Catherine Asaro Der PSI-Faktor

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Inhaltsangabe zu „Der PSI-Faktor“ von Catherine Asaro

Erster Teil einer neuen Serie über den Kampf um ein riesiges Sternenreich. In ihrer Serie in sich abgeschlossener Romane erzählt Asaro die Geschichte des Sternenreiches Skolia jeweils aus einem neuen Blickwinkel. Stets steht ein Mitglied der herrschenden Familie im Mittelpunkt. In diesem Fall die telepathisch begabte Valdoria, die sich ausgerechnet in ihren schlimmsten Feind verliebt. Asaro versteht es dabei, Computertechnologie und magische Elemente in einem spannenden Drama miteinander zu verbinden.

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  • Rezension zu "Der PSI-Faktor" von Catherine Asaro

    Der PSI-Faktor
    Miriam Pharo

    Miriam Pharo

    26. May 2010 um 17:34

    Sieben-Millionen-Dollar-Frau aus einem fremden Universum verliebt sich in den Feind: einem Aristo. Aristos sind sadistische Humanoide, die entfernt an Vampire erinnern (schwarze Haare, rote Augen und natürlich muskulös). Überhaupt sind in dem Buch alle Männer muskulös. So weit so gut. Wir haben also eine telepathisch begabte Frau, die vielleicht einmal Imperatorin eines gewaltigen Reichs werden könnte, aber nicht weiß, ob sie soll oder nicht und deshalb zum Psychiater geht, hier „Herzschrittmacher“ genannt. Sie ist Staffelführerin, liebt ihren langjährigen Partner, dann einen Musikstudenten aus Delos - einem Planeten wie eine riesige Hippiekommune auf LSD –, und nicht zu vergessen den verhassten Aristo. Und zwar alle gleichzeitig. Mit anderen Worten: Die Liebesgeschichte, der eigentliche Motor der Geschichte, ist absolut unglaubwürdig. Man merkt der Autorin ihre Physiker-Karriere an: die technischen Details ufern für meinen Geschmack teilweise zu sehr aus. Das aber mag anderen gut gefallen. Vor allem, in der Cyberwelt konnte ich der Autorin irgendwann nicht mehr folgen. Um eine Passage aus dem Buch zu zitieren: „Wenn ich versuchte, ihren Denkprozessen zu folgen, hatte ich immer das Gefühl, ich besäße das Hirn einer Nacktschnecke.“ Die Autorin hat hier versucht, Space-Opera, Liebesgeschichte, Cyperpunk und Military-SF zu verbinden. Leider ist meines Erachtens die Verschmelzung nicht gelungen. Keine Frage, teilweise kommt echte Spannung auf, aber es gibt keine richtige Handlung. Viele Stränge beginnen, neue Figuren werden eingeführt und laufen dann ins Leere. Und dann stellt sich heraus, dass diese Nebenhandlungen eigentlich überflüssig waren. Gelungen fand ich die Kampfszenen in der Flieger-Staffel. Überhaupt ist die Staffel mit ihren vier Mitgliedern klasse dargestellt. Auch die verschiedenen Welten sind phantasievoll beschrieben. Irritierend fand ich nur Begriffe wie „Tante“, „Standuhr“ und „metallische Wendeltreppe“ oder „Hamburger“ und „Jeans“. In einer hochtechnisierten Welt mutet das seltsam an. Es handelt sich hier nämlich keineswegs um Steampunk. Wie auch immer: Die Autorin kann schreiben und hat auch viel Fantasie, wollte hier aber zu viel auf einmal. Bis auf die Liebesgeschichte ist jedes Genre angemessen umgesetzt, ergibt aber in der Summe kein Ganzes. Zu guter letzt eine Frage an Bastei Lübbe: Warum müssen die Cover von SF-Romanen im 21. Jahrhundert immer noch so aussehen wie vor dreißig Jahren?! :-(

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