Caryl Férey

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Zulu, Jähzorn und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Gewissenlosen

Erscheint am 26.11.2018 als Hardcover bei Limes.

Alle Bücher von Caryl Férey

Zulu

Zulu

 (4)
Erschienen am 08.06.2011
Jähzorn

Jähzorn

 (3)
Erschienen am 15.08.2016
Die Gewissenlosen

Die Gewissenlosen

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Erschienen am 26.11.2018
Blindgänger

Blindgänger

 (0)
Erschienen am 16.01.2017
Vampire 02

Vampire 02

 (0)
Erschienen am 04.05.2010
Mapuche

Mapuche

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Erschienen am 01.02.2014
Zulu, französische Ausgabe

Zulu, französische Ausgabe

 (0)
Erschienen am 02.07.2010
Couronne, Sophie

Couronne, Sophie

 (0)
Erschienen am 01.01.2013

Neue Rezensionen zu Caryl Férey

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Buecherseele79s avatar

Rezension zu "Zulu" von Caryl Férey

Ein Buch das nachwirkt
Buecherseele79vor 2 Jahren

Ali Neumann ist Chefermittler der Kriminalpolizei in Südafrika.
An sich schon kein leichter Job.
Doch nun muss er mit seinen zwei Kollegen Dan und Brian einen brutalen Mord an einer jungen Weisen aufklären, die Hinweise sind mehr als dürftig.
Eines ist jedoch sicher-Nicole Wiese war kein Unschuldslamm und nahm die neue Droge"Tik".
Die Auswirkungen bei erhöhtem Drogenkonsum durch "Tik" sind katastrophal...
Durch die Zuku-Tänzerin Zina erhält Ali einen Tipp der sich für das Team als tödlich herausstellt...und was wird in die Droge gemischt dass gerade viele Schwarze unglaublich schnell an Aids sterben?
Wer verfolgt hier welches Ziel?
Ali und sein Team kommen der Drogenbande immer näher und diese verfolgt einen abscheulichen Plan..dann wird eine zweite, junge Weise brutal ermordet....


Ich habe zuerst den Film gesehen und dieser hatte mich gepackt aber auch sehr nachdenklich zurückgelassen.
Dies kann man auch über das Buch sagen.
Vorneweg ist zu erwähnen dass dieses Buch nichts für zarte Gemüter ist.
Die Protagonisten sind super beschrieben, jeder einzigartig und hat mit seiner Vergangenheit/Ängste zu kämpfen.
Der Autor beschreibt ein Land welches nach der Apartheid versucht seine Mitte zu finden, aber wie es von Armut, Drogen, Hunger, Aids und Reich gegen Arm anzukämpfen versucht und meist doch verliert.
Die Sprache ist anspruchsvoll da der Autor viel über die Politik, Krankenheiten und Stämme in Südafrika erzählt was das Bild komplett abrundet.
Wie schwer es ist dort Recht zu sprechen und wie wenig ein Menschenleben wert sein kann.
Ein Buch was noch lange nachhallt und ich spreche auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung aus.



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Mone80s avatar

Rezension zu "Jähzorn" von Caryl Férey

-abgebrochen-
Mone80vor 3 Jahren

Das Buch wird bestimmt seine Leser finden, doch leider sind wir beide nicht zusammen gekommen.

Nach einem richtig genialen Start, mit sehr viel Spannung, welcher schon im Bereich Fingernägel kauen lag, kam für mich sehr schnell die Ernüchterung und auch Langeweile. Die Spannung war auf einmal weg. Okay, sie kann ja wieder kommen, hab ich schon öfters erlebt und so schnell gebe ich auch nicht auf. Doch hier kam sie nicht mehr. Das Buch dümpelte dann halt bei mir herum und bekam von mir wenig bis zum Schluss keine Aufmerksamkeit mehr. Ich habe gar nicht mehr den Ehrgeiz es zu beenden und zwingen mag ich mich auch nicht.

Schade, denn vom Plot her, passte es hervorragend in mein Leseschema, allerdings von der Umsetzung war ich ziemlich enttäuscht.

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monja1995s avatar

Rezension zu "Jähzorn" von Caryl Férey

Ein Buch das polarisiert
monja1995vor 3 Jahren

Klappentext:

Den bitteren Geschmack des Zorns kennt nur, wer richtig hasst ...

Rubén ist der Sohn des berühmten aufständischen Dichters Calderón, der in den Verließen der argentinischen Diktatur zu Tode gefoltert wurde. Rubén selbst entkam nur knapp, doch er ist fürs Leben gezeichnet. Dreißig Jahre später widmet er sich der Verfolgung der damaligen Täter und sucht nach anderen Überlebenden wie ihm. Als er eines Tages der indianischen Bildhauerin Jana begegnet, die ihn damit beauftragt, die brutalen Mörder einer Prostituierten zu finden, ändert sich sein Leben für immer – denn beide verbinden sowohl Schmerz als auch Wut. Doch im heutigen wie im damaligen Argentinien ist es nie gut, zu viele Fragen zu stellen, denn der Tod und seine Henker lauern überall …

Mein Umriss:

Da ich dieses Buch nach ca. zwei Dritteln abgebrochen habe, belasse ich es in dem Fall nur beim Klappentext.

Mein Eindruck:

Für den normalen Leser ist dieses Buch alles andere als leichte Kost und von Unterhaltung zu sprechen, wäre einfach zu viel versprochen. Caryl Férey schaffte einen rasanten und spannenden Einstieg in Jähzorn, allerdings verebbte die Spannung sehr schnell und die Geschichte versandet in langatmigen Erläuterungen und Erklärungen über Argentinien, die Militärjunta, das Drogenkartell und die politischen Verfehlungen in diesem Land. Fakten, Fakten, Fakten. Aber einfach zu viel des guten, wenn man einen Thriller erwartet. Dieser Thrill lässt hier sehr lange auf sich warten. Ob er noch nach den von mir gelesenen Seiten kommt, entzieht sich meiner Kenntnis. Nur hatte ich einfach keine Lust mehr weiter zu lesen, was nicht zuletzt an der Schreibweise des Autors liegt. Diese sehe ich als überkandidelt, geschraubt, dann wieder ins Ordinäre, Diskriminierende driftend. Auch vor seltsamen Wort- und Satzkreationen macht Férey nicht Halt.
Er macht vor Äußerlichkeiten am Menschen nicht Halt, wenn es darum geht, einen Makel wie kleine Brüste verbal regelrecht mit Schmutz zu bewerfen. Ebenso störend sind so manche schwülstige Umschreibungen von Kleinigkeiten, die eher an die des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erinnern.
Die Juroren, die ihm diverse Preise zusprachen, gingen sicherlich davon aus, dass er seinen eigenen Stil gefunden hat, der bestimmt nicht jedem liegen wird. Er polarisiert und daher werden ihn die einen lieben und die anderen mit Nichtbeachtung strafen.
Lange suchte ich den Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt. Das Wort Jähzorn sagt für mich einen plötzlichen Zornesausbruch in ungewohnter Härte aus. Férey lässt Rubén jedoch 30 Jahre nachdem sein Vater im Gefängnis zu Tode gefoltert wurde, seine Rache üben. Somit kann von Jähzorn nicht die Rede sein. Ich empfand es eher als einen Feldzug der Rache.
Anerkennenswert finde ich die ausführliche Recherchearbeit, das Hintergrundwissen und seine ganz eigene Umsetzung des Themas, bei dem sich trotz der Ausführlichkeit, viele Fragen ergeben, die leider unbeantwortet bleiben.
Die Beschreibung der Städte und Landschaften beherrscht der Autor vorbildlich, jedoch hat er diese so extrem in die Länge gezogen, dass ich geneigt war, ganze Passagen einfach zu überblättern. Wäre Feréy irgendwann auf den Punkt gekommen, hätte er es vielleicht noch geschafft, mich am Buch zu halten. Der Spannungslevel war für mich persönlich einfach zu niedrig und fiel zwischendrin immer wieder ins Bodenlose, sodass sich Langeweile breit machte.

Das Cover ist interessant gestaltet und vermittelt höchste Spannung, die ich leider vergeblich suchte.

Mein Fazit:

Sehr anstrengend zu lesen. Nicht platt, jedoch nicht für jeden Leser gleichermaßen geeignet. Daher bekommt dieses Buch nur 3 Sterne in der Amazonbewertung.

Der Autor:

Caryl Férey wurde 1967 geboren und lebt in Paris.
Sein Thriller „Zulu“ wurde mit zehn Literaturpreisen geehrt und 2014 mit Orlando Bloom und Forest Whitaker verfilmt und weltweit übersetzt.

Danksagung:

Mein Dank geht an den Limes Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte, ebenso bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Randomhouse dafür, dass ich auf Cover und andere Hilfsmittel in Verbindung mit dieser Rezension zurückgreifen durfte.

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