Cath Crowley

 4,3 Sterne bei 342 Bewertungen
Autorin von Das tiefe Blau der Worte, Graffiti Moon und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Die Liebe zum geschriebenen Wort: Die 1971 geborene australische Autorin hat sich bereits in ihrem Studium mit kreativem Schreiben beschäftigt und seit Kindesbeinen an für ihr Leben gerne Geschichten erzählt. 2004 hat sie angefangen, ihre Gedanken zu Papier zu bringen und ihren ersten Roman, der gleichzeitig der Auftakt einer Trilogie ist, „The Life and Times of Gracie Faltrain“ veröffentlicht. Neben ihrer Tätigkeit als freie Autorin unterrichtet sie Englisch. Für ihre Romane, die sich alle in das Genre Young Adult Fiction einordnen lassen, hat die Schriftstellerin zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 2018 erschien mit „Das Tiefe Blau der Worte“ ein Buch, das durch unglaubliche Liebe zu Büchern, Geschichten und Worten, vielen begeisterten Lesern aus der Seele spricht. Cath Crowley lebt heute in Melbourne, gibt kreative Schreibworkshops für Studenten und schreibt schon an weiteren, zauberhaften Geschichten.

Alle Bücher von Cath Crowley

Cover des Buches Das tiefe Blau der Worte (ISBN: 9783551319494)

Das tiefe Blau der Worte

 (170)
Erschienen am 02.12.2020
Cover des Buches Graffiti Moon (ISBN: 9783551582799)

Graffiti Moon

 (107)
Erschienen am 25.04.2013
Cover des Buches Lieder eines Sommers (ISBN: 9783551582805)

Lieder eines Sommers

 (38)
Erschienen am 22.07.2014
Cover des Buches Lieder eines Sommers (ISBN: B00JG0A118)

Lieder eines Sommers

 (0)
Erschienen am 22.07.2014
Cover des Buches Graffiti Moon (ISBN: 9783844907209)

Graffiti Moon

 (6)
Erschienen am 25.04.2013
Cover des Buches Words in Deep Blue (ISBN: 9781101937648)

Words in Deep Blue

 (13)
Erschienen am 06.06.2017
Cover des Buches Graffiti Moon (ISBN: 9780375871955)

Graffiti Moon

 (5)
Erschienen am 26.12.2012
Cover des Buches A Little Wanting Song (ISBN: 9780375854491)

A Little Wanting Song

 (3)
Erschienen am 11.10.2011

Neue Rezensionen zu Cath Crowley

Cover des Buches Das tiefe Blau der Worte (ISBN: 9783551319494)
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Rezension zu "Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley

Eine solche Bedeutung sollten Worte, egal ob Bücher oder Briefe, in unserem Leben haben
Sanne54vor 5 Monaten

Es macht schon ein wenig neidisch, umgeben von Büchern und Worten zu sein in einer so großartigen Buchhandlung wie der, in der dieser Roman zu großen Teilen spielt - und scheinbar auch nur Bücher unter die Augen zu bekommen, die großartig sind …

Die Idee der Briefbibliothek ist toll: Menschen schreiben in die Bücher, unterstreichen und legen ganze Briefe zwischen die Seiten öffentlich ausliegender Bücher, um sich auszutauschen. Ich selbst mag es auch, Bücher zu lesen, die schon mal jemand in der Hand hatte, und dort Dinge zu entdecken - von der Ansichtskarte bis zum Kassenzettel, die offenbar als Lesezeichen dienten, war schon alles dabei, auch Unterstreichungen sind nicht unüblich und interessant, solange sie nicht überhand nehmen. Leider lässt sich aus diesen Fundstücken nicht so oft substantiell etwas zur Meinung der Menschen zum Buch finden. Interessanterweise habe ich gerade in diesem Buch Notizen eines Lehrers oder einer Lehrerin dazu gefunden, ob das Buch für die Klasse geeignet wäre … meine Antwort unbekannterweise: ja, aber nicht für eine Klasse voll Lesemuffel, denn eigentlich passiert nicht viel, es geht mehr um das Innenleben und die Emotionen der Protagonisten.

Rachel kehrt, nachdem ihr Bruder Cal praktisch vor ihren Augen im Meer ertrunken ist, zurück in die Stadt, die sie vor drei Jahren mit Mutter und Bruder verlassen hat, auch weil sie die Nähe zum Meer nicht mehr erträgt. Immer noch ausgefüllt von Trauer, ohne Schulabschluss (Sie ist nach dem Unfall des Bruders durchgefallen.) und mit einem verschlossenen Karton mit Cals alten Sachen, die ihr die Großmutter mitgegeben hat, fährt sie zurück in ihr altes Leben, um bei der Tante Abstand zu gewinnen. Sie bekommt einen Job in der Buchhandlung der Eltern ihres besten Freundes, mit dem sie länger keinen Kontakt hatte. Sie hatte ihm in der Briefbibliothek eine Liebeserklärung hinterlassen, bevor sie wegzog, er ist verliebt in eine andere und hat nie auf den Brief geantwortet. Rachel will niemandem erzählen, dass ihr Bruder tot und sie ohne Schulabschluss ist. Doch auch bei Henry läuft nicht alles rund: Seine Angebetete Amy lässt ihn sitzen, der Buchhandlung geht es finanziell schlecht und sie soll verkauft werden … 

Durch das Buch zieht sich eine sehr melancholische, getragene Stimmung, es ist weitestgehend sehr langsam erzählt und nimmt sich Zeit. Das entspricht ziemlich genau dem Gefühl, das einen in außergewöhnlichen Bibliotheken oder Buchhandlungen ergreift. Mich hat vor allem auch der Lesegarten begeistert, eine echte Oase. Es geht um das Thema Verlust und Bewahren in verschieden Versionen, primär aus den Perspektiven Rachels und Henrys, die im Wechsel erzählen. Doch auch andere interessante Figuren “kommen zu Wort“. Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss, das aber als Jugendbuch auch nicht besonders schwer zu lesen ist. Und es kommt, ganz wichtig, ohne Pathos und Drama aus. 

Ich finde, dass auch das Ende gut gelungen ist, durchaus tröstlich, aber realistisch. Und natürlich ist der Roman auch optisch gut gelungen. Ich kann nicht sagen, ob es mir so gut gefällt, weil ich die Begeisterung für Worte und Bücher ohnehin mitbringe. Schön wäre es, wenn es auch weniger begeisterten Lesern die Begeisterung für das geschriebene Wort vermitteln könnte.

Cover des Buches Graffiti Moon (ISBN: 9783551582799)
Kathalee_s avatar

Rezension zu "Graffiti Moon" von Cath Crowley

kann ich leider nicht weiterempfehlen
Kathalee_vor 5 Monaten

Dieses Buch war leider nichts für mich. Ich hab die Geschichte einfach nicht gefühlt. Ich habe die ganzen 250 Seiten probiert mich in die Personen zu fühlen und sie zu verstehen, aber sie waren bedauerlicherweise für mich einfach nicht greifen. Die Protagonisten sind 18 Jahre alt aber dies hab ich nicht gefühlt, an manchen Stellen kamen sie mir vor wie 14-Jährige und dies passte wiederum nicht zur Handlung.
Ich habe mich durch das Buch durchgekämpft, weil ich mir dachte, irgendwann muss es ja klick machen, doch dieser Moment blieb enttäuschenderweise aus.

Es wurde mir auch zu viel in den Zeiten von Handlung und Erinnerung gesprungen. Ich fand das Buch einfach nur verwirrend und nicht gut.

Cover des Buches Das tiefe Blau der Worte (ISBN: 9783551583727)
Buechervorhersages avatar

Rezension zu "Das tiefe Blau der Worte" von Cath Crowley

Eine besonderer, traurig schöner Jugendroman
Buechervorhersagevor 8 Monaten

4,5 Sterne

Das tiefe Blau der Worte ist ein ruhiges und traurig schönes Jugendbuch mit einer besonderen Geschichte und Erzählweise. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rachel und Henry beschrieben, das Besondere jedoch ist, dass am Ende eines Kapitels die Briefe aus der Briefbibliothek wiedergegeben werden. Dieses Element ist das Besondere in der Geschichte, denn die Briefbibliothek ist ein Teil der Buchhandlung, in der Bücher stehen, in denen jeder seine Anmerkungen und Gedanken im Buch hinterlassen darf und oft entwickeln sich über einzelne Bücher auch Brieffreundschaften, so dass sich Personen Briefe in den Büchern hinterlassen. Diese Bibliothek erzählt die Geschichten der Menschen der letzten 20 Jahre und Freud und Leid liegen hier nah beieinander, was die Geschichte so berührend macht. Die vielen verschiedenen Charaktere in dem Buch ergeben eine bunte und passende Mischung für die Erzählung. Einzig mit Henry hatte ich ein wenig meine Probleme, seine Entwicklung geschieht zu langsam und es ist etwas anstrengend, immer wieder bei seinen falschen Entscheidungen zusehen zu müssen, obwohl außer ihm jedem klar ist, dass seine Entscheidungen ihm nicht gut tun. Er ist meiner Meinung nach der naivste Charakter im Buch. Davon abgesehen bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe gespannt die Entwicklung der Menschen und der Buchhandlung mitverfolgt.

Gespräche aus der Community

Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

Zum Thema
99 Beiträge
Daniliesings avatar
Letzter Beitrag von  Daniliesingvor 4 Jahren

Hallo,

ich habe tatsächlich ganz viel verschenkt oder einfach raus an die Straße gestellt. Mittlerweile haben sich aber irgendwie auch schon wieder einige angesammelt. Eine neue Runde ist wohl in Kürze nötig.

Danke dir auf jeden Fall für dein Feedback!

Zusätzliche Informationen

Cath Crowley wurde am 23. Dezember 1971 in Victoria (Australien) geboren.

Cath Crowley im Netz:

Community-Statistik

in 587 Bibliotheken

auf 119 Merkzettel

von 10 Leser*innen aktuell gelesen

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