Catharina Geiselhart

 3.8 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Hello Paris, 111 Gründe, Paris zu lieben und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Catharina Geiselhart

Hello Paris

Hello Paris

 (12)
Erschienen am 01.10.2011
111 Gründe, Paris zu lieben

111 Gründe, Paris zu lieben

 (3)
Erschienen am 01.07.2014
Ain't No Sunshine

Ain't No Sunshine

 (2)
Erschienen am 15.12.2013
Mein Styling-Buch

Mein Styling-Buch

 (0)
Erschienen am 11.08.2014

Neue Rezensionen zu Catharina Geiselhart

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Rezension zu "Hello Paris" von Catharina Geiselhart

Was der Selbstzweifel alles auslösen kann...
Janine2610vor 4 Jahren

Die Buchrückseite:

Als sich die 15-jährige Morgan in Arthur verliebt, scheint zunächst alles perfekt. Arthur behandelt sie wie eine Prinzessin, schreibt ihr Liebesbriefe, führt sie in die Pariser High Society ein.
Doch Morgan quälen Selbstzweifel. Obwohl sie von einer Modelagentur entdeckt wird, lässt sie das Gefühl nicht los, dass sie den Ansprüchen ihres schönen Freundes nicht genügt. Als Arthur sie schließlich verlässt, bricht aus, was schon lange in ihr geschlummert hat: eine Magersucht. Und während Morgan immer weniger wird, wächst ihr Misstrauen allen anderen gegenüber ...

Catharina Geiselharts autobiografischer Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Stadt der Liebe lebt, leidet und zu kämpfen lernt.

Meine Meinung:

Morgan Dobernick ist ein besonderes und sehr intelligentes Mädchen, beschäftigt sie sich für ihr Alter mit doch ungewöhnlichen Dingen: Oper, Ballett, Theater, Lyrik, Literatur, Geschichte, Politik und anderes Weltliches. Aber auch die erste Liebe findet ihren Weg zu ihr und mit ihr ein Junge, der dazu beigetragen hat, dass sie angefangen hat, an sich zu zweifeln.
Auch das Modeln hat in diesem Buch eine größere Rolle gespielt, denn dadurch wurde Morgans sich langsam entwickelnde Essstörung weiter genährt. Hinzu kommen eigensinnige Eltern, vor allem die Mutter scheint nach und nach den Verstand zu verlieren, und zwei Brüder, die ebenfalls keine Stütze für Morgan sind.

Dieses Buch war angenehm und sehr interessant zu lesen. Ich fand's spannend Morgans Geschichte und Entwicklung mitzuverfolgen, von den Ursachen und Auslösern ihrer Krankheit zu erfahren und von ihrem ersten Freund Arthur und der darauffolgenden großen Liebe Raphael, mit dem sie ein Herz und eine Seele zu sein scheint, zu lesen.
Toll skizziert waren auch die Charaktere in dem Buch, am besten gefallen haben mir Morgans Eltern, die oftmals echt skurril rüber gekommen sind.
Dass sich aber ein so junges Mädchen für all diese weltlichen Themen interessiert, habe ich im ersten Moment als recht unglaubwürdig empfunden, je mehr ich Morgan aber kennen gelernt habe, desto besser hat es zu ihr gepasst. - Es mag vielleicht ungewöhnlich sein, aber sicher nicht unmöglich.
Sowohl Morgans Mutter Esther, die in dem Buch eine ganz schöne Entwicklung durchgemacht hat, als auch das Schicksal von Morgans Freundin Celeste, das mich nicht kalt gelassen hat, möchte ich an dieser Stelle erwähnen.

Das Ende war für mich traurig und hoffnungsvoll zugleich. Erst habe ich den letzten Satz nicht verstanden, nach kurzem Sackenlassen der Geschichte hat sich mir die Bedeutung aber doch noch erschlossen, sodass ich das Buch zufrieden zuklappen konnte.

Auch wenn in dem Buch ein paar französische Sätze/Wörter geschrieben standen, die ich nicht verstanden habe und die somit meinen Lesefluss etwas gestört haben, finde ich, dass es ein durchaus empfehlenswerter, autobiografischer Jugendroman ist, der Brisanz und Intelligenz wunderbar miteinander kombiniert.

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Rezension zu "Ain't No Sunshine" von Catharina Geiselhart

eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht
Manja82vor 5 Jahren

Kurzbeschreibung:
Dämmerung in Paris. Es regnet. Im Lichterspiel der Fontaine Saint-Sulpice sehen sich zwei junge Menschen zum ersten Mal. Eine Liebesgeschichte beginnt. Über Streit, Eifersucht und Zweifel hinweg siegt ihre Liebe zueinander. Sie sind überzeugt, zusammenzugehören, und wollen heiraten. »Nichts kann uns trennen«, schwören sie sich.
Doch dann verunglückt Julian mit dem Auto tödlich. Lenas Welt stürzt ein. Sie will seinen Tod nicht wahrhaben und richtet sich unter den Trümmern ihrer realen Welt einen Himmel mit Julian ein. In einem Kokon, fern von der Wirklichkeit. Erst als sie merkt, dass die Flucht in die Vergangenheit ihr den geliebten Freund nicht mehr zurückbringen kann und ihr die Zukunft nimmt, kehrt sie um. Lena will leben und wieder glücklich sein.
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Meine Meinung:
Am Fontaine Saint – Sulpice treffen sich Lena und Julian zum ersten Mal. Sie kommen sich näher, doch dann notiert sich Julian Lenas Handynummer falsch. Es folgen Wochen voller Unsicherheit und Selbstzweifel. Sie denken immer wieder aneinander, leben aber auch ihr reguläres Leben weiter.
Durch Zufall treffen sie wieder aufeinander und nun erfolgt der Nummer- und Adressenaustausch, aufeinander warten wollen sie nämlich nicht mehr. Lena und Julian werden ein Paar. Ihre Beziehung durchlebt Höhen und Tiefen, Eifersucht und Liebe. Sie planen sogar schon ihre Hochzeit. Zuvor muss Lena nur noch eine letzte Prüfung absolvieren. Dann aber taucht Julian beim Treffen danach nicht auf. Lena erfährt er hatte einen Autounfall und ist dabei ums Leben gekommen.
Lena trauert, zieht sich immer mehr zurück. Schafft sie es ihre Trauer zu überwinden und wieder glücklich zu werden?
Dann ist da noch der Liebesgott Cupido. Er macht sich so seine Gedanken über die Menschen und die Liebe. Er kann Julian nach dessen Tod sehen und wird von ihm gebeten Lena wieder glücklich zu machen…

Der Roman „Ain´t no Sunshine – Eine Liebesgeschichte aus Paris“ stammt von der Autorin Catharina Geiselhart. Es ist bereits ihr zweites Buch nach „Hello Paris“, ihr Debüt kenne ich allerdings nicht.

Lena und Julian sind zwei ganz wunderbare Protagonisten.
Lena lebt bei ihrem Vater in Paris, ihre Eltern sind geschieden. Sie studiert und hat Freude am Leben. Julian liebt Lena sehr, sie ist glücklich mit ihm. Umso mehr schockt sie die Nachricht von seinem Tod. War sie vorher sehr umgänglich, so zieht sie sich danach immer weiter zurück und flüchtet sich letztlich sogar in die Vergangenheit.
Julian war mir genau wie Lena sehr sympathisch. Er mag Filme und Kino sehr. Julian wohnt alleine in Paris und hat nicht so viele Freunde.
Cupido ist der Liebesgott. Er beobachtet Lena und Julian oft und macht sich so seine Gedanken über die Menschen und die Liebe. Nach Julians Tod soll er helfen Lena wieder glücklich werden zu lassen.

Die weiteren Charaktere, wie beispielsweise Lenas und Julians Familie, werden nur angerissen. Dies empfand ich aber als gar nicht so schlimm. Es ist die Geschichte von Julian und Lena, alles dreht sich um sie.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön. Sie beschreibt die Dinge eindringlich, teilweise sogar richtig gehend poetisch.
Geschildert wird das Geschehen im personalen Erzählstil. Es gibt mehrere Handlungsstränge, den von Lena, Julian und Cupido, die nebeneinander laufen, sich dann aber verbinden.
Die Handlung ist tiefgründig und geht unter die Haut. Es werden Themen wie Liebe und Eifersucht aber auch Trauer und das Loslassen nach dem Tod angesprochen und man kann alles gut nachvollziehen. Die Stimmung ist melancholisch, teilweise richtig gehend bedrückend. Doch dies passt zur gesamten Geschichte, die Catharina Geiselhart hier darstellt.

Das Ende ist traurig schön, jedoch nicht happy. Ich persönlich fand es aber gut so wie es ist.

Fazit:
„Ain´t no Sunshine – Eine Liebesgeschichte aus Paris“ von Catharina Geiselhart ist eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht.
Tolle Charaktere, ein eindringlicher Stil und Themen, die den Leser mitten ins Herz treffen haben mich gefangen genommen und begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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Rezension zu "Hello Paris" von Catharina Geiselhart

Rezension zu "Hello Paris" von Catharina Geiselhart
xoxoGossipGirlvor 6 Jahren

In Hello Paris beschreibt die Autorin Catharina Geiselhart ihre eigene Vergangenheit mit Hilfe der Geschichte von Morgan, einem jungen Mädchen, dass langsam und schleichend in die Magersucht und Bulimie reinrutscht, als sie eine Modelkarriere beginnt und ihr damaliger Freund Arthur sie verlässt.
Die Autorin verbindet das Ganze mit der Epoche Romantik, über die Morgan eine Arbeit schreiben muss. Dementsprechend werden verschiedene Ansichten und literarische Texte verschiedener Romantiker aufgegriffen und so mit der Geschichte verbunden.

Mir persönlich gefiel das Buch eigentlich recht gut, ich fand aber, dass die Magersucht teilweise gar nicht so wichtig war und auch herunter gespielt wurde. Morgan bricht zusammen, anscheinend sorgen sich alle, der Arzt sagt, sie solle etwas mehr essen und danach wars das schon wieder.
Des Weiteren fand ich persönlich die sehr vielen Gespräche der Protagonisten über Romantik eher langweilig, das ist aber wohl eine Sache des Leser, ob man sich für so etwas interessiert. Mir selber war es etwas zu viel, gerade wenn ein Gespräch nur über die Romantik, Napoleon und Robespierre über mehrere Seiten geführt wird.
Darüber hinaus fand ich es etwas schade, dass nicht alles, was im Buch aufgenommen wurde, zum Schluss auch geklärt wurde. Es wird eine Situation beschrieben, in der die Lehrerin Morgans Arbeitspartner Jesus "anflirtet", wir erfahren, dass Morgan später heraus findet, was es damit auf sich hat, noch einmal aufgenommen wird das ganze aber nicht und der Leser bleibt im Dunkeln. Auch der Grund, warum Morgans Mutter schließlich im Koma liegt, wird nicht geklärt. Als Leser merkt man, dass sich ihre Mutter im Laufe der Geschichte verändert, was sich wohl auf Morgans Magersucht rückschließen lässt, genauer geklärt wird das Ganze aber nicht.

Im Endeffekt möchte ich das Buch nicht schlecht machen, für mich sind es leider nur 3 Sterne, die ich vergeben kann, vor allem aus dem Grund, da ich mich persönlich nicht so sehr für die Romantik interessiere und das Thema wirklich sehr oft aufgegriffen wird, aber wie schon vorher erwähnt kann das bei jedem Leser anders sein. Ansonsten fand ich Morgans Geschichte sehr interessant, auch im Hinblick darauf, dass Catharina Geiselhart ihre eigenen Erfahrungen autobiografisch in das Buch mit einbrachte.

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