Cassandra Negra Die Lust des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Lust des Bösen“ von Cassandra Negra

Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist. Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den grauenhaften Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät sie im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus. (Quelle:'Buch/01.03.2013')

Leider nicht so spannend wie das Thema erwarten lässt.

— Lienne
Lienne

Ein sehr guter Auftkat einer Thriller Triologie. Die einem mit nimmt in die Welt der menschlichen Abgrunde, Erotik & Nationalsozialismus.

— bookmaus
bookmaus

Eine Story mit angenehmen Schreibstil, die nur vor sich hindümpelt. Schade!

— MiraBerlin
MiraBerlin

langatmig, Schreibstil hat mir gefallen, war aber kein typischer Thriller - Spannung teilweise nicht vorhanden

— schidan20
schidan20

Für mich zu wenig Spannung!

— hoonili
hoonili

Leider ein Thriller mit einem sehr niedrigen Unterhaltungswert und vielen Schwachstellen.

— Lunamonique
Lunamonique

Tiefe Abgründe, nicht nur in der Berliner Unterwelt, wahnhaftige Rechtsextreme, unschuldige junge Opfer. Sind alle Vorurteile berechtigt?

— Floh
Floh

Fesselnd bis zur letzten Seite

— sabine_creutz
sabine_creutz

Harter Thriller! Absolut lesenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Buch, das unter die Haut fährt, gerade was die Erzählweise der Gräueltaten angeht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe ! Die Story hat mich durchweg umgehauen! Spannend bis zum Schluss - Unbedingt lesen !!!!

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  • Ein Roman, der mich nicht überzeugen konnte

    Die Lust des Bösen
    Nady

    Nady

    06. January 2015 um 13:56

    Klappentext: Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden . Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist. Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den grauenhaften Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät sie im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus. Meine Meinung: Es fällt mir nicht leicht, dass Buch zu rezensieren. Es beginnt überaus spannend und ich war teilweise wirklich schockiert, was Cassandra Negra sich da hat einfallen lassen. Ein Mord, gleich am Anfang, und der wird so grausam und unglaublich beschrieben, dass ich wirklich dachte, ich muss das Buch weglegen. Dann wurde es jedoch besser. Doch dann verliert sich die Autorin in so vielen Charakteren und so vielen Nebensächlichkeiten, dass das Buch wirklich anstrengend zu lesen war und sich unendlich in die Länge zog. Charaktere, die für die eigentliche Geschichte völlig unwichtig waren, werden genaustens analysiert und beschrieben. Der eigentliche Mord an der Frau wird nur zwischendurch wieder erwähnt, im Vordergrund stehen eigentlich die Bunker in Berlin, wo Hitler sich damals Versteckte und die Neonazis. Wer mich kennt weiß, dass ich solche Bücher überhaupt nicht gerne lese. Das machte es für mich natürlich unheimlich schwer, gefallen an dem Buch zu finden. Letztendlich habe ich es zu ende gelesen und war froh, als ich es geschafft hatte. Da es zwischendurch immer wieder spannende Szenen gab, die mich dann doch wieder neugierig auf den Verlauf machten, habe ich dem Buch 2 Sterne gegeben, obwohl es mich wirklich letztendlich nicht überzeugen konnte. Ich habe auch den 2. Teil hier liegen, weiß aber nicht, ob ich ihn in nächster Zeit lesen werde. Sterne: 2 von 5

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  • Keine leichte Kost!

    Die Lust des Bösen
    NiliBine70

    NiliBine70

    28. September 2014 um 10:36

    Inhalt: Lea Sands ist Profilerin. Sie ist unkonventionell, liebt ihr Motorrad und macht nach Außen nicht den Eindruck einer jungen, verletzlichen Frau. Sie hat einen hellwachen Verstand und liebt ihren Job, sie will Verbrecher jagen, ihre Motive ergründen. Was ihr nun in Berlin direkt als ihr erster Fall auf den Tisch kommt, ist alles andere als leichter Tobak. In den Katakomben von Hitlers altem Fahrerbunker wird eine zur Schau gestellte Frauenleiche entdeckt, es scheint ein gewisses Ritual dahinter zu stecken. Offensichtlich wird dies, als kurz darauf eine zweite Leiche, ähnlich drapiert, aufgefunden wird. Schnell wird eine Verbindung zum rechten Lager hergestellt. Doch bei aller Offensichtlichkeit bleibt die Frage, ob dies eine falsche Spur ist, die gelegt wurde, um vom eigentlichen Täter abzulenken. Gleichzeitig bringt eine schicksalhafte Begegnung Lea aus dem Konzept. Sie lernt den charismatischen Spitzenkandidat der Nationalpartei kennen, Jack Braun. Es entwickelt sich eine prickelnde Affäre zwischen ihr und Jack und die Gefahr, er könnte hinter den grausamen Morden stecken, scheint einen Teil dieser aufregenden Amour Fou auszumachen und dies erschreckt Lea auf eine gewisse Art und Weise. Sie wird in einen Gewissenskonflikt gestürzt und muss sich dennoch, bei all den widerstreitenden, den Geist umnebelnden Gefühlen, auf den Fall konzentrieren, denn ein weiteres Menschenleben darf nicht in Gefahr geraten. Dies würde den Ruf der Polizei und erst recht Leas Ruf selbst in Mitleidenschaft ziehen. Doch wenn Jack etwas damit zu tun hat, ist Lea selbst in Gefahr. Aber sie kann sich ihm und seinem Werben, seiner Körperlichkeit nicht entziehen... Meine Meinung: Keine leichte Kost! Dies muss ich statt als Fazit, gleich zu Beginn los werden: Wer sich für dieses Buch entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass er hier kein 08/15-Thrillerchen in Händen hält, den man mal eben so liest, ohne groß nachzudenken, quasi als nichtssagendes Häppchen. Das wird nicht funktionieren. Allein die Geschichte um den Fahrer(jawohl, nicht Führer!)-Bunker habe ich als hochinteressant empfunden. Ich wusste bis dato nicht mal, dass es ihn gibt! Und da behaupte ich doch immer, dass mein Mann und ich schon fast alle Hintergrundberichte, Reportagen oder Dokus über das Thema Hitler und alles, was es dazu gibt, gesehen zu haben. Und dann…nun… es ist doch toll, wenn ein Buch einem noch etwas offenbart, womit man gar nicht rechnet. Wissen, dass einen auch jenseits des Unterhaltungspfad noch mitnehmen kann. Da wir in Zeiten von Google leben, habe ich genau dort mal gesucht und bin fündig geworden. Wer also auch Interesse an dem Thema hat, bitte sehr, auf der Seite „Berliner Unterwelten“  gibt es einiges wissenswertes zu entdecken! Wenn man dann nicht nur das geschriebene Wort, sondern die Örtlichkeiten mal vor Augen hatte, dann denke ich, dass einem an bestimmten Stellen auch eine Gänsehaut überkommt! Zur Geschichte hinter der Geschichte sei damit erst mal alles gesagt, sie ist nicht einfach, man muss schon mitdenken, vielleicht auch etwas Wissen schon mitbringen, da es einen Teil der Story nun mal ausmacht. Und man muss die Bereitschaft haben, sich damit auseinanderzusetzen und darf sich nicht ablenken lassen. Die Gefahr besteht leider auch! Es fängt alles auch wirklich wie ein „normaler“ Thriller an. Man lernt die Figur Lea kennen, mit ihrem Motorrad und wie sie so tickt. Tough, jung, wissbegierig, eine Frau, wie ich sie mag! Kein kleines Weibchen, dass männliche Hilfe nötig hat. Auch wenn sie natürlich vor dem Antritt ihres Jobs nervös ist. Wer wäre das nicht! Aber sie schlägt sich gut. Und dann wird sie gleich mit einem Mord konfrontiert, der auch ihrem Magen einiges abverlangt. Aber dem des Lesers auch! Also gleich noch eine Warnung. Es wird niemand geschont, wenn die Auffindesituation der Opfer beschrieben wird. Wenn ich die Augen geschlossen habe, sah ich es vor mir. Nun, mich interessiert allerdings auch so was und schockt mich nicht zwingend… Und dann tritt Jack auf. Jack haut Lea ja offensichtlich um. Die Erotik springt einen förmlich an. Und ich muss sagen, ich habe nicht in diesem Buch damit gerechnet!!! Ganz klar, da kommt einiges dann sehr klar ans Tageslicht, wo man sagen sollte, kein Buch für Jugendliche! Zumindest sehe ich das so! Ich war wie schon gesagt, einfach nur überrascht, aber nicht negativ! Es passte gut dazu, in welchen Konflikt es Lea stürzt, als der Verdacht auf ihren Liebhaber, der ja nun mal der Spitzenmann einer „rechten“ Partei ist, fällt. Da kann man sich gut vorstellen, welchen Gewissenskonflikt das bei ihr auslöst. Und wie schwer es sein muss für sie, sich der Anziehungskraft dieses ganzen Kerls zu entziehen. Ich möchte da nicht mit ihr tauschen! Die Geschichte birgt also einiges an explosivem Material, ist so voll mit Spannung an allen möglichen Ecken und Kanten, dass es wirklich keine Story ist, die sich zwischen ein paar Zeilen abhandeln lässt. Aber ich möchte einfach nicht zu viel der Geschichte wegnehmen, nur eben vermitteln, dass es ein komplexes Buch ist, kein leicht dahin geschriebener Thriller, den man zum Abschalten nutzen kann oder zwischen „Suppe und Kartoffeln“ lesen sollte, dann bekommt man garantiert nur die Hälfte mit! Fazit: Nichts für Leute, die „mal eben“ was lesen wollen, keine leichte Lektüre. Viel eher in einem harten Thriller verpackte Geschichte, die einem eine Gänsehaut verursacht und Interesse an mehr weckt, erwachsen, ohne romantisches Getue, dazu noch in einer Stadt angesiedelt, die sowieso schon ein Hexenkessel ist, also ein perfekt gewählter Ort! Manchmal lenkt einen die Geschichte hinter der Location dann etwas ab, das führt dann letztendlich zu dem einen Stern Abzug. Bewertung: 4 von 5 Nilpferden Danke an Jerry Media und Cassandra Negra für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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  • Leider fehlt die Spannung

    Die Lust des Bösen
    flieder

    flieder

    Lea Lands, frisch ausgebildete Profilerin, bekommt  gleich mit ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Eine junge Frau wurde auf brutalste Art ermordet und im ehemaligen Fahrerbunker Hitlers aufgefunden. Bald schon geschehen weitere Morde, die ebenfalls wieder an Orten in Szene gesetzt wurden mit denen  Hitler in Verbindung stand.  Alle Hinweise lassen den Schluss zu, dass die Nationalpartei damit in Verbindung stehen könnte. Aber ausgerechnet in Jack, den Chef der Partei, hat sich Lea unsterblich verliebt. Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich fesseln. Zwar beginnt es richtig spannend, doch das lässt leider sehr schnell nach und die Autorin verliert sich in endlosen  Beschreibungen unwichtiger und z. T. auch unglaubwürdigen Hintergründen.   Da man schon von Anfang an weiß wer der Täter ist bleibt auch hier die Überraschung auf der Strecke. Das Cover finde ich gar nicht schlecht und es verleitet schon zu einem näheren Blick. Leider kann ich hier nur 2 Sterne vergeben.

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    • 3
    flieder

    flieder

    11. August 2014 um 20:37
  • Leserunde zu "Die Lust des Bösen" von Cassandra Negra

    Die Lust des Bösen
    JerryMediaVerlag

    JerryMediaVerlag

    Herzlich willkommen in unserer vierten Leserunde. Für alle, die uns noch nicht kennen: Der Jerry Media Verlag ist ein junger Schweizer Verlag, mit dem wir uns auf Thriller und Psychologische Fachliteratur spezialisiert haben. Mehr über uns erfahrt Ihr auf unserer Homepage: http://www.jerrymedia.eu/.  Heute möchten wir Euch »Die Lust des Bösen«, den ersten Roman aus der Thriller-Trilogie von Cassandra Negra, vorstellen. Eigentlich ist Cassandra Negra eine durch und durch optimistische junge Frau, die nichts mehr liebt als Lachen, gute Laune und Reisen. Und letzteres tut sie - bedingt durch ihre berufliche Tätigkeit und ihre verschiedenen Lebensmittelpunkte in Europa und Südamerika – sehr häufig. Dabei versucht sie stets mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, sich einen unverstellten Blick zu bewahren und Neues zu entdecken. Doch von Zeit zu Zeit, wenn ihre andere große Leidenschaft – das Schreiben – sie überfällt, taucht sie tief hinab in menschliche Abgründe. Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist. Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den schrecklichen Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät Lea im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus. Ein spannender Thriller, der definitiv nichts für schwache Nerven ist!  Einen Blick in den Buchtrailer könnt ihr hier werfen: Lust auf mehr? Für die Leserunde zum zweiten Teil der spannenden Thrillertrilogie könnt ihr euch noch bis zum 31. Mai bewerben: http://www.lovelybooks.de/autor/Cassandra-Negra/Todesbotschafter-1072069503-t/leserunde/1093947319/ Wenn Ihr Euch für diese spannende Leserunde bewerben wollt, würden wir gerne wissen: Stellt Euch vor, Ihr seid unterwegs auf einer geführten Tour durch die Berliner Unterwelten. Es ist dunkel, kalt und nass. Nach einer Stunde erreicht Ihr endlich Euer Ziel, einen alten Bunker aus der Zeit des Dritten Reiches. Mit der Gruppe geht Ihr durch einen schmalen, engen Gang des Bunkers bis zum Ende. Dann haltet Ihr euch rechts und betretet einen größeren Raum. Es ist stockfinster, nur schwer könnt Ihr irgendetwas erkennen. Euer Guide lässt seine Taschenlampe über die feuchten Bunkerwände gleiten, als Ihr ein lautes quietschendes Geräusch hört. Ihr dreht euch um und seht, dass die alte massive Stahltür zugeschlagen ist. Einige aus der Gruppe versuchen verzweifelt die Tür wieder zu öffnen, aber vergebens. Was wäre Eure größte Angst? Was würdet Ihr in dieser Situation tun? Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten. Die Bewerbung läuft bis einschließlich 07. Juni 2014. Viel Spaß! Euer Jerry Media-Team.

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    • 268
  • Die Lust des Bösen

    Die Lust des Bösen
    Blaustern

    Blaustern

    04. August 2014 um 15:41

    Lea Lands hat ihre Prüfung zur Fallanalytikerin bestanden und wird nun gleich mit ihrem ersten Fall im Berliner LKA betraut. Ihr Kollege Max Hofmann nimmt sich ihrer an, und gemeinsam landen die beiden in der Berliner Unterwelt. Tunnel und Bunker gibt es dort noch eine Menge, und bei einer Führung wurde eine auf grausamste Weise ermordete Frau im ehemaligen Fahrerbunker Hitlers aufgebahrt gefunden. Sie sind noch kein Stück vorangekommen, da geschieht der nächste Mord, der diesem sehr ähnlich ist. Ebenso grausam zugerichtet wird wieder eine junge Frau gefunden, diesmal in der Wolfsschanze. Was will der Mörder mit diesen Tatorten aussagen? Kommt dieser Serienkiller aus der rechten Szene? Und inwieweit ist Jack Braun, der Vorsitzende der Nationalen Partei und Leas momentan größte Leidenschaft, darin verstrickt, der genau zum Tatzeitpunkt des zweiten Mordes vor Ort war? „Die Lust des Bösen“ ist der erste Band der Trilogie um die Profilerin Lea Lands und umfasst das Gebiet des Nationalsozialismus‘. Dabei führt uns dieser Thriller schon ins Genre des Psychothrillers mit seinen üblen Phantasien und brutalen barbarischen Kultmorden. Wir werden hier in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche geführt, und die Grausamkeiten nehmen kein Ende. Der Thriller ist blutig, und die Schilderungen gehen hautnah. Außerdem ist er sehr vielfältig und gedankenreich, was auf die ungeheure Recherchearbeit und das Wissen der Autorin zurückzuführen ist. So sind allerdings sehr viele Handlungsstränge eingebaut worden, die anfangs verunsichern und es einem nicht gerade einfach machen, dieses Buch zu lesen, denn es scheint, als passen sie gar nicht in diese Geschichte. Erst nach und nach erkennt man einen Zusammenhang. Durch all die Fakten, Stränge, Wissen und Details verliert man ab und an die Hauptcharaktere aus den Augen, die aber sonst gut ausgearbeitet sind. Lea und Max sind sympathisch und geben ein gutes Team ab. Der gutaussehende Jack Braun passt auch gut in die Geschichte, und man kann gut verstehen, warum Lea sich in ihn verguckt hat. Wenn man sich an all die Handlungsstränge gewöhnt hat, liest sich der Schreibstil gut, und die vielen Wendungen und Überraschungen machen das Buch außerordentlich spannend.

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  • Für Fans von Fitzek und Hoffman ein absolutes MUSS

    Die Lust des Bösen
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    Leseeindruck: Wie fange ich am besten an? Ich versuche es mal mit "Ich bin begeistert!". Cassandra Negra hat hier einen absolut packenden Thriller geschrieben, bei dem ich nicht einen Moment hatte an dem es sich hingezogen hat. Die Spannung hat sich wunderbar aufgebaut und auch die tolle Szenerie in, um und "unter" Berlin hat mich begeistert. Der Täter, seine Psyche und die doch recht blutig widerwärtige Art zu töten haben mich absolut gefesselt. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Ich konnte mir zu jedem ein tolles Bild machen. Jeder von ihnen hat seine eigene und nicht immer aalglatte Geschichte. So war nicht nur die Geschichte spannend sondern auch seine facettenreichen Charaktere. Wer Thriller-Fan ist, der wird dieses Buch lieben und verschlingen! Und wer gegen knisternde und nicht weichgespülte Erotik auch nichts einzuwenden hat ist hiermit bestens bedient! Mein Fazit: Fans von Sebastian Fitzek und Jilliane Hoffman werden begeistert sein. Ich war es auf jedenfall!!

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    • 2
  • Für Fans von Fitzek und Hoffman ein absolutes MUSS

    Die Lust des Bösen
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    Leseeindruck: Wie fange ich am besten an? Ich versuche es mal mit "Ich bin begeistert!". Cassandra Negra hat hier einen absolut packenden Thriller geschrieben, bei dem ich nicht einen Moment hatte an dem es sich hingezogen hat. Die Spannung hat sich wunderbar aufgebaut und auch die tolle Szenerie in, um und "unter" Berlin hat mich begeistert. Der Täter, seine Psyche und die doch recht blutig widerwärtige Art zu töten haben mich absolut gefesselt. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Ich konnte mir zu jedem ein tolles Bild machen. Jeder von ihnen hat seine eigene und nicht immer aalglatte Geschichte. So war nicht nur die Geschichte spannend sondern auch seine facettenreichen Charaktere. Wer Thriller-Fan ist, der wird dieses Buch lieben und verschlingen! Und wer gegen knisternde und nicht weichgespülte Erotik auch nichts einzuwenden hat ist hiermit bestens bedient! Mein Fazit: Fans von Sebastian Fitzek und Jilliane Hoffman werden begeistert sein. Ich war es auf jedenfall!!

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    • 3
  • Ein sehr guter Auftkat einer Thriller Triologie

    Die Lust des Bösen
    bookmaus

    bookmaus

    Ein sehr guter Auftkat einer Thriller Trilogie. Die einem mitnimmt  in die Welt der menschlichen Abgrunde, Erotik & Nationalsozialismus.

    • 3
  • Die Lust des Bösen

    Die Lust des Bösen
    Lunamonique

    Lunamonique

    Cassandra Negra ist das Pseudonym einer promovierter Wissenschaftlerin und Geschäftsführerin eines Familienunternehmens. Mit „Die Lust des Bösen“ startet ihre Krimireihe rund um in die junge Profilerin Lea Lands. Inzwischen ist der zweite Band „Todesbotschafter“ erschienen.   Kaum hat Lea Lands ihr Studium beendet und kann sich in die Arbeit als Profilerin beim LKA Berlin stürzen, treibt ein sadistischer Serienmörder sein Unwesen. Die Grausamkeit des Täters schockiert die Ermittler. Ihm geht es um Macht und Kontrolle. Seine Opfer setzt er an Hitlers ehemaligen Wirkungsstätten in Szene. Welche Botschaft will er übermitteln? Die Spuren führen Lea Lands und Kommissar Max Hofmann in die Neonaziszene. Ausgerechnet in den Chef der Nationalpartei hat sich Lea unwissentlich verliebt.   Lust und Böse werden in diesem Kriminalroman wörtlich genommen. Der Täter steht von Anfang an fest. Ihm ist nur schwer auf die Spur zu kommen. Menschliche Abgründe in den verschiedensten Formen bestimmen die Geschichte. Misshandlung, Vergewaltigung, Mord, selbst an den Nebenschauplätzen geht es gewalttätig zur Sache. Der Sprachstil der Autorin ist für einen Thriller äußerst ungewöhnlich. Es wird von Anfang an viel verraten. Statt eine packende Atmosphäre zu schaffen, werden Hintergründe durchleuchtet. Unter den vielen Erklärungen und Erzählungen leidet besonders im ersten Teil die Spannung. Der Plot hat wenig Raffinesse. Es geht mehr um die psychologischen Aspekte, Demütigungen, Machtausübungen, Zerstörungen. Wie die Neonazis ist der Täter der Faszination Hitlers erlegen. Seine Gefühlsaufwallungen, seine Verehrung sind nicht nachzuvollziehen. Das Gefühl von Abscheu stellt sich von Anfang an ein. Geschichtlich relevante Orte dienen als Kulisse für den Krimi. Wo hat sich Hitler länger aufgehalten? Wo lässt er sich am besten verehren? Die Neonaziszene wird in einem nicht besonders guten Licht dargestellt. Die Gegensätze Gut und Böse reiben sich gegeneinander auf und trotzdem bleibt kein gutes Gefühl bei Thema, Aufbau und Handlung. Vieles in der Handlung erweist sich als widersprüchlich. Ein Vater, der den Tod seiner Tochter mitgeteilt bekommt und nicht einmal fragt, wie sie gestorben ist. Ein Polizist, der mit einer Schreibmaschine wichtige Daten einer Vermisstenmeldung erfasst. Eine Profilerin, die sich nicht ausschließlich auf einen Fall konzentriert, kein richtiges Tempo in die Ermittlungen bringt, obwohl es sich nach dem zweiten Opfer eindeutig um einen Serienmörder handelt. Die Charaktere bleiben oberflächlich, auch wenn die Autorin versucht, ihnen Ecken und Kanten zu verleihen und bei jeder Figur mit ganz vielen Details aus dem Background aufwartet. Der Unterhaltungswert leidet von Anfang an unter dem eigenwilligen Sprachstil, fehlenden originellen Ideen und den blassen Figuren. Dem Thriller fehlen Thrillerelemente. Es gibt nichts Geheimnisvolles und nur sehr wenig Rätselhaftes. Zu sehr werden Klischees bedient. Positiv sind die Verwicklungen und Verstrickungen. Eines der wenigen Rätsel stellen die Botschaften des Täters auf.   Das Cover wirkt energiegeladen und spannend. Die düstere Gestaltung mit der roten Titelschrift weckt die Neugierde. Sehr gelungen. Tatsächlich steigert sich der Krimi im letzten Drittel der Geschichte. „Die Lust des Bösen“ fehlt es an dichter, fesselnder Atmosphäre. Schon nach wenigen Seiten erlischt das Interesse am Weiterlesen. Die vielen Sexszenen sorgen nicht für Würze. Sie wirken zeitweise sogar fehl am Platz. Leider wird die Erwartung, die sich durch die Covergestaltung aufbaut, nicht erfüllt. Im Vergleich zu anderen Krimis und Thrillern verliert "Die Lust des Bösen" sehr deutlich.

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    • 2
  • super aber nichts für schwache Nerven

    Die Lust des Bösen
    loewe

    loewe

    24. July 2014 um 19:27

    Verlagsinfo, Klappentext “Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist. Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den grauenhaften Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät sie im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus.” 476 Seiten ISBN: 9783952390603 Jerry Media Verlag Mein Lesen Dieser Titel eignet sich auf keinen Fall mal so zum “Nebenherlesen” , dazu ist das Randthema welches die Autorin wählte einfach zu wichtig und zu vielschichtig.  Dies ist aber ganz sicher kein Qualitätsmangel sondern soll viel eher darauf hinweisen, dass man sich als Leser die nötige Zeit für dieses Buch nehmen sollte.  Auch möchte ich hier an dieser Stelle noch gerne anmerken, dass es sehr blutig und zum Teil recht heftig einher geht. Auch einige Schilderungen von einigen  Sexszenen sind nicht so ganz ohne. Also bitte vorab beachten! Gleich der erste Fall für die junge Profilerin Lea Lands hat es in sich. Gerade eben  hat sie die Abschlussprüfung zur Fallanalytikerin erfolgreich gemeistert, schon ist es ihr gelungen die begehrte Stelle im Berliner LKA zu erhalten.  Kaum hat sich Lea  mit ihrem Kollegen Max Hofmann arrangiert müssen sich beide schon um den ersten gemeinsamen Fall kümmern. In der Berliner Unterwelt, in der es immer noch begehbare Tunnel und Bunker gibt, wird eine grausam verstümmelte Leiche gefunden. Im ehemaligen Fahrerbunker von Hitler wurde die Leiche regelrecht künstlerisch drapiert. Nun ist es an Lea sich in den Täter hinein zu versetzen. Warum liegt die Tote unter einem Bild welches die Germania darstellt?  Doch bevor es Lea und Max gelingt dem Täter auch nur ein Stück näher zu kommen, taucht leider schon die nächste Leiche auf. Es gelingt Cassandra Negra uns  hier einen tiefgründigen und sehr vielschichtigen Thriller  zu präsentieren, der wirklich jenseits des Mainstreams daherkommt. Sie greift das Thema Nationalismus auf eine ganz andere Art und Weise auf und rüttelt so den Leser wirklich durch. Auch mit ihrer Hauptfigur hat die Autorin eine interessante Persönlichkeit geschaffen. Der Autorin gelingt es den Leser tief in die menschliche Psyche zu entführen. Sei es indem sie uns mit Max an diversen SM Praktiken teilhaben lässt, oder in meinen Augen noch viel dramatischer aufzeigt, wie der eine oder andere der Nationalsozialisten so tickt… Ich finde es sehr mutig dieses Thema für einen Thriller auszuwählen. Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen, aber ich für mich selber hätte auf  den einen oder anderen Nebenstrang  gerne verzichtet, es wurde mir dann zum Teil etwas zu viel, aber das ist mein persönlicher Eindruck.

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  • [Rezension] Die Lust des Bösen

    Die Lust des Bösen
    Lienne

    Lienne

    Die Lust des Bösen – Cassandra Negra Inhalt: Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist. Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den grauenhaften Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät sie im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus. Meine Meinung: Es ist sehr schwierig für mich dieses Buch zu rezensieren. Das Thema des Buches finde ich sehr spannend, auch Lea Lands ist mir sympathisch. Dennoch konnte mich das Buch bis auf 2-3 Abschnitte leider nicht fesseln und begeistern. Es war langatmig und es gab viel zu viele Nebenstränge, die von dem Haupterzählstrang abgelenkt haben. Ich hatte das Gefühl, dass vor lauter Nebensträngen vergessen wurde zu erzählen, wie die Morde aufgeklärt werden und der Mörder geschnappt wird. Fazit: Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen, doch Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wen dieses Thema interessiert, sollte es mit dem Buch versuchen und wer weiß, vielleicht kann es die anderen Leser besser fesseln als mich.

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    • 2
  • Nichts für zarte Gemüter

    Die Lust des Bösen
    janaka

    janaka

    15. July 2014 um 17:03

    Bei einer Führung durch Berlins Unterwelt wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie wurde auf brutalste Weise getötet und im ehemaligen Fahrerbunker Hitlers in Szene gesetzt. Kommissar Hoffmann und die junge Profilerin Lea Lands vom LKA ermitteln in diesem Fall. Dann passiert ein weiterer Mord, der große Ähnlichkeiten mit dem ersten hat. Wieder wird eine junge Frau grausam ermordet und an einem Schauplatz Hitlers, der Wolfsschanze in Polen abgelegt. Ist der Psychopath in der rechten Szene zu finden? Lea lernt den charismatischen Jack Braun kennen, er ist der Parteivorsitzende der Nationalen Partei. Beide sind voneinander fasziniert und leben ihre Leidenschaft aus. Jack ist zur gleichen Zeit an der Wolfsschanze, als der zweite Mord passiert, Lea kommt der Verdacht, ob er vielleicht etwas damit zu tun hat. Nach und nach erkennt Lea das Grauen. die Besessenheit, den Wahnsinn und den Fanatismus der rechten Szene. "Die Lust des Bösen" von Cassandra Negra ist der Auftakt einer Trilogie um die Profilerin Lea Lands. Die Autorin gewährt uns einen spektakulären Einblick in menschliche Abgründe. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Autorin beschreibt viele Schauplätze und Begebenheiten ausführlich und detailgenau, was mich sehr anspricht. Man spürt beim Lesen, wieviel Energie und Recherchearbeit dahinter steckt. Ungewöhnlich an diesem Buch sind die vielen verschiedenen Handlungsstränge, wobei man am Anfang echt irritiert ist, was hat das nun mit der Geschichte zu tun? Aber die Autorin führt zum Schluss alles gut gekonnt zusammen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und entwickeln sich im Laufe des Buches. Mit Lea Lands hat Cassandra Negra eine sehr sympathische Ermittlerin erschaffen, mit Ecken und Kanten, mit Ängsten und Träumen. Auch von Jack Braun bin ich ganz angetan, er wird als gutaussehend und charismatisch beschrieben und so habe ich ihn auch beim Lesen gesehen. Dann ist da noch Wenger, mit ihm hat die Autorin ein wahres Monster erschaffen, der Hitler und den Nationalsozialismus verherrlicht. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, nur muss ich einen Punkt abziehen, da manche langen Beschreibungen die Spannung etwas gedrosselt haben.

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  • Die Lust des Bösen - definitiv kein Thriller

    Die Lust des Bösen
    Ketty

    Ketty

    07. July 2014 um 21:04

    Lea Lands hat gerade ihre Prüfung bestanden und freut sich nun auf die spannende Arbeit als Profilerin beim LKA Berlin. Gleich an ihrem ersten Tag bekommt sie einen Fall zugeteilt, den sie mit ihrem Kollegen Max Hofmann lösen muss. Eine junge Frau wurde aufs brutalste getötet und in Hitlers ehemaligen Fahrerbunker in Berlins Unterwelten abgelegt. Die Leiche wurde bei einer Führung entdeckt. Als wenig später eine genauso grausam zugerichtete zweite Leiche in der Wolfsschanze gefunden wird ist klar, dass die beiden Ermittler es hier mir einem Serienkiller zu tun haben. Die Tatorte lassen darauf schließen, dass der Täter im nationalsozialistischen Bereich zu suchen ist. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich war gespannt, wie die Geschichte rund um das heikle Thema verlaufen soll. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Von einem Thriller kann man wirklich nicht sprechen. Die Autorin hat so viele Nebenstränge laufen lassen, dass hier keine wirkliche Spannung aufkommen konnte. Der Täter ist dem Leser auch von Anfang an bekannt, was ich generell nicht schlecht finde, aber in diesem Fall hätte es dem Spannungsbogen durchaus geholfen, den Leser etwas miträtseln zu lassen. Der Schreibstil an sich hat mir allerdings ganz gut gefallen. Das Buch hat sich flüssig und wie ein Roman lesen lassen. Teilweise waren mir persönlich die Dialoge zu abwegig und ich konnte manche Handlungen absolut nicht nachvollziehen. Die Charaktere sind mir leider auch nicht sympathisch gewesen. Langweilig fand ich das Buch nicht. Es gab einige interessante Fakten und auch so hat es sich gut lesen lassen, aber spannend war es auch nicht.

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  • Leider etwas enttäuschend

    Die Lust des Bösen
    FlipFlopLady007

    FlipFlopLady007

    27. June 2014 um 20:46

    „Die Lust des Bösen“ erzählt vom ersten Fall der jungen Profilerin Lea Lands. Lea ist gerade mit ihrem Studium und ihrer Ausbildung zur Profilerin fertig geworden und schon bekommt sie einen ganz harten Fall. Ein Verrückter läuft herum und foltert junge Frauen bevor er sie dann auf grausame Weise ermordet. Da die erste Leiche im ehemaligen Fahrerbunker unter der Stadt Berlin gefunden wird, ist schnell klar, dass es sich um einen Mörder aus dem Kreise der Neonazis handeln muss. Doch je weiter Lea und ihr Kollege Max ermitteln, desto mehr steht fest, hier handelt es sich um keinen gewöhnlichen Mord. Der Mörder muss ein schrecklichen Ziel verfolgen. Lea und ihr Kollege Max machen sich auf die Suche und geraten immer mehr in den Kreis der Neonazis. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich finde die Idee, die diesem Buch zu Grunde liegt wirklich gelungen. Sie hat viel Potential, ist hier allerdings nicht ganz perfekt umgesetzt worden. Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Er baut eine gewisse unterschwellige Spannung auf und verspricht einen atemberaubenden Thriller. Ab der Mitte des Buches überwiegen dann allerdings die Nebenschauplätze. Die eigentlichen Morde und deren Täter rücken beim Lesen beinahe in den Hintergrund, da es viele andere interessante Dinge zu entdecken gibt, die mit dem eigentlichen Inhalt des Buches allerdings nicht allzu viel zu tun haben. Natürlich ist das Privatleben der teilnehmenden Personen interessant, allerdings trägt es leider nicht zur Spannung bei und sorgt dafür, dass diese sich langsam aber stetig wieder abbaut. Auch das Ende fand ich ein bisschen enttäuschend, da es ziemlich plötzlich kam und ich es auch ein wenig zu kurz abgehandelt fand. Insgesamt finde ich, ist das Buch eher ein Roman mit Krimi- und Thrillerelementen. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Der Spannungsaufbau am Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen. Auch die Beschreibung sehr brutaler Szenen liegt der Autorin sehr, an diesen Stellen habe ich mich richtig gegruselt. Auch den Rest des Buches fand ich sprachlich sehr gut, auch wenn an der ein oder anderen Stelle dann ein wenig die Spannung gefehlt hat. Was ich stilistisch ebenfalls sehr gut finde, ist, dass die Autorin beim Beschreiben bestimmter Szenen zunächst kurz die Gegenwart anspricht und dann in die Vergangenheit springt, um zu erzählen, wie es zu der gegenwärtigen Szene gekommen ist und diese dann zu Ende erzählt. Dieser Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Charaktere: Auch die Charaktere an sich haben mir insgesamt ganz gut gefallen. Besonders interessant finde ich den Charakter des Mörders. Er ist sehr gut herausgearbeitet und wird durchaus glaubwürdig dargestellt. Auch die beiden Ermittler haben mir an sich gut gefallen. Lea Lands ist eine mutige junge Frau, die eben auch manchmal von Angst geplagt wird. Sie ist nicht perfekt, aber dadurch sehr sympathisch und liebenswert. Es hat mir viel Spaß gemacht, sie durch dieses Buch zu begleiten. Auch ihren Kollegen Max fand ich gut. Anfangs konnte ich nicht viel mit ihm Anfangen, da er zunächst eine eher unscheinbare Figur ohne richtige Konturen war. Dann aber wurde er mehr in den Fokus der Erzählungen gerückt. Dieses Vorgehen finde ich ebenfalls sehr gelungen. Cover: Das Cover des Buches passt, meiner Meinung nach, sehr gut zum Inhalt des Buches. Durch seine düstere Aufmachung verrät es bereits ein klein wenig über die Art des Buches und baut eine gewisse Erwartungshaltung auf, die nicht enttäuscht wird. Auch den Klappentext finde ich gelungen, denn er verrät weder zu viel noch zu wenig und bringt den Inhalt des Buches sehr gut auf den Punkt. Fazit: Insgesamt finde ich das Buch mittelmäßig. Es ist kein herausragender Thriller, wie ich nach dem starken Anfang erwartet hatte. Das Buch hat sich leider eher zu einem Roman mit Zügen eines Krimis oder Thrillers entwickelt, was mich etwas enttäuscht hat. Ich fand das Buch sehr interessant, dass ist keine Frage und auch die Idee finde ich klasse, allerdings finde ich, dass das Buch dem Genre Thriller nicht ganz gerecht wird.

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    Die Lust des Bösen
    MiraBerlin

    MiraBerlin

    25. June 2014 um 11:08

    Inhalt Der erste Fall der jungen Profilerin Lea Lands bietet Nervenkitzel pur. In Hitlers ehemaligem Fahrerbunker in den Katakomben unterhalb der Stadt Berlin wird die grauenhaft zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Kurz darauf passiert ein zweiter Mord, der frappierende Ähnlichkeiten mit dem ersten Fall aufweist.  Hat es die Berliner Polizei hier mit einem Serienkiller zu tun? Lea Lands ermittelt in der rechten Szene und lernt Jack, den smarten Chef der Nationalpartei, kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt und mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Aber dann beschleicht die Profilerin ein dunkler Verdacht: Könnte Jack etwas mit den grauenhaften Morden zu tun haben? Immer tiefer gerät sie im Laufe ihrer Ermittlungen in einen Sumpf aus unvorstellbarem Grauen, Besessenheit, Wahnsinn und nationalsozialistischem Fanatismus. Bis in diesem Buch wirklich etwas passiert, dauert es relativ lange. Davor werden alle Charaktere eingeführt und auch gut beschrieben. Mir selbst hat das sehr gut gefallen, weil man so zumindest nie überfordert war mit den ganzen Persönlichkeiten. Damit bin ich aber auch schon beim Hauptproblem mit diesem Buch: die Autorin beschreibt die Nebenszenen sehr detailliert und tut alles, um den Leser einen guten Eindruck zu vermitteln. Allerdings ist ihre Detailliebe dann bei den wichtigen Szenen, wie z.B. den Ermittlungen, verloren gegangen. Im Gegensatz zu den fiktiven Figuren weiß der Leser schon sehr früh, wer der Täter ist. Das Problem ist, dass die Spannung so kaum aufkommt, da die wichtigen Szenen, wie z.B. der große Showdown, mir einfach nur runtergeschrieben vorkamen. Auch wenn ich es noch so konzentriert las, hatte ich das Gefühl, als würde ich die Seiten nur so überfliegen. Das Buch konnte mich eher in seinen Nebenszenen in den Bann ziehen, die mich aber irgendwann auch langweilten, weil ich mich auch ein wenig veralbert fühlte. Ich meine: sollte das Hauptaugenmerk des Autors nicht eher auf den wichtigen Szenen liegen? Dennoch kann ich eine äußerst positve Sache berichten: sehr gut hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Um ehrlich zu sein, glaube ich auch, dass nur dieser grandiose Schreibstil dafür gesorgt hat, dass ich das Buch überhaupt weitergelesen habe. Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt, ist nämlich sehr gut, aber leider nur mittelmäßig umgesetzt. Dennoch kann ich sagen, dass mich ihr Schreibstil sehr gut unterhalten hat. Äußerst interessant fand ich auch immer die immer wieder auftauchenden Diskussionen, was einen Menschen denn nun böse macht. Vor allem aus psychologischer Sicht hat das Buch einiges zu bieten meiner Meinung nach. Dies geschieht allerdings immer eher am Rande und steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte, was mir so auch am passendsten erscheint. Auch das Ende empfinde ich nicht als befriedigend, da es ein offenes Ende ist. Ich weiß vielleicht, dass es bereits einen zweiten Teil gibt, allerdings muss ich sagen, dass ich kein sonderliches Interesse habe, diesen zu lesen, da mir der erste Teil schon nicht sonderlich viel gegeben hat. Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, allerdings macht die Autorin leider nur sehr wenig aus ihren zahlreichen Ideen. Dementsprechend muss ich leider sagen, dass ich das Buch so für zwischendurch mal ganz nett zu lesen fand, es jetzt aber nicht nochmal lesen müsste. Eigentlich schade bei so einer vielversprechenden Story!

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