Cat Patrick Die fünf Leben der Daisy West

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Inhaltsangabe zu „Die fünf Leben der Daisy West“ von Cat Patrick

Daisy ist fünfzehn - und schon mehr als ein Mal gestorben. Sie lebt waghalsig, denn sie weiß, dass es Revive gibt, ein Medikament, das ins Leben zurückhilft, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Da diese Medizin hochgeheim ist, muss Daisy nach jedem Tod eine neue Identität annehmen und an einen anderen Ort ziehen. Bisher hat sie daher meist isoliert und ohne enge Freunde gelebt. Aber dann findet sie an ihrer neuen Schule nicht nur völlig unverhofft eine beste Freundin, sondern verliebt sich auch noch Hals über Kopf. Zum ersten Mal lässt Daisy sich wirklich auf das Leben ein. Da entdeckt Daisy, dass sie Teil eines großen Experiments ist. God, der zwielichtige Leiter des Revive-Programms, hat viele Menschen auf skrupellose Weise rekrutiert und behandelt sie wie Versuchskaninchen. Daisy begehrt auf. Und setzt damit ernsthaft und unwiederbringlich ihr Leben aufs Spiel.

Nette Story für zwischendurch....

— kroatin79

Interessantes Thema, welches aber durch diesen ganzen Teeniekram verwässert wurde....habe mich selten so gelangweilt -.-

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Ein Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt... wie oft würde ich in (m)einem Leben sterben wollen? Interessante Thematik - 4/5 Sterne :-)

— KatjaKaddelPeters

Viel zu ungenaue Aufklärung und schnellziehende Handlung

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich liebe das Buch!

— Aileenschmitt

Eher ein Jugendbuch als eine Dystopie. Trotzdem sehr nett und spannend zu lesen!

— daydreamin

Ansich ein gut zu lesendes Buch, mich hat nur gestört, dass es nur eine halbherzige Aufklärung gab und diese viel zu schnell.

— lexana

Habe mir am Ende mehr Action erwartet, dennoch gute Geschichte für zwischendurch. 4 Sterne

— Clara7

Naja nicht wirklich lesenswert und ein ziemliches zick zack xD

— Naddy111

Ungewöhnliche Entwicklungen, hat mir sehr gut gefallen

— vormi

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  • Themen
  • Die fünf Leben der Daisy West

    Die fünf Leben der Daisy West

    vormi

    12. September 2017 um 00:30

    Daisy ist fünfzehn - und schon mehr als ein Mal gestorben. Sie lebt waghalsig, denn sie weiß, dass es Revive gibt, ein Medikament, das ins Leben zurückhilft, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Da diese Medizin hochgeheim ist, muss Daisy nach jedem Tod eine neue Identität annehmen und an einen anderen Ort ziehen. Bisher hat sie daher meist isoliert und ohne enge Freunde gelebt. Aber dann findet sie an ihrer neuen Schule nicht nur völlig unverhofft eine beste Freundin, sondern verliebt sich auch noch Hals über Kopf. Zum ersten Mal lässt Daisy sich wirklich auf das Leben ein.Da entdeckt Daisy, dass sie Teil eines großen Experiments ist. God, der zwielichtige Leiter des Revive-Programms, hat viele Menschen auf skrupellose Weise rekrutiert und behandelt sie wie Versuchskaninchen. Daisy begehrt auf. Und setzt damit ernsthaft und unwiederbringlich ihr Leben aufs Spiel ...Inhaltsangabe auf amazonDa ich eine (kleine) Schwäche für ungewöhnliche Titel habe, hat mich dieses Buch natürlich sofort angesprochen und neugierig gemacht.Da habe ich natürlich sofort die Gelegenheit ergriffen mir das Buch von meiner besten Freundin auszuleihen.Besonders die ungewöhnlichen Entwicklungen und nicht vorhersehbaren Wendungen haben es mir hier angetan.

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    • 2
  • Ergreifend und faszinierend

    Die fünf Leben der Daisy West

    booksalive97

    13. August 2017 um 00:42

    Hier der Link zu Rezension auf meinem Blog:
    https://2bookmarks.wordpress.com/2016/10/09/cat-patrick-die-5-leben-der-daisy-west-2/

  • Enttäuschung....

    Die fünf Leben der Daisy West

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    28. June 2017 um 21:07

    Titel: Die 5 Leben der Daisy WestAutor: Cat PatrickReihe: -Verlag: BojeGenre: JugendSeitenanzahl: 298Zitat entfällt.Cover:Ich finde das Cover recht überladen. Das Mädchen, der Bus, die Biene mit der Wabe....es ist einfach too much...Klappentext:Daisy ist fünfzehn - und schon mehr als ein Mal gestorben. Sie lebt waghalsig, denn sie weiß, dass es Revive gibt, ein Medikament, das ins Leben zurückhilft, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Da diese Medizin hochgeheim ist, muss Daisy nach jedem Tod eine neue Identität annehmen und an einen anderen Ort ziehen. Bisher hat sie daher meist isoliert und ohne enge Freunde gelebt. Aber dann findet sie an ihrer neuen Schule nicht nur völlig unverhofft eine beste Freundin, sondern verliebt sich auch noch Hals über Kopf. Zum ersten Mal lässt Daisy sich wirklich auf das Leben ein. Da entdeckt Daisy, dass sie Teil eines großen Experiments ist. God, der zwielichtige Leiter des Revive-Programms, hat viele Menschen auf skrupellose Weise rekrutiert und behandelt sie wie Versuchskaninchen. Daisy begehrt auf. Und setzt damit ernsthaft und unwiederbringlich ihr Leben aufs Spiel.Meine Meinung:Gähn...einfach nur gähn....Das Thema ist wirklich sehr interessant. Ich meine, ein Medikament bringt dich nach dem Tod zurück & das nicht nur einmal...sondern öfter als das.Die Autorin hätte da einen super spannenden und interessanten Jugendroman machen können....leider hat sie es meiner Meinung nach total versiebt !Denn statt Spannung und Hinterfragungen zum Leben bekam ich nur dämmliches Teeniegedöns, was mich beinahe wahnsinnig werden ließ.Das war einfach nur pottenlangweilig und undurchorganisiert :ODie Story fand ich einfach nur öde und teils irgendwie übertrieben.Es ist schon ne Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, weshalb meine Rezi nur so kurz ist. Aber ich finde, es spricht doch so einiges gegen die Story, wenn ich mich gerade mal ein halbes Jahr danach an fast nichts mehr erinnern kann -.-Die Charaktere gefielen mir auch gar nicht. Irgendwie fand ich sie alle sehr unsympatisch...Bewertung:Zum Glück wurde daraus keine Reihe, denn schon dieses Buch fand ich einfach nur schlecht. Einzigst das Grundthema fand ich interessant.Von mir gibt es: 2 von 5 Sterne

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  • Halb Gut, Halb Schlecht

    Die fünf Leben der Daisy West

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2016 um 19:00

    Ich war von dem klappentext wirklich angetan und bin das Buch deshalb auch mit begeisterung angegangen, aber die Geschichte hat mich enttäuscht. Es ist eine gute Idee und es steckt auch köpfchen dahinter, aber der allgemeine Schreibstil von Cat Patrick hat mich nicht sehr angetan. Es ging viel zu schnell und ungenau, dennoch kann man es für zwischendurch mal lesen. Es ist nicht schlecht, aber auch keines meiner Lieblingsbücher. Ich bin gespannt auf weitere Exemplare von der Autorin. 

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  • Eine gute Idee, eine schwache Umsetzung

    Die fünf Leben der Daisy West

    dieDoreen

    13. June 2016 um 14:33

    Mich hat der Klapptext des Buches enorm neugierig gemacht. Die Idee für den Plot fand ich sehr interessant. Ich war gespannt auf die Umsetzung und habe mir das Buch bestellt. Freudig überrascht war ich über die Aufmachung des Buches. Nicht nur das Cover sticht positiv hervor, sondern auch die Möglichkeit mit Abreißzetteln auf der Vorderseite den Titel und das Motiv unter diesem zu ändern. Mit den Wahlmöglichkeiten lassen sich 5 unterschiedliche Cover herstellen. Das fand ich eine tolle Idee und passend zur Geschichte. Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Daisy in der ICH-Perspektive erzählt und beginnt mit ihrem eigentlich 5. Ende, denn sie stirbt gerade ein weiteres Mal. Es geht also direkt mit ihrer erneuten Wiederauferstehung los. Gleich zu Beginn erfährt man alles wesentliche über das Experiment und wie Daisys bisheriges Leben verlaufen ist. Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen und der Grundgedanke war erschreckend. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und ich konnte mich gut in Daisy hineinversetzen, sie war mir als Charakter auch durchaus sympathisch. Leider verliert sich die Geschichte dann in der Lovestory und fängt an abzuschweifen. Das eigentlich interessant Revive- Programm rückt zunehmend in den Hintergrund und wird nur noch beiläufig abgehandelt. Spätestens ab der Mitte wird das Buch zunehmend eine Teenagerlovestory, die aber sehr gekünstelt und überflüssig herüber kommt. Am Ende versucht die Autorin den Leser noch einmal mit einer überraschenden Wendung zu schockieren, nur leider schafft sie es nicht der etwas eingeschlafenen Geschichte wieder Leben einzuhauchen und mich zu fesseln. Schade, wäre der Grundgedanke und die Geschichte um das Experiment mehr ausgearbeitet gewesen, hätte mich das Buch durchaus begeistern können. So war es nur eine sehr seichte Unterhaltung ohne nennenswert im Gedächtnis zu bleiben. Mein Fazit "Die 5 Leben der Daisy West" verspricht vom Klapptext mehr als es letztendlich hält. Der vielversprechende Plot verliert sich völlig in einer Teenager- Geschichte ohne Tiefgang und bleibt damit nicht lange in Erinnerung.

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  • Innovativer Jugendroman

    Die fünf Leben der Daisy West

    daydreamin

    19. May 2016 um 20:21

    Mit Hilfe von Revive kann man dem Tod entkommen - zumindest meistens. Auch Revive hat seine Grenzen und kann sich nicht über tödliche Krankheiten hinwegsetzen, doch Protagonisten Daisy hat Glück. Mehr als einmal kann sie von dem Medikament gerettet werden, doch einen Preis muss sie trotzdem zahlen: Nach jeder Wiederbelebung muss sie mit ihren Adoptiveltern Mason und Cassie (welche Agenten des Revive-Programmes sind) umziehen, schließlich ist sie in ihrer alten Heimatstadt offiziell gestorben. Daisy ist das erste Mal mit fünf gestorben und auch wieder vom Tod auferstanden, von daher kennt sie es nicht anders und bis sie Matt und Audrey kennenlernt, hatte sie auch nie ein Problem damit. Matt und Audrey sind Geschwister und schließen Daisy ins Herz. Aus Gründen, die das Buch noch erklärt, hat Audrey nicht viele Freunde und ist dementsprechend begeistert und bemüht um Neuling Daisy. Ihr Bruder Matt wird schnell Teil dieser Freundschaft und zum ersten Mal spürt Daisy sogar wie es ist sich zu verlieben. Zentral ist die Fragestellung, ob Daisy endlich Ruhe hat oder ob sie nochmal sterben muss. Außerdem wird es zunehmend schwerer mit der Last ihrer Geheimnisse zu leben, wo sie sich den Geschwistern doch so sehr öffnen möchte. Wer nun eine gewaltige Dystopie und wissenschaftlich halbwegs plausible Gründe für Revive erwartet, ist bei diesem Buch falsch! Viel mehr serviert Cat Patrick einen Jugendroman, in welchem Liebe und Freundschaft im Vordergrund stehen. Tatsächlich empfand ich dies nicht als schlimm, es war sogar spannend zu sehen, ob Daisy den Weg in ein normales Leben schafft. Ich habe mit ihr gehofft und gleichzeitig wusste ich auch, dass das "friedliche" Leben nicht von Dauer sein kann. Gegen Ende des Romans verschwindet all die Liebe und die Freundschaft zu Matt und Audrey fast ganz und der Fokus wird auf Revive geregt. Wer ist überhaupt der Projektmanager? Ging das Experiment jemals mit rechten Dingen zu? Darf man so etwas überhaupt und was ist der nächste Schritt? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich Daisy und ich persönlich hätte mir da ein wenig mehr Bezug zu ihren neu gewonnenen Freunden gewünscht. Ich verrate nicht, ob Daisy mit ihnen über Revive redet, aber egal, ob diese davon wissen oder nicht, ein wenig mehr Beistand ihrerseits und ein wenig mehr Fallenlassen von Daisy wäre meiner Meinung nach aber schön gewesen. So war der Bruch schon etwas krass, denn auf einmal ging es nur noch um Revive und ich hatte das Gefühl, dass auf den letzten Seiten noch schnell der Dystopie-/Sci-Fi-Aspekt in das Buch gequetscht werden sollte. Mir ging das alles viel zu hektisch und die Antworten auf all die oben gestellten Fragen waren mir zu halbherzig. Aus der Idee hätte man noch mehr rausholen können! Fazit Ich vergebe 3 Sterne, sehe dieses Buch aber eher als einen Jugendroman mit einem kleinen dystopischen Touch an. Daisy war eine angenehme Protagonistin und auch ihre Freunde Matt und Audrey hab ich lieb gewonnen. Die Story war spannend, das ganze Theater um Revive jedoch unausgereift. Besser hätte es mir definitiv auch gefallen, wenn man Daisys normales Teenagerleben etwas mehr mit den mysteriösen Revive-Machenschaften verflochten hätte. So kam es mir einfach nur vor, als würde man 70% Jugendbuch und 30% Dystopie hinten dran lesen und der Übergang war leider nicht fließend, sondern eher brüchig.

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  • Daisy das Blumenmädchen.

    Die fünf Leben der Daisy West

    erdbeerliebe.

    11. September 2015 um 00:47

    Daisy kennt sich nicht mit vielem aus - kein Wunder, sie ist ja auch erst 15 - aber mit einer Sache ziemlich gut: Dem Sterben. Dachte sie jedenfalls bisher. Doch auf einmal lernt sie Audrey kennen. Und ihren Bruder Matt. Und auf einmal hat sie gar keine Lust mehr auf das Programm, für das ihre Adoptiveltern arbeiten und welches sich "Revive" nennt - eine Medizin, die Tote ins Leben zurückholen kann. Allerdings nicht alle.. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch, dessen Schreibstil einfach ist, und mit sehr vielen Anglizismen versetzt (Foodcourt. Also echt. Für den Fressbereich im Einkaufszentrum!) ist. Probleme mit Daisy, die mir doch etwas oberflächlich und leer erschien. Sehr auf ihr Aussehen bedacht. In der Mitte des gar nicht so dicken Buches freundete ich mich lose mit ihr und ihrem Leben, das sie inzwischen führte, an: Die Charaktere waren zwar immer noch etwas klischeehaft  aber doch nicht mehr ganz so blass. Sie bauten sich auf, langsam aber stetig. Doch irgendwie schaffte es das Buch nur durch einige Geschehnisse in der Mitte und durch niedliche Kleinigkeiten wie Megans und Daisys Blog (der allerdings noch etwas genauer dargestellt hätte werden können - irgendwie konnte ich mir unter ihren Gegendarstellungen nur schwer etwas vorstellen) mich wirklich emotional zu binden, das Ende wirkt übertrieben und abgedreht. Und kitschig. Ohne zu viel verraten zu wollen, habe ich das Gefühl, die Autorin kennt sich mit Bienen nicht sehr aus. Meh. Ein nettes Buch für den schnellen Science-Fiction Fan, der keine Lust auf komplexe Welten oder große Dystopien hat. Mehr leider auch nicht.

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  • Fünf Leben, um zu erkennen, was wirklich zählt...

    Die fünf Leben der Daisy West

    klaudia96

    31. July 2015 um 14:19

    Inhalt Daisy West ist kein gewöhnlicher Teenager. Geboren wurde sie als Daisy McDaniel, doch bei einem Busunfall kam sie ums Leben. Durch ihren Tod wurde sie zu einem von 14 Versuchskaninchen – direkt nach dem Unfall wurde sie mit einem geheimen Medikament namens “Revive” ins Leben zurückgeholt. Seitdem wird sie von den Agenten Mason und Cassie großgezogen, die für die Öffentlichkeit als ihre Eltern fungieren. Jedes Mal, wenn Daisy stirbt, wird sie durch “Revive” wiedererweckt und beginnt in einer neuen Stadt ein neues Leben. Nach ihrem fünften Tod, mit dem das Buch startet, muss sie in die Stadt Omaha ziehen. Dort findet Daisy zum ersten Mal eine echte Freundin, Audrey. Außerdem verliebt sie sich in Audreys Bruder Matt, der sie ebenfalls anziehend findet. Doch als Daisy herausfindet, dass ihre beste Freundin an einer tödlichen Krankheit leidet, stellt sie ihr ganzes Leben in Frage – kann sie Matt vertrauen und ihm von “Revive” erzählen, um Audrey zu retten? Oder hält sie sich an die Regeln des Programms, die besagen, dass sie niemandem etwas erzählen darf? Daisy stellt ihr gesamtes Leben und das Programm in Frage – doch sie muss eine Entscheidung treffen… Meine Bewertung Durch eine Leseprobe bin ich auf “Die fünf Leben der Daisy West” aufmerksam geworden, aber es hat eine Weile gedauert, bis ich es gekauft habe. Innerhalb von einem Tag habe ich es verschlungen – die 300 Seiten lassen sich flüssig lesen, die Gedanken der Protagonistin Daisy sind leicht nachzuvollziehen. Durch die Ich-Perspektive kann man sich vollkommen in Daisy hineinversetzen und ihre Gefühle werden durch den lockeren Schreibstil auch für den Leser deutlich. Während die Liebesgeschichte zwischen Daisy und Matt zum Schmachten anregt und vor Allem Teenieherzen höher fliegen lässt, zieht sie sich jedoch besonders im Mittelteil des Buches zu lange hin. Daisys Schwärmereien sind zwar gut nachzuvollziehen, aber teilweise zu lang und nach der Enthüllung von Audreys Krankheit zu unbeschwert. Im Laufe des Buches ändert sich das jedoch – Audreys Schicksal weckt Daisy aus ihrer Naivität auf und lässt sie einen neuen Blick auf den Tod werden, dem sie schon so oft entkam. Dass sie ihrer Freundin nicht helfen kann, führt zu einer Stärkung von Daisys Charakter, und sie hinterfragt das Programm, in dem sie steckt, immer mehr. Dieser Wandel findet zwar langsam statt, aber die Autorin hat dies gerade richtig gemeistert, damit es realistisch rüberkommt. Das letzte Drittel des Buches wirft immer neue Fragen auf, und man klebt förmlich an den Buchstaben – Action kommt hierbei nicht zu kurz, und die neuen Erkenntnisse, die Daisy über das Programm gewinnt, werden gerade richtig portioniert, um den Leser mit den Informationen nicht zu überfordern. Am Schluss werden zwar alle Fragen geklärt, doch das hätte noch ausführlicher geschehen können – vor Allem die Ereignisse im letzten Kapitel und im Epilog wirken etwas abgehackt und zu schnell behandelt. Trotzdem ist es noch verständlich, wobei Daisys Gefühle hierbei etwas zu kurz kommen. Als ich die Leseprobe las, hatte ich eigentlich etwas mehr erwartet – mehr Intrigen im Programm “Revive” und mehr Aktionen der Agenten des Programms – aber vor Allem im letzten Drittel hat “Die fünf Leben der Daisy West” es geschafft, diese Action noch mit hineinzubringen. Die unerwartete Wendung im letzten Teil des Buches war kaum vorhersehbar. Insgesamt hätte sich die Handlung etwas weniger auf die Liebesgeschichte und etwas mehr auf das Programm und Audreys Schicksal konzentrieren können, doch ich bin trotzdem zufrieden und empfehle das Buch ohne Bedenken weiter.

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  • Die Nachteile der Unsterblichkeit

    Die fünf Leben der Daisy West

    kaboe

    05. March 2015 um 12:48

    Daisy West ist Teil eines Arzneimitteltests der besonderen Art. Revive heißt das Mittel, das Tote zurück ins Leben holen kann. Für den Test steht sie unter ständiger Beobachtung von Agenten, die sie im Fall der Fälle retten können. Mit zweien dieser Agenten lebt sie das Leben einer typischen amerikanischen Familie, alle Außenstehenden müssen davon ausgehen, dass sie ihre Eltern sind. Nach ihrem 4. Tod richtet sich Daisy in einer neuen Stadt ein. Ein neuer Name, neues Haus, neue Schule. Und zum ersten Mal eine beste Freundin. Audrey und Daisy werden schnell unzertrennlich und kurz darauf verliebt sich Daisy zudem in Matt, Audreys Bruder. Doch das Idyll ist trügerisch. Die Geheimnisse des Revive-Programms werden zur Belastung und Daisy muss erkennen, dass sie nur bedingt von Revive profitiert. Cat Patricks erstes Jugendbuch handelt von Freundschaft und Gefühlen, bietet Agenten und ein Wundermittel. Die Geschichte verbindet spanungsgeladene Aktion mit Mädchenroman. Von der ersten Liebe bis hin zur tiefen Trauer ist alles dabei, gut verpackt in ein Staatsgeheimnis. Die Handlung bietet so viel, dass man meint, sie passt gar nicht auf nur 300 Seiten. Zugleich hat man aber auch nicht das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Das Thema des Zurückholens in Kombination mit dem Test am Menschen ist durchaus spannend und zeigt, wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Die einen sind skrupellos, um wie Gott sein zu können. Die anderen sind glücklich wieder am Leben zu sein und stellen keine Fragen. Doch wen sie dann auf Ungereimtheiten stoßen, kann ihre ganze Welt zusammen brechen. Ich empfehle "Die 5 Leben der Daisy West" für junge Frauen ab 14 und allen, die das Buch schon in der Hand haben und noch überlegen.

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  • Ich liebe es :)

    Die fünf Leben der Daisy West

    Buecher_herz

    13. January 2015 um 17:11

    Die 5 Leben der Daisy West, ist so ein unglaublich tolles buch :)  ich hab es mir nur durch Zufall gekauft und bin immer noch total begeistert von dieser Geschichte :)  ich hab das buch im letzten Jahr bestimmt 2 mal gelesen und werde es dieses Jahr auf jedenfall wieder lesen.  Eines der besten Bücher die ich bisher gelesen hab :)  ich kann es nur jedem Empfehlen. Ich hab das Buch regelrecht verschlungen,  

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  • "Die 5 Leben der Daisy West" von Cat Patrick

    Die fünf Leben der Daisy West

    Jacynthe

    10. November 2014 um 15:52

    Inhalt Die 15-jährige Daisy ist Teil eines streng geheimen Testprogrammes. Es geht um ein Medikament, das Tote wieder zum Leben erwecken kann. Doch dafür zahlen die Testpersonen einen hohen Preis. Nach jedem "Tod" müssen sie Name und Wohnort wechseln und alles zurück lassen, was sie liebgewonnen haben. Daisy hat das bisher nichts ausgemacht, denn sie hat enge Freundschaften nie zugelassen. Bis sie Audrey und deren Bruder Matt kennen lernt. Doch Audrey ist krank, und ihr Schicksal führt Daisy auf die Spur eine großen Verschwörung, die sie das Leben kosten könnte - und das endgültig. Meine Meinung Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich hatte mich sehr auf die Lektüre gefreut, leider konnte mich der Roman aber dann nicht besonders fesseln. Die Idee ist zwar super und neu, die Umsetzung fand ich aber ein wenig schwach. Ich hatte das Gefühl, dass teilweise Fäden gesponnen wurden, die dann später nicht wieder aufgenommen wurden. Das ist mir vor allem aufgefallen, als entdeckt wird, dass Daisy etwas gestohlen hat. Ärger bleibt fast völlig aus und das ließ in meinen Augen die Spannung ziemlich schnell abbrechen. Der, ich nenne es jetzt mal "übergeordnete Konflikt" des Romans wurde für mein Empfinden etwas zu spät aufgegriffen, sodass ich mich lange in der Schwebe befand bezüglich der Richtung, die der Roman einschlagen würde. Mit den kleineren Bröckchen, die dem Leser am Anfang hingeworfen werden, konnte ich erst später etwas anfangen, aber selbst dann erschienen sie mir etwas zusammenhangslos. Die Charaktere fand ich hingegen sehr gut gezeichnet und authentisch. Ich mochte Daisy zwar nicht besonders, konnte ihr Verhalten und ihre teils überstürzten Reaktionen aber nachvollziehen, immerhin ist sie ein Teenager. Die Romanze zwischen ihr und Matt ist sehr süß, aber echt und nicht kitschig. Auch Matt's Verhalten, vor allem in Bezug auf seine Schwester Audrey, ist verständlich und nachvollziehbar und verleiht dem Buch eine zusätzliche Dramatik. Audrey selbst ist meiner Meinung nach der stärkste Charakter des Romans, denn trotz ihres Schicksals verliert sie nie ihren Humor und ihren Lebenswillen. Lässt man das Wiederbelebungsmedikament außer Acht ist der Roman ein typischer Jugendroman und beschreibt den wohl ganz normalen Teenagerwahnsinn. Humorvolle Gespräche über Jungs, Klamotten und Stars lockern die Story auf und vor allem bei den Stellen, in denen Jake Gyllenhaal ins Spiel kommt, musste ich lachen. Oft habe ich Passagen fotografiert und meiner Freundin geschickt, denn wir sind beide große Gyllenhaal-Fans :D Dieses Gleichgewicht zwischen Ernst und Komik hat mir sehr gut gefallen. Aber egal, ob einem das Buch gefällt oder nicht: auf alle Fälle regt der Roman zum Nachdenken über das eigene Leben an. Ich ertappte mich manchmal selbst bei Gedanken wie "Oh nein, jetzt hat sie zum ersten Mal Freunde und vielleicht stirbt sie jetzt endgültig - das wäre so tragisch!!" bis mir einfiel: Moment, so geht es doch jedem von uns, denn bisher gibt es kein Medikament wie das im Buch beschriebene. Wir sollten also lernen, das zu schätzen, was wir haben, jeden Tag. "Die 5 Leben der Daisy West" ist ein nettes, leicht zu lesendes Buch für Zwischendurch. Ich vergebe 3 von 5 Wolken.

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  • Dämlich, absurd & trotzdem irgendwie nett

    Die fünf Leben der Daisy West

    NiWa

    Daisy ist eine Jugendliche und mittlerweile schon zum 5. Mal gestorben. Wie das funktioniert? Sie ist Probandin eines Experiments, die das geheime Medikament Revive testet. Revive holt Menschen ins Leben zurück und wird unter strengster Geheimhaltung unter Verschluss der Öffentlichkeit an den Opfern eines Busunglücks ausprobiert. Daisy ist eine davon, lebt mit ihrer „Familie“ - zwei Geheimagenten - zusammen und wird so oft wie notwendig mittels Revive ins Leben zurückgeholt. Doch wer dem Sensenmann immer wieder von der Schaufel springt, muss sich auch mit der strengen Geheimhaltung arrangieren und die nötigen Umzüge in neue Leben in Kauf nehmen. Es ist wieder so weit, Daisy beginnt ein neues Leben und fängt in einer neuen Schule an. Die Protagonistin Daisy ist mir sehr sympathisch. Sie ist ein kluges Mädchen, etwas verschlossen - was bei diesen Umständen nicht verwunderlich ist - und traut sich endlich mal Freundschaften zu schließen. Mit den neuen Freunden lernt sie auch neue Perspektiven kennen, die sie über ihre bisherigen 5 Leben nachdenken lassen, woraufhin sie sogar das Experiment an sich in Frage stellt. Aber leider agiert die Protagonistin teilweise sehr unlogisch, was weder zu ihrem Lebensumfeld noch ihrer Erziehung passt und ich als sehr befremdlich empfunden habe. Hinzu kommt die flapsige Handlung. Obwohl das Experiment um Revive im Mittelpunkt stehen sollte, rückt es die meiste Zeit in den Hintergrund, macht für Liebesgeschichten, Schicksalsschläge und jugendliche Entwicklungssprünge Platz, bis es einem am Ende wieder mit Pauken und Trompeten so richtig um die Ohren geknallt wird. Dabei fühlt man sich plötzlich in einen James-Bond-Film versetzt, was der ganzen Geschichte einen wirklich dämlichen und absurden Gesamteindruck verleiht. Der Schreibstil der Autorin hingegen nimmt einen richtig mit. Sogar banale Stellen werden angenehm beschrieben, sodass sich die Seiten schon fast von allein umblättern und ich das Buch trotzdem irgendwie gern gelesen habe. Ich kann dafür zwar keine Leseempfehlung aussprechen, aber falls man es daheim herumliegen hat oder es einen in der Bibliothek in die Hände fällt, warum eigentlich nicht? 

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    • 13

    clary999

    21. September 2014 um 17:57
  • ein toller Jugendroman ;)

    Die fünf Leben der Daisy West

    Bibilotta

    23. August 2014 um 19:40

    Meine Meinung: Wer wünscht sich nicht, ein Medikament zu besitzen, das einen immer wieder ins Leben zurückholt, egal was eben noch mit einem passiert ist? Im ersten Moment klingt das richtig klasse … hat aber auch seine Haken. Die Daisy testet das Mittel Revive für die amerikanische Regierung. Nach jedem Tod, den sie stirbt, muss sie das Revive sofort verabreicht bekommen, um ins Leben zurückgeholt zu werden. ABER sie muss auch jedes mal den Wohnort wechseln und ihre Identität ändern, und das mit ihren 15 Jahren. Doch dann hat sie die Schnauze voll davon … sie landet nach ihrem letzten Tod wieder an einem neuen Ort. Kommt in eine neue Schule und findet dort ihre neue beste Freundin Audrey und verliebt sich Hals über Kopf in deren Bruder Matt. Und somit ändert sich für Daisy vieles und sie möchte auf keinen Fall, dass sie irgendwann wieder aus ihrem Umfeld flüchten muss. Und somit nimmt das ganze seinen Weg … Daisy stößt auf ein großes Geheimnis … Ich finde, dass die Story sehr interessant und spannend geschrieben ist. Von der ersten Seite bis zur letzten hat sich die Spannung konstant gehalten und ich als Leser habe regelrecht mit gefiebert, mitgelitten, mit geliebt und ja, auch mitgeweint. Die Personen sind super beschrieben und Daisy wurde ein richtig toller Charakter zugeteilt, der mir sehr gefallen hat. Aber auch Matt und Audrey sind richtig sympathisch und schließt man schnell ins Herz. Es gibt so einiges an Schönen, aber auch traurigen und spannenden Momenten, so dass man eigentlich alles bekommt, was das Leserherz sich wünscht … und ich hatte meinen Spaß dabei Meine Bewertung: Ein Buch, das emotional einen berührt, wenn man sich mit dem Tod hier auseinandersetzt … denn auch wenn Daisy schon 5 mal ins Leben zurückgeholt wurde … es funktioniert leider nicht bei allen … aber lest es selbst … 5 von 5 Schmetterlingen auch für diese tolle Lektüre

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  • |Rezension| "Die 5 Leben der Daisy West" von Cat Patrick

    Die fünf Leben der Daisy West

    Kueckibooks

    19. August 2014 um 19:04

    Schreibstil: In letzter Zeit fällt es mir schwer, etwas über den Schreibstil von Büchern zu schreiben, da ich in letzter Zeit immer nur Bücher begegne, die keinen hervorstechenden Schreibstil besitzen. Natürlich, sie sind flüssig und gut zu lesen, sie habe ein oder zwei gute Zitate, die man eventuell gut in eine Rezension schreiben kann, aber ansonsten ist kaum etwas zu ihnen zu sagen. Natürlich, Patricks hat in ihrem Buch an entsprechenden Stellen Spannung aufbauen können, sie hat ganz gute Emotionen zugelassen und mir ist auch nichts negatives an ihrem Schreibstil aufgefallen. Nur, dass er eben nur durchschnitt ist. Es gibt keinen feinen Humor, doppelte Böden, Sarkasmus, Pointe oder irgendwelche andere Besonderheiten, die man erwähnen müsste. Manche Bücher haben Stilmittel, manche Bücher sind in Versform geschrieben, manche Bücher haben besondere Schreibstile…und manche Bücher, wie „die 5 Leben der Daisy West“ lassen sich zwar gut lesen, aber mehr auch nicht. Meine Meinung: „Die 5 Leben der Daisy West“ wollte ich schon sehr lange lesen. Der Inhalt hat mich immer angesprochen, aber irgendwie habe ich das Buch aus den Augen verloren. Und nun irgendwie…war ich doch etwas skeptisch. Die Geschichte um Daisy beginnt mit einem temporeichen, vollkommen vielversprechenden Einstieg. Daisy stirbt. Sie wird von einer Biene gestochen, hat ihren EpiPen vergessen…und stirbt, nun zum fünften Mal. Dieser Einstieg war einfach großartig und hat mich sofort in die Geschichte gerissen. Und danach brauchte ich viel, viel Geduld. Denn die Geschichte um Daisy entwickelt sich sehr langsam. Am Anfang merkt man es nicht: Daisy berichtet von ihrem Leben, oder der Art, wie sie lebt. Denn Daisy ist eines von 14 Kindern, welche Allesamt Testpersonen für ein neues Medikament sind. Revive. Doch Revive ist kein Mittel gegen Grippe, Alzheimer oder Krebs. Es ist ein Mittel, dass Menschen kurz nach ihrem Tod verabreicht, sie wieder zurück ins Leben holen kann. Allerdings nur, wenn der Mensch durch einen Unfall oder Ähnliches Gestorben wäre. Daisy ist nun insgesamt schon 5x gestorben und nach jedem Tod muss sie eine neue Identität annehmen und umziehen. Nach dem Bienentod zieht sich nach Omaha, eine kleine Stadt in Nebraska, wo sie allerdings das erste Mal Freunde findet, sich verliebt, und eben anfängt, dass ganze Projekt mal zu hinterfragen. Daisy war mir als Hauptperson nicht unbedingt sooo sehr sympathisch. Sie war eine Protagonistin, mit der ich klarkomme, die ich ganz nett finde, aber die mich nicht so sehr für sich einnehmen kann, dass ich mit vollem Herzblut ihre Geschichte verfolge. Daisy ist für mich ein zu Mainstream-hafter Charakter. Sie ist intelligent, ganz sportlich, ziemlich nett, sieht eigentlich ganz hübsch aus, findet sich aber nicht so hübsch, ist schüchtern, andererseits aber auch nicht zu schüchtern…Irgendwie fehlte Daisy ein Charakterzug, der hängen bleibt. Doch leider ist es so, dass ihr ganzer Charakter sich nach Revive richtet. Das Programm und seine potenziellen Schwachstellen, seine Mitarbeiter und Überzeugungen machen ihren Charakter aus. Dadurch verliert sie eben Persönlichkeit. Was ich persönlich auch ziemlich seltsam fand, war, dass ihre Lebenseinstellung als „waghalsig“ und „riskant“ beschrieben wurde. Ich meine, da balanciert sie einmal auf einem Geländer, aber ansonsten tut sie nicht wirklich viele andere Halsbrecherische Dinge. Ich meine, ihre Hobbies (und ihre besten Eigenschaft) sind Lesen und Bloggen. Und nichts gegen diese Hobbies, das sind ebenfalls meine größten, aber ich habe nicht das Gefühl, dass man diese als „risikoreich“ beschreiben könnte. (Obwohl…….mir ist mal ein Buch fast auf den Kopf gefallen o.O Ich sags dir ich leb gefährlich :O) Aber genug von Daisy, sie war keine schlimme Protagonistin, aber sie war jetzt auch nie die beste Protagonisten, die ich nie vergessen werde. Wen ich hingegen mochte, waren viele der Nebenpersonen. Zum Beispiel Audrey. Sicherlich, sie war vielleicht die etwas Klischee-Beste-Freundin, andererseits hatte sie auch was Besonderes an sich. Zuerst passt vieles bei ihr nicht zusammen und man erwartet wirklich schon den oberklischeehaften Schwangerschafts-Plot-Twist…aber die Eigentliche Wendung ist viel tiefgründiger und besser für die Geschichte, außerdem ist sie wirklich logisch. Und abgesehen davon, was mir Audrey sowieso sympathisch, immer fröhlich, ohne dabei zu nerven, total liebenswürdig, herzensgut und vollkommen sympathisch. Auch Daisys andere Freundin Megan fand ich toll. Denn in diesem Buch ist es zwar so, dass Megan transsexuell ist, aber dieses Thema ist zum ersten Mal ganz normal in ein Buch integriert. Wirklich. Es wird nur kurz erwähnt und ansonsten gehört es…einfach dazu. Keine Moralpredigt, sondern Normalität. Das hat mir wirklich gefallen. Ansonsten…ja, die restliche Charaktere fand ich ganz okay, Matt war mir stellenweise etwas unsympathisch und…irgendwie konnte ich sein handeln manchmal nicht nachvollziehen, aber insgesamt waren er, Mason und all die anderen Charaktere mehr oder weniger sympathisch, aber nicht wirklich einprägsam. Aber zurück zur sich langsam entwickelnden Story, denn während der Anfang sehr spannend war, super in die Geschichte geführt hat, so war der Großteil des Mittelteils eher…langweilig. Es ging mehr um Daisy, wie sie sich nun in die Highschool einfindet, es ging darum wie sie sich in Matt verliebt, um ihre Freundschaft mit Audrey und das Ganze driftete mehr in eine (wenn auch manchmal echt witzig/tragische) Highschool Geschichte mit Drama ab und Revive und das Programm rückten in den Hintergrund. Nach einer kleinen Wendung allerdings nimmt die Geschichte wieder fahrt auf und es wird zum Ende hin wirklich, wirklich spannend, da sich auf einmal viele Teile zusammenfügen und auch am Ende selbst eine sehr überraschende Wendung kommt. Auch das schlussendliche Ende hat ganz gut gefallen, da es nicht nur gut gepasst hat, sondern auch stellenweise sehr realistisch war. Was mich allerdings sehr gestört hat, war, dass ich am Ende viel mehr Fragen hatte als am Anfang. Denn während Daisy anfängt, auf den letzten 70 Seiten das Programm auseinanderzunehmen und Dinge aufzudecken, so wirkt das Ganze einerseits gehetzt, andererseits bleiben sehr viele Fragen offen, die die Autorin sogar noch eigenmächtig am Ende nennt. Ich weiß nicht, ob das Absicht war/ist, aber ich persönlich habe bei einem Einzelband lieber eine Abgeschlossene Geschichte, bei der die meisten meiner Fragen am Ende beantwortet sind. Fazit: „Die 5 Leben der Daisy West“ ist ein gutes Buch mit einem sehr interessanten Konzept. Die Grundidee des Buches lässt viel Spielraum und Freiraum für viele verschiedene Wege, die die Geschichte einschlagen kann. Leider stolpert das Buch dabei über seinen Mix aus Contemporaryhauch und Thrillerstimmung. Denn durch die unglückliche Verlagerung der Schwerpunkte werden die knapp 300 Seiten des Buches falsch genutzt, da wir uns an unwichtigen Dingen zu lange und an wichtigen Dingen zu wenig aufhalten. Natürlich kann es auch sein, dass ich persönlich mehr Spannung und insgesamt ein bisschen was anderes erwartet hätte. Trotzdem hat mir das Buch vor allem durch den letzten Teil noch ganz gut gefallen, sodass ich 3,5 Sterne vergebe.  

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  • Verschenktes Potenzial

    Die fünf Leben der Daisy West

    Tatze

    18. July 2014 um 20:15

    Inhalt: Daisy ist eigentlich ein normaler Teenager. Bis auf die Tatsache, dass sie schon mal gestorben ist. Mehr als nur einmal. Da sie an einem geheimen Forschungsprojekt teilnimmt, wurde sie aber jedes Mal mit dem Medikament Revive wiederbelebt. Doch nach jedem Tod muss Daisy umziehen. Als Daisy dieses Mal umzieht, schlägt sie schnell Wurzeln: In Audrey findet sie eine Freundin und in Matt scheinbar einen Seelenverwandten. Doch dann komm Daisy einem Geheimnis auf die Schliche, das ihr neues Leben gefährdet… Meine Meinung: Als ich „Die 5 Leben der Daisy West“ von meinem SuB gezogen habe, war ich ziemlich skeptisch, denn ich habe schon ein paar negative Rezensionen zu diesem Buch gelesen. Trotzdem wollte ich mir eine eigene Meinung bilden, denn ich fand den Klappentext und das Cover toll, und deshalb habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Leider kann ich jetzt nur sagen, dass ich den anderen Rezensenten rechtgebe, denn das Buch konnte mich wirklich nicht überzeugen. Dabei ist die Grundidee so vielversprechend: Durch ein Medikament ist mal so gut wie unverwundbar, denn man kann wiederbelebt werden. Diese Idee könnte in viele verschiedene, interessante Richtungen führen, aber die Richtung, die die Autorin gewählt hat, gefällt mir nicht wirklich. Sie hat die Grundidee irgendwie nicht konsequent weitergeführt und mit zu vielen anderen Ideen gemixt. Da wurde leider ganz viel Potenzial für die Geschichte verschwendet. Ziemlich schnell driftet das Ganze nämlich in Richtung Lovestory/Schicksalsschlag ab, und erst zum Schluss kommt man wieder zu dem Medikament und seiner Bedeutung, deshalb wird es auch leider erst ganz zum Schluss spannend. Dieser „Ausflug“ in ein anderes Thema fände ich gar nicht so schlimm, wenn es gut gemacht wäre, aber da kommen bei mir auch leider nicht viele Gefühle rüber. Die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen. Sie waren ja alle eigentlich ganz interessant und sympathisch, aber sie haben mich irgendwie nicht erreicht. So war es auch mit dem Schreibstil: Er war wirklich okay, aber bewegen konnte er mich nicht. Das alles klingt jetzt vielleicht ziemlich schlimm, aber eine einzige Katastrophe war das Buch auch nicht: Ich glaube, für Zwischendurch ist es durchaus geeignet, nur sollte man nicht zu viel erwarten. Fazit: „Die 5 Leben der Daisy West“ ist ein Buch mit einer tollen Grundidee, die aber nicht wirklich verwertet wird. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin viel Potenzial verschenkt hat, schade!

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