Catherine Camus Albert Camus - Sein Leben in Bildern und Dokumenten

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Inhaltsangabe zu „Albert Camus - Sein Leben in Bildern und Dokumenten“ von Catherine Camus

Albert Camus, der Nobelpreisträger für Literatur, kommt 1960 völlig unerwartet und auf tragische Weise ums Leben. Er ist gerade einmal 46 Jahre alt. Sein beachtliches, aber unvollendet gebliebenes Werk zeugt von außergewöhnlicher Schönheit und Kraft. Als Schriftsteller, Journalist, Philosoph, Theaterautor und Regisseur ist er ein glühender Verteidiger der Freiheit, der seine Kunst und mit ihr sich selbst ganz in den Dienst der menschlichen Würde stellt. In seinem unermüdlichen Kampf gegen jede Form von Unterdrückung hörte er nicht auf, die menschliche Hybris anzuprangern, und dieser Kampf wirkt hinein bis in unsere Zeit. An Hand ausgewählter Texte, Photographien und unveröffentlichter Dokumente führt uns Catherine Camus mit viel Gespür, aber auch Natürlichkeit durch das faszinierende Leben und Werk ihres Vaters, der sich in seiner Verteidigung des Einzelnen immer zugleich auch als Fürsprecher der Unterdrückten sah.

„Was vor allem von Camus gelernt werden kann, ist seine Haltung: dieses Aushalten einer deprimierenden Zeit, dieser lange Atem im Widerstand gegen Ausbeutung, Zerstörung und Haß. Diese Haltung ist heute angesichts des katastrophalen Gefälles auf vielen Gebieten, dem der Wirtschaft, der Rüstung, der Umwelt, noch viel nötiger als zu Camus’ Zeiten. […] Camus könnte hilfreich sein, wenn es darauf ankommt, trotz hoffnungslos erscheinender Zukunft nicht aufzugeben, nicht zu resignieren, weiter Widerstand zu leisten. Camus und mein Privatheiliger: Sisyphos.“
Günter Grass, Gespräch mit Oskar Negt

„Meine Kinder und meine Enkelkinder, meine Neffen und meine Großnichte haben ihn nie kennengelernt. Für sie wollte ich alle die Bilder noch einmal durchgehen. Um sein Lachen, seine Unbekümmertheit, seine Großzügigkeit wiederzufinden, um die Begegnung mit diesem aufmerksamen und warmherzigen Menschen noch einmal zu suchen, der mir den Weg ins Leben gewiesen hat. Um zu zeigen, wie Séverine Gaspari einmal geschrieben hat, daß Albert Camus nichts anderes war als ein Mensch unter Menschen, und der sich vor allem darum bemühte, ein wirklicher Mensch zu sein.“
Catherine Camus

Albert Camus war einer der größten Autoren des letzten Jahrhunderts. Er erhielt den Nobelpreis für Literatur. Und verstarb 1960 auf ...

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  • Albert Camus - Sein Leben in Bildern und Dokumenten, rezensiert von Götz Piesbergen

    Albert Camus - Sein Leben in Bildern und Dokumenten

    Splashbooks

    04. June 2016 um 09:46

    Beim Begriff Biographien denkt man zunächst an die üblichen Lebenserinnerungen. An die, die entweder von der entsprechenden Person selber geschrieben wurde, je nach Berühmtheit vielleicht mit großer Unterstützung eines Ghostwriters. Oder die, bei denen eine dritte Person über das Leben einer Persönlichkeit schrieb. "Albert Camus" ist anders. Und zwar ist es eine Biographie "in Bildern & Dokumenten", wie der Untertitel sagt. Und was bedeutet das? Das man sich für dieses Buch komplett umstellen muss. Anstatt einen zusammenhängenden Text zu lesen, wird hier das Leben anhand von den bereits erwähnten "Bildern & Dokumenten" nacherzählt. Was natürlich für ein komplett anderes Leseerlebnis sorgt So muss man sich sehr viel selber zusammenreimen. Einige Fakten und Infos erfährt man quasi nur nebenbei und en Passant. Und man erfährt von diesen, die man vorgesetzt kriegt, sehr viel. Zum Beispiel, dass der Autor unter Panikattacken litt. Jetzt ist es natürlich auch so, dass die Biografie Gefahr läuft, zu viele Infos unterwegs zu verlieren. Doch das Gegenteil ist der Fall. Alle Infos, die man braucht, erhält man auch. Früher oder später natürlich. Doch man kriegt sie! Und es entstehen keine offenen Fragen. Was für ein Bild kriegt man Albert Camus? Es wirkt so, als ob dieser berühmte Schriftsteller nicht nur intellektuell eine Größe war, sondern auch im Umgang mit anderen Menschen. Ebenso scheint er ein großer Familienmensch gewesen sein, der, wenn es angebracht war, Dinge schon mal spöttisch sah. So existiert ein Foto, das ihn in einem Krabelstall mit seinen beiden Kindern zeigt. Sie sehen nicht glücklich aus und er beobachtet dies, lässig mit einer Kippe im Mundwinkel, auf eine leicht amüsierte Art und Weise. Dabei wirkt dies nicht herablassend, sondern einfach wunderbar human.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23695/albert_camus___sein_leben_in_bildern_und_dokumenten

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