Cassandra Negra Todesbotschafter

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Inhaltsangabe zu „Todesbotschafter“ von Cassandra Negra

Um den Tod ihres Kollegen zu verarbeiten, reist die junge Profilerin Lea Lands auf die Nordseeinsel Sylt. Bald jedoch muss sie ihren Urlaub abbrechen, denn der Serienmörder Wenger ist aus dem Krankenhaus in Berlin geflohen. Niemand weiß, wo er sich aufhält und wer sein nächstes Opfer sein wird. Nur Lea ahnt, was ihn umtreibt.
Dann geschieht mitten in Berlin das Unfassbare: Ein Mitarbeiter aus dem engsten Umfeld der Kanzlerin zündet im Sitzungssaal des Kabinetts eine Bombe. Eine Tat, die die Republik in Angst und Schrecken versetzt.
Stück für Stück entschlüsselt Lea Lands die Lebensgeschichte des Attentäters und gerät dabei ins Fadenkreuz des islamistischen Terrors.
Ein packender, rasanter Thriller um religiösen und politischen Fanatismus und Menschen, die bereit und willens sind, alles in Kauf zu nehmen. Die Grenzen zwischen Wahrheit, Wahn und Wirklichkeit verschwimmen und über allem schwebt die Frage: "Gibt es Ziele, für die es sich wirklich zu kämpfen lohnt, auch wenn dabei unschuldige Menschen geopfert werden?" Die Antwort ist scheinbar einfach, doch es gibt Situationen, in denen unser rationales Denken und Handeln plötzlich außer Kraft gesetzt werden.

Hat mir leider nicht so gut gefallen , da war der 1 Band mir doch etwas mehr Thriller .

— bookmaus

zuviele Handlungsstränge, aber wieder gekonnt zusammengeführt

— janaka

Lea Lands ist zurück und überzeugt auf ganzer Linie

— sabine_creutz

Leider kann man dieses Buch nicht als Thriller bezeichnen. Durch zu viele unwichtige Nebenstränge fehlte mir die Spannung.

— Lienne

Das Buch ist lesenwert für junge Autoren ,damit sie wissen wie man ein Buch NICHT schreiben sollte

— leseratte69

Toller, anspruchsvoller Thriller, mit anderer Erzählweise, sich langsam steigerndem Tempo und interessanten Charakteren.

— NorbertAltmann

Kann seine Versprechen leider nicht halten... Schade!

— Buchfan276

Enttäuschend. Ein tolles Thema völlig verschenkt, vor allem durch zahlreiche sinnlose Nebenstränge.

— Gulan

Lea Lands mausert sich. Eine Profilerin geht ihren Weg. Spannend, facettenreich, aber mit großen Schwächen und viel ungenutzen Potentials.

— Floh

Vom Buchrückentext her hätte ich mir mehr Spanning erwartet.

— esposa1969

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  • Leserunde zu "Todesbotschafter" von Cassandra Negra

    Todesbotschafter

    JerryMediaVerlag

    Herzlich willkommen in unserer dritten Leserunde. Für die, die uns noch nicht kennen: Wir (Jerry Media Verlag) sind ein junger Schweizer Verlag, und haben uns auf Krimis und Psychologische Fachliteratur spezialisiert. Mehr über uns erfahrt Ihr auf unserer Homepage: http://www.jerrymedia.eu/. Heute möchten wir Euch »Todesbotschafter«, den zweiten Roman aus der Thriller-Trilogie von Cassandra Negra, vorstellen. Eigentlich ist Cassandra Negra eine durch und durch optimistische junge Frau, die nichts mehr liebt als Lachen, gute Laune und Reisen. Und letzteres tut sie - bedingt durch ihre berufliche Tätigkeit und ihre verschiedenen Lebensmittelpunkte in Europa und Südamerika – sehr häufig. Dabei versucht sie stets mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, sich einen unverstellten Blick zu bewahren und Neues zu entdecken. Doch von Zeit zu Zeit, wenn sie ihre andere große Leidenschaft – das Schreiben – überfällt, taucht sie tief hinab in menschliche Abgründe. Auch in ihrem aktuellen Thriller greift Cassandra wieder brisante Themen auf: sie fragt, ob es zwischen Tätern und Opfern neben Schuld und Verantwortung und dem Bedürfnis der Opfer nach Rache und Vergeltung auch Vergebung oder gar Mitgefühl geben kann, und was religiöser und politischer Fanatismus aus ganz normalen Menschen macht. Geht mit Cassandras  »Todesbotschafter« auf eine spannende Reise, die euch nach Brüssel, Berlin, Wiesbaden, Washington, ins spanische Kloster Montserrat und zurück nach Nürnberg am Ende des Zweiten Weltkrieges führt. Obwohl sie scheinbar nichts miteinander gemein haben, werden die Schicksale der einzelnen Menschen, die in das Geschehen verwickelt sind, doch durch ein unsichtbares Netz miteinander verknüpft: Eine anerkannte Professorin für Molekulargenetik, die die Wahrheit über ihre Herkunft herausfinden will, stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis aus der Zeit des Dritten Reiches. Die Profilerin Lea Lands, deren letzter Fall für sie persönlich noch nicht abgeschlossen ist, wird mit einer Tat konfrontiert, die alles bisher Erlebte in den Schatten stellt. Ein amerikanischer Psychologe gerät in einen scheinbar unlösbaren Gewissenskonflikt und ein islamischer Wissenschaftler steigt zum religiösen Führer auf, der auch vor terroristischen Aktionen nicht zurückschreckt.  Erstmals gerät auch Deutschland ins Fadenkreuz des Terrors: Ein Mitarbeiter aus dem engsten Umfeld der Kanzlerin zündet eine Bombe. Eine Tat, die die Republik in Angst und Schrecken versetzt. Das BKA ermittelt und findet ein Bekennerschreiben, in dem ein mysteriöses Zitat auftaucht. Stück für Stück entschlüsselt Lea Lands in ihrem zweiten Fall die Lebensgeschichte des Attentäters. Immer tiefer dringt sie dabei in die Welt der Täter ein und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. In diesem packenden, rasanten Thriller um religiösen und politischen Fanatismus und Menschen, die bereit und willens sind, alles in Kauf zu nehmen, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Wahn und Wirklichkeit. Über allem schwebt die Frage: »Gibt es wirklich Ziele, für die es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn man dabei den Tod unschuldiger Menschen in Kauf nehmen muss?« Die Antwort ist scheinbar einfach, doch es gibt Situationen, in denen unser rationales Denken und Handeln plötzlich außer Kraft gesetzt werden – und in denen sich die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele auftun! Hier könnt Ihr schon mal einen Blick in den Buchtrailer werfen:  Für die, die den ersten Teil der Trilogie "Die Lust des Bösen" noch nicht kennen, gibt es hier das Video. Eine Leserunde dazu findet ihr hier, die Bewerbung läuft bis zum 1. Juni. http://www.lovelybooks.de/autor/Cassandra-Negra/Die-Lust-des-B%C3%B6sen-1044783902-w/leserunde/1094488912/ Eine Leseprobe haben wir auch vorbereitet: http://www.jerrymedia.eu/wp-content/uploads/2011/05/Todesbotschafter_Leseprobe.pdf Neugierig? Wenn ihr euch für diese spannende Leserunde bewerben wollt, würden wir gerne wissen:  Stellt Euch vor, Ihr seid mitten in einem Einkaufszentrum in einer deutschen Großstadt. Es ist kurz nach Feierabend, Ihr kommt vollbepackt aus einem der Lebensmittelgeschäfte im Erdgeschoss und freut Euch auf einen gemütlichen Abend zu Hause auf dem Sofa mit einem tollen Film. Gerade wollt Ihr Euch auf den Weg zum Aufzug in die Tiefgarage machen, als eine laute Explosion das Gebäude erschüttert. Teile der Decke stürzen herab. Instinktiv werft Ihr Euch zu Boden. Es ist heiß, überall Rauch und Flammen. Ihr könnt kaum atmen, tastet Euch selbst ab und stellt fest, dass Ihr offenbar unverletzt seid. Dann hört Ihr Schreie von Menschen, die nach Hilfe rufen – Überlebende. Niemand ist weit und breit zu sehen. Was geht Euch als Erstes durch den Kopf? Was würdet Ihr tun? Wir sind sehr gespannt auf Eure Antworten. Die Bewerbung läuft bis einschließlich 31. Mai 2014. Viel Spaß! Euer Jerry Media-Team.

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  • Todesbotschafter

    Todesbotschafter

    Blaustern

    09. October 2014 um 16:11

    Die Profilerin Lea Lands arbeitet beim LKA in Berlin und sucht auf Sylt Erholung. Außerdem benötigt sie die Zeit, um den sinnlosen Tod ihres Kollegen Max Hofmann zu verarbeiten, für den sie sich die Schuld gibt. Doch währenddessen flieht in Berlin der Serienmörder Hans Wenger aus dem Krankenhaus, und sie wird zurückbeordert, da sie sich als einzige in ihn hineinversetzen kann und ihn somit aufspüren könnte. In einem anderen Strang geht im Sitzungssaal des Kanzleramtes die Bombe hoch, wofür ein Mitarbeiter der Kanzlerin verantwortlich ist. Der labile Diplomatensohn David Moosbach wurde dafür von dem Islamforscher Maulisch engagiert und missbraucht, um seine fanatischen islamischen Pläne umzusetzen. In einem weiteren Strang findet die Wissenschaftlerin Maya Hunter in einem Antiquariat einen berührenden Liebesbrief, der sie in verschiedene Städte verschlägt. „Todesbotschafter“ ist der zweite Band der Trilogie um die Profilerin Lea Lands, aber gegenüber dem ersten Band leider halb so spannend. Wie man schon dem Inhalt entnehmen kann, gibt es hier unzählige Handlungsstränge, die es einem, gerade anfangs, nicht leicht machen, durchzublicken, da ständig von einem zum anderen gesprungen wird. Weniger wäre hier viel mehr gewesen, und so kommt die Handlung um Lea Land leider etwas zu kurz, was sehr schade ist. Außerdem sind einige Stränge auch unnötig, da es mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat. Sehr viele Nebendarsteller spielen mit, von denen ausführlich erzählt wird, die wichtigen Details aber lassen auf sich vergeblich warten. Trotzdem ist alles anschaulich beschrieben, sodass man ein genaues Bild vor Augen hat, und der Schrecken des Fanatismus wird hier überdeutlich. Blutige Szenen voller Grausamkeit prägen hier die bedrückende Atmosphäre und sind nichts für zart besaitete. Das Thema ist leider hochaktuell und lässt einen erschaudern. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen.

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  • Todesbotschafter

    Todesbotschafter

    Nik75

    21. September 2014 um 19:15

    Heute stelle ich euch den Thriller „Todesbotschafter“ von Cassandra Negra vor. In dem Roman geht es um Lea. Sie ist eine Profilerin und soll einen Serienmörder hinter Gitter bringen. Außerdem zündet ein Selbstmordattentäter eine Bombe im Kanzleramt. Auch hier soll Lea den wahren Täter finden. Meine Meinung: Bei diesem Thriller hatte ich sehr gemischte Gefühle. Er ist zwar spannend und flüssig geschrieben, aber die Autorin schweift oft in die Vergangenheit ab. Sie erzählt über die Leben von Protagonisten, die mit dem Geschehen und den Ermittlungen nur im weitesten Sinne zu tun haben. Allerdings habe ich am Ende des Thrillers verstanden warum sie das gemacht hat. In Berlin hat sich ja ein Selbstmordattentäter mit einer Bombe in die Luft gesprengt und damit viele Menschen in den Tod gerissen. Er war ein Glaubensfanatiker und genau das wollte Cassandra zeigen. Es hat immer schon Menschen gegeben, die andere wegen ihres Glaubens oder Herkunft umgebracht und verfolgt haben. Es hat immer schon Selbstmordattentäter gegeben und es wird sie auch immer geben. Am Anfang haben mich die vielen Szenenwechsel irritiert, aber als Lea dann den Fall so bravourös gelöst hat ist mir doch vieles klar geworden. Die Autorin hat uns auch schön gezeigt, dass aus jedem Menschen durch Manipulation ein Mörder werden kann. Ja das fand ich wirklich spannend. Es war ein Thriller der uns über viele verschiedene Schauplätze geführt hat Besonders die Szenen die sie im Konzentrationslager hat spielen lassen empfand ich als bedrückend. Es ist ein Buch zum Nachdenken und auch ich muss den Roman erst mal verdauen. Der Titel Todesbotschafter passt gut zum Buch, denn wie schon gesagt sind für mich Selbstmordattentäter und Mörder auch Todesbotschafter. Trotz meiner anfänglichen Skepsis hat mir der Thriller gut gefallen und so vergebe ich für das Buch 4 Sterne.

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  • Wie ein Rätsel das gelöst werden will ..... perfekt

    Todesbotschafter

    sabine_creutz

    13. August 2014 um 22:11

    Profilerin Lea Land ist zurück und mit ihr das hässliche Gesicht des Terrorismus. Über den Inhalt des Buches, wird im Klappentext so viel verraten, da möchte ich nicht noch mehr preisgeben. Wie schon in ihrem ersten Buch Die Lust des Bösen taucht Autorin Cassandra Negra, tief in die Psyche des Wahnsinns ein und zeigt die Abgründe der menschlichen Seele. Hass, Fanatismus und Gewalt – jeden Tag sehen wir in den Nachrichten unzählige Berichte über diese Themen. Cassandra Negra erschuf aus diesen Bausteinen, einen Thriller der besonderen Art. Wie ein rätselhaftes Puzzle, ein Labyrinth aus Worten – so formt sich langsam aus verschiedenen Sicht und Erzählweisen, ein komplettes Bild. Die Autorin formt aus diesen verschiedenen Handlungssträngen, eine Geschichte die fesselt und mitreißt. Ich war schon von Die Lust des Bösen begeistert und Todes-Botschafter steht diesem in nichts nach. Mit Spannung – die mit jedem Kapitel steigt und so die Neugierde wachsen lässt – und mit viel Leidenschaft, schenkt Cassandra Negra ihrem Leser wieder eine Geschichte, die das Kopf-Kino auf Hochtouren hält. Mit einer unheimlichen Leichtigkeit gelang es der Autorin Rassenhass, Gier, Macht, aber auch einen wundervollen Liebesbrief, so miteinander zu verknüpfen, das ein Roman entstand, der den Leser berührt, zum nachdenken und grübeln bringt. Gerade zu Beginn, als wir erfahren wie es Lea nach dem Tod ihres Kollegen geht, ihre tiefe Trauer, das Gefühl verloren im Dunklen zu sein, berührte mich sehr. Lea will wieder frei sein, atmen können, wieder lächeln und lachen. Diesen inneren Schmerz beschreibt Cassandra Negra mit viel Gefühl, vermittelt ihn realistisch und nachvollziehbar. Und so wie sie genau diese Verletzlichkeit beschreibt, gelingt es ihr auch mit härtere Szenen zu  überzeugen. Natürlich gibt es auch erotische Momente, aber auch diese haben Stil und rutschen nicht ins billige ab. Todes-Botschafter von Cassandra Negra ein fesselnder Thriller mit allem was ein gutes Buch braucht: Spannung die steigt, Charaktere die überzeugen und eine Rätsel das gelöst werden will. Ich freue mich schon auf das nächste Buch mit Lea Lands und begebe mich immer wieder gerne auf eine Reise mit der Autorin

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  • Wie ein Rätsel das gelöst werden will ..... perfekt

    Todesbotschafter

    sabine_creutz

    13. August 2014 um 22:11

    Profilerin Lea Land ist zurück und mit ihr das hässliche Gesicht des Terrorismus. Über den Inhalt des Buches, wird im Klappentext so viel verraten, da möchte ich nicht noch mehr preisgeben. Wie schon in ihrem ersten Buch Die Lust des Bösen taucht Autorin Cassandra Negra, tief in die Psyche des Wahnsinns ein und zeigt die Abgründe der menschlichen Seele. Hass, Fanatismus und Gewalt – jeden Tag sehen wir in den Nachrichten unzählige Berichte über diese Themen. Cassandra Negra erschuf aus diesen Bausteinen, einen Thriller der besonderen Art. Wie ein rätselhaftes Puzzle, ein Labyrinth aus Worten – so formt sich langsam aus verschiedenen Sicht und Erzählweisen, ein komplettes Bild. Die Autorin formt aus diesen verschiedenen Handlungssträngen, eine Geschichte die fesselt und mitreißt. Ich war schon von Die Lust des Bösen begeistert und Todes-Botschafter steht diesem in nichts nach. Mit Spannung – die mit jedem Kapitel steigt und so die Neugierde wachsen lässt – und mit viel Leidenschaft, schenkt Cassandra Negra ihrem Leser wieder eine Geschichte, die das Kopf-Kino auf Hochtouren hält. Mit einer unheimlichen Leichtigkeit gelang es der Autorin Rassenhass, Gier, Macht, aber auch einen wundervollen Liebesbrief, so miteinander zu verknüpfen, das ein Roman entstand, der den Leser berührt, zum nachdenken und grübeln bringt. Gerade zu Beginn, als wir erfahren wie es Lea nach dem Tod ihres Kollegen geht, ihre tiefe Trauer, das Gefühl verloren im Dunklen zu sein, berührte mich sehr. Lea will wieder frei sein, atmen können, wieder lächeln und lachen. Diesen inneren Schmerz beschreibt Cassandra Negra mit viel Gefühl, vermittelt ihn realistisch und nachvollziehbar. Und so wie sie genau diese Verletzlichkeit beschreibt, gelingt es ihr auch mit härtere Szenen zu  überzeugen. Natürlich gibt es auch erotische Momente, aber auch diese haben Stil und rutschen nicht ins billige ab. Todes-Botschafter von Cassandra Negra ein fesselnder Thriller mit allem was ein gutes Buch braucht: Spannung die steigt, Charaktere die überzeugen und eine Rätsel das gelöst werden will. Ich freue mich schon auf das nächste Buch mit Lea Lands und begebe mich immer wieder gerne auf eine Reise mit der Autorin

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  • Das Potential dieses Themas wurde leider nicht ausgeschöpft. Für mich persönlich sehr enttäuschend

    Todesbotschafter

    Lienne

    10. August 2014 um 14:19

    Todesbotschafter – Cassandra Negra Inhalt: Um den Tod ihres Kollegen zu verarbeiten, reist die junge Profilerin Lea Lands auf die Nordseeinsel Sylt. Bald jedoch muss sie ihren Urlaub abbrechen, denn der Serienmörder Wenger ist aus dem Krankenhaus in Berlin geflohen. Niemand weiß, wo er sich aufhält und wer sein nächstes Opfer sein wird. Nur Lea ahnt, was ihn umtreibt. Dann geschieht mitten in Berlin das Unfassbare: Ein Mitarbeiter aus dem engsten Umfeld der Kanzlerin zündet im Sitzungssaal des Kabinetts eine Bombe. Eine Tat, die die Republik in Angst und Schrecken versetzt. Stück für Stück entschlüsselt Lea Lands die Lebensgeschichte des Attentäters und gerät dabei ins Fadenkreuz des islamistischen Terrors. Ein packender, rasanter Thriller um religiösen und politischen Fanatismus und Menschen, die bereit und willens sind, alles in Kauf zu nehmen. Die Grenzen zwischen Wahrheit, Wahn und Wirklichkeit verschwimmen und über allem schwebt die Frage: "Gibt es Ziele, für die es sich wirklich zu kämpfen lohnt, auch wenn dabei unschuldige Menschen geopfert werden?" Die Antwort ist scheinbar einfach, doch es gibt Situationen, in denen unser rationales Denken und Handeln plötzlich außer Kraft gesetzt werden.   Meine Meinung: Bei „Todesbotschafter“ handelt es sich um den 2. Teil einer Thriller-Trilogie. Sowohl Teil 1, als auch Teil 2 haben es leider nicht geschafft mich zu fesseln. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, doch leider wird sich auch in Band 2 in so viele Nebenhandlungen verstrickt, dass man glatt vergisst, was die Haupthandlung ist und worum es geht. Unwichtige Szenen und Personen wurden zu detailliert beschrieben, während ich mir eher gewünscht hätte mehr über Lea Lands und ihre Arbeit als Profilerin zu erfahren. Es fehlte die Spannung und somit habe ich mich gefragt, warum dieses Buch ein Thriller sein soll. Dieses Thema ist so interessant und leider wurde das Potential überhaupt nicht ausgeschöpft. Für mich leider sehr enttäuschend.   Fazit: Ich konnte mit diesem Buch leider nichts anfangen, es hat mich nicht gefesselt und ich habe mich durchquälen müssen. Aber auch hier kann ich nur wieder sagen: Geschmäcker sind verschieden. Wenn euch das Thema interessiert und ihr viele Nebenstränge und Charaktere mögt, versucht es mit diesem Buch!

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  • Leider nicht ganz so gut wie "Die Lust des Bösen"

    Todesbotschafter

    Buechersuechtig

    22. July 2014 um 12:57

    DIE GESCHICHTE: Brüssel, Oktober 2007: Die angesehene Wissenschaftlerin Maya Hunter findet in einem Antiquariat einen Liebesbrief, der sie zutiefst berührt und die Molekulargenetikerin im Juni 2012 nach erneut nach Brüssel, Köln und Bonn führt. Berlin/Sylt, Oktober 2011: Lea Lands hat den sinnlosen Tod ihres Kollegen Max Hofmann noch immer nicht verarbeitet und fährt nach Sylt, um sich von den vergangenen Ereignissen zu erholen. Als dem Serienmörder Hans Wenger die Flucht aus dem Krankenhaus gelingt, wird Lea umgehend nach Berlin zurück beordert, denn sie ist die Einzige, die sich in den Killer hineinversetzen kann. Berlin, Mai 2012: Der Islamforscher Professor Professor Muhammed Sven Maulisch ist ein charismatischer Wissenschaftler, der immer auf der Suche nach labilen Menschen ist, denen er seine fanatischen Ideen einpflanzt und in dem Diplomatensohn David Moosbach einen idealen Kandidaten findet. MEINE MEINUNG: Mit "Todesbotschafter" geht die Lea Lands-Reihe nach "Die Lust des Bösen" in die 2. Runde und lässt jedes Kapitel mit einem passenden Zitat beginnen. Die Story startet im August 2006 in Kabul, Afghanistan und endet im November 2012 in der Schweiz. Dieses Mal konzentriert sich der Handlungsschauplatz nicht auf Berlin, sondern führt uns auch nach Afghanistan, Belgien, die Schweiz und durch die Bundesrepublik Deutschland (Berlin, Köln, Bonn, Wiesbaden, Sylt, Nürnberg). Dabei sind die  Schauplatzbeschreibungen wieder so lebendig, dass man meint, vor Ort zu sein. Lea Lands arbeitet seit kurzem als Fallanalytikerin beim LKA Berlin. Die hübsche Profilerin versteht es hervorragend, sich in die Täter hineinzuversetzen und gibt sich an dem sinnlosen Tod ihres Kollegen Max Hofmann die Schuld. Ablenkung sucht die junge Frau auf der Insel Sylt, doch der Urlaub dauert nicht lange, denn Wenger ist aus dem Krankenhaus geflohen und nur Lea kann den Serienmörder aufspüren... Leider liegt der Fokus in "Todesbotschafter" nicht auf Lea, was ich schade finde, denn die toughe Profilerin ist eine interessante Hauptperson mit Ecken & Kanten. Statt dessen finden hier viele Nebenfiguren wie z.B. die promovierte Molekulargenetikerin Maya Hunter, der deutsche Kommandant Roland Schmitt, Hans Wenger und sein behandelnder Arzt Dr. Christian Mank, der charismatische Islamwissenschaftler Muhammed Sven Maulisch und Kanzleramt-Mitarbeiter David Moosbach Verwendung. Die Charaktere wurden durchaus reizvoll gestaltet, doch die unzähligen Nebenfiguren sorgen nur unnötig für Ablenkung. Die islamistische Bedrohung ist ein brisantes Thema und wurde deshalb wahrscheinlich von der Autorin aufgegriffen. Der Thriller befasst sich mit Terror, Attentätern, Fanatismus, Gewalt und Hass. Die Geschichte birgt einige Irrwege, Wirrungen und Überraschungen sowie kleine Längen und ausgeschmückte Schilderungen. Auch wenn man den Bösewicht bald ausgemacht hat, sind dessen Machenschaften ganz interessant zu lesen, doch die Story verzettelt sich leider manchmal in Nebensächlichkeiten, was ich schade finde. Für Leser mit schwachen Nerven halte ich "Todesbotschafter" weniger geeignet, da dieser Thriller brutale Szenen voller Blut und Leichen enthält. Einige Passagen, auch die enthaltenen Sex-Szenen, waren sogar mir schon fast zu viel bzw. zu platt, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Erzählt werden die rasanten Geschehnisse aus der Sicht von Lea Lands und unzähligen Nebenfiguren (in der 3. Person) erzählt, ein weiterer Handlungsstrang schickt uns in das Jahr 1945, wo der Psychiater Douglas Clark über seine Erlebnisse berichtet. Leider wirkt die Geschichte durch die vielen verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen stellenweise recht sprunghaft. Manche Szenen sind unglaubwürdig geraten (wie z.B. die Flucht von Wenger aus dem Krankenhaus, kurz nach dem Erwachen aus dem Koma) und einige Handlungsstränge wären meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen, außerdem kommt das Ende recht abrupt daher. Komplettiert wird die Story durch den packenden, emotionsgeladenen Schreibstil von Cassandra Negra, eine angenehme Sprache und unterhaltsame Dialoge und eine beklemmende Atmosphäre, wodurch sich die 440 Seiten rasch lesen lassen. FAZIT Bedauerlicherweise hat mir "Todesbotschafter" nicht so gut wie sein Vorgänger "Die Lust des Bösen" gefallen, was vor allem an der Vielzahl von Nebencharakteren, Schauplätzen, Erzählperspektiven und Handlungssträngen liegt und daran, dass Lea Lands nicht zur Geltung kommt. Dennoch hat mich dieser Thriller von Cassandra Negra erstaunlich gut unterhalten, weshalb "Todesbotschafter" von mir eindrucksvolle 3 STERNE erhält.

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  • Ein tolles Thema völlig verschenkt.

    Todesbotschafter

    Gulan

    Der Islamwissenschaftler Maulisch ist eine bekannte Persönlichkeit, die gerne auch in TV-Sendungen kontroverse Meinungen über den Islam äußert. Niemand ahnt, dass er insgeheim eine islamische Terrororganisation führt. Er ist auf der Suche nach Selbstmordattentätern und seine Wahl fällt auf den Kanzleramtsmitarbeiter David Moosbach, der auf Sinnsuche bei Maulischs Islamvorlesungen gelandet ist. Die Profilerin Lea Lands hat gerade erst einen traumatischen Einsatz hinter sich, als sie sich in ihre neue Aufgabe der Terrorismusbekämpfung stürzen muss. Ihr erster Einsatz ist ein verheerender Anschlag im Bundeskanzleramt. Das Buch bietet eine Vielzahl von Schauplätzen und Figuren. Protagonistin Lea Lands ist eine junge Profilerin. Bei einem Einsatz hat sie ihren Kollegen verloren und sie versucht nun in einem Urlaub auf Sylt, dies zu verarbeiten. Im Laufe des Buches übernimmt sie eine neue Aufgabe in der Terrorismusbekämpfung. Ein ganz aktuelles Thema – die Bedrohung Deutschlands durch islamische Konvertiten. Es hätte wirklich ein brandaktueller, spannender Thriller werden können. Aber leider ist es nicht dazu gekommen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen hat die Autorin einige Nebenstränge eingeflochten, die gegen Ende nur mühsam und wenig überzeugend wieder in die Story eingebaut werden. Es werden in epischer Breite Nebenfiguren beschrieben, die so gut wie nichts zur Geschichte beitragen. Das trübt nicht nur den Lesefluss, sondern lässt auch die Spannung auf ein Mindestmaß absinken. So taucht das entscheidende Ereignis, der Bombenanschlag im Kanzleramt, erst im letzten Viertel des Buches auf. Zum anderen möchte die Autorin dem Leser umfangreiche psychologische Abhandlungen zukommen lassen. Das passiert aber literarisch wenig ansprechend in der Form, dass quasi zu jeder Figur zunächst ihre psychische Verfassung mitgeteilt wird, gerne auch in völlig unnatürlich verlaufenden Dialogen. Es ist ja grundsätzlich nicht schlecht, die Figuren ausreichend zu beleuchten, aber der permanente Seelenstriptease ist eindeutig zu viel, zumal fast nur traumatisierte Personen in der Geschichte vorkommen. Ein behutsamer Aufbau der Charaktere ist nicht vorgesehen. Im letzten Viertel des Buches kommt die eigentliche Story endlich ins Rollen, leider wird sie zunehmend unglaubwürdiger. Die Ermittlungsarbeiten laufen nämlich ziemlich reibungslos und der Hintermann des Anschlags ist nach einer kurzen Google-Recherche entlarvt. Auch in diesem Abschnitt verliert die Autorin die Handlung wieder aus den Augen, beispielsweise in dem sie eine Amputation und das Trauma des Amputierten im Krankenhaus ausführlich beschreibt. Dieses Buch ist als zweiter Teil einer Trilogie vorgesehen. Das mag die Nebenstränge zum Teil erklären, ebenso den Cliffhanger am Schluss, aber macht die einzelne Lektüre dieses Buches leider auch nicht besser. Insgesamt ist dieser Thriller leider enttäuschend. Zu viele (sinnlose) Nebenhandlungen, eine zum Schluss hin abstrus werdende Story, die Über-Psychologisierung der Figuren und auffallende stilistische Schwächen.

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    • 17
  • Todesbotschafter

    Todesbotschafter

    janaka

    16. July 2014 um 20:20

    Zitat: "Womöglich musste sie den Schmerz zulassen, ihn als Teil ihres Lebens annehmen, endlich die Vergangenheit ruhen lassen und akzeptieren, dass das, was gewesen war, für immer vorbei ist." Die Profilerin Lea Lands hadert sehr mit dem sinnlosen Tod von ihrem Kollegen Max Hofmann. Sie gibt sich die Schuld daran, nimmt sich erstmal eine Auszeit und macht Urlaub auf Sylt. Bevor sie richtig zur Ruhe kommen kann, flieht in Berlin der Serienmörder Hans Wenger aus dem Krankenhaus. In einem weiteren Erzählstrang wird von dem Islamwissenschaftler Professor Muhammed Sven Maulisch, ein charismatischer Mann mit dunklen Eigenschaften, berichtet. Er ist immer auf der Suche nach formbaren und labilen Menschen, um sie für seine dunklen Machenschaften zu missbrauchen. In David Moosbach findet er einen geeigneten Kandidaten. David ist der Sohn eines Diplomaten, der seinem Vater nichts recht machen kann und er ist stellvertretender Leiter des Büros der Kanzlerin. Die islamistische Bedrohung in Deutschland ist ein sehr aktuelles Thema, welches hier im Buch angesprochen wird. Ein enger Mitarbeiter der Kanzlerin zündet im Kanzleramt eine Bombe und löst Schrecken und Panik aus. Außerdem lernen wir die Wissenschaftlerin Maya kennen, sie findet in Brüssel in einem Antiquariat einen wunderschönen Brief, der sie sehr berührt. Der Besitzer dieser interessanten Buchhandlung schenkt ihr diesen. "Todesbotschafter" von Cassandra Negra ist der zweite Teil einer Trilogie um die Profilerin Lea Lands. Leider kann er spannungsmäßig nicht an der ersten Teil heranreichen. Diesmal waren es mir einfach zuviele Nebendarsteller und –schauplätze. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Die Beschreibungen von Handlungen und Schauplätzen sind sehr detailliert und anschaulich. Wieder erzählt Cassandra Negra in vielen verschiedenen Strängen die Geschichten einzelner Personen, die zum Schluss zusammengeführt werden. Besonders gut hat mir die Geschichte um den jungen Psychiater Douglas Clarck aus Amerika gefallen. Die Autorin Cassandra Negra hat die Figur der Lea Lands weiter ausgebaut und sie stärker und taffer wirken lassen, auch wenn sie enorme Schuldgefühle wegen dem Tod ihres Kollegen Max hat. Mit Maulisch ist ihr ein besonderer Charakter gelungen, charismatisch aber mit dunkler Gesinnung. Mir ist er gleich suspekt, aber ich habe mit Interesse seine Machenschaften gelesen. Das Buch hört mit einem Cliffhanger auf, nun warte ich gespannt auf den dritten Teil.

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  • Terror

    Todesbotschafter

    buecherwurm1310

    04. July 2014 um 16:17

    Profilerin Lea Lands hat den Tod ihres Kollegen noch nicht verwunden. Deshalb reist sie nach Sylt. Dann erfährt sie von der Flucht des Serienmörders Wenger aus dem Krankenhaus und reist zurück. Im Sitzungssaal des Kabinetts explodiert eine Bombe. Die Kanzlerin ist davongekommen, aber es gibt sehr viele Tote. Der Attentäter stammt aus dem Umfeld der Kanzlerin. Als Lea sich mit der Geschichte beschäftigt, trifft sie auf einen Professor, der seine Position nutzt, um junge Menschen so beeinflusst, dass sie seine fanatischen islamischen Ideen umsetzen. Daneben gibt es noch einige Personen, die auftauchen und wieder verschwinden. „Todesbotschafter“ ist der zweite Band eine Trilogie. Mir fehlten daher einige Informationen aus dem ersten Band, die vielleicht Handlungen im zweiten schlüssiger hätten erscheinen lassen. Auch das Ende lässt mich etwas hilflos zurück, weil es wahrscheinlich im dritten Buch zu einer Auflösung kommt. Mehrere Handlungsstränge laufen zusammenhanglos nebeneinander her und kommen auch am Ende nicht unbedingt zusammen. Einiges wird ziemlich ausführlich beschrieben, anderes kommt für mich zu kurz (wahrscheinlich in den anderen Bänden vorhanden). Das führte dazu, dass für mich keine Spannung aufkam. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Das Cover passt zu der schockierenden Handlung. Das Thema ist hochaktuell. Das Buch als Einzelband ist zwar in sich abgeschlossen, aber mir fehlt einiges, was wahrscheinlich in den anderen beiden Bänden näher erklärt wird.

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  • Thematik sehr brisant, aber der Inhalt nicht überzeugt

    Todesbotschafter

    Labradoria

    03. July 2014 um 18:52

    Das Buch sieht ganz nett aus, und macht einen sofort neugierig worum es denn wirklich geht. Leider hat mir der Erzählstil der Autorin nicht sehr zugesagt. Für mich gab es keinen roten Faden. Es wurden Personen erwähnt die später nie wieder aufgetaucht sind, und wichtige Charaktäre wurden nur so "nebenbei" abgespeist. Die Idee zum Buch finde ich gut, allerdings die Umsetzung eher weniger. Das eigentliche, sprich der Anschlag und die anschließenden Ermittlungen sind viel zu kurz gekommen, die Vorgeschichte hingegen wurde sehr ausführlich behandelt. Schade, wie ich finde denn es hätte ein richtig tolles Buch werden können. So ist es leider nur ein "so la la-Buch". Fazit: Thematik interessant, genauso die Idee, aber Umsetzung nicht meins.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148

    kubine

    01. July 2014 um 17:32
  • Anspruchsvoller, kein typischer Thriller mit anderer Erzählweise

    Todesbotschafter

    NorbertAltmann

    28. June 2014 um 14:40

    Dieses Buch ist kein typischer Thriller. Hier wird mehr geboten und mehr verlangt und wahrscheinlich ist das auch Anlass für die vielfach geäußerte Kritik, denn um dieses Mehr auch zu entdecken, muss man in der Handlung am Ball bleiben und mitdenken. Tut man das, wird man mit ergreifenden, berührenden Geschichten belohnt  - wie die des Kriegsverbrechers und seines amerikanischen Psychiaters, die mich an eine wahre Begebenheit, über die ich einmal in einer psychologischen Fachzeitschrift gelesen habe, erinnert hat. Auf den ersten Blick scheint sie nichts mit der Hauptgeschichte des Selbstmordattentats zu tun zu haben, aber schon im Verlauf der Story wird das feinmaschig gewobende Netz dichter...

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  • Habe mir eindeutig mehr erwartet...

    Todesbotschafter

    Buchfan276

    25. June 2014 um 21:31

    Ein Buch, in dem es so viele verschiedene Handlungsstränge gibt, kann man kaum in ein paar wenigen Sätzen zusammenfassen. Ich versuche es trotzdem. Es geht um die Profilerin Lea Lands, die mit einem Serienmörder konfrontiert wird, der ihren Kollegen erschossen hat. Des Weiteren handelt das Buch von einer Professorin, die von einem Brief, den sie in einem Brüsseler Antiquariat findet, so berührt ist, dass sie der Geschichte des Schreibers bis ins dritte Reich zurückverfolgt und von einem Islamisten, der sich seine Selbstmordattentäter in Deutschland rekrutiert und darüber hinaus auch noch als Professor arbeitet. Neben diesen "Haupthandlungssträngen" gibt es noch viele weitere Nebenhandlungen, und das bringt mich gleich zu meinem ersten Kritikpunkt. Die Autorin behandelt zahlreiche, in meinen Augen völlig unwichtige, Nebenstränge, um - naja warum... - wohl einfach, damit sie da sind. Dabei hat mich jede neu eingeführte Person mehr verwirrt, denn die Personen erscheinen nicht nur, sondern so gut wie jeder wird eine (mehr als ausführliche) Charakterisierung gewidmet und ab und an auch eine detaillierte Beschreibung deren Seelenzustände. Psychologisches Fachwissen findet sich an mehreren Stellen des Romans (ich spreche bewusst nicht von einem Thriller, warum später), allerdings hätte man es ansprechender verpacken müssen, um das Interesse des Lesers zu halten. Auch die sexuelle Annäherung zwischen zwei Protagonisten, die in dem Buch vorkommt, finde ich viel zu überzogen beschrieben und passt meiner Meinung  nach eher in einen erotischen Roman als in einen Thriller. Der auf dem Buchrücken angekündigte Terroranschlag findet im letzten Viertel des Buches, nach wohlgemerkt mehr als 300 Seiten Lektüre statt. Nicht nur deshalb lässt das Buch bis dorthin auch Spannung weitestgehend außen vor. Da die eigentliche (Thriller)Handlung erst an dieser Stelle einsetzt, würde ich das Buch auch nicht als Thriller bezeichnen. Einen guten Thriller machen für mich viel Spannung von der ersten Seite an und auch das eine oder andere Blutvergießen aus, nicht aber 300 Seiten lang Nebenhandlung. Leider muss ich darüber hinaus anmerken, dass die vielen Handlungsstränge nur mühsam zum Schluss miteinander verknüpft werden, auch dies geht wieder auf die Rechnung der Spannung, aber auch die Authentizität und Nachvollziehbarkeit des Buches leiden darunter. Was mich aber trotzdem dazu bewogen hat, zwei und nicht nur einen Stern zu vergeben: Das Buch könnte, etwas anders gegliedert und ein wenig umgeschrieben, für meinen Geschmack eine gute Kurzgeschichtensammlung abgeben. Beispielsweise der Nebenstrang, in dem die Geschichte von Douglas und Anastasia in den 40er Jahren erzählt wird, ist an sich gut gemacht, hat nur, wie bereits erwähnt, mit dem Terroranschlag nur über ein paar (konstruierte) Ecken zu tun. Mein Gesamturteil: Die Autorin, die merklich viel Potenzial hat, verschenkt in ihrem Roman vieles. Somit hat mich das Buch leider enttäuscht und ich kann es nicht weiterempfehlen.

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  • Ein Thriller ohne Thrill

    Todesbotschafter

    sabine0910

    24. June 2014 um 09:08

    Inhalt: „Um den Tod ihres Kollegen zu verarbeiten, reist die junge Profilerin Lea Lands auf die Nordseeinsel Sylt. Bald jedoch muss sie ihren Urlaub abbrechen, denn der Serienmörder Wenger ist aus dem Krankenhaus in Berlin geflohen. Niemand weiß, wo er sich aufhält und wer sein nächstes Opfer sein wird. Nur Lea ahnt, was ihn umtreibt. Dann geschieht mitten in Berlin das Unfassbare: Ein Mitarbeiter aus dem engsten Umfeld der Kanzlerin zündet im Sitzungssaal des Kabinetts eine Bombe. Eine Tat, die die Republik in Angst und Schrecken versetzt. Stück für Stück entschlüsselt Lea Lands die Lebensgeschichte des Attentäters und gerät dabei ins Fadenkreuz des islamistischen Terrors. Ein packender, rasanter Thriller um religiösen und politischen Fanatismus und Menschen, die bereit und willens sind, alles in Kauf zu nehmen. Die Grenzen zwischen Wahrheit, Wahn und Wirklichkeit verschwimmen und über allem schwebt die Frage: "Gibt es Ziele, für die es sich wirklich zu kämpfen lohnt, auch wenn dabei unschuldige Menschen geopfert werden?" Die Antwort ist scheinbar einfach, doch es gibt Situationen, in denen unser rationales Denken und Handeln plötzlich außer Kraft gesetzt werden.“ Meine Meinung: Nach „Die Lust des Bösen“ ist „Todesbotschafter“ der zweite Teil der Thrillertrilogie um die junge Profilerin Lea Lands. Das Cover gefällt mir sehr gut, rot ist meiner Meinung nach immer eine gute Farbe für einen Thriller und die "Explosionswolken" sprechen für sich. Auf den ersten Blick hätte ich allerdings nicht auf Berlin als Schauplatz sondern eine Wüstenregion (z.B. Afghanistan) getippt. Laut Verlag soll das Cover die Farben der Deutschlandflagge widerspiegeln, das ist meiner Meinung nicht ganz gelungen, ich wäre nie von selbst drauf gekommen. Der Schreibstil von Cassandra Negra liest sich auch hier wieder flüssig und ich bin dadurch ganz gut vorangekommen. Wie schon in Band 1 werden die Charaktere sehr ausführlich beschrieben, leider aber auch unbedeutende Nebenpersonen und -schauplätze, die dann am Ende mit aller Gewalt irgendwie mit Leas und ihrem Fall in Verbindung gebracht werden. Lea selbst ist mir sympathischer geworden. Sie war mir zwar vorher nicht unsympathisch, aber ich hatte keinen rechten Bezug zu ihr. In den ersten beiden Abschnitten werden sehr anschaulich zwei Orte und Situationen beschrieben, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Danach knüpft die Geschichte erst mal nahtlos an „Die Lust des Bösen an“, bevor es dann aber um besagte Nebenpersonen und -schauplätze geht. Spannung kommt leider erst nach ca. 2/3 des Buches mal auf, als es dann endlich wirklich um Leas 2. Fall geht. Von Seite 286 - 430 hat mir das Buch dann gut gefallen, aber das reicht eben bei Weitem nicht aus. Der Cliffhanger zum Ende wirkt sehr konstruiert, wie schon zuvor die Verbindung zwischen den einzelnen Personen. Fazit: Hätte es sich um einen Roman und nicht um einen Thriller gehandelt, hätte ich einiges verzeihen können. Aber ohne Spannung ist ein Thriller nicht viel wert. Nicht nur dass immer wieder Nebenschauplätze und -personen in aller Ausführlichkeit erklärt wurden. Das, was dann mal wirklich interessant gewesen wäre, wird oft zu kurz und knapp abgehandelt.

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