City of Heavenly Fire

von Cassandra Clare 
4,5 Sterne bei78 Bewertungen
City of Heavenly Fire
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (70):
paevalills avatar

Grandioser Abschluss der Reihe - aber völlig deplatzierte Werbung für Infernal Devices und Dark Artificies...

Kritisch (2):
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Leider sehr enttäuschend und überflüssig :/

Alle 78 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "City of Heavenly Fire"

Shadowhunters and demons square off for the final showdown in the spellbinding, seductive conclusion to the #1 New York Times bestselling Mortal Instruments series—now with a gorgeous new cover, a map, a new foreword, and exclusive bonus content! City of Heavenly Fire is a Shadowhunters novel. Darkness has descended on the Shadowhunter world. Chaos and destruction overwhelm the Nephilim as Clary, Jace, Simon, and their friends band together to fight the greatest evil they have ever faced: Clary’s own brother. Sebastian Morgenstern is on the move, systematically turning Shadowhunter against Shadowhunter. Bearing the Infernal Cup, he transforms Shadowhunters into creatures of nightmare, tearing apart families and lovers as the ranks of his Endarkened army swell. Nothing in this world can defeat Sebastian—but if they journey to the realm of demons, they just might have a chance… Lives will be lost, love sacrificed, and the whole world will change. Who will survive the explosive sixth and final installment of the Mortal Instruments series?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781481444422
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:768 Seiten
Verlag:Margaret K. McElderry Books
Erscheinungsdatum:01.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.05.2014 bei SIMON&SCHUSTER erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sarah_evor einem Monat
    Unterhaltsame Abenteuerbücher mit Längen und Schwächen *Achtung, Spoiler*

    Ich habe sämtliche sechs Bücher der "Mortal Instruments"-Reihe auf einer Reise in kürzester Zeit am Stück weggelesen. Das zeigt, wie toll ich es fand, mich in den fantasievollen Abenteuergeschichten zu verlieren (bin eher im Krimi-Genre zu Hause und wollte gerne mal etwas Anderes lesen). Außer Band 2 habe ich alle Bücher auf deutsch gelesen - das englische Original ist auf jeden Fall vorzuziehen. Unabhängig von der Sprache gab es aber immer wieder Dinge, die mich irritiert haben, z.B. kleine Logikfehler in der Handlung. Außerdem sind viele Charaktere in meinen Augen zu  platt, und wenn nach hunderten von Seiten plötzlich die Handlung aus ihrer Sicht geschildert wird ist das m.E. zu spät, um den Charakter authentisch und komplexer zu machen. Außerdem sind manche Dinge für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Unzählige Male "zuckt jemand zusammen" oder "keucht jemand", auch in irgendwie unpassenden Situationen. Ich konnte auch nicht zählen, wie oft sich jemand absurderweise für irgendetwas die Schuld gibt, bis wahlweise Freunde/Familie/entferne Bekannte die Person wieder überzeugen, wie klasse sie eigentlich ist. Und auch wenn ich die Liebesgeschichte zwischen Clary und Jace durchaus interessiert verfolgt habe, geht es, was die beiden angeht, ab dem vierten Buch eigentlich nur noch darum, wann sie eeendlich miteinander ins Bett steigen. Das ist etwas schade. Und das Ende.... Das war wirklich etwas enttäuschend. Statt die Geschichte auf sich beruhen zu lassen, werden lauter unpassende Anspielungen fallengelassen, die den Leser auf weitere Buchserien der Autorin lenken sollen - Kommerz auf Kosten der Schreibkunst, wirklich schade. Ich denke, ich werde es bei diesen Büchern der Autorin lassen. 
    Dennoch: Als Leseflucht in ein Abenteuer absolut geeignet! 

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    paevalills avatar
    paevalillvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grandioser Abschluss der Reihe - aber völlig deplatzierte Werbung für Infernal Devices und Dark Artificies...
    Toller Abschluss

    *enthält Spoiler bzgl. Vorgänger der Reihe "Mortal Instruments"
    * enthält keine Spoiler zu "City of Heavenly Fire"

    Bei "City of Heavenly Fire" ist der Name Programm: Grandioser und abenteuerlicher hätte die Mortal Instruments Reihe kaum ausfallen können. Denn das Buch enthält alles, was das Herz begehrt: Toll ausgearbeitete Protagonisten, sinnvoll eingesetzte Perspektivenwechsel, eine unvorhergesehene Wendung nach der anderen und ein sehr tragisches Ende - ich verrate nicht, ob das wortwörtlich zu nehmen ist - für eine der wahrscheinlich tragischsten Buch-Protagonisten überhaupt.

    Wie kommt es also zu dem Punktabzug meiner Wertung?
    Der Grund ist der unheimlich nervenzersägende Fanservice, den Cassandra Clare hier an den Tag legt. Nicht falsch verstehen: Grundsätzlich freue ich mich über ein Wiedersehen mit bereits liebgewonnenen Charakteren anderer Bücher. Wenn mich das Gefühl aber nicht loslässt, dass das Aufeinandertreffen alter, aktueller und im Übrigen auch neuer Charaktere völlig deplatziert wirkt und keinen Gewinn für die weitere Handlung verspricht, ist der Gedanke nicht fern, dass hier jemand lediglich weitere Bücher anderer Reihen verkaufen möchte.
    Vielleicht unterstelle ich der Autorin hier völlig falsche Absichten. Mich haben ebensolche Szenen aber eher irritiert und im Lesefluss gestört.

    Nichtsdestotrotz versteckt sich in "City of Heavenly Fire" eine sehr spannende, wendungreiche Geschichte.
    Im Prinzip besteht "Mortal Instruments" ohnehin aus zwei Trilogien. So mancher Leser wünschte sich nach dem Ende von Band 3 ein Ende der Reihe, wohingegen ich sehr froh über die Bände 4-6 bin, die mich insgesamt schlichtweg mehr ergreifen konnten. Sebastian ist für mich nicht nur der würdige Gegenspieler von Clary und Jace, sondern sogar noch viel gefährlicher als den Bösewicht Valentine. Zudem ist er meiner Meinung nach einer der interessantesten Protagonisten überhaupt dank der stets widersprüchlichen und gleichzeitig doch sehr logischen Charakterzüge.
    Doch auch die anderen Charaktere sind sehr lebendig und reich an Ecken und Kanten. Viel besser kann es da im Prinzip nicht mehr werden.

    Den Schreibstil halte ich allgemein für sehr gelungen, da dank vieler Wendungen, einem angenehmen Lesefluss und anschaulichen, ja filmreifen Szenen stets für Spannung gesorgt ist.
    Der Perspektivenwechsel zwischen einzelnen Charakteren bzw. sogar Partien (nicht immer befinden sich alle Protagonisten an einem Ort) sorgt für eine umfangreiche Erzählung, die kaum ein Detail der mittlerweile recht komplexen Welt auslässt.

    Der eher enttäuschende fünfte Band der kompletten Reihe ergibt mit den Vorkomnissen in "City of Heavenly Fire"  sehr viel Sinn und muss als Grundlage einfach herhalten. Für mich hat sich das Lesen jedenfalls gelohnt.

    Das Ende verrät übrigens den Übergang in eine besonders dunkle Zeit, die in der zukünftigen Reihe "Dark Artificies" ausgespielt werden soll.
    In der Welt der Schattenjäger bleibt es folglich spannend.

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    carolawolffs avatar
    carolawolffvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut begeistert hintereinanderweg verschlungen.
    Fantastisch

    Ich lese eigentlich alles. Und jetzt, weil ich gerade an einem YA Roman über Musen schreibe, natürlich auch die enstprechenden Fantasy Abenteuer für Teenys. Na und die Reihe hier hat mich gepackt, ich hab sie hintereinander weg verschlungen. Spannend, lebendig, witzig. Und eine prickelnde Liebesgeschichte noch dazu.

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    Catties avatar
    Cattievor 3 Jahren
    The Final Book 6


    May include spoiler!
    The last book in the "Mortal Instruments" series was not the best.

    I have never been a big fan of the series, but I felt obliged to read all the books to know what all the fuss is about.
    In this final book, Clary, Jace and Co have to face Sebastian once more and fight for their life, love and the future of all Shadowhunters.

    It all felt too constructed. While reading I had this feeling that Clare needed to built a story that would fix all loose ends and to please all the fans. Especially the end was too happy-ending like for me and too perfect.
    Everyone is finally happy, all the main OTP's are together and it seems like everything will  be fine forever and always.

    But it was a long way.
    Sebastian has "kidnapped" Jace and the two are nowhere to be found. Clary somehow finds them and together they spent a nice time in Europe. I haven't really understood till now why they couldn't be traced, even if they were still in the same world and not some demon universe. 

    Alec and Magnus have their ups and downs and Alec can't cope with the fact that he will grow old and Magnus will stay forever young. So to add some tension, they break up.
    I really like this pairing and wanted to know, how their story turned out. My answer now: like I had expected.

    Simon and Isabelle have been friend before and somehow they become more like that. 
    Clare probably gave the fans what they wanted, because the story wouldn't have needed their love story.

    Maja has been a bigger part of the books with each one and I like her okay. Kyle hasn't been my favourite, but he was nice. I liked how their story turned out, because it's not all perfect and in a world where they live, tragic things will happen more often than rarely.

    Sebastian has a big ego for his 17 years. He doesn't act his age, as do the other characters, but this is no surprise in this genre.
    I didn't quite understood why he did what he did. He probably wanted to be like his father, because his mother never loved him.

    The story had thrilling parts and predictable ones. I'm glad I have finished the book, so I can understand what people mean when they talk about it, but I have no intention on reading the series again. I've said it before and will say it again: three books would have been enough.

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    sally1383s avatar
    sally1383vor 4 Jahren
    Macht Lust auf mehr

    Eigene Meinung:

    Cover: Passend zu den Vorgängern und passend zum Titel. Was will man mehr. Die Cover muten zwar immer an wie Romance Novel, aber trotzdem gefallen sie mir.

    Inhalt/Geschichte: Es war wie immer spannend. Mittlerweile sind mir die Figuren wirklich ans Herz gewachsen. Es gibt im Prinzip den großen Showdown mit Sebastian, den Shadowhuntern und den Endarkened. Dabei kann man sogar manchmal Sebastian fast verstehen. Er kommt einem häufig vor wie ein kleines Kind und dennoch ist er auch abgrundtief böse. Der Weg zum Happy End ist lang, aber nicht langweilig. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Ob zwischen Jace und Clary oder zwischen Isabelle und Simon oder zwischen Magnus und Alec. Magnus find ich ja so toll. Muss unbedingt noch die Kurzgeschichten zu ihm lesen. Der hat einfach was. Deshalb gefiel mir auch das Ende so gut. Auch Brother Zachariah wurde noch mal mehr Raum gegeben. Und das soll uns wohl auch neugierig machen auf den Spin Off “Infernal Devices”. Kann nur sagen: Hat geklappt. Denn jetzt werd ich den wohl auch noch lesen :-).

    Fazit:

    So die Geschichte um Clary und Jace ist nu  vorbei, aber es wurde Hunger auf mehr gemacht. Für mich folgt demnächst dann “Infernal Devices” und “Magnus Bane”. Für Fans von Fantasy und Romance ein absolutes Muss.

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    Laralarrys avatar
    Laralarryvor 4 Jahren
    Mein Lieblingsbuch

    Kurz zum Inhalt: Sebastian erweitert seine Armee von „Endarkened“ und greift Institute überall auf der Welt an. Der Prolog beginnt mit einem solchen Angriff auf das Institut in Los Angeles, in welchem Emma Carstairs und Julian Blackthorn leben, die wir als Protagonisten einer weiteren Schattenjäger-Reihe kennenlernen werden. Da sich Sebastian mit der „Seelie Queen“ verbündet hat, und die Abgesandten der Schattenwelt gefangen hält, fällt es dem Rat zunehmend schwerer sich gegen ihn zu behaupten. Jace, Clary, Alec, Isabelle und Simon machen sich deshalb auf die Suche nach Sebastian, denn sie wissen, dass er nur vom himmlischen Feuer getötet werden kann.



    Achtung: könnte Spoiler enthalten:



    Meine Meinung: Ich habe die englische Ausgabe nun schon länger auf dem Sub liegen, da diese Reihe zu meinen liebsten gehört, wollte ich nicht das sie aufhört und habe mit dem letzten Band gewartet. Nun konnte ich mich durchringen und bin wirklich froh es getan zu haben. Mit diesem Band hat Cassandra Clare den vierten und fünften Band ausgeglichen. Ihr Schreibstil ist, wie auch in den Vorherigen simpel, witzig und einnehmend. Ihre größte Stärke liegt natürlich auch in diesem Band in der Darstellung ihrer Charaktere. Man fühlt mit Alec, der wegen der Trennung von Magnus trauert und mit Izzy, die sich mit der herannahenden Scheidung ihrer Eltern konfrontiert sieht. Sehr positiv ist mir das Ende des Buches aufgefallen. Die Autorin ist sich bewusst, dass sie dies nicht in 50 Seiten abhandeln kann und verwendet dafür alle Zeit, die sie benötigt um die Handlungsstränge ineinanderfließen zu lassen. Als Beispiel dient die Beziehung von Tessa und Jem, Figuren aus Clares Trilogie „Chroniken der Schattenjäger”, die in diesem Band zusammenfinden und bei so manchem Leser eine Träne verursacht. Natürlich lernt Clary Tessa kennen und diese gibt ihr nicht nur ihren alten Codex, sondern ebenfalls den Ring der Herondales. 

    Es ist ein mehr als zufriedenstellendes Ende einer Reihe, die mir ans Herz gewachsen ist und ich habe nichts zu bemängeln, weshalb ich gerne mehr als fünf Sterne vergeben möchte, mich aber mit fünf begnügen werde.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Tolles Finale!

    Inhalt:Sebastian Morgenstern is on the move, systematically turning Shadowhunter against Shadowhunter. Bearing the Infernal Cup, he transdorms Shadowhunters into creatures out of nightmares, tearing apart families and lovers as the ranks of his Endarkened army swell.The embattled Shadowhunters withdraw to Idris - but not even the famed demon twoers of Alicante can keep Sebastian at bay. And with the Nephilim trapped in Idris, who will guard the world against demons?When one of the greatest betrayals the Nephilim have ever known is revealed, Clary, Jace, Isabelle, Simon and Alec must flee - even if their journey takes them deep into the demon realms, where no Shadowhunter has set foot before, and from which no human being has ever returned...
    Zitate:"New York was home, normal. Idris was war and devastation. In Idris she had seen death for the first time." (S.74)
    "Heroes aren't always the ones who win," she said. "They're the ones who lose, sometimes. But they keep fighting, they keep coming back. They don't give up. That's what makes them heroes." (S.95)
    "Weapons, when they break and are mended, can be stronger at the mended places," said Jace. "Perhaps hearts are the same." (S.236)
    Meine Meinung:Lange habe ich auf das Buch gewartet und konnte es gar nicht erwarten es zu lesen. Cassandra Clare hat ja einiges dazu beigetragen, dass ich immer hibbeliger auf das Buch wurde und nun wo ich das Buch beendet habe, will ich eigentlich alles ungeschehen machen. Ich will nicht das die Reihe zu Ende ist. Klar es kommt eine weitere Reihe raus, aber trotzdem. Ich konnte die letzten zwei Tage nicht aufhören an COHF zu denken. Ich kam wirklich gut in das Buch rein, auch wenn ich fast ein Jahr auf das Buch gewartet habe und vorher die Bücher nicht nochmal gelesen habe. Manche Dinge konnte ich zwar nicht mehr wirklich erinnern, aber das hat den Lesefluss nicht gestört. Direkt am Anfang lernt man ein paar neue Charaktere kennen, die in der  nächsten Reihe die Protagonisten sein werden und sie waren mir von Anfang an wirklich sympatisch. Es hat nicht lange gebraucht, bis irgendetwas passiert und dieSpannung ist wirklich schnell gestiegen und blieb auch eine ganze Weile. Es war nie sehr lange ruhig und man merkt schnell, dass man in einem Krieg steckt. Manche Stellen waren allerdings dann doch ein bisschen trocken und ein wenig langweilig. Es wurde ja schon bekannt gegeben, dass Charaktere sterben werden, die man schon bei Namen kennt und somit habe ich lange spekuliert und Angst gehabt wer sterben wird. Es sind aber eher die, mit denen man wirklich nicht gerechnet hat und für mich war das wirklich schlimm, denn ich habe jeden Charakter (bis auf Maia) ins Herz geschlossen. Nur einen Tod habe ich nicht wirklich mitgekriegt. Plötzlich hieß es "By the way, XY is dead."Ich saß wirklich verdutzt da. Bei jedem anderem, der gestorben ist, habe ich wie sonst was geheult. Eine Wendung hat mich besonders geschockt. Das war etwas womit ich im Leben NIE gerechnet hätte und ich wollte es auch gar nicht glauben. Der Epilog war wie bei Clockwork Princess wieder total schön und ich muss echt sagen, dass Cassandra wirklich tolle Epiloge schreibt. Selbst beim Epilog musste ich viel weinen, weil er so schön war und dort sind auch wieder unerwartete Dinge geschehen. Die letzten 100 Seiten war ich wirklich nur am weinen. Die Charaktere waren so toll wie zuvor und auch die neuen Charaktere fand ich sehr gelungen. Sie waren wie gewohnt voller Humor. Mir tut es immer noch weh, dass ich mich von den Charakteren verabschieden muss. Auch der Schreibstil war wieder sehr locker leicht zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Ich habe das Buch verschlungen! Cassandra Clare könnte sogar ein Buch über Church schreiben  und ich würde es kaufen und mit Freude lesen.
    Fazit:COHF ist ein wirklich toller Abschluss. An manchen Stellen war es für kurze Zeit ein wenig trocken, aber es ist wirklich viel geschehen und das Buch war mit Spannung geladen. Man konnte sich auch nicht sicher sein, wer letztendlich überlebt oder stirbt.

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    zazzless avatar
    zazzlesvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leider sehr enttäuschend und überflüssig :/
    Alles hat irgendwann ein Ende...

    Meine Rezension findet ihr auch auf: https://mrspaperlove.blogspot.com

    !Achtung: Enthält massive Spoiler!


    Vor wenigen Minuten habe ich den letzten Band der Mortal Instruments Reihe zu Ende gelesen und mein erster Gedanke war: Was war DAS denn?!
    Eigentlich bin ich ein grosser Fan der Mortal Instruments Serie, vor allem die ersten 3 Bücher habe ich regelrecht verschlungen und sie gehören zu meinen Lieblingsbüchern. Band 5 und 6 haben in ihrer Qualität bereits ein wenig nachgelassen, aber dieses letzte Buch war weitaus das enttäuschendste der ganzen Reihe.

    Der ganz grosse Minuspunkt lässt sich einfach erklären: Das Buch hat eigentlich gar keinen richtigen Plot. Nach dem - mehr oder weniger - spannenden Ende in City of Lost Souls habe ich die Fortsetzung sehnlichst erwartet... So sehr, dass ich nicht einmal auf die deutsche Übersetzung warten konnte. Was mir präsentiert wurde, war eine Story die über hunderte von Seiten nur so vor sich hinplätschert und das ganze Buch - in meinen Augen - total überflüssig macht.

    Was passiert?

    Nachdem es den Schattenjägern im letzten Buch nicht gelungen ist, Sebastian zu besiegen, schart der nun eine Armee von "Endarkened Shadowhunters" um sich und überfällt zahlreiche Schattenjäger-Institute. Sein grosser Traum ist es, Herrscher über die Dämonenwelt zu werden. Und Clary soll dabei an seiner Seite sein.
    Natürlich wollen die richtigen Schattenjäger diesen Plan vereiteln und man kann sich schon zu Beginn denken, dass es am Ende zu einer grossen Schlacht kommen wird...

    Denkste!

    Was tatsächlich passiert:
    Wie bereits erwähnt: Eigentlich gar nichts. Ich habe vor einigen Monaten gelesen, dass in diesem letzten Buch zahlreiche (um genau zu sein 6) Leute sterben werden, deren Namen wir kennen. Mit dieser Ankündigung habe ich ein ziemlich düsteres Ende mit einer Schlacht erwartet, in der viel Blut vergossen wird. (Wer diese mir bekannten Personen sein sollen, ist mir noch schleierhaft. Benennen könnte ich auf Anhieb nur drei davon und deren Tode sind mir nicht sonderlich nahe gegangen...)

    Tatsächlich kann man nur über hunderte Seiten (zum Teil langweilige) Gespräche über Gespräche und Liebesbezeugungen lesen, die einem am Ende zum Hals heraushängen. Die Story zwischen Clary und Jace war schon immer ein wenig kitschig, das gebe ich zu, aber in City of Heavenly Fire steht nicht nur diese Beziehung, sondern auch die von Izzy &  Simon und Alec & Magnus im Fokus. Und damit häuft sich das Gesülze ins Unermessliche...

    Den Grossteil der Geschichte verbringen unsere Protagonisten in Alicante. Hin und wieder wird zu der Werwölfin Maia geswitcht, die in der Vergangenheit eine nicht ganz unerhebliche Rolle gespielt hat. In diesem Buch war sie aber einfach nur überflüssig und hat (bis auf einen warnenden Brief) nichts Nennenswertes zu der "Story" beigetragen. Zu allem Überfluss wurde gleich zu Beginn ihr Freund Jordan getötet - weiss der Geier warum. Maia schien darüber aber ganz froh zu sein, denn statt zu trauern, hat sie bloss zugegeben, dass sie ohnehin Schluss machen wollte. (Das hat Maia leider unglaublich unsympathisch gemacht und war in meinen Augen einfach unnötig...)

    Ein weiterer Nebenplot bildet die Geschichte um ein paar Schattenjäger-Kinder, die man im Prolog kennenlernt. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was das soll, bis ich am Ende erfahren habe, dass sich Cassandra Clares neustes Werk um diese jungen Schattenjäger im Institut von Los Angeles drehen soll. Und mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass diese Nebenstory nur eine Promotion für ihr neues Buch werden sollte, das 2015 erscheinen wird.

    ---

    Kommen wir aber nun endlich zu den eigentlichen Protagonisten: Wie bereits erwähnt, beschränkt sich die Handlung in Alicante vor allem auf seitenweise (sich dauernd in der Thematik wiederholende) Gespräche und Liebesbekundungen.

    Erst als Jocelyn, Luke, Magnus und Raphael von Sebastian entführt werden, scheint die Handlung ein wenig an Fahrt aufzunehmen. Statt nur noch in Alicante rumzulungern und nichts anderes zu machen, als gefühlte hundert Sitzungen abzuhalten, machen sich Clary und ihre Freunde auf den Weg, ihre Liebsten zu retten. Durch Emma (eine der besagten Kinder des Los Angeles-Clans) konnten sie rausfinden, dass Sebastian Jocelyn & Co im Königreich der Dämonen festhält.
    Dort angekommen geht das "Dahingeplätschere" der vermeintlichen Story aber weiter. Jace, Clary, Isabelle, Alec und Simon wandern eine gefühlte Ewigkeit durch die Dämonenwelt und verschanzen sich irgendwann in einer Höhle. Dort geht aber leider das "sich-gegenseitig-die-Liebe-gestehen", Geknutsche und Reden über Reden weiter.

    Als dann angekündigt wird, dass Sebastian am darauffolgenden Tag endlich Alicante angreifen wird, weiss man, dass der Showdown kurz bevor steht. Die Protagonisten machen sich auf in die Dämonenstadt, in der Sebastian die Gefangenen versteckt. Statt einer grossen Schlacht, wird der Fokus auf Jace und Clary gelegt, die Sebastian sehr schnell Auge in Auge gegenüberstehen. Clary verfolgt einen heimlichen Plan, der - natürlich - aufgeht und die Welt ist gerettet. Das alles passiert schnell und fast ohne Blutvergiessen. Die Hauptcharaktere bleiben alle unverletzt.

    Um wieder zurück in die richtige Welt zu gelangen, müssen Clary & Co schliesslich einen Deal mit einem Dämon abschliessen. Und diese Stelle erwähne ich besonders, weil es die einzige ist, die mich wirklich berührt hat und bei der ich beinahe ein paar Tränchen verdrückt habe: Sebastian gibt seine ganzen Erinnerungen und sein Vampirdasein auf, damit sie wieder zurückkehren können. Er wird sich an keine einzige Person mehr erinnern - nicht einmal an Clary.
    Das fand ich gut, weil es einfach zu kitschig war, dass alle Protagonisten unversehrt überlebt haben. Doch Cassandra Clare wäre nicht Cassandra Clare, wenn sie ein paar Kapitel später diese Idee nicht wieder über den Haufen wirft, so dass sich Simon - natürlich - am Ende doch wieder an das meiste erinnern kann... Damit hat jeder sein Happy-End gekriegt.


    Fazit:

    Die Story war meiner Meinung nach enttäuschend und ziemlich belanglos. Es ist nichts passiert, dass dem Buch einen Sinn gegeben hätte. Die Story hätte genauso gut nach City of Lost Souls enden können. Viele Charaktere sind mir sehr verändert vorgekommen und wirken eher schwach und zurückhaltend. Am meisten haben mir die sarkastisch-narzisstischen Sprüche von Jace gefehlt, die mich bisher immer zum Schmunzeln gebracht haben.
    Man hätte viel mehr aus der anfänglichen Idee von Sebastian und seiner Armee von Endarkened Shadowhunters herausholen können oder zumindest die jetzige "Story" um Längen kürzen können.

    Ich werde die Mortal Instruments Reihe trotzdem positiv in Erinnerung behalten, denn bis auf diesen letzten Band, hat sie mich sehr gut unterhalten.

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    2manybooksvor 4 Jahren
    Ein perfekter Abschluss

    Nachdem ich letztes Jahr die ersten fünf Bücher der Mortal Instruments Reihe verschlungen und geliebt habe, konnte ich es kaum erwarten, endlich City of Heavenly Fire zu lesen. Und das Warten hat sich gelohnt!

    Zuerst hatte ich ja Bedenken, dass mir die ganzen Teaser, die vorab veröffentlicht wurden, zu viel über die Handlung verraten würden, aber zum Glück war es nicht so. Einige wurden geändert oder haben es gar nicht in die Endversion geschafft. Trotz allem waren die Teaser interessant, da sie mich dazu angeregt haben, darüber nachzudenken, was wohl im Buch passieren könnte. Und ich war sehr erstaunt, dass sich die eine oder andere Theorie, die ich hatte, bewahrheitet hat.

    Es wurde vor dem Release ganz groß angekündigt, dass 6 Charaktere, deren Namen wir kennen, sterben würden. Das war natürlich ein großer Schlag für mich, nachdem ich die (meisten) Charaktere in den letzten Bänden so lieb gewonnen hatte. Das hat meine Vorfreude auf das Buch vielleicht ein bisschen abgebremst, aber natürlich konnte es mich nicht davon abhalten, das Buch nicht zu lesen. Aber zumindest war ich jetzt schon mal auf das Schlimmste gefasst. Wie sich herausstellte, kam es dann nicht ganz so schlimm. Natürlich war es schlimm, dass die Charaktere gestorben sind, aber irgendwie habe ich mir das Ganze doch etwas dramatischer vorgestellt.

    Mit seinen 725 Seiten ist das Buch relativ dick und bei dicken Büchern habe ich ja auch immer so die Bedenken, dass es zwischendurch langweilig werden könnte und die Dinge unnötig in die Länge gezogen werden. Aber COHF hat es geschafft, mich auf keiner einzigen Seite zu langweilen. Ich war immer voll in der Geschichte, ohne dass ich zwischendurch mal dachte: "Jetzt kommt mal auf den Punkt."

    Was mir besonders gut gefiel, war wie Cassandra Clare das Buch mit ihren anderen Schattenjäger-Reihen - The Infernal Devices und The Dark Artifices (erscheint 2015) - verbindet. Gleich am Anfang von COHF lernen wir neue Charaktere kennen, die in The Dark Artifices eine Rolle spielen werden. Am Anfang habe ich mir noch gedacht "Ich will jetzt lieber was über Jace & Co. lesen", aber spätestens am Ende des Prologs sind mir die neuen Charaktere genauso ans Herz gewachsen wie die alten.

    City of Glass und Clockwork Princess haben bereits gezeigt, dass Cassandra Clare grandiose Abschlussbände schreibt. Natürlich sind ihre anderen Bücher auch toll, aber es ist nicht selbstverständlich, dass bei einer Reihe, die man eigentlich mag, der Abschlussband auch gut ist. Anders ist das bei den Büchern von Cassandra Clare. Sie schafft es irgendwie immer, die Geschichten so abzuschließen, dass man (oder ich zumindest) am Ende rundum zufrieden ist. Und natürlich war das bei COHF auch nicht anders. Das Ende war einfach perfekt. Es war schön, aber auch ein bisschen traurig. Für mich hat es auf jeden Fall gepasst. 
     

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    Deenglas avatar
    Deenglavor 4 Jahren
    Schwach: überlanges Finale der Wiederholungen und Details

    Kurzmeinung

    Für mich eindeutig das schwächste Buch der Reihe, welches furchtbar viele Längen aufweist und insgesamt gesehen doch recht enttäuschend ist.

    Inhalt

    It's the final countdown: lange wurde daraufhin gearbeitet, nun ist es soweit. Es kommt zum großen Showdown zwischen Sebastian Morgenstern und den Shadowhuntern. Doch Sebastian hat noch ein Ass im Ärmel und gefährliche Verbündete - wie wird der Kampf ausgehen?

    Meine ausführlichere Meinung

    Kleine Vorwarnung: einmal tief Luft holen und etwas Zeit mitbringen. Wird wahrscheinlich etwas länger. 

    Nicht nur ich habe diesem letzten Band der Reihe entgegen gefiebert. Leider kann ich nur sagen, dass mich dieser Band absolut nicht überzeugen konnte.

    Gleich mehrere Fragen stellen sich mir:


    1.) Liebe Cassandra Clare, denkst du, wir sind alle plötzlich von einer Instant-Amnesie befallen worden, so dass keiner von uns weiß, was in den vorherigen Bänden passiert ist?

    Natürlich ist es gut, wenn man noch mal kurz (Stichwort hier: KURZ!) wichtige Dinge in Erinnerung bringt, vor allen Dingen für die Leser, die nicht noch mal den vorherigen Band (oder Bände) lesen wollen und vieles schon vergessen haben. Aber was hier getrieben wurde, ist für mein Verständnis fast schon eine Beleidigung für jeden Leser. (Außer du gehst davon aus, Cassandra, dass die meisten, die Band 6 lesen werden, noch keinen der anderen Bände gelesen haben.) Andererseits würde es die zahlreichen, häufigen Wiederholungen, die oft und immer wieder, also wirklich immer wieder, und damit meine ich wirklich zahlreich, vorkommen, erklären. - Wem übrigens im letzten Satz zu viele Wiederholungen vorkamen, darf sich schon jetzt darauf freuen, dass teilweise ganze Szenen aus früheren Büchern nacherzählt werden. 


    2.) Hat eigentlich noch mal ein Lektor das Buch in Händen gehabt, bevor es in Druck ging?

    Wer das Buch in Händen hält, wird sehen, dass es dick ist. Verdammt dick. Gut, die vorherigen Bände waren auch nicht gerade ein Ausbund der knappen, passenden Worte, aber wenigstens habe ich mich beim Lesen immer gut unterhalten gefühlt.

    Das ist bei dem stolze 725 (!) Seiten umfassenden "City of Heavenly Fire" leider nicht der Fall. Es zieht sich. Gewaltig. Es gibt viel zu viele Längen und man hätte das Buch meiner Meinung nach ohne Probleme um mindestens 150 Seiten kürzen können, ohne dass die Handlung leidet, wenn man einfach die zahlreichen ausführlichen Wiederholungen und die teils lächerlich detaillierten Beschreibungen und Vergleiche weglässt, die meist schlicht und einfach nicht nötig sind. Warum muss ich genau wissen, was genau jemand trägt, der zwei Seiten später sowieso stirbt und wo weder die Person noch deren Kleidung etwas zum Verlauf der Geschichte beitragen? Ich verstehe es nicht. 


    3.) Was ist teilweise mit den Charakteren passiert?

    Ich gebe zu, dass ich keine Geschichte in der Spin-Off-Serie namens "Die Bane-Chroniken" gelesen habe und es wahrscheinlich auch nicht tun werde. Von daher kann es gut sein, dass dort etwas geschehen ist, was es erklärt, aber so (nur innerhalb der Mortal-Instruments-Reihe) kann ich die Entwicklung von Magnus Bane, der ja eigentlich in den vorherigen Bänden immer ein sehr starker, kriegerischer Typ war zu diesem - Entschuldigung - weinerlichen Jammerlappen absolut nicht nachvollziehen. Mir ist schon klar, warum es geschah, weil es für die Liebesbeziehung zwischen ihm und Alec "wichtig" ist (das sehe ich persönlich anders, kann es aber von einem total verklärten Bedürfnis nach einem klischeehaften Super-Happy-End wenigstens nachvollziehen), aber an dieser Stelle hätte Frau Clare ruhig mal in die Tiefe gehen sollen, anstatt irgendwelche Gebäude zu beschreiben.

    Einen weiteren abrupten Charakterwandel, den ich noch weniger als Magnus verzeihen kann, ist Maia. Von jetzt auf gleich wird Maias Beziehung zu Jordan anders dargestellt als in den Vorbänden. Warum? WARUM? Kann jetzt hier nicht mehr verraten, ohne zu spoilern, aber alles rundherum um Maia (also persönliche Beziehungen, nicht ihre Stellung im Rudel) ist für mich einfach unglaubwürdig, enttäuscht und nervt mich an.


    4.) Wieso passiert erstaunlich wenig?

    Die eigentliche Handlung lässt sich in zwei oder drei Sätzen wiedergeben. Aber so furchtbar viel passiert eigentlich nicht. Das große Finale (Sebastian gegen den Rest der Welt) fiel auch erstaunlich unspektakulär aus.

    Der Großteil des Buches konzentriert sich auf die diversen Liebesbeziehungen der diversen Charaktere. Es wird viel geredet. Und geredet. Und geknutscht. Und bei Clary und Jace vielleicht sogar endlich mal ein wenig mehr. Klar gibt es ein paar Kämpfe, aber die treten eigentlich in den Hintergrund, was ich ehrlich gesagt für das Finale schon ein wenig schwach finde. Gerade angesichts des Umfangs hatte ich gehofft, noch ein paar spannende Wendungen zu erleben, doch das war nicht der Fall.

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    Weitere Eindrücke, dieses Mal versuche ich mich etwas kürzer zu fassen (ist wohl ansteckend):

    Es kommen auch Figuren aus der Spinoff-Reihe "Clockwork Angel" vor, jedoch hauptsächlich gegen Schluss. Wer diese Reihe nicht kennt, dürfte sich trotz der Erklärungen etwas hilflos vorkommen, da sie hier keine wirklich tragende Rolle haben und ihnen dennoch viel Platz eingeräumt wird. Außerdem beinhaltet es für mich auch Spoiler der Clockwork-Reihe. Gut, zeitlich ist diese vor den Mortal Instruments angesiedelt, aber es gibt bestimmt einige, die noch nicht den Schluss dieser Serie gelesen haben. (So wie mich zum Beispiel; Band 3 liegt noch ungelesen hier rum. Aber he, jetzt weiß ich ja schon, wie es ausgeht, muss ich eigentlich gar nicht mehr lesen.) 

    Es wird die Figur der 12-jährigen Emma Carstairs eingeführt und ihr wird wahnsinnig viel Platz im Buch eingeräumt. Das ist hier eine recht ausführliche Vorbereitung für die nächste (!) Spinoff-Reihe in der Welt der Shadowhunter, "The Dark Artifices", die Frau Clare als Nächstes schreibt und für die ganz am Schluss auch ein kleiner Teaser vorhanden ist. (Mal ehrlich, wie lange will Cassandra Clare ihre Welt noch ausschlachten?)  Meiner Ansicht nach wäre es besser gewesen, wenn Emma nur kurz in Erscheinung getreten wäre und die ganze Vorgeschichte dann als Short Story veröffentlicht wäre. (Und schon wieder eine Möglichkeit, wie man dieses Buch hätte kürzen können!) 

    Das Ende war mir dann im Bezug auf den Konflikt zu "einfach", in Bezug auf die diversen Liebesgeschichten zu kitschig, und im Bezug auf die gesamte Reihe zu kurz. Ja, tatsächlich, hier war mir tatsächlich etwas zu kurz! (Ich kann es selbst kaum glauben.) Der Schluss befasst sich für meinen Geschmack zu sehr mit Emma und ihren Freunden und viel zu wenig mit Clary, Jace und Co. Das hinterlässt für mich einen fahlen Nachgeschmack. 

    Fazit

    Für mich erscheint dieses Buch fast ein wenig lieblos. Natürlich kann ich im Großen und Ganzen mit diesem Band als Abschluss leben, jedoch muss ich sagen, dass Frau Clare am besten - so wie ja ursprünglich geplant - die Mortal Instruments als Trilogie hätte stehen lassen sollen. 

    Hauptkritikpunkt sind für mich die unfassbar vielen Längen, die durch zahlreiche Wiederholungen, detailverliebte Beschreibungen (so viele Vergleiche! Schon allein durch Weglassen jedes zweiten Vergleiches könnte man locker 20 Seiten sparen, mindestens.) und - gelinde gesagt - Gelaber zustanden kommen. An nächster Stelle stehen teilweise abrupte Charakterveränderungen, die ich absolut nicht nachvollziehen und teilweise auch nicht verzeihen kann. Und schließlich noch das äußerst schwache Ende, welches zu 80% Vorbereitung auf die nächste Spinoff-Reihe "The Dark Artifices" ist und nur zu 20% den eigentlichen Stars der Mortal-Instruments-Serie eingeräumt wird.

    Enttäuschend.

    (Ach ja: und was sollte denn das bitte mit Simon am Schluss? Was für einen Sinn hatte das?! Ehrlich.)




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