Catharina Ingelman-Sundberg Jetzt kriegt jeder was ab

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Inhaltsangabe zu „Jetzt kriegt jeder was ab“ von Catharina Ingelman-Sundberg

Es war höchste Zeit, wieder etwas auf die Beine zu stellen. Denn wenn man sich langweilt, lebt man nicht. Ein wunderbarer Unterhaltungsroman von Catharina Ingelman-Sundberg über eine diebische Seniorengang und der große internationale Bestsellererfolg. Haben Sie schon mal in Las Vegas ein Casino geknackt? Für Märtha, Snille, Kratze, Stina und Anna-Gret ist das kein Problem. Kluge Planung, sorgfältige Recherche und ihr hervorragend aufeinander eingespieltes Team machen diesen Coup zu einem Kinderspiel. Wieder zurück in Schweden, ist es an der Zeit, nicht nur das Geld an Arme und Alte zu verteilen, sondern auch höchste Zeit, sich einmal näher mit den neuen Nachbarn zu beschäftigen. Diese scheinen nämlich zu einer Rockerbande zu gehören und haben die fünf Freunde ihrerseits auch schon im Visier….

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  • Rentner ala Robin Hood

    Jetzt kriegt jeder was ab
    trollchen

    trollchen

    11. August 2017 um 16:01

    Jetzt kriegt jeder was abHerausgeber ist FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (28. Juli 2016) und hat 384 Seiten.Kurzinhalt: Es war höchste Zeit, wieder etwas auf die Beine zu stellen. Denn wenn man sich langweilt, lebt man nicht. Ein wunderbarer Unterhaltungsroman von Catharina Ingelman-Sundberg über eine diebische Seniorengang und der große internationale Bestsellererfolg. Haben Sie schon mal in Las Vegas ein Casino geknackt? Für Märtha, Snille, Kratze, Stina und Anna-Gret ist das kein Problem. Kluge Planung, sorgfältige Recherche und ihr hervorragend aufeinander eingespieltes Team machen diesen Coup zu einem Kinderspiel. Wieder zurück in Schweden, ist es an der Zeit, nicht nur das Geld an Arme und Alte zu verteilen, sondern auch höchste Zeit, sich einmal näher mit den neuen Nachbarn zu beschäftigen. Diese scheinen nämlich zu einer Rockerbande zu gehören und haben die fünf Freunde ihrerseits auch schon im Visier….Meine Meinung: Ich habe das erste Buch von den lieben Rentnern schon gelesen und muss sagen, ich bin wieder nicht enttäuscht worden. Von Anfang an sind mir die witzigen Rentner wieder so präsent und sympathisch, dass es einfach Spass macht, mit ihnen auf Diebestour zu gehen. Auch wenn manches sicherlich sehr überzogen wirkt und nicht alles nachvollziehbar wirkt, so ist die Geschichte nett und man hat das Gefühl, man gehört einfach dazu zu dieses WG. Und jeder ist so nett und so authentisch, dass man sich freuen würde, wenn man im Alter noch so toll ist und so zusammenhält. Auch weiss man ja, dass die älteren Leute gern die Wahrheit gern hinaus posaunen und hier ist es auch so. Es wird viel Wahrheit gesprochen. Eine kurzweilige Geschichte, die man gern im Sommer lesen kann und die sehr nett und witzig ist. Mein Fazit: Ich habe sehr oft geschmunzelt, auch wenn man vieles nicht für voll nehmen kann, ist es kurzweilig. Ich fand es lustig und nett als zwischendurch Buch. Ich vergebe 5 Sterne.

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  • Diebesbande teilt Beute

    Jetzt kriegt jeder was ab
    MelE

    MelE

    04. January 2016 um 17:31

    "Jetzt kriegt jeder was ab" ist der zweite Band einer Gaunerbande, die mich auch hier herrlich amüsiert haben. Soviel Chaos steckt man kaum weg, wenn man jung ist, aber mit knapp 80 Jahren noch krumme Dinger dreht, ist dieses eigentlich zum Scheitern verurteilt. Die fünft Freunde lassen sich allerdings nicht so schnell ins Bockshorn jagen und sind auch der Rockerbande BandAngels absolut ebenbürtig. Das Ziel ist eigentlich die alten Freunde zu unterstützen und ihnen im Altersheim ein Leben zu ermöglichen, welches nicht durch Entbehrungen gekrönt ist. Leider kommt das Geld nicht dort an wo es hin soll und das muss natürlich erforscht werden. Die Dialoge sind durchweg komisch und oft vergisst man als Leserin das Alter der Protagonisten. Die fünf Freunde kommen auf Idee für die selbst ich mich schon zu alt oder müde fühle, daher sollte man das Buch wirklich nicht allzu ernst nehmen und einfach nur den Spaß in den Vordergrund stellen. Manchmal herrscht mehr Glück als Verstand und umgekehrt. Eigentlich wird ja für einen guten Zweck geklaut, aber man darf dabei nicht vergessen, das Diebstahl Diebstahl ist und bestraft werden müsste. Wer aber das Geld klaut, welches für andere bestimmt war, wird auch bestraft und nicht zu knapp.  Der Roman liest sich schnell und flüssig und ließ mich mehr als einmal tief in mich hineingrinsen. Manchmal aus Schadenfreude und manchmal auch darüber, dass die Story diese oder jene Wendung nahm, mit der ich wirklich nicht gerechnet hatte. Von mir eine Leseempfehlung, da ich mir wünschen würde, dass sich Menschen nicht mit ihrem Schicksal abfinden, sondern sich dagegen wehren. Was spricht gegen Spaß und Freude im Alter? Solange der Mensch gesund ist und dabei auch noch gute Freunde hat, sollte er in seinem Dasein nicht eingeschränkt werden. Es geht hier nicht nur ums Versorgen, sondern auch um Erhalt der Lebensqualität. Bevor ich hier weiter philosophiere, wollte ich eigentlich nur anmerken, dass mir "Jetzt kriegt jeder was ab" gefallen hat und ich aber trotz allem Witz, auch über das eine oder andere nachdenken musste, denn so utopisch sind mir manche Dinge dann doch nicht erschienen, aber was ich damit nun genau meine, lest ihr am Besten selbst ☺

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  • Hat mir besser als der 1. Teil gefallen

    Jetzt kriegt jeder was ab
    Lilli33

    Lilli33

    15. November 2015 um 15:03

    Broschiert: 384 Seiten Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (21. Mai 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3651022294 Originaltitel: Lana är silver, rana är guld Preis: 14,99 € Hat mir besser als der 1. Teil gefallen Inhalt: Die Senioren Märtha, Snille, Stina, Kratze und Anna-Greta sind nach ihrer Flucht aus Schweden schließlich in Las Vegas gelandet. Hier sind sie der Schrecken des Casinos. Selbst schuld, wenn die die Spielchips unbewacht lassen. Für das eingespielte Team ist dieser Coup kein Problem, zumal niemand den Alten etwas Böses zutraut. Wieder in Schweden legen sich die fünf mit einer Rockerbande an, Kratze geht fremd, und auch das Nationalgold ist nicht sicher. Dabei hat die Rentnergang nur ein Ziel: das ganze Geld denen zukommen zu lassen, die es wirklich brauchen, vor allem den Alten und Pflegebedürftigen des Landes. Meine Meinung: „Jetzt kriegt jeder was ab“ ist der 2. Band einer Reihe um die fünf rüstigen und abenteuerlustigen Senioren. Man muss den 1. Band aber nicht gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. In der Innenklappe findet man kurze Steckbriefe der Protagonisten, sodass man gleich weiß, mit wem man es zu tun bekommt. Ab und zu wird auf die Ereignisse des 1. Bandes verwiesen, daher würde ich nicht unbedingt empfehlen, diesen erst im Anschluss zu lesen. Ich muss sagen, der 2. Band hat mir um einiges besser gefallen als der 1. Hier ist einfach mehr Spannung drin, nicht so viele Längen wie im 1. Herrlich fand ich die Zusammentreffen zwischen den Alten und den Rockern. Einerseits wirken die fünf dabei sehr ängstlich, gewinnen aber in ihrer Naivität doch immer wieder die Oberhand. Apropos Naivität. Dieser Punkt hat mich etwas gestört. Als Leser identifiziert man sich ja ein wenig mit den Protagonisten. Da gefiel mir das natürlich nicht so sehr, dass sie als naiv dargestellt werden. Es gab mir das Gefühl, dass die Autorin auch mich als Leser nicht für voll nimmt. Im Großen und Ganzen ist es aber eine kurzweilige Geschichte. Es machte mir Spaß zu verfolgen, wie die Senioren in Robin-Hood-Manier ihre Verbrechen durchzogen, um den Erlös den Armen zu geben. Witzig dabei ist, dass ihnen manches Vermögen quasi in den Schoß fällt, während ihnen ihr sauer erarbeitetes, äh geklautes, von anderen Ganoven wieder abgeluchst wird. Hier gibt es so manche unerwartete Wendung. Fazit: Ein ganz amüsanter Roman mit leichter Gesellschaftskritik und recht sympathischen Protagonisten. Je älter der Leser, umso eher wird man dieses Buch genießen können. Die Reihe: 1. Wir fangen gerade erst an 2. Jetzt kriegt jeder was ab ★★★★☆

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  • Die FISCHER Challenge im August 2015: "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" von Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    Daniliesing

    Daniliesing

    Öffnen, lesen, lieben! Nachdem uns der schwedische Autor Fredrik Backman bereits mit seinem Buch "Ein Mann namens Ove" begeistert und zum Lachen gebracht hat, wartet er nun mit 2 tollen, neuen Heldinnen in seinem Roman "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" auf. Die 77-jährige Oma und die 7-jährige Elsa sind ein großartiges Gespann, das man so nur selten in einer Geschichte kennen lernen darf. Wenn ihr Lust auf ein Buch habt, das sein Herz genau am rechten Fleck hat und zudem mit viel Witz und Fantasie überzeugt, dann seid ihr hier genau richtig! Mehr zum Buch: Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt. Gleich in die Leseprobe reinlesen! Möchtet ihr euch mit unseren beiden Superheldinnen des echten Lebens auf ein Abenteuer begeben und spannende Aufgaben zum Buch erfüllen? Dann macht bei unserer Challenge im August mit! Wir vergeben gemeinsam mit dem FISCHER Krüger Verlag 50 Exemplare von "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" unter allen, die sich hier bis einschließlich 16. August 2015 über unser Bewerbungsformular ganz oben bewerben und verraten, wieso sie gern mitmachen würden!* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllen ihr Punkte sammeln könnt. Wer bei der FISCHER Challenge im August die meisten Punkte sammelt, gewinnt ein Paket bestehend aus einem hochwertigen Notizbuch für eure eigenen Märchen, Briefpapier und Füllfederhalter im Wert von 100€. Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit neuem Lesestoff fürs Bücherregal. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Challenge im August teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben der FISCHER Challenge im August endet am Montag, dem 21. September 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sicht also! Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier: Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der Monatschallenge bis spätestens 21. September 2015. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    Arachn0phobiA

    Arachn0phobiA

    30. October 2015 um 10:28
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  • Sozialkritik der „anderen Art“ und eine besondere „Gang“

    Jetzt kriegt jeder was ab
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. May 2015 um 13:02

    Sozialkritik der „anderen Art“ und eine besondere „Gang“ Nach dem ersten Band mit mitsamt der prägnanten Seniorenpersönlichkeiten und deren „krimineller Leichtigkeit“ folgt nun zunächst ein leicht von der Hand gehender „Fischzug“ in einem Kasino in Las Vegas. Zu dumm aber auch, dass einer der Angestellten die Tür zum Chip-Raum kurz offen lässt und ebenfalls zu dumm aber auch, das kaum jemand diesen hinfällig und leicht verwirrt wirkenden alten Leuten in ihren Elektrorollstühlen eine solche Chuzpe zutrauen würde. Was ebenso für den Diamantenladen gilt, dem die fröhliche Gruppe (die genau weiß, was sie will) zunächst einen Besuch abstattet. Man kennt die fidelen Senioren eben noch nicht in Amerika. Und dennoch ist es auch zu dumm, dass trotz des erfolgreichen „Zugreifens“ für den eigentlichen Plan der fünf Rentner, dass zum einen die Diamanten verloren gehen werden und zum anderen die Gesamtsumme der „Einnahmen“ noch nicht jene 500 Millionen Kronen ergibt, die für das nächste Projekt gebraucht werden. Denn im eigentlichen Sinne sind hier keine professionellen Alt-Kriminellen am Werk, sondern Menschen, die im Angesicht ständig weiter sich kürzender Sozialausgaben und einer sich damit ständig verschlechternden Situation der Alten in Schweden pragmatisch zu helfen gedenken. Jede Person der Gruppe schüttelt es nachgiebig, wenn wieder ein Kontakt, eine Information vorliegt, wie der Pflegenotstand Wirkung zeigt, wie andere Alte abgeschoben, schlecht behandelt, lieblos nicht weiter beachtet werden. Aber zunächst müssen Märthe, der fröhliche Geist der Gruppe, Oscar, der erfindungsreiche Optimist, Anna –Greta, die Finanzfachfrau, die schüchterne, aber hoch gebildete Sina und Bertl, der Gartenliebhaber in Schweden aus der Schusslinie, denn da sind die Fünf nicht mehr unbekannt. Ein neues Domizil wird eingerichtet, ein neuer Name nach Außen muss her („Outlaws Oldies“ finden alle sehr passend) und eine neuer Plan, um das noch fehlende Geld zu besorgen ist ebenfalls bereits in der Mache. Der übersichtlich klingt, aber einiges an überraschenden Wendungen bereit halten wird. Skurrile Charaktere in bester Weise bevölkern diese Geschichten Sundbergs um die Senioren „Robin Hoods“. Personen, die Sundberg mit viel Freude am Detail anlegt und die dem Leser damit richtiggehend ans Herz wachsen. Wie der Blick ebenso in spielerischer Weise eher immer wieder auf die unguten Linien der sozialen Entwicklungen gerade für alte und älteste Mitmenschen gelegt werden. Dass in den konkreten „Raubzügen“ doch viele unrealistisch zu glatt geht und dass die Sprache Sundbergs manches Mal so wirkt, als würde man Kindern ein altes Pippi Langstrumpf Buch vorlesen („Wie pfiffig, du hast immer so tolle Ideen“), somit in eher schlichter Sprache, trübt den humorvollen Gesamteindruck mit seinem ernsten Hintergrund nur hier und da. Alles in allem eine vergnügliche Lektüre über alternde Kriminelle der anderen Art. In dieser Richtung hat zwar schon so manche „Rentnergang“ in verschiedensten Formen literarisch ihr Wesen getrieben, dennoch bietet Sundbeerg hier und da neue Aspekte, hat ihr „Personal“ gut widersprüchlich „besetzt“ und bindet das gante ein in einen sehr flüssigen und temporeichen Erzählstil.

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