ist das Indifferente, Unterschwellige, wobei die Brutalität nie zu kurz kommt. Diese allerdings stammt eher aus der realen menschlichen Welt. Geprägt von Gier und Dummheit. Selten haben derart kurze prägnante Beschreibungen unser Kopfkino so auf Touren gebracht.... "Niceville", knallhart, bitterböse, rabenschwarz und mysteriös ist definitiv ein grandios umgesetzter Pageturner. "Niceville" zieht nicht nur das Böse magisch an! "Niceville" zieht auch den Leser auf mysteriöse Weise in seinen Bann! Die Gier ist groß!! Und da passt noch ein dem Buch entnommenes Zitat: "Ihr Geld und unsere Erfahrung werden zu unserem Geld und ihrer Erfahrung." Nur zu wahr Mr. Stroud! Wir kaufen Band 2 und erwarten eine positive Leseerfahrung.

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  • Kleinstadtkrimi mit Gruselfaktor

    Niceville

    Phil Decker

    08. October 2013 um 17:10

    Hat ein bißchen gedauert bis die Geschichte Konturen annahm. Beeindruckt war ich aber nicht; fand es sogar ein bißchen vorhersehbar und manchmal etwas naiv geschrieben. Dass der zweite Teil jetzt gebunden erscheint, ist mir ein Rätsel. In ein TB hätte ich noch investiert.    

  • Es ist etwas falsch an diesem Ort

    Niceville

    rallus

    In Niceville ist etwas falsch. Nicht nur dass die Stadt seit Anfang des 20 Jahrhunderts für ihre Einwohnerzahl unverhältnismäßig viele Vermisste aufweist; nein auch wenn man aus dem Bus steigt und die Gerüche und Geräusche wahrnimmt, fühlt man etwas Anderes. Etwas von draußen schleicht sich nach Niceville und es benutzt die Spiegel. Doch beginnen wir am Anfang. Ein Junge verschwindet. Aus dem Leben, von jetzt auf nachher, von der Überwachungskamera. Und wird an einem unmöglichen Ort wiedergefunden. Schnell und brutal wird das blutige Ende eines Bankraubes beschrieben, das Abschlachten von vier Polizisten und eines Medienhubschraubers. Es geht um viel Geld über 2 Millionen waren in der Bank, kürzlich eingelieferte Lohngelder und die Polizei bei einem großen Verkehrsunfall gebunden. Zufall? Nein, minutiös geplant. Und die Täter bekannte öffentliche Personen. Und jetzt geht das Verwirrspiel los. Carsten Strod kann mit wenig und knappen Worten einen Menschen beschreiben, eine unheimliche Stimmung aufleben lassen, es ist kein Wort zu viel. Wozu auch, das Meiste passiert dann beim Leser. Und seit langem schaffte es ein Buch mich richtig zu fesseln, atemlos davor zu sitzen und meine längst verloren geglaubten Härchen am Arm wieder zu bemerken. Stroud umschifft auch gekonnt die mystische Esoterikschiene und bleibt nüchtern und real, auch wenn nicht alles so läuft wie es der menschliche Verstand begreift. Nichts für schwache Nerven, Stroud erzählt gewalttätige Geschichten über gewalttätige Konflikte zwischen gewalttätigen Menschen. Irgendwie hat auch jeder eine dunkle Vergangenheit, die Normalität existiert nicht in Niceville. Ein Thriller der besonderen Art.

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    • 5
  • Trügerisch schöner Schein - verteufelt spannend

    Niceville

    Bri

    29. July 2013 um 20:22

    Gegründet von vier Familien liegt Niceville am Fuße eines hohen Felsen, in dessen Mitte etwas Mysteriöses und an dessen Grund ein schwarzer See liegt. Legenden aus alter Zeit erzählen schon von den merkwürdigen Dingen die in und um Niceville passieren. Es verschwinden Menschen, sehr viel öfter als in anderen Städten der USA und es handelt sich hier um tatsächliches Verschwinden ohne Spur und ohne Wiederkehr. Bis eines Tages Rainey Teague buchstäblich vom Erdboden verschluckt und nach zehn Tagen dort gefunden wird, wo es überhaupt nicht möglich ist. Er fällt ins Koma und die Ermittler rund um Nick Kavanaugh tappen im Dunkeln. Ein Jahr später gelingt zwei Räubern ein spektakulärer Banküberfall. Ein dritter Mann verhilft den beiden zur Flucht – ein Profi auf seinem Gebiet, das ist klar. Einer, der das Handwerk des gezielten Schusses perfektioniert hat und die Strukturen und Abläufe bei der Polizei bestens kennt. Trotz der gelungenen Flucht kommt es zu einer Schießerei zwischen Merle Zane und Charlie Danziger – nicht weniger Profis als ihr dritter Mann – die beide schwerverwundet überleben. Was hat sie dazu getrieben, sich dieses Duell zu liefern? ... An diesem Punkt angekommen, verwebt Carsten Stroud seine äußerst geschickt aufgebaute und mit Spannung gespickte Handlung zwischen Dichtung und Wahrheit. Mysterium und Realität begegnen sich, obwohl sie auf unterschiedlichen Ebenen unterwegs sind. Nicht gänzlich durchschaubar sind die Zeit- und Raumebenen, aber zu erahnen. Und das macht einen Teil des Reizes aus, den Niceville auf uns Leser ausübt. Immer wieder zeigt Stroud Szenen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, macht uns zu Verbündeten, versorgt uns mit mehr Wissen, als die Protagonisten. Das reizt und lässt das Buch nicht aus der Hand legen. Tiefste Verwicklungen tun sich auf, jeder scheint etwas zu verbergen zu haben oder etwas zu wissen, was ein anderer verbirgt. Ein Netz aus Lügen und Straftaten, aus Drohungen und Übergriffen entspannt sich und eines wird wieder einmal klar: Verbrechen lohnen nicht wirklich – oder? Vielleicht doch. Der Zug, den die Geschichte entwickelt, erinnert an Winslows Kings of Cool – Stroud schreibt ebenso drängend und direkt, aber mit etwas mehr Witz und Freude an Hintergründigem. Übersinnliches driftet nicht zu weit ab, um nachvollziehbar zu sein. Das spricht auch Leser an, die sich nicht so sehr mit Akte-X Fällen beschäftigen. Ein überaus gelungener Genre-Mix, der Lust auf mehr macht. Das Mehr gibt es dann auch für die deutschen Leser ab August 2013, den Abschluss der Trilogie leider erst ein Jahr später. Aber bis dahin kann man die beiden ersten Bände noch einmal zur Hand nehmen und abtauchen in die Untiefen von Niceville

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  • Thriller, der gut an King rankommt

    Niceville

    AlineWirths

    21. July 2013 um 10:11

    Und hier erwartet uns mystischer Horror. ich kann es nicht besser ausdrücken. Am Anfang liest man und versucht die vielen Perspektiven zu verbinden. Das sollte man allerdings sein lassen, denn ja klar hängen die alle miteinander zusammen. Mit einem wirklich fesselnden, ganz selten etwas zu langatmigen, Schreibstil schafft der Autor es, dich zu überzeugen. Man will wissen was passiert und ohne Schwierigkeiten, kann man sogar jeder einzelnen Person in diesem Buch folgen. Also wer denkt, boah, so viele verschiedene Szenen, der sollte nicht aufgeben, denn du willst weiter lesen, du willst wissen, was mit dem Crater Sink, dem schwarzen See ohne Boden, los ist. Du willst wissen, warum diese personen verschwunden waren. Ein wirklich toll gelungener Gruselfaktor. Die Personen sind  sehr gut gezeichnet. Allerdings weiss ich noch nicht, ob mir hier eine sympatisch ist. Es ist nicht so, das sie langweilig wären, denn das sind sie gar nicht. Mir wachsen sie nur nicht ans Herz. Allerdings muss ich sagen, das es hier so gar nicht relevant ist, denn die Handlung beherrscht die ganze Szenerie. Man hat nicht das Gefühl, jetzt unbedingt mit jemanden warm zu werden. erstaunlich fand ich schon, dass sich hier drei verschiedene Handlungsstränge so gut miteinander verweben. Am Anfang hat man nicht das Gefühl, aber du merkst immer mehr beim Lesen, das sie doch immermehr zusammengehören, das es um ein Ort geht und das doch der ein oder andere in der anderen Handlung zugegen ist. Ja, das ist wirklich sehr gut geschrieben. Das Cover möchte ich doch auch gern noch einmal erwähnen. Oder eigentlich die ganze Buchgestaltung. Wirklich gelungen. Es sieht Klasse aus so mit den Krähen und dem viel in schwarz gehaltenen Cover. Alles zusammen hat das eine wirklich tolle Wirkung. Das macht neugierig aufs lesen. Also wer viel ungelöstet mag, wer auf Horror gespritzt mit etwas schwarzen Humor steht, wer gerne in das Buch gezogen werden will, der ist hier mit dem grandiosen Thriller goldrichtig bedient.  Natürlich ist bei zu vielen Handlungen kein vernünftiges Ende zu erwarten und du wirst hier mit dem ein oder anderen Cliffhanger belohnt. Also weiterlesen ist ein absolutes muss.

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  • Review: Niceville

    Niceville

    Medienjournal

    12. July 2013 um 17:37

    Niceville ist eine wilde Genre-Mixtur und ein furios-fulminanter Auftakt um eine Stadt, in der das unsagbar Böse umzugehen scheint. Die mutige Prämisse, dafür zahllose Versatzstücke zu kombinieren und in ein unterschwellig bösartiges Südstaaten-Ambiente zu betten geht dabei ohne merkliche Schwächen auf und macht Lust auf den weiteren Fortgang der Generationen überspannenden Familienfehde. Mehr gibt es unter: Review: Niceville

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  • Buchverlosung zu "Niceville" von Carsten Stroud

    Niceville

    LilStar

    Huhu! Auf meinem Blog verlose ich Mal wieder Bücher. Dieses Mal zwei Exemplare von "Niceville" von Carsten Stroud aus dem Dumont-Verlag. Alle weitere Information und natürlich die Teilnahmemöglichkeit findet ihr hier: http://lilstarnic.wordpress.com/2013/06/23/juni-gewinnspiel-gewinne-einen-hllenritt-nach-niceville/ Kurzbeschreibung: Niceville. Eine Kleinstadt im Süden der USA. Hier lässt es sich leben. Doch irgendwas läuft schief in Niceville. Bloß was? Liebe Grüße und viel Erfolg!

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    • 11
  • Ein intelligenter Mystery-Thriller! Nichts für nebenbei!

    Niceville

    LilStar

    24. June 2013 um 09:18

    In Niceville geschehen brutale und seltsame Dinge. Zunächst verschwindet ein Junge. Spurlos! Nachdem seine Mutter verschwindet taucht er plötzlich wieder auf. Er ist nicht der einzige Vermisste. In Niceville verschwinden unnatürlich viele Menschen seit fast hundert Jahren schon. Eine Bank wird überfallen und dabei werden mehrere Menschen, unter anderem vier Polizisten getötet. Anderorts ereignet sich ein schwerer LKW-Unfall, Menschen werden erpresst und einem Mann wird sein böses und schmieriges Handwerk gelegt. Das alles ist Niceville. So nett ist es in Niceville gar nicht. Was hat es mit dieser merkwürdigen Stadt nur auf sich? “Ein Höllenritt von einem Roman” – so wurde mir dieses Buch angepriesen. Aufgrund des Covers hatte ich zunächst kein Interesse, denn anhand des Covers hatte ich hinter diesem Titel eine Geschichte rund um Gangster, Drogen und brutale Morde erwartet. Jetzt nach der Lektüre des Buches finde ich immer noch, dass das Cover nicht zum Inhalt passt. Lediglich der Teil des Buches unter dem Titel gibt annähernd die düstere und beklemmende Atmosphäre des Buches wieder. Der Buchschnitt allerdings passt wieder wunderbar, dieser wurde nämlich schön bedruckt, so dass ihn nun schwarze Vögel zieren. Ich habe ein wenig gebraucht um mich ins Buch hinein zu finden. Nach den ersten Seiten dachte ich tatsächlich, dieses Buch sei eher ein wenig wie “Ponyreiten” statt dem versprochenen “Höllenritt”. Dieser Eindruck konnte allerdings schnell revidiert werden. Nachdem ich mich mit den wirklich vielen unterschiedlichen Figuren angefreundet und ins Buch hineingefunden habe, wurde es so richtig spannend. Es werden mehrere Handlungsstränge parallel erzählt, so dass man einfach immer weiter lesen muss um zu erfahren, was weiter passiert. Dabei wird es zu keinem Zeitpunkt langweilig, die Spannung wird vom Anfang bis zum Ende gehalten. Die Figuren sind sehr unterschiedlich, allesamt sehr gut charakterisiert, und agieren sehr eindrucksvoll. Besonders begeistert hat mich, dass irgendwie jede Figur ihre eigene Stimmung transportieren konnte. Ein Buch für nebenbei ist dieser erste Band von “Niceville” trotzdem nicht. Es passiert so viel, die Handlung ist so dicht, dass man gut aufpassen muss um nichts zu verpassen, zumal in diesem Roman viel mystisches eine Rolle spielt und nicht alles logisch erklärbar ist. Der Autor hat hier eine sehr dichte und intelligente Geschichte geschrieben, die am Ende immer noch spannend und noch lange nicht abgeschlossen ist. Das Buch endet zwar nicht mit einem großen Cliffhanger, aber es bleiben noch einige Fragen und Handlungsstränge offen die zeigen, dass die Geschichte von Niceville noch nicht beendet ist. Der zweite Band erscheint bereits im August im Dumont-Verlag, so dass wir auf die Fortsetzung glücklicherweise nicht mehr lange warten müssen (eine kurze Leseprobe zum zweiten Band findet sich übrigens am Ende dieses Teils)! Vier Sterne mit Tendenz zum fünften für diesen tollen Roman, der doch tatsächlich eher einem “Höllenritt” gleicht.

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