Catherine Banner

 3.8 Sterne bei 153 Bewertungen
Autorin von Die langen Tage von Castellamare, Das Lied von Malonia und weiteren Büchern.
Catherine Banner

Lebenslauf von Catherine Banner

Geboren 1989, hat in Cambridge Literatur studiert. Bereits mit vierzehn begann sie zu schreiben, ihre Jugend- und Fantasyromane sind international veröffentlicht worden. Die Geschichte der Familie Esposito ist ihr erster Roman für Erwachsene, auch er wird in zahlreiche Sprachen übersetzt. Catherine Banner lebt mit ihrem Mann in Turin, Italien.

Alle Bücher von Catherine Banner

Catherine BannerDie langen Tage von Castellamare
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Die langen Tage von Castellamare
Die langen Tage von Castellamare
 (79)
Erschienen am 08.06.2018
Catherine BannerDas Lied von Malonia
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Das Lied von Malonia
Das Lied von Malonia
 (67)
Erschienen am 01.07.2010
Catherine BannerDie Kinder von Malonia
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Die Kinder von Malonia
Die Kinder von Malonia
 (4)
Erschienen am 11.05.2011
Catherine BannerTHE EYES OF A KING
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THE EYES OF A KING
THE EYES OF A KING
 (2)
Erschienen am 31.12.2019
Catherine BannerVoices in the Dark
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Voices in the Dark
Voices in the Dark
 (1)
Erschienen am 01.07.2011
Catherine BannerThe House at the Edge of Night
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The House at the Edge of Night
The House at the Edge of Night
 (0)
Erschienen am 19.05.2016

Neue Rezensionen zu Catherine Banner

Neu
Mary-and-Jocastas avatar

Rezension zu "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner

Das Haus am Rande der Nacht
Mary-and-Jocastavor einem Jahr

Seltsam, dass es auf dieser Insel, auf der einer über den anderen besser Bescheid wusste als dieser selbst, auf der die Witwen jedem Gebete aufbürdeten und die älteren Scopa-Spieler schimpften und die alten Fischer einen beim Namen kannten, noch ehe man geboren wurde, einem Menschen dennoch möglich war, so tief wie das Meer zu sein, so unbegreiflich wie die Dunkelheit jenseits der vier Wände in der Bar. Lena würde immer zurückkommen, um über dieselben Ziegenpfade zu gehen wie ihr Urgroßvater Amedeo mit seinem Arztkoffer in der Hand und einem Kopf voller Geschichten, Findelkind, Gründer, Trockenleger von Sümpfen, Heiler von Krankheiten, eingeschworener Beschützer dieses Ortes.

Castellamare ist eine winzige Insel vor der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um auf Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz.

Die langen Tage von Castellamare machen ihrem Namen tatsächlich alle Ehre. Fast fünf Wochen habe ich gebraucht, um das Buch endlich zu beenden und noch immer weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Aber von vorn…

Der Roman erzählt eine Familiengeschichte, die sich von der Geburt des kleinen Amedeo Esposito bis ins Erwachsenenalter seiner Urenkelin Maddalena, also über mehr als hundert Jahre erstreckt. Im Grunde genommen ist die Geschichte dabei wirklich gut gemacht, denn sie vereint berührende Einzelschicksale mit der Geschichte der kleinen italienischen Insel. Der Schreibstil hat etwas sehr Poetisches und es gab durchaus nicht wenige Momente, die mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben.

Besonders die Charaktere haben dazu ihren Teil beigetragen, denke ich. Ob Concetta oder Maria-Grazia – alle scheinen diesen unbeugsamen Willen und die Kampfbereitschaft zu haben, die sie schließlich zum Erfolg führt...

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katharoses avatar

Rezension zu "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner

Ein Jahrhundert Sizilien
katharosevor 2 Jahren

Das ehemalige Findlingskind Amedeo Esposito erhält Anfang des 20. Jahrhunderts eine Stelle als Arzt auf einer kleinen Insel vor Sizilien namens Castellamare. Die kleine Gemeinde steht dort, wie zu dieser Zeit in Italien gar nicht mehr üblich, unter dem Befehl des Conte. So lebt sich Amedeo auf der in der zeit etwas ziürckgebliebenden Insel ein und schreibt in einer kleinen roten Kladde die Mythen und Sagen der Insel auf. Doch eines Tages geschieht etwas seltsames: in einer Nacht werden zwei Kinder geboren, sowohl das seiner Geliebten als auch seiner Frau Pina – und plötzlich gerät der junge Arzt in ein Schlamassel.

Die Geschichte erzählt sich über ganze vier Generationen, von 1914 bis 2009, von Amedeo bis zu seiner Urenkelin Lena. Dabei erlebt die Insel viele Skandale, de facto Dorftrasch, geh durch Zeiten von Faschismus und Kommunismus, erlebt Modernisierungen, Krisen und zieht die verschiedensten Leute an. Mittelpunkt für die Espositos bleibt natürlich ihre Bar „Das Haus am Rande der Nacht“, die mal mehr, mal weniger von den Familienmitgliedern der Espositos geliebt wird.

Ich war unglaublich fasziniert und gefesselt von den vielen bewegenden Schicksalen, die so glaubwürdig scheinen und nie überdramatisch oder ktischig wirken. Letztenendes kann ich nur sagen, ich wirklich  begeistert bin!

Fazit: Ein bewegendes, wunderschön geschriebenes und ruhiges Buch über eine Familie eingebettet in ein ganzes Jahrhundert, welches mit seinen Beschreibungen auch Lust auf Italienurlaub macht.

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Pergamentfalters avatar

Rezension zu "Das Lied von Malonia" von Catherine Banner

Rezension zu "Das Lied von Malonia"
Pergamentfaltervor 2 Jahren

Ein Leben kennt Höhen und Tiefen. Es gibt Zeiten, in denen man glaubt, alles verloren zu haben, und andere, in denen alles perfekt scheint. Das ist das Leben: Es kann nie gänzlich gut oder vollkommen schlecht sein.
Ein Buch erzählt meist nur einen Abschnitt eines Lebens und das Ende ist gut oder schlecht.
"Das Lied von Malonia" ist in diesem Punkt anders.
Prinzipiell ist es die Geschichte von Leonard "Leo" North, dem Großneffen des berühmten Erleuchteten Aldebaran. Mit seiner Großmutter und seinem kleinen Bruder Stirling lebt er in einer winzigen Wohnung. Die Brüder gehen auf eine Militärschule. Dort sollen sie zu Soldaten ausgebildet werden, um später für König Lucien, der in Malonia eine Diktatur errichtet hat, in den Krieg zu ziehen. Leo hasst diese Schule.
Eines Tages findet er ein schwarzes, in Leder gebundenes Buch. Die Seiten sind vollkommen leer, doch kurz darauf träumt er erstmals von dem sagenumwobenen Ort England und was er träumt, steht am nächsten Tag Wort für Wort in dem Buch.
Die längste Zeit begleitet man als Leser Leo und seine Versuche, sich in der Welt und seinem Leben zurechtzufinden. Obgleich er kleine magische Tricks beherrscht, wirkt er wie der normale Junge von nebenan. Er versucht, klar zu kommen, weiterzumachen, egal, was das Leben für ihn bereit hält. Es ist das Leben eines fünfzehnjährigen Jungen, dem der Alltag immer wieder zu entgleiten droht, denn das Leben ist niemals einfach.
Auf der anderen Seite erzählt das Buch von Aldebaran, Prinz Ryan und Anna, die ihr Leben in England führen. Verbannt aus Malonia warten sie auf ihre Rückkehr, doch allmählich beginnt Ryan, sein eigenes Leben in England zu führen und sich damit zu arrangieren und immer mehr stellt sich die Frage, ob er überhaupt eines Tages nach Malonia zurückkehren will...
Diese Geschichte begeisterte mich nicht, weil sie enorm spannend ist oder weil die Welt so gänzlich anders ist. Faszinierend war für mich vielmehr die Beschreibung des Lebens, das normal sein sollte, in seiner Art jedoch trotzdem anders ist. Die Darstellung ist eindringlich und offenbart ein Leben mit all seinen schönen und schmerzlichen Facetten innerhalb eines Landes, das von Krieg und Diktatur gebeutelt ist.
Die Welt an sich ist in ihren Grundzügen kaum anders als unsere. Nur die Geschichte dieses Reiches und seine Gegenwart sind gänzlich andere. So ist "Das Lied von Malonia" nicht nur eine Geschichte von Leo, Ryan und Aldebaran, sondern zeigt auch, wie fast gleiche Länder - England und Malonia - sich vollkommen unterschiedlich entwickeln konnten, nur weil die Menschen andere Entscheidungen trafen.
Das Buch selbst ist in längere und kürzere Abschnitte unterteilt. Viele aus der Ich-Perspektive von Leo, andere aus der Erzählerperspektive über Aldebaran, Anna und Ryan. Und dann gibt es noch solche, die kursiv geschrieben sind und wie eine Rückblende wirken. Ihre Bedeutung erfährt man erst am Ende, wenn die Geschichte mehr und mehr einen vollständigen Sinn ergibt und man begreift, wie Leo manche Dinge bereits im Voraus wissen konnte oder warum es diese unterschiedlichen Perspektiven gibt.
Das einzige, was ich nicht begriffen habe, ist der Titel der Geschichte, die nichts mit einem Lied zu tun hat. Sie könnte höchstens noch als Sage bezeichnet werden. Der Originaltitel "The Eyes of a King - Book 1" ergibt deutlich mehr Sinn und ich frage mich, warum dieser Titel nicht einfach - übersetzt? - übernommen wurde. Aber die Sache mit Titeln von Übersetzungen ist ja immer mal wieder ein Problem...

FAZIT
"Das Lied von Malonia" begeistert mit einer Geschichte, die im Bereich Fantasy selten lebensnaher dargestellt wurde. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht, aber dank des wirklich guten Schreibstils der Autorin gab es keinen Moment, in dem die Geschichte einfach nur dahin plätscherte.

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Gespräche aus der Community

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Eine sizilianische Insel, drei Generationen, ein großes Familienepos

Castellamare, eine kleine italienische Insel irgendwo im Mittelmeer. Die Dorfgemeinschaft fühlt sich wohl, so am Rande der Welt. Als der Arzt Amedeo Esposito aus Florenz auf die Insel kommt, wird er misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben...

Habt ihr Lust auf einen tiefgründigen Sommer-Roman, der euch mit auf eine kleine Mittelmeerinsel voller Sagen und Legenden nimmt? Catherine Banner entführt euch in "Die langen Tage von Castellamare" an der Seite von Dottore Esposito ins bezaubernde Italien!

Zum Inhalt
Castellamare ist eine winzige Insel vor der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um auf Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Über die Autorin
Catherine Banner, geboren 1989, hat in Cambridge Literatur studiert. Bereits mit vierzehn begann sie zu schreiben, ihre Jugend- und Fantasyromane sind international veröffentlicht worden. Die Geschichte der Familie Esposito ist ihr erster Roman für Erwachsene, auch er wird in zahlreiche Sprachen übersetzt. Catherine Banner lebt mit ihrem Mann in Turin, Italien.

Zusammen mit dem Ullstein Verlag vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner. Bewerbt euch bis zum 10.08.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

Welche geheimnisvolle Sage oder Legende rankt sich um euren Heimatort?

Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg! Ein weiteres tolles Gewinnspiel zum Buch, das euch italienisches Flair nach Hause bringt, erwartet euch übrigens auch hier! Also schnell vorbeischauen!


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