Carter Wilson

 4.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Das Dunkel der Schuld, Das letzte Bekenntnis und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Carter Wilson

Carter WilsonDas Dunkel der Schuld
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Das Dunkel der Schuld
Das Dunkel der Schuld
 (6)
Erschienen am 15.05.2017
Carter WilsonDas letzte Bekenntnis
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Das letzte Bekenntnis
Das letzte Bekenntnis
 (4)
Erschienen am 12.09.2017
Carter WilsonThe Boy in the Woods
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The Boy in the Woods
The Boy in the Woods
 (0)
Erschienen am 27.02.2014

Neue Rezensionen zu Carter Wilson

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Das letzte Bekenntnis" von Carter Wilson

eher schlecht
Das_Lesedingvor 4 Monaten

Inhalt:
Harden erwacht in einem dunklen Keller. Er ist so gut wie allein. Die Leiche seines Mitbewohners sowie eine Schreibmaschine und Papier befinden sich ebenfalls im Raum. Bei der Maschine befindet sich ein Zettel mit dem Aufdruck: „Erzähl mir eine Geschichte“ und so schreibt Harden …

Schreibstil:
Der Klappentext las sich noch spannend, aber die eigentliche Geschichte passte wohl nicht recht zu mir. Der Schreibstil wirkt einfach, der Ausdruck ist teils unpassend und die Handlung leider vorhersehbar. Im allgemeinen fehlt das Herz der Geschichte. sie wirkt unfertig und ohne Leben.

Charaktere:
Harden ist ein naiver Student von 21 Jahren und erkennt eigentlich recht früh, dass sein Freund Coyote ein manipulativer Mensch ist. Dennoch bleibt er mit ihm verbunden und das habe ich einfach nicht verstanden.

Coyote manipuliert und spielt mit Menschen wie es ihm passt. Das diese Person ein Problem hat ist recht schnell klar.

Cover:
Das Cover wirkt düster und geheimnisvoll. Schade, dass es gruseliger / spannender anmutet als die eigentliche Geschichte.

Fazit:
Ein Buch, was recht schnell aus meinem Gedächtnis verschwindet. Schlechte Charaktere und eine vorhersehbare Handlung. eine Leseempfehlung spreche ich daher nicht aus und ich vergebe aufgrund der Kritikpunkte nur 2 Sterne.

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AnjaScs avatar

Rezension zu "Das letzte Bekenntnis" von Carter Wilson

Religion oder Größenwahn?
AnjaScvor 8 Monaten

Stellt Euch vor:

Ihr werdet wach, in einer Zelle mit festgestampften Boden, es ist kalt, Ihr seid desorientiert, habt keine Ahnung wie Ihr dorthin gekommen seid und Euer bester Freund liegt abgeschlachtet auf dem Boden der Zelle...

Aber das kurioseste in der Zelle ist der Tisch mit einer alten Schreibmaschine drauf...


Aus dem Klappentext und dem wirklich extrem passenden Cover geht hervor, was passiert: Harden erzählt uns eine Geschichte. Es ist aber nicht irgendeine Geschichte, es ist seine Geschichte. Die Geschichte seines Lebens bzw. um sein Leben zu retten.


Der Protagonist erzählt von seinem Studentenleben und seiner Begegnung mit Coyote. Ein junger Mann, der Hardens Welt völlig auf den Kopf stellt und aus den Fugen geraten lässt...


Fazit:

Handwerklich gekonnt führt uns Carter Wilson in die Marterie ein. Es geht anscheinend um Religion, einer erfundenen Religion. Es geht um Manipulation, Korruption, Größenwahn und wohin das führen kann.


In kurzen Kapiteln und in drei Teilen lässt uns der Autor an der Geschichte von Harden, Jacob, Derek, Emma und Coyote teilhaben. Er zeigt uns die Psyche eines wirklich gestörten Menschen und beschönigt nichts. 

Wir erfahren welche Entscheidungen im Leben ernsthafte Konsequenzen haben und auch Freundschaften trennen können.


Ich bin völlig in der Geschichte versunken und habe die Zeilen von Harden aufgesaugt. Ich wollte immer mehr wissen, was es mit dieser angeblichen Religion auf sich hat und welche Ziele der selbsternannte "Messias" verfolgt.

Aber auch die Sequenzen in der Zelle haben es in sich, denn neben Harden wird auch Emma dort gefangen gehalten und gefoltert.


Wie weit ist man bereit zu gehen, um einen anderen Menschen zu retten?

Was hat Harden erlebt?

Warum wird er in der Zelle festgehalten und soll eine Geschichte erzählen?


Die Hauptprotagonisten werden gut dargestellt. Ob man sich in sie hineinversetzen kann, dass lasse ich an dieser Stelle offen, denn eigentlich möchte man es gar nicht...


Was als Spiel begann, wird bitterer Ernst und kostet Menschenleben oder die geistige Gesundheit einiger Menschen.


Lange habe ich überlegt, wie die Geschichte enden könnte und mit der Auflösung war ich dann doch ziemlich baff und man könnte es schon fast trivial nennen, aber eben nur fast...


Ich habe mich mit diesem Buch wirklich gut unterhalten gefühlt. Obwohl es nur eine Geschichte in der Geschichte ist schafft es der Autor die Spannung zu halten.

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Rezension zu "Das letzte Bekenntnis" von Carter Wilson

verstörend und total fesselnd
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Ich muss zugeben, bei diesem Buch hat mich als erstes das Cover angesprochen und dann der Gewinn des Book Awards 2017. Wenn ein Buch einen Preis gewinnt, dann MUSS es doch gut sein oder? - okay Geschmäcker sind bekanntlich sehr verschieden, aber in diesem Fall kann ich das nur bestätigen!
Der Reihe nach: 
Der 19jährige Literatur Student Harden Campbell wacht in völliger Dunkelheit und unter Schmerzen auf. Als er sich langsam in dem dunklen kleinen Raum orientieren kann sieht er seinen toten Freund neben sich liegen. Er hat mehrere Schnitte und ist augenscheinlich verblutet. 
In der Mitte des Raumes steht eine Schreibmaschine und ein Stapel Zettel mit einer Nachricht: "Erzähl mir eine Geschichte" 
Harden randaliert und schreit und wütet in der Zelle herum bis er irgendwann völlig erschöpft zu Boden sinkt und sich seinem Schicksal fügt. Er ist sich sicher, dass hinter diesem Leid nur einer stecken kann, Coyote, sein Ex Mitbewohner. Er entscheidet sich dafür die Geschichte ihres Kennenlernens zu beschreiben bis zu dem Zeitpunkt wo er in dieser Zelle aufgewacht ist. 
Harden schreibt einige Seiten und wird dann aufgefordert sie vor die Tür zu legen, dann geht das Licht aus und er muss sich wegdrehen. Die Tür öffnet sich und die Seiten werden rausgeholt und er bekommt dafür im Gegenzug Nahrung und einen Eimer für seine Notdurft. 
Der Leser darf nun abwechselnd die Gegenwart mit Harden in der Zelle und die Vergangenheit und sein Leben mit Coyote kennenlernen. Fand man Coyote auf den ersten Seiten noch lieb und nett wird man seine Meinung sehr schnell ändern als er sein wahres Gesicht zeigt. 
Sehr eindrucksvoll wird aufgezeigt, was passieren kann wenn ein einzelner Visionär sich etwas total Irres in den Kopf gesetzt hat und auf Biegen und Brechen ein Ziel verfolgt. Coyote geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. 
Plätscherte die Story die ersten Seiten noch ein wenig vor sich hin, so holt sie den Leser sehr schnell ab und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los! Eine total spannende und verrückte Story die leider auch sehr viel Wahrheit enthält. Sehr starke Protagonisten die eine klare Linie haben und in meinen Augen perfekt ausgearbeitet sind. Titel, Cover und Geschichte alles sehr stimmig, am Ende wird alles aufgeklärt und ich bleibe zufrieden zurück und kann dieses Buch nur wärmstens weiter empfehlen! 

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