Cat Jordan Der Sommer, der uns trennte

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, der uns trennte“ von Cat Jordan

Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot.

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?

sehr schöner emotionaler Roman

— thora01

Mehr als nur 5 Sterne <3

— alexandralovesbooks

Tiefgründige und liebevolle Reise mit meredith und lee😍 Von Abenteuern Verlusten und Selbstfindung. Unglaublich gut!

— GinaTack

Bereit für eine wahre Achterbahn der Gefühle?😉 Middie und Lee werden dein Herz im Sturm erobern!💘

— libriabella

Es gibt wenige Bücher für Erwachsene, die mich emotional am Ende so mitreißen konnten <3

— Buchmaedels

"Nur" vier Sterne, weil mir irgendwie was am Ende fehlte...

— ZiSkA12

Sehr viel Gefühl, tolle Geschichte!

— SillyT

Leider fand ich das Thema nicht besonders gut umgesetzt und teilweise zu konstruiert ...

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  • Ein Sommer der Veränderungen - sehr schöner Roman

    Der Sommer, der uns trennte

    thora01

    06. October 2017 um 12:00

    Inhalt/Klappentext: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben? Meine Meinung: Sehr schöner und emotionaler Roman. Ich wurde von ihm sofort gefangen genommen. Der Schreibstil hat es in sich. Er ist sehr gefühlvoll und lässt den Leser mitfühlen. Der Beginn ist sehr traurig und ich musste doch das ein oder andere Tränchen verdrücken. Die Protagonisten sind sehr tiefgründig. Sie sind sehr sympathisch und zeigen uns sehr passend ihre Emotionen. Ganz besonders hat mir Middie gefallen. Sie durchlebt eine emotionale Achterbahn. Mir gefällt es sehr gut wie Cat Jordan die verschiedenen Wechsel der Stimmungen in der Geschichte eingearbeitet hat. Ich liebe ganz besonders die Szenen die Middie und Lee zusammen zeigen. Sie machen für mich das i-Tüpfelchen der gesamten Geschichte aus. Der Abschluss war für mich nicht sehr überraschend. Er hat sich schon relativ früh abgezeichnet. Mein Fazit: Schöner emotionaler Roman. Die Thematik hat mir sehr gefallen. Ich konnte mich mit den Protagonisten sehr gut auseinandersetzten.

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  • perfekt

    Der Sommer, der uns trennte

    buechermaus25

    02. June 2017 um 16:42

    Meine Meinung:Meredith und Nate sind seit 5 Jahre ein glückliches Paar. Nie würden die beiden denken, das irgendwas oder irgendwer sie trennt. Als er für ein Jahr nach Honduras ging. Passierte das unmöglichste, er wird als vermisst gemeldet. Die Schule machte eine Gedenksfeier, jeder konnte damit abschließen, bis auf Meredith und Lee. Die beiden hoffen immer noch, das Nate überlebt hat und sich bald meldet. Meredith und Lee bauen sich gegenseitig immer wieder auf.Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und auch sehr emotional. An manchen Stellen sind die verschiedenen Szenen vorhersehbar. Aber ich sag mal so das ist typisch für eine Teeangergeschichte. Die Charakter, Hintergründe und Szenen wurden detalliert beschrieben. Man kann sich super in den Charaktere hineinsetzen und auch verstehen.Meine Meinung.Das Buch ist perfekt für Teenager. Denn das Leben ist auch wie eine Achterbahn der Gefühle. Genauso ist es bei Meredith, sie gibt einfach Nate nicht auf. Obwohl sie weiß, dass es besser wäre. Das Buch ist außerdem, ein schönes Buch für diese schöne Jahreszeit.   Es ist leicht zu lesen und man macht sich Gedanken. Wie schnell alles sich ändern kann. Ich finde die Charaktere Lee und Meredith einfach sehr stark, denn was sie durch machen müssen ist schwierig. Denn aufeinmal ist die große Liebe weg und man muss da leider durch.Mein FazitKauft dieses Buch, denn es hat alles was man braucht bei diesem schönen Wetter. Einfach nur perfekt :D Viel Spaß beim lesen und bildet eure eigene Meinung über das Buch, denn es wird euch gefallen.

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  • Der Sommer, der uns trennte

    Der Sommer, der uns trennte

    Buchmaedels

    19. May 2017 um 20:56

    Eigentlich lese ich kaum YA/Coming-of-Age-Romane.Und eigentlich rechne ich dann immer mit glitzernden Vampiren oder Protagonisten, die mir nicht ans Herz wachsen.Durch Zufall bin ich an dieses Buch gekommen, da ich es beim letzten Weihnachtswichteln in einer Buchgruppe gewonnen habe. Nachdem es mich nun monatelang im Regal angelächelt hat, habe ich es gelesen und konnte es im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr weglegen. Das Buch packt einen mit jedem Gedanken, den die Hauptfigur, Meredith, formuliert. Man schlüpft in ihren Kopf und kommt dort auch nicht so schnell wieder heraus.Meredith und Nate sind seit zehn Jahren beste Freunde und seit fünf Jahren ein Paar. Während Meredith das letzte Jahr an der High School absolviert, beschließt Nate mit einer Wohltätigkeitsorganisation nach Honduras zu gehen, um benachteiligten Kindern zu helfen. Dort geschieht jedoch ein Unglück und Nate kommt nicht zurück. In ihrer Trauer wendet Meredith sich an Nates besten Freund, Lee, mit dem sie vorher nie etwas zu tun hatte. Von all ihren Freunden, ist er der Einzige, der sie wirklich in ihrer Trauer auffangen kann und aus anfänglicher Freundschaft wird schnell mehr ...Man glaubt die Geschichte schon oft gelesen zu haben und das Buch ist an der einen oder anderen Stelle tatsächlich vorhersehbar. ABER (und das ist ein dickes fettes ABER) man kennt die Geschichte noch nicht aus Merediths Sicht. Ich konnte mich sofort in ihren Erzählstil hineinversetzen und habe jedes Wort mit ihr gefühlt. Es gibt wenige Bücher für Erwachsene, die mich emotional am Ende so mitreißen konnten. Die Charaktere waren einfach alle super gewählt und sie hatten alle ihren Platz in der Geschichte.Fazit: »Der Sommer, der uns trennte« ist eins der Bücher, das einen nicht so schnell loslässt, da es sehr emotional ist. Für mich ist es rundum gelungenes Werk, das einen recht unbedarft mit der ersten Seite abholt und mit jeder Menge Gedanken über einen selbst am Ende zurücklässt.Auch wenn man dem Genre so junger Protagonisten nicht zugetan ist, sollte man sich überlegen, ob man dem Buch nicht doch eine Chance geben mag. Ich persönlich habe es nicht bereute.Gepostet von Ellie <3

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  • Wundervolle Geschichte....

    Der Sommer, der uns trennte

    Buecherheike

    30. January 2017 um 02:16

    Erwartet habe ich eine typische Teenagergeschichte. Erste Liebe, der Junge stirbt, Mädchen bleibt zurück, ist verzweifelt, bekommt Hilfe von einem Freund, findet ihren Weg im Leben, Happy End.Bekommen habe ich ein wundervolles Buch mit einer Geschichte über das Leben, über die Liebe, das Erwachsen werden, die Suche nach sich selbst und der Erkenntnis, dass man sein Leben nicht nach anderen ausrichten soll, sondern nur nach sich selbst. Middie (oder Meredith, wie sie eigentlich heißt und auch genannt werde will) sieht ihr Leben genau vor sich. Alles geplant und festgelegt. Bis ein Ereignis sie plötzlich zwingt, ihr gesamtes Leben neu zu überdenken.Eins von den Büchern, die einen von Anfang an gefangen halten. Ich fand es wundervoll.

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  • Der Sommer, der uns veränderte.

    Der Sommer, der uns trennte

    MiHa_LoRe

    19. January 2017 um 21:49

    Noch ein Jahr, bis Middie die Schule beendet und mit ihrem Freund Nate aufs College geht. In diesem Jahr möchte Nate über eine Hilfsorganisation nach Zentralamerika, um dort Kinder zu impfen. Middie weiß gar nicht, was sie ohne ihn tun soll, schließlich kann sie ihn dort auch kaum erreichen. Doch dann geschehen schreckliche Dinge und Nates Zustand ist ungewiss – denn er ist verschwunden, und alle anderen sind tot ... Middies Welt steht Kopf – eine Zukunft ohne Nate ist unvorstellbar für sie! Niemand außer Lee, Nates bester Freund, kann sie verstehen, aber mit dem ist sie noch nie gut klargekommen. Aber der gemeinsame Schmerz bringt die beiden einander näher.. Cover Ich finde das Cover ganz süß, weiß aber nicht genau, wen es darstellen soll. Zu Lee passt es meiner Meinung nach von der Kleidung her nicht, und Nate verschwindet ja ziemlich bald. Aber wenn es nun mal um den Sommer geht, der die beiden abgebildeten Charaktere (Nate und Middie) trennt, dann passt es ja wieder :) Protagonisten Middie – eigentlich Meredith – ist seit fünf Jahren mit Nate zusammen und ist auch sonst jemand, der viele Dinge plant - also nicht spontan ist, nicht abenteuerlustig und in jeder Hinsicht stinknormal. Und gerade ihr Leben wird aus dem Ruder gerissen, sie ist plötzlich orientierungslos und fühlt sich verloren. Sie wendet sich an Lee, der sie an Nate erinnert, aber auch von ihm ablenkt. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter, dank Lee, aber auch, weil sie durch die Trennung von Nate bemerkt wie trist ihr Leben war. Nun muss sie eben einen neuen Lebensweg finden und sich verändern, und diese Entwicklung war eingentlich ganz interessant. Ihr Umfeld hat teilweise etwas seltsam darauf reagiert, was mich etwas geärgert hat, aber Middie wirkte auch wirklich planlos in ihren Taten und eben wie jemand, der nach einem schmerzhaften Ereignis auch Hilfe braucht, um sich wieder zurechtzufinden. Lee scheint der absolut falsche Kandidat zu sein, um Nates bester Freund zu sein, denn er ist einfach mal das genaue Gegenteil. Der eine studiert, hat ein organisiertes Leben und reist als Arzt nach Zentralamerika, der andere schwänzte ständig die Schule, war wohl ständig betrunken oder bekifft und scheint auch keine Ziele zu haben – das ist jedenfalls der erste Eindruck des Lesers und auch der von Middie. Aber je mehr Zeit Middie mit ihm verbringt, desto mehr erfährt man über ihn und desto besser kann man ihn auch verstehen, auch, warum Nate mit ihm befreundet ist. Dann beginnt man auch ihn zu mögen! Nate konnte ich irgendwie nicht richtig verstehen. Natürlich ist er im größten Teil des Buches abwesend, aber die Dinge die man über ihn erfährt sind widersprüchlich. Mit Middie war er wie sie – normal, sein Leben im Griff, ordentlich und anständig. Lee zufolge war er aber manchmal auch spontan und es gab noch andere Dinge die Middie nicht von ihm erwartet hätte – und das nach fünf Jahren Beziehung! Warum zeigt er diese andere Seite nicht seiner Freundin? Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihm machen. Handlung Den größten Teil des Buches fand ich ganz süß! Wie Middie Nates Verschwinden verarbeitet und wie sie sich danach weiterentwickelt. Allerdings gab es zum Ende hin diesen Entwicklungsstopp und Middie begann wieder das Wohl aller anderen über ihres zu stellen. Am Anfang hatte sie sich einfach keine Gedanken über ihre eigenen Träume und Wünsche gemacht, aber nun, da sie etwas besser wusste was sie wollte, war es ziemlich ärgerlich, dass sie die einfach unterdrückte. Und das Ende kam dann plötzlich sehr schnell. Unerwartet schnell, aber das fand ich trotzdem besser, als wenn es anders gekommen wäre. Ich kann nur sagen, dass ich auf den letzten Seiten ganz hibbelig wurde, weil ich wollte, dass es anders ausgeht! Schreibstil Der Schreibstil ist simpel und leicht. Es war unerwartet spannend, durch Nates Verschwinden und die Sache mit Lee. Etwas zwiegespalten bin ich bei Middies Unsicherheit. Einerseits hat es Emotionen eingebracht, weil man Mitleid hatte und mitgefiebert hat, was sie denn nun tun wird, aber andererseits war sie auch leicht zu beeinflussen und naiv, was manchmal nervig war.   Fazit"Der Sommer, der uns trennte" war spannender als erwartet, süß, angenehm zu lesen und auch unterhaltsam. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und eine interessante Geschichte über Entscheidungen und übers Erwachsenwerden erzählt.

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  • Es fehlt einfach das gewisse Etwas...

    Der Sommer, der uns trennte

    BookW0nderland

    14. December 2016 um 23:31

    Nate und Middie sind seit fünf Jahren ein Paar und haben schon ihr ganzes Leben geplant. Zusammen aufs College gehen, dann heiraten und irgendwann eine eigene Familie gründen. Doch Nate geht für ein Jahr nach Hondurars und kurze Zeit später gilt er als vermisst. Es vergeht immer mehr Zeit und die einzige Stütze ist Nates bester Freund Lee. Lee und Middie mochten sich nie wirklich und Lees Spitzname für sie war 'Yoko'. Doch als Nate verschwindet sind die beiden es, die langsam Gefühle füreinander entwickeln.Doch diese Gefühlsentwicklung ging für mich einfach viel zu schnell. Plötzlich sind da Gefühle, obwohl sie sich vorher noch nicht mochten. Middie verändert sich in der Zeit mit Lee und wird viel spontaner und all das was sie vorher nie war. Das passte irgendwie gar nicht und ihre gesamte Art fing auch irgendwann an mich zu stören, sodass ich mich auch überhaupt nicht in Middie hineinversetzen konnte.Die Charaktere waren mir aber alle nicht wirklich sympathisch, da sie nicht viel Tiefe hatten. Sie wirkten alle sehr klischeehaft und stereotypisch. Man hat den supernetten Typen, seine tolle Freundin und den Versager, der der beste Freund vom Supertypen ist. Aus irgendeinem Grund verbringen der nicht so tolle Typ und das tolle Mädchen Zeit miteinander und finden immer mehr zu sich selbst. Insgesamt nicht wirklich etwas neues und auch an einigen Stellen zu gewollt.Ich hatte schon am Anfang Probleme in die Geschichte hineinzufinden, was wohl vorallem an den Charakteren lag. Insgesamt war die Geschichte doch sehr vorhersehbar und leider nicht wirklich überraschend war, was wirklich schade ist, da ich mir viel mehr von der Geschichte erhofft habe.Trotzdem danke an den Harper Collins Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.

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  • So spielt das Leben...

    Der Sommer, der uns trennte

    ZiSkA12

    07. December 2016 um 12:07

    Ich hab "Der Sommer der uns trennte" gewonnen, und hab es mir so auch nicht selbst aussuchen können. Als ich es in den Händen gehalten und den Klappentext gelesen habe, war ich schon sehr neugierig. Auch das Cover gefiel mir so sehr gut. Also wieso nicht gleich lesen? Und was soll ich sagen? Ich hab es mega gerne gelesen. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl ich manchmal dachte, geht das nicht ein bisschen zu schnell? Aber wenn das Leben und die Liebe dazwischen kommt, dann kann man da wohl nichts machen. Aber ich hab auch ein bisschen Kritik... mir persönlich hat am Ende definitiv etwas gefehlt. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich zum Schluss noch einen Epilog geschrieben. Mir ging das am Ende einfach zu schnell. Man hätte durchaus 1 Jahr später etwas schreiben können... Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. 

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  • Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Loslassen und sich selbst finden

    Der Sommer, der uns trennte

    aly53

    04. December 2016 um 03:19

    Hierbei handelt es sich um einen sehr facettenreichen und vielseitigen Roman, der auf seine ganze eigene Art und Weise berührt und in den Bann zieht,Middie ist ein ganz normales Mädchen, das im purem Glück schwelgt.Nate ist ihr Glück, ihre Zukunft und ihr Leben.Ein Leben ohne Nate?Nicht vorstellbar.Alles haben sie sich so toll ausgemalt.Verloben, Heiraten, Kinder.Doch was ist, wenn plötzlich alles aus den Fugen gerät und das Leben eine neue Richtung einschlägt?Was ist, wenn die Perspektiven sich verschieben und plötzlich andere Dinge in den Vordergrund geraten?Was ist, wenn uns der Schmerz und das Leid zu zerstören droht?Gibt es dann noch immer eine glorreiche Zukunft voller Sonnenschein und reinstem Glück?Middie ist ein sehr feinfühliges Mädchen, das versteht ihre Emotionen auszudrücken , aber doch nicht ganz aus sich rauszukommen. Sie hat einen Teil in sich der verschlossen bleibt.Ich mochte ihre Art, ihre Zerrissenheit und ihre tiefe Liebe zu Nate sehr gern.Sie hat in diesem Buch allerlei zu bewältgigen. Eine Wolke voller reiner Liebe und Glück. Doch dann wird sie in den Abgrund gestoßen und all der Schmerz, die Qual und die Verzweiflung brechen über ihr herein.Ja und dann ist ausgerechnet Nates bester Freund Lee für sie da. Genau der eine Mensch, dem sie bisher am wenigsten abgewinnen konnte.Doch durch Lee lernt sie andere Seiten im Leben kennen und lieben. Er zeigt ihr Sorglosigkeit, Losgelöstheit und schafft es , ihr einen Teil ihrer Trauer zu nehmen, ja sie abzulenken und ihr neue Dinge zu offenbaren, für die es sich zu Leben lohnt.Doch was, wenn sich alles verändert?Ich hab an der Seite der beiden unheimlich viel geschmunzelt, aber auch geliebt und gelitten.Ich habe mitgefiebert und war ein Teil von ihnen.Sie sind mir nahegegangen mit ihrer Art und einfach wie sie waren.Die Autorin schafft es mit diesem Roman gleich auf mehrere ernste und wichtige Themen aufmerksam zu machen. Sei es Trauerbewältigung, den Mut sich selbst zu entdecken oder einfach das Leben zu leben, egal wie es kommen mag.Es ist ein Buch das förmlich mitreißt, auch wenn es von ein paar Längen begleitet war.Es ist eine Liebesgeschichte, die das Herz leichter macht, aber gleichzeitig wird man auch vom Schmerz niedergedrückt.Es ist eine Geschichte voller Leben, Tiefschläge, neuen Erkenntnissen und Erfahrungen.Hierbei sticht vor allem Middies Entwicklung hervor, die mir sehr gut gefallen hat.Es ist zwar ein Stückweg vorhersehbar, was aber nicht weiter stört.Es ist ein Roman wie er sehr oft im Leben passieren kann und ich denke gerade deshalb, bringt er auch etwas zum nachdenken.Schlussendlich eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und was wir letztendlich aus dem machen, was sich uns offenbart.Hierbei erfahren wir die Perspektive von Middie , was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig und authentisch.Bei Nate und Lee, hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht, sie wirkten auf mich leider etwas zu blass.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Loslassen und sich selbst finden.Ein Roman der berührt, nachdenklich stimmt und einfach zeigt was das Leben zu bieten hat, mit all seinen Facetten.Ein Roman, der sich zu lesen lohnt, auch wenn mir die Charaktere noch etwas zu blass waren.

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  • Mehr Tiefgang als erwartet

    Der Sommer, der uns trennte

    kleinfriedelchen

    02. December 2016 um 13:52

    "Ich lief die Einfahrt hinunter und nach Hause. Am liebsten hätte ich mich umgedreht, wollte einen Blick über meine Schulter werfen, um zu sehen, ob Lee mir nachschaute, aber ich traute mich nicht. Denn wenn er es täte, würde ich zurücklaufen wollen, und wenn er es nicht täte, würde mein Herz ein wenig brechen." (S. 223)Als Middie erfährt, dass ihr Freund Nate bei seinem Auslandsbesuch angegriffen und vermutlich getötet wurde, bricht ihre Welt zusammen. Sie wollten doch gemeinsam aufs College gehen, heiraten und Kinder kriegen! Und nun steht Middie plötzlich vor dem Nichts. Niemand versteht ihre Trauer wirklich. Niemand außer Lee, Nates bestem Freund, in dem sie einen unerwarteten Verbündeten findet. Doch als sich plötzlich mehr zwischen ihnen entwickelt, weiß Middie nicht, wie sie damit umgehen soll. Ist es okay, sich in den besten Freund ihres toten Freundes zu verlieben?Kennt ihr das, wenn eure Mitmenschen gewisse Erwartungen an euch haben? Erwarten, dass ihr dies oder jenes tut, weil ihr euch eben immer schon so verhalten habt, und irritiert sind, wenn ihr euch plötzlich anders benehmt? So geht es der achtzehnjährigen Middie, die sich bisher eigentlich nur über Nate definiert hat. Klar geht sie auf das gleiche College wie er, damit sie weiter zusammenbleiben können. Klar macht sie bei derselben ehrenamtlichen Gruppe mit, Und natürlich werden sie in ein paar Jahren heiraten und Kinder kriegen. Doch als Nates Dorf bei einem ehrenamtlichen Einsatz im Ausland angegriffen wird, brechen all diese Pläne plötzlich zusammen. Zurück bleibt eine orientierungslose Middie, die nun erst einmal herausfinden muss, wie sie ohne Nate weiterleben soll. Und wer sie ohne ihn eigentlich ist. Ich fand Middie sympathisch und konnte gut mit ihr mitempfinden. Und auch Lee fand ich interessant. Als sie nach Nates Tod von allen mit Samthandschuhen angefasst wird, ist es eine erfrischende Abwechslung für Middie, dass Nates bester Freund sie immer noch genauso abweisend behandelt wie vorher. Lee ist das totale Gegenteil vom netten und stets hilfsbereiten Nate und fordert Middie, die er nur "Yoko" nennt, immer wieder heraus. Da auch er mit Nate einen der wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren hat, schließen sie einen Pakt: gemeinsam wollen sie alles tun, was Lee eigentlich noch mit Nate zusammen erleben wollte. Und dabei kommen sie sich immer näher...So entsetzlich der Verlust von Nate für Middie auch ist, immerhin sind sie seit 10 Jahren befreundet und seit 5 Jahren ein Paar, hat er ihr doch auch die Augen geöffnet. Sie merkt, wie sehr sie ihr Leben von den Entscheidungen anderer abhängig gemacht hat und findet nun Stück für Stück zu sich selbst. Dieser Prozess bildet die Haupthandlung von "Der Sommer, der uns trennte", auch wenn die sich entwickelnde Beziehung zu Lee natürlich maßgeblich dazu beiträgt. Damit hatte ich vom Klappentext her nicht unbedingt gerechnet, der ja eher "nur" eine konfliktbehaftete Liebesgeschichte andeutet. Aber so hatte das Buch überraschend viel Tiefgang und war doch ernster, als ich es erwartet habe. Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich gelungen, es war ein gefühlvoller und packender Coming-of-Age-Roman, der mir sehr gefallen hat. Mit dem Tod ihres Freundes konfrontiert, entdeckt Middie erst so richtig den Wert des Lebens, wie aufregend es sein kann, eben keine Pläne zu haben und dass man sich auch einmal umentscheiden kann. Lesenswert! 

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  • Sehr emotional

    Der Sommer, der uns trennte

    sunflower130280

    29. November 2016 um 11:52

    Der Sommer, der uns trennte" von der Autorin Cat Jordan ist ein sehr emotionales Jugendbuch. Die Autorin erzählt hier die Geschichte von Meredith, die von allen nur Middie genannt wird, Nate und Lee. Middie und Nate kennen sich über 10 Jahre, davon sind sie seit 5 Jahren ein Paar. Gemeinsame Träume und Wünsche schweißen sie fest zusammen, bis Nate freiwillig für ein Jahr in ein kleines Dorf nach Honduras geht, um diesen Menschen zu helfen. Das Schicksal schlägt zu und ab hier verändert sich alles. Middie und Nate, deren Zukunft bis aufs kleinste Detail verplant war, waren das Vorzeigepaar schlecht hin. Ihre Trauer nach Nates verschwinden ist enorm, ihre Gefühle kommen hier sehr stark rüber. Ihr einzigster Halt, ist Lee, Nates bester Freund. Je weiter das Buch vorranschreitet, desto klarer wird, das Middie Nate gar nicht wirklich kannte. Das Gefühlschaos ist hier nahezu perfekt. In diesem Buch steckten soviele Erinnerungen, große Gefühle, Liebe, Freundschaft,  auch Trauer und Verlust. Cat Jordan hat hier eine sehr außergewöhnliche Story mit einer fesselnden Handlung aufs Papier gebracht. Die Emotionen sind hier spürbar, man versucht sich in die Lage der Protagonisten hineinversetzen. Man leidet und hofft mit ihnen mit. Gerade Middies Trauer und Ängste machten mich sprachlos. Die Protagonisten sind alle drei sehr verschieden, was hier sehr gut rüber kam. Während Nate sich sozial engagiert, ist Lee das komplette Gegenteil von ihm. Seine rebellische Art, macht ihn schon fast zu einem Badboy. Aber genau das holt Middie aus ihrem Loch, in das sie sich verschanzt hat. Middie ist anfangs eher sehr flach gehalten, erst ab einigen Kapiteln änderte es sich und aus ihr wurde eine Kämpferin. Es gibt hier viele Wendungen, die so niemand hat sehen kommen bzw. geahnt hat. Cat Jordan hat einen sehr angenehmen Schreibstil, und durch die vielen Wendungen, schafft man es nicht das Buch aus der Hand zu legen. Man taucht dabej hier sehr tief in die Handlung ein, allerdings fand ich das Ende zu abrupt und es blieben noch einige offene Fragen, was ich sehr schade finde. Fazit : Ein Jugendroman der es in sich hat. Der Sommer, der uns trennte von Cat Jordan ist eine fesselnde Geschichte über Liebe, Freundschaft, Trauer und Verlust.

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  • LL rezensiert

    Der Sommer, der uns trennte

    lenasbuecherwelt

    27. November 2016 um 19:37

     Was würdest du tun, wenn der Fixpunkt aus deinem Leben plötzlich verschwindet würde? Und du dich nun selbst finden und auf eigenen Beinen stehen musst… Für Middie war ihr Freund Nate alles und sie hat sich für ihn bisher immer zurückgenommen und ihre Wünsche hinten angestellt. Ihre gemeinsame Zukunft war längst geplant, College, verloben, heiraten, Kinder… Doch als Middie erfährt, dass das Dorf, in welchem Nate in seinem Auslandsaufenthalt wohnte, angegriffen wurde und Nate als vermisst gilt, wendet sich ihr Leben um 180°. An ihrer Seite ist Lee, Nates bester Freund. Eigentlich verbinden sie nur die Trauer und der riesengroße Schmerz, doch als sie sich näher kommen, funkt es plötzlich. Doch darf sie sich in den besten Freund ihres vermutlich toten Freundes verlieben? Middie ist zu Beginn eine zurückhaltende Protagonistin, die ihrem Freund nie im Weg stehen würde, sich selbst dabei aber vernachlässigt. Spontanität ist für sie ein Fremdwort, doch als Lee in ihr Leben tritt und ihr hilft, wieder Spaß zu haben und das Leben auszukosten, ändert sie sich Stück für Stück. Während Middie mich nicht immer mitgerissen hat, war es Lee, der für die bewegenden Momente sorgte. Dennoch hätte ich mir in Anbetracht des berührenden Themas mehr ergreifende Emotionen gewünscht … „Der Sommer, der uns trennte“ ließ sich gut lesen und hielt einige berührende Momente für den Leser bereit, blieb mir allerdings manchmal zu vorhersehbar und oberflächlich.

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  • Viel Gefühl

    Der Sommer, der uns trennte

    SillyT

    22. November 2016 um 15:11

    Middie und Nate sind seit 10 Jahren befreundet, davon sind sie seit fünf Jahren ein Paar. Middie ist im Abschlussjahrgang der Highschool und gleich nach ihrem Abschluss wollen Nate und sie zusammenziehen und an der gleichen Uni studieren. Vorher geht Nate allerdings noch für ein Jahr als Entwicklungshelfer nach Honduras. Der Abschied fällt schwer, doch die gemeinsame Zukunft ist Middies Lichtblick. Doch schon kurze Zeit nach Nates Abreise geschieht etwas schreckliches, Nates Dorf in Honduras wird überfallen, viele Menschen sterben oder sind entführt und auch von Nate gibt es keine Spur. Middies Welt bricht zusammen und es scheint, als könnte sie niemand verstehen, niemand bis auf Lee, Nates bestem Freund. Meine Meinung: Wirkt dieses Buch rein äußerlich zunächst wie eine leichte und lockere Sommerlektüre, wird recht schnell klar, dass es doch viel tiefgründiger wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, dabei gelingt es der Autorin ganz besonders, Gefühle und Stimmungen einzufangen und wiederzugeben. Sprachlich der Zielgruppe sehr gut angepasst wird hier eine Geschichte erzählt, die ganz viel über Veränderungen und sehr viel Gefühle beinhaltet. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, allein schon Dank dem wirklich angenehmen Schreibstil. Man lernt zunächst Middie und Nate als Paar kennen und hat einen sehr guten Eindruck davon, was für ein perfektes Paar die Beiden sind. So werden sie aber auch von der gesamten Umgebung wahrgenommen, seien es Freunde oder Familie, für alle ist klar, wie es mit den Beiden weitergeht. Doch dann kommt die große Wende, als Nate verschwindet und als Leser fällt man gleich gemeinsam mit Middie in ein tiefes Loch. Diese Gefühle, die in Middie toben, werden von der Autorin ganz besonders gut eingefangen und Trauer und das schwarze Loch werden spürbar. Dadurch, dass die Geschichte aus Middies Perspektive erzählt, fühlte ich mich auch ganz besonders mit ihr verbunden. Sie war ein sehr ehrlicher und glaubwürdiger Charakter, die zu Beginn allerdings sehr konservativ, wenn nicht sogar stocksteif wirkt, auf gar keinen Fall ist sie ein typischer Teenager, so wie ihre Freundinnen. Durch Nates Verschwinden wird sie regelrecht in ein Loch geworfen und nur dank Lee, den sie bisher immer für einen absoluten Looser gehalten hat, gelingt es ihr, sich wieder hochzuziehen. So nach und nach nimmt sie wieder am Leben teil und beginnt auch so manches zu hinterfragen, vor allem eines und zwar die Frage nach dem: will ich das alles, was bisher geplant war, wirklich? Dadurch wirkte Meddie immer authentischer und ihr Handeln und Denken wird glaubhaft. Dieser ganze Vorgang der Trauer und deren Verarbeitung ist sehr gut eingefangen worden und konnte mich völlig überzeugen. Mag zwar sein, dass die ein oder andere Reaktion vorhersehbar ist, trotzdem hat mir das Buch richtig gut gefallen. Es bildet einfach einen guten Kontrast zu Büchern im Young Adult Bereich und zeichnet sich durch viel mehr Tiefgang und ganz viel Gefühl aus, mir hat es ein wenig Herzklopfen und schöne Lesestunden bereitet.  Mein Fazit: Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die auch mit ganz viel Gefühl erzählt wird, Schreibstil und Charaktere konnten mich überzeugen. Inhaltlich ein wenig vorhersehbar, brachte es trotzdem sehr schöne Lesestunden und lassen das Herz häufiger schneller schlagen. Die Protagonistin wirkt sehr authentisch und ihre Entwicklung, um diese es hier auch hauptsächlich geht, ist glaubwürdig. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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  • Ein gutes nachvollziehbares Buch

    Der Sommer, der uns trennte

    sini3197

    21. November 2016 um 20:55

    Klappentext:"Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?" Ich hatte nicht große Erwartung an das Buch und es hat mich positiv überrascht. Es ist spannend, obwohl es auch irgendwie voraussehbar ist, was passiert. Trotzdem ist es spannend und man kann die Gefühle von Middie verstehen und nachvollziehen. Ich würde das Buch weiterempfehlen. Das Buch lässt sich trotz den ganzen Gefühlen sehr schnell lesen.

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  • Der Sommer, der uns trennte

    Der Sommer, der uns trennte

    MoonlightBN

    11. November 2016 um 22:40

    Klappentext: Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch Middies Kopf. Wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates besten Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge etwas Neues …Quelle: HarperCollins Germany Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das es unglaublich vielversprechend klang und ich nach dem Klappentext bereits gespannt war, wie sich die Geschichte wohl entwickeln wird (und sogar schon eine Tendenz hatte, kommt auch nicht oft vor *haha*).Protagonistin Middie war mir direkt sympathisch, auch wenn sie am Anfang sehr konservativ, nein eher schon richtig spießig rüber kam. Trotzdem mochte ich ihre Art wirklich sehr und ihre Ausgangs"situation" ließ viel Spielraum für Entwicklungen, den sie auch klasse genutzt hat. Middie verliert ihren festen Freund, mit dem sie schon wahnsinnig lange zusammen ist und mit dem sie auch eine Zukunft plant. Ihre Trauer war greifbar, aber trotzdem fühlte ich mich davon nicht so erdrückt, was das Lesen wahrscheinlich wahnsinnig erschwert hätte. Middie ist eine starke Protagonistin und durch den Verlust von Nate findet sie sich selbst irgendwie ein bisschen mehr, was schön und natürlich auch traurig zugleich ist.Nate (ihr totgeglaubter Freund) ist mir zwar nicht unsympathisch gewesen, aber er war mir insgesamt zu gestriegelt und zu perfekt. Ich mag es sehr gerne, wenn Charaktere ein bisschen Ecken und Kanten haben und dadurch war mir Nate zu wenig interessant. Seine Zukunftsplanungen mit Middie haben mir zwar gefallen, aber selbst in meinen Ohren klang das Ganze ZU durchgeplant und ich liebe es Dinge zu planen und verstehe sowas normalerweise echt gut.Nates bester Freund Lee steht Middie in dieser schweren Zeit bei. Er versteht wie sie sich fühlt, Nate war schließlich sein bester Freund und auch er hat diesen wichtigen Menschen in seinem Leben durch dessen Tod verloren. Und obwohl Lee und Middie sich nicht sonderlich ausstehen konnten und auch ziemlich verschieden wirken, entsteht zwischen ihnen eine Bindung und das hat mir sehr gut gefallen. Lee ist ganz anders als Nate, er ist eher ein Draufgänger, nicht so ein Spießer und er hat gerne Spaß, wirkt dabei aber nicht unvernünftig. Er ist jetzt kein Rowdy oder so. =)Er ist einfach Lee und ich mochte ihn direkt. Die Dialoge zwischen ihm und Middie haben mir sehr gut gefallen und die wachsende Bindung zwischen ihnen habe ich sehr gerne verfolgt.Die Charaktervielfalt in diesem Buch ist zwar nicht so hoch, bzw. lernen wir die anderen Charaktere tatsächlich nur ein bisschen kennen, aber da das Hauptaugenmerk auch nicht darauf gelegt war, fand ich das absolut in Ordnung. Middies kleine Schwester konnte mein Leserherz allerdings noch für sich gewinnen und ich habe das kleine Mädchen auf wenigen Seiten echt lieb gewonnen und fand es immer schön Szenen mit ihr zu lesen. =)Insgesamt befasst sich die Geschichte hauptsächlich mit Middies Gefühlswelt, ihren Schuldgefühlen und ihrer „Selbstfindung“. Die Story konnte mich emotional sehr gut abholen und ich war wirklich mitgerissen, auch wenn ich mir meistens schon denken konnte was so passiert und wohin die Geschichte uns führen wird. Da verrät der Klappentext ja auch einiges. =)Nichtsdestotrotz wollte ich die ganze Zeit weiterlesen und die ein oder andere Überraschung hält das Buch auch noch bereit.Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und konnte mich auch sofort überzeugen. Sieübermittelt die Gefühle ohne zu übertreiben und ihre Beschreibungen konnten mir ein sehr gutes Bild im Kopf erschaffen lassen. Und auch wenn der Stil an sich sehr jugendlich und leicht ist, schafft die sehr ernste Thematik es doch, dass man das Buch auf keinen Fall zu schnell liest, damit man nichts verpasst. Es ist eine perfekte Mischung aus dem Ernst des Lebens und jugendlicher Leichtigkeit, die dieses Buch absolut lesenswert macht. Fazit: Auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar war, konnten mich die geballten Gefühle und die Umsetzung überzeugen. Die Protagonisten waren mir direkt sympathisch und der innerliche Kampf von Middie wurde sehr gut dargestellt - Ich konnte mit ihr leiden, mich mit ihr freuen und mich mit ihr finden. Eine gefühlvolle Story mit toller Message und eine klare Leseempfehlung!Knappe 5 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Cat Jordan - Der Sommer, der uns trennte

    Der Sommer, der uns trennte

    ShellyArgeneau

    30. October 2016 um 12:34

    Inhalt:Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot.Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee - Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues ... Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?Quelle: Bücher.deVorsicht! Könnte Spoiler enthalten!Meine Meinung:Erstmal danke an den lieben Harper Collins Verlag für das Rezensionsexemplar.Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort total angesprochen und deswegen musste ich es unbedingt haben. Das Buch fängt super an, man lernt Middie und Nate zusammen kennen und ich muss sagen selbst da hab ich schon etwas raus gelesen das Middie nicht allzu glücklich ist. Als Nate dann weg fährt und dann dieser Angriff auf sein Lager gemacht wird und es heißt das er tot ist lernt Middie Lee erst richtig kennen. Und da merkt man auch was ihr bei Nate nicht wirklich gepasst hat und was Lee ihr geben kann und somit kommen sich die beiden immer näher bis Nate seine Mutter beiden eine SMS schreibt das sie ihn mit nachhause bringt ... lebend. Beide freuen sich natürlich aber nichts wird mehr so sein wie es zu Nate seiner Anwesenheit war. Was mich mega gestört hat was das Middie ihre Schwester ihr eingeredet hat das sie Nate mit Lee betrogen was so gar nicht stimmt. Nate war fort und alle glaubten er wäre tot und da ist es verständlich wenn man sich jemand neues zuwendet bevor man total zerbricht. Und was mich noch gestört hat war das niemand aus ihrer Familie gesehen hat wie glücklich sie mit Lee war und das sie bei ihm so sein konnte wie sie möchte und nicht wie andere sie haben wollten. Nate hat sie meist zu Sachen gedrängt wie selbes College oder Heiraten und das wollte sie alles noch gar nicht. Das Buch zeigt einem wie schnell sich das Leben verändern kann und und man nicht aufhören soll zu leben wenn jemand wichtiges verschwunden oder gestorben ist. Ein sehr rührendes Buch das mich einiges gelehrt hat.

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