Catharina Junk Liebe wird aus Mut gemacht

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Inhaltsangabe zu „Liebe wird aus Mut gemacht“ von Catharina Junk

Dies ist die Taschenbuchausgabe des Romans Auf Null. Ein Roman über den Tod und das Leben - und über das Glück, lieben zu können Nie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut - und erst recht für die Liebe.

Ein ganz wunderbares Buch über ein Leben nach dem Krebs & die erste große Liebe <3

— liesdochmal
liesdochmal

Nachdenklich, emotional - ein ruhiger Roman!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Wunderbar traurig und hoffnungsvoll zugleich.

— hasirasi2
hasirasi2

Eine schonungslose Geschichte mit viel Ironie und Sarkasmus,,...hat mich aber nicht wirklich überzeugt.

— Rees
Rees

Ein sehr einfühlsames Buch über eine junge Frau, die nach der Diagnose Leukämie ins Leben zurückfinden muss

— bine174
bine174

Wunderschön und absolut lesenswert!

— Tine_1980
Tine_1980

Absolut Lesenswert und regt zum Nachdenken an.

— Kathaaxd
Kathaaxd

Absolute Leseempfehlung

— raven1711
raven1711

So berührend! Dabei behandelt es nicht nur diese schlimme Krankheit, sondern noch viele andere bewegende Themen.

— seitengefluester_
seitengefluester_

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    Liebe wird aus Mut gemacht
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    13. August 2017 um 11:40

    Der Roman "Liebe wird aus Mut gemacht" ist die Taschenbuchausgabe des bekannten Romans "Auf Null" und wurde von der Autorin "Catharina Junk" geschrieben. Erschienen ist das Buch im "Rowohlt Verlag".Nina ist im Krankenhaus. Sie leidet unter der Erkrankung Leukämie. Doch nach ihrem langen Aufenthalt und Untersuchungen im Krankenhaus, wird sie entlassen. Ihr Zustand wird als gesund erklärt. Nina stolpert zurück ins Leben, sodass alles auf Null gesetzt ist. Pläne? Träume? Für Nina ist das Leben nicht einfach, denn zum Leben braucht es Mut. Erik will ihr helfen. Lässt sie seine Liebe zu?Der Roman ist als Spiegel-Bestseller bekannt und wird immer wieder als Empfehlung ausgesprochen, wodurch man mit einer Voreinstellung an das Buch herangeht. Die Empfehlungen kann ich nur bestätigen, denn das Buch hat mich mitgerissen und spricht wichtige Themen an. Das Leben und der Tod sind wichtige Bestandteile des Buches und werden dabei emotional verpackt.Nachdenklich folgt man Ninas Schritte zurück ins Leben. Der Weg ist steinig und wackelig. Das Gefühl kurz vor dem Tod zu stehen und dann die Chance zu haben, sein Leben wieder neustarten zu können, stelle ich mir alles andere als einfach vor. Nina ist mutig und stark, sie stellt sich ihren Ängsten und öffnet sich langsam gegenüber ihren Mitmenschen. Besonders ihr Freund Erik steht ihr zur Seite und begleitet sie in ihr neues Leben. Ängstlich und vorsichtig werden Ninas Emotionen beschrieben. Ihre Krankheit wird immer ein Bestandteil von ihr bleiben und lässt sich nicht so einfach abschütteln.Catharina Junk hat das Empfinden von Nina authentisch geschildert. Als Leser taucht man in Ninas Welt. Man kann ihre Sorgen und Ängste nachvollziehen. Eine Liebe zuzulassen, nach alldem, was Nina erlebt hat, ist schwer. Trotzdem finde ich toll, dass die Autorin nicht die Krankheit als solches in den Vordergrund gesetzt hat, sondern eher die Heilung und den Neustart nach der Krankheit. Besonders durch Ninas junges Alter wird man emotional gepackt. Immerhin befindet sie sich in einem Alter, wo man eigentlich erst richtig auf eigenen Beinen steht.Die Liebe ist auch ein Teil der Handlung, die mich aber nicht unbedingt mitgerissen hat. Es sollte in der Geschichte nicht NUR um die Heilung und Ninas neues Leben gehen, wodurch wahrscheinlich die Zuneigung zu Erik eingebaut wurde. Hier fand ich manche Szenen zu kitschig und unrealistisch. Da aber der Hauptteil des Buches emotional mich begeistern konnte, bin ich mit dem Roman zufrieden.Ein ruhiger Roman, der aber nicht zu unterschätzen ist. Nachdenkliche Momente und emotionale Szenen wecken schnelles Interesse. Ein Thema, das toll ausgearbeitet wurde!

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  • Unglaubliche Mischung!

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Luna0501

    Luna0501

    20. July 2017 um 08:19

    Wenn du Leukämie hattest und als "gesund", aber noch nicht "geheilt" aus dem Krankenhaus entlassen wirst, wie würdest du dein neues Leben angehen?Nina hat Krebs. Als sie mit 20 plötzlich erfährt, warum ihr Körper so schmerzt, ist das ein Schock für die junge Frau. Die ersten Tage erlebt sie eher in Trance und da hilft auch das fast schon diktatorische Verhalten ihrer besten Freundin Bahar nicht. Doch nun, ein Jahr später, darf Nina nach Hause und eigentlich weiß sie überhaupt nicht, wie sie damit umgehen soll. Denn wer kann sich schon auf so einen verräterischen Körper verlassen, der einfach so wieder mal den Geist aufgeben könnte...Ein Buch zwischen Leben und Tod, dem Drang nach Normalität und der blöden ständig begleiteten Unsicherheit, dass alles doch umsonst war.Ich bin so was von beeindruckt! Natürlich hat Nina Angst, und ihre Angst äußert sich eher durch Vermeidung. Vermeidung von Spaß, sozialen Kontakten oder eben "sich in den Garten setzen und die Sonne genießen". Nina muss lernen, dass Vorsicht schon ein wichtiger Faktor ist, da sie erst in 5 Jahren als geheilt gilt, dass sie sich davon aber nicht aufhalten lassen darf, ihre neue Chance zu nutzen. Und das kommt! Zwar in kleinen Schritten, mit unheimlich viel sarkastischem und auch schwarzem Humor - aber wirklich: Ich habe Nina's Sprüche so gefeiert vor Lachen und ich bewundere sie sehr!Die Ernsthaftigkeit der Thematik, zwar eben aufgelockert durch diesen besonderen Humor der Autorin, war brutal, ehrlich und ohne Filter - und genau deswegen so ergreifend. Ich habe zum Schluss richtig viele Tränen vergossen, weil eben nicht jeder Patient auch für immer gesund bleibt.Die Emotionen waren groß, ob Traurigkeit oder der Beginn einer zarten Liebe, ob unvergleichlicher Witz oder sogar die Berührung mit den Sorgen der Angehörigen - es ist ein stetiges Auf und Ab der Gefühle.Die Schreibweise ist leicht und super flüssig. Ich konnte die Geschichte sehr schnell durch lesen und war total gefesselt. Das Buch wird aus der Sicht von Nina erzählt. Immer abwechselnd ein Kapitel aus der Zeit nach dem Krankenhaus und dann ein Kapitel als sie von der Diagnose erfahren hat, und wie das Jahr des Überlebenskampfs eben weiterhin verlief.Es gibt so viele gute Gedanken, so viele Weisheiten und Erkenntnisse, die man aus "Liebe wird aus Mut gemacht" von Catharina Junk mit nehmen kann und ich muss wirklich gestehen: Ich ziehe meinen imaginären Hut vor so viel Fingerspitzengefühl eine Geschichte über Krebs mit vielen Möglichkeiten zum Lachen und trotzdem so intensiver, ergreifender Ernsthaftigkeit zu schreiben. Es war unglaublich!

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  • Auf Null

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Rees

    Rees

    04. July 2017 um 13:04

    Liebe wird aus Mut gemacht Ursprünglicher Titel hiess , " Auf Null" , was ich eigentlich passender finde. Die Geschichte von Nina, die nach einer Leukämieerkrankung , langsam ins Leben zurück finden muss und dabei von Angst und Panikattacken durchgeschüttelt wird und ihrem Körper nicht so recht trauen mag. Sie sieht ihn lange sogar als Feind und fühlt sich vom Leben betrogen.  Nur langsam gelingt es ihr , im neuen Leben Fuss zu fassen und neues Glück zuzulassen. Der Erzählstil schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her und der Leser erfährt die ganze Krankheitsgeschichte und den Verlauf und dann den Genesungsprozess daheim , als sogenannt gesunde Krebspatientin , die aber noch keineswegs geheilt ist. Die Story ist sarkastisch und trieft manchmal vor Ironie und Vorurteilen , was mir anfangs noch gefiel , aber mit der Zeit Mühe machte. Ninas Verhalten war oft schwer an der Grenze des Erträglichen und ihre Freunde mussten so einiges einstecken. Auch ihre besserwisserische und sture  Art nervte mich manchmal und die Nebengeschichte mit ihrem Bruder passte für mich da nicht hinein. Eigentlich eine schonungslose Geschichte, wenn da nicht der etwas kitschige Schluss wäre. Ich weiss nicht so recht welche Bewertung ich da geben mag,...ich denke es liegt so zwischen drei und vier. 

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  • ein wunderbares Buch!

    Liebe wird aus Mut gemacht
    bine174

    bine174

    28. June 2017 um 19:04

    Ich hatte schon viel Gutes über das Buch gehört, der Klappentext hörte sich sehr interessant an und ich freute mich daher sehr, als es mir im Rahmen einer Blogtour über den Verlag zur Verfügung gestellt wurde - vielen Dank dafür!Mich hat die Geschichte gefangengenommen. Die Autorin hat es sehr gut verstanden, die Gefühle von Nina zu schildern, die nach einem knappen Jahr Krankenhausaufenthalt nach der Diagnose Leukämie als "gesund" entlassen wird - als "geheilt" darf sie sich erst nach fünf Jahren bezeichnen.Sie ist nämlich keinesfalls himmelhochjauchzend glücklich, gesund zu sein, sondern traut sich im Gegenteil ihr Leben nicht zu leben, weil die Krankheit ja jederzeit zurückkommen könnte. Diese Ängste wurden sehr gut geschildert, aber auch, wie Nina langsam ihren Weg hinausfindet, wie sie immer mehr versucht, sich auf das Leben einzulassen.Kapitelweise gibt es Rückblicke von der Gegenwart in die Krankenhauszeit, beginnend mit der Diagnose über den langen Weg der Behandlung, Heilung und Genesung, verbunden mit Rückschlägen. Obwohl es zum Teil sehr emotionale Szenen sind und mir auch immer wieder die Tränen in den Augen standen, musste ich doch angesichts des Sarkasmus´ von Nina doch immer auch schmunzeln, denn sie nimmt das Leben während und nach ihrer Krankheit genau so - mit Sarkasmus. Sie macht sich über sich selbst lustig und schafft es auf diese Weise durchaus auch, so manchen vor den Kopf zu stoßen. Trotzdem mochte ich sie sehr gerne, konnte gut verstehen, warum sie so reagiert und nicht anders, warum sie es  nicht schafft, sich auf das Leben einzulassen. Denn so sarkastisch sie auch ist - sie hat viel Herz für ihr Umfeld, sie kann es nur nicht immer so zeigen. Es ist auch eine Geschichte über Freundschaft, es ist eine Liebesgeschichte, und es ist vor allem eine Geschichte über eine junge Frau, die nach einer schweren Krankheit ihren Weg zurück ins Leben finden muss - wie sie das schafft, das müsst ihr selbst lesen.Ich vergebe jedenfalls eine klare Leseempfehlung mit dicken fünf Sternen für ein ehrliches, witziges, emotionales und zum Nachdenken-bringendes Buch.

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  • Taschentuchalarm

    Liebe wird aus Mut gemacht
    WenckeN

    WenckeN

    26. June 2017 um 11:43

    Den Titel "Liebe wird aus Mut gemacht" *) fand ich ja erst nicht so ansprechend, weil er ein bisschen trivial und vorhersehbar klingt. Aber das schöne Cover und der interessante Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht!Nina ist erst 20, als sie an Leukämie erkrankt. Eine schlimme Zeit zwischen Hoffen und Bangen beginnt. Und viele Tage in Krankenzimmern mit diesen hässlichen Bildern von van Gogh an den Wänden. Nina kann keine Sonnenblumen mehr sehen...Auch wenn Nina es nicht glauben kann: sie wird wieder gesund und wird aus dem Krankenhaus entlassen. Gesund ja, geheilt noch lange nicht.Statt sich jetzt ins Leben zu stürzen und es voll auszukosten, lebt sie lieber auf Sparflamme. Pläne schmieden? Wozu, wenn sie bald wieder einen Rückfall bekommen könnte! Sich gar verlieben? Bloß nicht noch andere Menschen verletzen! Nina stösst mit ihrer Art viele Menschen vor den Kopf. Mit ihrer besten Freundin zerstreitet sie sich. Das Verhältnis zu ihrem Bruder, der durch ihre Krankheit den Weg zum Glauben gefunden und viel für sie gebetet hat, scheint zerrüttet.Dann trifft sie Erik. Erik hat gerade erst seine Mutter verloren, und um ihm weiteren Kummer zu ersparen, verletzt sie ihn bewusst und stösst ihn von sich weg. Dumm nur, dass sich ausgerechnet Ninas Freundin Isabelle Hals über Kopf in ihn verliebt. Er scheint sie auch zu mögen, oder warum knutschen die beiden vor Ninas Augen rum?Als sich Nina endlich traut zu ihren Gefühlen zu stehen, scheint es zu spät zu sein.Haben die beiden doch noch eine Chance?Das Buch schafft es, ein ernstes Thema, nämlich den Umgang mit einer lebensbedrohenden Krankheit und dem möglichen Tod, auf eine gleichzeitig tiefgründige und doch humorvolle Art zu erzählen. Man leidet zwar mit Nina, möchte sie doch aber so manches mal an den Schultern packen und einfach nur schütteln. "Wach auf und genieß Dein Leben!!" möchte man ihr zuschreien.Aber auch Ninas Angst ist durchaus verständlich. Dass die Autorin die Gefühle so echt beschreiben kann liegt wohl daran, dass sie selbst - wie Nina - mit Anfang 20 an Krebs erkrankt ist. Das macht den Roman so sehr authentisch. Kein Wunder, dass Catharina Junk mit dem "Hamburger Förderkreis für Literatur 2014" ausgezeichnet wurde!Fazit: Wow! Ein beeindruckendes Buch, das man gelesen haben muß!Mein Lesehighlight des Monats! P.S.:*) das Buch hieß ursprünglich "Auf Null". Diesen Titel halte ich ja für viel viel passender.Aaaaber ich muß auch leider selbstkritisch gestehen, dass ich mich vielleicht nicht herangetraut hätte aus Angst vor "zu schwerer Kost" - insofern kann ich das doch verstehen, dass der Titel geändert wurde ;-)

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  • Wunderschön und absolut lesenswert

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Tine_1980

    Tine_1980

    07. June 2017 um 15:40

    Nie wieder möchte Nina Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden sehen, zu lange musste sie sie betrachten. Denn sie war ein Jahr im Krankenhaus. Doch nun heißt es zurück ins Leben stolpern und Vertrauen zum eigenen Körper fassen. Doch dies ist gar nicht so einfach, denn was wäre, wenn der Krebs wiederkommt? Dann doch lieber langsam machen, keine großartigen Pläne ins Auge fassen und sich schon gar nicht verlieben.   Dies ist die Taschenbuchausgabe des Romans Auf Null und ich war zuerst etwas verwirrt über den neuen Titel. Es passen beide Titel, da Nina bei Null anfängt und Liebe manchmal Mut braucht. Doch das Cover des Taschenbuches finde ich sehr viel schöner als die Hardcoverausgabe.   Nina stolpert nach dem Krankenhaus wirklich wieder zurück ins Leben, denn des Öfteren stößt sie ihren Gegenüber vor den Kopf und gibt sich selbst keine Chance. Doch ist dieses Buch so gefühlvoll geschrieben,  dass man sich voll und ganz in Nina hineinversetzen kann. Man wird durch diese Geschichte zum Nachdenken angeregt, ja es gibt auch traurige Momente bei denen die Tränen geflossen sind, doch auch die lustigen Szenen sind gekonnt in die Geschichte verwebt, so dass es trotz der Tragik einfach schön zu lesen ist. Es gibt zwei Erzählstränge, die zum Einen Nina im Jetzt und Hier zeigen, zum Anderen die Vorgeschichte ab dem Beginn der Krankheit und den Aufenthalt im Krankenhaus verdeutlichen. Beide sind oft im Wechsel geschrieben und machen einem den Weg von Nina klar. Die Gefühlswelt von Nina, aber auch ihrer Familie oder ihren Freunden wird hier detailliert und gefühlvoll beschrieben und man leidet mit jedem mit. Nina kommt mit ihren Ängsten authentisch herüber und man kann sich hineinversetzen und versteht, warum sie so ist, wie sie ist. Vorsichtig, ängstlich, scheu. Die innere Zerrissenheit wird dem Leser von Kapitel zu Kapitel klarer, eigentlich will sie nur Leben, andererseits hat sie Angst davor, jemanden zu nah an sich heranzulassen, denn sie möchte es der Person nicht zu schwierig machen, falls sie es doch nicht schafft. Das Thema Leukämie zieht sich durch das ganze Buch, aber nicht im negativen Sinne, nein es wird im genau richtigen Maß alles Wichtige zur Krankheit erklärt ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Es beschreibt den Weg, den bestimmt fast alle Krebskranken nach einer Heilung durchmachen. Die Angst wieder zu erkranken, alles nochmals durchstehen und wichtige Menschen doch noch zurücklassen zu müssen. Lernen seinem Körper wieder zu vertrauen und Mut zu fassen, jeden Tag auszunutzen, auch wenn es sein kann, dass man wieder erkrankt. Der Weg ist nicht vorbei, nur weil man (für den Moment) gesund aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Ich glaube man lebt immer mit einer gewissen Angst doch noch Pech zu haben. Dieser Weg wird hier dramatisch und gleichzeitig wunderschön beschrieben. Man muss wieder Kraft aufbringen, andere Gefühle zuzulassen und darf sich vom Gedanken Krebs nicht runterziehen lassen. Doch dass das nicht immer so einfach geht wird in dieser Geschichte klar. Der Schreibstil ist klasse. Man kann das Buch schon allein wegen der Erzählung kaum aus der Hand legen und fliegt durch den angenehmen leichten Stil nur so durch das Buch.   Ich mag dieses Buch total, trotz des tiefsinnigeren, ernsten Themas sprüht es nur so vor Charme, Witz und erinnert einen, wie wichtig das Leben und die Liebe ist. Ich möchte es nicht in meiner Büchersammlung missen und kann es nur vorbehaltslos empfehlen.

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  • Zum Nachdenken

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    29. May 2017 um 10:24

    Ein Buch, das mich wieder zum Nachdenken gebracht hat. Es ist so eine schöne Story mit einem tiefen Hintergrund. Mich hat die Story in den Bann gezogen und ich konnte nicht aufhören zu lesen und hab das ein oder andere mal, ein Tränchen vergossen. Ich kenne viele Bücher, die über Krankheiten handeln, die man versucht zu besiegen oder damit zu Leben. Doch dieses Buch ist anders, anders gut.  Man begleitet Nina durch ihr Leben, vor, während und nach der Diagnose Leukämie. Das Buch ist dabei in zwei Zeit Phasen aufgeteilt, einmal in der Vergangenheit und einmal in der Gegenwart, diese wechseln immer nach jedem Kapitel. Es ist eine Story, voller Zweifel, Ängste, Sorgen, Liebe, Freundschaft und Humor. Als Leser ist man in einem Kreislauf zwischen Lachen und Weinen gefangen. Nina war mir schon Anfang an symphatisch und man lernt sie immer besser kennen. Sie hat eine starke Persönlichkeit, bittet aber auch ihre Freunde um Hilfe wen es sein muss. Ich kann dabei gut verstehen, das sich Ninas Leben durch die Diagnose verändert hat, aber nicht ihre Person. Sie war immernoch die gleiche und hat ihr Leben genossen.  Auch die Nebencharaktere haben einen wichtigen Teil in der Story. Man lernt sie kennen und auch Lieben, den sie begleiten Nina, durch die schwierige Zeit. Ich kann mir dabei gut vorstellen, das Nina ihren Freunden sehr dankbar ist und sie niemals verlieren möchte. Doch es gibt auch Charakter die man eben nicht mag, ohne sie wäre das Buch auch langweilig und sie gehören einfach dazu.  Dieses Buch ist dabei so Emotions geladen, das man davon einfach nicht mehr heraus kommt. Es gab keine Szene, die mich nicht zum Nachdenken gebracht hat. Man ist einfach in dieses Emotions Schleier gefangen und kann nicht aufhören, mitzufühlen und mitzufiebern. Die Autorin hat es hier geschafft, auch viel Humor mit einzubauen. So kommen Sprüche wie aus der Pistole geschossen, bei denen man einfach lachen muss.  Eins kann ich noch sagen, man will in der Story unbedingt wissen, was am Ende passiert. Wie wohl Ninas Leben weiter geht? Wird sie jemals wieder Gesund? Mich haben die Fragen von Anfang an gequält und das ist auch ein Grund, weshalb ich das Buch in kürzester Zeit, gelesen habe.  Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und ich muss auch sagen, das sie gut recherchiert hat. So ist die Erklärung Leukämie nicht ewig lang, sondern so kurz gehalten, das man weiß um was es sich dabei handelt, sodass unwichtiges einfach ausgeblendet wird. Am Rande werden auch noch Themen angesprochen, die einfach zum Hauptplot dazu gehören und nicht abweichen.  Es ist ein wirklich lesenswertes Buch und man lernt auch wieder, für einen selbst, einiges dazu.

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  • Auf Null

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    15. March 2017 um 06:39

    "Die Scheißkrankheit hat mir meine Unschuld geklaut. Und jetzt sitze ich da, weiß nicht mehr weiter und bestehe nur noch aus Angst." S. 117 „Auf Null“ ist zwar wieder mal ein Buch über Krebs, aber doch anders. Es beginnt schon damit, dass die Protagonistin nicht an der Krankheit stirbt, sondern den Krebs besiegt und nun versucht in ein normales Leben zurückzufinden. So normal, wie das Leben einer 20-Jährigen halt sein kann, nachdem sie erst mit der Diagnose Leukämie überfallen wurde und schließlich ein Jahr ums Überleben kämpfte. Die Geschichte von Nina beginnt gar nicht mit der Krankheit selbst, sondern dort, wo sie den Krebs – zumindest vorläufig – besiegt hat und sie nach einem Jahr Krankenhausaufenthalt endlich nach Hause darf. Dort, wo sie darum kämpft, in ein normales Leben zurückzufinden. In ihrem Kopf die Frage, wie es weitergeht, ob sie ihrem Körper wieder vertrauen kann oder ob sie womöglich einen Rückfall erleidet. Ja, der Krebs ist weg. Die Angst ist aber da. Nina fällt es nach ihrer Heilung schwer, Vertrauen zu fassen und andere Menschen in ihr Leben zu lassen. Sie ist zwar gesund, aber nicht geheilt und könnte immer noch einen Rückfall erleiden. Dadurch stoppt sie sich oft selbst und neigt zu verletzenden Handlungen, auch wenn sie es vermutlich nicht mit Absicht macht. Manchmal fiel es mir aber genau dadurch auch schwer sie zu mögen. Ihre Angst machte sie einfach teilweise unausstehlich, obwohl ich ihre Situation und Gedankengänge, die sehr authentisch sind, eigentlich gut nachvollziehen konnte. Die Leukämie baut halt immer noch eine Mauer zwischen ihr und der restlichen Welt auf. In „Auf Null“ wird ein sehr interessantes und wie ich finde spannendes Thema behandelt. Wie gesagt, sonst sterben die Charaktere in Büchern dieser Art immer. Dass jemand den Krebs überlebt, ist eher die Ausnahme. In Rückblicken erfährt man von Ninas Diagnose und ihren folgenden Behandlungen mit all den unschönen Nebenwirkungen. Manchmal war es ziemlich heftig und einige Male hatte ich ordentlich zu schlucken und musste das Buch kurz beiseitelegen, um mich wieder zu sammeln. Doch es geht nicht nur um Nina. Catharina Junk befasst sich auch mit Ninas Eltern, geht auf ihren kleinen Bruder Theo ein, der durch Ninas Krankheit vernachlässigt wird und auf Ninas beste Freundin Bahar, der es nach anfänglichem Optimismus immer schwerer fällt mit Ninas Krankheit umzugehen. Nach der Genesung sieht Nina sich vielen Problemen und Fragen gegenüber, die sie versucht zu bewältigen. Dadurch wird das Buch sehr vielschichtig. Einige Probleme und Situationen wurden für mich aber nur oberflächlich angekratzt wie z.B. Ninas Beziehung zu Erik oder ihrer Freundin Bahar. An einigen Stellen fehlte einfach die Tiefe. Trotzdem war das Buch an vielen Stellen gefühlvoll und regt eindeutig zum Nachdenken an. ABSCHLUSSWORTE Ninas Geschichte ist sehr emotional, echt und facettenreich. Manchmal fehlte leider einigen Themen nach Ninas Genesung die Tiefe. „Auf Null“ kann trotzdem weitestgehend überzeugen. Erstens weil Ninas Krankheitsverlauf teilweise sehr heftig ist. Andererseits regt das Buch zum Nachdenken an, denn schließlich zeigt Catharina Junk, dass dieser verdammte Krebs einfach jeden unvorbereitet treffen kann. Dadurch, dass Nina den Krebs besiegt hat, wird es trotzdem zu einer anderen Art Krebsbuch, das man nicht verpassen sollte. Einfach weil es zwar einerseits erschreckend, aber gleichzeitig auch eine Message für den Kampf und mehr Mut für das Leben ist.

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  • Ein außergewöhnlicher Roman, der sich ins Leserherz schleicht!

    Liebe wird aus Mut gemacht
    ShellyBooklove

    ShellyBooklove

    14. February 2017 um 21:52

    Zum Cover:Ehrlicher Weise muss ich gestehen, dass mich das Cover anfangs gar nicht für sich begeistern konnte. Die Farben wirken unharmonisch und das Motiv wenig ansprechend. Auch die Schrift ist nicht so mein Fall. Seitdem ich das Buch jedoch beendet habe, sehe ich das Cover in einem anderen Licht. Es passt super zur Geschichte. Manchmal sollte man wohl nicht zu voreilig urteilen. Meine Meinung:Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, denn es ist kein Abklatsch der bereits bestehenden "Krebs-Bücher", die lange Zeit sehr beliebt waren. "Auf Null" beschäftigt sich mit dem Leben nach der Prognose und dem Krankheitsbild Krebs bzw. Leukämie.Nina hat die Leukämie bekämpft und versucht nun in ihren jungen Jahren, wieder Fuß im Leben zu fassen. Dies ist jedoch mit der ständigen Angst der Rückkehr, der todbringenden Krankheit, nicht ganz so einfach. Und wie ist es eigentlich mit der Liebe? Das Mädchen steckt zwischen einem Zwiespalt, denn wenn man noch nicht so wirklich an die Genesung glaubt, dann möchte man so wenig Menschen wie möglich traurig sehen, falls man mal nicht mehr da sein sollte.Catharina Junk ist ein interessanter Roman gelungen, der den Leser nicht nur zum Denken nachregt, sondern auch durch den sarkastischen Humor der Hauptprotagonistin, ein spannendes Leseerlebnis verspricht und sich still und heimlich fest im Herzen verankert.Ich hoffe auf neues von der Autorin! Fazit:"Auf Null" ist ein ausergewöhnlicher Roman, der sich mit dem Leben nach überstandenem Krebs beschäftigt.Interessant, humor- und gefühlvoll schleicht sich dieser Roman in das Leserherz! Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Sternen.

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  • Absolute Leseempfehlung

    Liebe wird aus Mut gemacht
    raven1711

    raven1711

    29. January 2017 um 16:05

    Klappentext:"Vielleicht ja, vielleicht nein. Lasst euch überraschen."Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie.Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß nicht zu früh. Ohnehin hat die Krankheit alles verändert. Mit ihrer besten Freundin Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist streng gläubig geworden, und Nina würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Dann lernt Nina Erik kennen und ist schneller in ihn verliebt, als ihre Angst vor einem Rückfall es erlaubt. Aber wie soll Liebe funktionieren, wenn einem der Mut zum Leben fehlt?Meinung:Nina ist gerade mal 20 Jahre alt, als sie an Leukämie erkrankt. Nun, ein Jahr später, ist sie zwar gesund und kann das Krankhaus verlassen, den Status "geheilt" hat sie aber noch nicht erreicht. Immer wieder schwebt die Angst vor einem Rückfall über ihr. Wie soll man da sein Leben fortsetzen, wenn hinter jedem Ziehen und Zwacken der Verdacht auf eine Neuerkrankung lauert? Und überhaupt ist das Leben und die Menschen um Nina herum jetzt anders als zuvor. Jeder ist so rücksichtsvoll und Nina wird mit Samthandschuhen angepackt, dabei will einfach nur mit dem Leben weiter machen. Doch dann verliebt sich Nina in Erik.Nina erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive und gerade das macht dieses Buch sehr intensiv. Ninas Weg ist hart, aber sie ist kein Mensch, der schnell den Mut verliert, auch wenn die Erkrankung an ihrem Gemüt zieht. Ich mochte Nina unheimlich gerne, habe mit ihr gefiebert und gelitten, aber auch gelacht, denn Nina hat eine Art, mit ihrer Umwelt zu agieren, die oft zum Schmunzeln und Lachen führt. Sie kann sehr sarkastisch sein, aber gerade dieser Zug macht ihre Situation so greifbar und besonders.Überhaupt lässt sich dieses Buch ganz wunderbar lesen. Und trotz der sehr harten und schmerzlichen Thematik schafft es Catharina Junk mühelos, den Leser nicht zu überfordern, Wissen zu vermitteln und Lichtblicke in den Roman einfließen zu lassen. So wechselt sich die Geschichte kapitelweise immer wieder zwischen dem jetzt, in dem Nina gesund ist und ihren Weg zurück ins Leben sucht, ab mit den Zeiten und Erlebnissen im Krankenhaus während ihrer Erkrankung und Genesung. Dieser Mix sorgt dafür, dass die Geschichte nicht zu schwermütig und bedrückend wird. Und dank des lockeren Erzähltons wird dieses Buch zu einem richtigen Pageturner.Schön fand ich die Botschaft, die Catharina Junk in diesem Roman vermittelt. Nur weil der Status "gesund" lautet, geht es dem Patienten nicht automatisch besser. Und eine schwere Erkrankung zieht noch viel mehr nach sich, als nur das eine Krankheitsbild. Die Ängste und gesundheitlichen Probleme, die einen danach noch begleiten, werden uns Außenstehenden oft kaum gewahr. Und somit ist Auf Null ein wichtiges Buch, dass ich persönlich nur jedem ans Herz legen kann.Fazit:An diesen Roman bin ich mit ein wenig Angst heran gegangen, denn wer will schon gerne Bücher über sterbenskranke Menschen lesen? Doch der Mut hat sich gelohnt, denn dieses Buch ist alles andere als schwermütig und deprimierend. Lebensbejahend und mit viel Humor, aber auch sehr einfühlsam erzählt Catharina Junk, wie schwer es für einen Menschen ist, nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung den Weg zurück ins Leben und zum Lebensmut zu finden und für sich selber einzustehen. Habt keine Angst vor dem Thema und lest dieses Buch!Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die Rowohlt Verlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2270
  • Humorvoll, trotz sensiblem Thema!

    Liebe wird aus Mut gemacht
    geschichtsmagie

    geschichtsmagie

    03. December 2016 um 10:47

    Das Buch, das ich bei Nina Schiffers Verlosung mit Signatur von Catharina Junk gewonnen habe, ist das Buch "Auf Null". Es ist im September 2016 beim Rowohlt Verlag erschienen und handelt von der ehemals an Leukämie erkrankten Nina: "Mit zwanzig Jahren zieht Nina eine fette Niete in der biochemischen Lotterie: Leukämie. Es folgen zwölf Monate Krankenhaus, in denen der Tod immer wieder ganz nah und das Leben draußen weit weg ist. Nun hat Nina es geschafft. Angeblich ist sie wieder gesund. Aber da ist immer diese Angst: Was, wenn die Krankheit wiederkommt? Und überhaupt: Wie soll sie das alles ohne Bahar schaffen, ihre starke beste Freundin, mit der sie sich im Krankenhaus zerstritten hat? Nach der Entlassung endet Ninas erster Versuch, ein normales Leben zu führen, in einem Desaster. Erst eine schreckliche Party, dann spätnachts eine Autopanne in der Wachalei. Unverhofft lernt sie auf diesem Weg Erik kennen, der seinem Vater in der Werkstatt aushilft. Sofort ist da eine Nähe, die so etwas wie Glück verspricht. Doch für Glück braucht man Vertrauen, und genau das hat der Krebs Nina genommen. Und deswegen macht sie erst einmal alles kaputt, bevor es überhaupt anfangen kann. Bis sie erkennt, dass sie kämpfen muss. Um Erik. Um Bahar. Und um ihr Leben." Insgesamt hat mich dieses Buch so viel mehr begeistert, als ich zu Anfang gedacht hatte. Da die Autoren einen wunderbar flüssigen Schreibstil hat, habe ich es innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. In "Auf Null" geht es ja mitunter um das sehr sensible Thema Krebs oder Homosexualität und Catharina Junk schafft es dennoch, eine Prise Humor beizumischen. Trotz allem gibt es auch traurige, herzerwärmende Passagen, an denen ich teilweise eine Gänsehaut hatte. Das Buch steckt so voller Gegensätze - hat mir sehr zugesagt! Sehr spannend war die Abwechslung von der Gegenwart, als Nina schon geheilt ist, und den vergangenen Momenten, die sie im Krankenhaus verbracht hat. So hat man die Hauptperson von zwei verschiedenen Seiten kennenlernen können. Mit manchen Charaktern konnte ich mich während des Buchs identifizieren, mit anderen nicht so sehr. Bei Nina fiel mir dies anfangs schwer, da man erst später erfährt und nachvollziehen kann, was sie alles durchleiden musste. Alles in allem muss ich aber sagen, dass es sich bei "Auf Null" um ein unglaublich, tolles Buch handelt, das ich in meiner Sammlung nicht mehr missen möchte!

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  • love it

    Liebe wird aus Mut gemacht
    PattyKK

    PattyKK

    13. November 2016 um 00:35

    -

  • Verkrampft? Verhamstert? Verkrebst? … verloren. Mit Haarhelm und Hamsterbacken...

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Floh

    Floh

    Vorweg möchte ich eines sagen: es gibt Bücher, die werden dem Leser so sehr zu Herzen gehen, sie werden den Leser so sehr überraschen, sie werden den Leser aufmuntern und eine lange Wärme spüren lassen. Bücher, die man nicht so schnell vergisst und die einen Ehrenplatz mit einer besonders intensiven Lesezeit im Bücherregal verdient haben. Dieses Debüt ist eines dieser oben beschriebenen besonderen Bücher. Die Autorin Catharina Junk hat sich mit ihrem Debütroman „Auf Null“ zu einem sehr sensiblen Thema behaupten können. Sie hat mich voll und ganz überzeugt. Ich bin noch immer sprachlos, wie eine Autorin das Thema Krebserkrankung und Leukämie so real, intensiv, mitfühlend, humorvoll und authentisch zu Papier bringen kann. Bevor ich mich zum Buch entschieden habe, habe ich zuvor sehr viele überraschte und sehr begeisterte Leserstimmen zum Buch vernommen. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an diesem berührenden Roman und ich kann ohne Einschränkungen behaupten, dass mich dieses Buch nicht nur berührt und bewegt hat, nein, es hat mich mit den Charakteren der Geschichte, die sich wie eine wahre Biografie liest, hoffen lassen und auf eine ganz besondere Weise glücklich gestimmt. Eine perfekt abgestimmte und wohl dosierte Mischung aus Zweifel, Krankheit, dem Tod, das Leben, Hoffnung, Angst, Leid, Stärke, Mut und Schicksal. Vereint zu einem bezaubernden Roman, der die Leser auf eine Reise zurück ins Leben führt. ... Einfach nur unbeschreiblich! P.S. und wer die Sängerin Taylor Swift noch nicht kennt und ihre Lieder noch nicht im Ohr hat oder hatte, so wie ich, der wird sich versucht fühlen, sich die Songtitel wenigstens einmal anzuhören und das Buch nochmals anders zu verstehen. WOW! Erschienen im rowohlt Verlag (http://www.rowohlt.de/)Beschreibung / Klapptext:""Vielleicht ja, vielleicht nein. Lasst euch überraschen."Gesund – aber nicht geheilt. Das ist Ninas Diagnose nach überstandener Leukämie.Für die Zwanzigjährige klingt das wie: Freu dich bloß nicht zu früh. Ohnehin hat die Krankheit alles verändert. Mit ihrer besten Freundin Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist streng gläubig geworden, und Nina würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Dann lernt Nina Erik kennen und ist schneller in ihn verliebt, als ihre Angst vor einem Rückfall es erlaubt. Aber wie soll Liebe funktionieren, wenn einem der Mut zum Leben fehlt?Ein mitreißender und lebensbejahender Debütroman."Handlung / darum geht´s:Die bald einundzwanzigjährige Nina Schilder beginnt ihr Studium in Münster, dort hat sie eine eigenen Wohnung und eine neue gute Freundin, Bahar. Die jungen Frauen stehen mitten im Leben, sie feiern gern, gehen gern aus und planen einen gemeinsamen Urlaub. Zusammen wollen beide Mädels sich „vorrösten“ und gönnen sich einmal eine Sonnenbank. Dort entdeckt Nina bei sich komische Pickelchen und Hautausschlag. Noch in derselben Nacht wird sie von heftigen Symptomen und Schmerzen geplagt. Sie sucht einen Arzt auf, der einen schlimmen Verdacht hat und sie umgehend ohne Zeitverlust an die Uni Klinik in Münster überweist. Dort sitzt sie nun, zusammen mit ihrer besten Freundin Bahar und bekommt die Diagnose Leukämie gestellt. Für Nina hört es sich an, als hätte man den nahenden Tod bei ihr diagnostiziert… Nun beginnt dieser Roman im Wechsel davon zu schreiben, wie sich Ninas Leben nach der knapp einjährigen Krebsbehandlung mit Fortschritten und derben Rückschlägen nach ihrer Entlassung aus der Klinik fühlt und wie sie wieder zurück ins Leben in Warteschleife finden wird. Zudem erfahren wir aus ihrer unheimlich intensiven Sicht beschrieben, was und wie sie in der Bettenburg über Münster gefühlt hat. Dafür nutzt die Autorin unheimlich fantastische Stilmittel und Sprachmittel, um Nina den Lesern wirklich nahe zu bringen. Es ist unglaublich, wie sehr ich mich in diesem Buch verloren habe und selbst zu Ninas Freundin und Schutzengel wurde…. Erfahrt es am besten selbst. Das Buch könnte ich nur beschreiben, wenn ich etwas aus dem Verlauf und dem Inhalt verrate, was ich natürlich nicht machen möchte. Man muss diesen Roman einfach selbst nachspüren und ebenso lieben lernen wie fast jeder Leser, der sich für diesen Roman entschieden hat. Aus welchen persönlichen und neugierigen Gründen auch immer. Schreibstil:In den großen Leserforen, auf großen Plattformen, in den Medien und in der Presse wurde dieser Roman immer wieder beworben und hervorgehoben. Eigentlich lasse ich mich nicht gern von einem Buch-Hype mitreißen, da ich schon oft enttäuscht wurde. Doch hier sprachen mich die vielen begeisterten und überraschten leserstimmen zum Buch sehr an. Man könnte annehmen, dass die Handlung des Buches, (eine junge Frau bekommt Krebs, hadert mit sich und der Welt, leidet unter der Therapie, merkt, wie sich die Familie und das Umfeld ändert und findet vielleicht zurück ins Leben, oder auch nicht…), ein alter Hut sei und das Thema einfach schon zu oft in der Bücherwelt vorhanden sei, so ist es mit diesem Roman jedoch nicht. Versprochen! Schon allein durch die lockeren Stilmittel, die diese fantastische und sympathische Autorin nutzt, hebt sich „Auf Null“ von der Masse ab. Wir erhalten aus Ninas Leben eine Schilderung nach der Krebstherapie und während der zehrenden Behandlung. Nina darf zurück ins Leben, doch sie vertraut ihrem Körper und ihrem hinterlistigen Knochenmark einfach nicht. Nina würde sich so gern verlieben, vielleicht hat sie sich auch schon verliebt, aber da sitzen immer gute und böse Zellen auf ihren Schultern und reden ihr gut oder böse zu, sodass Nina es schwer hat, sich frei zu fühlen, bis alles anders kommt und Nina ein Schlüsselerlebnis erfährt… Catharina Junk schreibt unheimlich locker, sie nimmt kein Blatt vor dem Mund, die Tragik und die Schmerzen der Therapie in Worte zu kleiden, sie beschönigt nichts, rein gar nichts. Dennoch bedient sie keine üblichen Klischees oder verfällt in Kitsch oder Selbstmitleid. Sie nutzt stets humorvolle Passagen um von der Ernsthaftigkeit etwas abzulenken. Ich liebe die ironischen Dialoge und mein Buch ist voller kleiner Klebchen und Post it´s, um mir Textstellen herauszuschreiben und später zitieren zu können. Ich weiß gar nicht, wie ich diesen besonderen Schreibstil aus Sicht von Nina beschreiben soll, er mutet biografisch an, aber eine Biografie kann es nicht sein, da ich nicht wüsste, dass die Autorin selbst diese Erfahrungen wie Nina gemacht hat… Dennoch schreibt Catharina Junk so, als hätte sie genau das alles so erfahren. Ich bin sprachlos und sehr sehr begeistert. Man muss es einfach gelesen haben, um zu verstehen, was so einnehmend und herausragend an diesem Buch ist. Für eine Debütautorin schreibt Catharina Junk unheimlich selbstbewusst, mutig und routiniert. Absolut perfekt für mich! Ich sollte vielleicht nochmals erwähnen, dass ich in der Regel gar keine so große und einfache Romanleserin bin und eher zu Krimi und Thriller tendiere. Doch nachdem ich zu diesem Buch die Lobeshymnen und die vielen sehr überraschten Empfehlungen genossen habe, wollte ich einmal etwas Neues wagen und habe mich voller Neugier für diesen Roman entschieden. Es hat sich definitiv gelohnt, denn ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden, die niemals ihren Sinn für Ironie, Sarkasmus und Humor verloren hat. Die Autorin schreibt sehr nah und dennoch routiniert. Sie findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, die leider viel zu oft den Lebensmut der Betroffenen raubt und das ganze Umfeld verändert. Die Worte und der besondere Blickwinkel auf die Dinge der Autorin berühren das Herz. Sie lässt all ihre Sensibilität durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Catharina Junk klärt über die Phasen der Therapie und der seelischen Verfassung der Erkrankten auf, sie beschreibt Ängste einer totkranken jungen Studentin, sie verweist auf die Schwierigkeit einer solchen totbringenden Diagnose Krebs, glänzt hoffnungsvollen Worten und Passagen, spielt mit dem Schicksal, der Hoffnung und Mut. Catharina Junk teilt ihren Roman in zwei Handlungsebenen, zum einen die Zeit nach dem fast einjährigen Klinikaufenthalt und zum anderen die Zeit in dieser Bettenburg. Eine sehr authentische und innige, sowie berührende Gedankenwelt von Nina, ihren Eltern, ihrem Bruder Theo, ihrer Freundin Isabelle und ihrer besten Freundin Bahar. Ebenso prägen Pfleger Pit und Bassist Erik den Roman mit ihren Gefühlen und Worten. Der Alltag muss weitergehen, doch in der Klinik scheint die Zeit einen anderen Takt zu schlagen… Durch einen gekonnten Schachzug und schriftstellerisches Talent finden beide Handlungsstränge stets harmonisch zusammen. Diese gefühlvollen Worte der Autorin erzeugen Bilder, bieten größte Emotionsvielfalt, berührendes und großartiges Kopfkino. Debütautorin Catharina Junk teilt viele Hintergrundinformationen und fundiertes Wissen mit, erzeugt starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem enormen Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die Welt der großen Romangefühle katapultiert. Trotz der emotionalen Dramaturgie wirkt dieser Roman dennoch nicht überladen, aufdringlich, kitschig oder gar aufgesetzt. Trotz aller Marktüberflutung in diesem Genre ist es dieser sympathischen Autorin gelungen, einen Wiedererkennungswert zu besitzen und diesen auch überzeugend und authentisch in ihrem Buch vorzustellen. Sie hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt.Charaktere:Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde und Liebsten. Jeder mit seiner eigenen und persönlichen Art, die Dinge und Momente zu meistern. Nina wünscht man sich während des Lesens immer mehr als Hoffnungsträgerin. Ob die junge Frau zu dem wird, was sich der Leser wünscht, wird das Ende im Roman zeigen. Ninas Umfeld und ihre herzliche und besorgte Familie polarisiert durch Sympathie, durchgeknallten Ideen, unglaublicher Stärke und faszinierenden Humor, die aber einfach nur herzzerreißend liebevoll ist. Jeden einzelnen habe ich in mein Herz geschlossen, habe mich ihnen nah gefühlt, mit ihnen geweint, gelacht und mit ihnen gelitten.Autorin Catharina Junk hat mit der taffen und resoluten Sprache und den Gedanken von Nina einen wichtigen Part geschaffen, sich mit dem Thema Leben und Tod ganz besonders auseinanderzusetzen. Bahar, Ninas beste Freundin. Sie besucht sie jeden Tag in der Klinik, strickt ihr immer neue Mützen, unterbricht ihr Studium, will mit Nina kämpfen und sie einfach nicht sterben lassen. Bis ein blöder Spruch diese Freundschaft zerbricht und sich ihre Wege trennen, ohne ein liebes Wort, ohne einen Abschied. Vielleicht für immer. Denn Ninas Weg führt nicht weit, wohingegen Bahar die Welt zu Füßen liegt. Bahar ist für Nina ein wichtiger Pol, leider erkennt sie das erst viel zu spät. Bahar wirkt stark und optimistisch, doch wie es wirklich in der jungen Frau an Ninas Seite als Freundin aussieht, das trägt sie nicht nach außen… Ninas andere Freundin aus Kindertagen am Reitstall ist Isabelle. Ein krasser Gegensatz, aber die einzige Person, auf die Nina zurückgreifen kann, als sie aus der Klinik entlassen wird und im Dorf ihrer Kindheit und dem Zuhause ihrer restlichen Familie, Varrendorf, zurückkehrt. Isabelle lässt den Leser so manches Mal verzweifeln. Ich habe so oft meinen Kopf geschüttelt und an Isabelles verstand und reife gezweifelt. Nur ein einziges Mal hat sie ihre glatzköpfige Freundin Nina in der Klinik besucht. Einmal in einem ganzen Jahr. Und ihr Auftritt dort mit wallendem blondem Haar hat den Rahmen gesprengt. Aber so ist Isabelle…Im Krankenhaus begleiten wir unterschiedliche Pfleger, Schwestern und Ärzte. Besonders der Pfleger Pit wird in Ninas Leben, was arg auf der Kippe steht, eine wichtige Rolle einnehmen und ich habe gern von den beiden gelesen, obwohl ich natürlich schon weiß, dass Erik in Ninas späteren Leben eine noch viel bedeutendere Rolle einnehmen wird. Auch Eriks Psychogramme und seine Charakterstudie haben mir sehr gefallen. Ich mag auch Ninas restliche Familie, besonders ihren jüngeren Bruder Theo, der es alles andere als leicht hat, nun in den Schatten Ninas Leukämie gestellt zu werden und sein Seelenheil nun in einer fragwürdigen Gemeinde sucht… Irgendwie spielt auch die fiktive Roman und Selbstheilungsautorin Sylvie Hayes im Buch eine Rolle, an der man sich wirklich mal in jeglicher Richtung gedanklich auslassen kann, so wie Nina und ihre Familie im Verborgenen. Klasse. Sarahs Schicksal hat mich sehr berührt. Nina beweist hier sehr viel Stärke und das Lesen dieser Passagen im Buch lässt den Leser innehalten und die Botschaften aus den Zeilen aufnehmen. Ich habe geweint. Ja, tatsächlich: ich habe beim Lesen eines Romans geweint…Nina selbst ist wunderbar beschrieben. Ich mag so vieles an ihr und konnte sie ganz und gar mit allen Höhen und Tiefen ihres Lebens und ihrer Zeit mit dem Krebs und Danach verstehen, ohne selbst diese Erfahrung gemacht zu haben. Nina wurde im Buch zu meiner persönlichen Freundin und sie ist eine wirklich gelungene Identitätsperson für jeden Leser. On Betroffen, Geheilt, Erkrankt, Gesund, Angehörig, Distanziert, Zweifelnd oder mittelbar oder unmittelbar betroffen von Krebs, Leukämie oder einer anderen tödlichen Diagnose mit unbestimmten Ausgang und Chance auf Heilung. Nina, mit ihrem Pudel-Haar-Helm und ihren Hamsterbacken! Nina, ich habe dich in mein Herz geschlossen. Danke liebe Autorin Catharina Junk, dass Sie diese Protagonistin für diesen Roman skizziert haben! Für Humor und aber auch einigen Ruheoasen im Buch sorgen wunderbare Dialoge, die mal sehr nahe gehen, die Botschaften verkörpern, Anekdoten oder Metaphern und absolut unschlagbare Dialoge! Herrlich!!!! Besonders die Zeit mit Freundin Bahar habe ich genossen. Die quirlige Bahar, sie ist Ninas beste Freundin und gibt Nina Halt, in dem sie entweder so tut, als wäre nichts oder mit sarkastischen Bemerkungen versucht, die Stimmung zu heben. Auch für die Leser ist Bahar eine gelungene Würze, denn die Thematik ist schwer genug und die erfrischenden Dialoge streicheln auch das Herz des Lesers. Und das Bahar mit ihren Mützen sogar Erfolg haben wird und diese Mützen ein Geschäftsmodell ergeben und sogar der resolute Türsteher eines Clubs eine von Bahars Strickkünsten auf dem Kopf trägt ist nur eine von vielen sensationellen Begebenheiten in diesem tollen Roman. Und natürlich wie schon beschrieben, Nina Schilder – Dreh- und Angelpunkt dieser berührenden Geschichte. Nina, die als Sinnbild vieler Betroffene mit ihrem Schicksal und der Ausweglosigkeit der Diagnose umgehen muss. Man spürt in jeder Zeile, wie sehr Nina kämpft tapfer zu sein, doch auch sie als Patientin darf und kann sich manchmal einfach nur schwach zeigen und die Liebe der Familie wirken lassen. Die Geschichte handelt von Zusammenhalt, Freundschaft und den letzten Tagen von Nina Schilder, die ihrem Körper „noch“ nicht wieder vertraut, ehe sie hoffentlich doch noch ein neues Leben beginnen kann. Auf Null und dann los… In wechselnden Szenen wird von der Vergangenheit und der Gegenwart berichtet. Hier erleben wir die Gegensätze aus Unbeschwertheit, dem Leben und dem Umgang mit dem Tod. Dieses Wirken wird durch die Autorin stimmig und authentisch auf die Charaktere übertragen und ein Roman der Gefühlswelt entsteht. Meinung:Ganz ehrlich muss ich zugeben, dass ich das Cover von dem Buch ganz scheußlich finde. Hätte ich nicht all die wunderbaren und überzeugenden Rezensionen entdeckt, hätte ich dieses Buch nicht in die Hand genommen und mir den Klapptext durchgelesen. So habe ich doch meine erste Berührung mit dem hässlichen Buch gemacht und bin mehr als froh es zugelassen zu haben und dieses atemberaubende und sehr innige Leseerlebnis erfahren zu haben. Und ich muss sogar zugeben, dass das Cover zum Inhalt des Buches passt. Für mich ist das Coverdesignt aber sicherlich genauso abschreckend, wie für Nina im Buch van Goghs Kunstdrucke der „Sonnenblumen“ oder „Stuhl mit Pfeife"… Warum das so ist, sollte man selbst lesen und erfahren. Zumindest musste ich mir van Goghs Kunstdrucke mal googeln und ansehen um Nina zu verstehen. Genauso musste ich mir Taylor Swift anhören. Ich bin gespannt, welchen Lesern ebenfalls diese Neugierde packt?!?...„Auf Null“ , dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass sich in dieser Geschichte die Thematik um das Warten auf das Ende, dem Tod und das Sterben dreht. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem bewegenden Lesehighlight macht. Es ist der Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, jederzeit einen Rückfall zu erleiden, gesund auf Wartestellung. Die Gefahr, einen lieben Menschen schon bald zu verlieren, das Warten, die enormen Kräfte und unglaublichen Stärken, aber auch die Menschen, die sich wegdrehen, abwenden und einen allein lassen. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine große Reise, eine sagenhafte Metapher, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber, Betroffenen oder neugierigen Leser. In "Auf Null" begegnen wir nicht nur besonderen Charakteren, nein wir begegnen einer ganzen Familie, einem ganzen Umfeld und einer ganzen Gesellschaft und den Krebs in all seinen unterschiedlichen Gesichtern und Tücken. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, viele Gefühle, Emotionen, bewegende Momente, Entsetzen, Leid und Mut. Dennoch keinesfalls zu hochgestochen oder schmalzig, auch nicht für einen Thriller-Fan wie mich. Ich bin noch immer absolut fasziniert, welche Gefühle diese Geschichte erzeugen kann. Alle Emotionen wurden bedient und es wirkt auf keiner Weise zu flach. Die erzeugten Bilder und Gedanken hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden. Man liest in diesem Buch das gesamte Herzblut der Autorin, eine ganz besondere Verbundenheit! Hier findet man den Wiedererkennungswert einer Autorin ganz schnell wieder. Persönlich, nah und verbunden!Schauplätze:Die Schauplätze stehen hier nicht so sehr im Fokus. Doch es gibt auch in Bezug auf die Kulissen einige Passagen, die in Erinnerung bleiben. Ich dachte tatsächlich: OMG, was ist das für eine abgedrehte Szene, als Nina in diesem Schimmelkeller bei Florian auf einmal total abhebt, sich lockerleicht und schwebend in den weißen Schimmelteppich aalt und mit der Welt im Reinen ist, ehe sie von der Panikattacke erfasst wird (Seiten 33 bis 35). Nina nach ihrer Autopanne mit Hamsterbacken, Pudelhaarhelm, nackten Beinen und Rettungsdeckencape im Auto hinterm Steuer (Seiten 44 bis 49 ff) Oder die beklemmende Situation am Familientisch, als Theos neuer Glaube zur Sprache kommt und Nina ihren Bruder zur Gruppenstunde fährt (Seiten 68 bis 70) Oder die Situation mit dem sturen Türsteher, der eine von Bahars Mützen trägt und Bahar zuvor jubelnd erzählt, dass ihre bekloppten „Krebsmützen“ wie verrückt gekauft wurden (Seiten 323 und ff)… und und und. Hach, das Buch ist voller bemerkenswerter Szenen. Von ironisch bis sarkastisch, von poetisch bis berührend, von tieftraurig bis lebensbejahend, von fassungslos bis amüsant, von fröhlich bis bedrückend…. Einfach toll. Vor allem, da Münster beschrieben wird, konnte ich mir die Uniklinik wahrhaft vorstellen, da Münster im Nachbarkreis liegt. Zwar ist das Bild aus Familie, Krankenhaus, Therapie, Ärztemarathon und der noch unbeschwerten Vergangenheit sehr gut durch stimmige Details gezeichnet, dennoch sind es hier eher die Themen und Charaktere, die den Fokus des Buches bilden. Die Autorin gibt so viel preis wie nötig, aber nur so viel wie möglich. Hier entstehen die Bilder im Kopf und das finde ich auch absolut gut so, denn alles andere würde eventuell vom eigentlichen Kern und Herzstück des Romans ablenken. Finde ich wirklich lobenswert. Die Autorin:"Catharina Junk, 1973 in Bremen geboren, studierte Deutsche Sprache und Literatur, Psychologie und Volkskunde an der Universität Hamburg (M.A.), arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin für Fernsehserien und Reihen beim NDR und ist seit 2008 selbständige Drehbuchautorin für Film und Fernsehen. "Auf Null" ist ihr erster Roman. 2014 erhielt Catharina Junk für eine frühe Fassung von "Auf Null" den Hamburger Förderpreis für Literatur. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.“Pressestimme:„Ich habe gerade 'Auf Null' gelesen. Was kann die Frau schreiben!“ (Quelle Verlagshomepage; NDR Kulturjournal)“Meine persönlichen Lieblingszitate und Textstellen:• „War das jetzt falsch von mir? Vielleicht habe ich den Krebs ja überlebt, um endlich all das nachzuholen, für das ich in der Pubertät zu ängstlich war? Um jetzt so richtig loszulegen, was Drogen, Alkohol und sogar Sxx betrifft? Wollte mich die Krankheit lehren, dass das Leben schnell vorbei sein kann und man jede Minute nutzen sollte, um alles, aber auch wirklich alles auszuprobieren? Rein ins Leben, gierig alle Grenzen überschreiten und in menschliche Abgründe abtauchen oder so ähnlich?“ (Seite 32)• „Ich stehe auf der unteren Stufe der Kellertreppe, und die Schimmelfasern berühren meine Schuhe. Der Teppich sieht zum Darin-Versinken weich aus. Ich wage einen ersten zögerlichen Schritt, dann einen zweiten. Ich hinterlasse tiefe Spuren in dem watteweichen Weiß und stelle mir vor, dass ich über eine Wolke spaziere. Es hat etwas Erhabenes. Ein Himmel im Keller, denke ich und bewege mich bis zur Mitte des Raums. Dort bleibe ich stehen und schaue mich lächelnd um. Ich habe ein Kribbeln im Bauch, und mir ist leicht ums Herz. Ein bisschen so, als wäre ich verliebt. Das Gefühl ist mir vertraut, aber es ist eine Ewigkeit her, dass ich es gespürt habe. Mir fällt auf, ich habe es vermisst. So ist es, wenn man glücklich ist. Genau das war es . was mir abhandengekommen ist. Und jetzt ist es wieder da?“ (Seite 34)• „Mein Herz setzt einmal aus. Ich bin unfähig, etwas zu sagen. Sekunden vergehen. Blick von außen: Hamsterkopf mit brauner Wuschelperücke über Ringelshirt in Schockstarre.“ (Seite 68)• „“Du hast mal gesagt, Gott gibt es nicht.“ „Wann habe ich das gesagt?“ Ich erinnere mich wirklich nicht. Aber ich würde jetzt nicht meine gesunden Leukozyten darauf verwetten, dass ich das nie behauptet hätte. Man sagt so einiges, wenn man denkt, man lebt noch ewig.“ (Seite 68 / 69)• „Theo schnaubt, zieht Kopfhörer aus seiner Jackentasche und stopft sie sich in die Ohren. „Du hast keine Ahnung, wie es sich anfühlt, das Kind zu sein, das keinen Krebs hat.“. „Nee, das habe ich wirklich nicht. Könnte vielleicht daran liegen, dass ich das Kind bin, das Krebs hatte.““ (Seite 70)• „Dort treffe ich auf andere wie mich. Drei Glatzen, zwei Mützen, zwei gute Perücken, eine sehr schlanke Liza-Minelli-Perücke und eine weitere Pudelfrisur. Es ist eine große, dünne, blonde Frau, quasi Königspudel, ich dagegen: Zwergpudel.“ (Seite 107)• „„Du wirkst auf mich ziemlich…“ verkrampft? Verhamstert? Verkrebst? „…verloren.““ (Seite 161)• „“Sie glauben nicht an Gott?“ „Nein. Vor meiner Krankheit schon nicht, und jetzt sehe ich irgendwie auch keinen Anlass dazu.“ „Darf ich fragen warum?“ „Weil ich Krebs habe.“ „Und Sie glauben, dass Gott dafür verantwortlich ist?“ „Na ja, wenn es ihn gibt, liegt es ja wohl nahe, das persönlich zu nehmen.““ (Seite 238)• „Bahar bleibt ebenfalls stehen und nickt: „Ohne Witz, die Leute haben wie bekloppt deine Krebsmützen gekauft!“. Wir gucken uns an und prusten gleichzeitig los.“ (Seite 323)• „Angst klopfte an. Vertrauen öffnete. Keiner war draußen.“ (Seite 350)• ….. und soooooo viele weitere tolle Zitate, Sinnbilder und Textstellen!!!!!!!Cover / Buch:Mal ehrlich: Das Cover ist doch nicht wirklich schön, oder? Vielleicht fühle ich mich beim Anblick des Covers genauso wie Nina, wenn sie eines von van Goghs Kunstdrucken, speziell das der Sonnenblumen, sieht. Aber als ich nun diesen Roman gelesen und erlebt habe, in den Zeilen und Ereignisse versunken bin, kann ich nichts anderes behaupten, als dass dieses Cover optimal zum Roman passt. Es assoziiert genau dass, was man sich für Nina wünscht: Leichtigkeit, Freiheit, Gedankenlosigkeit, Freude, Flug und Hochgefühl… Ob sich für Nina dieses Sinnbild erfüllt, und unter welchen tragischen Voraussetzungen, dass erfährt man mit diesem Buch. Das Buch ist sehr edel und hochwertig verarbeitet. Das Papier ist erstaunlich fest und griffig. Es fühlt sich richtig nobel an. Kein Buch von der Stange. Im Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen. Gelb, wie die Hoffnung und van Goghs Sonnenblumen. Ein kleiner Seitenhieb der Autorin in Ninas Seiten, mh? 45 Kapitel von angenehmer Länge und mit angenehmem Schriftbild. Das Lesen ist unheimlich bequem und das Gewicht des Buches erstaunlich leicht. Homöopathisch dosierte winzige Kritik:Die Danksagung am Ende erscheint mir unheimlich kurz und nichtssagend. Ich hätte mir ein Nachwort der Autorin gewünscht. Dieses Buch ist so intensiv und ich habe keine Ahnung davon, was die Autorin antrieb und wie sie ihren Schreibprozess erlebt hat… So ein Bonus wäre bei diesem Buch ganz toll gewesen. Zumal die Station 11A-Ost der Uniklinik Münster von 1993 in der Danksagung genannt wird. Was hat es mit dem Datum und dem Bezug zum Roman auf sich? Hier bleibt man als Leser neugierig zurück…Fazit:Einfach nur bezaubernd und wundervoll. Das Herz einer Thriller-Leserin wurde erweicht und ich kann dieses Buch absolut jedem empfehlen und möchte es gerne nahe legen! Der Hype um diesen Titel ist mehr als berechtigt und vielleicht sogar noch zu zaghaft. Das Buch ist eine Sensation! Liebe Catharina Junk, bitte schreiben Sie uns noch einige so toller Bücher! Mich haben Sie als Leserin gewonnen! 5 Sterne +++ im Tandemflug!Hier gerne meine einzelnen Leseeindrücke und meine persönliche Lesechronik zum Buch:https://www.lovelybooks.de/bibliothek/Floh/lesestatus/1354290844/

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    • 12
  • Emotional

    Liebe wird aus Mut gemacht
    Sagittaria

    Sagittaria

    08. November 2016 um 08:54

    Auch wenn es in erster Linie um eine Krankheit geht, ist dies nicht eine typische Krankheitsgeschichte. Denn die Frage ist nicht Wie überlebt man so eine Krankheit? Sondern wie findet man ins Leben zurück wenn man so lange krank war? Wie kommt man der Angst zurecht, dass es einen Rückfall geben könnte? Wie verhält man sich gegenüber den Menschen denen man am nächsten steht? All diese Fragen werden in dem Buch "Auf Null" thematisiert. Nina´s Geschichte wird immer abwechselnt erzählt. Ein Kaptiel aus der Gegenwart, eins aus der Vergangenheit. Dabei erfahren wir immer mehr über Nina. Wie sie versucht wieder ins Leben zu kommen, indem Sie auf Konzerte und Partys geht, aber nicht wirklich loslassen kann von der Angst, dass ihre Krankheit wieder zurück kommt.   Dass Buch ist eine Achterbahn der Gefühle die mich bewegt hat.  

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