Clockwork Princess

von Cassandra Clare 
4,6 Sterne bei218 Bewertungen
Clockwork Princess
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (206):
KaterinaFrancescas avatar

Ein bittersüßes Finale.

Kritisch (4):
Hydra29s avatar

Was für ein dummes Ende.

Alle 218 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Clockwork Princess"

Danger, betrayal, and enchantment abound in the exhilarating ("Booklist") conclusion to the #1 "New York Times "bestselling Infernal Devices trilogy now with a gorgeous new cover, a new foreword, and exclusive bonus content! "Clockwork Princess "is a Shadowhunters novel. THE INFERNAL DEVICES WILL NEVER STOP COMING A net of shadows begins to tighten around the Shadowhunters of the London Institute. Mortmain plans to use his Infernal Devices, an army of pitiless automatons, to destroy the Shadowhunters. He needs only one last item to complete his plan: he needs Tessa Gray. Charlotte Branwell, head of the London Institute, is desperate to find Mortmain before he strikes. But when Mortmain abducts Tessa, the boys who lay equal claim to her heart, Will and Jem, will do anything to save her. As those who love Tessa rally to rescue her from Mortmain s clutches, Tessa realizes that the only person who can save her is herself. But can a single girl, even one who can command the power of angels, face down an entire army? The tangled threads of love and loss intertwine as the Shadowhunters are pushed to the very brink of destruction in the breathtaking conclusion to the Infernal Devices trilogy."

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781416975908
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Margaret K. McElderry Books
Erscheinungsdatum:19.03.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2013 bei Simon & Schuster Childrens erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne158
  • 4 Sterne48
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bittersüßes Finale.
    Ein bittersüßes Finale.

    Während die Vorbereitungen für Tessas und Jems Hochzeit auf Hochtouren laufen, befindet sich Will im freien Fall. Nicht nur ist er verliebt in die Verlobte seines Parabatai, sondern auch seine Schwester Cecily ist nun im Institut, entschlossen, ihn nach Hause zurückzuholen. Oberflächlich scheint es Jem besser zu gehen, doch seine Sucht zehrt an ihm und die nötige Droge wird immer schwieriger zu beschaffen. Auch Mortmain zieht seine Kreise immer enger und versucht alles, um Tessa in die Hände zu bekommen.
    Und auch im Rat brodelt ist: der Konsul versucht alles, um Charlotte das Institut zu entreißen und bringt damit alle SJ in Gefahr.

    "Clockwork Princess" ist ein gelungener und mitreißender Abschluss der Prequel zu CoB. Wer CoB gelesen hat, weiß, wie die tragische Liebe zwischen Tessa, Jem und Will ausgeht. Tessa, die Jem liebt, sich ihm aber auch verpflichtet fühlt, weil ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, hegt immer noch Gefühle für Will, der sich jede Liebe versagt hatte, weil er glaubte, verflucht zu sein. Cecily wiederum erinnert ihn daran, was er seine Familie angetan hat. Zwar ist es Cecilys eigentliche Misson, ihren Bruder nach Hause zu holen, doch nimmt sie aktiv am Training mit Gideon und Gabriel teil. Gabriel sieht sich plötzlich einer temperamentvollen, mutigen und starken Herondale gegenüber, die ihn fasziniert, was ihrem Bruder Will so gar nicht gefällt. Gideon und Gabriel ringen jedoch selbst mit sich und ihren Loyalitäen und als ihr Vater von seinen Machenschaften eingeholt wird, müssen sich beide entscheiden, auf welcher Seite sie stehen, wenn der Staub sich legt.
    Wills, Tessas und Jems tragische Liebesgeschichte ist herzerreißend und auch deshalb einzigartig, da ihre drei Leben untrennbar miteinander verbunden scheinen und Tessa beide Jungen liebt. Zwar erlaubt Jem schließlich doch die Suche nach einem Heilmittel für seine Krankheit, doch wird sein Zustand zunehmend schlimmer.
    Mortmain enthüllt schließlich seinen unheiligen Plan und die Gemeinschaft der Schattenjäger sieht ihrer größten Bedrohung entgegen, während der Konsul durch seinen fehlgeleiteten Ehrgeiz alle zusätzlich in Gefahr bringt.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cari_fs avatar
    Cari_fvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schon lange hat mich kein Buch mehr so berührt wie Clockwork Princess!
    Rezension zu "Clockwork Princess" von Cassandra Clare

    Was für ein Abschluss! Dieses Finale war eine Achterbahnfahrt der Gefühle!

    Ich habe den Fehler gemacht, eine Shadowhunter-Wiki zu öffnen und mich selbst zu spoilern. Ab der Hälfte vom Buch, wusste ich also, wie es endet. Ich habe mich so über mich selbst geärgert und tue es immer noch. Macht niemals den gleichen Fehler, auch wenn ihr nur mal so aus Neugierde nachschauen wollt, wie die Charaktere miteinander verbunden sind. Niemals.

    Und doch habe ich mit den Charakteren mitgefiebert, gelacht und Rotz und Wasser geheult. Der Schluss – dieser Epilog! – er ist wunderschön und ein würdiger Abschluss einer zauberhaften Trilogie.

    Die Beziehung von Tessa, Jem und Will hat mich in ihrem Bann gezogen. Ich bin es gewohnt, dass eine Dreiecksbeziehung immer von Schuldgefühlen, krankhafter Eifersucht und Heimlichtuerei begleitet ist.
    Schuldgefühle gibt es hier auch – aber nicht, weil die Protagonistin bereut, den Dritten zu betrügen. Nein, jeder der drei hat Schuldgefühle, weil sie sich gegenseitig so sehr lieben, dass alle drei einander nicht verletzen wollen. Die Beziehung der drei ist so voller Liebe, dass ich nicht selten einfach dasaß und gelächelt habe.
    Was mich überrascht hat ist, dass mich besonders die Beziehung von Will und Jem berührt hat. Es ist eine der schönsten Freundschaften, von denen ich je gelesen habe!

    Es ist schön, wie einzelne Puzzlestücke aus den beiden ersten Bänden hier endlich ihren Platz im großen Ganzen finden. Cassandra Clare hat ein Talent im Foreshadowing. Gleichzeitig verwebt sie ihre beiden Trilogien so geschickt miteinander, dass ich große Lust habe, jetzt auch die Mortal Instruments Reihe zu lesen.
    In „Clockwork Princess“ ist mir endlich klargeworden, was es bedeutet, ein Shadowhunter zu sein. Die Ehre und Moral die damit verbunden ist, aber auch die starken Familienbande und Freundschaften, die die Bewohner des Londoner Instituts miteinander verbinden. Zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Engel. All meine Zweifel, die ich an diesem Konzept über die Jahre hatte, in denen ich mich den Büchern von Cassandra Clare verweigert habe, wurden in diesem Buch aufgelöst. Ich möchte mehr über diese Welt erfahren.

    Zwei kleine (verblassende) Kritikpunkte habe ich.
    Ähnlich wie Sarah J. Maas ist Cassandra Clare eine Meisterin im Kuppeln. Natürlich, es ist schön, wenn jeder Charakter glücklich ist, aber manchmal ist das auch einfach zu viel des Guten.
    Der zweite Punkt ist, dass der große Showdown für meinen Geschmack zu kurz ist. Es ist ein toller Showdown, keine Frage, aber er erscheint mir fast schon zu leicht. Andererseits liegt Clares Fokus schon während der gesamten Trilogie eindeutig auf den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander, was sie am Ende wunderbar aufgelöst hat.

    Ich bin sehr froh, dass ich die Infernal Devices Trilogie gelesen habe und werde auch in Zukunft andere Bücher von Cassandra Clare lesen. Fünf wohlverdiente Sterne für diese emotionale Reise.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    dreamers avatar
    dreamervor 4 Jahren
    Fulminantes Finale das mehr bereit hält als man denkt...

    Fulminantes Finale das mehr bereit hält als man denkt...

    Achtung Spoilergefahr! Dies ist bereits der finale 3. Teil der Trilogie!

    Tessas und Jems Hochzeit steht bevor, doch leider wird das junge Glück schnell durch etliche Angriffe getrübt, seien es Dämonen oder Mortmains schaurige Maschinerien. Von überall her kommen Probleme auf das Londoner Institut zu, auch aus den inneren Reihen und was macht der bisher verflucht geglaubte Will? Der versucht keinen Gedanken an die Verlobte seines "Bruders" zu verschwenden, ebenso wie die Verlobte selbst versucht sich klar zu werden was sie wirklich empfindet.
    Einerseits liebt sie den schwerkranken, aber liebevollen Jem, andererseits löst auch Will Gefühle bei ihr aus, die weit über platonische Freundschaft hinaus geht.
    Und als wären diese Probleme nicht schon genug, wird Mortmain immer mehr zum Problem, denn für seine dunklen Pläne braucht er Tessa.



    Meine Meinung
    Der letzte Band um Tessas Geschichte musste natürlich auch in mein Bücherregal und ich war hin und weg, auch Tränen bahnten sich ihren Weg als das Ende der Geschichte nahte...

    Wie alle Teil der Schattenjäger, ist auch dieser ein echter Hingucker und zeigt unsere Clockwork Princess alias Tessa in voller Ausgehmontur. Auch die deutsche Arena Version zeigt Tessa, jedoch weit nicht so aufwendig und hübsch.

    Cassandra Clare glänzt auch in diesem Teil wieder mit ihrer Umsetzung von einer Geschichte im 19. Jhdt. Verhaltensweise, Umgangssprache und die gute alte Etikette, die unsereins nicht nur einmal kurios und unwirklich vorkommt. Leider lockert sie genau diese Authentizität gegen Ende des Buches etwas auf, was ich persönlich sehr schade finde.
    Dennoch sprechen ihre Ideen für sich, geht es nun um die Auflösung um Tessas Herkunft oder das Schicksal das unsere liebsten Helden und eher unbeliebten Mitläufern vorherbestimmt ist. Hier fehlt es eindeutig nicht an Spannung und unerwarteten Wendungen
    Wieder möchte ich anmerken, dass dennoch einige Parallelen, die Vorkommnisse betreffend, zu den "Mortal Instruments" bestehen, über die man aber im Laufe des Buches hinwegsehen kann.

    Was die Charaktere betrifft und damit das Wichtigste, nämlich den Pageturnereffekt, so ist auch in Teil 3 alles so wie es sein soll. Hier kann man wahrhaft sehen wie sehr sich unsere Prota entwickelt, aber auch Will, Jem, Gideon und sein Bruder Gabriel machen große Schritte in ihrer Entwicklung. Dieser Teil lässt den Leser erst richtig wahrnehmen wie erwachsen manche geworden sind, allem voran unser Liebesdreieck, das hier zeigt was man für einen Menschen den man liebt nicht alles machen würde. Nicht nur einmal können hier Passagen und Gedanken, aber auch geflüsterte Worte zu Tränen rühren.

    Fazit
    Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und das hat sich wohl auch Cassandra Clare gedacht, die in diesem Teil zeigt wieviel Herz ein spannend-blutrünstiges Buch auch haben kann. Nicht nur einmal rührt Tessas, Jems und Wills Geschichte zu Tränen und lässt einem atemlos dem Ende entgegenfiebern. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen.




    Reihe "The Infernal Devices"
    1. Clockwork Angel (eng / deutsch)
    2. Clockwork Prince (eng / deutsch)
    3. Clockwork Princess (eng / deutsch)

    weiteres von Cassandra Clare "The Mortal Instruments"
    1. City of Bones (eng / deutsch)
    2. City of Ashes (eng / deutsch)
    3. City of Glass (eng / deutsch)
    4. City of Fallen Angels (eng / deutsch)
    5. City of Lost Souls (eng / deutsch)
    6. City of Heavenly Fire (eng)

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    LunasLeseeckes avatar
    LunasLeseeckevor 5 Jahren
    Ein meisterhafter Abschluss

    Klappentext

    Tessa Gray sollte glücklich sein – sind das nicht alle Bräute? Doch während sie noch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, zieht sich die Schlinge um die Schattenjäger des Londoner Instituts immer weiter zu. Denn Mortmain hat eine riesige Armee zusammengestellt, um die Schattenjäger endgültig zu vernichten. Nur ein letztes Detail fehlt Mortmain zur Ausführung seines Plans: Er braucht Tessa.
    Jem und Will, die beide Anspruch auf Tessas Herz erheben, würden alles für sie geben. Die Zeit tickt, sie alle müssen eine Wahl treffen

    Fazit

    Vom Design mal abgesehen muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Die „Chroniken der Unterwelt“ habe ich schon vor Jahren gelesen und bin auch jetzt wieder begeistert von Cassandras Schreibstil, der einfach mitreißend ist. Ihre Protagonisten sind liebevoll beschrieben und vor allem das Trio aus Tessa, Will und Jem ist mir im Laufe der „Schattenjäger-Chronik“ sehr ans Herz gewachsen. Das Buch bietet ein buntes Feuerwerk aus Spannung, Action und unglaublich viel Gefühl. Insbesondere die letzten Kapitel haben meinen Vorrat an Taschentüchern stark dezimiert. Im Gegensatz zu den „Chroniken der Unterwelt“ gab es hier auch tatsächlich keinen Charakter, der mir unsympatisch war und das Lesen ein bisschen mies gemacht hat (Wer die Chroniken der Unterwelt kennt, ich bin kein großer Fan von Simon ). Insbesondere Tessa mit ihrem Mut und ihrer Liebe (zu Büchern) war für mich eine unglaublich gelungene Hauptfigur. Sehr schön finde ich auch, dass es wie schon in den Büchern zuvor immer wieder Zitate am Anfang der Kapitel gibt. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit es wohl sein mag, immer die richtigen zu finden.
    Insgesamt ist „Clockwork Princess“ für mich der gelungene Abschluss der Reihe. Alle Rätsel um Tessa, und was sich sonst noch so für Fragen angestaut haben, werden gelöst. Ich hoffe, dass es nicht das letzte ist, was ich von Tessa Grey gelesen habe.

    Mehr Infos auf meinem Blog http://lunasleseecke.blogspot.de/

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Levenyas avatar
    Levenyavor 5 Jahren
    Clockwork Princess

    Clockwork Princess


    Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die zweite Reihe Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu internationalen Erfolgen, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts. Quelle

    Erster Satz:
    „Ich hab Angst.“

    Klappentext:
    Tessa Gray sollte glücklich sein – sind das nicht alle Bräute? Doch während sie noch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, zieht sich die Schlinge um die Schattenjäger des Londoner Instituts immer weiter zu. Denn Mortmain hat eine riesige Armee zusammengestellt, um die Schattenjäger endgültig zu vernichten. Nur ein letztes Detail fehlt Mortmain zur Ausführung seines Plans: Er braucht Tessa.
    Jem und Will, die beide Anspruch auf Tessas Herz erheben, würden alles für sie geben. Die Zeit tickt, sie alle müssen eine Wahl treffen.

    Cover:
    Ehrlich gesagt bin ich von den “neuen” Covern der „Schattenjäger-Chronik“ ziemlich enttäuscht. Ich war und bin ein Fan des alten Designs, das auch viel besser zu „Den Chroniken der Unterweltreihe“ passt. Also, das neue Cover finde ich persönlich furchtbar, langweilig und nichtssagend. Das alte Cover dagegen mag ich sehr und macht mich neugierig auf den Inhalt. So unterschiedlich kann der Geschmack sein.

    Leseprobe

    Buchtrailer:


    Meinung:
    Ich bin ja ein großer Fan von Cassandra Clare und ihren Werken! Ich liebe die „Chroniken der Unterwelt“, habe mir vor kurzem den „Schattenjäger Codex“ gekauft und bin auch sehr begeistert von der „Schattenjäger – Chronik“.
    Komischerweise habe ich trotzdem ziemlich lange gebraucht, um den Abschlussband der „Schattenjägerchronik“, Clockwork Princess, zu lesen. Ich bin immer so traurig, wenn eine Serie beendet wird. So viel kann ich schon mal sagen, es war ein grandioses Ende und ich musste sogar ein wenig weinen.

    Nach einem einführenden Prolog setzt die Geschichte nahtlos an den vorherigen Geschehnissen aus „Clockwork Angel“ und „Clockwork Prince“ an. Dadurch ist man sofort mitten drin und man taucht wieder ein, in das London des 18. Jahrhunderts, mit ihren Schattenjägern, Schattenweltlern, Engeln und Dämonen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Tessa Gray, Jem Carstairs und Will Herondale, die eine ganz besondere Beziehung verbindet.
    Cassandra Clare hat in dieser Trilogie wieder zahlreiche wunderbare Charaktere erschaffen, die jeder für sich ganz individuell, sehr charakteristisch und vor allem lebendig sind. Sie stehen für ihre Ideale ein, ob nun zum Guten oder zum Bösen, und übernehmen alle ihre Rolle im gesamten Gefüge der Geschichte. Mir gefällt besonders gut, dass jeder Charakter, ob nun ein Haupt- oder Nebencharakter, im Verlauf der Geschichte und auch über die Gesamte Trilogie hinweg sich weiter entwickelt, sich verändert und mehr und mehr Persönlichkeit bekommt.

    Auch an Gefühlen lässt es die Autorin nicht mangeln und so finden sich zahlreiche Liebesbeziehungen in dem Buch. Die dramatischte und leidenschaftlichste ist wohl die Dreiecksbeziehung, wenn man sie so nennen kann, von Will, Tessa und Jem. Was habe ich mit den Dreien mitgelitten, mitgefühlt und bin teilweise dahin geschmolzen. Eine wirklich einzigartige Liebesgeschichte, mit einer sehr starken Frau. Im Epilog musste ich um Tessa weinen. Ich finde ihr Schicksal sehr hart und einsam. Aber vielleicht wird es dann noch mal ein Buch über sie geben?

    Begeistert war ich auch davon, wie im letzten Teil die zahlreichen offenen Fragen, die sich über die ersten beiden Teile aufgebaut haben, geklärt wurden und sich zu einem ganzen zusammengefügt haben. Cassandra Clare schafft es, alle Puzzelteile zusammen zu setzen, sodass es für den Leser logisch, spannend und unkompliziert bleibt. Das schafft nicht jeder.

    Diese Buchreihe hat mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Ich habe mit den Charakteren gelitten, geweint, gelacht und geliebt. Aber vor allem habe ich mich keine Sekunde lang gelangweilt. Ich kann diese Buchreihe wirklich jedem wärmstens empfehlen, der tolle Charaktere vor einer spannenden Geschichte mag, sich vielleicht noch ein bisschen für Dämonen und Engel interessiert und zudem ein Fan von authentischen Gefühlen ist.

    Lg
    Levenya
    http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

    Kommentare: 1
    26
    Teilen
    Ceciliasophies avatar
    Ceciliasophievor 5 Jahren
    Gelungener Abschluss!

    Es geht mal wieder drunter und drüber für die Bewohner des Londoner Institutes. Die Dreiecksbeziehung Will - Jem - Tessa ist natürlich das, was mich am meisten interessiert hat. (Natürlich auch der Kampf gegen Mortmain, aber der stand dann doch etwas hinten an). Ich finde, Cassandra Clare kam auf eine sehr geschickte Lösung. Doch mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
    Das Einzige, was mich etwas geärgert hat, war der sich endlos dahinziehende Schluss. EIgentlich wäre "Friede, Freude, Eierkuchen" angesagt, aber Cassandra Clare schiebt das Ende sehr lang hinaus, damit es wirklich ein komplett perfektes Happy End wird. Ist natürlich auch sehr schön, aber nicht unbedingt notwendig gewesen.
    Ich muss sagen, auch wenn ich sehr skeptisch war, ob die Autorin bei mir erneut solch einen Treffer landen würde wie mit "The Mortal Instruments", hat sie es auf jeden Fall geschafft. Zwar sind "The Infernal Devices" nicht so gut wie "The Mortal Instruments" aber es wäre wirklich gemein, diese beiden wunderbaren Buchreihen miteinander zu vergleichen.
    Über Cassandra Clares Schreibstil lässt sich eigentlich nichts sagen, ich finde ihn umwerfend.
    Also kann ich abschließend nur danken, für solch ein schönes Abschlussbuch einer faszinierenden Buchreihe!

    Kommentieren0
    27
    Teilen
    zombiesatemyheads avatar
    zombiesatemyheadvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Habe selten bei einem Liebesdreieck so mitgefiebert, ohne einen wirklichen Favoriten zu haben.
    Brechende Herzen und tickende Uhrwerke

    Im letzten Teil der Trilogie um Tessa, Jem und Will ist es so weit. Die alles verändernde Schlacht gegen Mortmain und seine Klockwerk-Kreaturen. Doch welche Rolle spielt Tessa in Mortmains Kampf gegen die Schattenjäger?

    Eigentlich will sie sich nur für die bevorstehende Hochzeit vorbereiten, doch natürlich kommt alles anders als man denkt. Eine neue Armee von Klockwerk-Kreaturen erhebt sich, und diese ist mächtiger als je zuvor. Tessa muss sich entscheiden: Kämpft sie an der Seite ihrer geliebten Schattenjäger, die zu ihrer neuen Familie geworden ist, oder opfert sie sich für sie?

     

    Da ich mich noch durch ein anderes Buch „gequält“ habe lag Clockwork Princess knapp einen Monat zu Hause rum, bevor ich es endlich lesen konnte. Die Versuchung war groß, das andere Buch einfach zur Seite zu werfen und mit Clockwork Princess anzufangen; aber ich wusste genau, dass ich das andere Buch dann nicht mehr zu Ende lesen würde.

    Was man nicht alles für seine Disziplin tut. Nun zum Buch.

    Man erwartet ja sehr viel von einem Abschlussband. Dass sich alles doch noch zum Guten wendet, dass alle offen Handlungsstränge am Ende zusammenfließen, dass alle offenen Fragen beantwortet werden. Bei vielen Büchern werden diese Erwartungen sogar mit Absicht nicht erfüllt, bei Clockwork Princess ist es anders. Hier bekommt der Leser all das, wonach er lechzt. Also ich zumindest.

    Das Buch beginnt mit den vorbereitungen für Tessas Hochzeit. Doch die Vorbereitungen weilen nicht lange, werden die Londoner Schattenjänger und Tessa zu einem Notfall von Gabriel Lightwood gerufen, der um die Menschligkeit seines Vaters bangt. Ohne nachzudenken, reisen sie mit Gabriel zu seinem Elternhaus, um ihm bei dem Kampf beiseite zu stehen. Der Konsul sieht dies gar nicht gern, da er um die Umstände nicht informiert wurde und Charlotte als (weibliche) Leiterin des Londoner Instituts einfach über seinen Kopf hinweg entschieden hat. Wie er im weiteren Verlauf mit ihr umspringt, lässte jedem weiblichen Leser die Haare vor Wut zu Berge stehen. Ich war richtig sauer und habe mit Charlotte mitgefühlt.

    Charlotte hin oder her, wir alle wollen doch wissen, wie das Liebesdreieck Tessa-Jem-Will weitergeht. Während in Twilight sich Jacob und Edward quasi Bella prügeln, versuchen sich Jem und Will gegenseitig Tessa zuzuschieben und zu argumentieren, warum der jeweils andere besser für sie wäre. Wahre parabatai eben. Ich habe richtig mitgelitten. Mit beiden. Ihrer beider Herzschmerz, Jems Krankheit, die ihn davon abhält, der zu sein, der er für Tessa sein will. Wills Zerrissenheit, endlich den Fluch losgeworden zu sein, aber dennoch von Tessa abgewiesen zu werden, da sie schon mit Jem verlobt ist. Es hat mir das Herz gebrochen.

    Meist ist es ja so, dass man sich – als weiblicher Leser – wenn es zwei potenzielle love interests gibt, sich relativ schnell für einen entscheidet und dann entweder Team ABC oder Team XYZ ist. Und genauso habe ich meine Favoriten und auch mal in anderen Büchern (zB. Selection) keine Favoriten. Bei der Infernal Devices Serie konnte ich mich aber partout nicht entscheiden. Oder vielleicht doch. Nur will ich das an dieser Stelle mal nicht verraten. Ich finde es ungemein schwer, Tessa einem von beiden zuzuordnen, wer Tessa mehr verdient hat, wer sie mehr liebt. Jeder Mensch ist anders, und so auch jeder Charakter im Buch. Keiner von beiden hat sie mehr verdient als der andere. Keiner von beiden liebt sie mehr als der andere. Jeder liebt sie auf seine Weise, der eine mehr leidenschaftlich, der andere sanfter und zurückhaltender, aber immer genau gleich.

    Nun dürfen wir aber nicht vergessen, dass Jem todkrank ist. Was wird nach Jems Tod geschehen? Da Clare die Reihe so geschrieben hat, dass jeder die Perspektive zwischen den verschiedenen Charakteren wechselt, erfährt der Leser sehr gut, was in ihnen vorgeht, und muss es nicht erraten, bzw. sieht sich nicht gezwungen, es zu erraten. Vieles wiederholt sich, und manche Handlungsstränge oder Gespräche sind auch zu vorhersehbar, aber das kommt in jedem guten Buch vor. Dafür überwiegen die WTF-Momente in Clockwork Princess einfach viel zu sehr. Nicht mal in der Mortal Instruments-Reihe zusammen habe ich so oft ein lautes „Nein?!“ ausgestoßen wie bei Clockwork Princess. Na gut, vielleicht als enthüllt wurde, dass Clary und Jace nicht wirklich Geschwister sind, aber mal ehrlich: war doch irgendwie klar oder?

    Die Action geht erst richtig los, als Jessamine (ja, Jessamine!) aus der Stillen Stadt entlassen und wieder nach Hause ins Institut gebracht wird. Sie wurde von Mortmains Klockwerk-Kreaturen verfolgt und stirbt kurze Zeit später an den Folgen einer Verletzung, die ihr einer dieser Monster angetan hat. Und das ausgerechnet in Wills Armen. Finde dieses Detail ein bisschen überspannt. Nun denn. In dieser Schlacht vor den Insitutsmauern, in der Jem schwer verletzt und Tessa nun endgültig gekidnappt wird, sehen wir nun, wer zum eigentlichen Held avanciert. Will. Natürlich.

    Er will Tessa folgen, sie finden, und zurückbringen. Zu Jem. Aber doch am liebsten zu sich. Doch Jem liegt im Sterben und hier werden wir nun Zeuge ellenlanger Diskussionen und der Macht der Worte, denn denen mangelt im dritten Teil nicht, hat es im Gegensatz zu den beiden Vorgängern 100 Seiten mehr. Jem liegt im Sterben und schickt Will auf die Suche nach Tessa. Während seiner Suche nach ihr stirbt Jem. Will spürt dies durch die Rune, die sie beide verbindet.

    Bald darauf findet er Tessa, und gegenseitig erzählen sie sich ihre Geschichte. Es kommt wie es kommen musste, sie schlafen miteinander. Und da stellt sich mir die Frage: Wieso? Wenn ich erfahren würde, dass mein Verlobter gestorben ist, heule ich doch nicht drei Stunden rum und vögle dann mit dem anderen Kerl, in den ich gleich verliebt bin. Da musste ich mich schon ein bisschen am Kopf kratzen. Auf einmal war Jem vergessen, oder was? Na ja.

    Ich fand es sehr überraschend (ein weiterer WTF-Moment), wie die Situation um Jem gelöst wurde. Er, nun ein Stiller Bruder. Ja genau.

    Eine Freundin hat mich vor Kurzem gefragt, für wen sich Tessa entscheiden wird, und ich habe ichr nur gesagt, dass ihr die Entscheidung quasi abgenommen wird. Jem kann nicht mehr heiraten, und nun ist da Will. Zu dem Zeitpunkt war eigentlich für mich klar, dass Will insgeheim Tessas one true ove war, auch wenn sie immer behauptet hat, dass sie Jem genauso liebe. Doch komme ich nicht umhin zu denken, dass da auch eine gehörige Portion Mitleid in ihrer Liebe mitschwang, und sie ihm sein restliches Leben so schön wie möglich machen wollte.

    Nun heiraten also Will und Tessa, und ich muss sagen, dass ich dann doch mehr für Will gerootet habe als für Jem, weil Will einfach … Will ist. Will ist der Jace des 19. Jahrhunderts, nur eben anders.

    Ich war also vollkommen mit dem Ende des Buches zufrieden –  auch wenn ich hier und da ein paar Abzüge geben muss (dazu gleich) – nun, wenn der Epilog nicht gewesen wäre. Obwohl ich ein Fan von Happy Ends als auch von Tragic Ends bin, finde ich den Epilog auf der Kitschskala über drei Millionen. Tessa und Jem, aka Bruder Zachariah treffen sich jedes Jahr an einem bestimmten Tag auf ihrer Brücke. Nur nicht dieses Mal. Wir schreiben das Jahr 2008, alle von damals sind tot, Tessa, wie wir wissen, unsterblich. Da taucht Jem auf, und nicht Jem in Form von Bruder Zachariah, sondern Jem. Geheilt von seiner Krankheit, nun ein ganz normaler Mensch. Und sterblich. Und dann geht das große Laber-Rhabarber los, das sich auch schon durch das ganze Buch zieht (besonders zwischen Will und Tessa) und man durch sein Weglassen bestimmt 100 Seiten gespart hätte (Stolz und Vorturteil lässt grüßen). Jem hat ein Heilmittel gefunden und ist wieder der alte. im wahrsten Sinne. Schwarze Haare und whatnot. Lange Rede kurzer Sinn, nun leben Tessa und Jem happily ever after. Bis Jem stirbt. Weil er ja sterblich ist. Jetzt kann man sich streiten, wie man das Ende findet. Innerhalb von zwölf Stunden hat sich meine Meinung dreimal geändert. Ich bin einerseits schockiert, andererseits (positiv) überrascht. Jetzt haben dennoch beide Tessa bekommen (oder andersrum? Denkt mal darüber nach) und können so ihr Leben mit ihr verbringen. Ich war schockiert, weil Tessa Will zu vergessen scheint, und dann doch noch eine Runde mit Jem dreht, sozusagen. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass Will überglücklich für beide sein wird, da er sich nichts sehnlicher wünschen würde, als Tessa und Jem, getrennt oder zusammen, glücklich zu sehen. Nun haben also beide was davon. Für mich ein eher bittersüßes Ende, mit seinen Vorzügen und Nachteilen. Die einzige Person, die das kürzere Ende vom Streichholz gezogen hat, ist Tessa, und wird auch immer sie bleiben.

    Wie Magnus einmal meinte „Die erste Liebe zu verlieren, ist die schwierigste; danach wird es einfacher.“ oder so ähnlich.

    Was mich abgesehen vom Ende und dem Langziehen des Plots geärgert hat, ist die Sicht aus allerhand Charaktere. Seien wir mal ehrlich, wir wollen doch eigentlich nur wissen, wie es um Jem, Will und Tessa steht, kommen einem dabei aber immer wieder das Liebesgeplänkel der anderen Bewohner des Instituts entgegen. Ist ja schön, dass alle ihre wahre Liebe gefunden haben, aber ist das 1. unrealistisch!! und 2. neeervtötend. Hätte man auch anders verpacken können. Besonders genervt haben mich Cecily und Gabriel, was schon beim ersten Aufeinandertreffen der beiden klar wie Kloßbrühe war. Nun denn. Genug gejammert. Zum Abschluss dieser doch relativ lang geratenen Review (ich kann wohl auch sehr gut laber-rhabarbern) kann ich das Buch nur als das beste der Reihe betiteln. Ein relativ guter Abschluss, alle Wogen sind geglättet, jeder hat an etwas (oder jemandem ;)) zu knabbern.

    Und ich muss sogar sagen, dass ich TID besser finde als TMI. Einfach weil die Emotionen viel greifbarer und tiefer sind und man nicht das Gefühl hat, vor einer Glaswand zu stehen und von dahinter aus zuzuschauen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Sunshine_Bookss avatar
    Sunshine_Booksvor 5 Jahren
    Schöner Abschluss

    Eigentlich sollte sich Tessa auf ihre Hochzeit mit Jem freuen, doch leider kommt alles anders. Gabriel bittet das Institut um Hilfe, da sein Vater das letzte bisschen Menschlichkeit verloren hat, Mortman ist immer noch hinter Tessa her und Jem geht es von Tag zu Tag schlechter.
    Und auch Will kämpft mit seinen unterdrückten Gefühlen. Als Tessa verschleppt wird, bittet ihn der im Sterben liebende Jem sie zu finden. Will macht sich auf die Suche, hin und hergerissen zwischen seiner Sorge um Tessa und Jem.

    Mein Fazit:

    Also das Cover ist toll. Vor allem das Kleid hat es mir echt angetan! Aber auch der Inhalt. Zum Schreibstil ist nicht viel zu sagen, wer Cassandra Clare kennt, der weiß was er bekommt! Vor der Geschichte hatte ich jedoch etwas Bammel. Denn die Dreiecksgeschichte zwischen Tessa, Will und Jem wollte irgendwie kein Ende nehmen. Selbst dann nicht, als sie Jems Heiratsantrag annahm. Aber irgendwen musste sie ja abbekommen oder? Zumal alle Bücher (in meinen Augen) recht Will-lastig waren. Ob Jem nun stirbt oder nicht werde ich euch natürlich nicht verraten, das müsst ihr selbst herausfinden. Aber eines kann ich euch flüstern: mich hat das Ende überrascht und es war eine tolle Lösung. Nein, keine Polygamie.
    Magnus durfte natürlich auch nicht fehlen, aber er war leider nur eine Randfigur in diesem Teil. Wenn auch eine, die wie immer für den nötigen Humor sorgte.
    Will, nunja, ich bin bekanntlich kein Will-Fan, weshalb ich hier nicht so mitgerissen wurde aber er macht sich viele Gedanken, wie er nun mit seiner Schwester umgehen soll und ob er wieder einen Draht zu seinen Eltern finden wird.
    Jem war natürlich anmutig wie immer, obwohl ich nicht nachvollziehen konnte, warum er denn jetzt immer noch so dagegen ist ein Heilmittel zu suchen. Das war arg an den Haaren herbeigezogen und diente meiner Meinung nach nur der Dramatik. Nichtsdestotrotz bleibt er mein Lieblingscharakter, vor allem jetzt, wo ich weiß wie es mit ihm ausgegangen ist.
    Hab ich wen vergessen? Ja richtig, Tessa. Sie ging teilweise etwas unter. Wie auch jetzt in meiner Rezension aber mal ganz ehrlich, man könnte sie auch gegen eine xbeliebige andere Protagonistin eintauschen ... irgendwie wurden wir zum Ende hin nicht warm miteinander.
    Apropos Ende: Wie gesagt, ich bin mit der Auflösung mehr als zufrieden, denn es wird alle Seiten glücklich machen. Aber mir war der Abspann etwas zu lang. Die Autorin packt alle Auflösungen in die letzten Seiten, bis ins Jahre 2008.
    Trotzdem hatte ich Spaß und denke, es ist ein gelungener Abschluss, der mich sichtlich zufrieden zurücklässt. Und wer weiß, vielleicht begegnen wir dem ein oder anderen wieder? Und nein, ich meine nicht Magnus ...

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Mirrorbeckss avatar
    Mirrorbecksvor 5 Jahren
    Warum gehen die schönsten Bücher immer am Schnellsten vorbei?

    ** VORSICHT SPOILER **


    Ich wünschte, es würde noch weiter gehen und die Reihe wäre mit diesem Band nicht beendet.

    Aber bevor ich mehr sage muss ich erstmal motzen. Was soll das bitte, dass Tessa mit Will ins Bett geht, obwohl sie grade ein paar Stunden vorher erfahren hat, dass Jem gestorben ist?! Hallo? Und danach kommt nichtmal irgendwie ein Schock oder was, immerhin hat sie den Parabatai ihres Verlobten neben sich liegen, egal ob sie irgendwie verliebt ist in Will oder nicht. Ich finde das Jem gegenüber... rücksichtslos und wäre er wirklich gestorben, dann hätten sie sein Andenken nicht besser mit Füßen treten können. Gerne würde ich dafür einen Stern abziehen, aber da es nur so ein kleiner Teil der Geschichte ist lass ich es mal... unter den Tisch fallen, obwohl ich mich aufrege drüber.

    Wie auch bei den anderen Bänden werde ich sonst nicht weiter rein auf den Inhalt eingehen, sondern wieder die Figuren durchkauen.
    Tessa kann sich nicht entscheiden irgendwie. Klar, ich finde gut, dass sie Will nicht an sich ran lässt, wenn sie verlobt sind und nach Jems Verwandlung in einen Silent Brother und der indirekten Erlaubnis war es klar, dass sie auf Dauer mit Will zusammen ist.
    Will hab ich ehrlich ein bisschen lieb gewonnen und ich finde seinen Verlust von Jem prima greifbar. Es ist 'toll', dass er richtig darunter leidet und man verdeutlicht bekommt, wie nah sie sich standen und wie hart es ist seinen Parabatai zu verlieren. Lob an dieser Stelle! Für ihn tut mir der 'Verlust' von Jem am meisten leid.
    Und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass Jem meine Lieblings Figur der Reihe geblieben ist. Ich wusste ja, dass er lebt, aber es hat mich trotzdem traurig gemacht, als er sein Leben als James Castairs beendet hat und zu Bruder Zachariah wurde. Die Verwandlung fand ich gut beschrieben und allgemein... Jem ist toll! Go Jem! Bewegt hat mich auch seine Aussage, dass er in einer Welt ohne Will kein Shadowhunter sein will. Eine treue Seele bis weit nach dem Tod. Ich finde, dass trotz der Trennung ihrer Parabataikraft Will und Jem immer Parabatai geblieben sind. Die beiden verbindet viel mehr als nur diese Rune. (Ich muss ehrlicherweise jetzt grad wieder ein paar Tränchen verdrücken, weil mich das so berührt hat).
    Wer natürlich wie immer das Haus rockt ist Magnus. Ich hatte ja ein bisschen Angst, dass er im dritten Band nicht vorkommt, aber das war absolut unbegründet. Ich bin ein Fan dieser Figur und jetzt die Entwicklung und vor allem den in den Mortal Instruments erwähnten Zusammenhang mit Will zu kennen ist toll. (Ich hoffe, dass Magnus auch in der in 2015 erscheinenden Reihe eine Rolle spielt!!!!)

    Meiner Meinung nach ist es auch echt cool zusammen zu basteln, welche Figur der MI-Reihe zu welcher in dieser Reihe gehört. Clary ist ganz klar Charlotte und Henry und Jace natürlich Will und Tessa, während Alec und Isabelle zu Cecily und Gabriel gehören. Jace und Alec sind also tatsächlich Blutsverwandt irgendwie, yay! Auch die Parallele im Charakter von Jace und Will finde ich lustig, wobei beide natürlich doch entscheidend Verschieden sind, gerade im Umgang mit ihrem Parabatai.

    Und jetzt noch abschließend kann ich nur noch sagen: Wann ist endlich Mai und ich hab was neues zu lesen, dass in der Welt der Shadowhunter spielt? Achja... als nächstes aber erstmal die Bane-Chroniken ;)

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    oberhuukeksis avatar
    oberhuukeksivor 5 Jahren
    Bitterer Nachgeschmack

    SPOILER
    Was soll ich jetzt nur tun? Die Story ist vorbei und ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll. Warum bin ich schon fertig? Wieso hat die Reihe nicht so viele Bände wie die Chroniken der Unterwelt? Das soll heißen, ja, ich habe sie sehr genossen. Auch diesen Abschluss. Doch ich muss ehrlich gestehen, die meiste Zeit quälte mich einzig die Frage, ob Jem nun sterben wird. Und dann dachte ich, dass dem wirklich so ist. Man konnte lachen, weinen, mitfiebern... aber der Ausgang rund um ihn, der stimmte mich nicht zufrieden. Klar, ich wollte wirklich nicht, dass er stirbt. Doch dass er dann plötzlich den Silent Brothers angehört, wo er praktisch alles das zurücklassen muss, was ihn ausmacht und was er liebt, allein leben muss, allein isst etc., das stimmte mich nur noch trauriger. Im Prinzip lebte er über ein Jahrhundert neben allen, die er kannte, in Einsamkeit, ehe sozusagen das Heilmittel gegen das Yin Fen gefunden wurde und er mit Hilfe von Magnus Bane den Silent Brothers sich den entsagen konnte. Was danach kommt, ist letztendlich der bittere Nachgeschmack. Wie schon im vorherigen Review beschrieben, empfinde ich die Dreiecksbeziehung nicht nervig, wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Doch dass Tessa jetzt tatsächlich mit beiden ein Leben führt, wow, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll und ob ich mich damit abfinden kann. Das ist so... Okay, der eine ist jetzt tot, jetzt kann ich seinen Seelenverwandten nehmen. Der Ausgang gefällt mir ehrlich nicht und lässt im Hinblick auf Band 3 dann eine gewisse Unzufriedenheit entstehen. Für Jem hätte ich mir, ganz ehrlich, einen anderen Ausgang gewünscht. Und es ist mir Wurst, ob diese Gefühle aus dem Parabataibund heraus resultieren. 
    Positiv möchte ich generell die Charaktere der Autorin hervorheben. Die finde ich ganz großartig gestaltet. Die Bindung zwischen Will und Jem finde ich großartig. Was sie einander empfinden und für was sie einstehen. Seine Trauer und den Verlust seines Parabatais fand ich noch emotionaler, und sozusagen realistischer, als Tessas. Generell hatte ich das Gefühl, dass sich Tessa zu Will immer etwas mehr hingezogen fühlt als zu Jem. Ihn mochte sie zuerst, was bereits in Band 1 deutlich wurde. Mit Jem bandelte sie an, weil Will sie, im Glauben er sei verflucht und aus Angst um Tessa, schlecht behandelte und verletzte. Argh, jetzt bin ich wieder bei dem Punkt angelangt, obwohl ich ihn bereits abschließen wollte. Aber letztendlich ist es einfach der Grund, warum ich dem Buch einen Stern abziehe. Ich bin mit meiner Lieblingsfigur Jem sehr parteiisch, empfinde aber auch Mitleid für Will. Bund hin oder her, keiner der beiden Kerle hat das verdient. Denn auch am Ende hat man erneut den Eindruck: „Jetzt ist mein einer Ehemann verstorben, ich möchte nicht einsam sein, ich nehme den Nächsten.“

    Insgesamt ist es aber ein sehr gutes Buch und eine großartige Reihe. Sie wird auf jeden Fall ein Teil meiner Lieblinge!

    Zum Schluss frage ich mich, wo ich Die Chroniken der Unterwelt noch nicht gelesen habe und lediglich den Film zum ersten Buch kenne, ob Tessa und Jem nochmal vorkommen werden. Bei Magnus ist es auf jeden Fall so, deswegen bin ich gespannt.
    SPOILER ENDE

    Kommentare: 2
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks