Cat Clarke Undone

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Inhaltsangabe zu „Undone“ von Cat Clarke

Jem is determined to avenge the death of her beloved best friend who was driven to desperation after being outed by the popular crew at school. She's going to take down those responsible, one by one. But what if Kai was keeping secrets from Jem?

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    Undone
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2013 um 16:01

    Undone ist ein mehr als 500 Seiten langer Wälzer über den „schönen Schein“ unter heutigen Teenagern. Er behandelt die Missverständnisse, Vorurteile und unfassbar tragischen Konsequenzen, mit denen sich junge Menschen heutzutage fast täglich konfrontiert sehen. Seit einer halben Ewigkeit ist Jem in ihren besten Freund Kai verliebt. Eine Liebe, die jedenfalls auf die herkömmliche Art und Weise, nie erwidert werden wird – denn Kai ist schwul. Aber Jems Gefühle sind für die Freundschaft der beiden Teenager keinesfalls eine Belastung. Im Gegenteil, sie schweißen sie noch mehr zusammen. Eines Tages jedoch zerbricht die heile Welt: Kai wird unfreiwillig und auf die demütigendste Weise überhaupt im Internet geoutet. Der Teenager kann mit Hohn und Spott, die diesem „Skandal“ folgen, nicht umgehen – er nimmt sich das Leben. Woraufhin seine beste Freundin Jem in tiefe Depressionen verfällt und plant sich ebenfalls umzubringen. Doch Kais Vermächtnis – 12 Briefe adressiert an Jem, einer für jeden Monat des ersten Jahres nach seinem Tod – halten das Mädchen zunächst von der Verwirklichung ihres Plans ab. Anstatt ihrer ersten großen Liebe in den Tod zu folgen, beschließt Jem erst einmal Rache für Kai zu nehmen. Und während sie versucht sich im Laufe dessen immer weiter vom Leben zu distanzieren, entdeckt sie eine neue Seite an sich selbst und lernt, dass nicht alles so ist, wie es scheint … Für mich war dieser Roman ein überraschender und zugleich schockierender Einblick in die komplizierte Welt der Jugend von heute, die vor allem einen Krieg gegen sich selbst zu führen scheint. Mobbing, Unverständnis und emotionale Brutalität werden mehr und mehr zur Tagesordnung im Leben der Teenager. Dinge, die wir Erwachsenen als Kleinigkeiten abtun würden, entwickeln sich in den Augen der Jugendlichen zu unüberwindbaren Hindernissen. Und nur allzu oft entstehen aus kleinen Konflikten riesige Probleme – manchmal mit katastrophalem Ausgang für einige oder alle Beteiligte. In meinen Augen ist das größte Problem, dass heutzutage sowohl die soziale Kompetenz als auch die soziale Intelligenz nur noch mangelhaft geschult werden. Das gemeinsame Miteinander geht in einer Gesellschaft, die größtenteils ihre Ellbogen einsetzt, um zu bekommen, was sie will, zunehmend unter. Ich denke, es ist der Schnelllebigkeit unserer Zeit geschuldet, dass wir mehr und mehr den Blick für das Wesentliche verlieren. Und wenn wir, als die verantwortlichen Erwachsenen, kein Auge mehr für das haben, was das Leben unter uns Menschen eigentlich ausmacht – unsere Menschlichkeit, wie können wir dann erwarten, dass unsere Kinder anders handeln? Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Und das möchte ich auch gar nicht tun. Ausnahmen bestätigen die Regel und diese Ausnahmen lassen mich noch immer optimistisch in die Zukunft blicken. Nichtsdestotrotz sollten wir unseren Kindern und ihrem Sozialverhalten mehr Aufmerksamkeit schenken. Genau deshalb möchte ich Undone sowohl für Teenager als auch ihre Eltern empfehlen. Es ist ein sehr gut geschriebenes Buch – das zugebenerweise deutlich zu lang geraten ist, aber dennoch ein enorm wichtiges Thema behandelt. In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen! (Zuerst veröffentlicht auf: Living in a Fairy World)

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