Cassie Love , Amelia Gates Remember Me: Liebesroman

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Inhaltsangabe zu „Remember Me: Liebesroman“ von Cassie Love

„Oh wie gut, dass niemand weiß, dass ich Zandra… Olivia, Mia und manchmal auch Isabella heiß...“ Denn wenn es eine Sache gibt, die die bodenständigen Bürger in „Paradise“ – nein, nicht DAS Paradies, sondern die Kleinstadt im US-Bundesstaat Nevada - überhaupt nicht mögen, dann sind es Sex-Telefonistinnen mit mehr emotionalem Gepäck, als der durchschnittliche Privatjet transportieren sollte. Zu blöd nur, dass Abigail genau so jemand ist. Und gemeinsam mit ihrem 40 Kilo schwerem Schoko Labrador hat sich die Mittzwanzigerin ins Herz der Spießbürger geschlichen und sich erfolgreich vor ihrer Vergangenheit verschlossen. Zumindest war das der Fall, bis das Telefon an jenem Tag schon vor dem Mittagessen nicht mehr aufhören wollte zu klingeln. Denn am anderen Ende ihrer 0180-Nummer meldete sich niemand Geringeres, als Theo Holton, Milliardär, Philanthrop und die Verkörperung einer Zeit, von der Abigail dachte, sie schon seit langem weit hinter sich gelassen zu haben. Remember Me ist ein eigenständig lesbarer Milliardär Liebesroman mit viel Humor und jeder Menge Romantik.

Witzige Geschichte über ein Paar, das sich nach vielen Jahren wieder trifft.

— bine174
bine174

spritzig, witzige Geschichte, der es leider etwas an der Tiefgründigkeit fehlt

— Chrissey22
Chrissey22
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  • Abigail und Theo

    Remember Me: Liebesroman
    bine174

    bine174

    07. July 2017 um 20:14

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.Die Handlung wird abwechselnd aus Theos und Abigails Sicht erzählt, was mir als Leser sehr gut gefällt, lernt man so doch am besten beide Denkweisen und Ansichten kennen.Mir hat gut gefallen, wie man durch Rückblicke in die Vergangenheit vom Kennenlernen der beiden in der Schule, ihrem Freundschaftsverhältnis und ihrer beiden Leben erfuhr.Allerdings fehlte mir lange Zeit ein wenig der Durchblick und mir fehlten auch die Erklärungen, was in der Zeit zwischen der Trennung der beiden im Jugendalter und dem aktuellen Zeitpunkt passiert war, warum Abigail so zu Theo ist, wie sie ist. Klar, man erkennt, dass sie einen Abwehrmechanismus hat, aber der Auslöser dafür wurde mir persönlich zu wenig herausgearbeitet.Besonders gut gefielen mir die Szenen mit Abigails Hund - ihn habe ich vor meinem geistigen Auge gesehen, seine Verfolgungsjagden und Hassliebe zum Eichhörnchen haben mich wirklich zum Schmunzeln gebracht.Auch die Charaktere von Abigail und Theo sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet, aber hatte ich bis zum Schluss Theo noch immer als den unsicheren Jungen von damals in meinem Kopf, nicht den erfolgreichen jungen Mann von Heute - da hat irgendwie der Übergang in meinem Vorstellungsvermögen nicht geklappt ;-)Der Schreibstil hat mir gut gefallen - die Geschichte liest sich flüssig, und die Gedanken der beiden sind frech (vor allem Abigail), witzig und waren auch nachvollziehbar, allzuviel Romantik konnte ich jedoch leider nicht entdecken. Fazit: Es ist eine Liebesgeschichte mit Witz und liebenswerten Charakteren, bei der mir allerdings ein wenig die Romantik gefehlt hat. Ich vergebe trotzdem eine Leseempfehlung, denn die Geschichte selbst ist mal etwas Anderes und hat mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert.Ich danke Cassie Love für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares, meine ehrliche Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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  • unterhaltsame, witzige Geschichte über eine ganze besondere Jugendliebe

    Remember Me: Liebesroman
    Chrissey22

    Chrissey22

    07. June 2017 um 22:09

    Inhalt: „Oh wie gut, dass niemand weiß, dass ich Zandra… Olivia, Mia und manchmal auch Isabella heiß...“ Denn wenn es eine Sache gibt, die die bodenständigen Bürger in „Paradise“ – nein, nicht DAS Paradies, sondern die Kleinstadt im US-Bundesstaat Nevada - überhaupt nicht mögen, dann sind es Sex-Telefonistinnen mit mehr emotionalem Gepäck, als der durchschnittliche Privatjet transportieren sollte. Zu blöd nur, dass Abigail genau so jemand ist. Und gemeinsam mit ihrem 40 Kilo schwerem Schoko Labrador hat sich die Mittzwanzigerin ins Herz der Spießbürger geschlichen und sich erfolgreich vor ihrer Vergangenheit verschlossen. Zumindest war das der Fall, bis das Telefon an jenem Tag schon vor dem Mittagessen nicht mehr aufhören wollte zu klingeln. Denn am anderen Ende ihrer 0180-Nummer meldete sich niemand Geringeres, als Theo Holton, Milliardär, Philanthrop und die Verkörperung einer Zeit, von der Abigail dachte, sie schon seit langem weit hinter sich gelassen zu haben.   Remember Me ist ein eigenständig lesbarer Milliardär Liebesroman mit viel Humor und jeder Menge Romantik.   Erster Eindruck: Das Cover von „Remember me“ sprach mich vor allem dadurch an, dass ich das weibliche Cover-Modell unheimlich attraktiv fand. Allgemein strahlte dieses Cover sofort etwas aus, dass mich neugierig auf die Geschichte machte. Auch die auffällige türkisfarbene Schrift ist ein absoluter „Eye-Catcher“, ebenso wie das Male-Modell, das einen mit seinem verführerischen Blick direkt zum Lesen „zwingt“. Den Klappentext habe ich ehrlich gesagt gar nicht gelesen (erst nachdem ich das Buch durchgelesen hatte), rückwirkend finde ich ihn witzig, spritzig und er spiegelt bereits dort den Schreibstil des Romans wider. Wem also bereits die Art und Weise wie der Klappentext geschrieben ist nicht zusagt, wird auch bei der Art und Weise wie die Geschichte erzählt ist seine Probleme bekommen. Schreibstil: Cassie Love und Amelia Gates sind ein wirklich gutes Team, wenn es darum geht eine amüsant-turbolöse Protagonistin von einem wirren Gedanken zum nächsten zu steuern. Ich fand diese losgelöste, lockere und schonungslos-direkte Art und Weise wie die Geschichte durch die Protagonistin Abigail erzählt wurde wirklich unterhaltsam. An manchen Stellen waren die toughen Gedanken vielleicht einen Tick „too much“ und an manchen Stellen hatte man wiederum Probleme der wilden, ungestümen Abigail folgen zu können, aber im Großen und Ganzen fand ich die Art und Weise wie die beiden Autorinnen die Geschichte aufgezogen haben absolut amüsant und spaßig zu lesen. Allerdings sollte auch an dieser Stelle kurz erwähnt werden, dass Abigail manchmal ziemlich zynisch, sarkastisch, frech und direkt sein kann – und wer mit schonungslosen Gedanken nicht zurechtkommt, wird diesen Schreibstil wohl als ziemlich verwirrend und überladen empfinden. Mir hat es allerdings einen sehr hohen Unterhaltungswert geliefert! Protagonisten: Im Großen und Ganzen dreht sich die Geschichte vorrangig um Abigail und Theo. Allerdings tauchen am Rande auch noch weitere Personen auf, z.B. Theos Assistentin oder Abigails Transvestiten-Freund. Die Nebenfiguren haben mir soweit ganz gut gefallen, in Anbetracht der Kürze des Romans wirken sie nicht oberflächlich oder hohl, sondern verkörpern etwas, dass für die Geschichte wichtig und zielführend ist. 1)      Abigail Abigail ist ganz und gar nicht die typische Protagonistin! Im Gegenteil. Haben sonst die Männer die Hosen an, legen „Arschloch-attitüden“ an den Tag oder sind einfach total abweisend, so verkörpert Abigail all das und noch viel mehr an Gemeinheit! Das einzige Lebewesen, das sie zu lieben scheint, ist ihr Schokolabrador. Sie schert sich nicht über ihr Ansehen in der Gesellschaft, weder was ihren nicht vorhandenen Freundeskreis angeht, noch ihre verkorkste Nachbarschaft. In ihrem Telefonistinnen-Job ist sie eine der Besten und auch sonst scheint sie eigentlich mit ihrem Leben zufrieden. Die Fassade scheint allerdings zu bröckeln, als sie unerwartet von Theo angerufen wird – geschäftlich versteht sich! Ich fand ihre persönliche Art teilweise schon beschämend dreist. Aber ich denke genau diesen Nerv wollten die beiden Autorinnen treffen. Abigail wirkt abgeklärt und es scheint so als wäre ihr alles gleichgültig. Ist es aber nicht, denn Theo geht ihr mehr und mehr unter die Haut. Teilweise waren mir ihre Gedanken aber einfach zu viel, zu ungeordnet und deshalb manchmal einfach zu undurchsichtig.   2)      Theo Theo Lebensweg ist, dass, was die Amerikaner „Vom Tellerwäscher zum Millionär, halt stop – Milliardär“ betiteln würden. Als Kind gehänselt und verspottet, macht er nun mit seinem riesigen Unternehmen immense Gewinne und ist der Star am Unternehmer-Himmel. Nur doof, dass er nach wie vor ein ziemlich schüchterner und unsicherer Typ zu sein scheint. Mit seinem Asthma und einem „Listen“-Tick ist er nicht gerade der exzentrische Milliardär wie wir sie kennen. Mir persönlich war er dann doch ein bisschen zu sehr „Memme“. Am Anfang war seine Art noch süß und irgendwie niedlich, aber je weiter ich in der Geschichte kam, desto mehr vermisste ich den Eigensinn eines richtigen Mannes. Abigail buttert Theo bei jeder nur möglichen Gelegenheit unter und man hat regelrecht Mitleid mit dem armen Kerl. Gefühlvoller Typ hin oder her – ein Mann der so mit sich umspringen lässt, ist selbst schuld, wenn er so von der Protagonistin behandelt wird.     Inhalt: Die Geschichte punktet allerdings mit ihren wirklich gut verpackten Rückblenden in die Vergangenheit bzw. Kindheit der beiden Protagonisten. Man erfährt immer mal wieder, Stück für Stück in was für einem Verhältnis die beiden früher standen, was der ziemlich oberflächlichen Beziehung der beiden dann immerhin ein wenig mehr Tiefe verleiht. Trotzdem vermisse ich das „gewisse Etwas“, einen Höhepunkt und einen Wendepunkt in der Geschichte. Es plätschert lange vor sich hin und dann mit einem Schlag ist das Ende da und man ist ganz überrascht und versteht nicht so ganz wie einem geschieht.   Fazit: Für mich war diese Geschichte alles in allem unterhaltsam. Ich habe zwischendurch geschmunzelt über Abigails Dreistigkeit und Einfallsreichtum. Ihre Gedanken sind amüsant und witzig. Wer allerdings eine tiefgreifende „Jugendliebe-Geschichte“  mit Tiefgründigkeit erwartet, der ist hier definitiv falsch.    

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