Catherine Banner

 3.8 Sterne bei 158 Bewertungen
Autorin von Die langen Tage von Castellamare, Das Lied von Malonia und weiteren Büchern.
Autorenbild von Catherine Banner (©Philip Hunton/ Quelle: Ullstein)

Lebenslauf von Catherine Banner

Geboren 1989, hat in Cambridge Literatur studiert. Bereits mit vierzehn begann sie zu schreiben, ihre Jugend- und Fantasyromane sind international veröffentlicht worden. Die Geschichte der Familie Esposito ist ihr erster Roman für Erwachsene, auch er wird in zahlreiche Sprachen übersetzt. Catherine Banner lebt mit ihrem Mann in Turin, Italien.

Alle Bücher von Catherine Banner

Cover des Buches Die langen Tage von Castellamare9783548290041

Die langen Tage von Castellamare

 (82)
Erschienen am 08.06.2018
Cover des Buches Das Lied von Malonia9783442375431

Das Lied von Malonia

 (68)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Die Kinder von Malonia9783442377572

Die Kinder von Malonia

 (5)
Erschienen am 11.05.2011
Cover des Buches THE EYES OF A KING9780385612227

THE EYES OF A KING

 (2)
Erschienen am 31.12.2019
Cover des Buches Voices in the Dark9780552556613

Voices in the Dark

 (1)
Erschienen am 01.07.2011
Cover des Buches The House at the Edge of Night9780091959333

The House at the Edge of Night

 (0)
Erschienen am 19.05.2016

Neue Rezensionen zu Catherine Banner

Neu

Rezension zu "Das Lied von Malonia" von Catherine Banner

Verwirrend aber gut
Havenyvor 2 Monaten

Inhalt:

Leo North lebt in Malonia und versteckt das letzte Andenken an seinen Vater: Ein Buch, das er eigentlich nicht mehr besitzen dürfte. Denn der Herrscher von Malonia hat alle Ausgaben des Werks vernichten lassen. Das stille Fieber rafft große Teile der Bevölkerung dahin und der Herrscher unternimmt nichts, um sein Volk zu schützen. Als Leo eines Tages ein Buch in die Hände fällt, in dem von einem Land namens England erzählt wird, in das angeblich der wirkliche Herrscher von Malonia verbannt wurde, liest er gespannt dessen Geschichte, unsicher darüber, ob sie wahr ist und Prinz Ryan wirklich kommen wird, um Malonia von dem Tyrannen zu befreien...

Meine Meinung:
Diese Geschichte hat wirklich eine gewisse Sogwirkung auf mich ausgeübt. Es wird von einer so fremden Welt berichtet, die aber doch eine Verknüpfung zu unserer Welt besitzen könnte, über die aber niemand so wirklich etwas weiß. Dann gibt es da Leos Geschichte, die einen von Anfang an mitreißen kann, besonders da man seinen kleinen Bruder Stirling einfach ins Herz schließen muss! Und dann sind da diese ominösen Text in Leos Büchern.

Ich muss gestehen dass es wirklich sehr lange gedauert hat, bis ich einen Überblick über alles bekommen habe. Zu viel passiert am Anfang, das man einfach nicht einordnen kann und erst kurz vorm Ende des Buches kommt dieser "Aha"-Effekt. Dennoch hat die Geschichte etwas ganz einzigartiges und weiß es zu fesseln, ohne dass man wirklich bei all dem Geschehen durchblickt :)

Bei diesem Buch habe ich wirklich an manchen Stellen gelitten, war verzweifelt und hätte manchmal einfach gerne selbst ins Geschehen eingegriffen. Am Anfang schleicht die Geschichte auch etwas vor sich hin, aber nicht unbedingt auf eine schlechte Art und Weise, eher wie eine Raubkatze, die nur darauf wartet, den Leser nun endgültig mit Haut und Haaren zu verschlingen und das Ende kann einen dann so wirklich fesseln!

Für mich alles in allem eine echt tolle, faszinierende Welt und eine Geschichte mit sehr viel Potential, die einen als Leser aber manchmal doch zu sehr verwirrt. Aber das wird bestimmt besser, sollte man sie öfter lesen :'D

Auf jeden Fall bin ich jetzt sehr auf Band 2 gespannt!

4/5 Sterne

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Rezension zu "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner

Das Haus am Rande der Nacht
Mary-and-Jocastavor 3 Jahren

Seltsam, dass es auf dieser Insel, auf der einer über den anderen besser Bescheid wusste als dieser selbst, auf der die Witwen jedem Gebete aufbürdeten und die älteren Scopa-Spieler schimpften und die alten Fischer einen beim Namen kannten, noch ehe man geboren wurde, einem Menschen dennoch möglich war, so tief wie das Meer zu sein, so unbegreiflich wie die Dunkelheit jenseits der vier Wände in der Bar. Lena würde immer zurückkommen, um über dieselben Ziegenpfade zu gehen wie ihr Urgroßvater Amedeo mit seinem Arztkoffer in der Hand und einem Kopf voller Geschichten, Findelkind, Gründer, Trockenleger von Sümpfen, Heiler von Krankheiten, eingeschworener Beschützer dieses Ortes.

Castellamare ist eine winzige Insel vor der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um auf Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz.

Die langen Tage von Castellamare machen ihrem Namen tatsächlich alle Ehre. Fast fünf Wochen habe ich gebraucht, um das Buch endlich zu beenden und noch immer weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Aber von vorn…

Der Roman erzählt eine Familiengeschichte, die sich von der Geburt des kleinen Amedeo Esposito bis ins Erwachsenenalter seiner Urenkelin Maddalena, also über mehr als hundert Jahre erstreckt. Im Grunde genommen ist die Geschichte dabei wirklich gut gemacht, denn sie vereint berührende Einzelschicksale mit der Geschichte der kleinen italienischen Insel. Der Schreibstil hat etwas sehr Poetisches und es gab durchaus nicht wenige Momente, die mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben.

Besonders die Charaktere haben dazu ihren Teil beigetragen, denke ich. Ob Concetta oder Maria-Grazia – alle scheinen diesen unbeugsamen Willen und die Kampfbereitschaft zu haben, die sie schließlich zum Erfolg führt...

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Rezension zu "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner

Ein Jahrhundert Sizilien
katharosevor 3 Jahren

Das ehemalige Findlingskind Amedeo Esposito erhält Anfang des 20. Jahrhunderts eine Stelle als Arzt auf einer kleinen Insel vor Sizilien namens Castellamare. Die kleine Gemeinde steht dort, wie zu dieser Zeit in Italien gar nicht mehr üblich, unter dem Befehl des Conte. So lebt sich Amedeo auf der in der zeit etwas ziürckgebliebenden Insel ein und schreibt in einer kleinen roten Kladde die Mythen und Sagen der Insel auf. Doch eines Tages geschieht etwas seltsames: in einer Nacht werden zwei Kinder geboren, sowohl das seiner Geliebten als auch seiner Frau Pina – und plötzlich gerät der junge Arzt in ein Schlamassel.

Die Geschichte erzählt sich über ganze vier Generationen, von 1914 bis 2009, von Amedeo bis zu seiner Urenkelin Lena. Dabei erlebt die Insel viele Skandale, de facto Dorftrasch, geh durch Zeiten von Faschismus und Kommunismus, erlebt Modernisierungen, Krisen und zieht die verschiedensten Leute an. Mittelpunkt für die Espositos bleibt natürlich ihre Bar „Das Haus am Rande der Nacht“, die mal mehr, mal weniger von den Familienmitgliedern der Espositos geliebt wird.

Ich war unglaublich fasziniert und gefesselt von den vielen bewegenden Schicksalen, die so glaubwürdig scheinen und nie überdramatisch oder ktischig wirken. Letztenendes kann ich nur sagen, ich wirklich  begeistert bin!

Fazit: Ein bewegendes, wunderschön geschriebenes und ruhiges Buch über eine Familie eingebettet in ein ganzes Jahrhundert, welches mit seinen Beschreibungen auch Lust auf Italienurlaub macht.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die langen Tage von Castellamareundefined

Eine sizilianische Insel, drei Generationen, ein großes Familienepos

Castellamare, eine kleine italienische Insel irgendwo im Mittelmeer. Die Dorfgemeinschaft fühlt sich wohl, so am Rande der Welt. Als der Arzt Amedeo Esposito aus Florenz auf die Insel kommt, wird er misstrauisch beäugt. Er jedoch liebt seine neue Heimat und beginnt, ihre alten Legenden zu sammeln und aufzuschreiben...

Habt ihr Lust auf einen tiefgründigen Sommer-Roman, der euch mit auf eine kleine Mittelmeerinsel voller Sagen und Legenden nimmt? Catherine Banner entführt euch in "Die langen Tage von Castellamare" an der Seite von Dottore Esposito ins bezaubernde Italien!

Zum Inhalt
Castellamare ist eine winzige Insel vor der Küste Siziliens. Als der Arzt Amedeo seine Stelle antritt, wird er zunächst misstrauisch beäugt. Eines Nachts hilft er bei zwei Geburten: Das Kind seiner Frau und das Kind seiner Geliebten kommen auf die Welt. Der Skandal kostet Amedeo Ansehen und Position. Um auf Castellamare bleiben zu können, übernimmt er mit seiner Frau ein kleines Café. Es wird der Mittelpunkt der Familie und der Insel – über mehrere Generationen hinweg, durch alle Kriege und Krisen, allen Veränderungen zum Trotz.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Über die Autorin
Catherine Banner, geboren 1989, hat in Cambridge Literatur studiert. Bereits mit vierzehn begann sie zu schreiben, ihre Jugend- und Fantasyromane sind international veröffentlicht worden. Die Geschichte der Familie Esposito ist ihr erster Roman für Erwachsene, auch er wird in zahlreiche Sprachen übersetzt. Catherine Banner lebt mit ihrem Mann in Turin, Italien.

Zusammen mit dem Ullstein Verlag vergeben wir im Rahmen dieser Leserunde 25 Exemplare von "Die langen Tage von Castellamare" von Catherine Banner. Bewerbt euch bis zum 10.08.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

Welche geheimnisvolle Sage oder Legende rankt sich um euren Heimatort?

Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg! Ein weiteres tolles Gewinnspiel zum Buch, das euch italienisches Flair nach Hause bringt, erwartet euch übrigens auch hier! Also schnell vorbeischauen!


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