Der Sommer, der uns trennte

von Cat Jordan 
4,2 Sterne bei78 Bewertungen
Der Sommer, der uns trennte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (64):
F

Bewegend, spannend, einfach wunderschön.

Kritisch (1):
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Abgebrochen bei 43% :(

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Inhaltsangabe zu "Der Sommer, der uns trennte"

Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot.

Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670371
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:15.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Herzzerreißendes Buch, über den Verlust eines geliebten Menschen, der neuen Liebe und der Selbstfindung.
    Über Verlust, eine neue Liebe und Selbstfindung

    Erster Satz

    Nate nannte es eine Schattenbox.

    Meinung

    Ein Jahr bevor Meredith mit Nate zusammen am College studieren wollen, reist Nate mit einer Hilfsorganisation ins Ausland, um dort Erfahrungen für sein kommendes Medizinstudium zu sammeln. Meredith bleibt in ihrem letzten Highschool-Jahr zurück und zählt die Tage bis ihr Freund wieder kommt, doch dann erhält sie die Nachricht, dass das Dorf angegriffen wurde und es unzählige Tote gibt - darunter auch Nate. Für das junge Mädchen bricht eine Welt zusammen und Niemand versteht, wie sie sich fühlt, Außer Nates komischer, bester Freund, den sie bisher nicht ausstehen konnte und immer aus dem Weg ging.

    Meredith selbst erzählt die Geschichte um Nate und seinem Verlust, der Trauer und der Überwindung. Dabei startet das Geschehen kurz vor Nates Abreise und verschafft dem Leser noch einen Einblick in ihre Beziehung. Der Schreibstil war flüssig und mitreißend.
    Meredith fühlte sich von ihren Freunden und Verwandten missverstanden und wusste nicht, wie sie den Verlust von Nate je überwinden sollte. Bei den dargestellten Charakteren war das allerdings auch kein Wunder. Alle Nebencharaktere waren irgendwie Fan von Nate und für sie waren Meredith und er das perfekte Paar. Alle waren aufdringlich und erwarteten von ihr, innerhalb einer Woche darüber hinweg zu kommen.

    Charaktere

    Meredith war eines dieser langweiligen Mädchen, dessen Freund sie ausmachte. Egal worum es ging, alles war für Nate oder war von ihm ausgegangen. Unfreundlich machte sie besonders, dass sie auf Lee, seinem besten Freund, eifersüchtig war. Erst als die beiden mehr Zeit miteinander verbrachten, entwickelte sie eine eigene Persönlichkeit und entdeckte Dinge, die sie von sich aus interessierten.

    Everybody‘s Darling traf auf Nate ziemlich genau zu. Egal aus welcher Schicht, oder Club, die Leute waren Nate zugetan. Er war auch optimal für die Rolle geschrieben, mir persönlich war er aber einfach zu perfekt, zu unpersönlich. Wirklich viel erfuhr der Leser zu Beginn nicht über ihn und des öfteren war es, als wüsste Meredith selbst nicht alles über ihn.

    Durch ihre Erzählung erfuhr man mehr über Nates Freund Lee. Sie hatte zwar meist nur Negatives zu berichten, aber man hatte ein besseres Gesamtbild zu seiner Figur. Er war ein Einzelgänger, einzig Nate als Freund, zeigte aber bei den ersten Auftritten schon mehr Persönlichkeit. Witzig, risikobereit und spontan - ein krasses Gegenteil von Nate. Und obwohl er versuchte seine verletzliche Seite zu verstecken, blitzte sie ab und an durch. Lee war mir seit der ersten Erwähnung ans Herz gewachsen.

    Fazit

    Herzzerreißendes Buch, über den Verlust eines geliebten Menschen, der neuen Liebe und der Selbstfindung. Einzig die Nebencharaktere waren mir zu harsch und unsympathisch. 4 Sterne

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    thora01s avatar
    thora01vor einem Jahr
    Kurzmeinung: sehr schöner emotionaler Roman
    Ein Sommer der Veränderungen - sehr schöner Roman

    Inhalt/Klappentext:
    Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?

    Meine Meinung:
    Sehr schöner und emotionaler Roman. Ich wurde von ihm sofort gefangen genommen. Der Schreibstil hat es in sich. Er ist sehr gefühlvoll und lässt den Leser mitfühlen. Der Beginn ist sehr traurig und ich musste doch das ein oder andere Tränchen verdrücken. Die Protagonisten sind sehr tiefgründig. Sie sind sehr sympathisch und zeigen uns sehr passend ihre Emotionen. Ganz besonders hat mir Middie gefallen. Sie durchlebt eine emotionale Achterbahn. Mir gefällt es sehr gut wie Cat Jordan die verschiedenen Wechsel der Stimmungen in der Geschichte eingearbeitet hat. Ich liebe ganz besonders die Szenen die Middie und Lee zusammen zeigen. Sie machen für mich das i-Tüpfelchen der gesamten Geschichte aus. Der Abschluss war für mich nicht sehr überraschend. Er hat sich schon relativ früh abgezeichnet.

    Mein Fazit:
    Schöner emotionaler Roman. Die Thematik hat mir sehr gefallen. Ich konnte mich mit den Protagonisten sehr gut auseinandersetzten.

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    buechermaus25s avatar
    buechermaus25vor einem Jahr
    perfekt




    Meine Meinung:Meredith und Nate sind seit 5 Jahre ein glückliches Paar. Nie würden die beiden denken, das irgendwas oder irgendwer sie trennt. Als er für ein Jahr nach Honduras ging. Passierte das unmöglichste, er wird als vermisst gemeldet. Die Schule machte eine Gedenksfeier, jeder konnte damit abschließen, bis auf Meredith und Lee. Die beiden hoffen immer noch, das Nate überlebt hat und sich bald meldet. Meredith und Lee bauen sich gegenseitig immer wieder auf.
    Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und auch sehr emotional. An manchen Stellen sind die verschiedenen Szenen vorhersehbar. Aber ich sag mal so das ist typisch für eine Teeangergeschichte. Die Charakter, Hintergründe und Szenen wurden detalliert beschrieben. Man kann sich super in den Charaktere hineinsetzen und auch verstehen.

    Meine Meinung.
    Das Buch ist perfekt für Teenager. Denn das Leben ist auch wie eine Achterbahn der Gefühle. Genauso ist es bei Meredith, sie gibt einfach Nate nicht auf. Obwohl sie weiß, dass es besser wäre. Das Buch ist außerdem, ein schönes Buch für diese schöne Jahreszeit.   Es ist leicht zu lesen und man macht sich Gedanken. Wie schnell alles sich ändern kann. Ich finde die Charaktere Lee und Meredith einfach sehr stark, denn was sie durch machen müssen ist schwierig. Denn aufeinmal ist die große Liebe weg und man muss da leider durch.


    Mein Fazit

    Kauft dieses Buch, denn es hat alles was man braucht bei diesem schönen Wetter. Einfach nur perfekt :D Viel Spaß beim lesen und bildet eure eigene Meinung über das Buch, denn es wird euch gefallen.

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    Buchmaedelss avatar
    Buchmaedelsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es gibt wenige Bücher für Erwachsene, die mich emotional am Ende so mitreißen konnten <3
    Der Sommer, der uns trennte

    Eigentlich lese ich kaum YA/Coming-of-Age-Romane.
    Und eigentlich rechne ich dann immer mit glitzernden Vampiren oder Protagonisten, die mir nicht ans Herz wachsen.
    Durch Zufall bin ich an dieses Buch gekommen, da ich es beim letzten Weihnachtswichteln in einer Buchgruppe gewonnen habe. Nachdem es mich nun monatelang im Regal angelächelt hat, habe ich es gelesen und konnte es im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr weglegen. Das Buch packt einen mit jedem Gedanken, den die Hauptfigur, Meredith, formuliert. Man schlüpft in ihren Kopf und kommt dort auch nicht so schnell wieder heraus.

    Meredith und Nate sind seit zehn Jahren beste Freunde und seit fünf Jahren ein Paar. Während Meredith das letzte Jahr an der High School absolviert, beschließt Nate mit einer Wohltätigkeitsorganisation nach Honduras zu gehen, um benachteiligten Kindern zu helfen. Dort geschieht jedoch ein Unglück und Nate kommt nicht zurück. In ihrer Trauer wendet Meredith sich an Nates besten Freund, Lee, mit dem sie vorher nie etwas zu tun hatte. Von all ihren Freunden, ist er der Einzige, der sie wirklich in ihrer Trauer auffangen kann und aus anfänglicher Freundschaft wird schnell mehr ...

    Man glaubt die Geschichte schon oft gelesen zu haben und das Buch ist an der einen oder anderen Stelle tatsächlich vorhersehbar. ABER (und das ist ein dickes fettes ABER) man kennt die Geschichte noch nicht aus Merediths Sicht. Ich konnte mich sofort in ihren Erzählstil hineinversetzen und habe jedes Wort mit ihr gefühlt. Es gibt wenige Bücher für Erwachsene, die mich emotional am Ende so mitreißen konnten. Die Charaktere waren einfach alle super gewählt und sie hatten alle ihren Platz in der Geschichte.

    Fazit: »Der Sommer, der uns trennte« ist eins der Bücher, das einen nicht so schnell loslässt, da es sehr emotional ist. Für mich ist es rundum gelungenes Werk, das einen recht unbedarft mit der ersten Seite abholt und mit jeder Menge Gedanken über einen selbst am Ende zurücklässt.
    Auch wenn man dem Genre so junger Protagonisten nicht zugetan ist, sollte man sich überlegen, ob man dem Buch nicht doch eine Chance geben mag. Ich persönlich habe es nicht bereute.

    Gepostet von Ellie <3

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    Buecherheikes avatar
    Buecherheikevor 2 Jahren
    Wundervolle Geschichte....




    Erwartet habe ich eine typische Teenagergeschichte. Erste Liebe, der Junge stirbt, Mädchen bleibt zurück, ist verzweifelt, bekommt Hilfe von einem Freund, findet ihren Weg im Leben, Happy End.


    Bekommen habe ich ein wundervolles Buch mit einer Geschichte über das Leben, über die Liebe, das Erwachsen werden, die Suche nach sich selbst und der Erkenntnis, dass man sein Leben nicht nach anderen ausrichten soll, sondern nur nach sich selbst. 


    Middie (oder Meredith, wie sie eigentlich heißt und auch genannt werde will) sieht ihr Leben genau vor sich. Alles geplant und festgelegt. Bis ein Ereignis sie plötzlich zwingt, ihr gesamtes Leben neu zu überdenken.
    Eins von den Büchern, die einen von Anfang an gefangen halten. Ich fand es wundervoll.

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    MiHa_LoRes avatar
    MiHa_LoRevor 2 Jahren
    Der Sommer, der uns veränderte.

    Noch ein Jahr, bis Middie die Schule beendet und mit ihrem Freund Nate aufs College geht. In diesem Jahr möchte Nate über eine Hilfsorganisation nach Zentralamerika, um dort Kinder zu impfen. Middie weiß gar nicht, was sie ohne ihn tun soll, schließlich kann sie ihn dort auch kaum erreichen. Doch dann geschehen schreckliche Dinge und Nates Zustand ist ungewiss – denn er ist verschwunden, und alle anderen sind tot ... Middies Welt steht Kopf – eine Zukunft ohne Nate ist unvorstellbar für sie! Niemand außer Lee, Nates bester Freund, kann sie verstehen, aber mit dem ist sie noch nie gut klargekommen. Aber der gemeinsame Schmerz bringt die beiden einander näher..

    Cover
    Ich finde das Cover ganz süß, weiß aber nicht genau, wen es darstellen soll. Zu Lee passt es meiner Meinung nach von der Kleidung her nicht, und Nate verschwindet ja ziemlich bald. Aber wenn es nun mal um den Sommer geht, der die beiden abgebildeten Charaktere (Nate und Middie) trennt, dann passt es ja wieder :)

    Protagonisten Middie – eigentlich Meredith – ist seit fünf Jahren mit Nate zusammen und ist auch sonst jemand, der viele Dinge plant - also nicht spontan ist, nicht abenteuerlustig und in jeder Hinsicht stinknormal. Und gerade ihr Leben wird aus dem Ruder gerissen, sie ist plötzlich orientierungslos und fühlt sich verloren. Sie wendet sich an Lee, der sie an Nate erinnert, aber auch von ihm ablenkt. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter, dank Lee, aber auch, weil sie durch die Trennung von Nate bemerkt wie trist ihr Leben war. Nun muss sie eben einen neuen Lebensweg finden und sich verändern, und diese Entwicklung war eingentlich ganz interessant. Ihr Umfeld hat teilweise etwas seltsam darauf reagiert, was mich etwas geärgert hat, aber Middie wirkte auch wirklich planlos in ihren Taten und eben wie jemand, der nach einem schmerzhaften Ereignis auch Hilfe braucht, um sich wieder zurechtzufinden. Lee scheint der absolut falsche Kandidat zu sein, um Nates bester Freund zu sein, denn er ist einfach mal das genaue Gegenteil. Der eine studiert, hat ein organisiertes Leben und reist als Arzt nach Zentralamerika, der andere schwänzte ständig die Schule, war wohl ständig betrunken oder bekifft und scheint auch keine Ziele zu haben – das ist jedenfalls der erste Eindruck des Lesers und auch der von Middie. Aber je mehr Zeit Middie mit ihm verbringt, desto mehr erfährt man über ihn und desto besser kann man ihn auch verstehen, auch, warum Nate mit ihm befreundet ist. Dann beginnt man auch ihn zu mögen! Nate konnte ich irgendwie nicht richtig verstehen. Natürlich ist er im größten Teil des Buches abwesend, aber die Dinge die man über ihn erfährt sind widersprüchlich. Mit Middie war er wie sie – normal, sein Leben im Griff, ordentlich und anständig. Lee zufolge war er aber manchmal auch spontan und es gab noch andere Dinge die Middie nicht von ihm erwartet hätte – und das nach fünf Jahren Beziehung! Warum zeigt er diese andere Seite nicht seiner Freundin? Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihm machen.

    Handlung
    Den größten Teil des Buches fand ich ganz süß! Wie Middie Nates Verschwinden verarbeitet und wie sie sich danach weiterentwickelt. Allerdings gab es zum Ende hin diesen Entwicklungsstopp und Middie begann wieder das Wohl aller anderen über ihres zu stellen. Am Anfang hatte sie sich einfach keine Gedanken über ihre eigenen Träume und Wünsche gemacht, aber nun, da sie etwas besser wusste was sie wollte, war es ziemlich ärgerlich, dass sie die einfach unterdrückte. Und das Ende kam dann plötzlich sehr schnell. Unerwartet schnell, aber das fand ich trotzdem besser, als wenn es anders gekommen wäre. Ich kann nur sagen, dass ich auf den letzten Seiten ganz hibbelig wurde, weil ich wollte, dass es anders ausgeht!
    Schreibstil
    Der Schreibstil ist simpel und leicht. Es war unerwartet spannend, durch Nates Verschwinden und die Sache mit Lee. Etwas zwiegespalten bin ich bei Middies Unsicherheit. Einerseits hat es Emotionen eingebracht, weil man Mitleid hatte und mitgefiebert hat, was sie denn nun tun wird, aber andererseits war sie auch leicht zu beeinflussen und naiv, was manchmal nervig war.  

    Fazit
    "Der Sommer, der uns trennte" war spannender als erwartet, süß, angenehm zu lesen und auch unterhaltsam. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und eine interessante Geschichte über Entscheidungen und übers Erwachsenwerden erzählt.

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    BookW0nderlands avatar
    BookW0nderlandvor 2 Jahren
    Es fehlt einfach das gewisse Etwas...

    Nate und Middie sind seit fünf Jahren ein Paar und haben schon ihr ganzes Leben geplant. Zusammen aufs College gehen, dann heiraten und irgendwann eine eigene Familie gründen. Doch Nate geht für ein Jahr nach Hondurars und kurze Zeit später gilt er als vermisst. Es vergeht immer mehr Zeit und die einzige Stütze ist Nates bester Freund Lee. Lee und Middie mochten sich nie wirklich und Lees Spitzname für sie war 'Yoko'. Doch als Nate verschwindet sind die beiden es, die langsam Gefühle füreinander entwickeln.
    Doch diese Gefühlsentwicklung ging für mich einfach viel zu schnell. Plötzlich sind da Gefühle, obwohl sie sich vorher noch nicht mochten. Middie verändert sich in der Zeit mit Lee und wird viel spontaner und all das was sie vorher nie war. Das passte irgendwie gar nicht und ihre gesamte Art fing auch irgendwann an mich zu stören, sodass ich mich auch überhaupt nicht in Middie hineinversetzen konnte.
    Die Charaktere waren mir aber alle nicht wirklich sympathisch, da sie nicht viel Tiefe hatten. Sie wirkten alle sehr klischeehaft und stereotypisch. Man hat den supernetten Typen, seine tolle Freundin und den Versager, der der beste Freund vom Supertypen ist. Aus irgendeinem Grund verbringen der nicht so tolle Typ und das tolle Mädchen Zeit miteinander und finden immer mehr zu sich selbst. Insgesamt nicht wirklich etwas neues und auch an einigen Stellen zu gewollt.
    Ich hatte schon am Anfang Probleme in die Geschichte hineinzufinden, was wohl vorallem an den Charakteren lag. Insgesamt war die Geschichte doch sehr vorhersehbar und leider nicht wirklich überraschend war, was wirklich schade ist, da ich mir viel mehr von der Geschichte erhofft habe.
    Trotzdem danke an den Harper Collins Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar.

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    ZiSkA12s avatar
    ZiSkA12vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Nur" vier Sterne, weil mir irgendwie was am Ende fehlte...
    So spielt das Leben...

    Ich hab "Der Sommer der uns trennte" gewonnen, und hab es mir so auch nicht selbst aussuchen können. Als ich es in den Händen gehalten und den Klappentext gelesen habe, war ich schon sehr neugierig. Auch das Cover gefiel mir so sehr gut. Also wieso nicht gleich lesen? Und was soll ich sagen? Ich hab es mega gerne gelesen. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl ich manchmal dachte, geht das nicht ein bisschen zu schnell? Aber wenn das Leben und die Liebe dazwischen kommt, dann kann man da wohl nichts machen. Aber ich hab auch ein bisschen Kritik... mir persönlich hat am Ende definitiv etwas gefehlt. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich zum Schluss noch einen Epilog geschrieben. Mir ging das am Ende einfach zu schnell. Man hätte durchaus 1 Jahr später etwas schreiben können... 
    Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen. 

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    aly53s avatar
    aly53vor 2 Jahren
    Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Loslassen und sich selbst finden

    Hierbei handelt es sich um einen sehr facettenreichen und vielseitigen Roman, der auf seine ganze eigene Art und Weise berührt und in den Bann zieht,
    Middie ist ein ganz normales Mädchen, das im purem Glück schwelgt.
    Nate ist ihr Glück, ihre Zukunft und ihr Leben.
    Ein Leben ohne Nate?
    Nicht vorstellbar.
    Alles haben sie sich so toll ausgemalt.
    Verloben, Heiraten, Kinder.
    Doch was ist, wenn plötzlich alles aus den Fugen gerät und das Leben eine neue Richtung einschlägt?
    Was ist, wenn die Perspektiven sich verschieben und plötzlich andere Dinge in den Vordergrund geraten?
    Was ist, wenn uns der Schmerz und das Leid zu zerstören droht?
    Gibt es dann noch immer eine glorreiche Zukunft voller Sonnenschein und reinstem Glück?
    Middie ist ein sehr feinfühliges Mädchen, das versteht ihre Emotionen auszudrücken , aber doch nicht ganz aus sich rauszukommen. Sie hat einen Teil in sich der verschlossen bleibt.
    Ich mochte ihre Art, ihre Zerrissenheit und ihre tiefe Liebe zu Nate sehr gern.
    Sie hat in diesem Buch allerlei zu bewältgigen. Eine Wolke voller reiner Liebe und Glück. Doch dann wird sie in den Abgrund gestoßen und all der Schmerz, die Qual und die Verzweiflung brechen über ihr herein.
    Ja und dann ist ausgerechnet Nates bester Freund Lee für sie da. Genau der eine Mensch, dem sie bisher am wenigsten abgewinnen konnte.
    Doch durch Lee lernt sie andere Seiten im Leben kennen und lieben. Er zeigt ihr Sorglosigkeit, Losgelöstheit und schafft es , ihr einen Teil ihrer Trauer zu nehmen, ja sie abzulenken und ihr neue Dinge zu offenbaren, für die es sich zu Leben lohnt.
    Doch was, wenn sich alles verändert?
    Ich hab an der Seite der beiden unheimlich viel geschmunzelt, aber auch geliebt und gelitten.
    Ich habe mitgefiebert und war ein Teil von ihnen.
    Sie sind mir nahegegangen mit ihrer Art und einfach wie sie waren.
    Die Autorin schafft es mit diesem Roman gleich auf mehrere ernste und wichtige Themen aufmerksam zu machen. Sei es Trauerbewältigung, den Mut sich selbst zu entdecken oder einfach das Leben zu leben, egal wie es kommen mag.
    Es ist ein Buch das förmlich mitreißt, auch wenn es von ein paar Längen begleitet war.
    Es ist eine Liebesgeschichte, die das Herz leichter macht, aber gleichzeitig wird man auch vom Schmerz niedergedrückt.
    Es ist eine Geschichte voller Leben, Tiefschläge, neuen Erkenntnissen und Erfahrungen.
    Hierbei sticht vor allem Middies Entwicklung hervor, die mir sehr gut gefallen hat.
    Es ist zwar ein Stückweg vorhersehbar, was aber nicht weiter stört.
    Es ist ein Roman wie er sehr oft im Leben passieren kann und ich denke gerade deshalb, bringt er auch etwas zum nachdenken.
    Schlussendlich eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und was wir letztendlich aus dem machen, was sich uns offenbart.

    Hierbei erfahren wir die Perspektive von Middie , was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.
    Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig und authentisch.
    Bei Nate und Lee, hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht, sie wirkten auf mich leider etwas zu blass.
    Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.
    Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
    Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten.
    Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

    Fazit:
    Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Loslassen und sich selbst finden.
    Ein Roman der berührt, nachdenklich stimmt und einfach zeigt was das Leben zu bieten hat, mit all seinen Facetten.
    Ein Roman, der sich zu lesen lohnt, auch wenn mir die Charaktere noch etwas zu blass waren.

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    kleinfriedelchens avatar
    kleinfriedelchenvor 2 Jahren
    Mehr Tiefgang als erwartet

    "Ich lief die Einfahrt hinunter und nach Hause. Am liebsten hätte ich mich umgedreht, wollte einen Blick über meine Schulter werfen, um zu sehen, ob Lee mir nachschaute, aber ich traute mich nicht. Denn wenn er es täte, würde ich zurücklaufen wollen, und wenn er es nicht täte, würde mein Herz ein wenig brechen." (S. 223)

    Als Middie erfährt, dass ihr Freund Nate bei seinem Auslandsbesuch angegriffen und vermutlich getötet wurde, bricht ihre Welt zusammen. Sie wollten doch gemeinsam aufs College gehen, heiraten und Kinder kriegen! Und nun steht Middie plötzlich vor dem Nichts. Niemand versteht ihre Trauer wirklich. Niemand außer Lee, Nates bestem Freund, in dem sie einen unerwarteten Verbündeten findet. Doch als sich plötzlich mehr zwischen ihnen entwickelt, weiß Middie nicht, wie sie damit umgehen soll. Ist es okay, sich in den besten Freund ihres toten Freundes zu verlieben?

    Kennt ihr das, wenn eure Mitmenschen gewisse Erwartungen an euch haben? Erwarten, dass ihr dies oder jenes tut, weil ihr euch eben immer schon so verhalten habt, und irritiert sind, wenn ihr euch plötzlich anders benehmt? So geht es der achtzehnjährigen Middie, die sich bisher eigentlich nur über Nate definiert hat. Klar geht sie auf das gleiche College wie er, damit sie weiter zusammenbleiben können. Klar macht sie bei derselben ehrenamtlichen Gruppe mit, Und natürlich werden sie in ein paar Jahren heiraten und Kinder kriegen. Doch als Nates Dorf bei einem ehrenamtlichen Einsatz im Ausland angegriffen wird, brechen all diese Pläne plötzlich zusammen. Zurück bleibt eine orientierungslose Middie, die nun erst einmal herausfinden muss, wie sie ohne Nate weiterleben soll. Und wer sie ohne ihn eigentlich ist.

    Ich fand Middie sympathisch und konnte gut mit ihr mitempfinden. Und auch Lee fand ich interessant. Als sie nach Nates Tod von allen mit Samthandschuhen angefasst wird, ist es eine erfrischende Abwechslung für Middie, dass Nates bester Freund sie immer noch genauso abweisend behandelt wie vorher. Lee ist das totale Gegenteil vom netten und stets hilfsbereiten Nate und fordert Middie, die er nur "Yoko" nennt, immer wieder heraus. Da auch er mit Nate einen der wichtigsten Menschen in seinem Leben verloren hat, schließen sie einen Pakt: gemeinsam wollen sie alles tun, was Lee eigentlich noch mit Nate zusammen erleben wollte. Und dabei kommen sie sich immer näher...

    So entsetzlich der Verlust von Nate für Middie auch ist, immerhin sind sie seit 10 Jahren befreundet und seit 5 Jahren ein Paar, hat er ihr doch auch die Augen geöffnet. Sie merkt, wie sehr sie ihr Leben von den Entscheidungen anderer abhängig gemacht hat und findet nun Stück für Stück zu sich selbst. Dieser Prozess bildet die Haupthandlung von "Der Sommer, der uns trennte", auch wenn die sich entwickelnde Beziehung zu Lee natürlich maßgeblich dazu beiträgt. Damit hatte ich vom Klappentext her nicht unbedingt gerechnet, der ja eher "nur" eine konfliktbehaftete Liebesgeschichte andeutet. Aber so hatte das Buch überraschend viel Tiefgang und war doch ernster, als ich es erwartet habe.

    Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich gelungen, es war ein gefühlvoller und packender Coming-of-Age-Roman, der mir sehr gefallen hat. Mit dem Tod ihres Freundes konfrontiert, entdeckt Middie erst so richtig den Wert des Lebens, wie aufregend es sein kann, eben keine Pläne zu haben und dass man sich auch einmal umentscheiden kann. Lesenswert! 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    Wir von HarperCollins ya! laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

    „Der Sommer, der uns trennte“ von Cat Jordan

    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 25.08.2016 für eines von 15 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

    Über den Inhalt:

    Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot.
    Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie sich nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?

    Du möchtest „Der Sommer, der uns trennte“ von Cat Jordan lesen?

    Dann bewerbe dich jetzt um eines der 15 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins ya!

    Corazon1705s avatar
    Letzter Beitrag von  Corazon1705vor 2 Jahren
    So nun auch endlich meine Rezension http://the-infinite-bookshelf.blogspot.de/2016/10/rezension-der-sommer-der-uns-trennte.html Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, aber trotzdem danke, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte! Natürlich habe ich die Rezension auch bei Lovelybooks, Amazon und Facebook gepostet!
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