Carsten Zehm

 4.8 Sterne bei 32 Bewertungen
Carsten Zehm

Lebenslauf von Carsten Zehm

Carsten Zehm, geboren 1962 in Erfurt, aufgewachsen dort und in Bad Langensalza, studierte Lehramt in Halle und arbeitet als Berufsschullehrer in Oranienburg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er schreibt schon seit seiner Jugend. Bereits damals entstand in einer Kurzgeschichte die Idee von der „Schwelle“. Der Schwerpunkt seines Schreibens galt immer wieder der Fantasy, auch wenn ihn Ausflüge in den Bereich der Märchen, des Krimis und der Horrorgeschichten führten. Seit 2004 erfolgte die Veröffentlichung vieler Kurzgeschichten in Anthologien und der Tagespresse. 2009 erschien sein erstes Kinderbuch. „Staub-Kristall“ ist der erste Roman des Autors.

Alle Bücher von Carsten Zehm

Sortieren:
Buchformat:

Neue Rezensionen zu Carsten Zehm

Neu
Patnos avatar

Rezension zu "Operation Romulus. Das Geheimnis der verschwundenen Nazi-Elite" von Carsten Zehm

Abenteuerliches Geheimagenten-Spektakel
Patnovor 10 Monaten

Auf der Berlin Buch haben wir ihn persönlich am Messestand des Abacus Verlags kennengelernt. Bei der anschließenden Buchlesung hat er mich auf seinen Thriller „Operation Romulus“ neugierig gemacht. 
Die Rede ist von Buchautor Carsten Zehm, der, wie ich, gebürtig aus Thüringen stammt. Sein Roman spielt teilweise in Friedrichroda, meinem Geburtsort. Carsten arbeitet als Berufsschullehrer und schreibt nebenbei, bisher hauptsächlich Fantasy Romane. 
„Operation Romulus“ ist sein Herzensprojekt und das spürt man sofort. Immerhin hat er über fünf Jahre an diesem Buch gearbeitet und akribisch dafür recherchiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen -fast 500 Seiten spannungs- und actionreiche Thrillerunterhaltung! Geschickt verbindet Zehm Fiktionen mit tatsächlichen historischen Hintergründen und erschafft ein bemerkenswertes Agentenspektakel. 


Johann Göbbs ist Deutsch-Norweger und ein Spion der Alliierten. Gegen Ende des 2. Weltkriegs dient er als Angehöriger der Luftwaffe im Reichsluftfahrtministerium. Göbbs ist Pilot mit Leidenschaft, darf aber aufgrund schwerer Verletzungen infolge eines Bombenanschlages nicht mehr fliegen. 
Neben den körperlichen Gebrechen ist Johann noch ein weiteres Andenken an diesen Anschlag geblieben. 


„Ach, bin ich jetzt ein Andenken? Das fasse ich mal als Beförtderung auf. Vor einigen Wochen noch hast du versucht, mich zu ignorieren. Dann war ich Problem Nummer sechs. Jetzt schon ein Andenken.“


Johann Göbbs hört ständig die Stimme seines Großvaters, der ihm bei der Spionage, quasi undercover, unterstützt. Göbbs erhält den Auftrag, Informationen über ein geheimes Projekt der Nazis zusammenzutragen. Er befindet sich also ständig inmitten des Feindes, läuft Gefahr, enttarnt zu werden. 
Seine Recherche beginnt in den Heinkel-Werken in Oranienburg, bei welcher Göbbs auf einen neuen leistungsstarken Flugzeugtyp trifft. Doch ist dies nur der Anfang einer Unternehmung von immensem Ausmaß - der Operation Romulus! 
Was steckt dahinter und wo sind plötzlich die Flugzeuge? Was hat das Ganze mit dem rätselhaften Verschwinden hochrangiger Nazis aus dem Führungskader zu tun? 
Göbbs Nachforschungen führen letztendlich zu einer langen Reise vom Norden Berlins nach Friedrichroda, von dort über die Alpen, bis schließlich nach Buenos Aires. 


Er ist ein Teufelskerl mit neun Leben, ein Sympathieträger, der mich auf eine abenteuerliche Weltreise in die Vergangenheit eingeladen hat. Ich habe mich von ihm fesseln lassen und ihn auf seiner geheimen Mission tapfer begleitet. Stellenweise waren wir mitten im Kugelhagel, kurz davor entdeckt zu werden. Aber ich habe bis zum Schluß an seiner Seite gekämpft und gefiebert. Am Ende haben wir das Rätsel um die Operation Romulus gelöst. 
Während unserer Reise gab es auch amüsante Momente , immer dann, wenn sich Johanns Großvater eingemischt hat. Die Idee fand ich originell und Carsten Zehm hat sie humorvoll in seine Geschichte eingearbeitet und lockert sie damit auf. 
Zudem packt Zehm sehr viel Fachwissen hinein und vermischt es mit seiner blühenden Fantasie. Sein Schreibstil ist bildhaft lebendig und detailreich, dennoch gut verständlich. 
Hatte ich zunächst angenommen, dieses Geheimagenten-Abenteuer ein Lesestoff nur für „Jungs“, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Es hat mich genauso gut unterhalten und gefesselt und es wurde trotz der Buchlänge nie langweilig. 
Carsten Zehm mischt sogar noch einen Funken Romantik unter, denn im Leben des Johann Göbbs gibt es auch eine Frau. 


"Operation Romulus" ist ein bemerkenswerter und intelligenter Agententhriller, der in den letzten Jahre des zweiten Weltkrieges spielt und so manche Verschwörungstheorie offenlegt. Anspruchsvolles Lesevergnügen zum Weiterempfehlen!

Kommentieren0
5
Teilen
Elfensterns avatar

Rezension zu "Die Dämonenschatz-Saga. Die Abenteuer von Bandath, dem Zwergling" von Carsten Zehm

Die Dämonenschatz-Saga
Elfensternvor 3 Jahren

Bandath und seine Freunde machen sich auf den Weg nach Cora Lega, um den sagenhaften Dämonenschatz zu finden. Dicht gefolgt von den beiden Magiern Sergio, dem Minotaurus und Claudio, dem Gnom. Die Beiden sind stinksauer auf Bandath, der sie zur Strafe für ihre Boshaftigkeit hypnotisiert und auf die Suche nach der Blauen Blume der Glückseligkeit geschickt hatte, die überhaupt nicht existiert. Über ein Jahr lang, waren sie auf dieser sinnlosen Suche durch die ganze Welt geirrt, bis die Hypnose nachließ und ihnen ihr Handeln bewusst wurde.


Sehr schnell meldet sich Menora telepathisch bei Bandath und fordert ihn im Namen des Rings der Magier von Go-Ran-Goh auf, sofort umzudrehen und in sein Heimatdorf zurückzukehren. Wie üblich ignoriert Bandath diese Aufforderung und wandert weiter Richtung Süden. Irgend etwas stimmt im Süden nicht. Immer wieder treffen die Freunde auf Flüchtlinge, die von Monstern aus Sand berichten, gegen die jede Waffe machtlos ist, die alles zerstören und die Bewohner, Menschen und Tiere, töten. Als Bandath die zweite Warnung von Menora ebenfalls ignoriert, lässt ihn Go-Ran-Goh seine Macht spüren, zerstört Bandaths Magierstab und nimmt ihm die Magie. Bandath ist zuerst verzweifelt, dann zornig, lässt sich aber nicht aufhalten. Mehr denn je ist er fest entschlossen, herauszufinden, was im Süden vor sich geht, vor allem weil es so scheint, dass die Magier von Go-Ran-Goh irgend etwas mit den Monstern zu tun haben.


„Die Dämonenschatz-Saga“ ist der zweite Teil der Trilogie „Die Abenteuer von Bandath, dem Zwergling“. Wie bereits der erste Teil, ist auch der Zweite wieder spannend und humorvoll vom Anfang bis zum Ende. Wir treffen hier alte und liebgewonnene Freunde wieder, sowie einige Neue, die teilweise etwas suspekt oder sogar tolpatschig sind. So macht es immer wieder Spaß, bei den Mißgeschicken des Pechvogels Ratz dabeisein zu dürfen.


Kleine Kostprobe:

„Der Ochsenkopf steckt also doch dahinter!“, sagte Waltrude wütend.

„War doch klar, bei unserem Pech!“, ergänzte Korbinian.

„Pech?“, meldete sich jetzt doch wieder der Gaukler aus dem hinteren

Bereich der Zelle. „Wenn hier einer seit Jahren Pech hat, dann bin ich

das. Wer hatte denn eben die Kakerlake in der Suppe? Ich doch wohl.

Und wem ist das Brot in den Dreck gefallen? Mir. Und zu wem haben sie

vier Gefangene gesperrt, die stinken,als hätten sie die städtische Kloake

ausgeraubt? Zu mir. Und zu guter Letzt: Ihr wollt fliehen und wen wollt

ihr nicht mitnehmen? Mich!“

Verblüfft hatten die vier den Ausbruch verfolgt. Dann zuckte Baldurion mit den Schultern. „Es tut mir leid, aber wenn du wirklich immerzu Pech hast, ist das nicht gerade ein Argument dafür, dich mitzunehmen.“


Dieser Band lässt sich auch gut lesen, ohne dass man den ersten Band gelesen hat. Allerdings empfiehlt es sich trotzdem, den ersten Teil „Die Diamantschwert-Saga“ vorher zu lesen, da man hier doch Einiges darüber erfährt, wie die Freunde zusammenfanden und im Buch immer wieder Handlungen aus dem ersten Band erwähnt werden.

Kommentieren0
37
Teilen
Elfensterns avatar

Rezension zu "Die Diamantschwert-Saga. Die Abenteuer von Bandath, dem Zwergling" von Carsten Zehm

Die Diamantschwert-Saga
Elfensternvor 3 Jahren

 „Nur wenn der Nicht-Zwerg das Herz findet,

das verborgen ist, wo es jeder sieht,

und die Nicht-Elfe den Weg entdeckt,

von dem niemand weiß

und den jeder kennt,

wenn die Todfeinde sich helfen,

kann der Drache erwachen und das Feuer erlöschen.“


Prophezeiung des Orakels von Go-Ran-Goh


Seit über 100 Jahren wechselt das Diamantschwert regelmäßig seinen Besitzer. Einmal besitzen es die Elfen, dann wieder die Trolle. Nur wer das Schwert besitzt, kann über das umstrittene Land herrschen, das zwischen dem Gebiet der Elfen und der Trolle liegt. Egal wie sehr sie das Schwert auch bewachen, nach einigen Jahren verschwindet es plötzlich und taucht in den Händen der Gegenseite wieder auf. So langsam dämmert es den Elfen, dass niemand Anderer hinter dem ständigen Verschwinden des Diamantschwertes stecken kann, als Bandath der Magier. Bandath ist darüber nicht sehr glücklich, wird ihm doch dadurch eine seiner besten Einnahmequellen entzogen. Beide Völker, Elfen und Trolle beauftragten ihn seit über 100 Jahren damit, das Schwert von der Gegenseite zu stehlen, nichtsahnend, dass Bandath für beide Seiten arbeitet.


Als ein mächtiger Vulkan in der Nähe von Bandaths Zuhause ausbricht und alle Dörfer in seiner Umgebung zu verschlingen droht, reist Bandath zur Schule der Magier nach Go-Ran-Goh, um das Orakel zu befragen, wie der Vulkan aufzuhalten ist. Die Aussage des Orakels ist mysteriös und unverständlich, allerdings erkennt Bandath sehr schnell, dass das Diamantschwert eine zentrale Rolle dabei spielt. Nur blöd, dass sich das Schwert in den Händen der Elfen befindet und diese, genauso wie inzwischen auch die Trolle, gar nicht gut auf Bandath zu sprechen sind.


Eine tolle Geschichte, spannend und humorvoll erzählt. Der Schreibstil ist in der Art, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und jeder hat seine individuellen Eigenarten. Trotzdem sind sie alle sehr liebenswert, jeder auf seine eigene Art. Schon sehr frühzeitig ahnt man, was der Orakelspruch bedeutet, aber das nimmt der Geschichte nichts von ihrer Spannung. Im Gegenteil. Selbst wenn man die Bedeutung erkennt, weiß man noch lange nicht, wo die genannten Dinge und Orte zu finden sind. Und selbst wenn man es dann weiß, heißt das nicht, dass man einfach dort hingehen kann um die Aufgabe zu erfüllen. Oh nein, so einfach läuft das Ganze auch nicht ab. Und das führt auch unter den Freunden immer wieder zu Unwillen und Spannungen, die mich des Öfteren schmunzeln liesen. Eine phantastische Geschichte, die man unbedingt gelesen haben muss und ich freue mich, dass es noch einen zweiten Band gibt. Schön ist auch, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist und keinen Cliffhanger hat, trotz des zweiten Bandes.

Kommentieren0
37
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Carsten Zehm wurde am 31. Dezember 1961 in Erfurt (Deutschland) geboren.

Carsten Zehm im Netz:

Community-Statistik

in 30 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

von 7 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks