Cass Pennant Congratulations You have just met the ICF

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Congratulations You have just met the ICF“ von Cass Pennant

Die InterCity Firm war die sicher bekannteste Fußball-Gang im England der siebziger und achtziger Jahre. Bestseller-Autor Cass Pennant gehörte zum inneren Zirkel der I.C.F. Nur seine herausgehobene Position ermöglichte ihm, für dieses Buch Schilderungen aus der wilden Zeit der InterCity Firm zu sammeln, die bisher noch nie der Öffentlichkeit zugänglich waren: Die Rivalität mit West Hams Gegnern aus dem Südosten Londons, Millwall, die Erstürmungen des Sheds von Chelsea, die heftigen Aufeinandertreffen mit Liverpool an der Anfield Road. Auch Musik und Mode gehörte zum Lebensgefühl dieser Generation, die so gar nicht dem Klischee des arbeits- und hirnlosen Fußballschlägers entsprechen wollte. Pennant führt den Leser von den Anfängen der I.C.F. als noch minderjährige Heißsporne bis zur legendären Kanalfährenschlacht gestandener Männer gegen Manchester United. Die Geschichte der West Ham InterCity Firm – untrennbarer Bestandteil des englischen Fußballs.

Stöbern in Biografie

Gegen alle Regeln

biografischer, düsterer, regelrecht depressiv wirkender "Roman"

Buchmagie

Eisgesang

Toller Reisebericht, der auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Autorin gibt.

MissPommes

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Witzige Einblicke in Lauren Grahams Leben. Als wäre man mit ihr in Lukes Diner zum Kaffee verabredet. Herrlich!

I_like_stories

Neben der Spur, aber auf dem Weg

Ein tolles Buch, das ADS endlich auch für nichtbetroffene Greifbar und Erklärbar macht und das betroffenen Mut gibt. Danke!

I_like_stories

Farbenblind

Tragisch, ergreifend und wissenswert werden hier Einblicke in das Apartheidsystem Südafrikas gewährt, mit etwas Humor gewürzt.

sommerlese

Heute ist leider schlecht

Witzig, intelligent und unterhaltsam

I_like_stories

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Congratulations You have just met the ICF" von Cass Pennant

    Congratulations You have just met the ICF
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    05. January 2010 um 23:27

    Vorliegende Veröffentlichung verschaffte anno 2006 dem Quickborner Trolsen-Verlag erstmals eine große Aufmerksamkeit, nachdem hier bis dato erst „Hoolifan“ und „Terrace Legends“ veröffentlicht worden waren. Das Buch erzählt die Geschichte der I.C.F., der Inter City Firm, einer Hooligangruppierung des Londoner Vereins West Ham United, die in den 70er und 80er Jahren englandweit für Aufruhr sorgte und dem Club die Aufmerksamkeit verschaffte, die er aufgrund seiner durchschnittlichen sportlichen Leistungen nicht bekam. Cas Pennant, einer der führenden Köpfe der Firm, blickt hier auf die Geschichte seines Haufens zurück. Dabei geht es hauptsächlich um Gewaltorgien gegen Millwall, Tottenham, Chelsea, Newcastle, Leeds oder ManUnited. Und hier fängt das Buch schon an zu schwächeln: Denn irgendwie ähneln sich die Geschichten einander zu sehr: Auf der einen Seite steht immer der West Ham-Mob, entschlossen und beinahe unbezwingbar. Auf der anderen Seite immer der Gegner, der den Hammers trotz zahlenmäßiger Überlegenheit nicht das Wasser reichen konnte. Und wenn, dann maximal bei eigenen Heimspielen, denn auswärts nach West Ham hat sich ja eh kaum ein Club mit größerer Anhängerschaft getraut. Das alles ist vier oder fünf Kapitel lang spannend, aber irgendwann nur noch langweilig und vorhersehbar. Über die Fußballspiele an sich liest man übrigens gar nix – ein weiterer Minuspunkt. Glänzen kann das Buch dagegen mit Exkursen zu den Themen Musik und Mode, damals nicht unerheblich für die Londoner Szene. Ebenso ist es ein interessanter Ansatz, dass Pennant nicht alles ausschließlich aus seiner Perspektive schreibt, sondern auch andere Protagonisten aus der I.C.F. zu Worte kommen lässt. Gleichzeitig ist aber auch das eine der Schwächen des Buchs. Schon der Herausgeber steht nicht unbedingt in der Tradition großer britischer Schriftsteller wie z.B. Shakespeare oder Dickens, um es vorsichtig auszudrücken. Doch manche der Gastbeiträge sind stilistisch einfach nur grottenschlecht. Alles in allem also ein Buch mit einigen guten Ansätzen. Aber mit noch mehr Fehlern in deren Umsetzung. Deshalb reicht es nur für zwei von fünf Sternen.

    Mehr