Liebe wird aus Mut gemacht

von Catharina Junk 
4,5 Sterne bei142 Bewertungen
Liebe wird aus Mut gemacht
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Neue Kurzmeinungen

Symphonia98s avatar

Ein schönes, locker leichtes Buch für zwischendurch, welches mich zum lachen aber auch zum nachdenken gebracht hat.

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Einfach nur berührend und wunderschön zugleich!😢😍

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Inhaltsangabe zu "Liebe wird aus Mut gemacht"

Dies ist die Taschenbuchausgabe des Romans Auf Null.

Ein Roman über den Tod und das Leben - und über das Glück, lieben zu können

Nie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut - und erst recht für die Liebe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499271212
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:19.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    MISHYs avatar
    MISHYvor einem Monat
    Kurzmeinung: Einfach nur berührend und wunderschön zugleich!😢😍
    Liebe wird aus Mut gemacht

    Nina hatte Krebs. Und nach Jahren der Quälerei ist es nun endlich so weit. Sie kann das Krankenhaus verlassen und ihr Leben leben.

    Zu Hause erwartet sie jedoch eine böse Überraschung. Alles ist anders, als erwartet und ihr Bruder scheint sie zu verachten. Als sie eines Tages eine Art Ausflug unternimmt, muss sie mitten in der  Nacht abgeschleppt werden. Ihr Auto scheint kaputt. In dieser Nacht lernt sie allerdings auch Erik kennen, dem sie absofort näher kommen soll. Erst scheint auch alles gut zu gehen, bis ihr klar wird, dass er weiß, dass sie Krebs hatte. Sie distanziert sich und bricht den Kontakt so gut wie komplett ab. Sie fängt sogar etwas mit jemand neuem an, nur um Erik zu vergessen. Denn das Letzte, das sie gebrauchen kann, ist jemand, der sich ständig Sorgen um sie macht und sie nahezu aus Mitleid liebt. Doch schnell wird auch ihr klar, dass sie Erik vermisst, mehr als ihr lieb. Aber bevor sie sich wieder ihm zuwenden kann, muss sie einiges klären und so manches gut machen. Denn der Krebs hat sie nicht nur viele Jahre ihres Lebens gekostet, sondern auch viele Freunde.

    Dieses Buch ist unglaublich berührend geschrieben und es zählt definitiv zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Packende Story über den Weg zurück ins Leben!
    Eine wahre Geschichte!

    Klappentext:

    Ein Roman über den Tod und das Leben - und über das Glück, lieben zu können

    Nie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut - und erst recht für die Liebe.

    Meine Meinung:

    Dieser autobiographische Roman hat mich von der ersten Seite gepackt.

    Catharina Junk schreibt schonungslos und mit einer Prise Humor ihre Geschichte vom Weg zurück ins Leben. Toll fand ich auch, dass sie dieses Buch erst lange Zeit nach ihrer Erkrankung geschrieben hat, denn das macht einfach auch schon Mut, wenn der Leser merkt, sie hat es wirklich geschafft.

    Da ihr die Protagonisten teilweise bekannt waren, konnte die Autorin diese auch sehr authentisch beschreiben und der Leser bekommt einen guten Einblick in deren Leben und ihre Gefühlswelt.
    Mit dem Sarkasmus der Hauptprotagonistin konnte ich sehr gut umgehen (ich weiß, daß das nicht für jeden was ist) und habe stellenweise herzhaft lachen können und mich gut in sie hineinversetzen.

    Die Handlung ist auf zwei Ebenen geschrieben - die Zeit im Krankenhaus und die Zeit danach - und leicht nachvollziehbar.

    Mein Fazit:

    Eine Geschichte die Mut macht zu kämpfen - gegen die Krankheit, für das Leben und für die Liebe.
    Von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung und verdiente

    5 Sterne.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 3 Monaten
    Liebe wird aus Mut gemacht

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Ich bin eher durch Zufall über dieses Buch hier gestolpert und spontan durfte es bei mir einziehen.
    Übrigens ist es 2016 schon einmal in einer Hardcover- Ausgabe unter dem Titel " Auf Null" erschienen, dies nur so nebenbei ;)

    Da ich es grösstenteils in der Hörbuchvariante gehört habe, werde ich zuerst darauf eingehen.
    Die Sprecherin Inka Löwendorf war mir bis anhin unbekannt, da mir aber ihre ganze Interpretation sehr gefallen hat, würde ich ohne zu zögern wieder zu einem Hörbuch von ihr greifen.
    Obwohl sie selber deutlich älter ist als die Hauptprotagonistin hat für mich die Stimme total gut gepasst. Ich mochte ihre Art der Betonung, diese war lebendig, frech, aber nicht übertrieben dramatisch oder unauthentisch. 

    Der Schreibstil ist sprachgewandt, flüssig, unkompliziert und in einem angenehmen Mass beschreibend so dass ich mir problemlos alles vorstellen konnte. Sicher auch dank der gelungenen Hörbuchinterpretation hatte ich regelrechtes Kopfkino.
    Erzählt wird aus der ICH- Perspektive von Nina aufgeteilt in zwei Zeitebenen.

    Ninas Charakter fand ich wahnsinnig gut ausgearbeitet, ich wusste nicht nur wie sie aussah sondern auch was sie fühlte, dachte und wieso. Ihre ganzen Gedankengänge und Emotionen waren für mich sehr authentisch dargestellt und ich spürte eine starke Empathie ihr gegenüber. Ich persönlich mag Sarkasmus, gerade auch im Umgang mit schwierigen Situationen, bin mir aber durchaus bewusst, dass dies nicht für Jeden was ist....
    Ebenso war mir das Umfeld von Nina, ( ihre Eltern, ihr Bruder, die beste Freundin Bahar, Erik) sehr sympathisch, ausser diese Isabelle, die fand ich einfach nur furchtbar!!

    Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin, denn ich mochte den Aufbau, den Verlauf mit den zwei Zeitebenen und einfach die Art wie mit der ganzen ernsten Thematik umgegangen wurde.
    Humorvoll, dennoch tiefgründig, kitschfrei, aber mit Herz,  ehrlich, schonungslos, trotzdem hoffnungsvoll und nie naiv.
    Die ganze Ausarbeitung empfand ich als wahnsinnig authentisch, anscheinend also sehr gut recherchiert oder die Autorin hat selber Erfahrungen damit.

    Ich persönlich musste beim Lesen mehrmals lachen, war wütend, traurig, berührt und nachdenklich.
    Dies ist für mich eins der besten " Krebsbücher" welches ich bisher gelesen habe 

    5 Sterne  

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    Lesenodernichts avatar
    Lesenodernichtvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: hmja... ein Erzählung die mich emotional nicht erreichte
    wer vergibt bloß dieTitel?

    Eine geheilte Krebskranke die sich verliebt… irgendwo haben wir das doch schon gehört.

    Die Passage „Liebe wird aus Mut gemacht“ ist auch in einer Strophe von „Irgendwo, irgendwie, irgendwann“ (Nena) enthalten. Und das Lied passt thematisch doch ganz gut, wo das die Geschichte auch durch Raum und Zeit wandert, sich die Protagonistin nach einer Beziehung sehnt und es „jetzt“ möchte, da sie wieder Richtung weiterleben denkt. Ich fand den Titel aber an sich recht kitschig und ihn für die Geschichte wenig passend. Was ihr „Mut“ sein soll wurde mir nicht ganz klar. Dass sie es überhaupt versucht? Dass sie sich nicht davon abschrecken lässt mit wem er sich eingelassen hatte? Dass sie nach dem Krebs Gefühle zulässt? Naja…
    [...]
    Die Passagen im Krankenhaus haben mir gut gefallen. Die Protagonistin beschreibt alles so schön trocken ironisch.
    [...]
    Fazit: Wurde ich beim Lesen doch sehr an „das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert, kann das Buch mit dieser großartigen Erzählung doch nicht mithalten! An sich ist die gesamte Erzählung für meinen Geschmack deutlich zu kitschig. Die Figuren entwickeln sich zu wenig und verhalten sich für mich doch zu sehr klischeehaft-teenie-like.

    Die komplette Rezension findet ihr unter:
    http://lesenodernicht.de/2018/06/09/wer-vergibt-bloss-die-titel/

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Tragikomischer Roman, der lebensbejahend ist und vom langen Weg zurück in die Normallität erzählt. Ich empfehle ihn gerne weiter!
    Ein etwas anderes Krebsbuch - sehr empfehlenswert!

    Bewertung: 4 1/2 Sterne

    Dieser Roman von Catharina Junk ist als Hardcover unter dem Titel "Auf Null" im August 2016 erschienen, der nun als Taschenbuch mit der abweichenden Benennung "Liebe wird aus Mut gemacht" veröffentlicht wurde. Ich überlegte bereits vor zwei jahren den Roman zu lesen und bin lange um ihn herumgeschlichen. Ich habe das Buch damals aber nicht gelesen, da beim Erscheinungsdatum meine Tochter Nina genauso alt wie die Protagonistin, die ebenfalls Nina heißt, war. Da hat mich der Klappentext doch etwas abgeschreckt. Außerdem war ich zu dieser Zeit auch ein bisschen überstättigt von Romanen mit diesem Thema.
    Nun habe ich ihn mir aber doch aus der Bücherei mitgenommen und innerhalb von wenigen Tagen gelesen.
    Ich bin wirklich froh dieses Buch gelesen zu haben, denn dieser Roman ist anders als viele Krebsbücher!

    Auch wenn man in Rückblenden den Alltag im Krankenhaus mit Nina durchlebt, den sie mit viel Sarkasmus zu überleben versucht, so spricht der Roman vorallem die Ängste nach der Entlassung an. Diese Zweifel und Ninas Unsicherheit transportiert die Autorin sehr gut. Man empfindet all die Emotionen, die das junge Mädchen durchläuft, beginnend mit der Diagnose, den Kampf gegen die Leukämie-Erkrankung verbunden mit vielen Rückschlägen und der totalen Unsicherheit nach dem Verlassen des Krankenhauses. Hier breitet sich Hoffnung aus, doch Nina kann sich diesem Gefühl der Zuversicht nicht hingeben. Sie muss wieder lernen dem eigenen Körper zu vertrauen und den Schritt zurück ins Leben zu meistern. Das beginnt bei ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Theo, der sich während ihrer Krankheit benachteiligt fühlt und sich der Religion zuwendet. Hat eine Sekte ihn in ihren Fängen?

    Auch Ninas Freundinnen reagieren unterschiedlich auf die Diagnose. Während sich ihre ziemlich oberflächliche Schulfreundin Isabelle in der Zeit von Ninas Krankenhausaufenthalt abwendet, aber bei ihrer Rückkehr ins Leben versucht Nina wieder zu integrieren, ist ihre beste Freundin Bahar jeden Tag im Krankenhaus und versucht alles um sie von der Krankheit abzulenken und sie zu "retten", was jedoch im Laufe der Zeit zu einem Bruch der Freundschaft führt.
    Als Nina Erik kennenlernt und sich in ihn verliebt, kann sie ihre Ängste vor einem Rückfall nicht abstellen und gibt der Beziehung erstmals keine Chance.

    "Angst klopft an, Vertrauen öffnet. Keiner war draußen." - Seite 366

    Ninas Angst, die sie mit ihrem wunderbaren Sarkasmus bewältigt und damit zu versuchen lernt mit ihrer Krankheit umzugehen, vermittelt die Autorin wirklich großartig. Bis zum Ende hin ist man als Leser nicht sicher, ob sich das Blatt nochmals wendet oder nicht...wird Nina überleben?

    „Dort treffe ich auf andere wie mich. Drei Glatzen, zwei Mützen, zwei gute Perücken, eine sehr schlanke Liza-Minelli-Perücke und eine weitere Pudelfrisur. Es ist eine große, dünne, blonde Frau, quasi Königspudel, ich dagegen: Zwergpudel.“ - Seite 107

    Obwohl es sich um ein schwieriges und trauriges Thema handelt, hat die Autorin es geschafft die Geschichte richtig zu dosieren. Nur zum Ende hin wird es ein bisschen unglaubwürdig, wenn Nina gleich zweimal als große Retterin ins Spiel kommt. Das ist aber meckern auf hohem Niveau!

    Schreibstil:
    Catharina Schreibstil ist jugendlich und trotzdem tiefgründig. Der Roman wird mit viel Fingerspitzengefühl erzählt. Die Autorin schreibt aus der Sicht von Nina und kann sich mühelos in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen. Auch Humor blitzt immer wieder zwischen den Zeilen auf, besonders wenn die Hauptprotaginsitin ihre sarkastischen Bemerkungen loslässt.
    Die Charaktere wurden authentisch und glaubhaft dargestellt - bis hin zu den einzelnen Nebencharakteren.

    Fazit:
    Die facettenreiche und tragikomische Geschichte hat mich mitgenommen und beim Lesen trotzdem positiv gestimmt. Die Autorin hat das Thema Krebs erfrischend anders behandelt und sich mit den Ängsten der Protagonistin nach der "erfolgreichen" Behandlung befasst. Der Roman ist lebensbejahend und erzählt vom langen Weg zurück in die Normallität. Ich empfehle ihn gerne weiter!

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    SophiesLittleBookCorners avatar
    SophiesLittleBookCornervor 5 Monaten
    Catharina Junk - Liebe wird aus Mut gemacht

    Eigene Meinung:
    Nachdem mich Bis zum Himmel und zurück so begeistert hat, habe ich auch Catharina Junks Erstlingswerk begierig gelesen. (Achtung! Liebe wird aus Mut gemacht ist die Taschenbuchausgabe von Auf Null!)

    Catharina schreibt Szenen, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen. Ihre Krankengeschichte wird nicht beschönigt und romantisiert.
    In zwei Zeitebenen erlebt der Leser ihren Kampf gegen den Krebs und ihren Wiedereintritt in das "normale Leben". Nina scheint mir ein recht typisches Beispiel für das Umgehen mit einer Erkrankung zu sein: man nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist sarkastisch und stört sich daran, dass die Menschen nur um einen herumtippseln und in Watte packen. Ich fand das sehr angenehm zu lesen, weil es Ninas Leben eben nicht nur trist und voller Selbstmitleid zeigt. Nina muss man einfach mögen.

    Wer beide Bücher von Catharina gelesen hat, wird ein paar Parallelen merken. Nicht in der Handlung, sondern im Geschichtenaufbau. Da wären zum einen die beiden zeitlich versetzen Handlungsstränge, die beste Freundin, die nicht auf den Mund gefallen ist (und wie sehr ich Bahar geliebt habe mit ihrer wilden Entschlossenheit für ihre beste Freundin da zu sein) und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte.
    Erik ist einfach irgendwann da. Er schleicht sich in ihr Herz, ohne dass sie es wirklich merkt. Er übernimmt jedoch nie ihr Gehirn wie das oft in anderen Büchern so ist, in denen der Kerl plötzlich das Einzige ist was zählt. Ich konnte richtig mitfühlen als Nina sich Erik nicht öffnen wollte, denn der Krebs könnte sie ja morgen schon umhauen.
    Generell ist das so ein Schutzmechanismus von ihr: bloß niemanden an sich heranlassen. Und langsam, ganz langsam muss eben auch eine so scheinbar toughe Nina lernen, dass man seine Liebsten (und auch sich selbst) nicht vor allem beschützen kann.
    Die Geschichte geht auf und ab, sie ist keine rosarote Wolke. Man erfährt mehr über die Kämpfe von Nina und die der Figuren aus ihrem Umfeld. Am stärksten bewegt haben mich die Geschichte von Ninas kleinem Bruder, der aufgrund der Vernachlässigung der Eltern (die zu sehr auf Ninas Erkrankung fixiert waren) in sich zurückgezogen lebt und in eine nicht ganz koschere Religion abgerutscht ist. Und dann gibt es da noch eine andere Krebspatientin und ihre Geschichte und ihre Beziehung zu ihrem kleinen Sohn haben mich zutiefst bewegt.


    Fazit:
    Ninas Geschichte ist kein typisches Beispiel aus dem Sick-Lit Genre und ich kann sie nur Jedem ans Herz legen. Die Geschichte bewegt und bedrückt. Sie beschreibt aber eben nicht den Prozess des Sterbens, sondern des Lebens und wie man wieder in dieses und zu seinem alten Ich zurückfindet.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 5 Monaten
    Berührend und humorvoll, aber nicht mitreißend

    Nina ist einundzwanzig Jahre alt, und verlässt gerade nach einen Jahr Aufenthalt das Krankenhaus. Sie hatte akute Leukämie und nun ist sie endlich blastenfrei. Doch ständig ist da diese Angst im Nacken, dass der Krebs zurückkommen könnte. Nina tut sich etwas schwer, wieder mit dem Leben zu beginnen. Doch dann kommt die Liebe und es scheint doch leichter zu sein, als gedacht.

    Mich erinnerte diese Buch sehr stark an den Roman „Im Sommer wieder Fahrrad“ von Lea Streisand. Hier geht es auch um eine junge Frau, die plötzlich die schockierende Nachricht Krebs bekommt. Ebenfalls ist es eine Geschichte mit autobiografischem Anteil.

    Ich mag den Schreibstil von Catharina Junk. Er ist locker und flüssig zu lesen. Sie versteht es die Ernsthaftigkeit von Nina Krankheit zu wahren, aber dennoch sehr viel Witz und Humor in diese Geschichte zu packen. Auch die Dialoge stehen an der richtigen Stelle und haben Inhalt. Die Handlung wird aus Ninas Perspektive in der Ich-Form erzählt. Nina wechselt dabei immer wieder die Zeit. Mal wird erzählt, was gerade passiert und dann gibt es wieder Rückblenden. In denen der Leser erfährt, wie Nina von ihrer Krankheit erfährt und wie das Jahr im Krankenhaus abgelaufen ist. Dies ist wirklich sehr authentisch erzählt. Und man merkt, dass die Autorin weiß, von was sie schreibt.

    So richtig warm konnte ich mit Nina nicht werden. Sie war mir zwar sympathisch, aber in mein Herz habe ich sie nicht geschlossen. So richtig fesseln konnte mich die Geschichte auch nicht. Dennoch hat mir dieser Roman gefallen und konnte mich unterhalten.

    Ich muss sagen, Catharina Junks zweiter Roman „Bis zum Himmel und zurück“ hat mir deutlich besser gefallen.

    Ich vergebe dreieinhalb von fünf Sternen.

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    Feelina06vor 6 Monaten
    Zum Leben bedarf es sehr viel Mut

    Nina ist nach einer schweren Leukämie Erkrankung und einem fast einjährigen Krankenhausaufenthalt endlich wieder gesund und darf wieder nach Hause.Doch zu Hause ist es nicht mehr so wie es einmal war. Ihre Eltern reden immer noch nur von ihrer Erkrankung, ihr Bruder hat sich ihr total entfremdet und zu ihrer besten Freundin hat sie keinen Kontakt mehr. Zudem hat Nina das Vertrauen zu ihrem Körper verloren und die Angst einen Rückfall zu erleiden hindert sie daran wieder Spaß am Leben zu haben, zu planen und sich zu verlieben. Doch dann trifft sie Erik.Das Buch "Liebe wird aus Mut gemacht" hat mich zu tiefst berührt und sowohl zum weinen, als auch zum Lachen gebracht.  Die Krankheitsgeschichte von Nina wird in Rückblenden dargestellt und so toll beschrieben, als währe man persönlich dabei gewesen.  Der Schreibstil ist einfach gehalten und durch den sarkastischen Humor, den die Autorin einfließen lässt wird dieses schwierige Thema von dem das Buch handelt super aufgelockert.Ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen und kann es nur weiter empfehlen.

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    Adina13s avatar
    Adina13vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Buch mit einer Menge trockenem Humor! Eines der besten Bücher, dass ich seit langem gelesen habe!
    Ein Buch mit viel Humor, das ans Herz geht

    In "Liebe wird aus Mut gemacht" geht es um Nina, eine junge Erwachsene die an Krebs - genauer gesagt an Leukämie - erkrankt ist und langsam ihren Weg zurück ins Leben findet. Catharina Junk hat einen unbestechlich guten und leichten Schreibstil mit einer riesengroßen Menge Humor! Ich hab selten so oft, bei einem so schwierigem und traurigem Thema, lachen müssen! Sie trefft wirklich absolut genau meinen Humor! 
    Wirklich ein ganz, ganz tolles Buch was sich nicht nur schnell lesen lässt sondern auch ans Herz geht! Für mich wirklich mit Abstand  das beste Buch seit langem, eine ganz ganz klare Leseempfehlung.

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    gagamauss avatar
    gagamausvor 7 Monaten
    Klug und einfühlsam

    Eigentlich startet Nina nach ihrer Krebsbehandlung ja nicht "von Null". Ganz im Gegenteil trägt sie ein dickes Päckchen mit sich rum. Sie ist gerade mal 20 Jahre und die überraschende Diagnose einer solchen Krankheit hat ihr die Füße unter dem Boden weggezogen. Nichts ist mehr wie früher aber ein wirklicher Neustart will ihr erst mal nicht gelingen als sie als vorerst geheilt aus dem Krankenhaus entlassen wird, denn sie fürchtet sich davor, dass sie einen Rückfall erleiden könnte. Sie hat die Sicherheit und Leichtigkeit verloren und auch ihre Freundschaft mit Baharhat  ein einen tiefen Riss. Ihren Eltern und Bruder Theo ergeht es ähnlich. Alle bewegen sich auf Zehenspitzen umeinander herum und durch ein neu geschenktes Leben, welches sie erst wieder annehmen müssen.


    Ziemlich schnell lernt Nina aber Erik kennen und verliebt sich Hals über Kopf und diese Liebe stellt sie bald vor die alles entscheidende Frage, ob sie wieder durchstarten kann und bereit ist für Glück und Liebe oder ob sie weiter in diesem Zustand des Wartens verharren soll.


    Der Autorin Catharina Junk gelingt aufs Trefflichste der Spagat zwischen der glaubhaften Beschreibung einer Leukämieerkrankung und deren wenig romantische Therapie und den Gedanken und Gefühlen einer jungen  Frau, die nach dem Leben lechzt. Mit einer gehörigen Prise Humor und Situationskomik erzählt sie von der liebenswerten Nina, ihrer strickwütigen und aufopfernden Freundin Bahar, den unendlichen besorgten Eltern und dem Teenagerbruder Theo, der versucht seine Probleme und Nina's Erkrankung mit Gebeten zu bekämpfen.  Und dann gibt es auch noch Erik, einen jungen Mann, der sich in ein pausbäckiges Mädchen mit wilder Krausfrisur verliebt und dessen Vater viel mehr kann als Autos reparieren und schlechte Laune verbreiten.


    Mehr will ich gar nicht erzählen, denn es macht einfach großen Spaß, dieses kluge und einfühlsame Buch selbst zu entdecken. Man kann damit weinen und lachen, schmunzeln und grübeln und ehrlich gesagt rechne ich schwer damit, dass diese tolle Geschichte bald als Fernsehfilm zu sehen ist. Das Format dazu hat sie allemal. Ich kann es nur sehr empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TanjaMaFis avatar

    Neustart ins Leben

    Wie man lebt, wenn man plötzlich als "gesund" gilt, nachdem man Krebs hatte, muss Nina erst noch lernen. Sie vertraut ihrem Körper nicht mehr und auch in ihrem sozialen Umfeld ist nichts mehr, wie es einmal war. Doch als sie Erik kennenlernt, verändert sich ihre Sicht auf ihr Leben... Doch um ihre Welt zu genießen, muss sie sich zuerst trauen, zu leben!
    Wie man lernt, das Leben zu lieben und mit seinem Schicksal umzugehen, zeigt Catharina Junks Debütroman "Auf Null" sehr eindrucksvoll. Wenn auch ihr Ninas Geschichte entdecken und mit ihr mutig das Leben lernen wollt, dann bewerbt euch gleich für unsere Leserunde!

    Mehr zum Inhalt
    Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie.
    Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß nicht zu früh. Ohnehin hat die Krankheit alles verändert. Mit ihrer besten Freundin Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist streng gläubig geworden, und Nina würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Dann lernt Nina Erik kennen und ist schneller in ihn verliebt, als ihre Angst vor einem Rückfall es erlaubt. Aber wie soll Liebe funktionieren, wenn einem der Mut zum Leben fehlt?


    Mehr zur Autorin
    Catharina Junk, 1973 in Bremen geboren, studierte Deutsche Sprache und Literatur, Psychologie und Volkskunde an der Universität Hamburg (M.A.), arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin für Fernsehserien und Reihen beim NDR und ist seit 2008 selbständige Drehbuchautorin für Film und Fernsehen. "Auf Null" ist ihr erster Roman. 2014 erhielt Catharina Junk für eine frühe Fassung von "Auf Null" den Hamburger Förderpreis für Literatur. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

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    Zusammen mit Kindler verlosen wir 25 Exemplare von Catharina Junks bewegendem und zugleich witzigen Roman "Auf Null" an interessierte Testleser! Beantwortet einfach folgende Frage, um mit anderen Lesern Ninas Leben neuzustarten:

    Obwohl Nina als "gesund" gilt, kann sie kein Vertrauen zum Leben finden, bis sie sich in Erik verliebt.
    Was meint ihr, wird Nina neuen Mut fassen? Und wie wird ihre Beziehung zu Erik gegen Ihre Angst bestehen?


    Ich freue mich auf eure Antworten und drücke euch fest die Daumen!

    *Bitte beachtet, dass Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken können. Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden:  http://www.lovelybooks.de/info/richtlinien-lr-bv/


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    Dieses Buch hat mich umgehauen. Catharina Junks Story geht ans Herz und ist trotzdem richtig komisch.

    Sensibel, authentisch und mit einer Prise trockenem Humor.

    Berührend, rasant und komisch.

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