Catharina Adolphsen Autogenes Training für Dummies

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Inhaltsangabe zu „Autogenes Training für Dummies“ von Catharina Adolphsen

Suchen Sie nach einer Entspannungsmethode, die Sie immer und überall anwenden können? Möchten Sie sich eine ruhige Oase inmitten der Hektik des Alltags aufbauen und selbst das kleine ruhige Zentrum eines rastlosen Kosmos sein? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie. Erlernen Sie Schritt für Schritt einfache und wirksame Übungen und erlangen Sie Entspannung ganz bequem aus sich selbst heraus. Ob Zuhause, bei der Arbeit oder in der U-Bahn. Autogenes Training können Sie überall betreiben und es kostet Sie nur wenige Minuten am Tag. Wenige Minuten, die Ihnen Ihr Körper und Ihr Geist danken werden.

Ein empfehlenswertes Werk für jeden unter Stress Leidenden

— Gin
Gin

Für den kleinen Ausgleichshunger bestens geeigneter Appetitmacher auf mehr Achtsamkeit

— bibliophilist1985
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  • Rezension zu "Autogenes Training für Dummies" von Catharina Adolphsen

    Autogenes Training für Dummies
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    25. November 2014 um 22:11

    Autogenes Training eignet sich aufgrund der schnellen Erlernbarkeit samt sich ebenso flink einstellenden Erfolgen, dem Variantenreichtum und speziell der grandiosen Option, es heimlich, still und leise im Alltag vor den Augen aller Mitmenschen tun zu können, bestens um verschiedensten Stressoren sowohl energisch als auch ausgeglichen die Stirn bieten zu können. Denn Yoga, Pilates und Urschreitherapie lassen sich beruflich und privat leider nicht so unauffällig und vor allem gezielt in Ausnahme- und Stresssituationen anwenden. Wie bei allen Büchern der „Dummies“ Reihe begleiten treue, kleine Helfer in Form Übersicht spendender Piktogramme den interessierten Ausgleichssuchenden auf der gar nicht mühsamen Reise vom Nervösen zum in sich Ruhenden. So werden allzu fachspezifisch und für manche Leser potentiell irrelevante bis uninteressante Abschnitte als solche gekennzeichnet, wichtige Tipps hervorgehoben, Kernaussagen komprimiert dargestellt, Übungen angezeigt und Fallbeispiele angekündigt. Nach einleitenden Erklärungen der genauen, zu erwartenden Wirkungsweise samt detaillierten physiologischen Erläuterungen, der Macht von Formeln, Bildern und Mantras und einer gut geführten Suche nach dem richtigen Übungsplatz samt Zeit wird mit den 6 eigentlichen Wirkungsbereichen begonnen. Von der Suggestion von Schwere und Wärme in die Extremitäten über die Fokussierung auf Atmung und Herzschlag über die Imagination von Wärme im Bauchraum bis zum Finale des klaren und freien Kopfes zieht sich die Gedankenrundfahrt mit erstaunlichen Resultaten auf die angesprochenen Komponenten des eigenen physischen Unterbaus. Die Macht der Gewohnheit kommt einem in diesem Fall ausnahmsweise einmal zu Hilfe und motiviert mit Resultaten schon kurz nach regelmäßigem Übungsbeginn, während die Anwendungen für Fortgeschrittene sich spezifischen Problemen wie Burn-out, Schmerz, Schlafstörungen, Stress und auf Ausnahmesituationen zugeschnittenen Übungsanleitungen widmen. Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich über sämtliche Lebensbereiche und da mit jedem Praktizieren die Abrufbarkeit schneller vonstatten geht, vergehen bald nur noch Sekunden bis zum Einsetzen der Wirkung. Echt guter Stoff. Die Zukunft und damit einhergehende Erkenntnisse der Hirnforschung und Neurologie werden über die genaue Wirkungsweise und Optimierungsmöglichkeiten noch erstaunliches zu Tage fördern. Bis dahin kann man das atemberaubende Maximum des Potentials jahrzehntelanger Geistesschulung anhand von Mönchen und Kampfmönchen erahnen, deren erwiesenermaßen erstaunlichen Leistungen in die Nähe des beinahe Übermenschlichen zu rücken sind. Man könnte autogenes Training durchaus als Abwandlung der Meditation unter dem Hauptaugenmerk auf das Körperliche Betrachten. Dass es, als westliche, schulmedizinische Antwort auf die buddhistische Praxis, sich von dem geistigen Überbau befreien muss, um einerseits der klinischen Seriosität genüge zu tun und sich andererseits eigenständig zu etablieren, ohne komplett identisch zu sein, verhindert eine philosophische Herangehensweise. Wie so häufig ist gut kopiert und in der Therapie angewandt aber auf jeden Fall besser als sinnlos sediert und mit Medikamenten vollgepumpt, wo ein paar regelmäßige Übungen Wunder wirken können. Es eignet sich dadurch auch vortrefflich für Menschen, die aufgrund ihrer religiösen Überzeugung, Zeitmangel oder Skepsis nicht in den für sie nebulösen Dunstkreis der fernöstlichen Denkschulen zu geraten, einen weiten Bogen um Yoga, Meditation und Buddhismus machen, aber zumindest von den körperlichen Vorzügen profitieren möchten. Wenn sie schon nicht an den Trugbildern, Schichten, Vorurteilen, Verdrängungen und selbstauferlegten, unnötigen Leid interessiert sind, das sie sich und ihren Mitmenschen aufbürden. Wer nur die grundlegenden Übungen ohne ausführliche Erklärungen und erweiterte Anwendungen für Fortgeschrittene haben möchte, ist mit einem praktischen CD- Büchlein- Set zu dem Thema sicher besser aufgehoben und spart Zeit, für ernsthaft Interessierte führt hingegen kaum ein Weg an diesem beinahe schon Standardwerk vorbei. Aus persönlicher und auch schon öfter mitgeteilter Erfahrung birgt die schnelle und nebenbei ausübbare Praxis des autogenen Trainings den immensen Vorteil in sich, in Perioden akuten Zeitmangels trotzdem noch regelmäßig durchführbar zu sein, während komplexere und langwierigere Meditationen und Konsorten fast immer auf der Strecke bleiben und mitunter große Lücken in die Übungspraxis reißen. Und man sollte den Rat der Autorin, Rücknahme und erweiterte Rücknahme sorgfältig durchzuführen, wirklich beherzigen, um sich oder andere nicht durch in Folge von Überentspannung auftretende Unaufmerksamkeit zu gefährden.

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