Cassy Fox

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Zirkus zur dreizehnten Stunde, Fäden des Schicksals und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Cassy Fox

Cassy FoxZirkus zur dreizehnten Stunde
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Zirkus zur dreizehnten Stunde
Zirkus zur dreizehnten Stunde
 (9)
Erschienen am 20.09.2013
Cassy FoxFäden des Schicksals
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Fäden des Schicksals
Fäden des Schicksals
 (1)
Erschienen am 21.12.2013
Cassy FoxWenn die dreizehnte Stunde schlägt
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Wenn die dreizehnte Stunde schlägt
Wenn die dreizehnte Stunde schlägt
 (0)
Erschienen am 03.05.2014

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Rezension zu "Zirkus zur dreizehnten Stunde" von Cassy Fox

Wild Mind sagt: gut minus!
Fyniavor 4 Jahren

>>Fauchen und Schnurren : Rezensionen wild und ungezähmt!<<


Rezension zu „Zirkus zur dreizehnten Stunde“ von Cassy Fox, Fantasy Verlag

Verfasst von Wild Mind


Zusammenfassung:

Puh, hier eine adäquate Zusammenfassung zu schreiben ist schwierig.

Es ist quasi wie eine Soap im 19. Jahrhundert. Viele Einzelschicksale, viele Handlungsstränge und Gefühle beginnen einzeln und spinnen sich im wahrsten Sinne des Wortes am Ende zu einem Netz aus Lügen, Intrigen und... Fragen.

Faith ist ein junges Mädchen, im Zirkus aufgewachsen und eigentlich ziemlich glücklich, bis sie einen jungen Mann von außerhalb kennen lernt, der ihr ziemliche Flausen in den Kopf setzt.
Antigone ist die Mutter des Zirkus und versucht mit allen kräften ihn zusammen zu halten. Sie hat einen Traum und sie kämpft dafür. Aber während sie ihren Schützlingen deren wahre Herkunft vorenthält, schlägt sie sich mit einem dunklen Geheimnis herum. Und wer ist dieser finstere Typ Cael, der sie ständig belauert? Was hat er vor?

Damien und Aramis sind die zwei Frauenhelden und Herzensbrecher... Jedoch brechen sie noch etwas ganz anderes mit ihrer Art... Damien scheint zudem nicht sehr zufrieden mit seiner Existenz zu sein, während Aramis seine außergewöhnliche „Gabe“ zu verstehen und beherrschen sucht. Leider haben sie es am Ende auf die gleiche Frau abgesehen, jedoch aus ganz verschiedenen Gründen. Diese Frau, Lilian, ist eine Füchsin und damit mit einem furchtbaren Schicksal geschlagen. Wie eine bezaubernde, zarte Blüte recht sie sich der Liebe entgegen, als wäre dies ihre Sonne. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr.

Verworren beginnen sich die Einzelschicksale zu entfalten, scheinbar nur durch den Zirkus miteinander verbunden, doch hinter dem ganzen Theater steckt viel mehr, als das bloße Auge erkennen mag. Das Spinnenmädchen Clotho hat ihre Finger dabei ebenso im Spiel, wie die dunklen Wesen von Londons Unterwelt.


Geschickt vermischt Cassy Fox ihre eigenen Interpretationen von Dämonen, Engeln und Mischwesen, mit der zeit des 19. Jahrhunderts, alten Mythen und einer wohl bekannten und Huren mordenden londoner Legende.




Bewertung:


Das Cover ist absolut hinreißend: verwirrend, anregend, geheimnisvoll und eigentlich erst so verstehen, wenn man das letzte Kapitel in sich aufgesogen hat.

Die Schrift stellt einen wunderbaren Kontrast zu dem grauen Hintergrund da.

Ich würde gerne fünf Punkte dafür vergeben, wenn mich im Text (der mittelmäßig korrigiert ist) nicht etwas sehr gestört hätte: Und zwar ist jeder Zeilenumbruch mit einem Absatz verbunden. Mich hat das im Lesefluss ziemlich gestört. Schade schade!

4/5 Punkte


das Thema... Ja was ist eigentlich das Thema? Liebe? Vertrauen? Wahrheit? Dunkelheit vs. Licht? Von allem etwas und zwar in eine ziemlich originelle und einmalige Welt verpackt!

Das Thema „Zirkus“ hat mich von Anfang an fasziniert und noch bevor ich angefangen hatte zu lesen, musste ich mir diverse Geschichten ausdenken, in denen die Protagonisten im Zirkus lebten.

5/5 Punkte


Die Story schneidet leider nicht ganz so gut ab, wie Thema und Cover. Zwar ist sie gut durchdacht und vor allem zum Ende hin unerwartet Komplex und verworren, aber es fehlt mir hier und da etwas Erklärung. Lilian und Aramis wurden gut eingeführt und Antigones Schicksal erkennt man erst im Laufe des Buches (was sehr spannend und überraschend gemacht ist!!). Faith bleibt mir lange ein Rätsel. Das sollte wohl auch so sein, jedoch war mir bis zum Ende nicht klar, wie alt sie ist. Anfangs kam sie mir zum Beispiel sehr wie ein Kind vor. So 10-12 Jahre vielleicht. Doch dann stürzt sie sich so in die Liebe, nimmt vieles selbst in die Hand und geht erwachsen damit um.

Ich hätte mir einen größeren Mittelteil gewünscht. Mehr zeit, sich mit den Charakteren anzufreunden und mit ihnen zu leiden. Da steckt Potential drinnen!

3/5 Punkte


Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Antigone stellt sich als sehr vielschichtiger Charakter heraus, was ihr eine große Authentizität verleiht. Faith hätte besser beschrieben bzw. durch Handlungen an den Leser herangeführt werden können. Auch ihre Probleme mit den „Visionen“ aus der Vergangenheit, die eigentlich erst so richtig vor dem Showdown zur Sprache kommen, hätten besser eingeführt werden können.

Jacks Rolle finde ich ziemlich gut, erst unscheinbar, dann überraschend. Sehr schön (Ich möchte nicht zuviel sagen, lest es selbst!)!

Aramis, Damien und Lillian... Ja die drei hätten mehr verdient, als sie bekommen haben. Eine größere, ausführlichere und persönlichere Einführung in Damiens Charakter... Das hätte dem Ganzen eine unschlagbare Tiefe gegeben. So war Damien für mich ein Idiot. Vllt war das gewollt, schöner gefunden hätte ich jedoch einen Art Vergleichsgeschichte zwischen ihm und Aramis, um Damiens Fall und Aramis „Aufstieg“ so zu sagen schöner zu illustrieren und für den Leser gefühlsechter zu machen. Vor allem, wenn es dann um Lillian geht. Alleine die Geschichte um diese drei Menschen ist absolut lesenswert!

Sonst werden die Charaktere nicht sehr gut eingeführt und einfach vorausgesetzt dass, wenn man etwas wissen möchte, man ins Personen und Kreaturenverzeichnis guckt.

4/5 Punkte



Gesamtergebnis: 16/20 Punkte


Ich möchte einen Sonderpunkt für das Thema vergeben, da ich etwas vergleichbares noch nie lesen durfte.


17/20 Punkte = Gut Minus!


Und damit das beste Ergebnis, das bis heute eine junge deutsche Autorin bei Wild Mind bekommen hat!



Für mich eine ganz ganz klare Kaufempfehlung. Es mutet zuerst etwas seltsam an, wird aber ein wahrer Hammer. Ich habe es super gerne gelesen und hätte super super super gerne eine direkte Fortsetzung der Geschichte. Am Ende bleiben so viele Fragen offen und man möchte mit dem Zirkus weiter reisen, sehen, was die Welt noch so zu bieten hat und wie sich Faith und die anderen schlagen.

Also, kaufen, kaufen kaufen, damit die liebe Cassy schnell weiter schreibt!!

Außerdem freue ich mich sehr, dass ich noch ein zweites Buch aus dem gleichen Universum von Cassy zugeschickt bekommen habe. Es spielt mehr in unserer Zeit. Ich bin suuuuuper gespannt!!



Wild Mind

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Fyniavor 4 Jahren

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Rezension zu „Zirkus zur dreizehnten Stunde“ von Cassy Fox, Fantasy Verlag

Verfasst von Wild Mind


Zusammenfassung:

Puh, hier eine adäquate Zusammenfassung zu schreiben ist schwierig.

Es ist quasi wie eine Soap im 19. Jahrhundert. Viele Einzelschicksale, viele Handlungsstränge und Gefühle beginnen einzeln und spinnen sich im wahrsten Sinne des Wortes am Ende zu einem Netz aus Lügen, Intrigen und... Fragen.

Faith ist ein junges Mädchen, im Zirkus aufgewachsen und eigentlich ziemlich glücklich, bis sie einen jungen Mann von außerhalb kennen lernt, der ihr ziemliche Flausen in den Kopf setzt.
Antigone ist die Mutter des Zirkus und versucht mit allen kräften ihn zusammen zu halten. Sie hat einen Traum und sie kämpft dafür. Aber während sie ihren Schützlingen deren wahre Herkunft vorenthält, schlägt sie sich mit einem dunklen Geheimnis herum. Und wer ist dieser finstere Typ Cael, der sie ständig belauert? Was hat er vor?

Damien und Aramis sind die zwei Frauenhelden und Herzensbrecher... Jedoch brechen sie noch etwas ganz anderes mit ihrer Art... Damien scheint zudem nicht sehr zufrieden mit seiner Existenz zu sein, während Aramis seine außergewöhnliche „Gabe“ zu verstehen und beherrschen sucht. Leider haben sie es am Ende auf die gleiche Frau abgesehen, jedoch aus ganz verschiedenen Gründen. Diese Frau, Lilian, ist eine Füchsin und damit mit einem furchtbaren Schicksal geschlagen. Wie eine bezaubernde, zarte Blüte recht sie sich der Liebe entgegen, als wäre dies ihre Sonne. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr.

Verworren beginnen sich die Einzelschicksale zu entfalten, scheinbar nur durch den Zirkus miteinander verbunden, doch hinter dem ganzen Theater steckt viel mehr, als das bloße Auge erkennen mag. Das Spinnenmädchen Clotho hat ihre Finger dabei ebenso im Spiel, wie die dunklen Wesen von Londons Unterwelt.


Geschickt vermischt Cassy Fox ihre eigenen Interpretationen von Dämonen, Engeln und Mischwesen, mit der zeit des 19. Jahrhunderts, alten Mythen und einer wohl bekannten und Huren mordenden londoner Legende.




Bewertung:


Das Cover ist absolut hinreißend: verwirrend, anregend, geheimnisvoll und eigentlich erst so verstehen, wenn man das letzte Kapitel in sich aufgesogen hat.

Die Schrift stellt einen wunderbaren Kontrast zu dem grauen Hintergrund da.

Ich würde gerne fünf Punkte dafür vergeben, wenn mich im Text (der mittelmäßig korrigiert ist) nicht etwas sehr gestört hätte: Und zwar ist jeder Zeilenumbruch mit einem Absatz verbunden. Mich hat das im Lesefluss ziemlich gestört. Schade schade!

4/5 Punkte


das Thema... Ja was ist eigentlich das Thema? Liebe? Vertrauen? Wahrheit? Dunkelheit vs. Licht? Von allem etwas und zwar in eine ziemlich originelle und einmalige Welt verpackt!

Das Thema „Zirkus“ hat mich von Anfang an fasziniert und noch bevor ich angefangen hatte zu lesen, musste ich mir diverse Geschichten ausdenken, in denen die Protagonisten im Zirkus lebten.

5/5 Punkte


Die Story schneidet leider nicht ganz so gut ab, wie Thema und Cover. Zwar ist sie gut durchdacht und vor allem zum Ende hin unerwartet Komplex und verworren, aber es fehlt mir hier und da etwas Erklärung. Lilian und Aramis wurden gut eingeführt und Antigones Schicksal erkennt man erst im Laufe des Buches (was sehr spannend und überraschend gemacht ist!!). Faith bleibt mir lange ein Rätsel. Das sollte wohl auch so sein, jedoch war mir bis zum Ende nicht klar, wie alt sie ist. Anfangs kam sie mir zum Beispiel sehr wie ein Kind vor. So 10-12 Jahre vielleicht. Doch dann stürzt sie sich so in die Liebe, nimmt vieles selbst in die Hand und geht erwachsen damit um.

Ich hätte mir einen größeren Mittelteil gewünscht. Mehr zeit, sich mit den Charakteren anzufreunden und mit ihnen zu leiden. Da steckt Potential drinnen!

3/5 Punkte


Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Antigone stellt sich als sehr vielschichtiger Charakter heraus, was ihr eine große Authentizität verleiht. Faith hätte besser beschrieben bzw. durch Handlungen an den Leser herangeführt werden können. Auch ihre Probleme mit den „Visionen“ aus der Vergangenheit, die eigentlich erst so richtig vor dem Showdown zur Sprache kommen, hätten besser eingeführt werden können.

Jacks Rolle finde ich ziemlich gut, erst unscheinbar, dann überraschend. Sehr schön (Ich möchte nicht zuviel sagen, lest es selbst!)!

Aramis, Damien und Lillian... Ja die drei hätten mehr verdient, als sie bekommen haben. Eine größere, ausführlichere und persönlichere Einführung in Damiens Charakter... Das hätte dem Ganzen eine unschlagbare Tiefe gegeben. So war Damien für mich ein Idiot. Vllt war das gewollt, schöner gefunden hätte ich jedoch einen Art Vergleichsgeschichte zwischen ihm und Aramis, um Damiens Fall und Aramis „Aufstieg“ so zu sagen schöner zu illustrieren und für den Leser gefühlsechter zu machen. Vor allem, wenn es dann um Lillian geht. Alleine die Geschichte um diese drei Menschen ist absolut lesenswert!

Sonst werden die Charaktere nicht sehr gut eingeführt und einfach vorausgesetzt dass, wenn man etwas wissen möchte, man ins Personen und Kreaturenverzeichnis guckt.

4/5 Punkte



Gesamtergebnis: 16/20 Punkte


Ich möchte einen Sonderpunkt für das Thema vergeben, da ich etwas vergleichbares noch nie lesen durfte.


17/20 Punkte = Gut Minus!


Und damit das beste Ergebnis, das bis heute eine junge deutsche Autorin bei Wild Mind bekommen hat!



Für mich eine ganz ganz klare Kaufempfehlung. Es mutet zuerst etwas seltsam an, wird aber ein wahrer Hammer. Ich habe es super gerne gelesen und hätte super super super gerne eine direkte Fortsetzung der Geschichte. Am Ende bleiben so viele Fragen offen und man möchte mit dem Zirkus weiter reisen, sehen, was die Welt noch so zu bieten hat und wie sich Faith und die anderen schlagen.

Also, kaufen, kaufen kaufen, damit die liebe Cassy schnell weiter schreibt!!

Außerdem freue ich mich sehr, dass ich noch ein zweites Buch aus dem gleichen Universum von Cassy zugeschickt bekommen habe. Es spielt mehr in unserer Zeit. Ich bin suuuuuper gespannt!!



Wild Mind

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Rezension zu "Fäden des Schicksals" von Cassy Fox

Wild Mind sagt: gut Plus!
Fyniavor 4 Jahren

>>Fauchen und Schnurren : Rezensionen wild und ungezähmt!<<


Rezension zu „Fäden des Schicksals“ von Cassy Fox, Fantasy Verlag

Verfasst von Wild Mind


Zusammenfassung:

Caitlyn ist eine junge Ärztin und eigentlich läuft ihr Leben sehr rund. Wenn man mal davon absieht, dass es mit den Männern nicht so hinhaut.
Mit ihrer Studienfreundin Laarni hat sie eine Praxis eröffnet.
Doch zu Beginn des Buches, direkt nach Feierabend, wird Caitlyn Zeugin eines brutalen Mordes. Viel Blut und ein echt kranker Typ, der das Blut zu trinken scheint, versetzten Caitlyn in Panik. Sie bringt dies zur Anzeige, aber alle halten sie für verrückt, weil absolut keine Spuren mehr von einem Mord zu sehen sind.
Als sich dieser Vorfall in der Nähe von Laarnis Wohnung wiederholt und direkt zwei fremde Männer in ihrer Nähe auftauchen und sie zu beschützen scheinen, dreht sie völlig durch.
Schon bald wir sie den Grund für diese Morde erfahren, sie wird dem Täter auf die Spur kommen und Bekanntschaft mit dem extrem heißen Alexander machen.

Natürlich, Caitlyn ist ein Wesen. Wer „Zirkus zur 13. Stunde“ gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Aber auch, wer völliger „Cassy Fox- Neuling“ ist, kann sich in dem Buch zurecht finden.




Bewertung

Dieses Mal gefällt mir das Cover nicht so extrem gut, wie beim „Zirkus“. Dennoch muss ich ihm gutheißen, dass es sehr bildlich wiedergibt, um was es in dem Buch geht, ohne die tatsächliche Story zu verraten.
Vor allem, wenn man den „Zirkus“ im Hinterkopf hat (und dessen „verwirrendes“ Ende), entbiert das Cover nicht einer gewissen Logik. Schön, finde ich es trotzdem nicht.
Die Innengestaltung ist makellos und die großen Abstände zwischen den Absätzen fand ich dieses mal überhaupt nicht tragisch.

Ansonsten knüpft das Buch fast nahtlos an den Vorgänger an, auch was die Korrekturen und ein paar fehlender Wörter betrifft.

Ich bin hin und her gerissen. Oberflächlich finde ich das Cover nicht sehr ansprechend, aber wegen seiner gewaltigen bildlichen Tragkraft möchte ich schon 4/5 Punkte vergeben.


Das Thema.
In der Kurzbeschreibung habe ich es nicht so gesagt, aber das Thema ist der typische „Werwolf vs. Vampir“-Konflikt. Eigentlich ein alter Hut, denkt man! Aber falsch!
Genau wie Cassy im „Zirkus“ die Legende von Jack The Ripper ganz toll aufgegriffen und neu interpretiert hat, so hat sie diesem „Jahrtausende“ alten Konflikt zwischen den Wesen der Nacht ein völlig neues Gewand gegeben.
Ich traue mich fast gar nicht, aber ich möchte Cassy gerne von ihrer Art her mit Meggie Stiefvater vergleichen, meiner absoluten Lieblingsautorin im Moment.
Cassy nimmt sich einfach eine „Legende“, oder eben zwei und spinnt daraus nach ihren eigenen Vorstellungen eine völlig neue!
Ich bin überhaupt nicht der „Vampirtyp“, eigentlich mehr so der Werwolf (Lang lebe Remus Lupin!), aber ich wurde überzeugt. Vom Thema her glatte 5/5 Punkte!


Die Story...
Ich kann nur sagen: Spannung, Spannung, Spannung!
Die ersten 80 Seiten habe ich WUSCH..... einfach weggelesen. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste einfach wissen, wieso sich Laarni so verhält, was Delilah für ein Geheimnis hat und wer dieser verdammte Beschützer war. Ich hatte natürlich einen Verdacht. Auch im Bezug auf Caitlyns Vergangenheit (und ich lag richtig!!), aber man will einfach mehr wissen.
Dann, zwischenzeitlich, wurde es mir etwas zu viel. So bei 150-180 Seiten dachte ich, dass ein paar mehr Infos mal gut getan hätten. Caitlyn wird doch sehr lange im Dunkeln gelassen.
Aber dann ging es Schlag auf Schlag!
Ich muss sagen, ein Großteil der Spannung und Begeisterung kam dadurch, dass ich den „Zirkus“ schon gelesen hatte. Aber das macht nichts, den kann man sich auch gut kaufen ;-)

Im Grunde wäre die Story noch ausbaufähig. Es gibt viele Ecken, die Potential haben und das Buch nicht nur optisch dicker, sondern auch inhaltlich runder machen würden.
Deswegen 4/5 Punkte


Ja, die Charaktere.
Neben den Protagonisten Caitlyn und Laarni, gibt es noch ein paar Wesen, die tragende Rollen spielen. Owen zum Beispiel. Er gibt sich als sowas wie der Anführer der Werwölfe und wird in Erzählungen als der Bösewicht in Laarnis Leben dargestellt. Diesen geschichten wird er überhaupt nicht gerecht. Sensibel und Verständnisvoll begegnet er Caitlyn und dem Konflikt. Das hat in meinen Augen nicht so gut zusammen gepasst. Hier wäre ein größerer Ausbau des Charakters gut gewesen. Darstellen, wie er früher war (nicht nur durch Laarnis Erzählungen) und vor allem den Wandel beschreiben und erklären. Mir kam es etwas spanisch vor.
Alexander ist als Charakter gut gelungen. Ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, aber... nein ich sage nichts!
Der Freund von Laarni hätte auch etwas mehr Raum verdient. Er kommt fast nur am Ende vor. Das ist sehr schade. Ich hätte doch gerne ein wenig mehr von ihm und Laarni erfahren. Vor allem aus seiner Perspektive.
Ich liebe ja Maurice. Wenn Cassy noch ein Buch schreibt, dann muss er dort wieder vorkommen! Er muss! Ich liebe ihn, er ist wunderbar! So geheimnisvoll. Irgendwann, ja irgendwann werde ich ihn verstehen.

Ich würde sagen, ich vergebe einen Punkt mehr als beim „Zirkus“. Ja, das ist fair finde ich.
5/5 Punkte


Beinahe hätte es einen für die Spannung gegeben, aber dann kam dieses unerwartete Tief. Schade! Aber einen für das Thema. Cassy, du hast es drauf, was das angeht!



Gesamtergebnis: 19/20 Punkte = Gut Plus!


Wild Mind

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