Catherine Alliott Beim zweiten Mann wird alles besser

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Inhaltsangabe zu „Beim zweiten Mann wird alles besser“ von Catherine Alliott

Die ganz große Liebe war es zwischen Poppy und Phil eigentlich nie. Doch mit der Überraschung, die ihr superkorrekter Ehemann ihr nach seinem Unfalltod beschert, hätte Poppy niemals gerechnet: Denn plötzlich steht seine Geliebte vor der Tür und erhebt Anspruch auf sein Erbe. Was zu viel ist, ist zu viel. Poppy nimmt den Kampf gegen die Geliebte auf – und zieht ganz nebenbei die Aufmerksamkeit sämtlicher lediger Männer des Dorfes auf sich. Dumm nur, dass der Einzige, der ihr gefällt, anscheinend nicht von seiner glamourösen Exfrau lassen kann …

Eigentlich bin ich ein absoluter Catherine Alliot-Fan. Aber dieses Buch hat mich nicht überzeugt.

— KatalinMaerz

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  • Ein sehr schöner unterhaltsamer, geistreicher und erfrischender Roman mit sehr viel Gefühl

    Beim zweiten Mann wird alles besser

    abbelschoale

    12. November 2014 um 12:09

    Ein absolut traumhafter Roman der einem zeigt, dass selbst das schlechteste Ereignis auch noch etwas  Positives haben kann. Den Anfang fand ich ziemlich Makaber als Poppy sich den Tod ihres Mannes sehr detailliert und in  verschiedenen Unfällen ausdenkt. Einfach nur, weil er manchmal sehr langweilig ist. Doch dann passiert es wirklich und ihr Mann verstirbt bei einem Unfall, der all ihre Vorstellungen übertrifft. Es ist eine  kuriose, nicht unvorstellbare, aber irgendwie eine entwürdigende Art, auf diese Weise zu sterben. Und  doch musste ich lachen, denn wie sich herausstellte, hatte er diese Art des Ablebens doch ein wenig  verdient. Natürlich macht Poppy sich Vorwürfe, da sie oft an den Tod ihres Mannes gedacht hatte, der  über ihr Leben bestimmte, pedantisch und perfektionistisch war und doch nicht für die eigene Familie  genug Zeit aufbrachte. Ihre beste Freundin Jennie nimmt ihr diese Vorwürfe, indem sie zugibt, auch des  Öfteren über den Tod ihres Mannes nachzudenken. Trotzdem zieht Poppy sich eine Weile in ihrer Trauer  zurück, vernachlässigt sich und ihre Kinder. Auch, wenn sie versucht ein wenig Normalität in das Leben ihrer Kinder zurückzubringen, fällt es ihr sichtlich schwer und sie scheitert daran, bis die Familienfürsorge vor der Tür steht. Doch nicht nur dieser unangemeldete Besuch macht ihr zu schaffen. Denn bald darauf  klingelt eine völlig Fremde bei ihr an und sagt ihr das sie seid vier Jahren die Geliebte ihres Mannes sei  und das er in seinem Testament für sie vorgesorgt hätte.  Das bringt sie völlig aus der Bahn, denkt erst,  es sei ihre eigene Schuld das ihr Mann zu einer anderen Frau ging, bis sie sich verinnerlichte, was ihr  Mann ihr angetan hat. Sie hat sein Leben für seines zurückgestellt, sich aufopferungsvoll um die Kinder  gekümmert und das Haus so geputzt, wie er es wollte und was tut er? Voller Wut krempelt sie die Ärmel  hoch und versucht sich neu zu ordnen. Sie wird selbstbewusster und man merkt, dass sie eine  außergewöhnlich starke und lebenslustige Frau ist, die nur zu lange eingesperrt gewesen ist. Voller  Energie packt sie ihr neues Leben an und merkt, dass das Leben schön sein kann. Ich fand diesen Roman einfach nur Klasse! Die Namensgebungen waren ein wenig ulkig. Poppy, Peggy,  Clemmie und Archie waren nur ein paar davon. Alle Charaktere hatten ihren eigenen Charme. Alle so  verschieden, dass sie sich perfekt ergänzten. Die Freundinnen untereinander, die Partner und die Kinder.  Jeder hatte eine wichtige Rolle in diesem Buch. Ich hatte erst Sorge, dass es zu viele Charaktere sind,  doch während des Lesens konnte ich gar nicht mehr aufhören und habe jeden einzelnen liebgewonnen.  Naja, fast jeden…

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